Beitrags-Archiv für die Kategory 'Limbrunner'

Geschichte in Wellenbewegungen

Freitag, 1. Dezember 2017 12:38

Geschichte vollzieht sich in großen Zeiträumen, im Wechsel von Neubildung, Stagnation und Zerstörung. Diese Ideen gab es in der Philsophie, in der Alchemie, in Indien.
Europäische Philosophie – Dialektik: These, Antithese, Synthese
Alchemie – Tria Prinzipia: Merkurius, Sulphur, Sal
Advaita Vedanta – Gunas: Satva, Rajas, Tamas
Dieser Prozess bewirkt eine Schwingung, eine Wellenbewegung und somit den Fortschritt.

Geschichte

Gezeigt am Beispiel der Entwicklung seit der französischen Revolution und deren Nachwirkungen in Deutschland.
Der Zeitraum P = 160 Jahre, von 1789 bis 1949 teilt sich in drei Abschnitte.
1. Abschnitt beträgt 1/3 P 1789 bis 1842
2. Abschnitt beträgt 1/2 P 1842 bis 1922
3. Abschnitt beträgt 1/6 P 1922 bis 1949

Die Perioden verhalten sich grob harmonisch und jeder dieser Abschnitte bewegt sich dialektisch vorwärts.Ein grober Fehler besteht darin, Geschichte als kurzfristigen Prozess sehen zu wollen. Es gibt unendlich viele solcher Wellenbewegungen, die alle ineinander greifen. Sogar das Wettergeschehen bewegt sich in diesem Wechsel (Elisabeth Haich). Auf schönes Wetter (Satva), folgt Tamas, Dumpfheit, Stagnation, drückende Schwüle. Diese Stagnation fordert Rajas, das Feuer der Veränderung. Es gibt ein Gewitter. Danach folgt wieder Satva. Diese Dialektik ist jedoch eingebunden in eine Entwicklung. Anders gesagt folgt Entwicklung diesem Dreischritt.
Es ist zeugt von Unkenntnis dieses Prozesses, wenn etwa New Age Bewegungen oder gut gemeinte Heilsverkünder von einer dauerhaften Harmonisierung sprechen oder dies Fordern. Der geschichtliche Prozess wie auch der Naturprozess und auch der Mensch steht in dieser Dialektik. Nichts kann ohne diese Dialektik zur Entfaltung kommen.
Eine Phase des harmonischen Fortschritts entspringt stets einer Grundidee. Diese Idee ist nach einer bestimmten Zeit überholt und nicht mehr zeitgemäß. So entsteht Stagnation. Krisen sind Zeichen einer Wandlung und des Fortschritts. Sie sind notwendig, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Nach meiner Ansicht lässt sich dieser Prozess weder aufhalten noch beschleunigen. Man kann die Natur in ihrem Wirken lediglich beobachten. Alles ist wie es sich entwickelt notwendig und folgerichtig.
Was kann man tun?
Jeder Mensch ist Teil des Weltganzen. Die Tatsache, dass ein Mensch mit der Entwicklung des Ausschnitts, den er überblickt nicht mehr einverstanden ist, weist ihn alleine schon als Teil eines beginnenden Wandels aus. Nun ist der Mensch aber nicht nur als denkender Mensch Teil der Welt, sondern als ganzer Mensch mit seiner ganzen Persönlichkeit. Nur eine solche als Ganzheit begriffene Person ist Teil des Weltganzen. Er trägt also nicht nur durch eine gelungene Meditation dazu bei, wie sich die Welt weiterbewegt, sondern mit all seinem Tun, denken und empfinden. Daher kann eine Änderung der Welt als Ganzes nur durch die Änderung des Menschen als Ganzheit entstehen. Eine solche Änderung geschieht nur durch Erfahrung und Erfahrung braucht die gebotene Zeit, wie man an den großen Zeitperioden ablesen kann.

W. Limbrunner
http://bewusstsein.xobor.de/

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Harmonik-Symposium Nürnberg 2016

Sonntag, 17. April 2016 9:00

Nuernberg„Der Mensch im Kosmos“
am 23. und 24. April 2016 im Gemeindehaus St. Jobst, Nürnberg

Programm
Samstag, 23. April 2016

09:30-10:00
Eintreffen der Teilnehmer
Begrüßung und Einführung

Dr. Hans G. WeidingerDer Mensch im Kosmos, harmonikal betrachtet
Hartmut WarmMetamorphosen und Synchronizitäten im Planetensystem
Willibald Limbrunner, Dipl.-Ing.(FH)Harmonik im Mikrokosmos


