Beitrags-Archiv für die Kategory 'Limbrunner'

1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (2/12)

Samstag, 18. Januar 2014 9:02

Die Pythagoreische Tetraktys
Diese dreieckige Grundstruktur ist eines der ältesten Darstellungen der Pythagoreischen Tetraktys. Tetraktys ist griechisch und heißt Vierheit. Die Pythagoreer, ein von Pythagoras gegründeter Geheimbund nannten Tetraktys: Quelle und Wurzel der immer strömenden Natur. 1] Ihre Mitglieder mussten auf diesen Hymnus ihren Treue- und Verschwiegenheitseid leisten.
Die Summe der ersten vier Zahlen 1 + 2 + 3 + 4 = 10, ergibt Zehn (Abbildung unten). Die Zehnzahl hieß vollkommen weil sie alle Zahlen umfasst, ja das ganze Wesen der Zahl in sich schließen schien. 2]
Der griechische Philosoph Philolaos von Kroton, der im 5. Jahrhundert lebte schrieb: Man muss die Werke und das Wesen der Zahl nach der Kraft beurteilen, die in der Zehnzahl liegt. Denn sie ist groß, allvollendend, allwirkend und göttlich und himmlischen und menschlichen Lebens Anfang und Führerin. 3]

waden_hill_3.jpg

Warum die griechischen Philosophen der neuplatonischen Bewegung die Zahl Zehn so verehrten darauf kann im Rahmen dieses Artikels nicht genauer eingegangen werden.
Die Tetraktys in der vorliegenden Form wurde in die jüdische Kabbala und in die Alchemie überliefert und wurde dort als Symbol Gottes verehrt. Tetraktys und der Pythagoreismus wurde über die Jahrhunderte über zumeist geheime Gesellschaften und Bünde, aber auch über Philosophen bis in die Neuzeit tradiert. Dem Interessierten sei das Buch Pythagoras von Christoph Riedweg empfohlen. Es gibt hierzu aber auch eine ganze Reihe an Fachliteratur und Internetbeiträge.

kabbalistische_rosenkreuztafel.jpg

Die kabbalistische Rosenkreuztafel um 1609, von Heinrich Kunrath, geb. 1560 (Abbildung oben)
Oben in der Tafel Kunraths ist die Tetraktys in der vorliegenden dreieckigen Form zu sehen. Einbeschrieben sind die Buchstaben des Namens Jehovah in hebräischen Lettern. Die Überlieferung der Tetraktys in der dreieckigen Form reicht bis in die Renaissance, wo wir sie in einem Fresko von Raffael wieder finden können. Siehe auch wikipedia.org – Die Schule von Athen

pythagoras.jpg

::Bildzitat – wikimedia.org (Abbildung oben)
Im roten Kreis links unten ist Pythagoras in einem Buch lesend dargestellt. Einer seiner Schüler hält ihm eine schwarze Tafel hin. Auf dieser Tafel, die links vergrößert zu sehen ist, kann man unten die Tetraktys, sowie die Summe X in römischer Schreibung erkennen. In der darüber dargestellten Mäander sind die mit der Tetraktys verbundenen vier reinen Intervalle in griechischer Schreibweise aufgemalt.
Im Rahmen dieses Artikels kann darauf nicht genauer eingegangen werden. Der informierte Leser kann eine Reihe von Informationen dazu aus der folgenden Grafik entnehmen. Die ganze Herleitung habe ich in meinem Buch Zahl Seele Kosmos ausgebreitet.

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1] Riedweg, Christoph; Pythagoras, C.H. Beck, München, 2002, S.110.
1] Naredi-Rainer, Paul;
2] Architektur und Harmonie, DuMont, Köln 1982, S.36, Anm. 14.
3] Ebenda Anm. 14.


