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„Earth Peace Project“ – 21.12.2017

Freitag, 8. Dezember 2017 9:07

FGK_planet_earth

Sie können am 21.12.2017 in der Zeit von 17.00-18.00 Uhr MEZ mit uns zusammen an einer mächtigen, weltumspannenden Meditation teilnehmen, die nur eines zum Ziel hat, unserem geschundenen Planeten Heilung zu bringen und das globale menschliche Bewusstsein positiv zu beeinflussen.

Zeitzonen: Wenn in Deutschland und einem Teil Mitteleuropas die Meditation von 17.00-18.00 Uhr stattfindet, haben viele andere Länder der Erde, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, ganz andere Zeiten für die Meditation, die man hier einsehen kann:
AsienAfrikaAustralienEuropaNordamerikaSüdamerika

Die Wintersonnenwende markiert den Zeitpunkt der Rückkehr des Lichtes. Lassen Sie uns diesen Tag benutzen, um meditativ weißes Licht an die Orte und zu den Menschen in der Dunkelheit zu bringen. Begeben Sie sich gegen 17.00 Uhr allein oder mit ihren Freunden an ihren Lieblingsort, ob draußen oder zu Hause, stellen Sie eine weiße Kerze auf ein Bild dieser Erde, entzünden diese und kommen zur Ruhe. Aktivieren Sie die Vision einer Schutzhülle aus weißem Licht um unseren Planeten und gehen Sie dann zu dem Ort, der sie anzieht und der Ihre Heilung und positive Energie braucht. Bleiben Sie mindestens 35 Minuten in der Meditation, je länger, je intensiver und je ungestörter Sie dabei sind, desto besser wird der Erfolg sein.

Visualisieren Sie dabei die ganze Zeit, wie viele andere Menschen zur gleichen Zeit das Gleiche tun, fühlen Sie deren Energie und verbinden Sie sich mit ihnen zu einer wunderbaren planetaren Gemeinschaft, zu einer kosmischen Symphonie, deren Echo weit im Universum zu vernehmen sein wird. Und wenn Sie dann aus der Meditation zurückkommen, werden Sie Freude und Wärme verspüren, denn Sie waren erfolgreich und haben Veränderung bewirkt. Vielen Dank!

Vorwort zur Meditation:

Joachim Koch, Buchautor und Kornkreisforscher:
„Es ist ein „heiliger Text“, der 2004 durch Eutonnah geschaffen wurde, ich habe redaktionell ein wenig daran mitgewirkt. Auf die Zusammenarbeit mit dieser wichtigen Frau sind wir bis heute stolz und betrachten es als ein großes Glück für alle unsere bisherigen Projekte. Eutonnahs Herkunft spiegelt sich in ihrem Namen wieder. Sie war halb Cherokee und hatte durch Verwandtschaft auch nordamerikanische Osage (Aniwasasi) und Delaware (Lenape) Wurzeln. Ihr Vater war Norweger. Obwohl in den USA geboren, hat sie den größten Teil in Kanada im Herzen des Indianerlandes in Ontario gelebt. Sie wurde dreimal für den ‚Canada’s Aboriginal Achievement Award‘ nominiert. Eutonnah (in Cherokee: oo-tah-nah) demonstrierte ihre Liebe zur Menschheit durch ihre Arbeit und ihren Lebensweg. Die Kontaktaufnahme zur ihr war und ist immer noch ein Mysterium, das sich so zur rechten Zeit „einfach“ ereignete. Eutonnah starb 2005, ein Jahr nach unserer großen globalen Meditation, an Schilddrüsenkrebs. Schon von der Krankheit gezeichnet und geschwächt, versammelte sie am 26.07.2004 ca. 200 Menschen in Kanada, um mit ihnen an unserem „Projekt Toliman“ teilzunehmen.
Seither ist dieser Text immer und immer wieder bei den wichtigen Meditationsprojekten – so auch im Zentrum von Avebury – gesprochen worden und hat für das Bündnis mit der Erde eine zentrale Bedeutung. Man trage ihn in Ruhe und mit gewichtiger Betonung vor.“

Vorbereitung und Anleitung zur Meditationpdf

(Dieser Text soll am 21.12.2017 um 17:00 Uhr MEZ gesprochen werden, zu der Zeit also, wenn die Meditation zum EPP beginnt)

DAS BÜNDNIS DER MENSCHEN MIT DER LEBENDIGEN ERDE
Es ist jetzt 17.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, und in diesem bedeutungsvollen Moment kommen viele Menschen zusammen und erneuern das „Bündnis der Menschen mit der Lebendigen Erde“.
Wie wir, haben sich überall Menschen im geistigen Kreise zusammengefunden, um zu zeigen, dass wir uns erinnern. Wir erinnern uns, dass wir die Kinder der einen Mutter, der Erde, sind, und deshalb niemand über oder unter jemandem steht. Wir stehen jetzt zusammen, nicht nur um Dank zu sagen, sondern auch um Hoffnung auszustrahlen. Heute treffen wir eine lebenslange Vereinbarung mit der Lebendigen Erde und gehen für alles Lebendige hier und überall eine ewige Verpflichtung ein.
Heute sind wir viele Stimmen, ein Herz und ein Geist. Wir bezeugen, dass das Leben seine irdische Wiege nicht vergisst. Lasst unsere Stimmen die Luft versüßen, während wir die Worte des Bündnisses zusammen sprechen. Lasst unseren Herzschlag synchron mit dem Herzschlag von Mutter Erde schlagen, und lasst unseren Geist strahlen im Lichte des Heiligen Gesetzes.
Wir beten, dass Vater Himmel und Mutter Erde uns verzeihen und uns helfen, den Schaden zu heilen, den wir ihnen und allem Leben angetan haben.
Großer Geist von Allem-Was-Ist, höre unsere Gebete und bezeuge unser Bündnis. Wir senden unseren Dank und unseren Segen allen Vorfahren und Völkern, auf deren Land wir uns zusammenfinden. Wir stehen zusammen, hocherhobenen Hauptes, und anerkennen, dass auch wir eine Lebenskraft sind, und akzeptieren unsere direkte Verbindung mit Allem-Was-Ist.
Zu diesem Zweck danken wir den Geflügelten Wesen dafür, was Ihr uns lehrt und für Eure Geschenke. Zu Eurer Ehre geloben wir unsere Verbundenheit mit der Lebendigen Luft. Wir wollen die Atmosphäre schützen vor allem, was dem natürlichen Gesetz nicht entspricht. Wir, die Völker, die Menschen, stehen nicht länger hinter denen, die die Luft verschmutzen, sauren Regen produzieren, die Ozonschicht zerstören und andere destruktive Techniken unterstützen oder mangelnden Respekt für die Erdbewohner zeigen. Wir rufen in diesem Moment unsere Kraft des Lebens und der Einheit an, um die Luft zu segnen mit den Heilkräften, die wir besitzen.
Lasst den Prozess der Heilung beginnen.

Wir danken den Schwimmern für ihre Lehren und die Geschenke, die sie uns geben. Zu Eurer Ehre geloben wir unsere Verbundenheit mit allem Wasser. Wir werden die Brunnen, Seen, Flüsse und Ozeane schützen vor allem, was dem Natürlichen Gesetz nicht entspricht. Wir, die Menschen, stehen nicht länger hinter denen, die das Wasser verschmutzen, Unterwasserversuche durchführen und auf irgendeine Art das Leben beschädigen, das dort lebt, oder mangelnden Respekt für seine Bewohner zeigen. Wir rufen in diesem Moment unsere Kraft des Lebens und der Einheit an, um die Wasser zu segnen mit den Heilkräften, die wir besitzen.
Lasst den Prozess der Heilung beginnen.