13:00-14:30 Mittagspause – Gemeins. Mittagessen im Rest. MAHOTHAI


Johannes Kotschy, KomponistMusikalische Harmonik im Makrokosmos
Holger Ullmann + Dipl.-Ing.(FH) Willibald LimbrunnerVon den platonischen Körpern zu den Simplexen
Martin Spindler + Hartmut WarmGünter Bergmanns Komposition mit einer Simulation der Jupitermonde


18:00
Jahreshauptversammlung „Harmonik Zentrum Deutschland e.V.“


Sonntag, 24. April 2016
08:30-09:00 Eintreffen der Teilnehmer
Prof. Dr. Klaus AmmannHarmonikale Strukturen in der Mikrobiologie
Dipl. Phil. Biljana Papazov AmmannHarmonikale Potentiale in der menschlichen Gemeinschaft
Pause
Alexander Gollwitzer, KomponistHarmonik zwischen Immanenz und Transzendenz
Prof. Carl M. HofbauerHarmonik im Fokus der Philosophie
Abschlussgespräch über „Quo vadis Harmonik?“ – Alle Abschlussworte Dr. Hans G. Weidinger


Das Symposion findet statt im Gemeindehaus St. Jobst, Äußere Sulzbacher Str. 146, 90491 Nürnberg – Übernachtungen können gebucht werden im Hotel Erlenstegen – Hotel garni ***, Äußere Sulzbacher Straße 157, D-90491 Nürnberg oder über: Dr. Hans G. Weidinger hgweidinger(et)harmonik-zentrum-deutschland.de


Anreisemöglichkeiten
Vom Hauptbahnhof Nürnberg:
mit der Straßenbahn Nr 8 Richtung Erlenstegen, bis Haltestelle Ostbahnhof
mit der S-Bahn S1 bis Bahnhof Nürnberg-Ost
mit dem PKW: Auf der Autobahn A3 aus Richtung Würzburg oder Regensburg kommend, die Ausfahrt „Nürnberg/Behringersdorf“ in Richtung Nürnberg wählen und auf dieser Straße bleiben, bis auf der rechten Seite das Hotel Erlenstegen, links gegenüber „Aldi“ erreicht ist. Dort gibt es reichlich Parkplatz. Zwei Häuser weiter ist auf dieser Seite das Gemeindehaus St. Jobst.


Teilnahme:
Einzelpersonen: kein Mitglied € 30.00, Mitglied* € 10.00 – Paare: kein Mitglied € 35.00, Mitglied* € 15.00 – Referenten, sowie Schüler und Studierende zahlen keinen Eintritt. *) eingetragenes, zahlendes Mitglied des Vereins „Harmonik Zentrum Deutschland e.V.“

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (12/12)

Freitag, 7. Februar 2014 9:01

Einige fundierte Beiträge zur Revolution der Quantenphysik
Da mein Beitrag die Quantenphysik anschneidet, möchte ich dem Leser einige Autoren nennen, die von Fach sind und die so sprechen, dass sie auch verstanden werden:
Hans Peter Dürr
http://www.youtube.com/watch?v=DvCo1yL3zVk
http://www.youtube.com/watch?v=ndjg22icDww


Anton Zeilinger
http://www.youtube.com/watch?v=L-zC2k13nMM


Das Wesentliche an der Quantenphysik ist die Erkenntnis, dass die Welt, wie wir sie messen und beobachten können erst dann in Erscheinung tritt, wenn wir sie beobachten (Interagieren). Wenn wir nicht „hinsehen“ (nicht interagieren), dann existiert lediglich eine Potentialität, aus der alles was wir beobachten in Erscheinung treten kann. Was existiert das existiert praktisch nur in der Potentialität, in der Möglichkeit des in Erscheinung Tretens. Die Wirklichkeit ist also eine Möglichkeit. Empfehlenswerte Literatur: – Das Tao der Physik – von Fritjof Capra, – Der Teil und das Ganze – von Werner Heisenberg.
Die weit verbreitete Aussage, dass der Experimentator das Experiment beeinflussen könne stimmt so natürlich nicht. Vielmehr ist es so, dass ein Experiment, je nach dem, wie es angestellt wird, bestimmte Ergebnisse zeitigt. Man kann etwa anhand bestimmter Versuchsanordnungen danach fragen, ob eine Welle oder ein Teilchen vorliegt. Diese Frage wird bei den Experimenten immer dann bejaht, wenn man mit Versuchsanordnungen deren Möglichkeit einräumt. Diese Möglichkeiten scheinen von den untersuchten Objekten (Elektronen und andere Elementarteilchen) auf unerfindliche Weise voraus gewusst zu werden.
Mein Eindruck ist daher: Es scheint eher so zu sein, dass es eine allem Existierenden zugrunde liegende Intelligenz oder Bewusstsein zu geben scheint, das mit dem menschlichen Bewusstsein und der Materie und allem was existiert auf eine geheimnisvolle Weise interagiert. Ich nenne das, was ich hier umrissen habe bewusst nicht mit dem Namen, das ihm seit Anbeginn der Menschheit zugedacht ist, weil dieser Name im Laufe der Geschichte und auch heute für alle möglichen Zwecke missbraucht wurde und wohl nie das ist, was wir glauben dass es wäre.

