Beitrags-Archiv für die Kategory 'Geometrie'

Mouches volantes im alten Europa

Samstag, 20. Mai 2017 8:08

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

4. Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron

Im Folgenden sollen fünf für diese Kulturen typische Strukturen oder Motive vorgestellt werden, die durch die Leuchtstruktur inspiriert sein könnten: die Tholoi, die Kernoi, der Herd des Megaron, die Doppelaxt und der Oktopus.

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Minoer wie auch Mykener begruben ihre Toten in runden Grabtürmen (Tholos), die ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. gebaut wurden (vgl. McEnroe 2010). Auf Kreta ist keiner der Tholoi gänzlich erhalten. Das Bild zeigt die Grundmauern des Tholos in Kamilari. Quelle: http://www.minoancrete.com/kamilari.htm (14.8.16)

Tholos Treasury of Atreus_a
Traditionellerweise wurden die Mitglieder von Mykener Adelsfamilien in Grabkreisen bestattet, d.h. runden Friedhöfen mit einer kleinen Anzahl von Schachtgräbern. Möglicherweise durch die minoischen Tholoi inspiriert, wurden ab Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. auch auf der Peloponnes königliche Monumentalgräber gebaut (vgl. McEnroe 2010). Im Bild ist das „Schatzhaus des Atreus“ in Mykene, ca. 13. Jh. v. Chr. Ein mit Zyklopensteinen flankierter Weg (Dromos) führt zum Rundbau. Quelle: Adams 2011 und https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43766 (15.8.16)

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Kalksteinrad in der Nähe des zentralen Hofes des Palastes von Malia auf Kreta. Die Funktion solcher Steinplatten, die häufig in öffentlichen Bereichen und nahe von Eingängen gefunden wurden, ist unbekannt. Man interpretiert sie als Spieltische oder Kultgegenstände. Sie gleichen den Spendengefässen aus ungefähr derselben Zeit, die auf den Kykladen vermutlich für Opfergaben gefunden wurden, und die auch in klassischer Zeit als „Kernos“ bekannt sind. Denkbar ist auch eine Kombination aus Spiel, Ritual und Wahrsagepraxis (vgl. McEnroe 2010). Quelle: http://www.minoancrete.com/malia02.htm (14.8.16)

Megaron Pylos_a
Das Megaron (gr. „grosser Raum“) war das Zentrum der ökonomischen, religiösen, administrativen und politischen Macht. Bei den Mykenern war es ein rechteckiger Raum mit zentraler kreisrunder Feuerstelle, umgeben von vier Säulen. Der runde Feuerstelle hatte vermutlich symbolisch-kultische Bedeutung und war der Ort von Feueropfern. Im Bild: Das Megaron mit rundem Herd im Palast von Nestor in Pylos auf der Peloponnes in der Imagination eines Künstlers (links) und nach der Ausgrabung (rechts). Quelle: Stansbury-O’Donnell 2015.

Diese architektonischen Werke haben nicht nur eine Kern-Umkreis-Struktur, sondern betonen auch die für die Leuchtstruktur und für Ekstasetechniken typischen Themen des Übergangs oder Kontakts mit einer anderen, transzendenten Realität. Die minoischen und mykenischen Grabtürme oder Tholoi lassen sich als Weiterentwicklung der jungsteinzeitlichen und megalithischen Grabkammern und Grabhügel verstehen (Sherratt 1994; Wardle 1994). Wie jene zeichnen sie sich durch einen Zugang zu einem runden, eingegrenzten Zentrum aus. Durch die Bestattung in Tholoi wurden die Toten symbolisch in die Unter- oder Anderswelt bzw. in die letzte Leuchtkugel oder Quelle geleitet. Auch die Lebenden fanden hier im Rahmen diverser Rituale ihre Verbindung zur Anderswelt und zu ihrer eigenen Leuchtkugel.
Auch Altäre und andere Opferstellen sind Orte, wo die Menschen in einen Austausch mit der leuchtenden Realität treten konnten, welche die Alltagswelt durchwebt. Die Menschen megalithischer Kulturen versenkten Gegenstände in Teiche, Moore, Seen und Flüsse, wohl um Beistand von Göttern und Geistern zu erhalten. Die Minoer legten für denselben Zweck Opfergaben in die Fächer der konzentrischen Kernoi, die Mykener verbrannten sie in den runden Feuerstellen im Megaron (vgl. Cosmopoulos 2003; Polignac 1995). Die Gaben wurden durch Feuer oder Verwesung in feinstoffliche Form transformiert und konnten so direkt auf den Kosmos einwirken. Die Opferpraxis widerspiegelt generell die seherisch-schamanische Praxis der Transformation von grobstofflicher zu feinstofflicher Energie, die als Ekstase in das Bild als ein Ganzes gegeben wird. Wo diese Schnittstellen zwischen den Welten die Kern-Umkreis-Struktur von Leuchtkugeln zeigen, kann ein ursprüngliches schamanisches Wissen um die Bedeutung der Leuchtstruktur vermutet werden.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