Wir danken den Vierfüßern für ihre Lehren und ihre Geschenke. Zu Eurer Ehre geloben wir unsere Verbundenheit mit der Lebendigen Erde. Wir wollen alles Leben bewahren, indem wir den Boden, die Minerale, die Wälder, die Heilpflanzen, die Vegetation und die Wasserläufe vor allem schützen, das nicht dem Natürlichen Gesetz entspricht. Wir, die Menschen, stehen nicht länger hinter denen, die die Erde verschmutzen, ihre Ressourcen plündern, sie ihrer Geschenke berauben, sie besitzen oder bezwingen wollen oder mangelnden Respekt für ihre Bewohner zeigen. Wir erinnern uns, dass „wegwerfbar“ nur ein Wort ist und im Heiligen Gesetz nicht existiert. Wir rufen in diesem Moment unsere Kraft des Lebens und der Einheit an, um die Erde mit den Heilkräften zu segnen, die wir besitzen.
Lasst den Prozess der Heilung beginnen.

Wir ehren die Zweibeiner, die sich heute mit uns vereinen, denn wir sind alle die Verwalter dieser Erde und allen Lebens, das von ihr abhängt. Wir sind einer der vielen Triumphe der großartigen Arbeit dieser Erde und helfen, die Zukunft vorzubereiten, die die Geschichte vorausgesagt hat. Wir geloben, das Geschenk dieser Lebendigen Erde zu respektieren, während wir die Straße des Lebens zusammen gehen. Und während unseres leuchtenden, aber kurzen Lebens versprechen wir, keinen Schaden anzurichten.
Am Ende jeden Tages und bei jeder Dämmerung eines neuen Morgens wollen wir uns daran erinnern.

Und so, von diesem Tage an, stehen wir nicht länger hinter denen, die Entscheidungen fällen und Gesetze in Kraft treten lassen, ohne die Kinder der nächsten sieben Generationen zu berücksichtigen.
Gesegnete Erde, Du hast unsere Gebete gehört und bezeugst das Bündnis der Ewigkeit. Große Mutter, wisse, dass Du geliebt bist und wir bitten Dich, dass Du diese Liebe annimmst als Hilfe zur tiefen Heilung, die wir angerufen haben und die jetzt auf dem Wege ist.
Und zuletzt, während wir in unseren Kreisen herumblicken, werden wir inne, dass auch wir geliebt werden. Alle von uns, verbunden in diesem Moment, haben Liebe füreinander und Hoffnung für die Zukunft.
Großer Geist von Allem-Was-Ist, das ist unser Lied, unser Bündnis.

(Ende der Meditation)

Die Übersetzungen der Meditation in verschiedenen Sprachen:
DeutschlandhollandEnglandSpanienfrankreichErde

deutschnederlandseenglish – español – françaisglobal (english)
(Bitte die Links mit den jeweiligen pdf-Dateien anklicken)

Für weitere Informationen und Neuigkeiten besuchen Sie bitte folgende Webseiten:
www.fgk.org
www.edvos.nl/Agenda/Agenda-nl.htm
www.kochkyborg.de
Facebook:
www.facebook.com/groups/fgk.2007/

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Vortrag: Atlantis, Zivilisation und Zerfall

Mittwoch, 6. Dezember 2017 9:54

gffw6.12.2017, 19 Uhr

Vortrag von
DAAN AKKERMAN
Westerlee/NL

Hotel Ripken
Streekermoor
Oldenburg/Nds.

Atlantis spricht mit der Phantasie vieler, ist aber für andere nicht mehr als ein Märchen. Ursprünglich war Atlantis jedoch ein riesiger Kontinent und kannte eine sehr hohe Zivilisation. Die technologische Entwicklung war auf einem viel höheren Niveau als bei uns. Die Atlanter standen in direktem Kontakt mit den geistigen Hierarchien im Kosmos. Levitation, Materialisierung und Dematerialisierung waren weit verbreitet. Dies liefert schlussendlich eine plausible Erklärung für die Bauweise der Pyramiden unter anderem in Ägypten. Diese Gebäude sind Vermächtnisse der atlantischen Zeit und sind viel älter als angenommen.
Daan AkkermanDie Ägypter „beanspruchen“ den Bau dieser besonderen Gebäude, aber sie existierten bereits 10.500 Jahre vor Christus und wurden von den Atlantern verwirklicht. Der atlantische Mensch war, abgesehen von einigen Ausnahmen, ein emotionsloses Wesen, das ebenfalls in Kontakt mit den gefallenen Engeln stand. Die gefallenen Engel, die sich mit dem physischen Menschen verbinden konnten, haben durch diesen Mann versucht, ein Wesen ohne freien Willen zu schaffen, das sie nach ihrem eigenen Urteil modellieren konnten. Sowohl in der menschlichen Welt als auch in der Tier- und Pflanzenwelt wurden genetische Manipulationen durchgeführt, wobei deformierte Kreaturen entstanden, die kein Existenzrecht hatten. Für sie war der Weg der Inkarnation und Reinkarnation nicht möglich. Die gefallenen Engel können nicht mehr fälschlicherweise experimentieren, weil sie sich in unserer Zeit nicht mehr in einem physischen Körper manifestieren können. Viele Menschen, die sich in der Inkarnation befinden, leben jetzt in Atlantis und versuchen jetzt dasselbe zu tun wie in der Zeit von Atlantis, dann ätherisch, jetzt physisch. Denken Sie an die Macht des Denkens und der Telepathie im Vergleich zur gegenwärtigen drahtlosen Kommunikation und genetischen Manipulation. Adolf Hitler versuchte eine Superrasse zu schaffen und wollte die Arbeit in der atlantischen Zeit so fortsetzen. Genmanipulation, wie das Klonen, existiert immer noch. Zur Energiegewinnung und zum Kontakt mit den Kräften im Kosmos bauten die Atlanter u.a. große Kraftwerke in Form von Pyramiden, die als Leuchtfeuer für Raumfahrer aus dem Kosmos dienten. Wir finden immer noch Arbeitsreste dieser Kraftwerke am Meeresgrund im Bermudadreieck, die noch aktiv sind. Die Geschichte darüber ist bekannt. Flugzeuge und Schiffe verschwinden im Nichts, wenn sie in die Kraftfelder der Meerespyramiden kommen und mit der Frequenz, die von dieser Erzeugungsstation ausgesandt wird, eine Einheit erreichen. Diese Fahrzeuge dematerialisieren, lösen sich auf, aber ursprünglich war das nicht die Absicht. Dieses Phänomen ist durch natürliche Umstände entstanden, nämlich durch die Veränderung der Kraftfelder der Erde, durch die Verschiebung der Pole. Zur Zeit von Atlantis hatte die Erde zwei Monde und es gab keine Ebbe und Flut. Wenn ein Meteoritenabsturz drohte, hat man versucht, durch eine Art Kernfusion den Verlauf des Meteoriten zu verändern. Dies scheiterte, der Meteorit schlug trotzdem ein und einer der Monde wurde zerstört. Das Gleichgewicht war gestört; Ebbe und Flut waren die Folge. Der riesige Kontinent verwandelte sich in mehrere größere Inseln und später in kleinere Inseln. Dieser Meteoriteneinschlag und der falsche Gebrauch von Technologie, wobei sich die Naturgewalten gegen den Menschen richteten, waren der Beginn des Untergangs von Atlantis. Verschiedene Arten von Tieren starben in Massen aus, was von Wissenschaftlern oft vor Millionen von Jahren falsch datiert wird. Wir sprechen jedoch von nur 25.000 Jahren.
Die Flut war eine Tatsache und damit die große Rotation. Durch die Rotation ist die Menschheit schließlich zu dem geworden, was sie ist, die Menschheit mit Gefühlen, mit Emotionen, aber auch mit Intellekt, und die Menschheit ist mehr ein Konglomerat von allem, was einst in Atlantis war…
Die heutige Erde und die Menschheit erleben wieder eine Rotation. Es wird wieder nach Balance gesucht, denn alles was geschädigt ist, will wieder in Harmonie kommen. Der Mensch und die Erde sind Kosmos, und eine kleine kosmische Veränderung bringt alles in Bewegung. Wie der Mensch des freien Willens diese Impulse erfährt und ausarbeitet, damit zu tun hat, ob er Verantwortung übernimmt oder nicht, liegt am Menschen selbst und er schafft dadurch immer mehr Bewegung und wählt Beschleunigung oder Verzögerung dieses Prozesses. Nach der nächsten Rotation werden sich die gefallenen Engel nicht mehr mit der Menschheit verbinden können. Nur in den höheren Dimensionen finden noch Schlachten zwischen Licht und Schatten statt, ein Kampf zwischen Engeln und Engeln.
Das war ein Auszug aus dem englischen Kontext von Daan Akkermans Webseite: http://daanakkerman.nl/
Mehr zu dem spannenden Thema und zum neuen „Wassermann“-Zeitalter und der Auferstehung von Atlantis ist von Daan Akkerman am 6. Dezember 2017 um 19.00 Uhr in seinem Referat bei der GFFW (Gemeinschaft zur Förderung Feinstofflichen Wissens) zu erfahren.

