Beitrags-Archiv für die Kategory 'Klima'

Studien stellen CO2-Hypothese infrage

Sonntag, 11. April 2010 23:09

Das für den Klimawandel in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.

Hochinteressante Dokumentation des Fernsehsenders „arte“ wider das vorherrschende Treibhaus-Dogma.
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Es gibt mehrere multidisziplinäre wissenschaftliche Studien, die die CO2-Hypothese infrage stellen. So fahndet der dänische Physiker Henrik Svensmark seit längerer Zeit nach anderen Ursachen für die globale Erwärmung. Er entdeckte neue Zusammenhänge zwischen der magnetischen Sonnenaktivität, der kosmischen Strahlung und der die Erdtemperaturen regulierenden Wolkenbildung. Die Existenz des Klimawandels wird nicht in Abrede gestellt, immer mehr Wissenschaftler setzen ihn aber mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum vollziehen.
Geologen, Astronomen und Paläoklimatologen wie Henrik Svensmark, Nir Shaviv und Jan Veizer betrachten die Klimaentwicklung über 500 Millionen Jahre hinweg. Ihrer Meinung nach muss die globale Erwärmung in Kenntnis der in jüngster Zeit erforschten komplexeren Beziehungen untersucht werden. Lars Oxfeldt Mortensen beleuchtet in seiner Wissenschaftsdokumentation diese internationale Forschung.
Zur Person: Henrik Svensmark ::mehr

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„Das Buch vom Schnee“ – Charlie English

Mittwoch, 30. Dezember 2009 21:58

Was hat Schnee, das uns verzaubert? Buchautor Charlie English hat versucht, das kalte Geheimnis des Schnees zu lüften.
das-buch-vom-schnee.jpgDie Verwandlung unserer Welt beginnt, wenn die ersten Schneeflocken herunterwirbeln, Hausdächer vereisen, Felder langsam mit Schnee bedeckt werden, Geräusche dumpfer klingen und Schritt für Schritt die Erde weiß gemalt wird. Menschen laufen ungeschickt wie Pinguine und Kinder watscheln dick eingepackt mit weit aufgerissenen Augen umher. Was bringt uns dazu, mit Schnee zu spielen, auf ihm zu rodeln, Geschichten über ihn zu erzählen, Häuser aus ihm zu bauen und manchmal sogar unser Leben in ihm zu riskieren?
Aus dem Inhalt: Vom Schnee und vom Glück – Von der sechseckigen Schneeflocke – Das Spiel mit der Schwerkraft – Die Kunst des Winters – Paradies im Schnee – Der Frühling steht vor der Tür u.a. mit Glossar von Ablation (Masseverlust bei Schnee und Eis z.B. durch Tauen oder Verdunsten) bis Wechte (Schneeüberhang auf der windabgewandten Seite eines Grates).
mount-shasta.jpgHABEN SIE GEWUSST … dass die höchste bei einem einzigen Schneefall je gemessene Schneemenge am Mount Shasta in Kalifornien, niederging. Dort fielen innerhalb von 7 Tagen, vom 13. bis 19. Januar 1959, insgesamt 480 cm Schnee.
Bild: Mount Shasta/Kalifornien
Im Buch geht der schneebesessene Autor Charlie English auf die Suche nach Antworten. Es ist eine Mischung aus Lobesrede, Geschichtsschreibung und Reisebericht. Er vereint direkte Naturerfahrungen und Forschung. Charlie English folgt den Fußstapfen der Romantiker in den Alpen. Er lernt bei den Eskimos auf Baffin Island, wie man einen Iglu baut und untersucht Schneefelder in den Cairngorm Mountains. Er begegnet Klimaforschern und Skiweltmeistern und testet seinen Mut an einem der gefährlichsten Schneegipfel der Erde.
schneekristall.jpgHABEN SIE GEWUSST … dass die größte Schneeflocke aller Zeiten bei Fort Keogh in Montana, USA, gefunden wurde. Sie hatte einen Durchmesser von unglaublichen 38 cm.
… dass eine Schneeflocke einen schrillen hohen Ton mit einer Frequenz von 50 bis 200 Kilohertz erzeugt, wenn sie auf Wasser fällt. Erzeugt wird er durch die eingeschlossenen Luftblasen. Der Ton ist für Menschen allerdings nicht hörbar.
„Das Buch ist eine bezaubernde Geschichte über einen Mann und seine Suche nach Schnee, ein Bericht über den Zustand unseres Klimas, ein aufrüttelndes Gedicht, das vergessene Winter unserer Kindheit wachruft: Ich war gefesselt von der ersten Schneeflocke bis zum letzten Schneeschmelz“ (Joanna Kavenna). Ein Buch für alle, die ein Gespür für Schnee haben oder entwickeln wollen. In England ist das Buch bereits ein Bestseller.
Charlie English, Jahrgang 1967 und im nicht gerade schneesicheren London zu Hause, ist ein Winterfetischist. Die Lust am Schnee hat er geerbt, meint er. Schon sein Vater war ein besessener Wintersportler.
„Das Buch vom Schnee“ – aus dem Englischen von Heike Steffen, 328 Seiten, fester Einband. Rogner & Bernhard, Preis 19,90 € ::mehr

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Mini-Tornado über Acker im Emsland

Mittwoch, 13. Mai 2009 0:40

Das Wetterphänomen ist am Sonntagnachmittag, 10. Mai, zwischen Löningen und Sögel, in der emsländischen Gemeinde Herßum, beobachtet und fotografiert worden worden.
thermikblase.jpgDie Besatzung eines Polizeiwagens hielt den Luftwirbel, der für ca. fünf Minuten über einem Acker stand zunächst für eine Windhose, bis der Wirbel dann plötzlich in sich zusammenfiel. (Bildquelle: Polizei) Die Fotos eines der Polizeibeamten wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg gründlich begutachtet. Die Wettererscheinung wurde dann vom DWD als sog. Kleintrombe identifiziert.
Diese entstehen durch hohe Temperaturunterschiede im Bodenbereich zwischen Erdkrume und Atmosphäre. Solch meteorologischen Erscheinungen sind nicht selten. Wolfgang Schöppe (FGK) zeigte uns unlängst auf einer FGK-Veranstaltung in Zierenberg Fotos von Kleintromben in der Umgebung von Kassel.


Größere Kartenansicht
symbol.pngIm Unterschied zu Großtromben wie Tornados besteht kein direkter Zusammenhang mit der Bewölkung. Kleintromben werden auch als Staub- oder Sandhose bezeichnet. Nicht zu verwechseln sind sie z.B. mit Wind- und Wasserhosen, bei denen es sich um Großtromben handelt. Sie treten wahrscheinlich nicht häufiger auf als in früheren Jahren. Im digitalen Zeitalter führt die moderne Fototechnik heute dazu, dass solche Wetterphänomene immer öfter fotografiert und bekannt werden. Weitere Informationen bei wikipedia.de
Das Gemeindegebiet von Herßum liegt auf einem weit über 100 Kilometer langen Steingräberfeld, dass sich von Südwesten, der holländischen Provinz Drenthe über das Emsland und die Wildeshauser Geest gen Nordosten zieht. Es handelt sich in der Konzentration um die größte Steingräberansammlung Nordeuropas ::mehr

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Wetterbeeinflussung – Krieg der Zukunft?

Mittwoch, 14. November 2007 23:54

Ist es mit heutiger Technik möglich, das Wetter gezielt zu manipulieren? Diese Frage kann Dr. Karsten Brandt, Geschäftsführer der Seite www.donnerwetter.de mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Im Juli 2005 beobachtete er auf Radarbildern ein Regenband, das sich über 300 Kilometer erstreckte (siehe Bericht vom 19.2.06 bei degufo.de). Doch es fiel kein Tropfen Niederschlag. Brandt und seine Kollegen sind sicher: Jemand muss die Wetterfront künstlich erschaffen haben. Und nur das Militär hat dazu die Möglichkeit.

Theoretisch kann künstliche Wettermanipulation sehr vielseitig genutzt werden und Spekulationen darüber gibt es zahlreich. So kursieren z.B. Gerüchte um die Welt, dass das sog. HAARP-Projekt in Alaska nur eines von mehreren Möglichkeiten für eine globale Wettermanipulation darstellt.

Im weltweit einzigartigen Institut für Troposphärenforschung in Leipzig erfährt Brandt, wie Regen künstlich produziert werden kann. Mit diesem Wissen macht er sich auf nach England um herauszufinden, ob die Regenflut von Lynmouth, bei der 1952 über 30 Menschen starben, das Resultat eines fehlgeschlagenen Wetterexperiments war. Vor Ort trifft er Zeitzeugen und einen Geologen. Mit seiner Hilfe will er den endgültigen Beweis für die Wettermanipulation erbringen. Auch Gerald Karner sieht in den Vorgängen von 2005 und 1952 spektakuläre Fälle von Wettermanipulation. Der ehemalige Generalstabsoffizier im österreichischen Verteidigungsministerium präsentiert eine Studie des US-Air War Colleges, eines der führenden Think-Tanks der US-Regierung. In ihr beschreiben die militärischen Planer der USA, wie sie durch die Kontrolle von Wetterphänomenen die Kriege der Zukunft gestalten wollen. Erklärtes Ziel: 2025 das Wetter zu kontrollieren. Anhand eines realistischen Kriegsszenarios überprüfen Karner, Brandt und Aiman Abdallah die Studie Punkt für Punkt. Dabei stossen sie auf Technologien, die von der Industrie bereits heute genutzt werden und prüfen sie auf ihr militärisches Potenzial. Der Krieg der Zukunft scheint zum Greifen nah …

Beachten Sie dazu folgenden TV-Tipp: „Wetter als Waffe“ – am Freitag, den 16. November um 23.00 Uhr auf ProSieben.

Basis der Dokumentation ist das Buch „Geisterwolken über Deutschland“ von Karsten Brandt, welches im Projekte Verlag erschienen ist (ISBN-10: 3866341792) – 19,50 Euro.

Quellen:
presseportal.de
donnerwetter.de

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Roter Regen in Indien

Sonntag, 28. Oktober 2007 0:21

roter-regen.jpgAm 04. April 2006 berichtete erstmals das Fachjournal „Astrophysics and Space Science“ über das Phänomen des Roten Regens in Kerala und seinem möglichen extraterestrischen Ursprungs. Kerala liegt an der südwestlichen Spitze von Indien an der Küste von Malabar. Untersuchungen dieser Regenwasserproben zeigen nun erstaunliche Ergebnisse.

Von Juli bis September 2001 dauerte das seltsame Ereignis des roten Regens über Kerala an. Anwohner berichteten, dass sie einen lauten Knall hörten, bevor der rote Regen erstmals fiel, der besonders helle und weiße Textilien verfärbte. Nachdem Prof. Dr. Godfrey Louis von der Mahatma Gandhi Universität davon hörte, sammelte er Proben des Regenwassers in mehreren Reagenzgläsern und untersuchte sie unter einem Mikoskop.

In einem aus dem Jahre 2006 geführten Interview mit der Journalistin Linda Moulton Howe berichtete Dr. Louis, dass er durch die rostig rote Farbe der Strukturen ziemlich beeindruckt war, als er sie zum ersten Mal in vergrösserter Form sah, die wie organische Zellen aussahen, mit einer Grösse von 10 Mikrons, also etwas grösser wie menschliche Blutzellen mit 7 Mikrons.

Einige Monate lang experimentierte Dr. Louis mit unterschiedlichen Temperaturen, um die Reaktion der Zellen zu untersuchen. Bei steigenden Temperaturen erhöhte sich auch die Aktivität der Zellen. Bei Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius erhöhte er auch den Druck auf bis zu 300 Pfund pro Quadratzentimeter. Im Normalfall würden lebende Zellen unter solchen Verhältnissen absterben. Nicht jedoch die zellartigen Strukturen im Regenwasser, das über Kerala niederging. Sie produzierten dabei sogar im Inneren kleinere Zellen, die zunächst farblos waren. Nachdem die farblosen Tochterzellen in der Mutterzelle wuchsen, verfärbten sich ihre Zellwände ebenfalls rot und durchdringten die Wand der Mutterzelle nach aussen. Hierbei handelt es sich offenbar um einen Prozess der Reproduktion.


Rote Mutterzellen sowie farblose Tochterzellen in 1000facher Vergrösserung aus den im Jahr 2001 gesammelten Regenproben / Copyright: Louis Godfrey, Ph.D., Mahatma Ghandi University, India.

Nach Auffassung einiger Biologen könnte es sich beim Vorgang der roten Regenzellen um eine Form von Hefezellen handeln, da auch Hefezellen sich vermehren können. Hefezellen jedoch haben eine DNA, wie alle bekannten biologischen Zellen, die sich vermehren können. Aber bei den Zellen aus dem untersuchten Regenwasser konnte Dr. Louis keine DNA vorfinden.

Dr. Louis schickte die Proben des roten Regenwassers an weitere Wissenschaftler der Cornell Universität in den USA für isotopische Untersuchungen des elementaren Aufbaus der Zellen. Die Bestandteile, die bei den Proben gefunden werden konnten, sind Wasserstoff, Silizium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Aluminium. Phosphorige Säuren, wie sie in irdischen Zellen vorkommen, konnten jedoch nicht gefunden werden. Auch an die von Prof. Emeritus und Chandra Wickramasinghe geleitete „Cardiff University Centre for Astrobiology“ in Wales schickte Dr. Louis einige Proben des roten Regenwassers. Aber auch dort konnten von den Proben keine DNA gefunden werden.


Abbildung einer Zelle des roten Regens unter dem Mikroskop mit einem Skalastab von 300 Nanometer / Copyright: Cardiff University Centre for Astrobiology

Weiteres Bild unten: Weitere Mikroskop-Aufnahme von drei Zellen aus dem roten Regen ungefähr 3 Mikrometer im Durchmesser, mit starken Zellwänden und einer Vielzahl von Nanostrukturen innerhalb eines Membrans, ohne identifizierbaren Kern und mit Bohrungen in der Zellwand. Die Zelle auf der rechten Seite hat grössere Bohrungen und könnte Zytoplasma verloren haben. Copyright: Cardiff University Centre for Astrobiology

Dr. Louis verliess die Mahatma Ghandi Universität, um eine Professur in der Physik an der Cochin Universität der Wissenschaft und Technologie in Kochi, Kerala in Indien zu machen. Die Journalistin Linda Moulton Howe sprach vor kurzem erneut mit Dr. Louis über seine weiterführenden Forschungen des roten Regens. Er hofft, dass er weitere Ergebnisse in den nächsten Monaten veröffentlichen kann. Sie erfuhr dabei zur Überraschung, dass es sogar insgesamt drei Ereignisse des mysteriösen roten Regen in Indien gegeben hat (2001, 2006 und 2007). Bei allen eingesammelten Proben, auch von den zwei neueren Ereignissen hatte er die Experimente wie oben aufgeführt, wiederholt, mit den gleichen Ergebnissen.

Ein Interview, sowie den gesamten Quellentext gibt es hier in englischer Sprache:
http://www.earthfiles.com/news.php?ID=1337&category=Environment

Eine Erklärung für die mysteriösen Zellen des roten Regens gibt es bis heute nicht. Es wird angenommen, dass der Ursprung der unbekannten Zellen nicht irdischer Herkunft ist und in Kometentrümmern liegen könnte. Ebenso rätselhaft ist es, warum der rote Regen bisher nur im südindischen Staat Kerala niederging.

Quelle:
earthfiles.com/

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