Beitrags-Archiv für die Kategory 'Flora + Fauna'

Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (1)

Mittwoch, 15. Juni 2016 9:15

Im Laufe der Jahre konnte man sehen, dass diese Feldzeichen unsere Gesellschaft auf eine sublime Weise beeinflussen. So umstritten sie sind, wirken sie durch ihr andauerndes Erscheinen über viele Jahre in die Gesellschaft hinein. So viel sich Fälscher als Trittbrettfahrer dieser Bewegung auch bemühen, sie scheitern, weil deren Schöpfungen Totgeburten sind. Es sind sehr oft augenscheinlich unwirksame Gebilde, die der Oberfläche des Zeitgeists entspringen und daher vom Publikum instinktiv früher oder später aussortiert werden, auch wenn sie sich lange dort halten mögen. Sie wirken nicht auf Dauer, finden oft keine Beachtung, die länger als einen Sommer andauern. Es gibt Kornkreisforscher die behaupten, dass einige Fälschungen nachträglich wie von Geisterhand sinnvoll korrigiert wurden. Ich möchte mich dieser Einschätzung anschließen. Es gibt da und dort Schöpfungen des menschlichen Geistes, die eine weiterreichende Wirkung ausüben, doch sind sie rar und prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden. Die Höhe des Geistes der überwiegenden Masse an Fälschern unterschreitet den Durchschnitt so weit, dass man oft sofort erkennt, wer sich da zu schaffen machte. Die Mühe und der Schweiß solcher Missgeburten ist ihr Aufwand nicht wert. Dennoch wird diese schweißtreibende, oft gefährliche Arbeit weitergeführt, denn der Wahn, der diese Leute antreibt ist unbesiegbar. Einstein sagt daher zu Recht (Zitat)
„Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind.
Der Kosmos und die menschliche Dummheit.
Beim Kosmos bin ich mir nicht ganz sicher.“

Ganz entspannt sehe ich der weiteren Entwicklung dieses Phänomens entgegen. Derzeit halte ich den überwiegenden Anteil der Kornkreise für Fälschungen. Wirkung entfaltet auf Dauer und am Ende nur die Wahrheit. Bachs Musik blieb nach seinem Tod über einen Zeitraum von ca. 300 Jahren unbeachtet, doch dann und bis heute setzten sich seine Schöpfungen zu weltweiter Bekanntheit durch. Die Embleme der Kornkreise sind, sofern sie Wahrheit besitzen von großer Wirkung. Wir sollten sie daher unverändert belassen und so genau als möglich rekonstruieren. Was sie bedeuten ist mir im Laufe der Jahre klarer geworden und nicht in einem Satz erklärbar. Manche Kornkreise scheinen so simpel, dass man sie mit den gewöhnlichen Gegenständen des täglichen Gebrauchs verglich. Man spricht von Radkappen, Flaschenverschlüssen, Werbeartikeln. Es sind aber nicht diese Gegenstände, die unwert sind, sondern ihre Art der Betrachtung. Wenn ein Mensch heilige Geometrie, die oft sehr einfach scheint in den alltäglichen Gegenständen banalisiert, so ist es die Betrachtungsweise, die das bewirkt, nicht die Sache an sich. Solche Banalisierungen fallen unmittelbar auf den Betrachter zurück. Das Dreieck ist sowohl als Verkehrszeichen am Straßenrand, wie auch als göttliches Auge in vielen Kirchen dargestellt. Der Betrachter entscheidet über Bedeutung und Stellung in seiner Welt und legt damit den persönlichen Horizont fest. Die Wahrnehmung der Welt, im Gegensatz zum persönlichen Horizont, gelingt nur durch Überwindung des eigenen (Vor-)Urteils.
Kornkreise haben sich im Laufe ihrer jüngeren Geschichte schubweise verändert. Die Aufmerksamkeit, die ihnen in den Jahren nach 1980, durch Colin Andrews und Pat Delgado zuteil wurde, brachte die erste Veränderung. Aus bloßen Kreisen wurden die ersten Symbole. Meist nur Ringe und einige periphere Kreise. Gegeben hatte es das Phänomen schon Jahrhunderte vorher, wie von Andreas Müller in seinen Büchern eindrucksvoll zeigte: Phänomen Kornkreise
Das Geständnis der beiden Rentner Doug and Dave spiegel.de, war aus zwei Gründen irrelevant. Erstens entstanden in diesen Jahren so viele Kornkreise, dass diese Beiden mit der Zahl an Eigenschöpfungen völlig überfordert gewesen wären und zweitens wiesen die beiden Autoren Andrews und Delgado schon zu viele Echtheitsmerkmale nach und schilderten paranormale Phänomene, dass das Geständnis der beiden Alten zwar eine willkommene Schlagzeile hergab, aber mehr wohl kaum. Mit dem Kornkreis bei Barbury Castle und einigen der ersten Langpiktogramme, war die Erklärung als Wetterphänomen durch Terence Meaden, obsolet. Die Langpiktogramme wurden zunehmend durch komplexere Darstellungen ersetzt.
Maßgabe für die Echtheit des Phänomens, waren und sind nicht einige spektakuläre Sichtungen, wie die Balls of Light (Lichtkugeln) und das umstrittene Video, um die Entstehung eines Kornkreises, Oliver´s Castle
sondern die Arbeiten des Biophysikers William C. Levengood: openminds.tv und Nancy Talbot: bltresearch.com


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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„Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln …

Samstag, 22. November 2014 7:00

„Bio und Nichtbio im Vergleich“ – A. Walter Dänzer – Am 3. November 2014 beginnt die Dia-Vortragstournee des Schweizer Autors. Sie führt ihn bis zum 29. November durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

bio.jpgQuantensprung – Qualität sichtbar!
Der Gründer der Familienfirma Soyana in Schlieren-Zürich hat in vielen Jahren Forschung Lebensmittel in Bio- und Nichtbio-Qualität untersucht und die Resultate jetzt in einem wunderschönen Bildband publiziert. A. Walter Dänzer hatte 1996 eigens ein Labor geschaffen, um die Lebenskraft in Lebensmitteln sichtbar zu machen. Seine Forschungen haben fantastische Resultate gebracht, ähnlich den Ergebnissen des kürzlich verstorbenen Dr. Masaru Emoto und seinen Wasserkristall-Fotografien. Die Bilder mit ihrer universellen Sprache werden selbst von Kindern verstanden und eignen sich dazu, Konsumenten bessere Entscheidungen beim Lebensmittel-Einkauf zu ermöglichen.
Der Autor ist im November 2014 in einigen deutschen Großstädten und in Österreich und der Schweiz auf Tournee und zeigt bei seinen Vorträgen auf einer Großleinwand die fantastische Schönheit von Bio-Lebensmitteln und was der konventionelle Anbau damit letztlich macht. Mit den Mikroskopie-Aufnahmen der Soyana-Methode können alle Konsumenten die Qualität von Lebensmitteln sofort erkennen. Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Information für die Konsumenten und für die Verbesserung der Lebensmittelqualität sind immens.
::Auftrittsorte – Deutschland/Schweiz/Österreich – Vortragsreise
::Zum Buch – „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln – Bio und Nichtbio im Vergleich“ – Mit Einblick in gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, Kristallisationsbilder aus der Forschung vom LifevisionLab von Soyana, A. Walter Dänzer, Vorwort von Dr. Ruediger Dahlke, Verlag Bewusstes Dasein, Schlieren-Zürich, 2014, 272 S., 753 Abbildungen Großformat 280x280mm, Fadenbindung, € 25.80, ISBN 978-3-905158-15-1
::Info und Bestellungenbio-nichtbio.info
::Vorwort – Dr. Ruediger Dahlke
Der bekannte Arzt, Psychotherapeut und Autor schreibt im Vorwort: „Information und Ordnung im Essen sind Schlüssel zu langem gesundem Leben. Beide lassen sich schmecken, aber wissenschaftlich nicht erfassen. Das vorliegende Buch hilft hier entscheidend weiter, indem es Qualität sichtbar macht und in Nahrung gespeicherte Ordnung wundervoll zeigt. Bio-Kost unterscheidet sich hier deutlich vom Chaos in konventionellem Industrie-Futter. Schon der Physik-Nobelpreisträger Erwin Schrödinger hielt das im Essen gespeicherte Licht für den entscheidenden Ordnungsfaktor. Die vorgestellte Kristallisations-Methode enthüllt die innere Ordnung von Bio-Kost in wunderschönen für sich selbst sprechenden Bildern. Nach dem Nobelpreisträger Ilya Prigogine sind wir darauf angewiesen, ständig Ordnung aufzunehmen, um leben und uns entwickeln zu können.“
::Quelle – Soyana und Verlag Bewusstes Dasein

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Wolf-Dieter Storl – Märchen und Pflanzen

Dienstag, 12. August 2014 0:05


::Dr. Wolf-Dieter Storl ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker

MYSTICA.TV begleitete den Kulturanthropologen und Ethnobotaniker Dr. Wolf-Dieter Storl auf seinen Streifzügen durch die Natur, in denen er über alte Sagen und Legenden über die Birke und anderer Bäume erzählt. Entstanden ist eine kleine Reportage über den Pflanzenexperten und sein neues Buch „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“. In der alten Welt unserer Vorfahren waren die geistige und die materielle Welt noch viel mehr miteinander verwoben. Das Lebensgefühl, die Seelenbilder, die „Welt“ in der unsere heidnischen Vorfahren – die Waldvölker Europas, der Kelten, Germanen, Balten und Slawen – zuhause waren, wie fühlte sie sich an? Wie sah sie aus? Was können wir, jenseits „wissenschaftlich gesicherter“ archäologischer Daten oder Berichte aus der Antike, wirklich darüber wissen?
alte_goettin_pflanzen.jpgEin wichtiger Schlüssel dazu sind die Märchen, die fast bis zur Neuzeit am Abend beim Herdfeuer erzählt wurden. Sie wurden an den offiziellen Dogmen der Kirche und des Staats vorbei erzählt. Seit tausenden von Jahren, von Generation zu Generation wurden sie überliefert und hielten die Erinnerungen wach an die Frau Holle, die archaische Göttin der Höhle, des Lebens und des Todes, der Herrin der Tiere und Pflanzen.
Sie enthalten Erinnerungen an die liebe Frau Sonne, an die Seelenhüterin als Gänsemagd, an die fliegenden Schamaninnen, an sprechende Pferde und magische Tiere, an die Haselrute, die mit den Ahnengeistern verbindet, an den gehörnten paläolithischen Hirschgott, an den Bären der den Winter im Reich der Holle verbringt, an die weiße Birkengöttin und die rote Sommergöttin, an das Himmelszelt, durch dessen Löcher das Himmelslicht hindurchleuchtet, an den Kreislauf der Geburten und den Gesetzen des Schicksals, die noch immer wirksam sind.
::QuelleMYSTICA.TV und Webseite von Wolf-Dieter Storl
::BuchbestellungWolf-Dieter Storl Shop

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Vogelschutz-Kampagne 2013/2014

Dienstag, 8. April 2014 22:31

Sonneninsel Zypern: Das Paradies für Vogelwilderer ist die Hölle für Millionen Zugvögel. Ein paradiesischer Tag für einen Vogelmörder auf Zypern beginnt so: Vor Sonnenaufgang geht er in seinen mediterranen Garten, holt aus seinem Schuppen 30 – 100 Leimruten und legt sie in extra dafür zugeschnittenen Olivenbäumen und Büschen aus. Dann lehnt er sich entspannt zurück, trinkt seinen Morgenkaffee, genießt den Sonnenaufgang und wartet … Zur gleichen Zeit gehen unsere Zugvögel auf Insektenjagd. Dafür nutzen sie gerne freie, gut anzufliegende Äste, für die sie auch die sichtbar ausgelegten klebrigen Leimruten halten… eine fatale und tödliche Entscheidung. Bei ihren verzweifelten Fluchtversuchen reißen sie sich Federn aus und verteilen den Leim immer tiefer im Gefieder. Stundenlang hängen die zarten Geschöpfe kopfüber in der prallen Sonne, bis zur totalen Erschöpfung. Mittags oder abends zieht der Vogelwilderer dann die halbtoten Singvögel von den Leimruten, zerquetscht sie in der Hand oder sticht ihnen mit einem Zahnstocher durch den Schnabel ins Gehirn! Aktuell bekommt er auf dem florierenden Schwarzmarkt bis zu 3,00 Euro pro Singvogel! Jedes Jahr verlieren allein an der Südküste Zyperns bis zu 2,5 Millionen Zugvögel qualvoll ihr Leben. Fast alle gemordeten Zugvogelarten sind europaweit streng geschützt und die verwendeten Fangmethoden, Leimruten, Fangnetze und elektronische Lockanlagen, sind nach EU-Recht verboten. Das alles interessiert die mafiös organisierten Vogelwilderer und auch lokale Politiker nicht – zu groß ist der Profit aus dem illegalen Vogelfang.
::Weitere Infos + SpendenmöglichkeitenStiftung Pro Artenvielfalt®

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„What a wonderful world“

Dienstag, 25. März 2014 21:26

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Gentechnik schädigt das Ökosystem

Samstag, 15. Februar 2014 9:41

Sind gentechnisch veränderte Pflanzen erst einmal freigesetzt, verbreiten sie sich unkontrolliert und lassen sich nicht mehr zurückholen. Durch den Transport von Saatgut und Erntemaschinen, durch Wind und Bienen gelangen die Pollen oft kilometerweit. „Koexistenz ist nicht möglich“, sagt der kanadische Landwirt Percy Schmeiser und spricht dabei aus eigener Erfahrung. Seine Felder wurden durch Gentech-Raps von Monsanto verunreinigt, woraufhin der Konzern ihn wegen Patentverletzung verklagte. Durch die Freisetzung von Gentech-Pflanzen wird die gentechnikfreie Landwirtschaft gefährdet. Verbraucherinnen und Verbraucher können auf lange Sicht nicht mehr frei wählen.
Vor allem die Imkerei ist durch Gentechnik gefährdet. Bienen kennen keine Sicherheitsabstände und sammeln auch Pollen von Gentechnik-Pflanzen. Imker haben daher besondere Probleme, ihre Produkte gentechnikfrei zu halten. Denn der Gentech-Mais MON 810 ist in Deutschland zum Anbau zugelassen. Nach aktueller Rechtssprechung ist Honig, der Pollen des MON 810 enthält, nicht verkehrsfähig. Die Folgekosten muss jedoch der Imker tragen und nicht der Bauer, der den Gentechnik-Mais anbaut: Das sind zum Beispiel Kosten für den eventuellen Standortwechsel, für die Honiganalyse sowie für die mögliche Entsorgung. Die gesamte Ernte eines bayerischen Imkers wurde so im September 2008 zunichte gemacht.
Gentechnik-Konzerne rufen nach neuen besseren Pflanzen-Sorten. Dabei müssen wir nur nutzen und schützen, was uns über Jahrhunderte das Überleben gesichert hat: Die Vielfalt unserer Landwirschaft. Doch sie ist bedroht. 75% der Kultursorten unserer Lebensmittel sind im letzten Jahrhundert verschwunden.
Die britischen Studien „Farm-Scale-Evaluations“ belegen in einer umfangreichen Untersuchung, dass die Biodiversität (die Vielfalt an verschiedenen Pflanzen und Tieren) durch den Anbau von Gentechnik-Pflanzen, die gegen das Ackergift Roundup resistent gemacht wurden, stark zurückgeht. Der Anbau von diesen sogenannten herbizidresistenenten Pflanzen – das ist weltweit vor allem Roundup-Ready-Soja – führt dazu, dass mehr und giftigere Pestizide verwendet werden. Denn durch das Aufbringen von nur einem Herbizid (Roundup) bilden sich Resistenzen gegen das Ackergift, die mit weiteren, meist giftigeren Pestiziden bekämpft werden müssen.
Neben den herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen gibt es die sogenannten Bt-Pflanzen. Sie wurden so gentechnisch verändert, dass sie ihr eigenes Bt-Gift produzieren, das gegen Schädlinge wirken soll. In Deutschland ist das der Bt-Mais MON 810, der von dem Konzern Monsanto hergestellt wird. Das Bt-Gift vernichtet aber nicht nur Schädlinge. Es wirkt auch schädlich gegen nützliche Insekten. Zudem besteht die Gefahr, dass sich das Gift im Boden anreichert und dort das empfindliche Ökosystem schädigt.