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McEnroe, John C. (2010): Architecture of Minoan Crete. Construtcting Identity in the Aegean Bronze Age. Austin: University of Texas Press
Adams, Laurie Schneider (2011): A History of Western Art (5. Aufl.). New York: McGraw-Hill
Stansbury-O’Donnell, Mark D. (2015): A History of Greek Art. Chichester: Wiley
Sherratt, Andrew (1994): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276
Wardle. K. A. (1994): „The Palace Civilizations of Minoan Crete and Mycenaean Greece“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 202-243
Cosmopoulos, Michael B. (2003): „Mycenaean religion at Eleusis: the architecture and stratigraphy of Megaron B“. Greek Mysteries. The Archaeology and Ritual of Ancient Greek Secret Cults, hrsg. v. Michael B. Cosmopoulos. London/New York: Routledge: 1-24
Polignac, François de (1995): Cults, Territory, and the Origins of the Greek City-State. Chicago/London: The University of Chicago Press

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Mouches volantes im alten Europa

Mittwoch, 17. Mai 2017 8:09

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

3. Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.

Ab 1400 v. Chr. ist ein Rückgang der minoischen Zivilisation zu verzeichnen, der mit dem Aufstieg der kulturell ähnlichen, aber anderssprachigen Mykener ab 1600 v. Chr. verknüpft ist. Die Mykener hatten ihre Zentren im Süden Griechenlands, insbesondere auf der Halbinsel Peloponnes, wo in Mykene, Pylos und anderen Orten prächtige Paläste gebaut wurden. Die mykenische Silbenschrift ist zwar entziffert, doch die überlieferten Dokumente geben einen nur begrenzten Einblick in die Kultur, da es sich um administrative Listen handelt. Archäologische Funde enthüllen, dass die Mykener eine überregionale See- und Wirtschaftsmacht waren und über ein Netzwerk von Ländereien mit Zitadellen als Zentren verfügten, deren Kriegereliten einem Wanax oder König an der Spitze folgten. Die Bedeutung von Krieg und Kampf wird durch die reichen Funde von Bronzerüstungen und Waffen in Fürstengräbern sowie die Befestigungen der Zitadellen durch dicke Steinmauern (Zyklopensteine) deutlich. Nach Homer war Mykene das Heim des legendären Königs Agamemnon, der angeblich die Griechen gegen Troja in den Krieg führte (Cartledge 2009; Martin 2000; Wardle 1994; Sherratt 1994). Um 1200 v. Chr. kollabierte die mykenische Kultur, zeitgleich mit vielen der spätbronzezeitlichen Zivilisationen des östlichen Mittelmeers. Die Gründe für den Niedergang sind umstritten und reichen von Migration, über Naturkatastrophen bis zu Krieg (Martin 2000; Popham 1994). Strukturen aus gepunkteten oder konzentrischen Kreisen und Linien kommen in den ägäischen Hochkulturen oft als Verzierung auf der edlen bemalten Keramik, auf Fresken, Siegel und Schmuck vor, teils auch in der Form von Rosetten und Doppelspiralen. Aber auch Waffen und architektonische Strukturen weisen dieses Muster auf (vgl. Edey 1975).

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Cartledge, Paul (2009): Ancient Greece. A History in Eleven Cities. Oxford: Oxford University Press
Martin, Thomas R. (2000): Ancient Greece. From Prehistoric to Hellenistic Times. New Haven/London: Yale Nota Bene
Wardle. K. A. (1994): „The Palace Civilizations of Minoan Crete and Mycenaean Greece“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 202-243
Sherratt, Andrew (1994): „The Emergence of Elites: Earlier Bronze Age Europe, 2500-1300 BC“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 244-276
Popham, Mervyn (1994): „The Collapse of Aegean Civilization at the End of the Late Bronze Age“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 277-303
Edey, Maitland A. (1975): Lost World of the Aegean. Time-Life Books B.V.

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Mouches volantes im alten Europa

Montag, 15. Mai 2017 1:01

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

2. Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.

Punkte, konzentrische oder gepunktete Kreise, Wellen, Zickzacklinien, Gittermuster und Spiralen gehörten neben naturalistischen Darstellungen zum Repertoire der frühen Kunst in ganz Europa, von der Altsteinzeit bis in die Jungsteinzeit (Von Petzinger 2011; vgl. Mithen 1994). An der Schwelle von Jungsteinzeit und Bronzezeit lassen sie sich nicht nur als Felsbilder sowie als gravierte Verzierungen und Symbole auf megalithischen Bauwerken feststellen (Bradley 1997), sondern die Megalithgräber und –anlagen haben selbst die Kern-Umkreis-Struktur und weitere ähnliche Eigenschaften, die sich bei den Leuchtstruktur-Kugeln beobachten lassen (Tausin 2016). Währenddessen läuteten die zivilisatorischen Impulse aus dem Nahen Osten bereits die Bronzezeit am anderen Ende Europas ein. Ab 3000 v. Chr. entstanden in der Ägäis die ersten Hoch- und Schriftkulturen: die minoische Kultur auf Kreta und die mykenische Kultur auf dem griechischen Festland. Da die kretische Hieroglyphenschrift bisher nicht vollständig entziffert werden konnte, können nur die archäologischen Funde Zeugnis der minoischen Kultur geben. Sie zeichnen das Bild eines friedlichen Volkes, das Handel mit den östlichen Mittelmeerländern trieb, sich dem guten Leben widmete, die Künste schätzte, den Göttern opferte und die Rolle der Frauen in Gesellschaft und Religion betonte. Die Paläste wurden nicht befestigt, es gibt keine Spuren von Kriegen, die in Gräbern gefundenen Waffen dienten zeremoniellen Zwecken. Die Paläste, die ab dem 2. Jahrtausend auf Kreta gebaut wurden, waren tauschwirtschaftliche, politische und religiöse Zentren. Der grösste Palast in Knossos ist eine komplexe labyrinthähnliche Anlage mit Kammern und Speichern für Wertgegenstände, Getreide, Wein und Olivenöl. Hier soll nach dem Dichter Homer (ca. 8. Jh. v. Chr.) der König Minos gelebt haben, dessen Frau sich in einen Stier verliebte. Sie gebar den Minotaurus, ein Mischwesen aus Mann und Stier, das im Labyrinth von Knossos sein Unwesen trieb. Theseus, ein Held aus Athen, tötete den Minotaurus und entkam dem Labyrinth mit Hilfe von Minos‘ Tochter Ariadne.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

Von Petzinger, Genevieve (2011). Geometric Signs. A new understanding. http://www.bradshawfoundation.com/geometric_signs/geometric_signs.php
Mithen, Steven J. (1994): „The Mesolithic Age“. The Oxford Illustrated Prehistory of Europe, hrsg. v. Barry Cunliffe. Oxford/New York: Oxford University Press: 79-135
Bradley, Richard (1997): Rock Art and the Prehistory of Atlantic Europe. Signing the Land. London: Routledge

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Mouches volantes im alten Europa

Freitag, 12. Mai 2017 8:41

Teil 2: Die frühen griechischen Hochkulturen
Von Floco Tausin

1. Einleitung

Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Bewusstseinslicht? Der Blick auf die Kunst früherer Kulturen lässt vermuten, dass Mouches volantes für eine Vielzahl von Menschen eine spirituelle Bedeutung hatten. In diesem Artikel werden Mouches-volantes-Motive im prähistorischen Europa vorgestellt. Teil 2 beschäftigt sich mit der minoischen und der mykenischen Hochkultur in der Ägäis.

Alle haben sie, fast alle sehen sie, und fast niemand schaut hin: die vereinzelten, transparenten und beweglichen Punkte und Fäden im Blickfeld, in der Augenheilkunde „Mouches volantes“ genannt und als Glaskörpertrübung erklärt. Dieser Artikel basiert auf der Erfahrung, dass diese Punkte und Fäden – die „Leuchtstruktur Mouches volantes“ (Tausin 2012) – keine Trübung, sondern eine leuchtende Struktur und Ausdruck unseres Bewusstseinszustandes sind. Diese Einsicht kam zu mir durch meinen Lehrer Nestor (Tausin 2010a, 2008, 2006b). In meiner weiteren Forschung fand ich zahlreiche Hinweise darauf, dass die Kugeln und Fäden der Leuchtstruktur – zusammen mit anderen
entoptischen Erscheinungen – bereits von früheren Menschen vieler Kulturen wahrgenommen wurden. Die Vermutung ist, dass frühe Ekstatiker oder Schamanen sie während Praktiken der rituellen Bewusstseinsveränderung gesehen, mythisch oder spirituell gedeutet, künstlerisch ausgedrückt und damit an spätere Generationen vermittelt haben (z.B. Tausin 2013, 2011, 2010b, 2006a). Dieser Artikel unterstützt diese Sicht, indem er Punkt-und-Faden-Strukturen in einigen der frühen Kulturen Europas präsentiert. Teil 2 beschäftigt sich mit den frühen griechischen Zivilisationen in der Ägäis: die minoische und die mykenische Kultur.
Bild_1
::Quelle Gamble 1994
Unterschiedlich anforderungsreiche Siedlungsgebiete im Europa der Altsteinzeit.

::Der AutorFloco Tausin


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Einleitung
::Teil 2 – Hochkulturen in Griechenland ab 3000 v. Chr.
::Teil 3 – Hochkulturen in Griechenland ab 1400 v. Chr.
::Teil 4 – Tholoi, Kernoi und der Herd des Megaron


::Literatur

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Tausin, Floco (2012): Mouches volantes (MV) und andere subjektive visuelle Phänomene. http://www.mouchesvolantes.com/home/visuelle-subjektive-phaenomene.htm (30.9.14)
Tausin, Floco. (2010a). Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins. Bern: Leuchtstruktur Verlag
Tausin, Floco (2008): „Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem? Fliegende Mücken als wahrnehmbarer Aspekt des visuellen Nervensystems“. Ganzheitlich Sehen. http://www.mouches-volantes.com/news/newsdezember2008.htm (27.10.10)
Tausin, Floco (2006b): „Mouches volantes. Bewegliche Kugeln und Fäden aus der Sicht eines Sehers“. Q’Phase. Realität … Anders! 4
Tausin, Floco (2013): „Mouches-volantes-Strukturen in Nordamerika. Teil 1: Bewusstseinsaugen und Weltenportale (Eskimo, Nordwestküsten-Indianer“. Virtuelles Magazin 2000 67. http://archiv.vm2000.net/67/flocotausin/teil1-bewusstseinsaugenundweltenportale.html (2.9.16)
Tausin, Floco (2011): „Schamasch, Ischtar und Igigi. Mouchesvolantes-Strukturen im antiken Mesopotamien“. Virtuelles Magazin 2000 60. http://archiv.vm2000.net/60/FlocoTausin/Schamasch-Ischtar-und-Igigi.html (1.9.16)
Tausin, Floco (2010b): „Lichter in der Anderswelt. Mouches volantes in der darstellenden Kunst moderner Schamanen“. Galaxiengesundheitsrat. http://wedismus.ning.com/group/Schamanismus/forum/topics/lichter-in-der-anderswelt (13.12.10)
Tausin, Floco (2006a): „Mouches volantes und Trance. Ein universelles Phänomen bei erweiterten Bewusstseinszuständen früher und heute“. Jenseits des Irdischen 3

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„Erinnerungen an den Traum des Herzens“

Montag, 27. März 2017 8:45

22.4.2017, 16.30-18.30 Uhr – FGK-Veranstaltung in Zierenberg
Vortrag von Andreas Beutel: „Erinnerungen an den Traum des Herzens“

AndreasBeutelErinnerst Du Dich? An die Zeit, als alles begann? Als wir eins waren und in einer Quelle lebten?
In uns ist das Herz das erste Organ, das sich bildet. Es begleitet und ein Leben lang bedingungslos. Das Herz hat das stärkste Energiefeld aller Organe und kennt keinen Krebs. Es ist der Muskel, der die meiste Arbeit in unserem Leben verrichtet. Gleichzeitig ist es Zentrum unserer Gefühle. In unzählichen Gedichten, Liedern und Geschichten beschrieben, ist es der Sehnsuchtsort, der einen wichtigen Antrieb unseres Lebens darstellt.
Die Wissenschaft entdeckt heute mehr und mehr, wie weise unser Herz eigentlich ist. Es verbindet sich mit allem Leben, kommuniziert und spürt alles. Und es ist Ratgeber und Beobachter unseres Lebens. Diese neuen Erkenntnisse decken sich überraschenderweise mit dem Wissen der alten Hochkulturen. In Ägypten handelte die Schule des Linken Auge des Horus von der Mitte des Menschen.
Während das rechte Auge des Horus viel Wissen über die äußeren Erscheinungen der Heiligen Geometrie vermittelt, geht es in diesem Vortrag um die innere Seite des Wissens. Denn die Frage was dieses Wissen für uns persönlich bedeutet, ist viel wichtiger. Und diese Frage führt zurück zu uns selbst. In unserer Mitte liegt der eigentliche Kern unseres Wesens.
Wir beschäftigen uns intensiver mit den Energiefeldern des Menschen. Mit der eigenen Heilung und unserem Zentrum, dem eigenen Herz.

::Aus dem Inhalt – Berührende Bilder in HD – Kurze Einführung in die Heilige Geometrie – Verschiedene Energiefelder des Menschen – Der Platz des Menschen in der heutigen Zeit – Verbindung mit dem inneren Kind und dem Höheren Selbst – Heilung des Menschen aus dem Herzen – Einfache Atemschritte zum Einheitszustand

::Weitere Informationenpythagoras-institut.de
::FGK-Veranstaltung in ZierenbergDas Programm

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (4/4)

Dienstag, 31. Januar 2017 8:00

Mystischer Tod bei Rückert und Mahler, die Vertonung eines Gedichts von Friedrich Rückert, ein weiteres Monument dieses Intervallgebildes.
Another monument of this interval formation, musical version of a poem of Friedrich Rückert, (I am lost to the world from Gustav Mahler)
Plejaden_7
Abbildung 7

Das Auf und Ab im zweiten und dritten Takt beginnt bei C und endet beim betonten A in einer vollen Note. Das Spiel umspannt also eine große Sexte C-A, (Frequenzverhältnis 3:5). Der fünfte Takt beginnt mit einer Wiederholung des Intervalls C‘-E, kleine Sexte, (Frequenzverhältnis 5:8).
Der Höhepunkt des Liedes mündet in den Refrain: „und ruh in einem stillen Gebiet“.
The climax of the song ends in the refrain: „and rest in a silent prayer“.

Die Beschreibung des Liedflusses an dieser zentralen Stelle
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Abbildung 8

„und ruh“, wird in einem Terzaufschwung g-b (kleine Terz, Frequenzverhältnis 5:6) gesungen.
„And rest“, is sung in a third boom g-b (minor third, frequency ratio 5:6).
Nun fällt die Melodie vom b, ab bis zum d, erneut ein kleines Sext Intervall (Frequenzverhältnis 5:8). Von dort schwingt sich die Melodie um eine Oktave nach oben zum d‘, ruht dort, um zum g, um eine Quinte abzufallen.
Now the melody from the b, down to the d, falls again a minor sext interval (frequency ratio 5:8). From there the melody swings up an octave upwards to the d‘, resting there to fall to the g, to a fifth.
Eingebettet ist das Ganze in den g-Molldreiklang (g-b-d‘), dieser nimmt jedoch den Umweg über b-d (kleine Sexte, 5:8), um sich dann mit d-d‘, mit einer Oktave, „himmlisch“ zu vollenden.
The whole is embedded in the G minor triad (g-b-d‘), but it takes the detour via b-d (5:8), then ends with d-d‘, with an octave „celestial“.

Das Emblem der zentralen Stelle in Mahlers Liedkomposition
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Abbildung 9

Die Intervalle der zentralen Stelle in Mahlers Lied sind in der Grafik in blauer Farbe dargestellt. Sie können aus der rechten Kreisfigur gezogen werden. Anders gesagt, könnte man sie auf einem Monochord einstellen und dabei die Kreisfigur auf der rechten Seite in Abbildung 9 nutzen.
Das Quartintervall (4:5) benötigt die Längen 4 und 5
Das Intervall der kleinen Sexte (5:8) benötigt die Längen 5 und 8
Das Oktavintervall (1:2) benötigt die Längen 1 und 2, in Abbildung 9, die Längen 4 und 8
Das Intervall einer großen Terz (4:5) benötigt die Längen 4 und 5

Zusammenfassung
Dieses wundersame Lied, die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert, kündet von einem inneren, mystischen Tod, der inneres Leben erweckt hat. Die Eckpfeiler dieser mystischen Welt wurden von Mahler im Wesentlichen den Intervallen der großen Sexte (Frequenzverhältnis 3:5), der kleinen Sexte (Frequenzverhältnis 5:8) und einer Oktave (Frequenzverhältnis 1:2), gesetzt, jener Teilung, die auch in den behandelten Kornkreisen gesetzt ist.
This miraculous song, the setting of a poem by Friedrich Rückert, proclaims an inner, mystical death that has awakened inner life. The cornerstones of this mystical world were set by Mahler in the intervals of the major sixth (frequency ratio 3:5), (frequency ratio 5:8) and an octave (frequency ratio 1:2) which is also divided in the treated crop circles.
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Abbildung 10

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!

Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh‘ in einem stillen Gebiet!
Ich leb‘ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!

Friedrich Rückert

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (3/4)

Sonntag, 29. Januar 2017 8:00

Die Himmelsscheibe von Nebra. The Nebra Skydisk.

Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine kreisförmige Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold und stellt offenbar astronomische Phänomene und religiöse Symbole dar, ihr Alter wird auf 3.700 – 4.100 Jahre geschätzt. Dieses Artefakt der frühen Bronzezeit Mitteleuropas (Aunjetitzer Kultur) gilt als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche.
::Quelle – wikipedia.org
These are interpreted generally as a sun or full moon, a lunar crescent, and stars (including a cluster interpreted as the Pleiades). … The disk is attributed to a site near Nebra, Saxony-Anhalt, in Germany, and associatively dated to c. 1.600 BC. It has been associated with the Bronze Age Unetice culture.
::See – en.wikipedia.org

Wie die Geometrien der beiden Kornkreise
As the geometries of the two crop circles

– 29. Juni 2016, England – June 29, 2016, England
– 7. Juli 2016, Holland – July 7, 2016, Holland
beruht auch die Himmelsscheibe von Nebra auf der gleichen Konstruktion.
also, Nebra Sky disk is based on the same construction.
Plejaden_5Abbildung 5

Gefunden wurde sie am 4. Juli 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg in der damaligen Gemeinde Ziegelroda nahe der Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt.
::Quelle – wikipedia.org
Darüber hinaus stimmen die Jahrestage überein.
In addition, the anniversaries are the same:
– 4. Juli, 1999, Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra
– July 4, 1999, Discovery of Nebra Sky Disc
– 4. Juli, 2016, Entdeckung des Kornkreises in Holland
– July 4, 2016, Discovery of the crop circle in Holland
Plejaden_6
Abbildung 6

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (2/4)

Freitag, 27. Januar 2017 8:56

Die Geometrie des Kornkreises. The geometry of the crop circle.

Die einzelnen Konstruktionsschritte. The constructionsteps.
Plejaden_3
Abbildung 3

Rekonstruktion und die Teilung des Fünfecks in 3:5
Reconstruction and division of the pentagon in 3:5
Plejaden_4
Abbildung 4

Wie im Kornkreis vom 29. Juni 2016, bei Whitesheet Hill, Stourton, Wiltshire, England, beruht die Konstruktion auf der Idee, die Seitenmitten des Fünfeckshervorzuheben. Und das, um eine ganzzahlige Teilung eines Fünfecks darzustellen. Die einzige, die mir bekannt ist.
As in the crop circle of June 29, 2016, at Whitesheet Hill, Stourton, Wiltshire, England, the construction is based on the idea of emphasizing the side centers of the pentagon. And this is to represent an integer division of a pentagon. The only one that is known to me.

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (1/4)

Mittwoch, 25. Januar 2017 13:43

Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland.
The Pleiades in the crop circle of July 7, 2016, Holland.

Robbert van den Broeke sagt uns in seiner Kornkreisbeschreibung, die stehenden Garben stellten die Sternenkonstellation der Plejaden dar.
Robbert van den Broeke tells us in his crop circle description, the standing sheaves represented the stars constellation of the Pleiades.
“From Nancy Talbott – BLT Research Inc:
News for crop circle fans… the first Dutch formation in July has just occurred. Robbert v/d Broeke (www.bltresearch.com/robbert.php) skyped me last night to report the details, not the least of which is that–since it´s been raining daily for the whole month of June – the fields are soaked & even the tram-lines are filled with water, making it very difficult to reach the new formation. As is so often the case Robbert felt its “energy” and saw (in his ‘mind’s eye’) what it would look like (a ‘big ring, inside of which was a large flattened circle with standing crop tufts representing the Pleiades constellation’)”

::Quelle – grenzwissenschaft-aktuell.de

Ich habe das überprüft und legte dabei Norden in die Mitte des Kornkreises.

Der Kornkreis als Himmelskarte. The cropcircle as a celestial chart.
Plejaden_1
Abbildung 1

Um die Sternenkonstellation halbwegs mit dem Kornkreis in Deckung zu bringen, musste die Lage der Plejaden (mit dem Programm Stellarium V1.012.4), gegenüber der heutigen Lage um ca. 17.000 Jahre in der Vergangenheit legen. Ursache für diese Drehung ist die Präzision. Eine langsame Taumelbewegung der Erdachse. Aufgrund dieser Bewegung wandert der Himmelspol entlang eines Kreises und auch die Plejaden führen dabei eine Taumelbewegung aus. Der orangefarbene Kreis kennzeichnet die Bahn des Himmelspols. Der Kreis fungiert gewissermaßen als Uhr und zeigt, je nach Lage des Himmelspols die Zeit an.
In order to cover the constellation of stars with the crop circle, the situation of the Pleiades (with the program Stellarium V1.012.4), had to set time about 17,000 years in the past. The reason for this rotation is the precession. A slow wobbling motion of the earth’s axis. As a result of this movement, the celestial pole travels along a circle, and the Pleiades also cause a spining movement. The orange circle characterizes the orbit of the sky pole. The circle functions as a clock and displays the time according to the location of the sky pole.
Plejaden_2
Abbildung 2

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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Der Kornkreis-Kunstkalender 2017 ist da!

Montag, 12. Dezember 2016 16:59

Die beiden österreichischen Kornkreisforscher Jay Goldner und Günther Schermann veröffentlichen ihren Kornkreis-Kunstkalender 2017.

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Der kornkreisige Kunstkalender erscheint nun im siebten Jahr in Folge, heuer wieder im A3-Querformat und in abermals neuem Design. Diesmal zeigen wir die schönsten und wichtigsten Kornzeichen der aktuellen Saison auf zwölf Monatsblättern, sowohl jeweils in der Landschaft liegend wie auch als perfekte Natur-Vogelperspektiven, dazu auch einige geometrische Hintergrundhinweise und die bekannten künstlerischen Reliefdarstellungen von Jay. Das Kalendarium ist übersichtlich seitlich zu sehen, die Sonn- und Feiertage sind in Gold und Rot hervorgehoben. Alles in allem wieder eine runde Ansichtssache, an der sich Kornkreisfreunde das ganze Jahr über erfreuen können. Die einzelnen Kornkreise sind am Monatsblatt kurz beschrieben und am letzten Blatt finden sich weitere Informationen.
ACHTUNG: Aus Kostengründen beträgt die Auflage nur 500 Stück und ist bereits fertig aus der Druckerei, deshalb bitte rasch mittels Einzahlung bestellen. Die Auslieferung ist ab sofort im Gange. Das Einzelstück kostet wie bisher € 20.- plus € 4.- Inlandsporto oder plus € 9.- Auslandsporto. Bestellen kann man sich den Kalender auf der Seite kornkreiskunst.at
Für die Förderer unserer Forschungsarbeit gibt es ein SONDERANGEBOT: Wer zum Verschenken im Freundeskreis gleich fünf Kalender bestellt (auf Wunsch auch einzeln zum Weitersenden verpackt), bekommt von uns einen sechsten Kalender obendrauf geschenkt! Also es gibt insgesamt 6 Kalender um € 99.- Indem sie optische Freude an Freunde verteilen, helfen sie zugleich auch unsere Servicearbeit für die Kornkreis-Community weiter zu führen.
Herzlichen Dank dafür.
PS: Sämtliche Monatsblätter-Kornkreise sind als künstlerisch umgesetzte Designs auch als Leinenprints auf Keilrahmen in verschiedenen Größen lieferbar, siehe kornkreiskunst.at.


Wir wünschen Jay und Günther viel Erfolg! Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK), stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

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3.9.2016 – AGR-Veranstaltung

Samstag, 3. September 2016 7:39

Arbeitskreis für GEOBIOLOGIE Rheinland e.V. (AGR)
10.00 – ca. 16.00 Uhr – Schloss Türnich 1 – 50169 Kerpen (Türnich) – Treffpunkt vor dem Café im Innenhof


Geomantischer Tag im Park von Schloss Türnich
Der öffentlich zugängliche Park des barocken Schlosses Türnich enthält eine Vielzahl verschiedener alter, teils exotischer, Bäume und Sträucher. Prunkstück ist die prachtvolle Lindenallee. Außergewöhnlich ist, dass dieser Park nicht nur nach historischen Plänen sondern auch nach ökologischen Erkenntnissen restauriert wurde. Der Park ist ein vielfältiges Biotop mit Wald und Wildwiesen sowie einer großen Artenzahl und Artenvielfalt.
Durch den Braukohlebergbau in den 60er und 70er Jahren hatten Schloss, Kapelle und Park sehr gelitten. Zur Gesundung des Parks hat vor ca. 25 Jahren der slowenische Künstler Marko Pogačnik Steine mit magischen Symbolen zur Erdheilung und für Orte der Kraft gesetzt.
„Dazu muss man wissen“, erklärt Godehard Graf Hoensbroech, „dass Orte der Kraft Plätze sind, an denen sog. feinstoffliche Energien terrestrischer und kosmischer Herkunft miteinander in Resonanz treten. Feinstoffliche Energien sind jene Kräfte, die den Energien der physisch-materiellen Dimension übergeordnet sind, wie z.B. die Lebensenergie, die Kraft des Lebendigen also.“
Für Godehard Graf Hoensbroech ist der Schlosspark Türnich ein hochkomplexes System, das mit der Schlosskapelle als dem eigentlichen Kraftzentrum auf das Engste verbunden ist und offensichtlich als Einheit konzipiert wurde. Dafür sprechen die energetischen Verbindungen ebenso wie die Symbolik und die numerologischen Bezüge. (www.schloss-tuernich.de)
An diesem Tag wird der Park geomantisch erkundet. Dazu gehört eine Parkführung durch Graf Hoensbroech. Falls vorhanden bringen Sie bitte Rute, Einhandrute und/oder Pendel mit.
Gesamtleitung: Gudrun Esser / Rösrath, geobiologische Beraterin und Gärtnermeisterin.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. August an, auch weil das Restaurant für die mittägliche Einkehr gebucht werden muss. Die Anmeldung gilt für alle Teilnehmer.
Der Tagesbeitrag für Mitglieder beträgt 10 €, für Gäste/Nichtmitglieder 20 €. Das Mittagessen ist nicht im Beitrag enthalten.
Bei zu geringer Anmeldezahl kann der Seminartag abgesagt werden.
Fragen, Anmeldungen und Informationen zum Seminartag bei Gudrun Esser unter 02205 / 92028-13.
::AGR-Webseite – www.geobiologie-rheinland.de
::Der Weg zum Schloss Türnich bei 50169 Kerpen – Landkarte


Wir wünschen dem Arbeitskreis viel Erfolg bei der Veranstaltung!
Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK),
stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (7)

Donnerstag, 30. Juni 2016 8:00

Kosmos

Der Kornkreis stellt also den Urtypus des Gegensätzlichen, zweier sich durchdringender Kreise (Vesica Piscis) und die dahinter liegende Synthese, den umschließenden Kreis dar. Als Urgegensatz gilt die Innen- und Außenwelt, der Mensch und der Kosmos, die kleine und große Welt. Beide scheinen durch ein gemeinsames Band der Erkenntnisfähigkeit und Vernunft miteinander verwoben, denn die Gesetze im Kosmos sind jene die der Mensch durch den Einsatz seiner Erkenntnisfähigkeit durchschauen und verstehen kann. Die selbe Erkenntnisfähigkeit setzt ihn in die Lage ethisch zu handeln. Dadurch sind die Gegenwelten, Mensch und Kosmos in einer großen Synthese durch den Logos miteinander verbunden.
Zu erwähnen wäre noch, wenn von Intelligenz die Rede ist, dass der Intellekt als Fähigkeit übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen gemeint ist, als die Vernunft im eigentlichen Sinne. Intelligenz wird, heute eher als die Fähigkeit bezeichnet, bloße technische Abläufe zu erfassen. Intelligenz zeigt auf, was möglich ist, Vernunft das was sinnvoll ist.
Die Vorstellung der Verbundenheit des Menschen mit dem Kosmos uralt und auch bekannt geworden durch dem alchimistischen Grundsatz der Tabula Smaragdina Hermetis: Zitat: „Wie oben, so unten“
Dieser Ausspruch kann ohne astrologisches Gedankengut nicht verstanden werden. Die Astrologie besagt, dass feinere unsichtbare Kräfte den Kosmos und den Menschen durchwalten. Dass die Bewegung der Gestirne sich im Menschen wiederspiegeln und ihn beeinflussen. Diese alte Vorstellung darf als Vorläufer der Logos-Idee verstanden werden. In der Astrologie sind es die astrologischen Kräfte durch welche der Kosmos unmittelbar auf den Menschen wirkt. Astrologische Kräfte sind das Medium durch welches Mensch und Kosmos aufeinander bezogen sind. Darauf beruhen die sogenannten „astralen Einflüsse“, nach dessen benannt ist der Astral, oder die Aura. Ein Energiefeld, dass den Menschen umgeben soll und von den Hellsehenden als eiförmig beschrieben wird. In dieser Aura wirken, den alten Vorstellungen zufolge die astrologischen Kräfte auf den Menschen ein und der Mensch auf diese. Alle alten Kulturen haben Astrologie betrieben. Eines der ältesten Monumente der Astrologie ist der Tierkreis von Dendera in Ägypten.


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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