Beitrags-Archiv für die Kategory 'Geometrie'

3.9.2016 – AGR-Veranstaltung

Samstag, 3. September 2016 7:39

Arbeitskreis für GEOBIOLOGIE Rheinland e.V. (AGR)
10.00 – ca. 16.00 Uhr – Schloss Türnich 1 – 50169 Kerpen (Türnich) – Treffpunkt vor dem Café im Innenhof


Geomantischer Tag im Park von Schloss Türnich
Der öffentlich zugängliche Park des barocken Schlosses Türnich enthält eine Vielzahl verschiedener alter, teils exotischer, Bäume und Sträucher. Prunkstück ist die prachtvolle Lindenallee. Außergewöhnlich ist, dass dieser Park nicht nur nach historischen Plänen sondern auch nach ökologischen Erkenntnissen restauriert wurde. Der Park ist ein vielfältiges Biotop mit Wald und Wildwiesen sowie einer großen Artenzahl und Artenvielfalt.
Durch den Braukohlebergbau in den 60er und 70er Jahren hatten Schloss, Kapelle und Park sehr gelitten. Zur Gesundung des Parks hat vor ca. 25 Jahren der slowenische Künstler Marko Pogačnik Steine mit magischen Symbolen zur Erdheilung und für Orte der Kraft gesetzt.
„Dazu muss man wissen“, erklärt Godehard Graf Hoensbroech, „dass Orte der Kraft Plätze sind, an denen sog. feinstoffliche Energien terrestrischer und kosmischer Herkunft miteinander in Resonanz treten. Feinstoffliche Energien sind jene Kräfte, die den Energien der physisch-materiellen Dimension übergeordnet sind, wie z.B. die Lebensenergie, die Kraft des Lebendigen also.“
Für Godehard Graf Hoensbroech ist der Schlosspark Türnich ein hochkomplexes System, das mit der Schlosskapelle als dem eigentlichen Kraftzentrum auf das Engste verbunden ist und offensichtlich als Einheit konzipiert wurde. Dafür sprechen die energetischen Verbindungen ebenso wie die Symbolik und die numerologischen Bezüge. (www.schloss-tuernich.de)
An diesem Tag wird der Park geomantisch erkundet. Dazu gehört eine Parkführung durch Graf Hoensbroech. Falls vorhanden bringen Sie bitte Rute, Einhandrute und/oder Pendel mit.
Gesamtleitung: Gudrun Esser / Rösrath, geobiologische Beraterin und Gärtnermeisterin.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. August an, auch weil das Restaurant für die mittägliche Einkehr gebucht werden muss. Die Anmeldung gilt für alle Teilnehmer.
Der Tagesbeitrag für Mitglieder beträgt 10 €, für Gäste/Nichtmitglieder 20 €. Das Mittagessen ist nicht im Beitrag enthalten.
Bei zu geringer Anmeldezahl kann der Seminartag abgesagt werden.
Fragen, Anmeldungen und Informationen zum Seminartag bei Gudrun Esser unter 02205 / 92028-13.
::AGR-Webseite – www.geobiologie-rheinland.de
::Der Weg zum Schloss Türnich bei 50169 Kerpen – Landkarte


Wir wünschen dem Arbeitskreis viel Erfolg bei der Veranstaltung!
Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK),
stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (7)

Donnerstag, 30. Juni 2016 8:00

Kosmos

Der Kornkreis stellt also den Urtypus des Gegensätzlichen, zweier sich durchdringender Kreise (Vesica Piscis) und die dahinter liegende Synthese, den umschließenden Kreis dar. Als Urgegensatz gilt die Innen- und Außenwelt, der Mensch und der Kosmos, die kleine und große Welt. Beide scheinen durch ein gemeinsames Band der Erkenntnisfähigkeit und Vernunft miteinander verwoben, denn die Gesetze im Kosmos sind jene die der Mensch durch den Einsatz seiner Erkenntnisfähigkeit durchschauen und verstehen kann. Die selbe Erkenntnisfähigkeit setzt ihn in die Lage ethisch zu handeln. Dadurch sind die Gegenwelten, Mensch und Kosmos in einer großen Synthese durch den Logos miteinander verbunden.
Zu erwähnen wäre noch, wenn von Intelligenz die Rede ist, dass der Intellekt als Fähigkeit übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen gemeint ist, als die Vernunft im eigentlichen Sinne. Intelligenz wird, heute eher als die Fähigkeit bezeichnet, bloße technische Abläufe zu erfassen. Intelligenz zeigt auf, was möglich ist, Vernunft das was sinnvoll ist.
Die Vorstellung der Verbundenheit des Menschen mit dem Kosmos uralt und auch bekannt geworden durch dem alchimistischen Grundsatz der Tabula Smaragdina Hermetis: Zitat: „Wie oben, so unten“
Dieser Ausspruch kann ohne astrologisches Gedankengut nicht verstanden werden. Die Astrologie besagt, dass feinere unsichtbare Kräfte den Kosmos und den Menschen durchwalten. Dass die Bewegung der Gestirne sich im Menschen wiederspiegeln und ihn beeinflussen. Diese alte Vorstellung darf als Vorläufer der Logos-Idee verstanden werden. In der Astrologie sind es die astrologischen Kräfte durch welche der Kosmos unmittelbar auf den Menschen wirkt. Astrologische Kräfte sind das Medium durch welches Mensch und Kosmos aufeinander bezogen sind. Darauf beruhen die sogenannten „astralen Einflüsse“, nach dessen benannt ist der Astral, oder die Aura. Ein Energiefeld, dass den Menschen umgeben soll und von den Hellsehenden als eiförmig beschrieben wird. In dieser Aura wirken, den alten Vorstellungen zufolge die astrologischen Kräfte auf den Menschen ein und der Mensch auf diese. Alle alten Kulturen haben Astrologie betrieben. Eines der ältesten Monumente der Astrologie ist der Tierkreis von Dendera in Ägypten.


