Beitrags-Archiv für die Kategory 'Philosophie'

6. Januar, die Nacht der Wunder: Perath

Donnerstag, 4. Januar 2018 12:53

Kerzen

Den Abschluss der Rauhnächte bildet ein ganz besonderes Ereignis, darum werde ich dieses Datum gesondert heraus stellen. Es handelt sich um die sogenannte Perath-Nacht, die Nacht der Wunder, die vom 5. auf den 6. Januar geschieht. Sie trägt auch den Namen Perchten-Nacht.

In christlichen Zeiten wurde dieses Datum dann in Epiphania, auf deutsch „Erscheinung“, oder den Tag der heiligen drei Könige, umgetauft.
Ebenso interessant ist die Bezeichnung der heiligen drei Bethen, die im Zusammenhang mit Frau Holle, bzw. der dreifaltigen Göttin (weiße, rote und schwarze Göttin) stehen: Katharina, Margarethe und Barbara. Wenn Du hier auf den jeweils ersten Buchstaben des Vornamens achtest, fällt Dir da etwas auf?
K+M+B“ und schon kann man einen Bogen zu den heiligen drei Königen ziehen. Das Schutzsymbol, was an diesem Tag von Sternsingern über die Tür geschrieben wird, ist eine Formel zum Segen und Schutz für das betreffende Haus und dessen Bewohner.
Das Symbol, dass die Sternsinger am 6.1. über die Haustür der Christen zeichnen, ist durch das Kreuz-Symbol ein Symbol des Todes. Wenn man allerdings zwischen 20 K M B 18 (bzw. aktuelle Jahreszahl) jeweils einen Stern setzt, und zwar mittig daneben, und nicht wie üblich hoch gesetzt, entsteht eine große Schutz-Energie. Perath bedeutet sinngemäss „leuchtend, strahlend, schön“, das Licht kommt nun zurück, und verscheucht die langen Nächte und die Dunkelheit. Eine andere Übersetzung bedeutet hingegen: die Verborgene. Es ist aber demnach wichtig, dass das Kreuz von oben nach unten, dann von links nach rechts, und von links oben nach rechts unten und von rechts oben nach links unten gezogen wird, wie beim Reiki. Man kann dieses Symbol selbst draußen an der Haustür anbringen, evtl., wenn es stimmig ist, mit einer Räucherung, einem Gebet oder Dingen, die man sonst praktiziert, um einen großen Schutz aufzubauen.
Früher, als die Menschen in diesen Gegenden noch vorrangig an die Göttinnen und Götter, in diesem Fall an Frau Holle, glaubten, auch Frau Percht, Perath oder Holla genannt, wurden im sogenannten Percht-Feuer die Zettel aus den Sperrzeiten verbrannt (siehe hierzu den Bericht zu den Rauhnächten vom 24.12.2017 im FGK Forum).
An diesem Abend blieb außerdem der 13. und letzte Wunschzettel übrig, um ihn nicht aus den Augen zu verlieren, empfiehlt es sich, ihn in ein Glas neben das Bett zu stellen, um jeden Tag wieder zu sehen, welchen Wunsch man sich selbst verwirklichen darf.
In dieser Nacht solltest Du ganz besonders auf Deine Träume achten, da man von dieser Nacht sagt, dass sich die Träume erfüllen. Hoffen wir also auf schöne, positive Träume.
Es gibt auch heute noch Menschen, die in den Rauhnächten „weiße Speisen“ nach draußen stellen, wie z.B. Milchreis, Mehl oder Milch mit etwas Brot und Honig, für Frau Percht und ihr Gefolge und die Tiere. Hier streiten sich die Gemüter, ob das gut ist oder nicht, da viele Tiere keine Kuhmilch vertragen. Auch hier hat also der Vegetarismus und Veganismus Einzug gehalten… In früheren Zeiten „opferte“ man diese Speisen zum Dank, und mit der Bitte für ein gutes, kommendes Jahr. In der Perath-Nacht wird die sogenannte Perchtmilch getrunken, von der man sich verspricht, dass sie Segen und Fruchtbarkeit für das kommende Jahr bringt. Die Fruchtbarkeit bezieht sich nicht nur auf die bevorstehenden Schwangerschaften, sondern hatte in erster Linie mit den Ernteerträgen, dem „richtigen“ Wetter und allem, was dazu gehört, zu tun.
Am Perchtentag treffen sich in ursprünglichen Gegenden gern 12 Frauen, um über das sogenannte Perchtenfeuer zu springen, um Wunscherfüllung, Kraft und Segen für das kommende Jahr zu erhalten. Man sagt, wenn eine dreizehnte Frau wahrgenommen wird, so ist Frau Percht persönlich anwesend. Jede dieser Frauen hat an dem Tag eine Frage dabei, für die sie sich durch das „Feuerorakel“ eine Antwort von Frau Percht erhofft. Die Frauen stehen hierfür um das Feuer und halten ihre eigenen Gedanken und Wünsche zurück, jede konzentriert sich auf die Frage dieser einzelnen Frau und achtete auf die Zeichen und Antworten des Feuers, was sich durch Funken sprühen, knistern, knacken, erkennen von Gesichtern, Tieren, Wesenheiten usw. bemerkbar machen kann.

