Beitrags-Archiv für die Kategory 'Archäologie'

Vortragsreihe von Dr. Sam Osmanagic

Samstag, 17. November 2018 12:55

Die aktuelle Vortragsreihe von Dr. Sam Osmanagic im deutschsprachigen Raum endete am 11.11.2018 in Köln. Inhaltlich gab der neue Vortrag ungefähr das wieder, worüber er bereits 2016 auf seiner Tournee berichtete. Die Musik im Hintergrund endet nach etwa 8 Minuten. Der Beitrag ist absolut sehenswert.

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Dr. Sam Osmanagich in Deutschland

Freitag, 9. November 2018 9:35

Sonnenpyramide
Die Sonnenpyramide und Dr. Sam Osmanagich – Fotos: ©C. Forsthove

Dr_Sam_OsmanagichDr. Sam Osmanagich, der Entdecker der Bosnischen Pyramiden, hält sich im November 2018 zu sechs Vorträgen in Deutschland und einem Vortrag in Österreich auf. In seinem Vortrag können sie archäologische und wissenschaftliche wie auch spirituelle und heilende Neuigkeiten aus dem ältesten bekannten Pyramidenkomplex der Welt in Bosnien erfahren.

Vortragstour 2018
von Dr. Sam Osmanagich in
Deutschland und Österreich

3. November 2018 (Sa.) 10:30 Uhr Chiemgau Treff Kongress
www.Chiemgautreff.com

3. November 2018 (Sa.) 15:00 Uhr Fischlam (Österreich)
Der Vortrag ist nur auf bosnisch.

5. November 2018 (Mo.) Hannover, 19:00 bis 22:00 Uhr
FZH Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92, 30165 Hannover
Abendkasse 19.- €, VVK 16.- €, Erm. 13.- €
Info: Maria Leonie Dunkel, info@Pyramiden-in-Bosnien.de, 05103–927392

6. November 2018 (Di.) Hamburg, 19:00 bis 22:00 Uhr
TOULOUSE Institut, Beerenweg 1d, 1. OG, 22761 Hamburg
Abendkasse 19.- €, VVK 16.- €, Erm. 13.- €,
Info: Maria Leonie Dunkel, info@Pyramiden-in-Bosnien.de, 05103–927392

7. November 2018 (Mi.) Bremen, 19:00 bis 22:00 Uhr
Bürgerzentrum Oslebshausen, Am Nonnenberg 40, 28239 Bremen
Abendkasse 19.- €, VVK 16.- €, Erm. 13.- €
Info: Maria Leonie Dunkel, info@Pyramiden-in-Bosnien.de, 05103–927392

10. November 2018 (Sa.), Dortmund, 18:30 bis 21:30 Uhr
Petrischule, Beurhausstr. 15-17, 44137 Dortmund
Abendkasse 19.- €, VVK 16.- €, Erm. 13.- €
Info: Maria Leonie Dunkel, info@Pyramiden-in-Bosnien.de, 05103–927392

11. November 2018 (So.), Köln, 19:00 bis 22:00 Uhr
TOR 24, Machabäerstr. 28, 50668 Köln
Abendkasse 19.- €, VVK 16.- €, Erm. 13.- €
Info: Maria Leonie Dunkel, info@Pyramiden-in-Bosnien.de, 05103–927392

Dr. Sam Osmanagic spricht englisch. Eine Übersetzerin wird den Vortrag direkt ins Deutsche übersetzen.

Vorverkauf für die Städte Hannover, Hamburg, Bremen, Dortmund und Köln: Bitte überweisen sie den Betrag bis vier Werktage vor dem Termin an Maria Dunkel.

M.DunkelIBAN: DE81 2519 3331 0666 3338 00, BIC: GENODEF1PAT, Volksbank Pattensen eG. In der Betreffzeile bitte einfügen: Angabe des Ortes, ihren Namen und die Anzahl der Personen. Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.

