Beitrags-Archiv für die Kategory 'FGK-Blogroll'

21.5.2017 – Kornkreis bei Stitchcombe

Montag, 22. Mai 2017 8:35

21.5.2017 – Oxleaze Copse, Stitchcombe – Wiltshire, England (Ge)

7D17_17-007_OH_Side
©Crop Circle Connector 2017

Die 7. Kornkreisformation Englands wurde 3 km östlich vom Zentrum in Marlborough (Wiltshire), südlich des Dorfes Stitchcombe am Savernake Forest, in einem Feld mit junger Gerste entdeckt. Der Farmer hatte den Kornkreis gleich nach seiner Entdeckung aus dem Feld mähen lassen. So wird es wahrscheinlich bei den wenigen Luftaufnahmen bleiben, die auf der Webseite des Crop Circle Connector zu sehen sind. Bei dem ersten Kornkreis des Jahres in einem Getreidefeld, die anderen wurden im Grasland bzw. in Rapsfeldern entdeckt, handelte es sich um eine Kombination aus Sonne, Mond und Zeit. Ein alles umschliessender Ring teilt das Zentrum des Kornkreises in 12 gleichgroße Sektoren auf (Ziffernblätter/Sonnenstrahlen). Das Zentrum wird überlagert durch einen dezentralen Ring mit Halbmond und einem Kreis mit einer weiteren 12er-Einteilung und kleinem dezentralen Kreis niedergelegten Getreides.
Was sich in den letzten Jahren bereits abzeichnete scheint sich auch in diesem Jahr fortzusetzen. Die durch die Kornkreise betroffenen Farmer in Wiltshire, vor allem im Vale of Pewsey, haben sich in den letzten Jahren bis auf wenige Ausnahmen einheitlich formiert. Fast jeder neue Kornkreis wird nach seiner Entdeckung umgehend aus dem Feld gemäht oder unkenntlich gemacht, um zu vermeiden, dass weitere Personen Grund und Boden des Farmers betreten und weiteren Schaden anrichten. Die Reaktion der Farmer, mit ihrem Jahr für Jahr entstandenen Ernteausfall, ist durchaus zu verstehen, für Kornkreisforscher und -interessierte aus aller Welt ist das allerdings mehr als ernüchternd.

::LegendeGras (Gr), Gerste (Ge), Mais (Ma), Raps (Ra), Roggen (Ro), Weizen (We), Fälschung (F), Werbung (W)


::Ausführliche und umfassende Details zu allen Kornkreisen findet man wie in jedem Jahr auf der Webseite des Crop Circle Connector
::Weitere Informationen auf der FGK facebook Seite (mit Anmeldung)
::FGK 2017Die aktuellen Kornkreise der Saison
::FGK 2016Die aktuellen Kornkreise der Saison

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Die aktuellen Kornkreise der Saison 2017

Montag, 22. Mai 2017 7:22

flagge-england7 Kornkreise in England
(wenn nicht anders erwähnt: Grafschaft Wiltshire)
::Info 16.4. Cherhill (Ra/F) – 18.4. Tarlton Down Gloucestershire (Ra) – 22.4. Waden Hill/Avebury (Ra) – 24.4. Oliver´s Castle (Ra) – 28.4. Madron Holy Well Cornwall (Gr) – 4.5. Willoughby Hedge, Mere (Ra) – 21.5. Oxleaze Copse, Stitchcombe (Ge)

holland6 Kornkreise in Holland
(wenn nicht anders erwähnt: Provinz Noord-Brabant)
::Info 8.4. St. Willebrord (Gr) – 8.4. Bosschenhoofd (Gr) – 11.4. Hoeven (Gr) – 18.4 Hoeven (2) (Gr) – 18.4. Hoeven (3) (Gr) – 26.4. Rucphen (Gr)

flagge-argentinien1 Kornkreis in Argentinien
::Info 17.3. Carmen de Areco Buenos Aires (Friedensprojekt) (Gr/W)

s-l10001 Kornkreis in Australien
::Info 05.01. Hatherleigh South East (Werbeaktion der japanischen Brauerei Asahi) (Ge/W)

::LegendeGras (Gr), Gerste (Ge), Mais (Ma), Raps (Ra), Roggen (Ro), Weizen (We), Fälschung (F), Werbung (W)


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Kornkreise – crop circles – graancirkels – agroglyphes – cerchi nel grano – Cercles de récolte – cercuri – agrosymbolů – Círculos da colheita – Kornsirkler – kruhy V Obilie – Mozketa zirkulu – Korncirkler – Stuci cirkloj – kultuuri ringid – Rajaa piireissä – os círculos nas plantacións – αγρογλυφικών – círculos de las cosechas – kruhy V Obilí – Cylchoedd Cnydau

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Mouches volantes im alten Europa

Samstag, 20. Mai 2017 8:08

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

4. Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron

Im Folgenden sollen fünf für diese Kulturen typische Strukturen oder Motive vorgestellt werden, die durch die Leuchtstruktur inspiriert sein könnten: die Tholoi, die Kernoi, der Herd des Megaron, die Doppelaxt und der Oktopus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Minoer wie auch Mykener begruben ihre Toten in runden Grabtürmen (Tholos), die ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. gebaut wurden (vgl. McEnroe 2010). Auf Kreta ist keiner der Tholoi gänzlich erhalten. Das Bild zeigt die Grundmauern des Tholos in Kamilari. Quelle: http://www.minoancrete.com/kamilari.htm (14.8.16)

Tholos Treasury of Atreus_a
Traditionellerweise wurden die Mitglieder von Mykener Adelsfamilien in Grabkreisen bestattet, d.h. runden Friedhöfen mit einer kleinen Anzahl von Schachtgräbern. Möglicherweise durch die minoischen Tholoi inspiriert, wurden ab Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. auch auf der Peloponnes königliche Monumentalgräber gebaut (vgl. McEnroe 2010). Im Bild ist das „Schatzhaus des Atreus“ in Mykene, ca. 13. Jh. v. Chr. Ein mit Zyklopensteinen flankierter Weg (Dromos) führt zum Rundbau. Quelle: Adams 2011 und https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43766 (15.8.16)

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Kalksteinrad in der Nähe des zentralen Hofes des Palastes von Malia auf Kreta. Die Funktion solcher Steinplatten, die häufig in öffentlichen Bereichen und nahe von Eingängen gefunden wurden, ist unbekannt. Man interpretiert sie als Spieltische oder Kultgegenstände. Sie gleichen den Spendengefässen aus ungefähr derselben Zeit, die auf den Kykladen vermutlich für Opfergaben gefunden wurden, und die auch in klassischer Zeit als „Kernos“ bekannt sind. Denkbar ist auch eine Kombination aus Spiel, Ritual und Wahrsagepraxis (vgl. McEnroe 2010). Quelle: http://www.minoancrete.com/malia02.htm (14.8.16)

Megaron Pylos_a
Das Megaron (gr. „grosser Raum“) war das Zentrum der ökonomischen, religiösen, administrativen und politischen Macht. Bei den Mykenern war es ein rechteckiger Raum mit zentraler kreisrunder Feuerstelle, umgeben von vier Säulen. Der runde Feuerstelle hatte vermutlich symbolisch-kultische Bedeutung und war der Ort von Feueropfern. Im Bild: Das Megaron mit rundem Herd im Palast von Nestor in Pylos auf der Peloponnes in der Imagination eines Künstlers (links) und nach der Ausgrabung (rechts). Quelle: Stansbury-O’Donnell 2015.