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (6)

Dienstag, 28. Juni 2016 8:00

Logos
Was nach heutiger Ansicht „alle Gestirne … lenken und zusammenhalten“, wie Hildegard von Bingen sich ausdrückt, ist im Wesentlichen die Gravitationskraft, sowie die elektromagnetische Kraft. Sie sieht also hinter den Naturgesetzen die im Kosmos wirken eine Vernunft oder „Unterscheidungskraft“ (Diskretion), die sie hervorbringt. Die Moderne leugnet eine solche hinter der Erscheinung wirkende Vernunft. Die großen Physiker sahen das aber anders.
Albert Einstein sagt dazu:
Zitat: „A priori sollte man doch eine chaotische Welt erwarten, die durch Denken in keiner Weise fassbar ist. … Die Art Ordnung, die dagegen z.B. durch Newtons Gravitationstheorie geschaffen wird, ist von ganz anderem Charakter. Wenn auch die Axiome der Theorie vom Menschen gesetzt sind, so setzt doch der Erfolg des Beginnens eine hochgradige Ordnung der objektiven Welt voraus. (1)
Diese Ordnung von der Einstein spricht ist für ihn der Beweis, dass der Mensch durch die ihm gegebene Vernunft im Stande ist, den Kosmos zu verstehen. Hildegard von Bingen sagt „Unterscheidungskraft“ wurde dem Menschen von Gott verliehen, was angesichts der zeitlichen und kulturellen Distanz eine Aussage ist, die sich mit der Einsteins und vieler großer Wissenschaftler deckt.
Immanuel Kant erwägt beim Anblick des Himmels – der für ihn die Naturgesetzlichkeit an und für sich darstellt – wie auch bei Hildegard von Bingen das moralische Gesetz, das sie (lat. Discretio) „Unterscheidungskraft“, Vernunft als Grundlage der „Tugenden“ benennt:
Zitat: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Das erste fängt von dem Platze an, den ich in der äußeren Sinnenwelt einnehme, und erweitert die Verknüpfung, darin ich stehe, ins unabsehlich Große mit Welten über Welten und Systemen von Systemen, überdem noch in grenzenlose Zeiten ihrer periodischen Bewegung, deren Anfang und Fortdauer. Das zweite fängt von meinem unsichtbaren Selbst, meiner Persönlichkeit an und stellt mich in einer Welt dar, die wahre Unendlichkeit hat, aber nur dem Verstande spürbar ist, und mit welcher (dadurch aber auch zugleich mit allen jenen sichtbaren Welten) ich mich nicht wie dort in bloß zufälliger, sondern allgemeiner und notwendiger Verknüpfung erkenne. Der erstere Anblick einer zahllosen Weltenmenge vernichtet gleichsam meine Wichtigkeit als eines tierischen Geschöpfs, das die Materie, daraus es ward, dem Planeten (einem bloßen Punkt im Weltall) wieder zurückgeben muss, nachdem es eine kurze Zeit (man weiß nicht wie) mit Lebenskraft versehen gewesen. Der zweite erhebt dagegen meinen Wert als einer Intelligenz unendlich durch meine Persönlichkeit, in welcher das moralische Gesetz mir ein von der Tierheit und selbst von der ganzen Sinnenwelt unabhängiges Leben offenbart. (2)
Hildegard von Bingen spricht von „Unterscheidungskraft“, Einstein von durch Denken fassbare „Ordnung“, Kant vom „Intelligenz“ und moralischem Gesetz (Ethik). Man kann die genannten Begrifflichkeiten unter dem Wort „Logos“ subsummieren. Die biblischen Texte alleine geben diese Synthese bereits her:
Zitat: „Die Bedeutung des griechischen Wortes „lógos“ ist nicht reduzierbar auf den deutschen Begriff „Wort“, obwohl man sich in den Bibelübersetzungen oft für diesen Begriff entscheidet. „Logos“ bezeichnet u.a. auch Sprache, Rede, Beweis, Lehrsatz, Lehre, Sinn und Vernunft. Diese Bedeutungsvielfalt ergibt sich u.a. anhand folgender Passagen: Hebr 1,2 EU; 1 Kor 1,24 EU; Kol 2,2-3 EU; Kol 1,16 EU; 1 Kor 8,6 EU; Joh 1,10 EU (3)
Ferner:
Zitat: „Unter den Wortbedeutungen des griechischen Ausdrucks „logos“ wird wortgeschichtlich insbesondere jene der „Vernunft“ im philosophischen Kontext bedeutsam, leiht sie doch bis heute der Disziplin der Logik ihren Namen – und davon abgeleitet auch der „Gesetzhaftigkeit“ von Überlegungen (logisch). (4)“ und kommt zu folgendem Bild:


Quellenverzeichnis:
(1) Wickert, Johannes; Einstein, Rohwolt, Hamburg, 1972, S. 120
(2) http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/
(2) Kritik+der+praktischen+Vernunft/Beschlu%C3%9F
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Charakterisierung_
(3) und_Handlung_des_Logos_aus_dem_Kontext
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Neuzeit


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (5)

Sonntag, 26. Juni 2016 8:00

Die Spiegelsymmetrie
Alle Dualität gründet auf der Dreiheit. Die Form der beiden spiegelbildlichen Mondsicheln zeigt, was gemeint ist.
SpiegelachseEs gibt eine unsichtbare Spiegelachse und von jedem Punkt auf dem Sichelrand aus kann ein gegenüberliegender Punkt gefunden werden, der gleich weit von der Spiegelachse entfernt ist. Man könnte also das Papier, auf dem die Sicheln aufgemalt sind an der Spiegelachse falten und die beiden Sicheln deckungsgleich übereinander legen. Diese Spiegelsymmetrie ist das hinter den beiden Sicheln verborgene Gesetz, das beide zueinander in Beziehung setzt, wodurch sie miteinander verbunden sind. Was wir sehen sind zwei Dinge, die auf eine verborgene Weise miteinander verbunden und aufeinander bezogen sind. Die Spiegelsymmetrie spielt dabei den dritten Faktor, der stets, bei jeder Art von Dualität präsent aber verborgen mitspielt.
Wir können nicht zwei Dinge denken, ohne das dritte, diesen beiden zugrunde liegende, einzuschließen, denn wären zwei Dinge nicht irgendwie vergleichbar, könnten wir sie nicht gleichzeitig erfassen. Es gibt immer übergeordnete Kategorien des Seins (- > Ontologie (1)) wie Farbe, Größe, Form, mit denen wir mindestens zwei Dinge vergleichend wahrnehmen. (2) Kant sagt: Zitat: „Erkenntnis ist nur durch Vergleichen möglich.“
Alles was in der Natur bipolar erscheint gründet auf einem gemeinsamen Feld, dem dritten unsichtbaren, verborgenen Parameter. In der anorganischen Chemie wirken Säuren und Basen nur dann aufeinander ein, wenn sie in Lösung gehen. Das Lösungsmittel ist das Medium in dem sie wirken, der dritte Faktor. Dieser Dreiklang existiert überall in allen Naturreichen, auch im menschlichen Denken. These und Antithese fordern die Synthese (Dialektik). Erkanntes und Erkenntnis liegen im Erkennenden.
Daher ist es falsch zu sagen, nach der Eins folge die Zwei, denn diese fordert schon den dritten Faktor. Wie in der Geometrie auf den Punkt das Dreieck als erste regelmäßige Figur folgt, so folgt auf die Einheit die Dreiheit. Die Dreiheit Erkenner – Erkanntes – Erkenntnis bricht sofort in sich zusammen, sobald man einen Faktor entfernt.
Tarotkarte_12In der bloßen Erscheinung der äußeren Natur der Dinge tritt das ihnen zugrunde liegende gemeinsame (Feld) in der Regel nicht in Erscheinung. Es bleibt verborgen. Das ist es, was Dualität ausmacht. Dies ist auch in der Tarot Karte Nr. 2 dargestellt. Ein Schleier verhüllt den Raum zwischen den beiden Säulen des salomonischen Tempels, Jachin und Boas. Die Priesterin hält ein Buch als Zeichen menschlicher Erkenntnisfähigkeit.
Der Schleier trennt das was hinter ihr liegt, die innere unbewusste Welt von dem was vor ihr liegt, die äußere Welt.