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Geschichte in Wellenbewegungen

Freitag, 1. Dezember 2017 12:38

Geschichte vollzieht sich in großen Zeiträumen, im Wechsel von Neubildung, Stagnation und Zerstörung. Diese Ideen gab es in der Philsophie, in der Alchemie, in Indien.
Europäische Philosophie – Dialektik: These, Antithese, Synthese
Alchemie – Tria Prinzipia: Merkurius, Sulphur, Sal
Advaita Vedanta – Gunas: Satva, Rajas, Tamas
Dieser Prozess bewirkt eine Schwingung, eine Wellenbewegung und somit den Fortschritt.

Geschichte

Gezeigt am Beispiel der Entwicklung seit der französischen Revolution und deren Nachwirkungen in Deutschland.
Der Zeitraum P = 160 Jahre, von 1789 bis 1949 teilt sich in drei Abschnitte.
1. Abschnitt beträgt 1/3 P 1789 bis 1842
2. Abschnitt beträgt 1/2 P 1842 bis 1922
3. Abschnitt beträgt 1/6 P 1922 bis 1949

Die Perioden verhalten sich grob harmonisch und jeder dieser Abschnitte bewegt sich dialektisch vorwärts.Ein grober Fehler besteht darin, Geschichte als kurzfristigen Prozess sehen zu wollen. Es gibt unendlich viele solcher Wellenbewegungen, die alle ineinander greifen. Sogar das Wettergeschehen bewegt sich in diesem Wechsel (Elisabeth Haich). Auf schönes Wetter (Satva), folgt Tamas, Dumpfheit, Stagnation, drückende Schwüle. Diese Stagnation fordert Rajas, das Feuer der Veränderung. Es gibt ein Gewitter. Danach folgt wieder Satva. Diese Dialektik ist jedoch eingebunden in eine Entwicklung. Anders gesagt folgt Entwicklung diesem Dreischritt.
Es ist zeugt von Unkenntnis dieses Prozesses, wenn etwa New Age Bewegungen oder gut gemeinte Heilsverkünder von einer dauerhaften Harmonisierung sprechen oder dies Fordern. Der geschichtliche Prozess wie auch der Naturprozess und auch der Mensch steht in dieser Dialektik. Nichts kann ohne diese Dialektik zur Entfaltung kommen.
Eine Phase des harmonischen Fortschritts entspringt stets einer Grundidee. Diese Idee ist nach einer bestimmten Zeit überholt und nicht mehr zeitgemäß. So entsteht Stagnation. Krisen sind Zeichen einer Wandlung und des Fortschritts. Sie sind notwendig, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Nach meiner Ansicht lässt sich dieser Prozess weder aufhalten noch beschleunigen. Man kann die Natur in ihrem Wirken lediglich beobachten. Alles ist wie es sich entwickelt notwendig und folgerichtig.
Was kann man tun?
Jeder Mensch ist Teil des Weltganzen. Die Tatsache, dass ein Mensch mit der Entwicklung des Ausschnitts, den er überblickt nicht mehr einverstanden ist, weist ihn alleine schon als Teil eines beginnenden Wandels aus. Nun ist der Mensch aber nicht nur als denkender Mensch Teil der Welt, sondern als ganzer Mensch mit seiner ganzen Persönlichkeit. Nur eine solche als Ganzheit begriffene Person ist Teil des Weltganzen. Er trägt also nicht nur durch eine gelungene Meditation dazu bei, wie sich die Welt weiterbewegt, sondern mit all seinem Tun, denken und empfinden. Daher kann eine Änderung der Welt als Ganzes nur durch die Änderung des Menschen als Ganzheit entstehen. Eine solche Änderung geschieht nur durch Erfahrung und Erfahrung braucht die gebotene Zeit, wie man an den großen Zeitperioden ablesen kann.

W. Limbrunner
http://bewusstsein.xobor.de/

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17.2.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 10. Februar 2017 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 17. Februar 2017, 19.00 Uhr
„Die höhere oder verborgene Wirklichkeit des Menschseins und die Möglichkeiten, etwas davon zu erfahren.“

Referent: Dr. Ing. G. Harms – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (4/4)

Dienstag, 31. Januar 2017 8:00

Mystischer Tod bei Rückert und Mahler, die Vertonung eines Gedichts von Friedrich Rückert, ein weiteres Monument dieses Intervallgebildes.
Another monument of this interval formation, musical version of a poem of Friedrich Rückert, (I am lost to the world from Gustav Mahler)
Plejaden_7
Abbildung 7

Das Auf und Ab im zweiten und dritten Takt beginnt bei C und endet beim betonten A in einer vollen Note. Das Spiel umspannt also eine große Sexte C-A, (Frequenzverhältnis 3:5). Der fünfte Takt beginnt mit einer Wiederholung des Intervalls C‘-E, kleine Sexte, (Frequenzverhältnis 5:8).
Der Höhepunkt des Liedes mündet in den Refrain: „und ruh in einem stillen Gebiet“.
The climax of the song ends in the refrain: „and rest in a silent prayer“.

Die Beschreibung des Liedflusses an dieser zentralen Stelle
Plejaden_8
Abbildung 8

„und ruh“, wird in einem Terzaufschwung g-b (kleine Terz, Frequenzverhältnis 5:6) gesungen.
„And rest“, is sung in a third boom g-b (minor third, frequency ratio 5:6).
Nun fällt die Melodie vom b, ab bis zum d, erneut ein kleines Sext Intervall (Frequenzverhältnis 5:8). Von dort schwingt sich die Melodie um eine Oktave nach oben zum d‘, ruht dort, um zum g, um eine Quinte abzufallen.
Now the melody from the b, down to the d, falls again a minor sext interval (frequency ratio 5:8). From there the melody swings up an octave upwards to the d‘, resting there to fall to the g, to a fifth.
Eingebettet ist das Ganze in den g-Molldreiklang (g-b-d‘), dieser nimmt jedoch den Umweg über b-d (kleine Sexte, 5:8), um sich dann mit d-d‘, mit einer Oktave, „himmlisch“ zu vollenden.
The whole is embedded in the G minor triad (g-b-d‘), but it takes the detour via b-d (5:8), then ends with d-d‘, with an octave „celestial“.

Das Emblem der zentralen Stelle in Mahlers Liedkomposition
Plejaden_9
Abbildung 9

Die Intervalle der zentralen Stelle in Mahlers Lied sind in der Grafik in blauer Farbe dargestellt. Sie können aus der rechten Kreisfigur gezogen werden. Anders gesagt, könnte man sie auf einem Monochord einstellen und dabei die Kreisfigur auf der rechten Seite in Abbildung 9 nutzen.
Das Quartintervall (4:5) benötigt die Längen 4 und 5
Das Intervall der kleinen Sexte (5:8) benötigt die Längen 5 und 8
Das Oktavintervall (1:2) benötigt die Längen 1 und 2, in Abbildung 9, die Längen 4 und 8
Das Intervall einer großen Terz (4:5) benötigt die Längen 4 und 5

Zusammenfassung
Dieses wundersame Lied, die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert, kündet von einem inneren, mystischen Tod, der inneres Leben erweckt hat. Die Eckpfeiler dieser mystischen Welt wurden von Mahler im Wesentlichen den Intervallen der großen Sexte (Frequenzverhältnis 3:5), der kleinen Sexte (Frequenzverhältnis 5:8) und einer Oktave (Frequenzverhältnis 1:2), gesetzt, jener Teilung, die auch in den behandelten Kornkreisen gesetzt ist.
This miraculous song, the setting of a poem by Friedrich Rückert, proclaims an inner, mystical death that has awakened inner life. The cornerstones of this mystical world were set by Mahler in the intervals of the major sixth (frequency ratio 3:5), (frequency ratio 5:8) and an octave (frequency ratio 1:2) which is also divided in the treated crop circles.
Plejaden_10
Abbildung 10

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!

Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh‘ in einem stillen Gebiet!
Ich leb‘ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!

Friedrich Rückert

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (3/4)

Sonntag, 29. Januar 2017 8:00

Die Himmelsscheibe von Nebra. The Nebra Skydisk.

Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine kreisförmige Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold und stellt offenbar astronomische Phänomene und religiöse Symbole dar, ihr Alter wird auf 3.700 – 4.100 Jahre geschätzt. Dieses Artefakt der frühen Bronzezeit Mitteleuropas (Aunjetitzer Kultur) gilt als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche.
::Quelle – wikipedia.org
These are interpreted generally as a sun or full moon, a lunar crescent, and stars (including a cluster interpreted as the Pleiades). … The disk is attributed to a site near Nebra, Saxony-Anhalt, in Germany, and associatively dated to c. 1.600 BC. It has been associated with the Bronze Age Unetice culture.
::See – en.wikipedia.org

Wie die Geometrien der beiden Kornkreise
As the geometries of the two crop circles

– 29. Juni 2016, England – June 29, 2016, England
– 7. Juli 2016, Holland – July 7, 2016, Holland
beruht auch die Himmelsscheibe von Nebra auf der gleichen Konstruktion.
also, Nebra Sky disk is based on the same construction.
Plejaden_5Abbildung 5

Gefunden wurde sie am 4. Juli 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg in der damaligen Gemeinde Ziegelroda nahe der Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt.
::Quelle – wikipedia.org
Darüber hinaus stimmen die Jahrestage überein.
In addition, the anniversaries are the same:
– 4. Juli, 1999, Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra
– July 4, 1999, Discovery of Nebra Sky Disc
– 4. Juli, 2016, Entdeckung des Kornkreises in Holland
– July 4, 2016, Discovery of the crop circle in Holland
Plejaden_6
Abbildung 6

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (2/4)

Freitag, 27. Januar 2017 8:56

Die Geometrie des Kornkreises. The geometry of the crop circle.

Die einzelnen Konstruktionsschritte. The constructionsteps.
Plejaden_3
Abbildung 3

Rekonstruktion und die Teilung des Fünfecks in 3:5
Reconstruction and division of the pentagon in 3:5
Plejaden_4
Abbildung 4

Wie im Kornkreis vom 29. Juni 2016, bei Whitesheet Hill, Stourton, Wiltshire, England, beruht die Konstruktion auf der Idee, die Seitenmitten des Fünfeckshervorzuheben. Und das, um eine ganzzahlige Teilung eines Fünfecks darzustellen. Die einzige, die mir bekannt ist.
As in the crop circle of June 29, 2016, at Whitesheet Hill, Stourton, Wiltshire, England, the construction is based on the idea of emphasizing the side centers of the pentagon. And this is to represent an integer division of a pentagon. The only one that is known to me.

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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7.7.2016 – Die Plejaden im Kornkreis (1/4)

Mittwoch, 25. Januar 2017 13:43

Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland.
The Pleiades in the crop circle of July 7, 2016, Holland.

Robbert van den Broeke sagt uns in seiner Kornkreisbeschreibung, die stehenden Garben stellten die Sternenkonstellation der Plejaden dar.
Robbert van den Broeke tells us in his crop circle description, the standing sheaves represented the stars constellation of the Pleiades.
“From Nancy Talbott – BLT Research Inc:
News for crop circle fans… the first Dutch formation in July has just occurred. Robbert v/d Broeke (www.bltresearch.com/robbert.php) skyped me last night to report the details, not the least of which is that–since it´s been raining daily for the whole month of June – the fields are soaked & even the tram-lines are filled with water, making it very difficult to reach the new formation. As is so often the case Robbert felt its “energy” and saw (in his ‘mind’s eye’) what it would look like (a ‘big ring, inside of which was a large flattened circle with standing crop tufts representing the Pleiades constellation’)”

::Quelle – grenzwissenschaft-aktuell.de

Ich habe das überprüft und legte dabei Norden in die Mitte des Kornkreises.

Der Kornkreis als Himmelskarte. The cropcircle as a celestial chart.
Plejaden_1
Abbildung 1

Um die Sternenkonstellation halbwegs mit dem Kornkreis in Deckung zu bringen, musste die Lage der Plejaden (mit dem Programm Stellarium V1.012.4), gegenüber der heutigen Lage um ca. 17.000 Jahre in der Vergangenheit legen. Ursache für diese Drehung ist die Präzision. Eine langsame Taumelbewegung der Erdachse. Aufgrund dieser Bewegung wandert der Himmelspol entlang eines Kreises und auch die Plejaden führen dabei eine Taumelbewegung aus. Der orangefarbene Kreis kennzeichnet die Bahn des Himmelspols. Der Kreis fungiert gewissermaßen als Uhr und zeigt, je nach Lage des Himmelspols die Zeit an.
In order to cover the constellation of stars with the crop circle, the situation of the Pleiades (with the program Stellarium V1.012.4), had to set time about 17,000 years in the past. The reason for this rotation is the precession. A slow wobbling motion of the earth’s axis. As a result of this movement, the celestial pole travels along a circle, and the Pleiades also cause a spining movement. The orange circle characterizes the orbit of the sky pole. The circle functions as a clock and displays the time according to the location of the sky pole.
Plejaden_2
Abbildung 2

::Autor – R.U. Müller


Inhaltsverzeichnis
::Teil 1 – Die Plejaden im Kornkreis vom 7. Juli 2016, Holland
::Teil 2 – Die Geometrie des Kornkreises
::Teil 3 – Die Himmelsscheibe von Nebra
::Teil 4 – Die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Rückert

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20.1.2017 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 6. Januar 2017 8:00

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(38 Jahre – 1979-2017)

Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt, Einlaß: 18.45 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen! Räume: siehe Hinweistafel im Eingangsbereich/STZ-Mitarbeiter. Vorträge im Kleinen Saal/Raum 27, 2. Etage (ohne Fahrstuhl), Restauration: Taverne Odysseus.


Freitag, 20. Januar 2017, 19.00 Uhr
„Universales Wissen öffnet das Tor zum Wassermann-Zeitalter“

Referent: O. Jung – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (7)

Donnerstag, 30. Juni 2016 8:00

Kosmos

Der Kornkreis stellt also den Urtypus des Gegensätzlichen, zweier sich durchdringender Kreise (Vesica Piscis) und die dahinter liegende Synthese, den umschließenden Kreis dar. Als Urgegensatz gilt die Innen- und Außenwelt, der Mensch und der Kosmos, die kleine und große Welt. Beide scheinen durch ein gemeinsames Band der Erkenntnisfähigkeit und Vernunft miteinander verwoben, denn die Gesetze im Kosmos sind jene die der Mensch durch den Einsatz seiner Erkenntnisfähigkeit durchschauen und verstehen kann. Die selbe Erkenntnisfähigkeit setzt ihn in die Lage ethisch zu handeln. Dadurch sind die Gegenwelten, Mensch und Kosmos in einer großen Synthese durch den Logos miteinander verbunden.
Zu erwähnen wäre noch, wenn von Intelligenz die Rede ist, dass der Intellekt als Fähigkeit übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen gemeint ist, als die Vernunft im eigentlichen Sinne. Intelligenz wird, heute eher als die Fähigkeit bezeichnet, bloße technische Abläufe zu erfassen. Intelligenz zeigt auf, was möglich ist, Vernunft das was sinnvoll ist.
Die Vorstellung der Verbundenheit des Menschen mit dem Kosmos uralt und auch bekannt geworden durch dem alchimistischen Grundsatz der Tabula Smaragdina Hermetis: Zitat: „Wie oben, so unten“
Dieser Ausspruch kann ohne astrologisches Gedankengut nicht verstanden werden. Die Astrologie besagt, dass feinere unsichtbare Kräfte den Kosmos und den Menschen durchwalten. Dass die Bewegung der Gestirne sich im Menschen wiederspiegeln und ihn beeinflussen. Diese alte Vorstellung darf als Vorläufer der Logos-Idee verstanden werden. In der Astrologie sind es die astrologischen Kräfte durch welche der Kosmos unmittelbar auf den Menschen wirkt. Astrologische Kräfte sind das Medium durch welches Mensch und Kosmos aufeinander bezogen sind. Darauf beruhen die sogenannten „astralen Einflüsse“, nach dessen benannt ist der Astral, oder die Aura. Ein Energiefeld, dass den Menschen umgeben soll und von den Hellsehenden als eiförmig beschrieben wird. In dieser Aura wirken, den alten Vorstellungen zufolge die astrologischen Kräfte auf den Menschen ein und der Mensch auf diese. Alle alten Kulturen haben Astrologie betrieben. Eines der ältesten Monumente der Astrologie ist der Tierkreis von Dendera in Ägypten.


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (6)

Dienstag, 28. Juni 2016 8:00

Logos
Was nach heutiger Ansicht „alle Gestirne … lenken und zusammenhalten“, wie Hildegard von Bingen sich ausdrückt, ist im Wesentlichen die Gravitationskraft, sowie die elektromagnetische Kraft. Sie sieht also hinter den Naturgesetzen die im Kosmos wirken eine Vernunft oder „Unterscheidungskraft“ (Diskretion), die sie hervorbringt. Die Moderne leugnet eine solche hinter der Erscheinung wirkende Vernunft. Die großen Physiker sahen das aber anders.
Albert Einstein sagt dazu:
Zitat: „A priori sollte man doch eine chaotische Welt erwarten, die durch Denken in keiner Weise fassbar ist. … Die Art Ordnung, die dagegen z.B. durch Newtons Gravitationstheorie geschaffen wird, ist von ganz anderem Charakter. Wenn auch die Axiome der Theorie vom Menschen gesetzt sind, so setzt doch der Erfolg des Beginnens eine hochgradige Ordnung der objektiven Welt voraus. (1)
Diese Ordnung von der Einstein spricht ist für ihn der Beweis, dass der Mensch durch die ihm gegebene Vernunft im Stande ist, den Kosmos zu verstehen. Hildegard von Bingen sagt „Unterscheidungskraft“ wurde dem Menschen von Gott verliehen, was angesichts der zeitlichen und kulturellen Distanz eine Aussage ist, die sich mit der Einsteins und vieler großer Wissenschaftler deckt.
Immanuel Kant erwägt beim Anblick des Himmels – der für ihn die Naturgesetzlichkeit an und für sich darstellt – wie auch bei Hildegard von Bingen das moralische Gesetz, das sie (lat. Discretio) „Unterscheidungskraft“, Vernunft als Grundlage der „Tugenden“ benennt:
Zitat: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Das erste fängt von dem Platze an, den ich in der äußeren Sinnenwelt einnehme, und erweitert die Verknüpfung, darin ich stehe, ins unabsehlich Große mit Welten über Welten und Systemen von Systemen, überdem noch in grenzenlose Zeiten ihrer periodischen Bewegung, deren Anfang und Fortdauer. Das zweite fängt von meinem unsichtbaren Selbst, meiner Persönlichkeit an und stellt mich in einer Welt dar, die wahre Unendlichkeit hat, aber nur dem Verstande spürbar ist, und mit welcher (dadurch aber auch zugleich mit allen jenen sichtbaren Welten) ich mich nicht wie dort in bloß zufälliger, sondern allgemeiner und notwendiger Verknüpfung erkenne. Der erstere Anblick einer zahllosen Weltenmenge vernichtet gleichsam meine Wichtigkeit als eines tierischen Geschöpfs, das die Materie, daraus es ward, dem Planeten (einem bloßen Punkt im Weltall) wieder zurückgeben muss, nachdem es eine kurze Zeit (man weiß nicht wie) mit Lebenskraft versehen gewesen. Der zweite erhebt dagegen meinen Wert als einer Intelligenz unendlich durch meine Persönlichkeit, in welcher das moralische Gesetz mir ein von der Tierheit und selbst von der ganzen Sinnenwelt unabhängiges Leben offenbart. (2)
Hildegard von Bingen spricht von „Unterscheidungskraft“, Einstein von durch Denken fassbare „Ordnung“, Kant vom „Intelligenz“ und moralischem Gesetz (Ethik). Man kann die genannten Begrifflichkeiten unter dem Wort „Logos“ subsummieren. Die biblischen Texte alleine geben diese Synthese bereits her:
Zitat: „Die Bedeutung des griechischen Wortes „lógos“ ist nicht reduzierbar auf den deutschen Begriff „Wort“, obwohl man sich in den Bibelübersetzungen oft für diesen Begriff entscheidet. „Logos“ bezeichnet u.a. auch Sprache, Rede, Beweis, Lehrsatz, Lehre, Sinn und Vernunft. Diese Bedeutungsvielfalt ergibt sich u.a. anhand folgender Passagen: Hebr 1,2 EU; 1 Kor 1,24 EU; Kol 2,2-3 EU; Kol 1,16 EU; 1 Kor 8,6 EU; