Beitrags-Archiv für die Kategory 'Spirituelles'

„Der Kornkreis-Code“ von Eckhard Weber

Sonntag, 18. Juni 2017 0:42

Kornkreissaison 2017 – Eher schleppend beginnt die Kornkreissaison in diesem Jahr. Noch wurden wenige Kornkreise entdeckt, die den Namen auch verdienen.
Gibt es da nicht einen besseren Zeitpunkt auf ein überarbeitetes Kornkreisbuch aufmerksam zu machen? Inzwischen in der 4. Neuauflage ist der „Kornkreis-Code“ von Eckhard Weber erschienen. Ein kleines Meisterwerk! Inzwischen unglaubliche 746 Seiten stark, mit 500 Kornkreis-Fotografien, 350 Kornkreis-Grafiken und 400 weiteren Illustrationen ist es nicht nur eine wunderschöne Dokumentation und ein Nachschlagewerk für jeden Interessierten an Kornkreisen und seinen Randphänomenen geworden. Selbst bei den vielen verschiedenen Deutungen findet jeder Leser seinen Bereich wieder. Es gibt viele Bücher über Kornkreise, aber im Umfang bisher nichts vergleichbares.

Kornkreis-Code

Ab sofort wieder erhältlich: „Der Kornkreis-Code“. Überarbeitete und stark erweiterte 4. Neuauflage des Buches, jetzt mit 746 Seiten.
Was lange währt, wird endlich gut – so lautet ein altes Sprichwort. 3 Jahre Arbeit sowie viel Zeit, Geld, Energie und Herzblut haben wir in die überarbeitete und stark erweiterte Neuauflage des „Kornkreis-Codes“ investiert. Es erfüllt uns mit Freude, Ihnen nun endlich die Neuauflage dieses außergewöhnlichen Buches vorlegen zu können. Die vorhergehenden Auflagen waren bereits viele Jahre vergriffen, und Restexemplare davon wurden antiquarisch inzwischen für mehrere 100,- Euro gehandelt. Neben den Betrachtungen über die einzelnen Kornkreis-Jahrgänge wird die überarbeitete und erweiterte Neuauflage noch weitere Kapitel enthalten, wie z.B. „Die Geschichte der Welt“, „Wer sind unsere Götter“ und „Parallele Universen, Kornkreise und die Wiederkunft des Christus“. Nach Ansicht der Autoren sind die Kornkreise die „Zeichen der Zeit“, so wie es schon der Prophet Joel vorausgesagt hat (Joel 3, 1-5): „… und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen…, und ich will Wunder tun oben am Himmel (Sonnen- und Mondfinsternisse, Kometen, Planetenkonstellationen, Lichtphänomene, Anm. d. Verf.), und Zeichen unten auf der Erde (Kornkreise, Baumkreise, Eiskreise, Sandkreise, Erdlöcher? Anm. d. Verf.)“. Mehr dazu im Buch. Einführungsartikel zum Update des Buches Verborgene_Botschaften

Der Kornkreis-Code. Argo-Verlag. 4. vollständig überarbeitete und stark erweiterte Neuauflage mit Kornkreisen bis in das Jahr 2015, mit 500 Kornkreis-Fotografien, 350 Kornkreis-Grafiken und 400 weiteren Illustrationen. Großformat A 4, 746 Seiten, gebunden mit Hardcover, vierfarbig. Preis: 89,- Euro. ISBN: 978-3-941800-55-7. Zu beziehen über: Weber Bio-Energie-Systeme, Kasseler Str. 55, 34289 Zierenberg. Tel.: 05606/530560. Fax: 05606/5305610. Mail: Info(et)Weberbio.de. Web: www.Weberbio.de.

Thema: Buch/DVD-Tipps, crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Hören + Sehen, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise 2017, Peters, Spirituelles | Kommentare (0)

16.6.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Dienstag, 13. Juni 2017 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 16. Juni 2017, 19.00 Uhr
„Menschliche Potentiale – außergewöhnliche bis paranormale Fähigkeiten.“

Referent: Traugott Ickeroth (Autor) – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

Thema: Energien, altern., FGK-Blogroll, Infofelder, Para-Phänomene, Peters, Psychologie, Spirituelles | Kommentare (0)

Nahtod-Erlebnis oder UFO-Entführung?