Diese architektonischen Werke haben nicht nur eine Kern-Umkreis-Struktur, sondern betonen auch die für die Leuchtstruktur und für Ekstasetechniken typischen Themen des Übergangs oder Kontakts mit einer anderen, transzendenten Realität. Die minoischen und mykenischen Grabtürme oder Tholoi lassen sich als Weiterentwicklung der jungsteinzeitlichen und megalithischen Grabkammern und Grabhügel verstehen (Sherratt 1994; Wardle 1994). Wie jene zeichnen sie sich durch einen Zugang zu einem runden, eingegrenzten Zentrum aus. Durch die Bestattung in Tholoi wurden die Toten symbolisch in die Unter- oder Anderswelt bzw. in die letzte Leuchtkugel oder Quelle geleitet. Auch die Lebenden fanden hier im Rahmen diverser Rituale ihre Verbindung zur Anderswelt und zu ihrer eigenen Leuchtkugel.
Auch Altäre und andere Opferstellen sind Orte, wo die Menschen in einen Austausch mit der leuchtenden Realität treten konnten, welche die Alltagswelt durchwebt. Die Menschen megalithischer Kulturen versenkten Gegenstände in Teiche, Moore, Seen und Flüsse, wohl um Beistand von Göttern und Geistern zu erhalten. Die Minoer legten für denselben Zweck Opfergaben in die Fächer der konzentrischen Kernoi, die Mykener verbrannten sie in den runden Feuerstellen im Megaron (vgl. Cosmopoulos 2003; Polignac 1995). Die Gaben wurden durch Feuer oder Verwesung in feinstoffliche Form transformiert und konnten so direkt auf den Kosmos einwirken. Die Opferpraxis widerspiegelt generell die seherisch-schamanische Praxis der Transformation von grobstofflicher zu feinstofflicher Energie, die als Ekstase in das Bild als ein Ganzes gegeben wird. Wo diese Schnittstellen zwischen den Welten die Kern-Umkreis-Struktur von Leuchtkugeln zeigen, kann ein ursprüngliches schamanisches Wissen um die Bedeutung der Leuchtstruktur vermutet werden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

McEnroe, John C. (2010): Architecture of Minoan Crete. Construtcting Identity in the Aegean Bronze Age. Austin: University of Texas Press
Adams, Laurie Schneider (2011): A History of Western Art (5. Aufl.). New York: McGraw-Hill
Stansbury-O’Donnell, Mark D. (2015): A History of Greek Art. Chichester: Wiley
Sherratt, Andrew (1994): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276
Wardle. K. A. (1994): „The Palace Civilizations of Minoan Crete and Mycenaean Greece“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 202-243
Cosmopoulos, Michael B. (2003): „Mycenaean religion at Eleusis: the architecture and stratigraphy of Megaron B“. Greek Mysteries. The Archaeology and Ritual of Ancient Greek Secret Cults, hrsg. v. Michael B. Cosmopoulos. London/New York: Routledge: 1-24
Polignac, François de (1995): Cults, Territory, and the Origins of the Greek City-State. Chicago/London: The University of Chicago Press

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FGK Veranstaltungen 2017/2018

Freitag, 19. Mai 2017 18:20

Veranstaltungsort: „Kasseler Hof” in 34289 Zierenberg bei Kassel.

Die FGK Herbst-Veranstaltung 2017 findet vom 6.-8. Oktober statt.
Als Referenten stehen bisher fest:
Regina BauerDr. Peter Hattwig Silke AbichtMichael MüllerReiner FeistleHannes SchmidDipl.-Ing. Horst GrünfelderJoachim KochMarkus SchlottigKerstin GöbelMartina SchlegelDipl.-Psych. Rolf Ulrich Kramer

Die FGK Frühjahrs-Veranstaltung 2018 findet vom 20.-22. April und die FGK Herbst-Veranstaltung 2018 vom 19.-21. Oktober statt.

facebook1.jpgWeitere aktuelle Informationen auch bei facebook
::FGK – Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise

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19.5.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Mittwoch, 17. Mai 2017 16:40

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 19. Mai 2017, 19.00 Uhr
„Geheimes Wissen über das Wirken unserer ´Götter` und deren Rückzugsorte ins Innere der Erde.“

Referent: Bernd Freytag – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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Mouches volantes im alten Europa

Mittwoch, 17. Mai 2017 8:09

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

3. Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.