Copyright by Willibald Limbrunner


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42
::Teil 09 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)
::Teil 10 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)
::Teil 11 – Die Maya, Drunvalo Melchizedek und 2012
::Teil 12 – Einige fundierte Beiträge zur Revolution der Quantenphysik

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (11/12)

Mittwoch, 5. Februar 2014 9:01

Freitag, 4. Juni 2010 – Die Maya, Drunvalo Melchizedek und 2012
… Erst wenn alles „Alte“ vernichtet ist, kann das „Neue“ beginnen.
Stellen wir uns nur kurz vor, wenn die bereits von der Wissenschaft vorausgesagten, gigantischen Sonnenstürme die Erde treffen werden. Möglicherweise ist mit einem Totalausfall der Elektrizität, möglicherweise auch des Magnetfeldes zu rechnen. Das heißt, kein Satellit, kein Computer, keine technische Anlage funktioniert mehr. Möglicherweise sind auch alle Sicherungen und Aufzeichnungen auf magnetischen Datenträgern … gelöscht! Vorsicht, es gibt eine ganze Reihe von Wissenschaftlern, die vor solchem Szenario eindringlich warnen – inklusive Totalausfall der Elektrizität und des Magnetfeldes, inklusive magnetischem und physischem Polsprung! Ein Teil der Wissenschaft meint, die derzeit sichtbaren und damit messbaren Anomalien sind so groß, dass sie jederzeit (!!!) einen magnetischen Polsprung erwarten würden … spätestens zu diesem Zeitpunkt würde alles komplett zusammenbrechen.
Ja, es wird ein Rodeo-Ritt! Viele Menschen wird dieser Ritt „abwerfen“, nur relativ wenige werden ihn überleben. Doch das gehört dazu, das ist das natürliche an dieser Sache! Deshalb brauchst du keine Angst zu haben. Schließlich bist du ein Informierter, ein Wissender – einer von wenigen! 17]
Der Autor kündigt also eine Katastrophe globalen Ausmaßes an, nennt aber keinen einzigen Wissenschaftler, der für so eine Ankündigung Verantwortung zeichnen würde, was als unseriös zu bezeichnen ist. Wir wissen, dass sich die Katastrophe, die für das Jahr 2012 angekündigt war, nicht ereignet hat. Nach dem Ausbleiben jeglicher Anzeichen für so ein Ereignis hatte man es in eine fiktive fünfte Dimension verlegt, in die jene aufgestiegen sind, die reif waren einzutreten. Kurse hierfür werden zu ansehnlichen Kosten immer noch angeboten. Meiner Einschätzung nach werden die zur – Blume des Lebens – angebotenen Informationen so formuliert, den nichts Ahnenden glauben zu machen, nur dieser Weg und nur anhand der in den kostspieligen Kursen gegebenen Informationen könne man in die fiktive fünfte Dimension eintreten.
Meine Meinung dazu ist. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg und macht seine eigenen Erfahrungen. Es gibt viele Möglichkeiten, je nach Individualität, inneres Bewusstsein zu entwickeln. Es gibt nicht nur einen Weg, doch die Quintessenz der gemachten Erfahrungen sind ihrem Wesen nach die gleichen. Daher haben viele Eingeweihte, die es zu allen Zeiten gegeben hat, in Legenden, Mythen, Märchen und symbolhaften Darstellungen darauf aufmerksam gemacht. Mein Eindruck ist, dass wir letztlich auch durch Kornkreise auf diese Dinge hingewiesen werden. Die Entwicklung von innerem Bewusstsein ist nur zu einem geringen Teil eine Sache, die sich kollektiv ereignet und zum maßgeblichen Teil eine Sache die sich individuell vollzieht. Ich glaube daher nicht an einen erlösenden Weltuntergang, wie er von vielen Anhängern der Blume des Lebens, aber auch von vielen sektenartigen Vereinigungen, so z.B. von den Zeugen Jehova angekündigt und herbeigerufen wird. Diese Art der Heilserwartung gab es schon im Mittelalter. Sie ist wohl so alt wie die Menschheit selbst.
Ich will dieses Thema nicht weiterführen und es damit bewenden lassen. Dennoch sei aufgrund der vielen Zweifel an den Ergebnissen der Wissenschaften angemerkt, dass es Unterschiede auch in den Wissenschaften gibt. Mathematik, Physik, Astronomie sind Wissenschaftszweige, die in den letzten zweihundert Jahren unumstößliche Fakten geschaffen haben. Sie sind allesamt nachweisbar und belegbar. Dabei muss man sehen, dass es auch in diesen Disziplinen Paradigmenwechsel gegeben hat. Albert Einstein hat in der Kosmologie vollkommen neue Maßstäbe gesetzt. Das bedeutet aber nicht, dass die Newtonschen Gravitationsgesetzte deshalb ungültig geworden sind. Sie gelten immer noch. Jedoch gelten sie in ihrem eingeschränkten Bereich in dem die Lichtgeschwindigkeit noch keine Rolle spielt. Auch die klassischen Gesetze der Physik gelten nach wie vor, auch dann, wenn die Quantenphysik andere Gesetzmäßigkeiten im Bereich sehr kleiner Maßstäbe entdeckt hat. Das bedeutet, dass die genannten Disziplinen davon leben, dass deren Theorien und Postulate immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden, um sie entweder zu bestätigen oder zu widerlegen. Das ist das Wesen von Wissenschaft. Dass es in anderen Zeigen der Wissenschaft mitunter noch rückständige oder unrichtige Theorien geben mag ändert nichts an der Tatsache, dass Wissenschaft davon lebt, dass sie sich immer wieder auf den Prüfstand begibt. Dadurch ist ein wenn auch langsamer Fortschritt gewährleistet.