Ort: Hotel Ripken – 6. Dezember 2017 um 19.00 Uhr
Borchersweg 150, 26209 Streekermoor/Oldenburg/Niedersachsen
(google maps)
Eintritt: 10,- Euro (an der Abendkasse) – GFFW-Mitglieder frei

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Geschichte in Wellenbewegungen

Freitag, 1. Dezember 2017 12:38

Geschichte vollzieht sich in großen Zeiträumen, im Wechsel von Neubildung, Stagnation und Zerstörung. Diese Ideen gab es in der Philsophie, in der Alchemie, in Indien.
Europäische Philosophie – Dialektik: These, Antithese, Synthese
Alchemie – Tria Prinzipia: Merkurius, Sulphur, Sal
Advaita Vedanta – Gunas: Satva, Rajas, Tamas
Dieser Prozess bewirkt eine Schwingung, eine Wellenbewegung und somit den Fortschritt.

Geschichte

Gezeigt am Beispiel der Entwicklung seit der französischen Revolution und deren Nachwirkungen in Deutschland.
Der Zeitraum P = 160 Jahre, von 1789 bis 1949 teilt sich in drei Abschnitte.
1. Abschnitt beträgt 1/3 P 1789 bis 1842
2. Abschnitt beträgt 1/2 P 1842 bis 1922
3. Abschnitt beträgt 1/6 P 1922 bis 1949

Die Perioden verhalten sich grob harmonisch und jeder dieser Abschnitte bewegt sich dialektisch vorwärts.Ein grober Fehler besteht darin, Geschichte als kurzfristigen Prozess sehen zu wollen. Es gibt unendlich viele solcher Wellenbewegungen, die alle ineinander greifen. Sogar das Wettergeschehen bewegt sich in diesem Wechsel (Elisabeth Haich). Auf schönes Wetter (Satva), folgt Tamas, Dumpfheit, Stagnation, drückende Schwüle. Diese Stagnation fordert Rajas, das Feuer der Veränderung. Es gibt ein Gewitter. Danach folgt wieder Satva. Diese Dialektik ist jedoch eingebunden in eine Entwicklung. Anders gesagt folgt Entwicklung diesem Dreischritt.
Es ist zeugt von Unkenntnis dieses Prozesses, wenn etwa New Age Bewegungen oder gut gemeinte Heilsverkünder von einer dauerhaften Harmonisierung sprechen oder dies Fordern. Der geschichtliche Prozess wie auch der Naturprozess und auch der Mensch steht in dieser Dialektik. Nichts kann ohne diese Dialektik zur Entfaltung kommen.
Eine Phase des harmonischen Fortschritts entspringt stets einer Grundidee. Diese Idee ist nach einer bestimmten Zeit überholt und nicht mehr zeitgemäß. So entsteht Stagnation. Krisen sind Zeichen einer Wandlung und des Fortschritts. Sie sind notwendig, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Nach meiner Ansicht lässt sich dieser Prozess weder aufhalten noch beschleunigen. Man kann die Natur in ihrem Wirken lediglich beobachten. Alles ist wie es sich entwickelt notwendig und folgerichtig.
Was kann man tun?
Jeder Mensch ist Teil des Weltganzen. Die Tatsache, dass ein Mensch mit der Entwicklung des Ausschnitts, den er überblickt nicht mehr einverstanden ist, weist ihn alleine schon als Teil eines beginnenden Wandels aus. Nun ist der Mensch aber nicht nur als denkender Mensch Teil der Welt, sondern als ganzer Mensch mit seiner ganzen Persönlichkeit. Nur eine solche als Ganzheit begriffene Person ist Teil des Weltganzen. Er trägt also nicht nur durch eine gelungene Meditation dazu bei, wie sich die Welt weiterbewegt, sondern mit all seinem Tun, denken und empfinden. Daher kann eine Änderung der Welt als Ganzes nur durch die Änderung des Menschen als Ganzheit entstehen. Eine solche Änderung geschieht nur durch Erfahrung und Erfahrung braucht die gebotene Zeit, wie man an den großen Zeitperioden ablesen kann.

W. Limbrunner
http://bewusstsein.xobor.de/

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SMNC – Bericht von einer Tagung (7/7)

Donnerstag, 30. November 2017 17:14

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Dr. Penny Sartori, Pflegerin

Nach 21 Jahren Dienst in der Notaufnahme hat Sartori alle Varianten des Sterbens miterlebt, darunter auch das NTE-Phänomen. Sie konnte feststellen, dass ein NTE nicht nur, wie ursprünglich bei seiner Entdeckung beobachtet, beim Herzstillstand auftritt, sondern auch schon bei schwerer Traumatisierung und sogar lebenserschütternden psychischen Schocks. Über ihre Bekanntschaft mit dem Präsidenten des Scientific Medical Network, Dr. Peter Fenwick, der als Arzt und Psychiater die psychischen Erscheinungen des Sterbens erforscht, wurde sie dazu eingeladen, über ihre Erfahrungen eine Doktorarbeit zu schreiben.

Mittlerweile gäbe es eine Liste von 15 anerkannten NTE-Merkmalen, an denen sich der klinische Diagnostiker orientieren kann. Das sei deswegen wichtig, damit der betreffende Patient nicht in die gleiche Schublade geschoben w1rd wie ein Halluzinierender oder ein Psychotiker, denn dann würde er völlig falsch behandelt werden.