Sonntag, 4. Juni 2017 22:23

Liebe MindWalking-Freunde, kennen Sie jemanden, der ein Nahtod-Erlebnis hatte oder vom UFO-Entführungsphänomen betroffen ist?

Im Zusammenhang mit dem Film „Jenseits des Greifbaren“ zeigte sich, dass weit mehr Menschen Nahtod-Erlebnisse hatten oder vom UFO-Entführungsphänomen betroffen sind, als man glaubt.
Die einen wurden vom Schönen überwältigt, die anderen vom Schrecklichen. In vielen Fällen wurden die Betroffenen mit ihrem Erlebnis nicht fertig, selbst nach Jahren nicht. Manchen ist es peinlich, und sie trauen sich nicht, darüber zu sprechen. Da möchten wir, die MindWalking-Trainer, für Klärung und Erleichterung sorgen. Gemeinsam mit den Betroffenen würden wir der Sache auf den Grund gehen, selbstverständlich im Einzelgespräch. Mit zwei bis vier Stunden MindWalking lässt sich ungeheuer viel erreichen, das wissen wir aus Erfahrung.
Diesen Zeitraum von zwei bis vier Stunden bieten wir für die Pauschale von 100,- Euro an. Kennen Sie jemanden, der ein Nahtod-Erlebnis hatte oder vom UFO-Entführungsphänomen betroffen ist? Wenn ja, so erzählen Sie ihm doch bitte von diesem Angebot. Er möge sich bitte bei einem MindWalking-Trainer melden, der ihm sympathisch ist. Man findet sie hier: http://mindwalking.de/trainer.php.
Alles Gute weiterhin von Rolf-Ulrich Kramer

::BeispielDie vollständige Dokumentation einer Sitzung. Vorbemerkung des Verfassers. Dieser Artikel gibt Inhalt und Ablauf einer MindWalking-Sitzung von Anfang 2017 wieder. Die Sitzungsdauer betrug 21 Stunden an vier aufeinander folgenden Tagen. Fast sämtliche für MindWalking typischen Aspekte sind hier in einer einzigen Sitzung versammelt, was ungewöhnlich ist. Deswegen wurde sie ausgewählt. MindWalking, Dokumentation einer Sitzung (pdf-Datei)

::Zum Film „Jenseits des Greifbaren“ – Die Erweiterung der Quantenphysik, die physikalische Medialität sowie neue Forschungsergebnisse die eindeutig belegen: Es existiert eine Astralwelt mit unzähligen Jenseitssphären, unterschiedlichen Lichtwesen. Die unglaublichen Machenschaften der Extraterrestrials in dieser erweiterten Realität. Forscher und Experten packen aus u.a. mit Dipl.-Psych. Rolf-Ulrich Kramer, Dr. Klaus Volkamer, Astrophysiker Illobrand von Ludwiger.

::Welt im Wandel – Das Internet-TV-Studio „Welt im Wandel“ hatte Rolf-Ulrich Kramer freundlicherweise zu einem Interview eingeladen; dieses ist jetzt freigeschaltet. Es geht um sein Wirken als Psychologe und MindWalking-Trainer in einem Flüchtlingslager. Man erfährt Verblüffendes über die Alltagsrealität der Lagerbewohner und zu welchen unvorhergesehenen Problemen es dort kommen kann: Welt im Wandel TV

::Rolf-Ulrich Kramer in Zierenberg – Auf der FGK Herbst-Veranstaltung in Zierenberg bei Kassel ist er am 7. Oktober 2017 mit dem Thema „Erinnerungen an Atlantis“ zu hören und zu sehen.

