Beitrags-Archiv für die Kategory 'Archäologie'

Mouches volantes im alten Europa (8)

Dienstag, 21. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

8. Aspekte der Leuchtstruktur
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::Bild 10 – Ein alter Plan von miteinander verbundenen megalithischen Anlagen? Eine Darstellung von miteinander verbundenen entoptischen Lichtern? Gravierte Muster in einem Felsen bei Old Bewick in Northumberland, England. ::Quelle – Bradley 1997.

Diese Eigenschaften – Unterwelt, Himmelswelt und Menschenwelt – erinnern nicht nur an die schamanische Dreiteilung des Kosmos (vgl. Tausin 2010b), sondern enthüllen auch Aspekte der Leuchtstruktur: Diese trennt dunkle und helle Anteile und verbindet die einzelnen Einheiten, die Kugeln, untereinander durch Röhrenstrukturen oder durch ihre Einbettung in dieselben Schichten (vgl. Tausin 2006b). Auch die damit einhergehenden Thematiken haben Entsprechungen im meditativen und ekstatischen Sehen der Leuchtstruktur: Die Rückkehr zum Ursprung (Gebärmutter) oder Eingang in die Anderswelt, wo Erneuerung, Transformation und Wiedergeburt stattfindet, erinnert an den Weg in der Leuchtstruktur und das Eingehen in die letzte Kugel oder Quelle (vgl. Tausin 2006b). Dass die jungsteinzeitlichen Menschen ihre Toten in Kern-Umkreis-Strukturen bestatteten, könnte ein Hinweis sein, dass die frühen Schamanen um das Eingehen in die letzte Kugel beim Einschlafen und Sterben gewusst haben. Die Ausrichtung auf den Kosmos und die als göttlich gedachten Lichter von Himmelskörpern wiederum entspricht der meditativen Betrachtung der Lichter der Leuchtstruktur. Dabei ist nicht auszuschliessen, dass manche der megalithischen Steinkreise und Henges nicht nur der Beobachtung von Gestirnen, sondern auch von entoptischen „Himmelskörpern“ dienten. Die Einbettung der Anlagen in grössere geografische und womöglich auch sakrale, kultische und mythische Netzwerke schliesslich ist nicht nur ein Spiegel vieler zeitgenössischer Felsbilder, sondern auch ein Spiegel des Netzwerkcharakters der Leuchtstruktur, die den Menschen durch zahlreiche Schichten hindurch mit seiner Quelle verbindet. Die Parallelen von megalithischen Bauwerken und den Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur könnte dabei in beide Richtungen funktioniert haben: Einerseits inspirierte das Sehen der Leuchtstruktur und ihre Deutung die Gestaltung der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Felsbilder und Bauwerke; andererseits haben die megalithischen Bauwerke und die damit verknüpften Bilder von Welt, Mensch und Kosmos wiederum das Verständnis der subjektiven visuellen Lichter beflügelt, welche während ritueller Trance wahrgenommen wurden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Tausin, Floco (2010b): „Lichter in der Anderswelt. Mouches volantes in der darstellenden Kunst moderner Schamanen“. Galaxiengesundheitsrat. http://wedismus.ning.com/group/Schamanismus/forum/topics/lichter-in-der-anderswelt (13.12.10)

Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

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Mouches volantes im alten Europa (7)

Sonntag, 19. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

7. Vorstellungen der damaligen Erbauer
Generell reflektieren die Megalithbauwerke die Vorstellungen der damaligen Erbauer über Mensch, Welt und Kosmos. Die Grab- und Ritualanlagen erfüllten offenbar ähnliche Funktionen wie in älteren Zeiten die Höhlen und Felswände: Hier fand man Schutz und Stille. Hier konnten durch Malerei und Gravuren Geschichten erzählt und Ereignisse festgehalten werden. Hier wurden Rituale zur Integration von Mensch, Welt und Kosmos abgehalten. Diese könnten durch den Entzug von Sinnesreizen, durch die Akustik (Watson 2001) oder auch durch den Einsatz von psychoaktiven Pflanzen (Rätsch 1998 über Amanita muscaria/Fliegenpilz; Sherratt 1991) veränderte Bewusstseinszustände impliziert haben. Hier wurden auch die Toten zur Ruhe gelegt, und hier glaubte man einen Zugang zur Unter- oder Anderswelt zu finden. Manche Forscherinnen und Forscher verknüpfen diese Vorstellung mit der steinzeitlichen religiösen Ausrichtung auf das Erdhafte, die (weibliche) Fruchtbarkeit und die Muttergottheit. Gräber, Henges und Tempel könnten als Metaphern der Vagina (Öffnung und Gang) und der Gebärmutter (Zentrum) Orte für den Fruchtbarkeits- und Muttergöttinnen-Kult gewesen sein (Gimbutas 1987/2005, 1999).