Copyright by Willibald Limbrunner


17] http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2010/06/
17] die-maya-drunvalo-melchizedek-2012.html


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42
::Teil 09 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)
::Teil 10 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)
::Teil 11 – Die Maya, Drunvalo Melchizedek und 2012

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (10/12)

Montag, 3. Februar 2014 9:01

Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)
Ich darf also feststellen, dass alle Tatsachen gegen die Behauptung des Autors stehen. Herr Melchizedek berichtet uns in seinem Werk auch, er habe das Zeichen von den Engeln erhalten. Ich mochte vielleicht drei oder vier Monate zuvor aus Ägypten zurückgekehrt sein, als Thot [Der Autor meint den ägyptischen Gott] hereinkam und sagte: Ich will die geometrischen Figuren sehen, die Du von den Engeln erhalten hast … Die Art und Weise, wie er sich 52.000 Jahre lang am Leben erhielt, verlangte viel Zähigkeit – es war, wie immerzu an einem seidenen Faden zu hängen. Er musste täglich zwei Stunden in Meditation verbringen, um nicht zu sterben. … Thot war sehr an dieser neuen Meditation interessiert, denn das, wofür er zwei Stunden brauchte, dauerte bei der Mer.Ka.Ba-Meditation nur sechs Atemzüge. 11] Thot, Gott der Wissenden und der Schrift ist einer der zentralen Gottheiten des Ägyptischen Panthenons.

Im ägyptischen Totenbuch heißt es:
Thoth bin ich, Meister der zwei Hörner des Mondes
Kunstgerecht ist meine Schrift und rein meine Hände.
Ein Abscheu sind mir das Ungerechte und Böse.
Durch Schriftzeichen lege ich fest den Willen der Götter.

Die Lüge vernichte ich und zeug vor den Göttern die Wahrheit.

Ich beug und beschäme den unrechtmäßigen Sieger,
Und ich richte empor den verachteten Schwachen.
Ich zerstreue das Dunkel und weise die Stürme zurück.

Thoth der Allmächtige, bin ich, Ra’s Liebling.
Alles was Ra unternimmt, ist dank meiner gekrönt mit Erfolg.
Ein großer Magier, wie Thot, bin ich,
sitzend ihm gleich in der Barke der Jahrmillionen. 12]

Hätte der Autor das Ägyptische Totenbuch gelesen, so wüsste er, dass Thoth nicht nur 52.000 Jahre sondern Jahrmillionen überdauert hat und dass die Griechen in ihm ihren Hermes erkannten, der in der Alchemie als Hermes Trismegistos wieder erstanden ist und dass einige Alchimisten in letzterem das Christusbewusstsein erkannten.
Doch Herr Drunvalo Melchizedek, macht deutlich, dass er sich nicht nur für einen Erleuchteten, sondern auch für den Schöpfer des Universums, für die Gottheit selbst hält, wenn er sagt: Und wir entschieden uns, dieses Universum zu erschaffen 13]
Mit der von Herrn Melchizedek erzählten Geschichte in einem Vortrag in Banff Springs, Kanada, im März 1994 sagt er: Im Jahre 1972 kamen etwa einhundert verschiedene Rassen zu unserem Planeten, angeführt von den Sirianern und einer schon in den sumerischen Tontafeln aufgeführten Rasse, den sogenannten Nephilim. Diese begannen in der Mitte des Februar 1972 ein einmaliges Experiment auf diesem Planeten zu starten, das in einer Reihe von Ereignissen eskalierte, die uns in die heutige außergewöhnliche Lage versetzten, in der wir uns nun befinden. 14]
Weder ist, wie der Autor in bewusstem Vortrag behauptet der Vorrat an Wasserstoff in der Sonne aufgebraucht, noch hat jemals eine Supernova Explosion stattgefunden. Letztere ist erst in einigen Millionen Jahren zu erwarten. 15]
Entgegen den Behauptungen des Autors ist das Emblem der – Blume des Lebens – nie in irgendeiner alten Kultur ein Symbol von religiöser oder philosophischer Bedeutung gewesen. Die wenigen historisch nachweisbaren Belege reichen bei Weitem nicht aus, um von einer weltweiten Verbreitung zu sprechen, was der Auffassung von Herrn Weissenstein entspricht, wenn er sagt: „In Nineveh, and elsewhere, the pattern is clearly used as domestic decoration.“ 16]
::Übersetzung – In Niniveh und auch andernorts wurde das Muster eindeutig als Hausdekoration verwendet.
Die Grundstruktur des Emblems ist hexagonal. D. h. es fügt sich in jedes beliebige Sechseckraster und kann daher über viele Geometrien gelegt werden. Die hexagonale und kubische Struktur ist jedoch nicht die alleinig bestimmende Struktur der Natur und des Kosmos. Daneben gibt es die fünfzähligen Strukturen, die vorwiegend in lebenden Organismen, aber auch vereinzelt in Kristallen vorkommen. Das überwiegende Vorkommen der Hexagonalstruktur in den Kristallen, also in der unbelebten Welt widerspricht der Benennung – Blume des Lebens -.

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11] O.a.a. Kap.: Thot, geometrische Figuren und die Blume des Lebens
12] Das ägyptische Totenbuch; Gregoire, Kolpaktchi Übers.,
12] Barth Verl. Weilheim, 1970, S. 292-293
13] Vortrag in Banff Springs, Kanada, März 1994. In Deutsch hier
13] zu finden: http://www.pythagoras-institut.de/texte/index.html, S.8
14] Der Vortrag ist hier zu finden:
14] http://www.pythagoras-institut.de/texte/index.html
15] http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#Hauptreihenstern
16] Quelle:http://www.pleiade.org/col_geal/aux_armes-symbolism-
16] notes.html, Anmerkung 5


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42
::Teil 09 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)
::Teil 10 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (9/12)

Samstag, 1. Februar 2014 9:01

Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)
Viele werden den Kornkreis als Botschaft um die – Blume des Lebens – verstehen wollen, da man diese Form aus ihr gewinnen kann, siehe Abbildung.
waden_hill4.jpg
Ich habe sowohl das Emblem, als auch das Buch – Die Blume des Lebens – von Drunvalo Melchizedek untersucht und in der jüngeren als auch älteren Geschichte nach diesem Symbol und dessen Namen gesucht. Ich bin mir darüber im Klaren, dass viele meine Ergebnisse anzweifeln werden. Ich bitte diejenigen selbst Untersuchungen anzustellen, bzw. meine Ergebnisse zu prüfen. Ich möchte hinzufügen, dass es mir fern liegt jemandes Glauben oder Überzeugung anzugreifen oder in irgendeiner Weise zu verletzten. Meine Ergebnisse sind kein Urteil, sie stellen lediglich Tatsachen dar. Wie man diese Tatsachen bewerten mag ist eine andere Frage, an deren Diskussion ich mich nicht beteiligen werde. Zunächst sei mir erlaubt mitzuteilen, dass mir der Begriff – Blume des Lebens – noch nie in alten Texten begegnet ist. Ich stimme daher mit Herrn Weissenstein überein, wenn er sagt: „The term – Flower of Life – is a twentieth century neologism of unknown origin.“ 4]
::Übersetzung – Der Begriff – Blume des Lebens – ist eine Wortschöpfung des 20. Jahrhunderts.
Herr Weissenstein meint weiter: „In reality, early examples are scarce and confined …“
::Übersetzung – In Wahrheit sind die Beispiele knapp und rar. 5]
Stellt sich die Frage woher kommt dieses Wort kommt und wer behauptet, es handle sich um ein in allen Zeiten und allen Kulturen verbreitetes Emblem von zentraler Bedeutung. Ich habe daher das zweibändige Begründungswerk – Die Blume des Lebens – von Drunvalo Melchizedek durchgesehen. Auf Seite 30 beschreibt der Autor seine Entdeckung des Emblems im Tempel des Osiris bei Abydos. Der Eintrag bei Wikipedia erwähnt dieses Emblem aber mit keinem Wort. 6] Weder in der deutschen Version dieser Seite, noch in der englischen. 7] Ich habe im Laufe meines Lebens viele ägyptische Reliefs gesehen, Übersetzungen ägyptischer Texte gelesen alchimistische und andere alte Texte untersucht und noch nie so etwas wie das Emblem oder den Namen der – Blume des Lebens – entdeckt. Ich muss also annehmen, dass der Autor und diejenigen, die sich auf ihn berufen alleine da stehen, wenn sie behaupten es handle sich um ein weit verbreitetes Emblem.
Weissenstein meint hierzu: „Purely geometric ornamentation is uncharacteristic of pharaonic temple architecture and the pattern is otherwise absent from Ancient Egypt.“ 8]
::Übersetzung – Geometrische Ornametik ist für die pharaonische Tempelarchitektur untypisch.
Auf der englischen Seite zur – Blume des Lebens – erfahren wir dann, dass das Graffiti aus griechischer Zeit stammt. 9] Im Buch – Die Blume des Lebens – schreibt der Autor: Die Wand zählt wahrscheinlich zu den ältesten Mauerwerken Ägyptens. Sie steht in einem Tempel, der fast 6000 Jahre alt ist – einer der ältesten Tempel auf diesem Planeten. 10]