Spirituelle Reisen
zu den Pyramiden in Bosnien

Maria Leonie Dunkel
Heilpraktikerin und Geomantin
Unterm Hollerbusch 25, D-30974 Wennigsen
Telefon: 05103-927392, E-Mail: info@Pyramiden-in-Bosnien.de

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19.-21.10. Visoko volunteers in Zierenberg

Donnerstag, 18. Oktober 2018 21:20

volunteers
Sam Osmanagić mit Volunteers am Ravne-Tunnel II – ©Frank Peters, FGK

Der FGK HERBST-KONGRESS 2018 erfährt eine weitere Programm-Bereicherung. Ein oder möglicherweise zwei deutsche „Volunteers“ = Freiwillige, die an den archäologischen Plätzen in Visoko, in den Ravne-Tunneln und auf der Sonnenpyramide an den Ausgrabungen bis vor wenigen Tagen mitgearbeitet haben, sind am KONGRESS-Wochenende in Zierenberg dabei. Nach den Beiträgen der Referenten am Freitag- sowie am Samstagabend werden die Volunteers über aktuelle neue Ergebnisse berichten. Untermalt wird es mit aktuellen Bildern aus Visoko und Umgebung.

Das Programm des FGK HERBST-KONGRESSES 2018

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20.10.2018 – „Superflut über Ägypten“

Donnerstag, 18. Oktober 2018 21:15

Vom 19.-21. Oktober findet der FGK HERBST-KONGRESS 2018 im „Kasseler Hof“ in Zierenberg bei Kassel statt.
Gernot_GeiseGernot L. Geise ist einer der Referenten am 20. Oktober. Sein Thema lautet: „Superflut über Ägypten – Die Pyramiden standen unter Wasser!“
Auf dem Gizeh-Plateau, in Abusir und in Saqqara sind Geise eine Reihe von Seltsamkeiten aufgefallen, die so gar nicht mit den offiziell durch die Ägyptologen verbreiteten Aussagen zusammenpassen.
Stammen die Mastabas (Gräber) auf dem Gizeh-Plateau wirklich erst aus einer späteren Zeit nach dem Pyramidenbau? Wieso beherrschten die Erbauer dann immer noch die Technologie, tonnenschwere Steinblöcke nicht nur zu transportieren, sondern auch noch millimetergenau zusammenzusetzen, und zwar exakt so, wie sie aus dem Steinbruch entnommen wurden?
Und was ihm direkt ins Auge fiel: Warum weisen alle Mastabas sowie die Satellitenpyramiden und die Tempel teilweise gravierende Wasserschäden auf, die in der Fachliteratur seltsamerweise nirgends erwähnt werden? Nach weiteren Recherchen stellte es sich heraus, dass diese Wasserschäden auch an Bauten und Pyramiden bis weit in den Süden Ägyptens erkennbar sind! Sie lassen sich kaum mit irgendwelchen Nil-Überschwemmungen erklären, es muss eine gigantische Flutwelle (nicht nur) über Ägypten geschwappt sein!
Pyramiden
Da diese Bauwerke zur Zeit der Superflut bereits gestanden haben müssen, kann diese gar nicht so lange her sein, nur etwa vor rund 1300 Jahren! Darum auch die (in Europa) zu dieser Zeit fundlosen rund 300 Jahre, die sich die Archäologen nicht erklären können. Deshalb verschwanden auch exakt in dieser Zeit die Römer recht plötzlich. Ihre Hinterlassenschaften liegen heute ausnahmslos unter einer meterdicken Erdschicht. Warum wird uns diese Flutkatastrophe verschwiegen? Wie kommt es, dass sie aus dem menschlichen Gedächtnis gelöscht wurde?
Dies sind nur einige der Fragen, die sich der Autor stellt.