Zu diesem „dunklen“ oder „erdhaften“ Aspekt der megalithischen Anlagen kommt ein „heller“ oder „himmlischer“: Manche der Anlagen dienten der Himmelsbeobachtung. Sie waren nach Himmelsrichtungen, bestimmten Sternen, Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ausgerichtet. Hier konnte der Lauf der Gestirne verfolgt, Himmelsphänomene gedeutet und der Zeitpunkt für bestimmte Unternehmungen bestimmt werden (vgl. Taylor 2012; Kelley 2008). Und schliesslich implizierten die megalithischen Strukturen einen „irdisch-weltlichen“ Aspekt, insofern sie in die weitere Geografie eingebettet waren. Sie waren beispielsweise auf andere megalithische Bauwerke, aber auch auf Felsen, Hügel, Wasserfälle, Flüsse oder Seen ausgerichtet, welchen wohl ebenfalls eine kultische oder kosmologische Bedeutung zukam. Auch bewohnte Siedlungen oder Ackerflächen gehörten in das megalithische Netzwerk von Welt und Gegen- oder Unterwelt (vgl. Bradley 1998).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Watson, Aaron (2001): „The sounds of transformation: Acoustics, monuments and ritual in the British Neolithic“. The Archaeology of Shamanism, hg. v. Neil S. Price. London/New York: Routledge: 178-192

Rätsch, Christian (1998): Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. AT Verlag

Sherratt, A. (1991): „Sacred and profane substances: The ritual of narcotics in later Neolithic Europe“. Sacred and profane, hg. v. P. Garwood et al. Oxford: Oxford Committee for Archaeology

Gimbutas, Marija (1987/2005): „Megalithic Religion: Prehistoric Evidence“. Encyclopedia of Religion, hg. v. Mircea Eliade: 5822-5826

Gimbutas, Marija (1999): The living goddesses. Berkeley: University of California Press

Taylor, Ken (2012): Celestial Geometry. Understanding the Astronomical Meanings of Ancient Sites. London: Watkins Publication

Kelley, David H. (2008): „Archaeoastronomy“. Encyclopedia of Archaeology, 3 Bde., hg. v. Deborah M. Pearsall. Academic Press: 451-464

Bradley, Richard (1998): The Significance of Monuments. On the Shaping of Human Experience in Neolithic and Bronze Age Europe. London/New York: Routledge

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Mouches volantes im alten Europa (6)

Freitag, 17. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

6. Entoptische Erscheinungen?
In der Forschung wurde die These vorgebracht, dass manche der geometrischen Muster, die auf megalithischen Bauwerken in England, Schottland und in der Bretagne eingraviert sind, entoptische Erscheinungen darstellen könnten. So wären etwa die konzentrischen Kreise und Spiralen auf den Steinplatten des berühmten Gavrini-Ganggrabes oder die Cup-and-Ring-Gravuren auf Steinen im Südwesten Schottlands als Visionen während schamanischer Trance zu verstehen (Fowler/Cummings 2003; Lewis-Williams/Dowson 1993; Patton 1990; Bradley 1989). Ausserdem wurde eine Übereinstimmung der konzentrischen Kreismuster, die mit einer radialen Linie durchbrochen sind, und dem Grundriss von Ganggräbern und Henges festgestellt (vgl. Bradley 1997).
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::Bild 8 – Gravierte Steinplatten aus dem Gavrini-Ganggrab auf der Insel Gavrini in der französischen Bretagne, 4. Jahrtausend v. Chr. ::Quelle – https://www.pinterest.com/pin/482377810057797101/ (26.8.16)
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::Bild 9 – Mögliche Verbindung zwischen den gepunkteten und konzentrischen (Cup-and-Ring) Mustern mit Zugang als Motiv auf jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Felsbildern (links) und den ähnlichen Strukturen von Ganggräbern und Henges (rechts). Quelle: Bradley 1997.

Dass aber die Bauwerke selbst indirekt oder direkt durch Visionen subjektiver visueller Lichterscheinungen inspiriert sein könnten, wurde bisher nicht geltend gemacht. Dabei ist die Grundlage der Megalithbauwerke oft eine Kern-Umkreis-Struktur, wie sie von den Leuchtstrukturkugeln bekannt ist: Oft wird ein zentraler Platz umgeben von einem kreisrunden Damm aus Erde oder Steinen, oder aber von Reihen stehender Steine. Teils ist das Zentrum mit Erde oder Steinen bedeckt, wie im Fall der Grabhügel und Cairns. Weitere Charakteristiken lassen sich nicht ausschliesslich durch das Sehen der Leuchtstruktur erklären, sondern eher als interpretative Weiterentwicklung: Üblicherweise sind megalithische Anlagen mit einem oder mehreren Zugängen versehen. Im Fall der Ganggräber ist es ein niederer, bedeckter Gang, bei den Henges sind es breiter angelegte Wege, die zwischen den Dämmen zum Kern führen. Diese Zugänge könnten durch die Vision des Zugehens auf eine einzige Kugel inspiriert sein (vgl. Tausin 2006b) oder in stilisierter und praktischer Hinsicht das Thema der verbindenden Röhren in der Leuchtstruktur aufgreifen. Eher am direkten Sehen orientiert sind die Monumente, die neben- oder hintereinander angeordnet oder durch Gräben, Steinreihen oder andere Linien miteinander verbunden sind. Zudem weisen die megalithischen Bauwerke oft eine komplexere Form auf als die Leuchtkugeln, etwa mehrere konzentrische Ringe. Doch gerade die komplexeren Anlagen sind oft das Resultat von Weiterentwicklungen über Generationen hinweg. Viele Monumente waren ursprünglich simpler und bestanden oft nur aus einem Zentrum und einem Umkreis. Das Stonehenge beispielsweise begann als Erdwall mit einer hölzernen Struktur im Inneren, erst dann wurden konzentrische Steinkreise und zwei weitere Erdwälle hinzugefügt sowie die zentralen Holzstrukturen durch die heute charakteristischen Steinstrukturen ersetzt (Bradley 1998). Und die Cairns der britischen Inseln begannen oft als simple runde Gebilde für die Bestattung eines oder zweier Menschen. Später wurde die Kammer erweitert und Vorplätze, permanenter Zugang, sowie weitere kreisrunde Gräben geschaffen (Noble 2006; Edmonds 1999). Als ursprüngliche Vorlage könnten also die simplen Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur gedient haben, die direkt in ritueller Trance gesehen wurden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Fowler, Chris; Cummings, Vicki (2003): „Places of Transformation: Building Monuments from Water and Stone in the Neolithic of the Irish Sea“. Journal of the Royal Anthropological Institute 9, Nr. 1: 1-20