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4] http://www.pleiade.org/col_geal/aux_armes-symbolism-notes.html#
4] note_5; Weisstein, Eric W. (2011). Flower of Life. Wolfram MathWorld.
5] O.a.a.
6] http://de.wikipedia.org/wiki/Abydos_(%C3%84gypten)
7] http://en.wikipedia.org/wiki/Abydos,_Egypt#Great_Osiris_Temple
8] http://www.pleiade.org/col_geal/aux_armes-symbolism-notes.html#
8] note_5 dort: Weisstein, Eric W. (2011).
9] Flower of Life. Wolfram MathWorld. See also: Stephen Wolfram (2002).
9] A New Kind of Science. Wolfram Media. pp. 44 and 872.
10] http://en.wikipedia.org/wiki/Flower_of_Life#Assyria_and_Abydos
10] Drunvalo Melchizedek; Die Blume des Lebens, S. 30.


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42
::Teil 09 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (8/12)

Donnerstag, 30. Januar 2014 9:01

Die Mystik der Zahl 42.
waden_hill3.jpg
Zählt man die gelben Blütenblätter 2 + 3 + 4 + 5 zusammen, so sind es 14 waagerecht angeordnete Blätter. Schräg von rechts unten nach links oben kann man wiederum 14 purpurne Blätter zählen. Schräg von links unten nach rechts oben sind es ebenso 14 blaue Blätter.
Zusammen 3 x 14 oder 42 Blätter.
Diese Zahl kommt des Öfteren in der Bibel vor, sowohl im alten, wie auch im neuen Testament. Am deutlichsten wurde diese Zahl im Evangelium des Matthäus.
matthaeus.jpg
Diese Gliederung entspricht der Anordnung der Blätter im Kornkreis 14 + 14 + 14 = 6 x 7 = 42. Die Schreiber des Evangeliums und die Schöpfer des Kornkreises haben damit gleicherweise auf universelle Gesetzmäßigkeiten hingewiesen. Auf die Zahl 42 können wir im Rahmen dieses Artikels nicht weiter eingehen.
Wir haben gesehen, dass die Tetraktys nicht nur von den Pythagoreern überliefertes Wissen ist, wir haben auch gesehen, dass die Strukturen im Innersten der Materie wirken. Ebenso wirken sie im Innersten des Menschen. Das wurde uns auf verschlüsselte Weise über die Jahrhunderte in einer geheimen Tradition bewahrt.
Alle diese Überlieferungen tragen eine innere und eine äußere Wahrheit. Die äußere Wahrheit ist mitteilbar und intellektuell einsehbar. Die innere nicht.