Ab 1400 v. Chr. ist ein Rückgang der minoischen Zivilisation zu verzeichnen, der mit dem Aufstieg der kulturell ähnlichen, aber anderssprachigen Mykener ab 1600 v. Chr. verknüpft ist. Die Mykener hatten ihre Zentren im Süden Griechenlands, insbesondere auf der Halbinsel Peloponnes, wo in Mykene, Pylos und anderen Orten prächtige Paläste gebaut wurden. Die mykenische Silbenschrift ist zwar entziffert, doch die überlieferten Dokumente geben einen nur begrenzten Einblick in die Kultur, da es sich um administrative Listen handelt. Archäologische Funde enthüllen, dass die Mykener eine überregionale See- und Wirtschaftsmacht waren und über ein Netzwerk von Ländereien mit Zitadellen als Zentren verfügten, deren Kriegereliten einem Wanax oder König an der Spitze folgten. Die Bedeutung von Krieg und Kampf wird durch die reichen Funde von Bronzerüstungen und Waffen in Fürstengräbern sowie die Befestigungen der Zitadellen durch dicke Steinmauern (Zyklopensteine) deutlich. Nach Homer war Mykene das Heim des legendären Königs Agamemnon, der angeblich die Griechen gegen Troja in den Krieg führte (Cartledge 2009; Martin 2000; Wardle 1994; Sherratt 1994). Um 1200 v. Chr. kollabierte die mykenische Kultur, zeitgleich mit vielen der spätbronzezeitlichen Zivilisationen des östlichen Mittelmeers. Die Gründe für den Niedergang sind umstritten und reichen von Migration, über Naturkatastrophen bis zu Krieg (Martin 2000; Popham 1994). Strukturen aus gepunkteten oder konzentrischen Kreisen und Linien kommen in den ägäischen Hochkulturen oft als Verzierung auf der edlen bemalten Keramik, auf Fresken, Siegel und Schmuck vor, teils auch in der Form von Rosetten und Doppelspiralen. Aber auch Waffen und architektonische Strukturen weisen dieses Muster auf (vgl. Edey 1975).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Cartledge, Paul (2009): Ancient Greece. A History in Eleven Cities. Oxford: Oxford University Press
Martin, Thomas R. (2000): Ancient Greece. From Prehistoric to Hellenistic Times. New Haven/London: Yale Nota Bene
Wardle. K. A. (1994): „The Palace Civilizations of Minoan Crete and Mycenaean Greece“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 202-243
Sherratt, Andrew (1994): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276
Popham, Mervyn (1994): „The Collapse of Aegean Civilization at the End of the Late Bronze Age“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 277-303
Edey, Maitland A. (1975): Lost World of the Aegean. Time-Life Books B.V.

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Mouches volantes im alten Europa

Montag, 15. Mai 2017 1:01

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

2. Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.

Punkte, konzentrische oder gepunktete Kreise, Wellen, Zickzacklinien, Gittermuster und Spiralen gehörten neben naturalistischen Darstellungen zum Repertoire der frühen Kunst in ganz Europa, von der Altsteinzeit bis in die Jungsteinzeit (Von Petzinger 2011; vgl. Mithen 1994). An der Schwelle von Jungsteinzeit und Bronzezeit lassen sie sich nicht nur als Felsbilder sowie als gravierte Verzierungen und Symbole auf megalithischen Bauwerken feststellen (Bradley 1997), sondern die Megalithgräber und –anlagen haben selbst die Kern-Umkreis-Struktur und weitere ähnliche Eigenschaften, die sich bei den Leuchtstruktur-Kugeln beobachten lassen (Tausin 2016). Währenddessen läuteten die zivilisatorischen Impulse aus dem Nahen Osten bereits die Bronzezeit am anderen Ende Europas ein. Ab 3000 v. Chr. entstanden in der Ägäis die ersten Hoch- und Schriftkulturen: die minoische Kultur auf Kreta und die mykenische Kultur auf dem griechischen Festland. Da die kretische Hieroglyphenschrift bisher nicht vollständig entziffert werden konnte, können nur die archäologischen Funde Zeugnis der minoischen Kultur geben. Sie zeichnen das Bild eines friedlichen Volkes, das Handel mit den östlichen Mittelmeerländern trieb, sich dem guten Leben widmete, die Künste schätzte, den Göttern opferte und die Rolle der Frauen in Gesellschaft und Religion betonte. Die Paläste wurden nicht befestigt, es gibt keine Spuren von Kriegen, die in Gräbern gefundenen Waffen dienten zeremoniellen Zwecken. Die Paläste, die ab dem 2. Jahrtausend auf Kreta gebaut wurden, waren tauschwirtschaftliche, politische und religiöse Zentren. Der grösste Palast in Knossos ist eine komplexe labyrinthähnliche Anlage mit Kammern und Speichern für Wertgegenstände, Getreide, Wein und Olivenöl. Hier soll nach dem Dichter Homer (ca. 8. Jh. v. Chr.) der König Minos gelebt haben, dessen Frau sich in einen Stier verliebte. Sie gebar den Minotaurus, ein Mischwesen aus Mann und Stier, das im Labyrinth von Knossos sein Unwesen trieb. Theseus, ein Held aus Athen, tötete den Minotaurus und entkam dem Labyrinth mit Hilfe von Minos‘ Tochter Ariadne.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Von Petzinger, Genevieve (2011). Geometric Signs. A new understanding. http://www.bradshawfoundation.com/geometric_signs/geometric_signs.php
Mithen, Steven J. (1994): „The Mesolithic Age“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 79-135
Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