Sartori betont, das ein NTE wegen seiner unspezifischen Auslöser und häufig nicht erkannten Begleiterscheinungen in vielen Fällen im Verborgenen bleibt was zu dramatischer Lebensverschlechterung führen könne. So etwa käme es nach einem NTE häufig zur Ehekrisen bis hin zur Scheidung, we1l der eine Ehepartner die geistige Wandlung des anderen nicht nachvollziehen kann. Das Hauptmerkmal dieser Wandlung sei d1e Ste1gerung von Liebe und Mitgefühl. So etwa könnte ein vormaliger Fleischesser zum Vegetarier werden, oder er aus Achtung für die Pflanze die Hecke nicht mehr schneiden, oder sein gesamtes Monatseinkommen einer sozialen Hilfsorganisation spenden, oder sich bei anstehenden Zukunftsentscheidungen „Hilfe von oben“ holen, statt „normal“ nachzudenken. Familienmitglieder und Freunde können das verständlicherweise nur schwer begreifen.

Welche Wandlungskraft in einem NTE stecken kann, erlebte Sartori im folgenden Fall: eine Frau, Australierin, erl1tt einen schweren Unfall, be1 dem ihre beiden Beine praktisch funktionsunfähig wurden. Die Ärzte rieten zur Amputation, es gäbe keine andere Hilfe. Die Patientin lehnte ab – weil sie während des Unfalls über ihrem Körper schwebend in Kontakt mit einem Wesen geriet und dessen Stimme hörte. Es sei ihr freigestellt, so hörte sie, ob sie oben bleiben oder wieder hinunter gehen wollte, doch sie möge gewarnt sein: sie würde wieder gehen zu lernen haben und es würde nicht leicht für sie werden. Die Patientin entschied sich für eine Rückkehr in ihren Körper. Sie erwachte in der Notaufnahme und erkannte ihre um das Krankenbett herum gescharte Familie nicht Sie musste alles neu erlernen, auch das Gehen – denn wundersamer Weise heilten ihre Beine aus. Sie wurde zur Langstreckengeherin; sie gewann Medaillen. Dies steigerte sich bis dahin, das sie die 650 Meilen von Sydney nach Melbourne in acht Tagen ohne Schlaf (!) durchmarschierte. Gefragt, wie sie das geschafft habe, antwortete sie: Ich habe mich auf „die Stimme“ eingestellt, die Stimme, die mir sagt: Du hast die Kraft.

Laut Corcoran ist die Kehrseite der Medaille, dass es zumindest in den USA mittlerweile zum guten Ton gehört, ein NT gehabt zu haben. Jeder Schauspieler, der etwas auf sich hält, erwähnt neuestens ganz nebenher „sein NT“. Wie ich in London selbst sah, finden sich in den entsprechenden esoterischen Szenemagazinen Anzeigen von Life Coaches, die ihre Glaubwürdigkeit mit Verweis auf „ich hatte zwei NTE“ unter Beweis zu stellen suchen.

David Lorimer, Program Director des Scientific Medical Nework

ln seiner Abschlussrede sagte Lorimer die verbindlichen Worte: There is a universal mind, and we are the expressions of it. Which leads us over to an ethical interconnectedness. Doch ließ auch er offen, wessen mind das wohl sein mag.
(David ist übrigens Verfasser der beiden Rezensionen zu Unbounded!, Bd. 1 und 2. der Übersetzung des MindWalking-Buchs ins Englische: nachzulesen bei Amazon.com oder Amazon.co.uk unter Book Reviews.

Copyright bei Rolf-Ulrich Kramer / rolf-ulrich.kramer@mindwalking.de


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Dr. Rupert Sheldrake, Biologe
::Teil 2 – Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie
::Teil 3 – Dr. Cassandra Vieten, Psychologie
::Teil 4 – Prof. Dr. Dean Radin, Chief Scientist (Forschungsleiter)
::Teil 5 – Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe
::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
::Teil 7 – Dr. Penny Sartori, Pflegerin

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SMNC – Bericht von einer Tagung (6/7)

Dienstag, 28. November 2017 19:51

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Dr. Diane Corcoran, Medizin, President Emeritus of The International Association for Near-Death Studies

In ihrer 25-jährigen Dienstzeit als medizinische Betreuerin während des Vietnam-Kriegs wie auch des Irak-Kriegs erlebte Corcoran die damals noch völlig unbekannten Nahtod-Phänomene aus nächster Nähe und musste auch zusehen, welche bedauerlichen Folgen aus einer falschen Behandlung erwachsen. Man bedenke, Raymond Moody schrieb sein bahnbrechendes Werk zum Thema Nahtod. Life after Life, erst 1976, also Jahre nach Vietnam, und selbst nach Erscheinen dieses Buches und einer ganzen Reihe weiterer Bücher zu diesem Thema ist das Phänomen Nahtod bis zum heutigen Tage noch nicht in den Köpfen der medizinischen Pflegedienste des Militärs angekommen. Der Nahtod hat noch kein allgemein akzeptiertes klinisches Profil gewonnen, so dass viele Ärzte und Psychiater die Sache als Halluzination oder Psychose abtun und medikamentös oder sogar mit Elektroschocks behandeln – selbstverständlich zum größten Schaden der Patienten.

Wie groß die Anzahl der falsch behandelten oder unbehandelten Kriegsveteranen ist, lässt sich daran ermessen, dass nach letzten Untersuchungen 48 % der Kriegsverletzten eine Nahtoderfahrung (NTE) machen. Viele begehen Selbstmord, weil sie mit der Kombination von Trauma plus Nahtoderlebnis nicht zurecht kommen. Keiner hört ihnen zu, keiner glaubt ihnen.

In einem Video mit Interviews von verständnisvoll behandelten Veteranen wurde deutlich, was für ein mächtiges Erlebnis diese Kombination von Trauma und NTE darstellt. Lediglich traumatisierte Kriegsverletzte haben die zu erwartende PTBS (posttraumatische Belastungsstörung), d. h. Angst und Panik bei dem Gedanken an die Front. Solche mit einem NTE hingegen verarbeiten ihr Erlebnis mit Hilfe einer „höheren Kraft“, bleiben häufig bei der Armee und haben keine Angst vor dem Sterben. Sie haben etwas erlebt, dass ihnen die Gewissheit einer anderen Dimension von Existenz gab: sie wissen mit Sicherheit, dass sie Begegnungen mit Wesen und Kräften auf einer spirituellen Ebene hatten.

Oieses Erlebnis bewirkt in vielen Fällen erstaunliche körperliche und seelische Heilung, jedoch nur, wenn es dem Verletzten gelingt, diese spirituelle Kraftquelle zu akzeptieren und in sein Weltbild zu integrieren. Nicht jeder bringt dies ohne weiteres fertig, denn es ist einfach zu viel auf einmal. Seinen Körper zerschossen zu bekommen ist entsetzlich, ihn als „ausgestiegenes“ Geistwesen aus 10 m Höhe unten im Dreck liegen zu sehen, verwunderlich – dann aber noch heilende, tröstende, erhebende Lichtgestalten zu spüren, die Mut und Kraft spenden, das ist unbegreiflich.

Kommt der Verletzte wieder zu sich, so gibt es niemanden, mit dem man diese Erfahrung teilen könnte. Falls er sich überhaupt traut! Soldaten sprechen über solche Dinge nicht, das ist beim Militär nicht üblich; zudem besteht die wenig erfreuliche Aussicht, dass man von einem Psychiater Dienstunfähigkeit quittiert bekommen könnte, wenn man doch eigentlich bei der Armee bleiben möchte.

Die Kombination von Trauma, NTE und Verheimlichung führt zu einer solchen Belastung, dass in USA 24 Kriegsveteranen pro Tag (!) Selbstmord begehen. Demgegenüber ist das Heilungspotenzial nach Verarbeiten und Integrieren eines NTE riesig zu nennen; Corcoran berichtete von regelrechten, medizinisch nicht erklärbaren Wunderheilungen.

Auffällig war, dass die interviewten Veteranen im Video über ihre Verletzungen in ruhiger, gefasster Weise sprachen, bei der Beschreibung ihrer spirituellen Begegnung hingegen bekamen sie feuchte Augen oder brachen gar in Tränen aus, in Tränen der Sehnsucht und der Traurigkeit wegen des Verlustes einer ihnen ungeheuer wertvollen Beziehung „nach oben“. I lost my home, wie einer von ihnen sagte.

Ich teilte Corcoran meine Vermutung mit, die feuchten Augen könnten auf Unverarbeitetes verweisen, und sie stimmte zu. Das könne man auch nicht verstehen, fügte sie hinzu, denn das sei eine andere Dimension. Den Erlebenden sei sie real, nicht jedoch dem Zuhörer. Auf meine Frage, wie sie denn die verwundeten Männer behandele, erfuhr ich, dass dies über gelegentliche stundenlange Telefongespräche geschähe, die bei Bedarf von ehrenamtlichen Helfern wie ihr ohne Bezahlung geführt würden. Soweit ich verstanden habe, gibt es hier keine bereits etablierte Behandlungsmethode. Corcoran und ich kamen überein, zu diesem Thema per E-Mail in Kontakt zu bleiben.

Copyright bei Rolf-Ulrich Kramer / rolf-ulrich.kramer@mindwalking.de


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Dr. Rupert Sheldrake, Biologe
::Teil 2 – Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie
::Teil 3 – Dr. Cassandra Vieten, Psychologie
::Teil 4 – Prof. Dr. Dean Radin, Chief Scientist (Forschungsleiter)
::Teil 5 – Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe
::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
::Teil 7 – Dr. Penny Sartori, Pflegerin

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SMNC – Bericht von einer Tagung (5/7)

Montag, 27. November 2017 9:00

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe, University of Arizona

Trotz des vielversprechenden Titels seines Vortrags, „Is Consciousness Guiding The Universe?“ verblieb die Präsentation Hameroffs in dem oben bereits angedeuteten Rahmen: es gibt ein Bewusstsein, das in quantenphysikalischer Form irgendwie einfach da ist und sich uns mitteilt. Die Erkenntnis, wie dies geschieht, ist der jahrzehntelangen Forschung Hameroffs zu verdanken. Er hat bewiesen – und mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen veranschaulicht -, dass es in Organismen sogenannte microtubuli gibt, durch welche das Bewusstsein in Form physikalischer Energiequanten in den Organismus hinein rieselt.

Der Begnff microtubuli leitet sich ab von lat. tubus, Rohr, bzw. tubulus, Röhrchen. Die Übersetzung für microtubuli wäre somit „Kleinströhrchen“. Im menschlichen Organismus sind solche microtubuli in der Gehirnrinde zu finden, doch gibt es sie auch bei den Pantoffeltierchen. Diese verfügen als bloße Einzeller über kein Gehirn; ihr ganzer Körper besteht aus einer einzigen Zelle. Trotzdem schwimmen sie in der sie umgebenden Flüssigkeit zielorientiert umher, weichen Feinden aus, wählen die für sie angenehme Umgebungstemperatur und suchen Fortpflanzungspartner. Zur Erklärung dieses intelligenten Verhaltens hat Hameroff nachgewiesen, dass die den Zellleib umgebenden Härchen der Pantoffeltierchen nicht nur als Fortbewegungsmittel (Paddel), sondern auch als Antenne dienen. Diese Hunderte von Antennenhärchen sind nichts anderes als microtubuli, durch welche consciousness in den Einzeller hineinsickert.

ln seiner Rede koppelte Hameroff wiederholt die Begriffe consciousness, „physikalische Energiequanten“ und „Universum“. Aus dem physikalischen Universum sickerten diese Quanten durch die microtubuli ins menschliche Gehirn. Auf dieses sein Grundmodell sprach ich Hameroff in der Pause über eine Tasse Tee hinweg an: Das Vorhandensein von consciousness sei an das physikalische Universum gebunden – hätte ich das richtig verstanden? Was bedeuten würde, dass es ohne physikalisches Universum kein consciousness geben könnte, richtig? Dem stimmte er ohne Zögern zu.

Hinzugefügt sei, dass ich Hameroff die gleiche Frage schon einmal öffentlich im Forum gestellt hatte, und zwar 1995 bei der ersten Beyond the Brain Conference, als ich erstmalig von seiner Forschung hörte. Seine Antwort war damals die gleiche wie jetzt: consciousness ohne Gehirn, frei schwebendes Bewusstsein im Nichts, das gäbe es nicht, das sei undenkbar- und in der Tat ist das Nichts, die völlige, absolute Leere, in der Physik undenkbar.

Im Anschluss an Hameroffs Rede sprach der vormalige Vorsitzende des SMN, Prof. Bernard Carr, Physiker. lobende Worte, meldete aber auch zarte Kritik da hingehend an, dass er als Physiker die Ausführungen eines Nicht-Physikers – Hameroff ist Mediziner – nicht in allen Punkten gut heißen könne. So sei das
quantenphysikalische Modell hinsichtlich der Frage nach der Natur des Bewusstseins beileibe nicht der Weisheit letzter Schluss; es sei bestenfalls die gegenwärtig weitreichendste Form der Erklärung für diese zentrale Menschheitsfrage.

Carr bekennt sich offen zum Buddhismus und ist – als Physiker! – Vorsitzender des britischen Center for Consciousness Studies, in dem sich führende Wissenschaftler aus aller Welt begegnen. Als wir nebeneinander vor der Kaffeemaschine standen, fragte ich ihn, ob es nicht zur Entwicklung eines adäquaten theoretischen Modells jenseits der Quantenphysik nützlich sei, wenn die entsprechenden Theoretiker einer spirituelle Erfahrung teilhaftig würden, die ihnen eine abschließende Antwort zum Thema Bewusstsein bescherte. Aus dieser Gewissheit heraus könnten sie anschließend auf wissenschaftlicher Ebene Wetterklärungsmodelle basteln und pragmatisch anwenden. Carr meinte dazu, da sei er ganz dafür, doch glaube er nicht, dass es ihm in diesem Leben noch beschieden sei, eine Erleuchtung zu erlangen, da könne er sich Mühe geben, wie er wolle, und zudem werde das Thema Erleuchtung von unterschiedlichen buddhistischen Schulen dermaßen unterschiedlich behandelt, dass man sich letztlich nicht auskennt. Da würde er eben weiterhin als theoretischer Physiker denken.

Zu Hameroffs Vortrag sei noch eine spannende Beobachtung nachgetragen, die er im Zusammenhang mit der Nahtod-Forschung erwähnte: Normalerweise zeige ein EEG nach erfolgtem Herzstillstand eine Null-Linie (flat line), jedoch ließe sich häufig beobachten, dass sie nach (!) eingetretenem Hirnversagen wieder nach oben schösse und für ungefähr 10 Sekunden auf dem Niveau höchster bewusster Wachheit verbliebe. Danach fiele sie wieder auf Null ab. Hameroff sieht dann einen Beweis für die Beeinflussung des Gehirns von außen zu einem Zeitpunkt, wo es zwar tot ist, aber physiologisch noch aufnahmefähig genug für eine solche Beeinflussung. Anders ausgedrückt, das Bewusstsein fährt fort, in das Gehirn einzusickern – und zwar auf höchster Stufe! -, auch nachdem der Körper tot ist (Auch hier wird die Frage nicht gestellt, welche bzw. wessen Absicht hier wohl am Einwirken sei.)