Lewis-Williams, J. D.; Dowson, T. A. (1993): „On Vision and Power in the Neolithic: Evidence from the Decorated Monuments“. Current Anthropology 34, Nr. 1: 55-65

Patton, Mark (1990): „On Entoptic Images in Context: „Art, Monuments, and Society in Neolithic Brittany“. Current Anthropology 31, Nr. 5: 554-558

Bradley, Richard (1989): „Death and Entrances: A Contextual Analysis of Megalithic Art“. Current Anthropology 30, Nr. 1: 68-75

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

Bradley, Richard (1998): The Significance of Monuments. On the Shaping of Human Experience in Neolithic and Bronze Age Europe. London/New York: Routledge

Noble, Gordon (2006): Neolithic Scotland. Timber, Stone, Earth and Fire. Edinburgh: Edinburgh University Press Ltd.

Edmonds, Mark (1999): Ancestral Geographies of the Neolithic. Landscapes, Monuments and Memory. London/New York: Routledge

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Mouches volantes im alten Europa (5)

Mittwoch, 15. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

5. Stonehenge
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::Bild 5 – Grabhügel des früheren Bronzezeitalters (3./2. Jahrtausend v. Chr.) in der Nähe des Stonehenge, Wiltshire, Südengland. Charakteristisch ist die lineare Anordnung der Hügel, was möglicherweise auf die Bestattung von Familienmitgliedern hinweist. ::Quelle – Sherratt 1994b.
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::Bild 6 – Stonehenge in Wiltshire, England, wurde ab ca. 3000 v. Chr. an einem bereits früher zeremoniell genutzten Ort gebaut. Während über 1000 Jahren wurde Stonehenge in verschiedenen Phasen erweitert, neu konzipiert, teils auch überbaut und als Zentrum eingegliedert in eine sich stets erweiternde sakrale Geografie. Bild oben: Das heutige Stonehenge mit Erdwall und dem ehemaligen Zugang im Nordosten (oben) aus der Frühphase. Unten links: Luftaufnahme des Zentrums von Stonehenge. Unten rechts: Rekonstruktion von Stonehenge nach der letzten Bauphase. Von aussen nach innen: Die 75 Sarsen- und Decksteine, die Blausteine, die fünf Trilithe, ein Halbkreis aus Blausteinen, der Altarstein.
::Quelle – http://arthistoryworlds.org/3-the-standing-stones-in-england/ (11.8.16), und http://news.nationalgeographic.com/news/2010/07/photogalleries/100723-stonehenge-woodhenge-twin-timber-circle-science-pictures/ (11.8.16)

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::Bild 7 – In jüngster Zeit wurden per Bodensensorik weitere Kreisanlagen rund um Stonehenge gefunden, die teils mit dem zentralen Monument verbunden waren. Das Bild zeigt einige der noch nicht freigelegten Anlagen. ::Quelle – University of Birmingham, http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.ch/2014/09/archaologen-finden-17-bislang.html (29.7.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Sherratt, Andrew (1994b): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276

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Mouches volantes im alten Europa (4)

Montag, 13. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

4. Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
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::Bild 2 – Über 1000 megalithische Steinkreise oder Cromlech wurden in Nordwesteuropa gezählt. Sie wurden vermutlich für rituelle und zeremonielle Zwecke genutzt. Im Bild: Der Steinkreis oder Cromlech von Swinside, England, ca. 4. Jahrtausend v. Chr. Ein Eingang im Südosten wird durch zwei hohe Portalsteine markiert.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=525170 (26.8.16)

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::Bild 3 – Die Beerdigung der Toten in Steinkisten, mit Steinplatten gesäumte Gruben, war in Europa bis in die frühe Bronzezeit verbreitet. Nicht selten wurden die Steinkisten mit weiteren Steinen zu einer Kern-Umkreis-Struktur erweitert und später oft mit Erde oder Steinen bedeckt (Hügelgrab) (McIntosh 2006). Im Bild: Ein Feld umrundeter Steinkisten in Jõelähtme, Estland.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2913043 (26.8.16)

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::Bild 4 – Ganggräber bestehen aus bedeckten Grabkammern, zu denen ein Gang hinführt. Damit hatten die Hinterbliebenen auch nach der Bestattung Zugang zu den Toten, sei es für nachträgliche Rituale oder für weitere Bestattungen. Im Bild: Modell eines nord- und westeuropäischen Ganggrabes mit Gang, Kammer, Erdhügel und Umkreis aus stehenden Steinen, typischerweise 4. und 3. Jahrtausend v. Chr.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17655965 (10.8.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

McIntosh, Janes (2006): Handbook to Life in Prehistoric Europe. New York: Facts on File, Inc.