::Der Referent – Gernot L. Geise, geboren 1945, war während seines Berufslebens im graphischen Gewerbe tätig. Seit seiner Jugend interessieren ihn die ungelösten Rätsel der Welt. Nachdem er schon eine Reihe von Fachbeiträgen für verschiedene Zeitschriften verfasst hatte, begann er seinen Werdegang als Sachbuchautor 1994 mit dem Buch „Wer waren die Römer?“. Nach mehreren Ägyptenreisen stellte er fest, dass es auch dort Widersprüche und ungelöste Rätsel gibt, die es aufzudecken gilt. Seit 1994 hat er über 30 Sachbücher zu verschiedenen Themen veröffentlicht und hält gelegentlich Vorträge und Seminare. Seine Werke „Superflut über Ägypten – Die Pyramiden standen unter Wasser!“ und „Kein Mann im Mond!“ sind im Michaels Verlag erschienen. Gernot Geise kann über seine Website www.glgeise.de kontaktiert werden.

::Vortrag von Gernot L. Geise – 20. Oktober 2018 von 16:30-18:00 Uhr
::Informationen zum weiteren Programmfgk.org

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15.6.2018 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 8. Juni 2018 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(39 Jahre – 1979-2018)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 21.30 Uhr statt, Unkostenbeitrag: 5,- €, Einlaß: 18.40 Uhr, ggf. Änderungen vorbehalten. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter, Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 15. Juni, 19.00 Uhr
„Das Gizeh-Plateau als Widerspiegelung der ganzen himmlischen Ordnung“
– Referent: Dipl.-Ing., Bau-Ing. Axel Klitzke


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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22.4.2018 – Axel Klitzke beim FGK

Sonntag, 22. April 2018 11:30

FGK KONGRESS – Zierenberg, den 22.4.2018
11.30-12.30 Uhr (Teil 1) und 14.00-15.00 Uhr (Teil 2)

Zierenberg 2018.cdr

Mehr zum FGK KONGRESS vom 20.-22.4.2018 in 34289 Zierenberg

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21.4.2018 – Gernot L. Geise in Zierenberg

Samstag, 21. April 2018 0:32

FGK – Zierenberg, den 22.11.2003 – Fast 15 Jahre sind in der Zwischenzeit vergangen, wo Gernot L. Geise, das letzte Mal als Referent in Zierenberg weilte, damals noch als Gast der Forschungsgesellschaft Kornkreise e.V. Er befasste sich 2003 in seinem Vortrag mit den Keltenschanzen und dem keltischen Nachrichtensystem. Der eine oder andere wird sich noch an seine interessanten Vorträge erinnern können. Gernot L. Geise gehört zu den Gründungsmitgliedern des EFODON e.V. (Europäische Gesellschaft für frühgeschichtliche Technologie und Randgebiete der Wissenschaft) und leitet seit der Gründung im Jahre 1990 die EFODON-Redaktion mit der Herausgabe der interdisziplinären Zeitschrift SYNESIS sowie dem Buchprogramm des EFODON e.V.

FGK KONGRESS – Zierenberg, den 21.4.2018
15.30-16.30 Uhr (Teil 1) und 17.00-18.00 Uhr (Teil 2)

Hochtechnologie im alten Ägypten? – Vortrag von Gernot L. Geise
Von den Pyramiden weiß man bis heute nicht, wie sie erbaut wurden. Tonnenschwere Steinblöcke wurden teilweise aus vielen Hundert Kilometern Entfernung herangeschafft und oft auf einen zehntel Millimeter genau aufgeschichtet. Das betrifft auch die fast unübersehbare Zahl Tempelanlagen.
Gigantische Blöcke wurden in Steinbrüchen abgebaut und in exakt derselben Reihenfolge am Bestimmungsort wieder zusammengesetzt. Granitblöcke wurden ohne jeglichen Schnittabfall auseinandergeschnitten, was man anhand der verbauten Blöcke gut erkennen kann.
AssuanBild: Assuan-Steinbruch: Typisches Beispiel von abgeschabtem Granit.