Copyright by Willibald Limbrunner


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett.
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (7/12)

Dienstag, 28. Januar 2014 9:02

s-quarks.jpgDas Baryonen-Dekuplett.
Abbildung 1die s-Quarks.
Betrachten wir zunächst nur die s-Quarks. In der Abbildung sehen wir an der Dreiecksspitze drei, darunter zwei, dann ein und in der untersten Reihe Null s-Quarks. Das ist die symmetrische Verteilung der s-quarks im Baryonen-Diagramm.

u-quarks.jpgDas Baryonen-Dekuplett.
Abbildung 2die u-Quarks.
Wir sehen die gleiche Verteilung in der Abbildung, nun aber an der rechten unteren Spitze des Dreiecks beginnend.
Das gleiche Bild ergibt die Isolierung der d-Quarks im nächsten Bild.

d-quarks.jpgDas Baryonen-Dekuplett.
Abbildung 3die d-Quarks.
In der Abbildung haben wir die gleiche Verteilungssymmetrie, nur von links unten beginnend. Wir betrachten nun die Bilder der drei symmetrischen Anordnungen und legen sie übereinander.

Wir benötigen also eine Art von fächerartiger Symmetrie, die in allen drei Richtungen Platz für diese Symmetrie lässt (Abbildung unten). Eben diese Darstellung finden wir im Kornkreis, der am 1. Juli 2012 bei Waden Hill in Avebury, Wiltshire entdeckt wurde.
baryonen-dekuplett2.jpg
Um die drei ineinander liegenden symmetrischen Anordnungen zu zeigen, habe ich Farben verwendet, denn die Physik der Quarks ist eine Farbphysik.
waden_hill2.jpg

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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett.

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (6/12)

Sonntag, 26. Januar 2014 9:01

Symmetrie in der Quantenphysik.
Max Planck lege im Jahr 1900 den Grundstein der Quantenphysik. In seiner Bahnbrechenden Arbeit postulierte er das nach ihm benannte Planksche Wirkungsquantum. Doch nach dem Siegeszug der neunen Physik, der Quantenphysik, geriet diese um die Mitte des 20. Jahrhunderts in eine Sackgasse. Nach dem man die Bestandteile der Atome erkannt und untersucht hatte, glaubte man, die Welt bestünde nun noch aus drei Teilchen. Diese drei Teilchen waren das Elektron, das den Atomkern umkreist, sowie das Proton und Neutron, die den Atomkern bildeten. Doch aus Untersuchungen der Höhenstrahlung und mit der Errichtung von Teilchenbeschleunigern wurden diese Elementaren Teilchen in immer neuen fremdartige Teilchen zerlegt. Man sprach vom Teilchenzoo.
1964 erkannte Murray Gell-Mann dass sich der sog. Teilchenzoo, mit der von Galois entdeckten Theorie der mathematischen Symmetriebetrachtung ordnen ließ. Er stellte damit auch die Energiegleichungen für diese Teilchen auf. Unabhängig von Gell-Mann entwickelte Georg Zweig ein ähnliches Modell. Er scheitere jedoch am Widerstand seiner Vorgesetzten. Problem war, man musste die Vorstellung aufgeben, dass die Elementarladung, und die Kernbestandteile unteilbare Einheiten seien und es gab damals keinerlei experimentellen Hinweise dafür. Während sich Gell-Mann durchsetzte und dafür den Nobelpreis erhielt, wurde Zweig von seinen Vorgesetzten zur Strecke gebracht.
Das heute gültige Standardmodell der Elementarteilchen besteht aus sechs Quarks, welche die Atombausteine bilden, sechs leichten Teilchen, sogenannten Leptonen und vier Eichbosonen.
::Siehewikipedia.org
Das sogenannte Baryonen – Dekuplett (Ordnung der schweren Teilchen, Abbildung unten) zeigt uns überdeutlich: In den kleinsten Ordnungsstrukturen der Materie finden wir wieder, was seit Jahrhunderten der Archetypus einer geheimen Überlieferung war. Die pythagoreische Tetraktys.
baryonen-dekuplett.jpg
Um die grundlegende Symmetrie sichtbar werden zu lassen, muss man das Diagramm jedoch in drei symmetrische Bestandteile zerlegen. Die zehn Baryonen bestehen aus einer unterschiedlichen Kombination von d-, u-, und s- Quarks.

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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (5/12)