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Mouches volantes im alten Europa (3)

Samstag, 11. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

3. Die Bauwerke der Megalithkulturen
Als Megalithkulturen werden diverse jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Kulturen bezeichnet, die in West-, Mittel- und Nordeuropa zwischen 5000 und 800 v. Chr. Bauwerke aus grossen Steinen hinterlassen haben. Dazu gehören einzelne aufgestellte Menhire, im Kreis oder in Reihen angeordnete Steine (Cromlech), simple Grabkammern (Dolmen), Steinkisten, Steinhügel (Cairns) und Grabhügel (Tumulus), aber auch grössere Monumentalkomplexe wie die Henges in England oder die Tempel auf Malta. In und um diese Bauwerke wurden meistens menschliche Überresten und Artefakte wie Werkzeuge, Töpferware oder Schmuck gefunden. Kaum etwas ist bekannt über die genauen Funktionen und kosmologischen und religiösen Bedeutungen, die die Megalithbauwerke hatten. Die heutige Forschung versteht sie als Ausdruck der neuen bäuerlichen Gesellschaft, die den Raum und die Zeit im Hinblick auf Fruchtbarkeit und Dauerhaftigkeit ordnete und in diesem Zusammenhang beispielsweise zur Verehrung von Ahnen überging. Ausserdem ist eine Mehrfachnutzung dieser Monumente anzunehmen, die sich teils über mehrere Generationen und Jahrhunderte erstreckte: Dolmen, Grabhügel und Henges waren nicht nur Ruhestätten für Personen mit hohem gesellschaftlichen Status und Ansehen. Sie waren wohl auch Familiengräber, Plätze für diverse Rituale für die Ahnen, Götter oder Geister, Treffpunkte für Familien, Clans und andere Gruppen, Zentren für die Demonstration politischer Macht und Autorität. Wo die Monumente nach den Himmelsrichtungen oder, wie im Fall des Stonehenge, nach den Positionen der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ausgerichtet waren, könnten sie auch zur Beobachtung astronomischer Ereignisse gedient haben (Midgley 2008; Noble 2006; Bradley 1997; Sherratt 1994; Patton 1993).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Midgley, Magdalena S. (2008): The Megaliths of Northern Europe. New York: Routledge

Noble, Gordon (2006): Neolithic Scotland. Timber, Stone, Earth and Fire. Edinburgh: Edinburgh University Press Ltd.

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Lewis-Williams, J. D; Dowson, T. A. (1988). „The Signs of All Times“. Current Anthropology 29, Nr. 2: 201-245

Sherratt, Andrew (1994a): „The Transformation of Early Agrarian Europe: The Later Neolithic and Copper Ages 4500-2500 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 167-201

Patton, Mark (1993): Statements in Stone. Monuments and Society in Neolithic Brittany. London: Routledge

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Mouches volantes im alten Europa (2)

Donnerstag, 9. Februar 2017 9:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

2. Vorgeschichte
Frühe Menschen der Gattung Homo besiedelten Europa bereits vor 1 Mio. Jahren. Doch Spuren eines vielfältigen kulturellen Lebens gibt es ab 40‘000 v.u.Z mit der Dominanz des Homo sapiens. Es wurden Wohnanlagen gebaut und kontinuierlich bewohnt, Rohmaterialien von weit herangeschafft und gehandelt. Felswände und Steine wurden bemalt oder graviert. Die Herstellung von Schmuck aus Stein, Knochen, Muschelschalen, Elfenbein und Geweih begann. Die frühen Menschen haben nicht nur den Schmuck, sondern auch Werkzeuge, Waffen und Steinfigurinen mit Mustern und Symbolen verziert (Gamble 1994, Mellars 1994). Mit der klimatischen Erwärmung um 10‘000 v. Chr. stieg der Meeresspiegel an, die Wälder breiteten sich aus. Mit den Steppen und Tundren verschwand zunehmend der Lebensraum für die Megafauna. Durch Platzmangel und durch die extensive Jagdtätigkeit des Menschen starben das Wollhaarmammut und andere grosse Säugetiere aus. Die Menschen entwickelten kleinräumigere Jagdstrategien und gingen allmählich zur Sesshaftigkeit über. Die Bevölkerung wuchs, die soziale Organisation der Gemeinschaften wurde komplexer und hierarchischer, die ausgebeuteten Ressourcen zahlreicher und diverser, die ersten Verteidigungsanlagen und Friedhöfe entstanden (Mithen 1994).
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::Bild 1 – Unterschiedlich anforderungsreiche Siedlungsgebiete im Europa der Altsteinzeit. ::Quelle – Gamble 1994.