Copyright bei Rolf-Ulrich Kramer / rolf-ulrich.kramer@mindwalking.de


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Dr. Rupert Sheldrake, Biologe
::Teil 2 – Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie
::Teil 3 – Dr. Cassandra Vieten, Psychologie
::Teil 4 – Prof. Dr. Dean Radin, Chief Scientist (Forschungsleiter)
::Teil 5 – Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe
::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
::Teil 7 – Dr. Penny Sartori, Pflegerin

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SMNC – Bericht von einer Tagung (4/7)

Sonntag, 26. November 2017 9:00

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Prof. Dr. Dean Radin, Chief Scientist (Forschungsleiter) am IONS, früher an der Princeton University und der University of Edinburgh

Von Princeton und dem IONS bekommt man Wundersames zu hören: da beeinflussen Menschen, insbesonders Meditierende, durch schiere Gedankenkraft die Bahn von Photonen oder die Bewegung von Metallkugeln. Je mehr Radin in diese Richtung forschte, so erzählte er, desto größer wurde sein Interesse an der Erforschung sagenhafter alter Künste wie etwa der Magie oder der Psychokinese, doch ließe er sich dabei als guter Empiriker nicht auf Spekulationen ein, sondern suchte mithilfe experimenteller Settings das zu beweisen und zu belegen, was sich in diesem Rahmen nun einmal beweisen und belegt lässt.

Die akademische Berechtigung – sozusagen den Freibrief – für seine Forschungsrichtung erhält Radin durch die immer breiter werdende Akzeptanz der Quantenphysik, mithilfe welcher Erscheinungen erklärbar werden, die man früher als Aberglaube zur Seite geschoben hätte. Mit der Quantenphysik ginge einher die Rückkehr zu einem ganzheitlichen Verständnis von Wissenschaft, wie es in der Newtons Tagen bestand, jedoch in den nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen verloren ging: die Astrologie wurde zur Astronomie, die Alchemie zur Chemie, die Geistheilung zur Psychiatrie und die Heilkunst zur Gerätemedizin.

Nach neuester Erkenntnis käme unser Bewusstsein (consciousness} nicht aus dem Gehirn, wie bislang behauptet; schließlich sei es trotz allen Bemühens weder gelungen, im Gehirn einen Wahrnehmungseindruck der Außenwelt aufzuspüren, noch ein Vorstellungs- oder Erinnerungsbild. Viel eher sei das Gehirn als Durchlass-Instanz für das Bewusstsein zu betrachten, vergleichbar mit einer SatellitenschüsseL.

Dieses consciousness gibt es einfach irgendwie; es ist hier und dort und überall gleichzeitig und teilt sich uns mit. Radin vermittelte die Vorstellung, als handele es sich dabei um so etwas wie eine aus physikalischen Energiequanten bestehende Wolke, dem sogenannten Quantenelektronenfeld, die überall und nirgends schwebt. Der Inhalt dieser Wolke filtert sich durch das Gehirn und erreicht uns auf diese Weise. Vergleichsweise ist das wie mit der Luft und der Lunge: die allgegenwärtige Luft enthält Sauerstoff: dieser gerät über einen osmotischen Prozess in die Blutbahn.

Die offensichtliche Frage, wer es denn sei, der von diesem consciousness beglückt wird, und wer es ist, der es mit seinen Inhalten versehen hat, wurde in Radin’s Ausführungen nicht gestellt. Der simple Satz „ich bin bewusst“, I am conscious, findet in dem hier vorgestellten theoretischen Modell keine Erklärung.

Wer ist „ich“? Was ist consciousness, was mind? Keiner der Vortragenden definierte diese Begriffe.

Ähnlich wie Dr. Vieten befürwortet auch Radin mit größtem Nachdruck die AI-Forschung. Seiner Auffassung nach sollte es möglich sein, einen Roboter so zu programmieren, dass er dieses allgegenwärtigen consciousness teilhaftig wird, in welchem Moment er ohne jede weitere Programmierung zu höchsten psychischen Leistungen und Einsichten fähig wäre: He would turn psychic right away.

Literaturhinweis: Dean Radin. The Conscious Universe; Entangled Minds; Science of Magie.

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::Teil 1 – Dr. Rupert Sheldrake, Biologe
::Teil 2 – Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie
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::Teil 4 – Prof. Dr. Dean Radin, Chief Scientist (Forschungsleiter)
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::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
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SMNC – Bericht von einer Tagung (3/7)

Samstag, 25. November 2017 9:00

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Dr. Cassandra Vieten, Psychologie, Institute of Noetic Sciences (IONS).

Zur Einführung: Das IONS wurde in den achtziger Jahren in Kalifornien von Dr. Edgar Mitchell gegründet, einem der ersten Astronauten, der seinen Fuß auf den Mond setzte. Sein Raumfahrterlebnis bewirkte bei ihm eine gewaltige geistige Erweiterung, und er beschloss, den Rest seines Lebens der diesbezüglichen Forschung zu widmen. Der Begriff Noetic Sciences im Name seines Instituts ließe sich übersetzen als „Bewusstseinswissenschaft“ (von gr. nous, der Geist).

Bei der ersten Beyond the Brain Conference, 1995 an der Universität Cambridge, bot ich Mitchell an, mithilfe von MindWalking mehr über die Impulse herauszufinden, derer er als Astronaut teilhaftig geworden war, doch leider bestritt er rundweg eine solche Möglichkeit. Er wisse um die Begrenztheit von therapeutischen Gesprächen. Es gelang mir nicht, ihm zu vermitteln. dass wir bei MindWalking eine ganz andere Gesprächsform benutzen.

Nun zu Dr. Vieten’s Vortrag: Sie konzentrierte sich in ihrer Präsentation auf die klinische Anwendung von künstlicher Intelligenz (AI, artificial intelligence) und virtueller Realität (VR) in Form von VR-Brillen. Beides wird im IONS intensiv erforscht.

Es wurde ein Film von einem Schwerstbehinderten gezeigt, der zwar denkfähig, jedoch – abgesehen von wenigen Worten – nicht der Sprache mächtig war. Man setzte ihm eine VR-Brille auf; er bekam Unterwasserszenen und Eindrücke von fernen Ländern gezeigt. Die Eindrücke waren so mächtig, dass sich der junge Mann vor Begeisterung kaum zu halten wusste; er wand sich im Rollstuhl und stieß gurgelnde Laute aus. Offenbar bewirkt eine VR-Brille weit mehr als ein gewöhnlicher Fernsehbildschirm. Die ebenfalls im Film zu sehende Therapeutin zeigte sich beglückt von der viel versprechenden Aussicht auf die consciousness expansion für solche Patienten.

Im Hinblick auf VR sei da jedoch noch weit mehr im Programm, verkündete Dr. Vieten. Manchen Menschen se1 es nämlich schier unmöglich, in den gewünschten meditativen Zustand der mindfulness zu geraten, der sich ja – wie mittlerweile wissenschaftlich erwiesen – segensreich auf einige psychische und physiologische Krankheitsbilder auswirke. Da sei VR die Hilfe in der Not. Gerade sei man dabei, Probanden mithilfe von VR-Brillen eine Rückmeldung über ihren Atemvorgang zu geben, indem man das Ein- bzw. Ausatmen an Bildern von sprudelnden Quellen oder aufsteigenden Blubberblasen koppele. Weiterhin arbeite man daran, die Lichterlebnisse im Verlauf eines Nahtod-Erlebnisses mithilfe von 360° rundum-VR zu simulieren.

Von besonderem Interesse bei der Meditationsunterstützung sei die Entwicklung von Robotern. Roboter seien aus unserer modernen Welt nicht mehr weg zu denken, sei es als Fertigungsroboter der Industrie oder automatische Rasenmäher. Chirurgische Operationsroboter seien im Kommen. In einem Video wurde die Unterstützung von Meditation durch Roboter-Einsatz veranschaulicht. Ein Meditationslehrer gab einem Schüler Anleitungen zum Erlangen der inneren Ruhe. Der Schüler war ein junger Mann. der Lehrer ein Roboter in Gestalt einer schlanken, weiblichen Schaufensterpuppe, ausgestattet mit einem sich öffnenden und schließenden Mund, auf- und zuklappenden Augenlidern, einer suggestiv beruhigenden Stimme und einer Gummihaut auf der sich eine begrenzte Mimik abzeichnete.

Beim Geben seiner Meditationsanweisungen („Du fühlst jetzt dein Gesicht, dein Gesicht ist ganz entspannt“), und auch wenn sie gerade mal nichts sagte, tat die Frau Roboter ständig irgendetwas – hob die Augenbrauen, klapperte mit den Lidern, öffnete den Mund leicht und schloss ihn wieder-, um auf diese Weise lebendig zu wirken. Auf mich persönlich wirkte das irritierend; dessen ungeachtet war der Schüler restlos begeistert (siehe das Bild im Tagungsbericht (7/7). Die Roboterdame sieht aus wie die Zwillingsschwester, der im IONS verwendeten.)

So sehr Dr. Vieten um die gegenwärtig noch existierende Begrenztheit von AI-Robotern weiß, ist sie doch davon überzeugt, dass der Tag nicht fern sei, da es gelingen wir, Liebe und Mitgefühl in einen Roboter zu programmieren. Roboter seien schließlich die idealen Begleiter bei Therapie und Meditation, weil sie nicht nur ungeheuer intelligent seien, sondern außerdem keinerlei emotionale Behinderung durch persönliche traumatische Erlebnisse hätten. Das würde es ihnen leicht machen, auf beliebige zwischenmenschliche Situationen unbefangen zu reagieren.

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::Teil 1 – Dr. Rupert Sheldrake, Biologe
::Teil 2 – Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie
::Teil 3 – Dr. Cassandra Vieten, Psychologie
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::Teil 5 – Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe
::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
::Teil 7 – Dr. Penny Sartori, Pflegerin

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SMNC – Bericht von einer Tagung (2/7)

Freitag, 24. November 2017 17:30

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Prof. Dr. Chris Roe, Parapsychologie, University of Northampton

Roe befasst sich mit Parapsychologie, paranormalen Erlebnissen wie Psychokmese und außersinnlicher Wahrnehmung, Bewusstsein, Spiritualität und Gesundheit, all dies in Abgleichung mit den Neurowissenschaften. Wichtig sei, die Expenmente so zu gestalten, dass sich die zu untersuchenden Phänomene tatsächlich zeigen können, statt die Versuchspersonen über situationsfremde settings befangen zu machen, die Phänomene damit abzuwürgen und anschließend zu erklären, das sei alles Unsinn.

Roe’s erfrischender Vortrag wirkt, als werde hier keine akademische Fremdelei mehr getrieben wie früher einmal, sondern als sei echtes Interesse gegeben. Zwar ist der klare wissenschaftliche Beleg einer Hypothese nach wie vor von größter Bedeutung, nur hat sich die Bereitschaft zur Öffnung für das, was früher ein „Spuk“ genannt worden wäre, bedeutend erweitert.

Interessant im Zusammenhang mit MindWalking war ein von ihm vorgestelltes Experiment zur Präkognition (Vorauswissen). Die Probanden schauten auf einen leeren Computerbildschirm. Dann wählte der Computer nach einem Zufallsmuster Bilder aus. Anschließend wurde das Bild gezeigt. Mit überzufälliger Häufigkeit hatten die Probanden das Bild vorausgeahnt. Sie waren mit zwei Fingerelektroden an ein GSR angeschlossen (Galvanic Skin Response meter). Es zeigten sich bereits Ausschläge am GSR, noch bevor der Computer das Bild überhaupt gewählt hatte.

ln der Pause sprach ich Roe darauf an und sagte ihm, auch bei MindWalking hätten es die Sitzungsleiter mit Vorauswissen und Vorahnung zu tun, und auch bei uns zeige sich der Ausschlag am mindwalker (auch er ein GSR) immer früher als das Bild, oft Stunden früher. Das fand Roe interessant und lud mich ein, im Gespräch zu bleiben. Was mich verblüffte, denn weil ich kein Akademiker bin (d.h. weder Doktor noch Professor), wäre das früher ein glattes Ausschlusskriterium gewesen. Indessen versicherte mir Roe, er greife gerne auf gut dokumentierte Erfahrungen zurück, egal wer sie gemacht habe. Wir werden also im Gespräch bleiben.

In einem Pausengespräch mit einem Neurologen erfuhr ich, dass die oben beschriebene Erscheinung des Vorauswissens von Liebhabern der Quantenphysik nicht als Präkognition, sondern als retro causation interpretiert wird, d. h. als Rückwirkung der Zukunft auf die Gegenwart. Dies deswegen, weil nach Auffassung der Quantenphysik die Zeit als sowohl vorwärts wie auch rückwärts laufend betrachtet wird. Im American Institute of Physics, AIP, sei hierzu ein Aufsehen erregendes Experiment gemacht worden (AIP Proceedings Number 1841). 30 Probanden zeichneten auf einem Blatt Papier das Bild auf, von dem sie erahnten, dass es drei Tage später auf Seite 3 eines Boulevardblattes gebracht werden würde (die für populäre Sensationsbilder reservierte Seite). Es ergaben sich überzufällige Treffer.

Ich fragte meinen von der retro causation faszinierten Gesprächspartner, wer oder was es denn wohl gewesen sein mochte, der dieses Bild in die Zukunft hinein projiziert habe. wann und auf welche Weise, damit man es sowohl schon jetzt erkennen könne, wie auch, dass es auf die Zeitungsredakteure mit entsprechender Macht wirken würde, um in der Zeitung gedruckt zu werden. Meine diesbezügliche Frage blieb in der Luft hängen. Das vermochte er nicht zu beantworten.

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::Teil 5 – Prof. Dr. Stuart Hameroff, Anästhesiologe
::Teil 6 – Dr. Diane Corcoran, Medizin
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SMNC – Bericht von einer Tagung (1/7)

Donnerstag, 23. November 2017 18:15

Scientific Medical Network Conference, BEYOND THE BRAIN
28.-29. 10. 2017, Regent´s Park University, London

Zur Einführung: Das Scientific Medical Network (SMN) ist eine internationale Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich einem spirituellen Grundkonzept verpflichtet fühlen. Sie bemühen sich, dieses in den Wissenschaftsgeist unserer Zeit einfliessen zu lassen. Das SMN wurde vor rund 45 Jahren gegründet, als die in jenen Tagen übliche, alles auf die Materie reduzierende Wissenschaftsauffassung durch erste Erlebnissen mit LSD und Tiefenmeditation aufgebrochen wurde. In ihren Anfangsjahren war das SMN sozusagen eine Geheimgesellschaft, denn damals in den 1970er Jahren durfte kein Wissenschaftler the S word (Spirituality) in den Mund nehmen, ohne um seinen Ruf zu fürchten.

Dr. Rupert Sheldrake, Biologe

Sheldrake fordert, man solle da forschen, wo die Leute ihre alltäglichen Erlebnisse haben und diese experimentell begründen, statt in weltfernen Bereichen Theorien und Modelle aufzustellen, diese mit kaum wiederholbaren Experimenten zu belegen und schließlich den Menschen ihr reales Erleben abzusprechen. So etwa werde von aller Welt mit Selbstverständlichkeit akzeptiert, dass es um den Magneten herum ein Magnetfeld gibt, genauso wie um die Erde und um unser Handy herum, sobald man jedoch sage, der Geist (mind) sei nicht im Gehirn, sondern ein Feld um das Gehirn herum, stieße man auf Widerstand. Dabei ließen sich unsere alltäglichen sinnlichen und übersinnlichen Wahrnehmungen nur damit erklären, dass wir uns geistig irgendwohin erstrecken, und zwar mit Hilfe von attention (Aufmerksamkeit) und intention (Absicht). Beide Begriffe leiten sich ab von lat. tendere, hinstreben oder sich hin erstrecken. Hieraus erklärt sich Sheldrake’s Kernbegriff extended mind, d.h. der mind ist nicht im Kopf, sondern er erstreckt sich nach außen. Schließlich sagt jeder: der Baum ist dort drüben, und nicht: der Baum ist ein Hirnbild in meinem Kopf.

Dieses sich letztlich ins Unendliche erstreckende mentale Feld bezeichnet Sheldrake als morphic field. Ein morphic field ist nicht dasselbe wie ein morphogenetic field; letzteres sorgt für die Gestaltgebung (morpho-genese) eines Organismus. Mit dem Begriff morphic field verknüpft sich Sheldrake’s Auffassung mit der Quantenphysik, welche Felder nicht räumlich beschränkt sind und irgendwann einmal ausdünnen wie die elektromagnetischen Felder der klassischen Physik.

Sheldrake fordert eine evidence-based spirituality, eine belegbare Spiritualität. Dazu müsse man Experimente entwerfen, die der tatsächlichen Realität einer parapsychologischen Situation entsprechen, anstatt experimentelle settings von solcher Sterilität und Künstlichkeit vorzugeben, dass sich die zu untersuchenden Erscheinungen beim besten Willen nicht einstellen können. Ein schönes Beispiel dafür gab er mit seiner Versuchsanordnung zur Telefon-Telepathie, wozu er vom Fernsehen eingeladen worden war. Als Versuchspersonen wählte er die miteinander verschwisterten Mitglieder einer in England hoch populären Girl Group der siebziger Jahre, mittlerweile Damen im besten Alter. Nach wie vor verstehen sie sich blendend und wohnen bis zum heutigen Tag nicht allzu weit voneinander entfernt. Im Studio wurde ihnen das Experiment erklärt. Sie erwählten eine der ihren als Anzurufende. Diese Dame fuhr zurück nach Hause in ihre mehrere Kilometer entfernte Wohnung. Die anderen vier blieben im Studio. Sie übernahmen die Rolle der Anruferinnen. Wer dran kam, wurde mit einem Zufallsgenerator bestimmt. So konnte es vorkommen, dass eine Anruferin mehrfach hintereinander dran kam und eine andere vielleicht gar nicht. Aufgabe der zu Hause sitzenden Zielperson war, beim Klingeln zu erspüren. wer die Anruferin am anderen Ende der Leitung sei, und sie mit Namen anzusprechen. Dies gelang in signifikant überzufälligem Ausmaß (entsprechend groß war der Jubel unter den Damen; man sah beide gleichzeitig nebeneinander auf dem Bildschirm).

Kommentar: Zwar spricht Sheldrake von „our mind“, wer aber der Besitzer dieses mind ist und ihn bedient, darüber schweigt er sich aus. Nichtsdestoweniger macht seine Theorie die Beschäftigung von Phänomenen wie etwa der Telepathie möglich. Indem es ins zeitgemäß quantenphysikalische Modell übertragen worden ist, darf man sich ungestraft mit ihr auseinander setzen (allerdings nur, sofern man dabei innerhalb des quantenphysikalischen Modells verbleibt). Literaturhinweis (auch auf Deutsch): Seven Experiments That Could Change The World; Oogs That Know When Their Owners Are Coming Home; The Sense of Being Stared At; The Science Oelusion; Science & Spiritual Practices

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21.11.2017 – Marko Pogačnik in Ottersberg

Donnerstag, 16. November 2017 16:53

MarkoDer slowenischer Bildhauer, Land-Art-Künstler, Geomant und Autor Marko Pogačnik kommt am Dienstag, den 21.11.2017 persönlich nach Ottersberg. Er stellt sein neues Buch – „Die Wahrheit aus der Zukunft/Die Bosnischen Pyramiden im Wandlungsimpuls für die Neue Zeit“ vor und hält dazu einen Vortrag. Es gibt einen gemütlichen Empfang im Atelierhaus am Brink 5 ab 19.00 Uhr und dann geht es direkt hinüber in die Aula der Wümmeschule. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr und kostet 10,- €. Es ist genug Platz für alle. Es bedarf keiner Anmeldung.
Buchcover-die-Wahrheit-aus-der-ZukunftIn seinem Buch werden die Bosnischen Pyramiden als eine bedeutende Offenbarung für den kommenden Quantensprung der Erde und des Menschen vorgestellt. Wie können wir uns schon jetzt geistig für das Neue öffnen, um nicht zu sehr überrascht, verunsichert und dadurch spirituell überrollt zu werden? Was erwartet uns in diesem kommenden Wandlungsprozess als geistiges Geschehen, und wie können wir uns innerlich darauf vorbereiten?
Das Buch gibt uns Antworten auf diese Fragen. Es führt uns in den geheimnisvollen Hintergrund dieser einzigartigen Kulturlandschaft und bietet uns ausgewählte Wesen der ätherischen Öle an, die uns als Geburtshelfer bei diesem Prozess zur Seite stehen können.
Das Buch kostet 16,- € und ist an diesem Abend zu erwerben.

Marko Pogačnik studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Ljubljana, die er 1967 abschloss. Von 1965 bis 1971 arbeitete er als Mitglied der internationalen Künstlergruppe OHO in den Bereichen von Konzeptkunst und Land-Art. 1971 gründete er mit seiner Familie und Freunden eine Lebens- und Künstlergemeinschaft, die „Sempas-Familie“ in Sempas, Slowenien, die bis etwa 1979 existierte. Ab Mitte der 1980er Jahre entwickelte er die „Lithopunktur“, eine der Akupunktur nachempfundene Methode der Heilung und Ausbalancierung von Orten und Landschaften.

Infos bei Christiane Nicht, Tel.: 04205-3148911

Wümmeschule Ottersberg, Am Brink 9, 28870 Ottersberg

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17.11.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 3. November 2017 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 17. November 2017, 19.00 Uhr
„Wunderberg Untersberg“

Referent: Conrad E. Terburg (Autor) – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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