::Zur PersonRolf-Ulrich Kramer

Thema: Ausserirdische, FGK, FGK-Blogroll, Infofelder, Kramer, MindWalking, Para-Phänomene, Psychologie, Reinkarnation, Spirituelles | Kommentare (0)

22.4.2017 – AGR-Veranstaltung

Freitag, 21. April 2017 2:16

AGR-LogoArbeitskreis für GEOBIOLOGIE Rheinland e.V. (AGR)
53937 Schleiden-Gemünd / Eifel – Kurhaus – Seminarraum: Kleiner Kursaal

09.30 – ca. 10.00 Uhr
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Nur für die Mitglieder des Arbeitskreises für Geobiologie Rheinland. Diese erneute Zusammenkunft findet in einem separaten Raum statt.

ca. 10.00 – ca. 17.30 Uhr – Reise zum Licht
Engel schenken neue Kraft – Transformation – Verstärkung der Verbindung zur Quelle – Spüren verschiedener Lichtwesen-Energien – Live-Channeling
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen mit Marianne Ammann in den letztenJahren findet in diesem Jahr ein weiterer Seminartag zum Thema Engel statt. Die Referentin empfängt als Kanal Botschaften aus den Lichtebenen und übermittelt diese Botschaften. Diese sind stets voller Liebe und helfen dem Menschen, Hintergründe zu verstehen und sie schenken Mut, Kraft und Selbstvertrauen. Die Referentin wird besonders über die Aufgaben der Erzengel und Aufgestiegenen Meister sprechen, von welchen sie begleitet wird. Sie wird erzählen, wie Sie mit den Lichtwesen Kontakt aufnehmen können – oder wie sich der Kontakt verstärkt – und was zu beachten ist. Anschließend findet eine Meditation mit Live-Channeling statt. Hier geht es um das Fühlen und Wahrnehmen der verschiedenen Lichtwesen. Als Geschenk der Geistigen Welt an alle Anwesenden nennt die Referentin die Öffnung des 3. Auges, die Anhebung der Schwingung, evtl. Auflösung von Blockaden, eine Bewusstseinserweiterung und die Stärkung und Erweiterung des Lichtkanals. Außerdem überbringt sie jedem, wer möchte, eine kleine persönliche Engelsbotschaft.

::Referentin – Marianne Ammann, Sankt Augustin
Für unsere Gäste/Nichtmitglieder: Tagesbeitrag: 20,- € – Fragen, Anmeldungen, Informationen zum Seminartag bei Heinz Josef Rademacher unter 02161 / 581021 oder rademacher-mg(et)gmx.de

::AGR-Webseite – www.geobiologie-rheinland.de
::Der Weg nach Schleiden-Gemünd/Eifel – Landkarte


Wir wünschen dem Arbeitskreis viel Erfolg bei der Veranstaltung!
Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK),
stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

Thema: Energien, altern., FGK-Blogroll, Infofelder, Rademacher, Spirituelles, Veranstaltungen | Kommentare (0)

„Erinnerungen an den Traum des Herzens“

Montag, 27. März 2017 8:45

22.4.2017, 16.30-18.30 Uhr – FGK-Veranstaltung in Zierenberg
Vortrag von Andreas Beutel: „Erinnerungen an den Traum des Herzens“

AndreasBeutelErinnerst Du Dich? An die Zeit, als alles begann? Als wir eins waren und in einer Quelle lebten?
In uns ist das Herz das erste Organ, das sich bildet. Es begleitet und ein Leben lang bedingungslos. Das Herz hat das stärkste Energiefeld aller Organe und kennt keinen Krebs. Es ist der Muskel, der die meiste Arbeit in unserem Leben verrichtet. Gleichzeitig ist es Zentrum unserer Gefühle. In unzählichen Gedichten, Liedern und Geschichten beschrieben, ist es der Sehnsuchtsort, der einen wichtigen Antrieb unseres Lebens darstellt.
Die Wissenschaft entdeckt heute mehr und mehr, wie weise unser Herz eigentlich ist. Es verbindet sich mit allem Leben, kommuniziert und spürt alles. Und es ist Ratgeber und Beobachter unseres Lebens. Diese neuen Erkenntnisse decken sich überraschenderweise mit dem Wissen der alten Hochkulturen. In Ägypten handelte die Schule des Linken Auge des Horus von der Mitte des Menschen.
Während das rechte Auge des Horus viel Wissen über die äußeren Erscheinungen der Heiligen Geometrie vermittelt, geht es in diesem Vortrag um die innere Seite des Wissens. Denn die Frage was dieses Wissen für uns persönlich bedeutet, ist viel wichtiger. Und diese Frage führt zurück zu uns selbst. In unserer Mitte liegt der eigentliche Kern unseres Wesens.
Wir beschäftigen uns intensiver mit den Energiefeldern des Menschen. Mit der eigenen Heilung und unserem Zentrum, dem eigenen Herz.