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys

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1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (1/12)

Donnerstag, 16. Januar 2014 9:01

Entschlüsselung des Kornkreises auf dem Waden Hill bei Avebury, Wiltshire, England. Entdeckt wurde er am 1. Juli 2012.

waden_hill_limbrunner.jpg
Seitenlänge des Kornzeichens ca. 20 m
stehendes_korn.jpg

Auch bei diesem Kornkreisen fand man die typischen Garben von stehendem Korn (Abbildung oben). Siehe auch Cropcircle Connector Waden Hill. Zur vollständigen Erläuterung dieses Kornzeichens sind einige Einschübe erforderlich.

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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (9/9)

Montag, 13. Januar 2014 9:05

Die Burg Castel del Monte und der Stauferkönig Friedrich II. (3)
Eine kurze Vita:
1194 bis 1250 – Kaiser Friedrich II.
1228 bis 1229 – Kreuzzug, der von Papst Gregor IX. gebannte Kaiser Friedrich II. erhält durch den Vertrag von Akkon Jerusalem, Bethlehem und Nazareth
1240 – Baubeginn von Castel del Monte
… diese heilige Stadt [Jerusalem] bekam Friedrich durch pures Verhandlungsgeschick zurück. Am 17. März 1229 zog er dort mit seinem kleinen Heer, das nicht einen Kampf ausfocht, ein. Geholfen haben mögen ihm dabei seine engen Beziehungen zu muslimischen Gelehrten, seine Kenntnisse der arabischen Sprache und nicht zuletzt sein beglaubigter Respekt vor der islamischen Religion.
::Quellechronico.de
„Man vermutet zwei Vorbilder für Castel del Monte. Als Friedrichs Lieblingsaufenthalt in Deutschland galt die Pfalzkapelle in Aachen. Sie besitzt ebenfalls Achteckform. Es gibt also eine starke Beziehung dieses weit abgelegenen apulischen Bauwerks zur deutschen Kunst. Man kann es aber auch ansehen als eine Abwandlung des arabischen Baumusters in Achteck-Formen und Acht-Teilungen 7], wie es etwa im Felsendom von Jerusalem sichtbar ist, dessen Architektur der Kaiser, der sich in der Jerusalemer Grabeskirche zum König von Jerusalem krönen ließ, 1229 durch eigene Anschauung kennengelernt hatte“ 8].
Nun zu entscheiden, welches der beiden Bauwerke Vorbild für das seltsame Castell del Monte war ist aufgrund der Kornkreisanalyse klar beantwortbar geworden.
Die deutsche Pfalzkapelle ist es nicht, denn hier konnte ich die Kreisformation des Kornkreises nicht wiederfinden. Die Achteckkonstruktion beruht auf dem gleichen Grundprinzip, wie der Felsendom. Festmachen kann man dies einzig anhand der Kreisformation des Kornkreises bei Bosschenhoofd.
achteck.jpg
Abbildung links, der Grundriss von Castell del Monte, rechts die Konstruktion und darüber gelegt, die drei Kreise des Kornkreises.
Ich habe die Maße des Kornkreises eingetragen, um deutlich zu machen, dass dies die Maßproportionen des Kornkreises sind. Der Innerste Kreis bildet den Umkreis um den Innenhof, der mittlere Kreis bildet den Inkreis der Außemauern, der große Kreis geht durch die Mitte der 8 Türme. Castell del Monte ist ca. 13,8 mal größer als der Kornkreis.
Interessant in diesem Zusammenhang. Castell del Monte ist selbst eine Art Kornkreis, wie folgender Spiegelartikel vom Oktober 1991 zeigt:
… In der geometrischen Formelsprache von Castel del Monte soll nämlich Friedrich II. allerlei Hinweise auf andere ihm wichtige Orte und Bauwerke versteckt haben: auf Chartres und die Kathedrale Notre-Dame, auf Jerusalem und den Felsendom. Vor allem aber wollen die Forscher im Grundriß versteckt auch ein Abbild der Cheops-Pyramide erkannt haben – samt Angaben über die Lage jener verborgenen Kammer des Pharaonen, die bisher noch niemand gefunden hat.
… ihre Berechnungen zeigen weiterhin, daß als Maßeinheit für die Burg die sakrale ägyptische Elle verwendet wurde. Und so kommt es, daß der Umkreis von Castel del Monte ziemlich genau der Seitenlänge der Cheops-Pyramide entspricht: 232,92 Meter.
::Quellespiegel.de
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7] Altorientalisch-antikes Symbol für die Vollendung des Kosmos, siehe Wilfried Koch: Baustilkunde. Das große Standardwerk zur europäischen Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart. München 1994, S.301. ISBN 3-572-00689-9
8] http://de.wikipedia.org/wiki/Castel_del_Monte#Deutungen_zur_Funktion_und_Form_des_Kastells