Weiterhin kannten die Altägypter offenbar eine Methode, Granit zu erweichen und ihn dann beliebig zu verformen. Im Granit-Steinbruch in Assuan sieht man es deutlich: Den weichen Granit – ob noch nicht ausgehärtet oder durch Spezialmaßnahmen erneut weich gemacht – schabte man mittels einer Art halbrunden Schabers weg – ähnlich wie Butter mit einem kleinen Löffel! Wer macht sich schon Gedanken über die teilweise gigantischen Pharaonenstatuen, die neben anderen Steinsorten auch aus Granit bestehen, aber bis in kleinste Details bearbeitet sind, aber ohne dass der spröde Granit ausgeplatzt wäre?

Reizwort Energie: Kannten die alten Ägypter eventuell schon Strom?

Der Referent zeigt in diesem Powerpoint-Vortrag eine Vielzahl Ungereimtheiten, die sich konventionell nicht beantworten lassen und versucht, eigene Antworten zu bieten.

Mehr zum FGK KONGRESS vom 20.-22.4.2018 in 34289 Zierenberg

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Mouches volantes im alten Europa (8)

Dienstag, 15. August 2017 8:00

Teil 3: Die Kelten von Floco Tausin

8) Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher

So hätten einige der Druiden neben Philosophen, Lehrern und Barden auch Schamanen, Ekstatiker und Seher sein können. Sie glaubten an die unzerstörbare Seele und deren Existenz auch außerhalb des Körpers. Sie verehrten die Vögel, hielten sie für Begleiter mancher Gottheiten und deuteten ihren Flug (Rankin 1996; Berresford Ellis 1995). Mythen und Geschichten berichten von ihren Gestaltwandlungen und von den Visionen und Reisen durch Höhlen, über Seen oder über das Meer in die Anderswelt (Monaghan 2004; Ford 1974). Walisische Geschichten berichten von Awenyddion, einer druidischen Praxis, die Besessenheit, Trance und Wahrsagerei durch Träume beinhaltete (Harvey/Wallis 2007). Und auch die Abenteuer des verrückten und in den Wäldern hausenden Zauberers Merlin oder Myrddin könnte ein Überbleibsel schamanischer Praktiken sein (Benes 1961). Keltische Druiden haben schließlich auch bewusstseinsverändernde und entoptische Erscheinungen verstärkende Pflanzen gekannt und eingesetzt, so Cannabis sativa, das Schwarze Bilsenkraut als „Kraut des Sonnengottes Bel[enus]“ und vermutlich auch Pilze mit psychoaktiven Inhaltsstoffen oder „Elfenpilze“ (Rätsch 1998). All dies spricht dafür, dass in der keltisch-druidischen Kultur die Wahrnehmung, Deutung und Darstellung entoptischer Erscheinungen wie der Leuchtstruktur wahrscheinlich ist. Greifbar wird sie, wie vorgeschlagen wurde, im abstrakten Kunststil, in den Motiven von Schlangen, Schlangeneiern und Köpfen sowie in Kunst- und Ritualgegenständen wie dem Kessel oder Votiv-Rädern.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Die Kultur der Kelten
::Teil 3 – Gestirne, Götter, Schlangeneier
::Teil 4 – Kurvenlinien und Schlangen
::Teil 5 – Keltische Köpfe
::Teil 6 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)
::Teil 7 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)
::Teil 8 – Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher


::Literatur

Rankin, David (1996): Celts and the Classical World. London/New York: Routledge
Berresford Ellis, Peter (1995): The Druids. Michigan: William B. Eerdmans Publishing Company
Monaghan, Patricia (2004): The Encyclopedia of Celtic Mythology and Folklore. New York: Facts On File, Inc.
Ford, P. K. (1974): The poetry of Llywarch Hen: introduction, text and translation. Berkeley: University of California Press
Harvey, Graham; Wallis, Robert J. (2007): Historical Dictionary of Shamanism (Historical dictionaries of Religions, Philosophies, and Movements, 77). Lanha u.a.: The Scarecrow Press, Inc.
Benes, Brigit (1961): „Spuren von Schamanismus in der Sage ‚Buile Suibhne‘“. Zeitschrift für celtische Philologie 28, Nr. 1: 309-334
Rätsch, Christian (1998): Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. AT Verlag

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Mouches volantes im alten Europa (7)

Sonntag, 13. August 2017 8:00

Teil 3: Die Kelten von Floco Tausin

7) Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)

Dass dieser Prozess nicht nur symbolisch, sondern auch durch gelebte Bewusstseinstransformation stattgefunden haben könnte, legt die Darstellung von Cernunnos auf dem Kessel von Gundestrup nahe. Sein Sitz erinnert an die yogische Sitzhaltung, die Hörner an das Motiv der schamanischen Gestaltwandlung (Aldhouse-Green 2004), das Bild insgesamt an den sitzenden „Asketen“ mit Hörner-Krone auf einem Siegel der Industal-Zivilisation, der von manchen wiederum mit dem indischen Gott Shiva identifiziert wird (Tausin 2012b). Dabei hält Cernunnos einen Halsring und eine Schlange – Symbole, die auch auf die Leuchtkugeln und Leuchtfäden verweisen. Es ist möglich, dass die keltischen Druiden diese yogisch-schamanische Energietransformation kannten. In irischen Texten wird der Druide auch „Mag Ruith“ genannt, der „Diener des Rades“. Doch was ist dieses Rad? Manche glauben, es sei wiederum eine Anspielung auf das Schlangenei oder auf die Schutzamulette und Zierscheiben. Andere sehen darin ein Himmelsphänomen, da der Druide in manchen Geschichten mit dem Roth Ramach, einem „fliegenden Rad“, durch die Lüfte fliegt. Somit sei der Druide ein Sonnenwesen, denn für die Kelten war das Rad nicht nur ein Symbol für den Himmels- und Donnergott Taranis oder anderer Gottheiten (vgl. Bild), sondern auch für die Sonne und den Sonnenwagen – eine alte Vorstellung vieler indoeuropäischer Völker (Green 2004; Rankin 1996; MacCulloch 1911). Alle diese Symbole könnten auf das Himmels-, Licht- und Andersweltphänomen der Leuchtkugeln hindeuten.

7- VotivraederVotiv-Räder (sog. Rouelles), die vermutlich auf den Kult von Taranis hinweisen. Für Kelten war Rad auch Symbol für Sonne, als Grabbeigaben könnten sie den Pfad in die Anderswelt beleuchtet haben (Berresford Ellis 2003). Sie wurden zu tausenden bei Heiligtümern im belgischen Gallien gefunden, ca. 50 v. bis 50 n. Chr. Quelle: wikimedia.org (13.8.16)

8 - SonnenwagenSonnenwagen von Trundholm, oft als Ausdruck eines prähistorischen Sonnenkultes interpretiert, sowie als Kalender. Sonnenwagen von Trundholm, Symbole auf der Bronze- und der Goldseite der Scheibe.
Sonnenwagen von Trundholm, Dänemark, 18.-14. Jh. v. Chr. Quelle: wikipedia.org (24.7.16), und stretchingtheboundaries.blogspot (24.7.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Die Kultur der Kelten
::Teil 3 – Gestirne, Götter, Schlangeneier
::Teil 4 – Kurvenlinien und Schlangen
::Teil 5 – Keltische Köpfe
::Teil 6 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)
::Teil 7 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)
::Teil 8 – Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Aldhouse-Green, Miranda (2004): An Archaeology of Images. Iconology and Cosmology in Iron Age and Roman Europe. New York: Routledge
Tausin, Floco (2012b): „Mouches volantes-Strukturen in der Industal-Kultur“. Ganzheitlich Sehen 1. www.mouches-volantes (3.9.16)
Green, Miranda (2004): Symbol & Image in Celtic Religious Art (1. Aufl. 1989). London/New York: Routledge
Rankin, David (1996): Celts and the Classical World. London/New York: Routledge
MacCulloch, John Arnott (1911): The Religion of the Ancient Celts. Edinburgh: T. & T. Clark
Berresford Ellis, Peter (2003): A Brief History of the Celts. London: Robinson

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Mouches volantes im alten Europa (6)

Freitag, 11. August 2017 8:00

Teil 3: Die Kelten von Floco Tausin

6) Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)

Überall in der keltischen Welt wurden Kessel hochgeschätzt und als Grabbeigaben und Kultgegenstände verwendet. Um den Kessel ranken sich zahlreiche keltische Mythen. Oft sind die Kessel andersweltlichen Ursprungs und haben magische Eigenschaften: Der Kessel, den der Gott Dagda aus seiner Andersweltstadt nach Irland mitbrachte, hatte keinen Boden und wurde niemals leer. Der legendäre König Artus und seine Ritter der Tafelrunde suchten in der Anderswelt nach dem magischen Kessel der Fülle – später wurde der Kessel durch den heiligen Gral ersetzt. Andere Kessel waren begehrt, weil sie Tote wieder zum Leben erweckten, grosse Reichtümer enthielten oder Allwissenheit verliehen. Es kann vermutet werden, dass der Kessel nicht nur in den späteren Mythen, sondern auch im frühen Keltentum als Symbol der Fülle, Weisheit und Wiedergeburt galt. Offensichtlich hatte er für die Kelten eine ähnliche rituelle Funktion wie die Feuerstellen und Altäre für die Minoer und Mykener in Griechenland (vgl. Tausin 2017): nämlich die Kontaktaufnahme und Kommunikation mit der Anderswelt. Sowohl durch die runden Feueraltäre wie auch durch den Kessel wird eine Gabe oder Zutat in eine Kern-Umkreis-Struktur hineingegeben, umgewandelt und an andersweltliche Wesen gesendet. Von diesen Wesen erhält der Opfernde oder Zauberer eine Antwort in der Form einer überirdischen Gegengabe. Der Kessel als andersweltliche und transformatorische Kern-Umkreis-Struktur lässt sich damit nicht nur als Abbild der Leuchtkugel begreifen, sondern auch als Metapher für den energetischen Prozesses der Umwandlung von Materie in Bewusstseinslicht (vgl. Tausin 2006b).

6 - Silberkessel
Der Silberkessel von Gundestrup, Dänemark, 3.-1. Jh. v. Chr. und drei ausgewählte innere Platten mit Szenen aus der keltischen Mythologie: Rechts oben: eine Gottheit mit Geweih, Halsring und widderköpfiger Schlange, umgeben von Tieren. Der Gehörnte wird meistens als Cernunnos identifiziert, der Herr der Tiere. Rechts Mitte: eine weibliche Gottheit, umgeben von Tieren sowie zwei Rädern oder Rosetten. Rechts unten: ein bärtiger Gott, umgeben von Tieren sowie einer weiteren Figur, die ein halbes Rad hält. Der Bärtige gilt als keltischer Donner- oder Himmelsgott Taranis. Quellen: www.pinterest.com (23.8.16); www.native-science.net (23.8.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Die Kultur der Kelten
::Teil 3 – Gestirne, Götter, Schlangeneier
::Teil 4 – Kurvenlinien und Schlangen
::Teil 5 – Keltische Köpfe
::Teil 6 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)
::Teil 7 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)
::Teil 8 – Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Tausin, Floco (2017): „Mouches volantes im alten Europa. Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen“. Ganzheitlich Sehen 1. www.mouches-volantes (2.9.16)
Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

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Mouches volantes im alten Europa (5)

Mittwoch, 9. August 2017 8:00

Teil 3: Die Kelten von Floco Tausin

5) Keltische Köpfe

Der menschliche Kopf hatte für die Kelten eine starke symbolische Bedeutung. Als Gefäß für die Seele und die Persönlichkeit des Menschen war er der wichtigste Teil des Körpers. Die Köpfe von Feinden und Freunden wurden nach dem Ableben vom Körper getrennt und bei Eingängen von Zitadellen und Heiligtümern zur Schau gestellt. Die Kelten opferten abgetrennte Köpfe auch den Göttern, indem sie sie bei Quellen und Brunnen niederlegten. Die Köpfe besonders mächtiger Feinde wurden einbalsamiert und aufbewahrt. In manchen Mythen waren die Köpfe verstorbener Helden Teil von dieser wie der nächsten Welt und konnten selbst nach ihrer Trennung vom Rumpf noch sprechen, singen und weissagen (Monaghan 2004).
Punktkopfmenschen
Wesen mit punktierten Kreisen als Kopf. Im Bild: Szene auf einer dekorierten Bronzeliege des Hallstatt-Fürstengrabes in Hochdorf, Deutschland, 6. Jh. v. Chr.; stilisierte Figuren auf diversen keltischen Gefässen aus Sopron, Ungarn. Hallstatt-Kultur, ca. 7. Jh. v. Chr. Quellen: Aldhouse-Green 2004; Harding 2007.

Die Darstellung von Köpfen im keltischen Kunsthandwerk reicht von stilisierten und gegenüber dem Körper stark vergrößerten und betonten Köpfen, bis hin zu vollkommen abstrakten Formen wie dem punktierten Kreis. Da die Abstraktion in der Kunst vermutlich bewusst genutzt wurde, um das Übernatürliche und Übermenschliche darzustellen (vgl. Green 2004), sind die hier gezeigten Figuren womöglich Göttinnen, Ahnen oder andere Andersweltwesen. Aus visionär-schamanischer Sicht könnten menschliche Figuren mit punktiertem Kreis als Kopf den wissenden Seher oder auch die Identität von Mensch und Leuchtkugel bedeuten. Einen Hinweis darauf gibt das ältere Motiv der konzentrischen Kreisform mit Zugang, welches in der europäischen Jungsteinzeit und Bronzezeit auf zahlreiche Felsen graviert wurde.
Punktkopfmenschen_Felsbild
Menschliche Figuren mit konzentrischem Kreis als Kopf: Steinzeitliche und bronzezeitliche Felsbilder in der Interpretation des Prähistorikers und Begründers der Erforschung von Felsbildern Henri Breuil (1877-1961). Quelle: Breuil 1934.

Nach der Deutung mancher Forscher handelt es sich hier um die Darstellung eines Menschen. Gleichzeitig ähnelt sie dem Grundriss vieler damaliger Megalithbauwerke, deren Kern-Umkreis-Zugangsstruktur das Eingehen eines Sehers in die letzte Kugel der Leuchtstruktur symbolisiert haben könnten (vgl. Tausin 2016). Womöglich wurde diese Figur, wie auch ihre Symbolik, durch die Jahrtausende überliefert und lebte nicht nur in den keltischen Figuren mit punktiertem Kreis als Kopf fort, sondern auch in der römischen und christlichen Darstellung von Menschen oder Göttern mit Nimbus bzw. Heiligenschein.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Die Kultur der Kelten
::Teil 3 – Gestirne, Götter, Schlangeneier
::Teil 4 – Kurvenlinien und Schlangen
::Teil 5 – Keltische Köpfe
::Teil 6 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)
::Teil 7 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)
::Teil 8 – Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Monaghan, Patricia (2004): The Encyclopedia of Celtic Mythology and Folklore. New York: Facts On File, Inc.
Aldhouse-Green, Miranda (2004): An Archaeology of Images. Iconology and Cosmology in Iron Age and Roman Europe. New York: Routledge
Harding, Dennis W. (2007): The Archaeology of Celtic Art. Oxon/New York: Routledge
Green, Miranda (2004): Symbol & Image in Celtic Religious Art (1. Aufl. 1989). London/New York: Routledge
Breuil, Henri (1934): „Presidential address“. Proceedings of the Prehistoric Society of East Anglia 7: 289-322
Tausin, Floco (2016): „Mouches volantes im alten Europa. Teil 1: Die Leuchstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke“. Ganzheitlich Sehen 1. www.mouches-volantes (2.9.16)

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Mouches volantes im alten Europa (4)

Montag, 7. August 2017 8:00

Teil 3: Die Kelten von Floco Tausin

4) Kurvenlinien und Schlangen

Wie die punktierten Kreise, könnten auch die häufigen Spiral- und S-Muster in der keltischen Kunst eine visionär-entoptische Grundlage haben. Kurvenlinien und Spiralen gehören zu den verbreiteten Motiven der visionären schamanischen Kunst und wurden in diesem Zusammenhang beispielsweise für Gravuren der megalithischen Ganggräber in Irland geltend gemacht (Dronfield 1995). Möglicherweise haben sich die entsprechenden Motive der keltischen Kunst in Westeuropa aus solchen früheren Motiven entwickelt.
Schild und Schwert

Punktierte oder konzentrische Kreise sind oft in kurvilineare Ornamente eingefügt, basierend auf S-, Leier- und Spiralmotiven. So etwa auf Schilden und Schwertern, die keltischen Kriegern ins Grab gegeben oder als Votivgaben in Gewässern versenkt wurden, sowie auf Halsringen, Brustplatten oder Zierscheiben, die nicht nur Zierde waren, sondern auch Schutz vor Geistern bieten sollten.Von links: Keltische Gold- und Bronze-Scheibe aus Auvers-sur-Oise, Frankreich, ca. 4. Jh. v. Chr.; Mittelteil des Schildbuckels des Battersea-Schilds aus der Themse, England, 4.-1. Jh. v. Chr.; gravierte Schwertscheiden aus Irland, 2./1. Jh. v. Chr. Quellen: wikimedia.org (18.8.16); wikimedia.org (23.8.16); Harding 2007.

Aus dem schamanisch-visionären Kontext ist außerdem die enge Verbindung der entoptischen Linien und Spiralen mit der Schlange bekannt (vgl. Tausin 2015). Dies könnte auch bei den Kelten eine Rolle gespielt haben. Von all den Tieren, die durch die Spiral-, S- und Knoten-Muster in stilisierter Weise dargestellt wurden, ist die Schlange das einfachste und nahe liegendste. Als keltisches Symbol für die Unterwelt und den Tod, für Wasser, Wellenbewegung, Fruchtbarkeit, Heilung und Erneuerung; als Begleiterin von Fruchtbarkeits-, Heil- oder Muttergöttinnen wie etwa Sirona, die Göttin der Heilung; sowie als Hüterin des Lebensbaumes und der Brücke zwischen der Unterwelt, der Menschenwelt und der Himmelswelt ist die Schlange wiederum mit mehreren schamanischen Themen assoziiert (vgl. Green 1992). So ist denkbar, dass die S- und Spiral-Motive in der keltischen Kunst direkt oder über das Symbol der Schlange vom Sehen der Leuchtfäden oder „Schlangenlinien“ in der Leuchtstruktur zeugen.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Die Kultur der Kelten
::Teil 3 – Gestirne, Götter, Schlangeneier
::Teil 4 – Kurvenlinien und Schlangen
::Teil 5 – Keltische Köpfe
::Teil 6 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (1)
::Teil 7 – Kessel, Räder und Sonnenwagen (2)
::Teil 8 – Druiden als Schamanen, Ekstatiker und Seher


::Literatur

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Dronfield, J. (1995): „Subjective Vision and the Source of Irish Megalithic Art“. Antiquity 69: 539-549
Harding, Dennis W. (2007): The Archaeology of Celtic Art. Oxon/New York: Routledge
Tausin, Floco (2015): „Leuchtende Essenz – Mouches volantes in der alten mesoamerikanischen Kunst“. Ganzheitlich Sehen 1. mouches-volantes.com (2.9.16)
Green, Miranda (1992): Animals in Celtic Life and Myth. London: Routledge

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Mouches volantes, Naturphänomene, Para-Phänomene, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)