Freitag, 24. Januar 2014 9:11

Das Drama um Évariste Galois.
evariste_galois.jpgUm die Leistungen des Évariste Galoise verstehen zu können muss man folgendes wissen: Bis zu seinem Erscheinen konnte man in der Mathematik alle Gleichungen lösen die folgende Form haben.
ax2 + bx3+cx2+dx (Gleichung 2. Grades)
ax3 + bx2+cx2+dx (Gleichung 3. Grades)
ax4 + bx3+cx2+dx (Gleichung 4. Grades)
::Bildquelle – wikipedia.org
Für Gleichungen 5. Grades gab es über 250 Jahre lange keine vollständigen Lösungen. Die besten Mathematiker des 19. Jahrhunderts scheiterten an diesem Problem. Galoise unternahm einen bis dato völlig neuen Ansatz, löste das Problem auf überraschende Weise und begründete damit einen neuen Zwei der Mathematik, der im Rahmen der Betrachtungen um die Tetraktys eine zentrale Rolle spielt.
Seit Galoise spielt Symmetrie ist in der Mathematik DIE zentrale Rolle.
Évariste Galois hat mit 18 Jahren eine Arbeit eingereicht, mit der ein Problem gelöst wurde, das seit 250 Jahren ungelöst war. Einen vollständigen Katalog der Lösungen der Gleichung fünften Grades (ax5+bx4+cx3+dx2+ex) und solche n-ten Grades.
Doch zunächst wurde seine Arbeit von Cauchy, Fouruer und Poisson abgelehnt. Sie hatten kaum etwas davon verstanden, veröffentlichten aber kurz darauf eigene Arbeiten über elementare Gruppentheorie. Kein Zweifel besteht heute daran, dass die berühmten Mathematiker von dem jungen Mann abgeschrieben hatten. Die Gefahr ertappt zu werden war gering, denn Galois war bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt und er hatte keine Beziehungen. Die Arbeiten waren jedoch immer noch unzureichend um o.a. Problem lösen zu können. Galois reichte zwei Jahre später eine verbesserte Version ein und die ging angeblich verloren.
Im Alter von 20 Jahren starb Galois bei einem Duell. Ein Freund Galois legte seine Arbeit in Druck, verbreitete sie und sandte sie an die berühmtesten Mathematiker der damaligen Zeit. Auch von Gauß und Jacobi aus Deutschland kam keine Reaktion. Die Bedeutung der Galoistheorie erkannte der Mathematiker Joseph Liouville erst ca. 10 Jahre nach dem Hinscheiden seines Schöpfers.
Seither begann der Siegeszug der Gruppentheorie mit der man alleine durch Symmetriebetrachtungen o.a. Gleichungen lösen kann. Das war der Beginn einer völlig neuen Mathematik, in der der Begriff der Symmetrie eine zentrale Rolle spielte.

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (4/12)

Mittwoch, 22. Januar 2014 9:01

Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys.
historie.jpg
Von der Tetraktys wissen wir durch Überlieferungen des Philosophen Pythagoras, der selbst nie eine Zeile verfasst hat, was das Vorrecht aller Titanen ist, die über diese Erde gegangen sind. Der Überlieferung nach verbrachte Pythagoras zwei Jahrzehnte in Ägypten. Auch Platon soll in Ägypten gewesen sein. Pythagoras unternahm aber auch ausgedehnte Reisen nach Kleinasien und Babylon. Neueren Forschungen zufolge soll er auch Wissen der keltischen Druiden aufgenommen haben.
Sokrates, war der Lehrer Platons. Er unternahm keine Reisen. In den ersten Jahrhunderten nach Christus gab es eine Reihe bedeutender Philosophen, die unter dem Begriff des Neupythagoreismus zusammengefasst werden. Letzterer hatte Einfluss auf die frühen Kirchenfürsten. Aus dem frühen Christentum entwickelte sich das Rosenkreuzertum, die Alchemie und Hermetik. Der Neuplatonismus hatte auch Einfluss auf die sich im 9. Jahrhundert formierende Philosophie der Kabbala.
Im Zusammenhang mit der Tetraktys werde ich auf die Erkenntnisse der Quanten- und Elementarteilchen Physik eingehen. Daher sind in der rechten Spalte einige der bedeutendsten Quantenphysiker genannt. Ausnahme ist Evariste Galoise, der war Mathematiker.

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (3/12)

Montag, 20. Januar 2014 9:01

Die Tetraktys – Das heilige Symbol der Pythagoräer und Quell der immer strömenden Natur.
tetraktys1.jpg
Die Pythagoreische Tetraktys 1 + 2 + 3 + 4 = 10 bringt nicht nur harmonikale und geometrische Proportionen zu Ausdruck, sondern sie entsteht aus den Volumenproportionen jener Körper, die die gesamte Chemie entscheidend bestimmen. Die Volumenproportionen aller in natürlichen Kristallen vorkommenden Elementarzellen sind in ihr enthalten.

tetraktys2.jpg

Die Tetraktys ist ein bestimmender Strukturfaktor der Tonleiter (Abbildung, im Bereich der Mitte). Über ein Sonnenspektrum gelegt erhalten wir die Grundfarben Rot-Gelb-Grün-Blau. Genaueres in Zahl Seele Kosmos
Die Kräfteverhältnisse in einem Kochsalzkristall zeigen beide Formen der Tetraktys (Abbildung, im Bereich links unten).

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