Punkte, konzentrische oder gepunktete Kreise, Wellen, Zickzacklinien, Gittermuster und Spiralen gehörten neben naturalistischen Darstellungen zum Repertoire der frühen Kunst in ganz Europa (Von Petzinger 2011; vgl. Mithen 1994). Ihre Bedeutung ist in der Forschung umstritten. Vermutet werden magische, zeremonielle und rituelle Funktionen, die Darstellung binärer Strukturen wie männlich und weiblich, jagdbezogene, kalendarische, saisonale oder astronomische Notizen, die Markierung territorialer Grenzen, die Kommunikation der Macht oder des Erfolgs von Clans oder Individuen (Bradley 1997; Mellars 1994). Seit den 1970er Jahren gibt es zudem die Theorie, dass die geometrischen Motive der steinzeitlichen Kunst entoptische Phänomene darstellen. Diese subjektiven Lichterscheinungen seien von Schamanen in veränderten Bewusstseinszuständen gesehen und im Kontext des Zugangs zur Anderswelt gedeutet worden. Wo die Seher oder Schamanen ihre Visionen auf Stein festhielten, konnten sie wiederum die Menschen und die Kunst beeinflussen (Lewis-Williams/Dowson 1988; Dowson/Porr 2001). Die Punkte und Fäden der Leuchtstruktur bzw. die Leuchtstruktur Mouches volantes werden physiologisch zwar nicht als entoptische Phänomene verstanden wie etwa Phosphene oder Formkonstanten. In einem anderen Artikel habe ich jedoch vorgeschlagen, dass es sich bei den Punkten, Kreisfiguren und Fadenstrukturen der steinzeitlichen Felsbilder auch um die Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur handelt, und dass diese ebenfalls im Sinne der entoptisch-schamanischen Interpretation begriffen werden können (Tausin 2006a).
Dieselben geometrischen Muster finden sich auch in den anschliessenden prähistorischen Epochen Europas, nämlich der Jung- und Kupfersteinzeit (ab dem 7. Jahrtausend v. Chr.), der Bronzezeit (ab dem 4. Jahrtausend v. Chr.) und der Eisenzeit (ab 10. Jh. v. Chr.). In diesen Jahrtausenden etablierten sich agrarische Gesellschaften in Europa. Das Rad und der Pflug wurden erfunden, Felder bestellt, Lebensmittel gespeichert, Getreide und Tiere domestiziert, Töpferware hergestellt, Metalle wie Kupfer, Bronze, Gold und Eisen verarbeitet (Whittle 1994, Sherratt 1994). Punkte, punktierte und konzentrische Kreise sowie Fäden und Linien erscheinen weiterhin auf Felsbildern (Bradley 1997), auf Artefakten, aber auch als bauwerkliche Strukturen von Siedlungs-, Grab- oder Ritualplätzen, wie etwa die konzentrischen Rondellen und Grubenwerke (vgl. Whittle 1994), aber auch viele der megalithischen Bauwerke.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Gamble, Clive (1994): „The Peopling of Europe 700,000-40,000 Years before the Present“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 5-41

Mellars, Paul (1994): „The Upper Palaeolithic Revolution“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 42-78

Mithen, Steven J. (1994): „The Mesolithic Age“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 79-135

Von Petzinger, Genevieve (2011): „Geometric Signs. A new understanding“. Bradshaw Foundation. http://www.bradshawfoundation.com/geometric_signs/geometric_signs.php (13.2.12)

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Lewis-Williams, J. D; Dowson, T. A. (1988). „The Signs of All Times“. Current Anthropology 29, Nr. 2: 201-245

Dowson, Thomas A.; Porr, Maritn (2001): „Special objects – special creatures: Shamanistic imagery and the Aurignacian art of south-west Germany“. The Archaeology of Shamanism, hg. v. Neil S. Price. London/New York: Routledge: 165-177

Tausin, Floco (2006a): „Mouches volantes und Trance. Ein universelles Phänomen bei erweiterten Bewusstseinszuständen früher und heute“. Jenseits des Irdischen 3

Whittle, Alasdair (1994): „The First Farmers“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 135-166

Sherratt, Andrew (1994a): „The Transformation of Early Agrarian Europe: The Later Neolithic and Copper Ages 4500-2500 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 167-201

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (1)

Dienstag, 7. Februar 2017 22:45

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

1. Einleitung

Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Bewusstseinslicht? Der Blick auf die Kunst früherer Kulturen lässt vermuten, dass Mouches volantes für eine Vielzahl von Menschen eine spirituelle Bedeutung hatten. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Motive im prähistorischen Europa vorgestellt. Er beschäftigt sich mit den megalithischen Kulturen.

Alle haben sie, fast alle sehen sie, und fast niemand schaut hin: die vereinzelten, transparenten und beweglichen Punkte und Fäden im Blickfeld, in der Augenheilkunde „Mouches volantes“ genannt und als Glaskörpertrübung erklärt. Dieser Artikel basiert auf der Erfahrung, dass diese Punkte und Fäden – die „Leuchtstruktur Mouches volantes“ (Tausin 2012) – keine Trübung, sondern eine leuchtende Struktur und Ausdruck unseres Bewusstseinszustandes sind. Diese Einsicht kam zu mir durch meinen Lehrer Nestor (Tausin 2010a, 2008, 2006b). In meiner weiteren Forschung fand ich zahlreiche Hinweise darauf, dass die Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur – zusammen mit anderen entoptischen Erscheinungen – bereits von früheren Menschen vieler Kulturen wahrgenommen wurden. Die Vermutung ist, dass frühe Ekstatiker oder Schamanen sie während Praktiken der rituellen Bewusstseinsveränderung gesehen, mythisch oder spirituell gedeutet, künstlerisch ausgedrückt und damit an spätere Generationen vermittelt haben (z.B. Tausin 2013, 2011, 2010b, 2006a). Dieser Artikel unterstützt diese Sicht, indem er Punkt-und-Faden-Strukturen in einigen der frühen Kulturen Europas präsentiert. Er beschäftigt sich mit den megalithischen Kulturen.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Tausin, Floco (2013): „Mouches-volantes-Strukturen in Nordamerika. Teil 1: Bewusstseinsaugen und Weltenportale (Eskimo, Nordwestküsten-Indianer“. Virtuelles Magazin 2000 67. http://archiv.vm2000.net/67/flocotausin/teil1-bewusstseinsaugenundweltenportale.html (2.9.16)