::Aus dem Inhalt – Berührende Bilder in HD – Kurze Einführung in die Heilige Geometrie – Verschiedene Energiefelder des Menschen – Der Platz des Menschen in der heutigen Zeit – Verbindung mit dem inneren Kind und dem Höheren Selbst – Heilung des Menschen aus dem Herzen – Einfache Atemschritte zum Einheitszustand

::Weitere Informationenpythagoras-institut.de
::FGK-Veranstaltung in ZierenbergDas Programm

Thema: Energien, altern., FGK, FGK-Veranstaltung, Geometrie, Geschichte, Gesundheit, Infofelder, Spirituelles, Veranstaltungen | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (8)

Dienstag, 21. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

8. Aspekte der Leuchtstruktur
Tausin_10
::Bild 10 – Ein alter Plan von miteinander verbundenen megalithischen Anlagen? Eine Darstellung von miteinander verbundenen entoptischen Lichtern? Gravierte Muster in einem Felsen bei Old Bewick in Northumberland, England. ::Quelle – Bradley 1997.

Diese Eigenschaften – Unterwelt, Himmelswelt und Menschenwelt – erinnern nicht nur an die schamanische Dreiteilung des Kosmos (vgl. Tausin 2010b), sondern enthüllen auch Aspekte der Leuchtstruktur: Diese trennt dunkle und helle Anteile und verbindet die einzelnen Einheiten, die Kugeln, untereinander durch Röhrenstrukturen oder durch ihre Einbettung in dieselben Schichten (vgl. Tausin 2006b). Auch die damit einhergehenden Thematiken haben Entsprechungen im meditativen und ekstatischen Sehen der Leuchtstruktur: Die Rückkehr zum Ursprung (Gebärmutter) oder Eingang in die Anderswelt, wo Erneuerung, Transformation und Wiedergeburt stattfindet, erinnert an den Weg in der Leuchtstruktur und das Eingehen in die letzte Kugel oder Quelle (vgl. Tausin 2006b). Dass die jungsteinzeitlichen Menschen ihre Toten in Kern-Umkreis-Strukturen bestatteten, könnte ein Hinweis sein, dass die frühen Schamanen um das Eingehen in die letzte Kugel beim Einschlafen und Sterben gewusst haben. Die Ausrichtung auf den Kosmos und die als göttlich gedachten Lichter von Himmelskörpern wiederum entspricht der meditativen Betrachtung der Lichter der Leuchtstruktur. Dabei ist nicht auszuschliessen, dass manche der megalithischen Steinkreise und Henges nicht nur der Beobachtung von Gestirnen, sondern auch von entoptischen „Himmelskörpern“ dienten. Die Einbettung der Anlagen in grössere geografische und womöglich auch sakrale, kultische und mythische Netzwerke schliesslich ist nicht nur ein Spiegel vieler zeitgenössischer Felsbilder, sondern auch ein Spiegel des Netzwerkcharakters der Leuchtstruktur, die den Menschen durch zahlreiche Schichten hindurch mit seiner Quelle verbindet. Die Parallelen von megalithischen Bauwerken und den Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur könnte dabei in beide Richtungen funktioniert haben: Einerseits inspirierte das Sehen der Leuchtstruktur und ihre Deutung die Gestaltung der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Felsbilder und Bauwerke; andererseits haben die megalithischen Bauwerke und die damit verknüpften Bilder von Welt, Mensch und Kosmos wiederum das Verständnis der subjektiven visuellen Lichter beflügelt, welche während ritueller Trance wahrgenommen wurden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Tausin, Floco (2010b): „Lichter in der Anderswelt. Mouches volantes in der darstellenden Kunst moderner Schamanen“. Galaxiengesundheitsrat. http://wedismus.ning.com/group/Schamanismus/forum/topics/lichter-in-der-anderswelt (13.12.10)

Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (7)