Diese sind die beiden größten und augenfälligsten Gegensätze, denen wir uns gegenüber sehen, die Innen- und Außenwelt. Die innere Welt der Gefühle, Gedanken, und Motivationen ist scheinbar mit der äußeren, in der die Naturgesetze gelten unvereinbar. Es gibt jedoch auch hier eine dritte Kategorie, die beide, Innen- und Außenwelt in sich fasst. Die Vernunft, oder schlicht, das Vermögen aus Erfahrung Schlüsse für zielgerichtetes Handeln zu ziehen, die „Unterscheidungskraft“, wie Hildegard von Bingen sie nennt. Die große Seherin schreibt in ihrem Kommentar zum zweiten Tag der Schöpfung:
Zitat: „Gott nennt durch die Einhauchung des Heiligen Geistes im Menschen die Unterscheidungskraft (lat. Discretio) Himmel. Sie ist wahrhaftig die sicherste Bezeichnung für den Himmel. Denn wie das Firmament alle Gestirne in sich trägt, die die Welt beleuchten, lenken und zusammenhalten, so trägt auch die Unterscheidungskraft alle Werkzeuge der Tugenden, die aus Gott hervorgehen und durch den Leib und die Seele gelenkt werden. (3)


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie_(Philosophie)
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorien
(3) Hildegard von Bingen, Liber DivinorumOperum, Das Buch vom Wirken
(3) Gottes, Heieck Mechthild (Übers.), Patloch, Augsburg, 1998, S. 289


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Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (4)

Freitag, 24. Juni 2016 9:00

Die „Natur“ der Vesica Piscis – Dualität gründet auf Dreiheit
Um wieder zurück auf unseren Kornkreis zu kommen: Es ist nicht vollkommen gleichgültig, wie weit sich die beiden Kreise auseinander bewegen. Die Distanz, wenn man es den Kräften überlässt, wird von der Natur vorgegeben.
120Wären es z.B. zwei Seifenblasen, so bewegten sie sich genau so weit auseinander, dass minimale Spannung in der Außenhaut herrscht. Dann nämlich haben die Kreistangenten einen Winkel von einem Drittel des Vollkreises, 120°.
Wenn Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie 120° Winkel aus. Warum ist das so? Da in jedem Querschnitt drei Kräfte sich selbst überlassen sind und diese Kräfte die Möglichkeit haben sich gegenseitig auszugleichen und auszurichten, also gleich groß und gleich weit entfernt sind, entsteht ein gleichseitiges Dreieck als Kräftegleichgewicht. Selbst wenn nun noch mehr Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie immer Dreiecke aus. (1)
MandorlaDie Kornkreis-Geometrie wird in allen Aspekten gestützt, erzeugt durch das Dreieck und die Dreiteilung.
Die Höhe des mandelförmigen Ausschnitts, ich nenne ihn Mandorla (ital. Mandel) beträgt Wurzel aus Drei (1,732…), wenn der Kreisradius gleich Eins ist (Abbildung links). Man sieht, dass diese die Länge, der Seite eines einbeschriebenen Dreieck entspricht.
symmetrische_Arten
Die Abbildung zeigt verschiedene symmetrische Arten, Dreiecke in die erzeugenden beiden Kreise zu setzen. Auffallend ist, dass die Dreiecke nie vollständig ineinander zu liegen kommen, wie etwa im Sechseckstern. Die beiden sich durchdringenden Kreise teilen deren Umkreisdurchmesser in drei gleiche Teile. Die Dreiteilung und das Dreieck sind die verborgenen Konstruktionsgrundlagen der in Erscheinung tretenden Form.


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenblase#


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Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (3)

Mittwoch, 22. Juni 2016 9:00

Spuren in der Geschichte
Vesica_Piscis_1
Abbildung, links: Tarot Karte Nr. 22, „Die Welt“, 16. Jahrhundert (1)
Abbildung, Mitte: Christus in einer Mandorla, Elfenbeinschnitzerei,
Abbildung, Mitte: 13. Jahrhundert (2)
Abbildung, rechts: Tierkreisdarstellung

Diese drei Beispiele zeigen, dass die Vesica Piscis stets in einer senkrechten Position Verwendung fand. Bei Wikipedia findet man unter dem Begriff „Mandola“ (ital. mandelförmig)
Zitat: „Mandorlen werden – wie Heiligenscheine – als sichtbarer Ausdruck der Licht- bzw. Heilskraft einer göttlichen oder quasi-göttlichen Figur gedeutet; sie sind Symbole mittelalterlichen Gottes- und Weltverständnisses. (3)
Der Link Vesica_piscis enthält interessanterweise, seit ich diesen Text schrieb (1.3.2014), keine Hinweise mehr auf „Flower of Life“ (Blume des Lebens). Gut so, denn seit Erscheinen dieses Werks wurden historische Begrifflichkeiten erheblich verzerrt. Nun ist kein Hinweis mehr auf der Seite zur Vesica Piscis zu finden. Man hat endlich erkannt, dass es zu erheblichen Geschichtsverdrehungen kam.
„Flower of Life“ (Blume des Lebens) ist eine Wortschöpfung des 20. Jahrhunderts. Weder der Begriff, noch dieses Symbol war jemals Gegenstand philosophischer oder religiöser Erörterung. Diese Kreisscharen findet man allenfalls in der Ornamentik.

Vesica Piscis, Mandorla, Aureole
Weiter bei Wikipedia: Zitat: “More recently, numerous New Age authors have interpreted it as a yonic symbol and claimed that this, a reference to the female genitals, is a traditional interpretation. (4)
“Traditional interpretation”, das wird behauptet, aber ist es auch wahr? Ich konnte, außer in der „Blume des Lebens“ und bei denen die davon abgeschrieben haben, in keinem Werk einen Hinweis auf die Vesica Picis als Symbol der weiblichen yoni (Vulva) finden. Es bleibt daher wohl auch eine Behauptung der New Age Autoren, insofern sie von Drunvalo Melchesideks Buch, „Die Blume des Lebens“ abgeschrieben haben.
Hingegen führt die Spur der Vesica Piscis über den Begriff „Mandorla“ (ital. Mandel) und „Areole“ (engl. aureolas) weiter:
Zitat: “In Christian art, some aureolas are in the shape of a vertically oriented vesica piscis, and the seals of ecclesiastical organizations can be enclosed within a vertically oriented vesica piscis (instead of the more usual circular enclosure). Also, the icthys symbol incorporates the vesicapiscis shape. (5)

Vesica_Piscis_2Abbildung, links:
Tierkreisdarstellung

Der Begriff „Areole“ (engl. Aureola) führt weiter. Bei Wikipedia finden wir unter dem Begriff „Aureole“: Zitat: „Der Heiligenschein (lat. Nimbus, auch Glorienschein, Gloriole, Strahlenschein, Aureole) ist eine Leucht- oder Lichterscheinung um den Kopf oder ganzen Körper einer Personendarstellung. Unterformen des Glorienscheins, die den kompletten Körper der Persondarstellung umfassen, sind die kreisförmige Aureole und die mandelförmige Mandorla. Der Glorienschein ist in der Kunst ein Symbol für Mächtige, Erleuchtete, Heilige oder Götter. Eine Leucht- oder Lichterscheinung, eine Sonnenkrone oder Strahlenkranz um den Kopf oder Körper von Darstellungen besonderer Menschen ist gleichförmig aus allen Kulturen überliefert. (6)

odische_AuraAbbildung, links:
Die odische Aura des Menschen

Man mag dazu stehen wie man will. Hellsehende Personen sprechen unisono von der Aura, einer magnetischen Sphäre die jeden Menschen umgibt. Diese hat eine ganz ähnliche Form.
Zitat: „Wenn wir den astralmagnetischen Organismus des Menschen betrachten, so sehen wir, dass er eine ovale Form bildet in Gestalt eines Eies; dessen Spitze umschließt die Füße, dessen breitere Wölbung das Haupt. Dieses Oval ist die magnetische Aura oder die Odische Hülle der Persönlichkeit, und besteht aus sieben konzentrischen Kraftfeldern. Jeder der selben hat eine direkte Beziehung zu den sieben schöpferischen Prinzipien der Natur(7)Farbe auch den sieben prismatischen Farben des Sonnenspektrums.“ (8)
Das angegebene Bild der Aura gibt lediglich deren Form wieder, nicht ihre vielgestaltigen Farbnuancen. Eine eingehende Beschreibung zur Funktion und Form der menschlichen Aura finden Sie in:
Der sichtbare und der unsichtbare Mensch [Taschenbuch]
Charles W. Leadbeater (Autor)


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Tarot_de_Marseille
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Mandorla
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Mandorla#Symbolik
(4) http://en.wikipedia.org/wiki/Vesica_piscis#Mysticism
(5) http://en.wikipedia.org/wiki/Vesica_piscis#Uses
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligenschein
(7) Drunvalo, Melchizedek; Die Blume des Lebens, Koha, Burgrain,
(7) 10. Aufl., 2008, Bd. 1, S.3
(8) Raphael, Hermetische Lehrbriefe, Theos. Verl., Leipzig, 192, S. 16


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (2)

Montag, 20. Juni 2016 23:47

Der Kornkreis vom 1. August 1996, erschienen bei Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire.

Aspekte der Dualität. (Ein Hinweis zum Verständnis der Kornkreise)
Am 1. August 1996 erschien in der Nähe der Ortschaft Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire ein 65 m großer Kornkeis.
Abbildung 1 (unten)
Ashbury_1996

KreismitteYingYangAbbildung 2
Die Form zeigt zwei Kreise, die sich durchdringen. Die Kreisperepherien liegen wechselseitig auf den Mittelpunkten.

Abbildung 3
Die entstehenden Mondsicheln scheinen sich zu betrachten.
Abb.4Die dahinter frei werdende mandelförmige Fläche (Mandorla oder Vesica Piscis genannt) läßt die Mitte des dahinter liegenden größeren und umschließenden Kreises sichtbar werden.

Abbildung 4 – Anders als beim Yin-Yang Zeichen Abbildung 3, in dem eine schwingende Bewegung empfunden wird, strahlt dieses Kornkreiszeichen eine statische Ruhe aus.

Die Idee der Dualität
Abb.4Abbildung 5
Die Grundform des Zeichens versinnbildlicht die Idee der Dualität. Die Situation scheint einer Zellteilung ähnlich. Dualität ist ein schwieriger Begriff, der im Duden so definiert wird, Dualität: Philosophisch-religiöse Lehre von der Existenz zweier Grundprinzipien des Seins, die sich ergänzen oder sich feindlich gegenüberstehen (z.B. Gott – Welt; Leib – Seele).

Abb.6Abbildung 6
Seltsamerweise erleben wir das Zeichen mit waagerecht platzierten Kreisen anders, als senkrecht platzierte Kreise.
Senkrecht platziert wird ein Oben und ein Unten wahrgenommen. Die Idee des zum Himmel Aufblickens entsteht.



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Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (5)

Montag, 13. Juni 2016 9:00

FOHAT
Ich habe die Zusammenhänge in eine einzige Grafik (Abb. 1, unten) gelegt, um die geballte Kraft dieser Zusammenhänge klar zu machen.
FOHAT
Sie beruhen auf den gezeigten einfachsten Proportionen. Ich wusste vor dem Erscheinen dieses Mandala selbst nicht, wie man auf diese simple Weise so viele bedeutende Proportionen unter einen Hut bringen kann. Es war, wie immer bei dieser Art von Gras- oder Kornkreis eine Überraschung und eine Innovation. Man findet:
1. Die Quadratur des Kreises in Fläche
2. und Umfang,
3. sowie die Proportionen der großen Pyramide zu Gizeh und
4. weitere interessante Zusammenhänge, über die zu sprechen,
4. hier nicht der Ort ist
Ich will den Satz: FOHAT ist Zahl, die aus der Nichtzahl hervorgeht, Zahl und Nicht-Zahl, stehen zueinander in Beziehung, wie der Durchmesser zum Kreis erklären. FOHAT=Nicht-Zahl, ist der Kreis. Zahl, ist der Durchmesser. Das Verhältnis zwischen beiden ist die Zahl PI, eine Transzendente Zahl. Elohim der Bibel ist nicht gleichbedeutend mit Jehovah. Die Bibel ist nicht so eingleisig, wie von den modernen Theologen angenommen. Eine Erläuterung dazu ist im Buch „Zahl Seele Kosmos“ zu finden. Das Verhältnis zwischen Kreis und Durchmesser hat auch einen mystischen Aspekt. Franklin-Merrel Wulff spricht im Zusammenhang mit seinem Erleuchtungserlebnis davon, dass der Kreis als inkommensurable Größe jene Transzendenz verkörpert, die dem Menschen per Se verschlossen bleibt und die nur im Erlebnis der Erleuchtung fassbar wird. Leider ist der Originaltext nicht mehr im Internet verfügbar. Es gibt ihn aber in Auszügen noch in einigen Foren z.B. allmystery.de
Für die Quadratur des Kreises konnte man die von Archimedes im 3. Jahrhundert v. Chr. schriftlich niedergelegte Näherung 22/7 verwenden. Diese Näherung benutzte Franco von Lüttich. Um 1050 in seinem Werk „De quadratura circuli“ erneut.
Zitat: Infolge eines verstärkten Interesses für die antike Mathematik im christlichen Europa ab etwa dem 11. Jahrhundert entstanden etliche Abhandlungen über die Quadratur des Kreises, jedoch ohne dass dabei wesentliche Beiträge zur eigentlichen Lösung geleistet wurden. Als Rückschritt zu betrachten ist, dass im Mittelalter der Archimedische Näherungswert von 22/7 für die Kreiszahl lange Zeit als exakt galt. (1)
Man darf davon ausgehen, dass Da Vinci diese Näherung kannte. Die folgenden Hinweise legen nahe, dass er in seiner Skizze des Vitruvianischen Menschen darauf anspielte. Die Näherung 22/7 haben auch die Erbauer der großen Pyramide zu Gizeh verwendet.
Eine Quadratur des Kreises, die ein umfangsgleiches Quadrat erzeugt kann leicht bewerkstelligt werden. (Abbildung oben). Nimmt man für den Kreisumfang die Näherung 22/7 (Kreisdurchmesser = 1), so muss ein Quadrat mit diesem Umfang, bei vier gleichen Seiten, ein Viertel von 22/7 betragen. Das wäre 22/28, gekürzt 11/14.
14_TeileDie Zeichnung 2 (links) zeigt die einfache Operation, um ein Umfangsgleiches Quadrat zu zeichnen. Man teile den Durchmesser in 14 Teile und verwende davon 11 als Seite eines Quadrats (Abb. 1).
Das einsame Genie musste nun sehen, wie weit man dieses Quadrat nach oben schieben muss, um es mittig überden Nabel zu bringen. Dazu musste man die in Abb. 1 gezeichnete Teilung noch einmal dritteln. Rechnerisch wird aus 1/14 = 3/42 um 1/42 also muss nach oben geschoben werden. Grafisch berührt das Quadrat dann ziemlich genau den Kreis. Das musste dem genauen Zeichner Da Vinci aufgefallen sein. Da sich sein dargestelltes Quadrat um 1/42 darunter befindet und beide zentrisch liegen, ist die Quadratseite um 2/42-tel größer. Das kleine Quadrat war 11/14, erweitert 33/42, das gezeichnete 35/42, der Kreisdurchmesser 42/42. Die Proportionen lauten nun:
Kreisdurchmesser (42) zu umfangsgleichem Quadrat (33). 42/33 = 3×14//3×11 = 14/11
Gezeichnete Quadratseite (35) zu Kreisdurchmesser (42). 35/42 = 5×7/6×7 = 5/6
Wenn Sie diese Rechnung, nicht nachvollziehen mögen, sehen sich die folgende Abb. 3 an.
Da_Vinci
Das gelbe Quadrat wurde in Da Vincis Vitruvianischen Menschen nicht gezeichnet. Es ist hypothetisch und entspricht einer Näherung der Quadratur des Kreises auf Basis der Näherung für PI~22/7. 22/7 wurde durch Archimedes erstmals schriftlich niedergelegt und im Spätmittelalter neu entdeckt. Man darf davon ausgehen, dass sie Da Vinci bekannt war.
Dass Da Vinci mit der Quadratur des Kreises befasst war, das zeigt das folgende Zitat: „Ich aber quadriere den Kreis“
Klaus Schröer und Klaus Irle verfassten ein Werk mit gleichem Titel „Ich aber quadriere den Kreis“, verlegten sich jedoch auf wesentlich komplexere Konstruktionen.
Sie wiesen zweifelsfrei nach, dass der Meister aus Italien sehr intensiv nach der Quadratur des Kreises suchte und mit obigem Zitat den Erfolg kund tat. Sie vermuteten ebenfalls eine durch das Genie verborgene Konstruktion einer Kreisquadratur.