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Mouches volantes im alten Europa

Freitag, 12. Mai 2017 8:41

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

1. Einleitung

Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Bewusstseinslicht? Der Blick auf die Kunst früherer Kulturen lässt vermuten, dass Mouches volantes für eine Vielzahl von Menschen eine spirituelle Bedeutung hatten. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Motive im prähistorischen Europa vorgestellt. Teil 2 beschäftigt sich mit der minoischen und der mykenischen Hochkultur in der Ägäis.

Alle haben sie, fast alle sehen sie, und fast niemand schaut hin: die vereinzelten, transparenten und beweglichen Punkte und Fäden im Blickfeld, in der Augenheilkunde „Mouches volantes“ genannt und als Glaskörpertrübung erklärt. Dieser Artikel basiert auf der Erfahrung, dass diese Punkte und Fäden – die „Leuchtstruktur Mouches volantes“ (Tausin 2012) – keine Trübung, sondern eine leuchtende Struktur und Ausdruck unseres Bewusstseinszustandes sind. Diese Einsicht kam zu mir durch meinen Lehrer Nestor (Tausin 2010a, 2008, 2006b). In meiner weiteren Forschung fand ich zahlreiche Hinweise darauf, dass die Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur – zusammen mit anderen
entoptischen Erscheinungen – bereits von früheren Menschen vieler Kulturen wahrgenommen wurden. Die Vermutung ist, dass frühe Ekstatiker oder Schamanen sie während Praktiken der rituellen Bewusstseinsveränderung gesehen, mythisch oder spirituell gedeutet, künstlerisch ausgedrückt und damit an spätere Generationen vermittelt haben (z.B. Tausin 2013, 2011, 2010b, 2006a). Dieser Artikel unterstützt diese Sicht, indem er Punkt-und-Faden-Strukturen in einigen der frühen Kulturen Europas präsentiert. Teil 2 beschäftigt sich mit den frühen griechischen Zivilisationen in der Ägäis: die minoische und die mykenische Kultur.
Bild_1
::Quelle Gamble 1994
Unterschiedlich anforderungsreiche Siedlungsgebiete im Europa der Altsteinzeit.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Die Bilder stammen aus Bilddatenbanken im Internet, aus wissenschaftlichen Publikationen oder aus meiner eigenen Sammlung (FT). Sie unterstehen entweder einer Creative Commons-Lizenz, fallen aufgrund der Verjährung nicht mehr unter das Copyright oder werden im Sinne des Zitatrechts aus wissenschaftlichen Publikationen verwendet. Bei den Bildern aus meiner Sammlung besitze ich das Copyright bzw. habe die freundliche Genehmigung des Künstlers eingeholt.

Tausin, Floco (2012): Mouches volantes (MV) und andere subjektive visuelle Phänomene. http://www.mouchesvolantes.com/home/visuelle-subjektive-phaenomene.htm (30.9.14)
Tausin, Floco. (2010a). Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins. Bern: Leuchtstruktur Verlag
Tausin, Floco (2008): „Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem? Fliegende Mücken als wahrnehmbarer Aspekt des visuellen Nervensystems“. Ganzheitlich Sehen. http://www.mouches-volantes.com/news/newsdezember2008.htm (27.10.10)
Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kugeln und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4
Tausin, Floco (2013): „Mouches-volantes-Strukturen in Nordamerika. Teil 1: Bewusstseinsaugen und Weltenportale (Eskimo, Nordwestküsten-Indianer“. Virtuelles Magazin 2000 67. http://archiv.vm2000.net/67/flocotausin/teil1-bewusstseinsaugenundweltenportale.html (2.9.16)
Tausin, Floco (2011): „Schamasch, Ischtar und Igigi. Mouchesvolantes-Strukturen im antiken Mesopotamien“. Virtuelles Magazin 2000 60. http://archiv.vm2000.net/60/FlocoTausin/Schamasch-Ischtar-und-Igigi.html (1.9.16)
Tausin, Floco (2010b): „Lichter in der Anderswelt. Mouches volantes in der darstellenden Kunst moderner Schamanen“. Galaxiengesundheitsrat. http://wedismus.ning.com/group/Schamanismus/forum/topics/lichter-in-der-anderswelt (13.12.10)
Tausin, Floco (2006a): „Mouches volantes und Trance. Ein universelles Phänomen bei erweiterten Bewusstseinszuständen früher und heute“. Jenseits des Irdischen 3