Tausin, Floco (2012): Mouches volantes (MV) und andere subjektive visuelle Phänomene. http://www.mouches-volantes.com/home/visuelle-subjektive-phaenomene.htm (30.9.14)

Tausin, Floco (2011): „Im Auge des Re. Mouches volantes Strukturen in der Symbolik des antiken Ägyptens“. Virtuelles Magazin 2000 58. (14.2.11)

Tausin, Floco. (2010a). Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins. Bern: Leuchtstruktur Verlag

Tausin, Floco (2010b): „Lichter in der Anderswelt. Mouches volantes in der darstellenden Kunst moderner Schamanen“. Galaxiengesundheitsrat. http://wedismus.ning.com/group/Schamanismus/forum/topics/lichter-in-der-anderswelt (13.12.10)

Tausin, Floco (2008): „Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem? Fliegende Mücken als wahrnehmbarer Aspekt des visuellen Nervensystems“. Ganzheitlich Sehen. http://www.mouches-volantes.com/news/newsdezember2008.htm (27.10.10)

Tausin, Floco (2006a): „Mouches volantes und Trance. Ein universelles Phänomen bei erweiterten Bewusstseinszuständen früher und heute“. Jenseits des Irdischen 3

Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

21.10.2016 – UFO-Studiengruppe Hannover

Dienstag, 11. Oktober 2016 9:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(37 Jahre – 1979-2016)

Treffpunkt ist das Freizeitheim am Lister Turm, Waldseerstr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt. Räume: Die Vorträge finden in den Räumen 27 (2. Etage), 16 (Erdgeschoss), 20 und 22 (1. Etage) – siehe Hinweistafel im Eingangsbereich – (ggf. beim FZH-Mitarbeiter erfragen)


Freitag, 21. Oktober 2016, 19.00 Uhr
„Pyramiden in Bosnien“
– Spirituelle Wahrnehmungen
Referent: Maria Leonie Dunkel – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

Thema: Archäologie, FGK-Blogroll, Geomantie, Infofelder, Naturphänomene, Para-Phänomene, Peters, Spirituelles, Veranstaltungen | Kommentare (0)

FGK-Veranstaltung mit K. Walter Haug

Dienstag, 4. Oktober 2016 8:00


Ein aktuelles Interview mit K. Walter Haug, Cairn-Forschungsgesellschaft

K. Walter Haug gehört zu den zahlreichen Referenten der FGK-Herbst-Veranstaltung, die vom 21.-23. Oktober in Zierenberg stattfindet. Sein Thema am Sonnabend, den 22. Oktober ab 16.30 Uhr:
„Die Drei Kaiserberge und ihre vermutete Konstruktionsweise“

megalith-pyramiden.de
Zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd ragen die Drei Kaiserberge als einzeln stehende Zeugenberge prägnant empor. Viele, die unbefangen diesen herausragenden Naturphänomenen begegnen, glauben, sie seien künstlichen Ursprungs. Das dürfte keineswegs abwegig sein. Seit Prof. Semir Osmanagich in Bosnien den Nachweis erbracht hat, dass vier solcher künstlich wirkenden Berge bei Visoko tatsächlich aus Steinen bestehende Strukturen aufweisen, die nur von Menschenhand erschaffen sein können, stehen auch hierzulande alle Zeugen- und Ausliegerberge auf dem Prüfstand.

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, FGK-Veranstaltung, Peters, Technologie, Veranstaltungen | Kommentare (0)

20.4.2016 – Axel Klitzke Vortrag in Neuss

Samstag, 16. April 2016 23:01

Axel_Klitzke

Thema: Archäologie, FGK-Blogroll, Paleo-SETI, Peters, Veranstaltungen | Kommentare (0)

11.-13. März 2016 – FGK Veranstaltung

Donnerstag, 10. März 2016 0:42

Nachbetrachtung der FGK Herbst-Veranstaltung vom 23.-25. Oktober 2015 in Zierenberg bei Kassel. Ein Album mit Bildern von Ed Vos, FGK.

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Veranstaltungsort: „Kasseler Hof” in 34289 Zierenberg bei Kassel.
Alle Fragen, die sich um Eintritt – Voranmeldung – Anreise – Übernachtung drehen, werden hier beantwortet: FGK FAQ


Freitag, 11. März 2016
Treffpunkt für Frühanreisende im „Kasseler Hof” ab 17.00 Uhr.