::Text- und Bildquelle – keine-gentechnik.de
::Infomaterial bestellen – keine-gentechnik.de
::Weitere Infos – metapedia.org


1507.jpg::AktuellAgrar-Industrie jubelt: „Gen-Mais in Europa nicht mehr aufzuhalten.“ Der Gen-Mais 1507 der Lebensmittel-Konzerne DuPont und Dow Chemical steht vor der Zulassung in der EU. Die Agrarminister konnte am Dienstag keine qualifizierte Mehrheit aufbringen. Die EU-Kommission wird der Industrie die Erlaubnis zum Anbau in Europa erteilen ::mehr


::AktuellJörg Bergstedt „Seilschaften deutscher Gentechnik“
Am 26. April 2014 ist Jörg Bergstedt aktuell zum Thema Gentechnik ab 19.15 Uhr Referent der FGK Frühjahrs-Veranstaltung in Zierenberg.

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Vogel-Ballett oder Murmuration

Freitag, 31. Januar 2014 9:01

Murmuration … eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Welt.
Man kann in England und auch an deutschen Küsten Jahr für Jahr Schwärme von Staren beobachten, die es gegen Wintereinbruch zum etwas milderen atlantischen Klima zieht. Man glaubt nicht, was man da sieht. Kurz bevor sie rasten erzeugen sie erstaunliche Muster am Himmel.
Biologie organisiert sich selbst in Übereinstimmung mit der zugrunde liegenden Struktur und Dynamik von Raum-Zeit auf allen Skalen. In den Bildern sehen wir auch einige geometrische Einheiten, so, als ob es ein einheitlicher biologischer Organismus wäre. Beachtenswert ist auch die Dual Torus-Struktur in einem der Bilder …
Vielleicht ist es Zeit für den Menschen, von den Vögeln und Fischschwärmen zu lernen, wie man sich im Kollektiv verhält, um mehr Kohärenz und Resonanz zu schaffen. Das Vogel-Ballett wird als „Murmuration“ bezeichnet, einen deutschen Begriff gibt es dafür nicht.

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Kino-Tipp: „Das Geheimnis der Bäume“

Donnerstag, 2. Januar 2014 8:15

Offizieller Trailer zu Luc Jacquets neuem Film „Das Geheimnis der Bäume“. Ab 2. Januar 2014 im Kino.
Der tropische Urwald ist ein einzigartiger Lebensraum. Nichts auf der Erde kommt ihm an Artenvielfalt gleich. Erst heute beginnen wir zu ahnen, wie in diesem ungeheuer komplexen Ökosystem alles pflanzliche und tierische Leben zusammenhängt. Doch in dem Augenblick, in dem wir dieses Wunder des Lebens zu begreifen beginnen, ist er schon größtenteils verschwunden, abgeholzt um des kurzfristigen Profits willen. Der Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir sehen wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen beeindruckenden Film überrascht werden.
Es geht auf eine poetische Reise, auf der wir nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde, denn sie sind lebensnotwendig für unser Ökosystem und für uns, den Menschen. Vom ersten Wachsen des Urwaldes bis hin zur Entwicklung der einzigartigen Verbindung zwischen Pflanzen und Tieren entfalten sich nicht weniger als sieben Jahrhunderte vor den Augen des Zuschauers, der Zeuge eines der größten Naturwunder wird. Mit imposanten Kamerafahrten aus der Vogelperspektive bis in mikroskopische Details und faszinierende Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald.
Der Dokumentarfilmer und Oscar®-Gewinner Luc Jacquet hat sich mit dem Biologen Francis Hallé zusammengetan, um dem Geheimnis der Bäume auf die Spur zu kommen. Wir erfahren von der chemischen Sprache der Bäume, mit der sie sich gegenseitig vor Schädlingen warnen, von bis zu 400 Metern langen Lianen, denen die Bäume als Stützen dienen, von durch Pflanzen vorgetäuschten Insekteneiern und vom millionenjährigen Kampf zwischen der Passionsblume und der gefräßigen Raupe des Schmetterlings Heliconius.
Der Film, der in Peru, Gabun und Frankreich gedreht wurde, dringt tief ins Herz unserer Wälder ein und zeigt in mitreißenden Bildern die wechselseitigen Beziehungen zwischen Tier- und Pflanzenwelt. DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist nicht nur ein eindrucksvolles Plädoyer für den Naturschutz; nach diesem Film wird man Bäume mit anderen Augen sehen!
::Luc Jacquet – geb. 1967, ist ein französischer Regisseur, dessen Film „Die Reise der Pinguine“ 2006 mit einem Oscar® für den besten ausländischen Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
::Francis Hallé – geb. 1938, ist ein französischer Biologe und Professor Emeritus der Universität von Montpellier. Sein Spezialgebiet ist der tropische Regenwald und insbesondere die Architektur der Bäume. Er hatte als erster die Idee, den Regenwald in einem aerostatischen Ballon von oben zu untersuchen.

::Das Buch zum Film beim Verlag Zweitausendeins

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Dokumentarfilm: „Gekaufte Wahrheit“

Mittwoch, 13. November 2013 22:51

„Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“.
Ein politischer Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit.

Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen und Probleme der Welternährung lösen sollen. Für Andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten und müssen nachdrücklich bekämpft werden.
gekaufte_wahrheit.jpg::Der Inhalt – Kurzfassung
Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM-Food). Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.
Der Film erzählt aber auch die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM-Food konsumiert.
Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?
Ein Film von Bertram Verhaag – Produktionsfirma: DENKmal-Film Verhaag GmbH – Verleih DENKmal-Film Verhaag GmbH Barnsteiner Film
::Dokumentarfilm 88 Minuten – Shop


::HistorischesAgent Orange dürfte vor allem den Älteren noch sehr gut in Erinnerung sein. Es war die militärische Bezeichnung eines chemischen Entlaubungsmittels, das die US-Streitkräfte im Vietnamkrieg großflächig von Flugzeugen und Hubschraubern aus zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzte, um den Vietcong die Tarnung durch den dichten Dschungel zu erschweren und deren Nahrungsversorgung zu stören. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit dem Giftstoff 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten infolge viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten. Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG hergestellt und geliefert.

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Mein Weg durch das Jahr

Dienstag, 4. Juni 2013 18:07

Der Verlag BEGEGNUNGEN – Verlag für Natur und Leben, hat sich zur Aufgabe gemacht, durch seine Bücher Begegnungen auf Seelenebene zu ermöglichen. Begegnungen, die uns eine neue Hinwendung zur Natur ermöglichen, zu allen sichtbaren und unsichtbaren Wesen und die uns die Wunder, die uns umgeben, erkennen lassen.
Begegnungen zulassen, sich mit der Natur beschäftigen, sie achten, Dinge sehen und erkennen, die wir bisher nicht wahrgenommen haben, und dadurch vielleicht auch Zugänge zu Welten finden, die bisher verschlossen waren oder die sich irgendwann verschlossen haben …
Auf der Basis des genauen Hinschauen und Zuhören auf Seelenebene sind mittlerweile mehrere Bücher entstanden, weitere sind in Planung und Bearbeitung.
::Nähere Info und Bestellung der Bücher über den Verlag
www.raum-fuer-natur-und-leben.de
über den Buchhandel oder über Amazon.
::Fotos © Christine Goeb-Kümmel, Erwin Kümmel
::Film- und Soundkomposition
© Rainer Moeszcke (nicht Mitglied bei der GEMA),
designwave(et)alice.de, www.querwerker.de

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Pflanzengift „Glyphosat“ am Pranger

Montag, 20. Mai 2013 22:12

Glyphosat ist ein Stoff, der in vielen Unkrautvernichtungsmitteln enthalten ist. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift der Firma Monsanto. Tausende Tonnen davon werden allein auf Feldern in Deutschland versprüht. Die neuen Untersuchungen lassen die Leipziger Forscher vermuten, dass Glyphosat auch mit dem rätselhaften chronischen Botulismus zu tun haben könnte, einer Vergiftung, die schon Tausende Rinder verenden ließ und möglicherweise auch Menschen gefährdet. Denn der Studie zufolge tötet Glyphosat gesundheitsförderne Bakterien wie Lactobazillen und Bifidobakterien ab und bringt so das Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt durcheinander. Die Wissenschaftler stellen die These auf, dass die Vergiftung mit Glyphosat auch krank machenden Keimen wie dem gefährlichen Botulismuserreger den Weg ebnen kann. Das sind Bakterien, die normalerweise Menschen mit gesunder Magen-Darm-Flora nichts anhaben können. Bei Rindern wird der gefährliche Botulismuskeim von vielen Wissenschaftlern für verheerende Folgen verantwortlich gemacht !
::Quelle – 3sat Mediathek
::Weitere Informationen – Keine Gen-TechnikBauernstimme.de

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Wolf-Dieter Storl – „Indische Dimensionen“

Donnerstag, 9. Mai 2013 19:35

Der bekannte Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Dr. Wolf-Dieter Storl ist momentan mit Vorträgen, Workshops und Seminaren in Deutschland unterwegs.
storl_1a.jpgWolf-Dieter Storl erzählt in seinem neuen Vortrag von der mythischen Welt Indiens, dem Land der bunten Bilder – erschreckende, erschütternde, wie auch himmlische. Bilder zum Träumen, zum Wundern und auch Nahrung für geschundene Seelen. Wir sind oftmals geschult in einer kühlen, wissenschaftlichen Sichtweise, die analysierend ist und unsere Welt zum Gegenstand macht. Doch es gibt verschiedene Weisen die Welt zu sehen. Die indische Sichtweise erfährt die Welt, indem sie sich seelisch verbindet und meditativ in sie eindringt. Bis zum göttlichen Urgrund dringt sie vor und stellt das Gesehene in bunten, mythologischen, märchenhaften Bildern dar, als ein Abenteuer und als Verwandlungen der Götter. So können dem schauenden Auge auch die Pflanzen als Götter erscheinen; oder die Götter und Göttinnen nehmen pflanzliche Gestalt an.
dvd_rueckkehr.jpgIn dem Dokumentarfilm „Rückkehr an den Ganges“ wird der Zuschauer von Wolf-Dieter Storl nach Indien entführt, in einen mythologischen und bunten Kosmos, in die Welt der Pflanzendevas, froher Farben und Feste. Indische Heil- und Zauberpflanzen – vom Bodhi-Baum Buddhas bis zur Mango und der Lotusblume Lakshimis – sind umwoben von feiner Symbolik, Mystik und Ritualen. Auf seiner Reise wird Storl begleitet von dem jungen Inder Sandesh Singh, dem Sohn alter Freunde aus Varanasi. Nach vielen Jahren in Deutschland, kehrt er erstmals nach Indien zurück, um die Braut kennenzulernen, die seine Eltern für ihn auserwählt haben. Sandesh liebt seine Eltern und möchte sie nicht enttäuschen. Er liebt jedoch auch seine Freundin, Christina aus Dehli. Sandesh hofft, die indische Tradition und das Moderne in Einklang zu bringen. Wolf-Dieter Storl und Sandeshs Weg nach Jaipur führt entlang des Ganges, dessen Wasser heilend sind und zur Sammlung des Geistes einladen. Wolf-Dieter trifft auf die Umweltaktivistin Dr. Vandana Shiva und Sandesh lernt die Familie seiner Braut kennen. Zum Lichterfest Diwali, dem indischen Weihnachten, werden sich die Reisegefährten in Varanasi wieder sehen. Hat Sandesh sich inzwischen entschieden?
Wolf-Dieter Storl besucht in den kommenden Tagen und Wochen u.a. Weitnau, Lindau, Dötlingen, Oldenburg, Berlin, München, Frankfurt und weitere Städte.


::Alle Veranstaltungen mit Wolf-Dieter Storl
::Biografie Storl-Biografie.pdf ::Webseite – Wolf-Dieter Storl

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