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4.5.2017 – Kornkreis bei Mere/Wiltshire

Montag, 8. Mai 2017 12:45

4.5.2017 – Willoughby Hedge, Mere – Wiltshire, England (R)


©Hugh Newman

Der 5. Kornkreis in England wurde in einem Rapsfeld bei Mere entdeckt. Er besteht aus zwei gegenüberliegenden Liniensegmenten eines Kreises und einer Linie, die den Kreis in zwei Hälften halbiert. Auf diesen sind insgesamt siebzehn Kreise unterschiedlicher Größe zentriert verteilt. Auf den beiden Liniensegmenten jeweils sieben und drei auf der Linie, die den Kreis halbiert. Der Große von ihnen wurde im Zentrum platziert, die beiden kleineren in gleichem Abstand vom Zentralkreis entfernt.

::LegendeGras (Gr), Gerste (Ge), Mais (Ma), Raps (Ra), Roggen (Ro), Weizen (We), Fälschung (F), Werbung (W)


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Þingvallavatn – Das Phänomen ist gelöst!

Mittwoch, 26. April 2017 20:17

5. April 2017 – Þingvellir National Park, Island

Als im März 2017 ein geometrisches Muster, ähnlich dem eines Mäander, auf dem isländischen See Þingvallavatn auftauchte, waren die Einheimischen mehr als verwirrt. Die eisigen Zeichen erschienen im Þingvellir Nationalpark, einem der berühmtesten Naturlandschaften Islands, die östlich von Reykjavík zu finden ist.
Heimische Bewohner fragten die Mitarbeiter des Parks nach einer Erklärung. Andere vermuteten Schlittschuhläufer, Drohnen-Piloten oder Schneemobilfahrer. Das Problem bei all diesen Vorschlägen war allerdings, dass das Eis auf dem See viel zu dünn und zu instabil war, um schwere Gewichte zu tragen.
Es gab auch eine Reihe von Geschichten über Außerirdische, denn wer sollte diese beindruckende Form, die in einer Länge von 2 km über den See führte, angelegt haben. Es schien eine unglaubliche Geschichte zu werden, ähnlich dem Phänomen einiger ungeklärter Kornkreise.
Manchester_Code
Manchester-Code (1)

„Vielleicht handelt es sich dabei um den Manchester-Code“ … „Sie haben nicht unser Alphabet und nicht unsere Sprache … Wenn es Aliens sind sagt es mir nur … wir sind hier – signiert E.T.“ Das waren einige Kommentare aus der isländischen Presse.
Aber es sollte doch alles ganz anders kommen, es waren keine Aliens, denn dafür gab es tatsächlich eine logische Erklärung. Diese zieht seit über 50 Jahren Wissenschaftler und Polarforscher in ihren Bann. Das Geheimnis, dieses Geheimnis zu enträtseln, liegt im Eis selbst.
Wenn Eisschollen kollidieren, zerdrücken sie sich gewöhnlich in einem Feld von gefrorenem zerbröseltem Eis. Ganz anderes und unter den richtigen Bedingungen verhält sich extrem dünnes Eis. Es bricht und überlappt in einem Reißverschluss-ähnlichen System, besser bekannt als „Finger Rafting“. Den Prozess kann man spielerisch nachahmen, indem man die Hände vor den Körper hält, die Finger leicht auseinander spreizt, sie mit den Fingern der anderen Hand verschachtelt und die Hände hin und zurück bewegt. Genauso verhalten sich die hauchdünnen Eisschollen. In wiederholtem Muster schieben sie sich immer wieder über- und untereinander.
„Das Phänomen kennen wir“, sagte ein Mitarbeiter des Parks. Auf dem See Þingvallavatn tauchte das Phänomen erstmals auf. Weder Wissenschaftler noch Bauern in der Umgebung hatten es hier zuvor beobachtet.
::Quelleearthtouchnews
::Legende – (1) Manchester Code – Der Manchester-Code ist ein Leitungscode, der bei der Kodierung das Taktsignal erhält. Dabei moduliert eine Bitfolge binär die Phasenlage eines Taktsignals. Der Manchester-Code stellt damit eine Form der digitalen Phasenmodulation dar, welche auch als Phase Shift Keying bezeichnet wird. Anders ausgedrückt tragen die Flanken des Signals, bezogen auf das Taktsignal, die Information.