19.30-21.30 – „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln …
19.30-21.30 Bio und Nichtbio im Vergleich“
Info
19.30-21.30 – A. Walter Dänzer (Schlieren/Zürich, Schweiz)
sonnenblumenol.jpg

Bilder sagen mehr als tausend Worte: Bio-Lebensmittel aufgenommen mit der Kristallisationsmethode im Vergleich zu industriell produzierten Lebensmitteln. Der Gründer und Leiter des kleinen Schweizer Lebensmittel-Familienunternehmens Soyana, Walter Dänzer, hat in vielen Jahren Forschung im eigens dafür geschaffenen Labor Lebensmittel in Bio- und Nichtbio-Qualität untersucht und die Ergebnisse in dem eindrucksvollen Bildband „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln“ mit 753 Abbildungen publiziert. Er sagt: „Ich habe entdeckt, dass BioLebensmittel eine wunderschöne Lebenskraft oder Ordnungskraft haben, während diese in Nichtbio-Lebensmitteln leider generell vermindert oder zerstört ist. Ich fand das wichtig und wollte es mit Ihnen teilen, damit Sie sich danach richten können.“

21.30-22.30 – Offener Abend mit Kurzbeiträgen, Diskussionen u.a.
21.30-22.30 – Palmblatt-Bibliotheken in Indien – Werner Badenheuer


Sonnabend, 12. März 2016 ab 9.00 Uhr Ticketverkauf, 20.‐ € – Eintritt und Einlass – Programmbeginn 9.30 Uhr, Programmende 21.30 Uhr.
:: THEMENTAGE – UFOs und Außerirdische ::

09.30-09.40 – Begrüßung, Allgemeines und Informationen rund
09.30-09.40 – um das Forum (FGK) und das Programm
09.30-09.40 – Frank Peters und Ed Vos


douglas.jpg09.40-10.50 Uhr
Verstümmelungen an Schafen in Großbritannien – Douglas Spalthoff – Info

Über verstümmelte Schafe in der Region von Radnor Forest/Wales, in der mittelenglischen Grafschaft Shropshire und Wales, berichtete 2010 der Forscher Phil Hoyle, von der “Animal Pathology Field Unit” (apfu.org), auf seiner Internetseiten. Außerdem gelang es ihm mysteriöse Lichterscheinungen bzw. Leuchtkugeln durch nächtliches Ansitzen zusammen mit seinem Kollegen Mike Freebury auf Video festzuhalten, die nach seiner Auffassung im Zusammenhang mit den Verstümmelungsfällen stehen könnten.


ufo.jpg11.00-12.30 Uhr
Die Dritte Macht
– Hartmut Großer

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs existiert eine sogenannte Dritte Macht als Pendant zu den beiden Supermächten UDSSR und den USA. Sie ist damals, in den letzten Wirren des großen Völkerringens, in Folge der deutschen Niederlage entstanden und hat sich mittels einer weltweiten Absetzbewegung von hochrangigen Militärs und Wissenschaftlern mit deren fortgeschrittener Technologien etabliert.
Dieser Vortrag zeigt den Beginn der Entwicklung von den Vril- und Thule-Gesellschaften bis hin zu der heutigen Existenz der „Schwarzen Sonne“. Hierbei geht es um mysteriöse Flugmaschinen, über geheimnisvolle U-Boot-Transporte und den Aufbau von Stützpunkten im ganzen Sonnensystem bis hin zur Verfolgung durch die Supermächte und deren Gegenmaßnahmen.


12.30-14.00 Uhr – Mittagspause


xforu.jpg14.00-14.30 Uhr
X für U – Frank Peters

Objektivität von Bildern und Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern. Glaub‘ dem kein Wort! Der macht dir ein X für ein U vor! Das sagt man, wenn jemand eine andere Person betrügen will. Dabei sehen die beiden Buchstaben doch völlig verschieden aus.


joachimkoch.jpg14.45-15.45 Uhr
Die Affäre um das Oliver’s-Castle-Video – Joachim Koch – Info

Das legendäre Video … Auf dem Bildschirm erscheint in einiger Distanz ein Kornfeld, aufgenommen von einem offensichtlich erhöhten Standpunkt. Keine Besonderheit ist dort unten zu erkennen, bis plötzlich einige weißliche Kugeln erscheinen und kreisförmige Bewegungen vollführen. Und während sie sich so bewegen, erscheint unter ihnen im Feld ein Piktogramm. Man kann erkennen, dass es nicht Teil für Teil „gemacht“ wird, es erscheint vollständig fertig, als ob eine Art Vorhang auf der Bühne, die das Kornfeld ist, aufgezogen wurde. Dann fliegen die Kugeln aus dem Bildausschnitt hinaus und lassen das Piktogramm und den verdutzten Betrachter zurück. Das ist das legendäre Video von Oliver’s Castle, das bis heute für nicht wenige als der heilige Gral für die Echtheit und außerirdische Provenienz des Kornkreisphänomens gilt.


axel1.jpg16.00-18.00 Uhr
Gibt es auch „unsichtbare”
Außerirdische?

Dipl.-Ing., Bau-Ing. Axel Klitzke – Info

Nach seinem ersten Vortrag auf der FGK Herbst-Veranstaltung 2015 über „Die kosmische Geometrie in der Tempelanlage von Angkor-Wat (Kambodscha)“, aber noch vor seinen nächsten Pyramiden-Reisen nach Ägypten, ist der Referent aus Thüringen wieder zurück im Landkreis Kassel.