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (8/9)

Samstag, 11. Januar 2014 9:44

Die Burg Castel del Monte und der Stauferkönig Friedrich II. (2)
Das „Castel“ war kein Kastell im eigentlichen Sinn. Es fehlen trotz einiger militärischer Aspekte die typischen und zur Verteidigung unver-zichtbaren Einrichtungen wie Wassergraben, Zugbrücke usw., auch sind die Wendeltreppen links- statt rechtsdrehend. Und ein reiner Wehrbau hätte wohl in seiner Lage auch keine Rücksicht auf die Gestirne genommen, wie es Castel del Monte tut. Das Bauwerk ist kein Zweckbau, sondern Träger eines hohen, vielschichtigen Bedeutungsgehaltes.
::Quellewikipedia.org
Dass Castel del Monte als ein solcher Tempel, als Kirche des Kaisertums, geplant war, dafür sprechen Form und Abmessungen. Die Reichskrone ist achteckig wie Fassade und Innenhof von Castel del Monte. Die zwei Mal acht Säle verkörpern – so der antike Architekt Vitruv – „die perfekte Zahl“. Die Maßeinheit, nach der König Salomo den Tempel in Jerusalem baute, war 0,55 Zentimeter. Die dem Hof der Stauferburg zugekehrte Mauer ist 22 Meter, also 40x so lang. 40 Tage dauerte die Sintflut, Moses Aufenthalt auf dem Berg Sinai, das Fasten Christi, die Frist zwischen Auferstehung und Himmelfahrt. „Diese Zahl ist an Erwartung, Buße, Läuterung geknüpft“, so das Urteil des Historikers Aldo Tavolaro, der sogleich fragt: „War das Kastell >Rittern des Geistes< wie Philosophen und Mathematikern gewidmet?" Von weitem ein flaches Rechteck, muss der Ankömmling aus der Nähe zu den trutzigen Mauern hinaufschauen. Der unbekannte Baumeister - er war Astronom - hat ihn bewusst in der Froschperspektive postiert, denn das Schloss gleicht der himmlischen Uhr, deren Schatten den Wechsel der Sternkreiszeichen kundtun. Die Punkte von Sonnenauf- und -untergang beider Sonnenwenden bilden ein Rechteck, dessen Diagonalen sich im Hofzentrum schneiden und die Außenkanten der Türme im Osten und Westen berühren. ::Quelle – Mölter, Veit; www.wissen.de
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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (7/9)