FOHAT_1


Quellenverzeichnis:
(1) Quadratur des Kreises im Mittelalter


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (4)

Samstag, 11. Juni 2016 9:00

Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Es gibt nun zwei Möglichkeiten einen Kreis in ein Quadrat umzuwandeln. Das Quadrat, dass den gleichen Umfang wie der Kreis hat, nennt man umfangsgleiches Quadrat. Aber ebenso gibt es ein Quadrat, dass die gleiche Fläche besitzt, es ist das flächengleiche Quadrat.
Zweierlei_Quadraturen

Die beiden Quadrate in der nächsten Abbildung sind Näherungen beider Kreisquadraturen.
umfangreiches_Quadrat

Die nun entstandene harmonikale Figur zeigt folgende Abbildung:
Naeherungskonstruktion

Einen weiteren Zusammenhang mit der Quadratur des Kreises zeigt die folgende Figur:
Gizeh
In der Abbildung (oben) habe ich das Maß 4/3=1,33333… mit 42 malgenommen. Dadurch entstehen ganze Zahlen und es wird die Breiten-, Höhen-Proportion der Pyramide zu Gizeh deutlich. Ich erwähnte bereits, dass auch sie ein Monument der Quadratur des Kreises darstellt.
Das geballte Auftreten solcher Zusammenhänge, wie sie hier vorliegen kennt man von den alten Megalithbauten, den Pyramiden und einigen antiken Tempeln.
Dieses vorliegende Emblem hat, wie viele Kornkreise, eine ihm eigene harmonisierende Wirkung aufgrund seiner Geometrie. Es macht wenig Sinn und zerstört die Wirkung, wenn man diese Zeichen durch eingängige triviale Symbole ersetzt, um sie verständlicher oder plakativer zu machen. Jedes Zeichen besitzt eine ihm eigene Wirkung. Diese Wirkung besteht auch und besonders dann, wenn der Intellekt dabei unbeteiligt bleibt. Das wussten die Buddhisten Indiens und nannten solche Zeichen Yantra.
Als C.G. Jung feststellte, dass diese und viele andere Zeichen und Symbole in vielen Träumen seiner Patienten in immer gleicher Form wiederkehrten und er sie ebenso in vielen Weltgegenden und fremden Kulturen entdeckte, nannte er sie Archetypen.


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (3)

Donnerstag, 9. Juni 2016 9:00

Die Feinstruktur des Graskreises
Dieses Zeichen ist alles andere als ein Präzisionswerk.

Abb.1
Abbildung 1

Die peripheren Kreise sind perspektivisch bedingt, kleiner im Hintergrund, größer im Vordergrund. Diese Unterschiede tarierensich in der Mitte gegenseitig aus, Abb. 1.
Eine Analyse gelingt nur dann, wenn man annimmt, dass sich die vier peripheren Kreise ganzzahlig in den Zentralkreis fügen. Die vier umgebenden Kreise sind dann entweder 1/6, 1/7, oder 1/8 des großen Kreisdurchmessers.

Abb.2
Abbildung 2

Die Vergrößerung, Abb. 2 zeigt, die vier kleinen Kreisdurchmesser betragen vermutlich 1/7 des großen Kreises. In allen weiteren Darstellungen wurde der Einfachheit halber der Zentralkreisdurchmesser = 1 gesetzt.

Kann man denn überhaupt eine geometrische Analyse durchführen?
Natürlich können wir nicht wissen, ob die Vermutung richtig ist. Die Ergebnisse sind allerdings so verblüffend, dass ich sie dennoch darstellen will. Ja, man mag davon ausgehen, dass eine präzisere Darstellung überhaupt nicht erforderlich sei, weil diese Proportion von Hauptdurchmesser zu Nebenkreisdurchmesser von 7 zu 1 so interessante Ergebnisse liefert, dass man am Ende nicht mehr daran zweifeln möchte, diese Annahme sei richtig. Die Idee wurde übermittelt. Mag man es anzweifeln, so muss ich darauf hinweisen, dass die Idee zur folgenden Darstellung, diesem unpräzisen und wagen Gebilde zu verdanken ist. Sie könnte vielleicht ebenso beim Betrachten einer Blume entstanden sein. Nun diese entstand beim Betrachten dieses Graskreises und ergab so etwas wie ein Mandala, das eine harmonische und harmonikale Idee transportiert. Meine erste und tragende Idee aufgrund der bloßen Erscheinung dieses Graskreises war das Problem der Quadratur des Kreises. Ob Intuition oder fixe Idee, mag der Leser selbst bewerten.
Die Quadratur des Kreises stellt eine so bedeutende Problemstellung dar, dass ihr Ausdruck sprichwörtlich für unlösbare Probleme wurde. 1882 wurde durch den Mathematiker Ferdinand von Lindemann bewiesen, dass eine mathematisch exakte Lösung nicht möglich ist.
Siehe auch: Quadratur des Kreises
Diese Epoche des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts kündigte einen Paradigmenwechsel an, der sich nicht zuletzt mit Lindemanns Beweis, der seit Jahrtausenden gesucht wurde, ankündigte. Die Menschheit erwachte mit zunehmender Geschwindigkeit in das neue Zeitalter des Wassermann. Dieses Zeitalter in dem wir uns heute befinden ist kein Ende, sondern ein Beginn. Althergebrachte Ansichten werden durch neue ersetzt, was für viele den Anschein erweckt, wir stünden vor einem Untergang. Menschen flüchten sich in Verschwörungstheorien, um in einer Zeit Halt zu finden, in der sich alles im Umbruch befindet.
Die Mathematik der Quadratur des Kreises beinhaltet jedoch alte, universelle Ideen, welche die Zeiten überdauern. Viele Kornkreise können diese alten, jedoch alle Zeiten überdauernden Ideen übermitteln. Vielleicht liegt darin ihre Botschaft.
Das alte Ägypten hinterließ uns mit der großen Pyramide bei Gizeh den in Stein gehauenen Wurf einer solchen Näherung an die Quadratur des Kreises. Eine Näherung, die sowohl den Goldenen Schnitt, wie eine Näherung an die Kreiszahl PI enthält. Genauer gesagt ist sie die Zirkulatur des Quadrats.
Symbolhaft steht der Kreis für das Göttliche, die Unendlichkeit, das Jenseitige, das Vollkommene, während das Quadrat Sinnbild für die Erde ist. Das zeigt sich auch in der Mathematik des Kreises. Das Verhältnis zwischen Umfang und Durchmesser eines Kreises ist eine Transzendente Zahl:
PI = 3,14159…
Diese Zahl heißt Transzendent, weil sie nicht durch eine mathematische Gleichung darstellbar ist. PI ist gewissermaßen nicht von dieser Welt. Das wurde durch Lindemann erstmals bewiesen.
Die Pyramide wurde über einem Quadrat errichtet, während der Kreis um ihre Spitze, mit der Höhe als Radius, den umfangsgleichen Kreis ergibt. Das Quadrat ist also baulich Substanz geworden, während der Kreis betrachtend gedacht, oder konstruiert erst erschaffen werden muss. Der Beschauer zirkuliert also das Basisquadrat und kommt so zur Umwandlung des Quadrats in einen Kreis. Symbolhaft wird Substanz in Geist gewandelt, wie in der Alchemie Blei in Gold verwandelt werden sollte.