18.00-19.30 Uhr – Abendpause


die-hohle-erde.jpg19.30-21.30 Uhr
Das Geheimnis der Inneren Erde wird enthüllt
Dipl.-Ing. Lothar Lauer – Info

Ist der Erdkörper hohl und im Inneren belebt? In dieser dramatischen Zeit des Umbruchs kommen mit dem spirituellen Erwachen der Menschen weltweit nicht nur ganze Völker in Bewegung. Auch Jahrhunderte alte Dogmen und erstarrte Weltbilder geraten – durchstrahlt vom Licht der Galaktischen Zentralsonne – ins Wanken und brechen wie Kartenhäuser zusammen. Jetzt ist die Zeit gekommen, die auch das bisherige Bild und lange unbestrittene Schulwissen vom geophysikalischen Aufbau der Erde korrigieren muss. Zahlreiche Satellitenaufnahmen der NASA belegen längst, dass nach der überholten antiken Betrachtung der Erde als Scheibe jetzt auch die bisher unbewiesene Theorie vom Aufbau der Erde als magmagefüllter Vollkörper mit einem plasmatischen Nickel-Eisen-Kern nicht mehr haltbar ist.


21.30-23.00 Uhr – Offenes Ende der Veranstaltung


Sonntag, 13. März ab 09.00 Uhr Ticketverkauf, 10.‐ € – Eintritt und Einlass – Programmbeginn 09.30 Uhr, Programmende 15.45 Uhr.

09.30-09.40 – Begrüßung, Allgemeines und Informationen rund
09.30-09.40 – um das Forum (FGK) und das Programm
09.30-09.40 – Frank Peters und Ed Vos


peterh.jpg09.40-11.00 Uhr
Levitation leicht gemacht
Dr. Peter Hattwig

Monumente aus vorchristlicher Zeit, deren Herstellung und Transport mit konventionellen technischen Methoden nicht möglich war. Offensichtlich haben die damaligen Menschen über ein Wissen verfügt, dass in den letzten zwei Jahrtausenden verloren gegangen ist. Mithilfe der Quantenphysik und Aussagen Rudolf Steiners kann rekonstruiert werden, wie die „Technik“ damals funktionierte.


dreiteilung.jpg11.15-12.45 Uhr
Kampf um die Erde –
Einflüsse aus anderen Dimensionen

Markus Schlottig und Michael Broistedt

Warum gibt es scheinbar keinen direkten Kontakt mit Außerirdischen? Warum zeigen sie sich nicht allen Menschen? Warum haben sie immer wieder Atomraketen-Bunker lahmgelegt? Wurde trotz dem enormen Atomwaffenpotential ein Atomkrieg eventuell schon verhindert? Welche Macht verhinderte so manchen Supergau in Atomkraftwerken? Und warum hat es bislang scheinbar keine Invasionsversuche von Außen gegeben? Werden wir eventuell „beschützt“? Gibt es eine unbekannte Macht, mächtiger als die großen Nationen, die ihre schützende Hand über Erde und Menschheit gelegt hat? Und wenn ja, wer sind sie? Michael Broistedt und Markus Schlottig, die Autoren von „Die Zeit neigt sich dem Anbeginn“ sind den Spuren gefolgt und kommen dabei zu verblüffenden Ergebnissen. Neue Photos und andere Beweismittel führen zu dem Schluss, das es seit mehr als 5000 Jahren eine offizielle „Erdmacht“ gibt, die unsere Welt – bislang – behütet hat.


12.45-14.15 Uhr – Mittagspause


14.15-15.45 Uhr
Die Unsichtbaren – Von den Wesen, die wir als Götter, Außerirdische, Engel und Teufel, Dämonen und Geister betiteln (Teil 2)Info – Rasmin B. Schafii
die-unsichtbaren.jpg


15.45 Uhr – Verabschiedung und Ende der Veranstaltung


Aussteller auf der FGK Veranstaltung:
Regina Bauer Licht-Wege – Aura-Soma Produkte. – Angelika Wa. – Steinschmuck.
Dipl.-Ing. Wolfgang Lißeck und Hp.-Psych. Dorothée Lißeck w-lisseck.de – eigene Bücher, CDs und Infos.
Hannes Schmid Steinkreise-Kunst – Kornkreise, die der Künstler nach den Regeln der sakralen Geometrie am Reißbrett rekonstruiert und anschließend auf Steinplatten graviert. – Carl-Christian Sumpf und andere – Bienenprodukte.
Thomas Steppuhn-Maier – Decken und Ponchos aus einem Ökodorf in Nordspanien (roundhouse 1 und roundhouse 2) und computerberechnete Geburts-, Solar- und Partnerschafts-Horoskope mit Deutungstext.


::Vorschau auf die FGK Herbst-Veranstaltung
vom 21.-23. Oktober im „Kasseler Hof” in 34289 Zierenberg


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::FGK – Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise

Thema: Archäologie, Ausserirdische, crop circle, FGK, FGK-Blogroll, FGK-Veranstaltung, Kornkreis, Peters, UFOs+Ausserird., Veranstaltungen | Kommentare (4)