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24.4.2017 – Kornkreis bei Oliver´s Castle

Mittwoch, 26. April 2017 12:47

24.4.2017 – Oliver´s Castle/Devizes – Wiltshire, England (R)


©Matthew Williams

Die vierte Kornkreisformation in England wurde in einem Rapsfeld auf dem Oliver´s Castle entdeckt. In einem großen Ring befinden sich 27 weitere kleine Ringe, die symmetrisch verteilt auf der Innenseite des Rings liegen.

::LegendeGras (Gr), Gerste (Ge), Mais (Ma), Raps (Ra), Roggen (Ro), Weizen (We), Fälschung (F), Werbung (W)


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Kornkreis-Ausstellung 2017 im Barge Inn

Dienstag, 25. April 2017 14:34

Announcement 2017-04-22 om 06.58.55

22. April 2017
The Barge Inn, Honey Street bei Alton Barnes, Wiltshire – England
Für die Kornkreis-Ausstellung 2017 wurde ein neuer, charmanter Veranstaltungsort gefunden. Die multimediale Ausstellung, die im Jahr 2014 im Wiltshire Museum in Devizes und später in der St. Peter-Church in Marlborough gezeigt wurde, ist vom 15. Juli bis zum 11. August 2017 täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Fakten des Kornkreis-Phänomens, atemberaubende Fotografien und Filmmaterial. Das Barge Inn und seine Umgebung haben eine lange und bunte Kornkreis-Geschichte. Als Sonderthema wird es ein Teil der neuen Ausstellung werden. Neben der Ausstellung kann man hier die neuesten Kornkreisnachrichten hören und genießen.
Die neuen italienischen Vermieter des Barge Inn, Pietro und Barbara Cuomo, hatten vor kurzem beschlossen, einen Teil ihres Hauses in der umgebauten Scheune an die Ausstellung und das Kornkreis-Zentrum abzugeben. Auf der Gartenterrasse können die Besucher eine breite Palette von herrlichen Erfrischungen mit italienischer Note genießen. Neben traditionellen hausgemachten englischen Gerichten, wird italienisches Essen die Speisekarte bereichern. Italienische Weine und Kaffeespezialitäten, Bio-Eis und gesunde Frucht-Smoothies vervollständigen das Angebot.
Das Barge Inn hat einen weltweiten Ruf als jährlicher Treffpunkt für Kornkreis-Touristen, -Fans und -Enthusiasten mit diversen Ansichten und Meinungen über das Phänomen, wie es entsteht und/oder wie es gemacht wird.
Das Team des Barge Inn und das Team vom Crop Circle Exhibition & Center freut sich darauf alte und neue „Croppies“ an diesem besonderen und historischen Ort begrüßen zu können, um die Ausstellung anzusehen, die neuesten Kornkreis-Nachrichten zu hören, sich inspirieren zu lassen, zu entspannen, essen, trinken, diskutieren oder um sich nur zu treffen.

Wir freuen uns auf sie im Sommer.
Monique Klinkenbergh und Andreas Müller, Crop Circle Exhibition & Center
Pietro und Barbara Cuomo, The Barge Inn
Crop Circle Exhibition & Center 2017
Geöffnet: 15. Juli – 11. August 2017, täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr
The Barge Inn, Honeystreet, Pewsey SN9 5PS, UK
Info(et)cropcirclecentral.com


Wir wünschen dem Crop Circle Exhibition & Center viel Erfolg bei der Ausstellung! Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK), stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

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