Sonntag, 19. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

7. Vorstellungen der damaligen Erbauer
Generell reflektieren die Megalithbauwerke die Vorstellungen der damaligen Erbauer über Mensch, Welt und Kosmos. Die Grab- und Ritualanlagen erfüllten offenbar ähnliche Funktionen wie in älteren Zeiten die Höhlen und Felswände: Hier fand man Schutz und Stille. Hier konnten durch Malerei und Gravuren Geschichten erzählt und Ereignisse festgehalten werden. Hier wurden Rituale zur Integration von Mensch, Welt und Kosmos abgehalten. Diese könnten durch den Entzug von Sinnesreizen, durch die Akustik (Watson 2001) oder auch durch den Einsatz von psychoaktiven Pflanzen (Rätsch 1998 über Amanita muscaria/Fliegenpilz; Sherratt 1991) veränderte Bewusstseinszustände impliziert haben. Hier wurden auch die Toten zur Ruhe gelegt, und hier glaubte man einen Zugang zur Unter- oder Anderswelt zu finden. Manche Forscherinnen und Forscher verknüpfen diese Vorstellung mit der steinzeitlichen religiösen Ausrichtung auf das Erdhafte, die (weibliche) Fruchtbarkeit und die Muttergottheit. Gräber, Henges und Tempel könnten als Metaphern der Vagina (Öffnung und Gang) und der Gebärmutter (Zentrum) Orte für den Fruchtbarkeits- und Muttergöttinnen-Kult gewesen sein (Gimbutas 1987/2005, 1999).

Zu diesem „dunklen“ oder „erdhaften“ Aspekt der megalithischen Anlagen kommt ein „heller“ oder „himmlischer“: Manche der Anlagen dienten der Himmelsbeobachtung. Sie waren nach Himmelsrichtungen, bestimmten Sternen, Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ausgerichtet. Hier konnte der Lauf der Gestirne verfolgt, Himmelsphänomene gedeutet und der Zeitpunkt für bestimmte Unternehmungen bestimmt werden (vgl. Taylor 2012; Kelley 2008). Und schliesslich implizierten die megalithischen Strukturen einen „irdisch-weltlichen“ Aspekt, insofern sie in die weitere Geografie eingebettet waren. Sie waren beispielsweise auf andere megalithische Bauwerke, aber auch auf Felsen, Hügel, Wasserfälle, Flüsse oder Seen ausgerichtet, welchen wohl ebenfalls eine kultische oder kosmologische Bedeutung zukam. Auch bewohnte Siedlungen oder Ackerflächen gehörten in das megalithische Netzwerk von Welt und Gegen- oder Unterwelt (vgl. Bradley 1998).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Watson, Aaron (2001): „The sounds of transformation: Acoustics, monuments and ritual in the British Neolithic“. The Archaeology of Shamanism, hg. v. Neil S. Price. London/New York: Routledge: 178-192

Rätsch, Christian (1998): Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. AT Verlag

Sherratt, A. (1991): „Sacred and profane substances: The ritual of narcotics in later Neolithic Europe“. Sacred and profane, hg. v. P. Garwood et al. Oxford: Oxford Committee for Archaeology

Gimbutas, Marija (1987/2005): „Megalithic Religion: Prehistoric Evidence“. Encyclopedia of Religion, hg. v. Mircea Eliade: 5822-5826

Gimbutas, Marija (1999): The living goddesses. Berkeley: University of California Press

Taylor, Ken (2012): Celestial Geometry. Understanding the Astronomical Meanings of Ancient Sites. London: Watkins Publication

Kelley, David H. (2008): „Archaeoastronomy“. Encyclopedia of Archaeology, 3 Bde., hg. v. Deborah M. Pearsall. Academic Press: 451-464

Bradley, Richard (1998): The Significance of Monuments. On the Shaping of Human Experience in Neolithic and Bronze Age Europe. London/New York: Routledge

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (6)

Freitag, 17. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

6. Entoptische Erscheinungen?
In der Forschung wurde die These vorgebracht, dass manche der geometrischen Muster, die auf megalithischen Bauwerken in England, Schottland und in der Bretagne eingraviert sind, entoptische Erscheinungen darstellen könnten. So wären etwa die konzentrischen Kreise und Spiralen auf den Steinplatten des berühmten Gavrini-Ganggrabes oder die Cup-and-Ring-Gravuren auf Steinen im Südwesten Schottlands als Visionen während schamanischer Trance zu verstehen (Fowler/Cummings 2003; Lewis-Williams/Dowson 1993; Patton 1990; Bradley 1989). Ausserdem wurde eine Übereinstimmung der konzentrischen Kreismuster, die mit einer radialen Linie durchbrochen sind, und dem Grundriss von Ganggräbern und Henges festgestellt (vgl. Bradley 1997).
Tausin_8
::Bild 8 – Gravierte Steinplatten aus dem Gavrini-Ganggrab auf der Insel Gavrini in der französischen Bretagne, 4. Jahrtausend v. Chr. ::Quelle – https://www.pinterest.com/pin/482377810057797101/ (26.8.16)
Tausin_9
::Bild 9 – Mögliche Verbindung zwischen den gepunkteten und konzentrischen (Cup-and-Ring) Mustern mit Zugang als Motiv auf jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Felsbildern (links) und den ähnlichen Strukturen von Ganggräbern und Henges (rechts). Quelle: Bradley 1997.

Dass aber die Bauwerke selbst indirekt oder direkt durch Visionen subjektiver visueller Lichterscheinungen inspiriert sein könnten, wurde bisher nicht geltend gemacht. Dabei ist die Grundlage der Megalithbauwerke oft eine Kern-Umkreis-Struktur, wie sie von den Leuchtstrukturkugeln bekannt ist: Oft wird ein zentraler Platz umgeben von einem kreisrunden Damm aus Erde oder Steinen, oder aber von Reihen stehender Steine. Teils ist das Zentrum mit Erde oder Steinen bedeckt, wie im Fall der Grabhügel und Cairns. Weitere Charakteristiken lassen sich nicht ausschliesslich durch das Sehen der Leuchtstruktur erklären, sondern eher als interpretative Weiterentwicklung: Üblicherweise sind megalithische Anlagen mit einem oder mehreren Zugängen versehen. Im Fall der Ganggräber ist es ein niederer, bedeckter Gang, bei den Henges sind es breiter angelegte Wege, die zwischen den Dämmen zum Kern führen. Diese Zugänge könnten durch die Vision des Zugehens auf eine einzige Kugel inspiriert sein (vgl. Tausin 2006b) oder in stilisierter und praktischer Hinsicht das Thema der verbindenden Röhren in der Leuchtstruktur aufgreifen. Eher am direkten Sehen orientiert sind die Monumente, die neben- oder hintereinander angeordnet oder durch Gräben, Steinreihen oder andere Linien miteinander verbunden sind. Zudem weisen die megalithischen Bauwerke oft eine komplexere Form auf als die Leuchtkugeln, etwa mehrere konzentrische Ringe. Doch gerade die komplexeren Anlagen sind oft das Resultat von Weiterentwicklungen über Generationen hinweg. Viele Monumente waren ursprünglich simpler und bestanden oft nur aus einem Zentrum und einem Umkreis. Das Stonehenge beispielsweise begann als Erdwall mit einer hölzernen Struktur im Inneren, erst dann wurden konzentrische Steinkreise und zwei weitere Erdwälle hinzugefügt sowie die zentralen Holzstrukturen durch die heute charakteristischen Steinstrukturen ersetzt (Bradley 1998). Und die Cairns der britischen Inseln begannen oft als simple runde Gebilde für die Bestattung eines oder zweier Menschen. Später wurde die Kammer erweitert und Vorplätze, permanenter Zugang, sowie weitere kreisrunde Gräben geschaffen (Noble 2006; Edmonds 1999). Als ursprüngliche Vorlage könnten also die simplen Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur gedient haben, die direkt in ritueller Trance gesehen wurden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Fowler, Chris; Cummings, Vicki (2003): „Places of Transformation: Building Monuments from Water and Stone in the Neolithic of the Irish Sea“. Journal of the Royal Anthropological Institute 9, Nr. 1: 1-20

Lewis-Williams, J. D.; Dowson, T. A. (1993): „On Vision and Power in the Neolithic: Evidence from the Decorated Monuments“. Current Anthropology 34, Nr. 1: 55-65

Patton, Mark (1990): „On Entoptic Images in Context: „Art, Monuments, and Society in Neolithic Brittany“. Current Anthropology 31, Nr. 5: 554-558

Bradley, Richard (1989): „Death and Entrances: A Contextual Analysis of Megalithic Art“. Current Anthropology 30, Nr. 1: 68-75

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kuglen und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4

Bradley, Richard (1998): The Significance of Monuments. On the Shaping of Human Experience in Neolithic and Bronze Age Europe. London/New York: Routledge

Noble, Gordon (2006): Neolithic Scotland. Timber, Stone, Earth and Fire. Edinburgh: Edinburgh University Press Ltd.

Edmonds, Mark (1999): Ancestral Geographies of the Neolithic. Landscapes, Monuments and Memory. London/New York: Routledge

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (5)

Mittwoch, 15. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

5. Stonehenge
Tausin_5
::Bild 5 – Grabhügel des früheren Bronzezeitalters (3./2. Jahrtausend v. Chr.) in der Nähe des Stonehenge, Wiltshire, Südengland. Charakteristisch ist die lineare Anordnung der Hügel, was möglicherweise auf die Bestattung von Familienmitgliedern hinweist. ::Quelle – Sherratt 1994b.
Tausin_6
::Bild 6 – Stonehenge in Wiltshire, England, wurde ab ca. 3000 v. Chr. an einem bereits früher zeremoniell genutzten Ort gebaut. Während über 1000 Jahren wurde Stonehenge in verschiedenen Phasen erweitert, neu konzipiert, teils auch überbaut und als Zentrum eingegliedert in eine sich stets erweiternde sakrale Geografie. Bild oben: Das heutige Stonehenge mit Erdwall und dem ehemaligen Zugang im Nordosten (oben) aus der Frühphase. Unten links: Luftaufnahme des Zentrums von Stonehenge. Unten rechts: Rekonstruktion von Stonehenge nach der letzten Bauphase. Von aussen nach innen: Die 75 Sarsen- und Decksteine, die Blausteine, die fünf Trilithe, ein Halbkreis aus Blausteinen, der Altarstein.
::Quelle – http://arthistoryworlds.org/3-the-standing-stones-in-england/ (11.8.16), und http://news.nationalgeographic.com/news/2010/07/photogalleries/100723-stonehenge-woodhenge-twin-timber-circle-science-pictures/ (11.8.16)

Tausin_7
::Bild 7 – In jüngster Zeit wurden per Bodensensorik weitere Kreisanlagen rund um Stonehenge gefunden, die teils mit dem zentralen Monument verbunden waren. Das Bild zeigt einige der noch nicht freigelegten Anlagen. ::Quelle – University of Birmingham, http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.ch/2014/09/archaologen-finden-17-bislang.html (29.7.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Sherratt, Andrew (1994b): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (4)

Montag, 13. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

4. Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
Tausin_2
::Bild 2 – Über 1000 megalithische Steinkreise oder Cromlech wurden in Nordwesteuropa gezählt. Sie wurden vermutlich für rituelle und zeremonielle Zwecke genutzt. Im Bild: Der Steinkreis oder Cromlech von Swinside, England, ca. 4. Jahrtausend v. Chr. Ein Eingang im Südosten wird durch zwei hohe Portalsteine markiert.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=525170 (26.8.16)

Tausin_3
::Bild 3 – Die Beerdigung der Toten in Steinkisten, mit Steinplatten gesäumte Gruben, war in Europa bis in die frühe Bronzezeit verbreitet. Nicht selten wurden die Steinkisten mit weiteren Steinen zu einer Kern-Umkreis-Struktur erweitert und später oft mit Erde oder Steinen bedeckt (Hügelgrab) (McIntosh 2006). Im Bild: Ein Feld umrundeter Steinkisten in Jõelähtme, Estland.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2913043 (26.8.16)

Tausin_4
::Bild 4 – Ganggräber bestehen aus bedeckten Grabkammern, zu denen ein Gang hinführt. Damit hatten die Hinterbliebenen auch nach der Bestattung Zugang zu den Toten, sei es für nachträgliche Rituale oder für weitere Bestattungen. Im Bild: Modell eines nord- und westeuropäischen Ganggrabes mit Gang, Kammer, Erdhügel und Umkreis aus stehenden Steinen, typischerweise 4. und 3. Jahrtausend v. Chr.
::Quelle – https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17655965 (10.8.16)

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

McIntosh, Janes (2006): Handbook to Life in Prehistoric Europe. New York: Facts on File, Inc.

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

Mouches volantes im alten Europa (3)

Samstag, 11. Februar 2017 8:00

Die Leuchtstruktur als Grundlage megalithischer Bauwerke
Von Floco Tausin

3. Die Bauwerke der Megalithkulturen
Als Megalithkulturen werden diverse jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Kulturen bezeichnet, die in West-, Mittel- und Nordeuropa zwischen 5000 und 800 v. Chr. Bauwerke aus grossen Steinen hinterlassen haben. Dazu gehören einzelne aufgestellte Menhire, im Kreis oder in Reihen angeordnete Steine (Cromlech), simple Grabkammern (Dolmen), Steinkisten, Steinhügel (Cairns) und Grabhügel (Tumulus), aber auch grössere Monumentalkomplexe wie die Henges in England oder die Tempel auf Malta. In und um diese Bauwerke wurden meistens menschliche Überresten und Artefakte wie Werkzeuge, Töpferware oder Schmuck gefunden. Kaum etwas ist bekannt über die genauen Funktionen und kosmologischen und religiösen Bedeutungen, die die Megalithbauwerke hatten. Die heutige Forschung versteht sie als Ausdruck der neuen bäuerlichen Gesellschaft, die den Raum und die Zeit im Hinblick auf Fruchtbarkeit und Dauerhaftigkeit ordnete und in diesem Zusammenhang beispielsweise zur Verehrung von Ahnen überging. Ausserdem ist eine Mehrfachnutzung dieser Monumente anzunehmen, die sich teils über mehrere Generationen und Jahrhunderte erstreckte: Dolmen, Grabhügel und Henges waren nicht nur Ruhestätten für Personen mit hohem gesellschaftlichen Status und Ansehen. Sie waren wohl auch Familiengräber, Plätze für diverse Rituale für die Ahnen, Götter oder Geister, Treffpunkte für Familien, Clans und andere Gruppen, Zentren für die Demonstration politischer Macht und Autorität. Wo die Monumente nach den Himmelsrichtungen oder, wie im Fall des Stonehenge, nach den Positionen der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ausgerichtet waren, könnten sie auch zur Beobachtung astronomischer Ereignisse gedient haben (Midgley 2008; Noble 2006; Bradley 1997; Sherratt 1994; Patton 1993).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Vorgeschichte
::Teil 3 – Die Bauwerke der Megalithkulturen
::Teil 4 – Steinkreise, Steinkisten, Ganggräber
::Teil 5 – Stonehenge
::Teil 6 – Entoptische Erscheinungen?
::Teil 7 – Vorstellungen der damaligen Erbauer
::Teil 8 – Aspekte der Leuchtstruktur


::Literatur

Midgley, Magdalena S. (2008): The Megaliths of Northern Europe. New York: Routledge

Noble, Gordon (2006): Neolithic Scotland. Timber, Stone, Earth and Fire. Edinburgh: Edinburgh University Press Ltd.

Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

Lewis-Williams, J. D; Dowson, T. A. (1988). „The Signs of All Times“. Current Anthropology 29, Nr. 2: 201-245

Sherratt, Andrew (1994a): „The Transformation of Early Agrarian Europe: The Later Neolithic and Copper Ages 4500-2500 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 167-201

Patton, Mark (1993): Statements in Stone. Monuments and Society in Neolithic Brittany. London: Routledge

Thema: Archäologie, FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Infofelder, Spirituelles, Tausin | Kommentare (0)

17.2.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 10. Februar 2017 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 17. Februar 2017, 19.00 Uhr
„Die höhere oder verborgene Wirklichkeit des Menschseins und die Möglichkeiten, etwas davon zu erfahren.“

Referent: Dr. Ing. G. Harms – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

Thema: Peters, Philosophie, Spirituelles, Veranstaltungen | Kommentare (0)