Donnerstag, 9. Januar 2014 9:14

Die Burg Castel del Monte und der Stauferkönig Friedrich II. (1)
Zurück zu unserem holländischen Kornkreis. Die Steinmoschee wird von einigen Historikern als Vorbild der Burg Castel del Monte vermutet.
castel_del_monte.jpg
::Bildquelle wikipedia.org
Wenn ich über diese Burg (Abbildung oben) spreche, dann ist es unvermeidlich, um über seinen ungewöhnlichen Bauherrn zu sprechen, den Stauferkönig Friedrich II, 1194 bis 1250.
Er wuchs in Unteritalien auf, das zur damaligen Zeit ein Schmelztiegel der Kulturen war und hielt sich auch während seiner Regierungszeit als deutscher Kaiser vorwiegend dort auf. Er beherrschte mehrere Sprachen, war hoch gebildet, an allen Wissenschaften interessiert und politisch höchst befähigt. Die Tatsache dass er sich arabische Gelehrte an seinem Hof hielt und besten Beziehungen in den arabischen Raum hatte, befähigte ihn schließlich in seinem ersten Kreuzzug, Jerusalem als Pfand für ein gewonnenes Schachturniers mit dem arabischen Kontrahenden Sultan al-Kamil von Kairo zu erringen. Wie auch immer, erreichte er allein mit Verhandlungsgeschick, dass seine Ritter freien Zugang zu den christlichen Heiligtümern bekamen und schloss den Friedensvertrag, der als „Frieden von Jaffa“ in die Geschichte einging. Er zog triumphierend in Jerusalem ein, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen. 1229 setzte er sich selbst die Krone des Königreichs Jerusalem aufs Haupt.
Die steinerne Krone Apuliens, wie Castel del Monte auch genannt wird, hatte Friedrich zwischen 1240 und 1250 errichten lassen. Seine einzigartige achteckige Form, mit acht achteckigen Wehrtürmen „hat kein eindeutiges Vorbild und auch keinen Nachfolger gefunden“ 5]. Man kann es aber auch ansehen als eine Abwandlung des arabischen Baumusters in Achteck-Formen und Acht-Teilungen [Altorientalisch-antikes Symbol für die Vollendung des Kosmos] 6], wie es etwa im Felsendom von Jerusalem sichtbar ist, dessen Architektur der Kaiser, der sich in der Jerusalemer Grabeskirche zum König von Jerusalem krönen ließ, 1229 durch eigene Anschauung kennengelernt hatte.
::Quellewikipedia.orggoogle.maps
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5] http://de.wikipedia.org/wiki/Castel_del_Monte#Deutungen_zur_Funktion_und_Form_des_Kastells
6] Koch, Wilfried: Baustilkunde. Das große Standardwerk zur europäischen Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart. München 1994, S.301. ISBN 3-572-00689-9


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (6/9)

Dienstag, 7. Januar 2014 10:07

Das UFO über dem Felsendom (2)
Das Zeichen auf der Unterseite dieses UFO’s ist das Urbild des Kornkreises, der am 17. Juli 1991 bei Barbury Castle in England erschien. Er wurde als „Tetrahedron“ bezeichnet und eine englische Tageszeitung schrieb einen Tag nach seiner Entdeckung „Now explain this one“. In der Abbildung habe ich eine Großaufnahme aus dem Video verwendet und das Zeichen ergänzt. Aus eindeutigen geometrischen Verwandtschaften mit anderen Kornkreisen konnte ich eine schlüssige Interpretation des Zeichens gewinnen.

barbury_castle.jpg
::Bildzitat aus Eli Gaels Video
http://www.youtube.com/watch?v=9QCPXXe4vNk
::Bildzitat – links unten aus www.Cropcircleconnector.com
links oben, Rekonstruktion des Autors

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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (5/9)

Sonntag, 5. Januar 2014 9:12

Das UFO über dem Felsendom (1)
Zur Erinnerung: Am 28. Januar 2011 wurde nachts über der Steinmoschee ein UFO beobachtet. Da die Stadt auch nachts nicht zur Ruhe kommt, gab es zahlreiche Augenzeugen. Auf YouTube kursieren immer noch Videoaufnahmen, deren Echtheit von offizieller Seite nun natürlich angezweifelt wird. Für ein echtes UFO-Phänomen spricht die Tatsache, dass das leuchtende kleine, etwa 4 m große Objekt auch auf Web-Kameras zu sehen war. Die Flugscheibe senkte sich langsam über der Steinmoschee nach unten, blieb dort einige Sekunden, bewegte sich seitwärts und schoss anschließend wie eine Gewehrkugel nach oben. Die spektakuläre Erscheinung veranlasste selbst das Magazin „Der Spiegel“ zu einem Artikel 4]. Objekte mit derartigen Beschleunigungen, wurde im Spiegelartikel als „Drohne des israelischen Geheimdiensts“ deklariert. Das ist natürlich Unsinn und zeugt von der Erklärungsnot offizieller Stellen. Zudem gilt über dem Tempelberg absolutes Flugverbot, das vom israelischen Militär selbst überwacht wird. Wer die Flugtechnik nur etwas kennt, der weiß, es gibt bis heute keine Drohnen, die derartige Beschleunigungen erreichen könnten.
Ob als Scherz oder absichtlich verbreitet, das wissen wir nicht, gibt es natürlich auch gefälschte Videoaufnahmen zu diesem Ereignis.
Wir werden uns also damit abfinden müssen, dieses Phänomen unter der Rubrik, nicht erklärbar, abzuheften.
Eine sehr interessante Filmaufnahme, die ebenfalls auf YouTube zu finden ist, zeigt das UFO für einige Sekunden aus unmittelbarer Nähe. Auf der Unterseite sind Konturen erkennbar, die einen Kornkreis zeigen, der 1991 erschien. Dazu habe ich eine separate Erläuterung verfasst.

Das Video von Eli Gael zeigt einen Kornkreis auf der Unterseite. Das Video wurde jedoch gekürzt:

Es existiert allerdings noch eine ungekürzte Version, die 2013 erneut hochgeladen wurde.

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4] http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/ufo-videos-alien-alarm-am-tempelberg-a-744752.html


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (4/9)

Freitag, 3. Januar 2014 9:41

Der Felsendom zu Jerusalem (2)
the_rock_2.jpg
Der Kornkreis von Bosschenhoofd ist als Kreuz angelegt. Jedoch sieht der unterste Kreis mit 7,7 m Durchmesser etwas seltsam aus. Er ist größer als die vier peripheren Kreise. Gut erklärbar wird das seltsame Aussehen des Kornzeichens wenn man bedenkt, dass die Kornkreisschöpfer die Grundrissfigur des Felsendoms (Abbildung) verwendeten, um daraus ein Kreuz zu bilden.
the_rock1.jpgDie Maße in der Abbildung (links) sind die des Kornkreises. Es handelt sich dabei im Grunde um Maßproportionen, also Verhältnisse der Maße untereinander. 10:4, 14:7,7 was für ungeübte auf Anhieb schwer verständlich scheint. Ich habe daher die Angabe in Meter belassen. Der Felsendom ist fast genau fünf Mal größer.
schwebender_felsen.jpgDer Felsendom ist nach der Kaaba in Mekka das bedeutendste Bauwerk des Islam und der Ort an dem er errichtet wurde, ist die für drei großen Weltreligionen, den Islam, das Judentum und das Christentum von großer Bedeutung. Auf dem Tempelberg wollte Abraham seinen Sohn Isak opfern. Später errichtete der legendäre biblische König Salomo den salomonischen Tempel, in welchem die Bundeslade verborgen gewesen sein soll und nach islamischer Überlieferung ritt Mohammed an dieser Stelle mit einem Pferd in den Himmel.
Der Felsendom hat seinen Namen von einer Legende, der zufolge mit Mohammed auch der Felsen, auf dem der Prophet in den Himmel fuhr, mit aufsteigen wollte. Doch dies verwehrte Gott und so bleib der Fels zwischen Himmel und Erde stehen 2]. Diese Legende dürfte sich letztlich aus alchimistischen Quellen speisen und im Zusammenhang mit dem Stein der Weisen stehen (Abbildung links). Das Wort Alchemie war auch im arabischen Raum gebräuchlich 3].
::Bild – Sayyid ʿAlī al-Ḥusainī: Kitāb Šauq-nāma: Zeichnung des Felsendoms mit dem „schwebenden“ Felsen
::Bildquellewikimedia.org
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2] http://de.wikipedia.org/wiki/Felsendom#Der_zwischen_Himmel_und_Erde_schwebende_Felsen
3] http://de.wikipedia.org/wiki/Alchemie#Etymologie_und_Herkunft


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (3/9)