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (2)

Montag, 6. Juni 2016 21:00

Abb. 1 + 2 zeigen zwei Beispiele engl. Kornkreise aus den 80er Jahren:
CradleHillSeafordAlfrestonWestSussex
Abb. 1: Kornkreis am Cradle Hill bei Seaford in West Sussex, 7. Juli 1984
LongstockAndoverHampshire
Abb. 2: Kornkreis bei Longstock/Andover in Hampshire, England, 31. Juli 1985

Die erste Reaktion auf solche Erscheinungen war der Gedanke: Hier haben sich Witzbolde ans Werk gemacht. Diese und ähnliche Gedankengänge sind Teil der Geschichte der Kornkreise. Andrew Collins und Pat Delgado haben ihre Erfahrungen und Gedankengänge im ersten Werk über Kornkreise niedergelegt.
Pat Delgado und Colin Andrews: „Kreisrunde Zeichen“, Eine Untersuchung des Phänomens der spiralförmig flachgelagerten Bodenmuster in Kornfeldern, 1989.
Das Buch ist eine eindrucksvolle Sammlung von Berichten über paranormale Phänomene im Umfeld von Kornkreisen mit zahlreichen Berichten, die dem Leser zeigen, dass das Phänomen „Kornkreise“ existiert.
Danach setzte ein beispielloser Kampf um dieses Phänomen ein, das in seinen Kontroversen die ganze Vielfalt der menschlichen Natur wiederspiegelt. Für mich galten Kornkreise bis etwa 2009 als Werk von Irren, die keine Mühen scheuen, um sich in Szene zu setzen. Die zunehmende Komplexität ließ mich zweifeln und schließlich begann ich mich eingehender damit zu beschäftigen. Die intensive Auseinandersetzung mit den Hintergründen des Phänomens, die Übereinstimmung mit privaten unveröffentlichten geometrischen Skizzen einiger bis heute als rätselhaft geltender Kornkreise, schließlich der Nachweis biologischer Anomalien, haben mich vom Phänomen Kornkreis überzeugt. Dabei habe ich die kritische Distanz nie verloren. Ich kenne die Geschichte der Kornkreise, die Einwände, die Instrumentalisierung durch die Presse, das Pro und Kontra der Befürworter und Gegner, das Versteckspiel der Fälscher. Meiner Schätzung nach sind heute etwa 90% aller Kornkreise Fälschungen. Jedoch diese ersten Kornkreise wurden nicht allesamt von den beiden zwei Rentnern Doug and Dave hergestellt, wie der SPIEGEL-Artikel nahelegt „Eine Frage der Ähre“.
Die beiden Rentner gaben zu, im Laufe vieler Jahre hunderte von Kornkreisen gefälscht zu haben. Dass es in den in Frage kommenden Jahren einige Hundert dieser Erscheinungen binnen eines Jahres gab, wird in dem Artikel unterschlagen. Es würde die Stimmung, die ein solcher Artikel erzeugen sollte erheblich beschädigen. Ob die beiden emsigen Kneipengänger auch die Fähigkeit hatten Halme zu biegen, wie von Delgado und Andrews, beim Inspizieren von Kornkreisen immer wieder beschrieben, mag man bezweifeln. Ob sie daran dachten Embleme griechischer Philosophie ins Korn zu drücken? Die Presse hatte das Phänomen zunächst jedenfalls bereitwillig ernst genommen, was die Auflagen enorm steigerte. War die Angelegenheit dann auf ihrem Höhepunkt, musste eine neue Sensation her. Mit dem Geständnis der beiden Rentner konnten die Auflagen erneut hochgetrieben werden. Damit war die Sache dann auch „pressetechnisch“ erledigt.
Es gibt zahlreiche Belege für die nicht menschliche Abkunft vieler Kornkreise, bis in die Gegenwart. Die Folgenden sind lediglich herausgegriffene Exempel:
1. Die Nachweise durch Nancy Talbot bltresearch.com
2. Der Videobeweis vom 7. Juli 2007, dokumentiert durch Gary King.
2. greatdreams.com und youtube
3. Zwei Kornkreise, die 60 Tage vorher, die Verleihung von Nobelpreisen
3. dokumentieren.
Ich könnte die Reihe fortsetzen und zu jedem dieser Kornkreise interessante Analysen liefern, die den Interessierten alleine durch ihre Schlüssigkeit überzeugen.
Prinzipiell ist eine Sache so wie sie ist. Für Kornkreise gilt das ebenso wie für Radkappen oder Blumen. Die Gegenstände unserer Wahrnehmung spiegeln per se und prinzipiell den Wahrnehmenden zurück. Der Skeptiker trägt seine Skepsis ebenso mit sich herum, wie der Gläubige seinen Glauben. Alles liegt im Auge des Betrachters. Weder ist ein Skeptiker durch gute Argumente zu überzeugen, noch ein Gläubiger von seinem Glauben abzubringen. Die Neutralität wissenschaftlicher Unvoreingenommenheit ist zwar ein seltenes Ereignis, aber die einzige Möglichkeit des Fortschritts.
Abbildung_3Was die Sache an und für sich betrifft, so sind viele dieser Kornzeichen Embleme der seit Jahrhunderten überlieferten und heute vollkommen vergessenen Tetraktys (griechisch, Vierheit) der Pythagoreer, bei der sie ihren Treueschwur leisteten und von dem sie sagten, sie sei: Quell der immer strömenden Natur

Siehe: Zahl Seele Kosmos


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (1)

Donnerstag, 2. Juni 2016 9:35

Anmerkungen zum holl. Graskreis in der Provinz Noord-Brabant.
YvonneCopyright: Yvonne

Dieser Graskreis wurde an 8.4.2016 entdeckt. Er gehört in die Reihe von Feldzeichen, die Robbert van den Broeke auf mediale Weise angekündigt hatte und anschließend aufgefunden wurde. Die medialen Botschaften des Niederländers umfassen Form, Ort und oft auch die Erläuterung des Symbolgehalts der Zeichen. Die Niederkunft dieser oft recht rudimentären Geometrien fand auch in Gegenwart von Augenzeugen statt. Sie enthalten in aller Regel eindeutige physikalisch-biologische Anomalien. Der vorliegende Kornkreis ist wegen seiner für Kornkreise elementaren Form interessant und auch weil er von einer UFO-Sichtung begleitet wurde.
Siehe auch: Grenzwissenschaften aktuell
Fälschlicherweise wird diese Geometrie von englischen Forschern „Quintuplet“ genannt. Sie sind indessen Zeichen der Quaternität. Die Pythagoreer nannten sie Tetraktys, was Vierheit bedeutet. Sie galt als heilig und war universelles Sigel für das All als Gesamtheit des Kosmos und des Menschen. Sie galt den Pythagoreern auch als Zeichen ihres Bundes. Es ist sehr einfach zu zeigen, dass die Tetraktys zu allen Zeiten und in allen Kulturen als heilig angesehen wurde, dass man in ihr die Grundstruktur des Menschen und des Kosmos sah. Dabei darf ich aus der überaus reichen Überlieferung nur einige Zitate anführen:
Zitat: In den „Goldenen Versen“ (carmenaureum), einem in der Antike und dann erneut in der Renaissance populären Gedicht, das die pythagoreischen Lehren zusammenfasste, steht eine etwas abweichende Fassung der Formel (Verse 47+48): „Ja, bei dem, der unserer Seele die Tetraktys übergeben hat, Quelle der ewig strömenden Natur.“ (1)

TetraktysTetraktys wurde in Dreiecksform dargestellt, Abbildung E1. Dabei kann man die vier konsonanten Intervalle abzählen, welche als Frequenzverhältnisse 1:1 (Grundton), 1:2 (Oktave), 2:3 (Quinte), 3:4 (Quarte) erklingen.

Abbildung E1: Kornkreis vom 1. Juli 2012, WadenHill, bei Avebury, in Wiltshire

Die auf dem Tetraktyskonzept fußende pythagoreische Konsonanzlehre prägte die mittelalterliche Musiktheorie weitgehend. (2)
Zitat: Nikolaus von Kues vertrat in seiner Schrift „De coniecturis“ (1440) die Auffassung, dass in den Zahlen 1, 2, 3 und 4 und ihren Kombinationen alle Harmonie bestehe; er berief sich aber nicht ausdrücklich auf die pythagoreische Tradition. (3) Der Humanist Johannes Reuchlin verglich in seinem 1494 erschienenen Werk „De verbomirifico“ (Über das Wunder wirkende Wort) das Tetragramm, das den Gottesnamen JHWH darstellt, mit der Tetraktys. Raffael gab sie auf seinem Fresko „Die Schule von Athen“ auf einer Tafel wieder. Auch Johannes Kepler hat sich in seinem 1619 erschienenen Werk „Harmonicemundi“ (Weltharmonik) mit der Tetraktys befasst. (4)
Die Zahl erlangte bei und durch die Pythagoreer eine philosophische Qualität. Augustinus (354-430) entwickelte aufbauend auf der Überlieferung im Neupythagoreismus, (1. Jahrh. v. Chr. – 3. Jahrh. n. Chr.) eine Heiligung der Zahlen. Er sah in ihnen das Wirken Gottes und Gott selbst. (5)
Die pythagoreischen Lehren beeinflussten auch die Baumeister der Gotik. Pythagoras sitzt als Figur über dem rechten Eingangstor des Westportals, dem sog. Königstor der Kathedrale von Chartres. Auf dem Fresko Schule von Athen verewigt Raphael Pythagoras in der linken Ecke des Monumentalwerks mit dem Emblem der Tetraktys. Johannes Kepler (1571-1630) verarbeitet pythagoreische Überlieferung in seinem „Mysterium Cosmographicum“ (1596) (6). Die Nachweise sind zu zahlreich, um sie alle zu nennen. Pythagoreisches Wissen wandert von Griechenland aus über den ganzen europäischen Kontinent. Es dringt in die Kabbala der Juden ein, infiziert die Geheimgesellschaften der Rosenkreuzer und Freimaurer. Im frühen 20. Jahrhundert befasst sich vor allem der Quantenphysiker Werner Heisenberg mit dem Timaios. Der ist zwar ein Werk Platons, jedoch spricht in diesem Dialog ein Pythagoreer. Heisenberg sagt in „Der Teil und das Ganze“:
Zitat: … seit der berühmten Arbeit von Planck aus dem Jahre 1900 nannte man solche Forderungen Quantenbedingungen. Und diese Bedingungen brachten eben jenes merkwürdige Element von Zahlenmystik in die Atomphysik, von dem vorher schon die Rede war. Gewisse aus der Bahn zu berechnende Größen sollten ganzzahlige Vielfache einer Grundeinheit, nämlich des Planckschen Wirkungsquantums sein. Solche Regeln erinnerten an die Beobachtungen der alten Pythagoreer, nach denen zwei schwingende Saiten dann harmonisch zusammenklingen, wenn bei gleicher Spannung ihre Längen in einem ganzzahligen Verhältnis stehen. (7)
Im Buch „Zahl Seele Kosmos“ (8) ist das ganze Panorama pythagoreischen Wissens aufgespannt. Ausführliche Experimente am Monochord und die musikalischen, philosophischen Zusammenhänge wurden durch Hans Kayser (1891-1964) unter dem Namen für unsere Zeit aufbereitet. Leider sind seine Werke weitgehend verschwunden. Der Synergia Verlag hält sie jedoch noch immer zum Kauf verfügbar.


Quellenverzeichnis:
(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraktys#Antike_Bedeutung
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraktys#Mittelalter
(3) De coniecturis II.2 (83); siehe dazu Werner Schulze:
(3) Harmonik und Theologie bei Nikolaus Cusanus, Wien 1983, S. 70f.
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraktys#Neuzeitliche_Rezeption
(5) Naredi-Rainer, Paul; Architektur und Harmonie,
(5) Dumont, Köln, 2. Aufl., 1984, S.40
(6) Riedweg, Christop; Pythagoras, C.H.Beck, München, 2002, S.170f.
(7) Heisenberg, Werner; Der Teil und das Ganze;
(7) Piper, München, 8. Aufl. 2010, S.47
(8) Limbrunner, Willibald; Zahl Seele Kosmos; Synergia, 2010.


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
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Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
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