Dienstag, 31. Dezember 2013 9:15

Der Felsendom zu Jerusalem (1)
felsendom.jpg
Bildquelle wikipedia
Da es sich um eine 8-Eck Figur handelt, habe ich das bekannteste Bauwerk mit einem 8-Eckigen Grundriss untersucht, den Felsendom auf dem Tempelberg zu Jerusalem.
the_rock.jpg
Der Felsendom links ist annähernd 5x größer als der Kornkreis rechts. Im Maßstab 1:5 passt der Felsendom exakt über die Kreise des Kornkreises bei Bosschenhoofd, d.h., die Maßproportionen sind die gleichen.
Dieses Bauwerk kann nun tatsächlich mit drei Kreisen, wie in der Abbildung zu sehen ist, definiert werden. Der innerste Kreis markiert die innerste Säulenreihe, der mittlere die mittere Säulenreihe und der Außenkreis ist Umkreis des Grundriss-Achtecks. Die Maße zeigen die Übereinstimmung mit den Maßproportionen.
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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (2/9)

Sonntag, 29. Dezember 2013 9:31

Die Geometrie
Das Maß 7,7 m passt nicht in das Gesamtkonzept der Maße. Eine geometrische Umsetzung des Kornkreises bei Bosschenhoofd, Holland ergab einen anderen Bezug.
geometrie11.jpg
Eine geringfügige Änderung der Maße ergibt die gezeigte Situation (Abbildung oben). Die Maße sind nun 10 m, 4,14 m und 7,65 m. Die Abweichungen zu den gemessenen Werten dürften im Rahmen der Messgenauigkeit liegen. Die Abweichungen betragen 14 cm, bzw. 5 cm. Die Lage der Kreise lässt sich auf verschiedene Weisen darstellen. Sie beruhen alle auf Oktogonal – Symmetrien.
geometrie21.jpg
In der obigen Abbildung ist rechts die Position des großen Kreises dargestellt. Die vier kleinen Kreise sitzen nicht auf den Quadratecken. Deren Position ist links in der Abbildung zu sehen.
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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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3.9.2013 – Kornkreis Bosschenhoofd (1/9)

Freitag, 27. Dezember 2013 10:26

bosschenhoofd.jpg

Das Medium Robbert van den Broeke und der Kornkreis vom 3. September 2013 bei Bosschenhoofd, gelegen in der holländischen Provinz Noord-Brabant
bosschenhoofd_2.jpgFalls die Geschichte stimmen sollte, dann hat der junge Geisterseher Robbert van den Broeke den Kornkreis in einem Telefonat mit der US amerikanischen Kornkreisforscherin Nancy Talbot am Tag vorher nicht nur angekündigt, sondern auch korrekt skizziert – Cropcircle Connector. Am nächsten Tag fuhr er mit einem Freund durch die Gegend um den Kornkreis zu suchen. Er fand ihn schließlich in einem von der Straße nicht einsehbaren Teil eines Maisfeldes. Der Kornkreis bestand aus kreuzförmig positionierten Kreisen von drei unterschiedlichen Durchmessern. Der große Zentralkreis hatte 10 m, vier kleinere kreuzförmig angeordnete Kreise 4 m und schließlich ein Kreis mit 7,7 m im Durchmesser (Abbildung links).
Die gemessenen Durchmesser von 10 m und 4 m sind eine Referenz der berühmten pythagoreischen Zahlensumme 1+2+3+4 = 10.
zahl_seele_kosmos.jpgFür die Pythagoreer waren diese Zahlen heilig. Sie nannten sie mit dem griechischen Namen TETRAKTYS, was nichts weiter als Vierheit bedeutet. Die Erkenntnisse der Pythagoreer, die TETRAKTYS betreffend habe ich in meinem Buch „Zahl Seele Kosmos“ 1] eingehend behandelt. Wer wirklich verstehen will, wieso ca. 80% aller Kornkreise Quintuplets sind, d.h. ein Zentralkreis, umgeben von vier Kreisen, der lese das Buch:
„Zahl Seele Kosmos“, Synergia Verlag
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1] Limbrunner, Willibald: Zahl Seele Kosmos; Synergia


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung
::Teil 02 – Die Geometrie
::Teil 03 – Der Felsendom zu Jerusalem (1)
::Teil 04 – Der Felsendom zu Jerusalem (2)
::Teil 05 – Das UFO über dem Felsendom (1)
::Teil 06 – Das UFO über dem Felsendom (2)
::Teil 07 – Die Burg Castel del Monte (1)
::Teil 08 – Die Burg Castel del Monte (2)
::Teil 09 – Die Burg Castel del Monte (3)

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13.8.2013 – Hackpen Hill Kornkreis (10/10)

Sonntag, 22. Dezember 2013 19:45

Die große Pyramide bei Gizeh / The Great Pyramid at Giza

Sieben Kreise bilden also in guter Näherung den Durchmesser, 22 Kreise den Umfang. Dieses Zahlenverhältnis 22:7 ist nicht nur als Näherung an die Zahl PI bekannt, sondern auch als Bauproportion eines der größten erhaltenen Weltwunder.
The Great Pyramid at Giza: Die große Pyramide bei Gize basiert auf diese Proportion. So seven circles are forming a good approximation, of the diameter, 22 circles the perimeter. This 22:7 ratio is known not only as an approximation of the number PI, but also as one of the greatest wonders of the world. The Great Pyramid at Giza based on this proportion.

Herodot, ein griechischer Geschichtsschreiber, (490-424 v. Chr.), teilte uns mit, dass die Pyramide 440 Ellen breit und 280 Ellen hoch gewesen sei. Diese Maßproportionen erhalten wir, wenn wir die 22 Seiten des 22-Ecks, wie sie unser Kornkreis zeigt, nach einer der beiden Seiten abrollen. Die Höhe der sieben Kreise, die in das Innere des Kornkreises passen, bilden die Pyramidenhöhe.
Herodot, a Greek historian (490-424 BC), told us that the pyramid was 440 cubits wide and 280 cubits high. This measure proportions we get when we roll the 22 sides of the 22-gon, as shown in our crop circle half to one side. The height is built by the seven circles inside of the middle circle. So we get the cross section of the Great Pyramid at Giza.

gizeh1.jpg

Die große Pyramide bei Gizeh versinnbildlicht im Grunde das Verhältnis des Durchmessers zum Umfang eines Kreises. Doch haben die Erbauer dieses Verhältnis, das die Mathematiker PI nennen nicht exakt angegeben, sondern sie haben es absichtlich auf mehrfache Weise angenähert und dies wurde auch in den Texten der Bibel kodiert. Moses war in die Geheimnisse der ägyptischen Priesterschulen eingeweiht worden.
The Great Pyramid at Giza symbolizes basically the ratio of the diameter to the circumference of a circle. But the builders have this ratio, which mathematicians call PI indicated not exact, but they have deliberately approached it in several ways and this was also encoded in the texts of the Bible. Moses had been initiated into the secrets of the Egyptian priests schools.

Dazu und zur tieferen Bedeutung dieses mathematischen Zusammenhangs, der so viele Kornkreise auszeichnet, müsste ich den Rahmen dieses Referats sprengen. Ich belasse es somit bei diesen wenigen Hinweisen.
For the deeper meaning of this mathematical relation that characterizes so many crop circles, I would be beyond the scope of this paper. I therefore leave it with these few hints.

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::Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einführung
::Teil 02 – Das Erscheinungsdatum
::Teil 03 – Die Kornkreisgeometrie, eine Erleuchtungsmetapher
::Teil 04 – 22 Zeichen
::Teil 05 – Tarot
::Teil 06 – Die Zahlen 17, 22, 24, 29
::Teil 07 – Der innere Ring mit 17 Sektoren aus stehendem Korn
::Teil 08 – Gematria des Kornkreisinneren
::Teil 09 – Die Interpretation der Zahlen
::Teil 10 – Die große Pyramide bei Gizeh

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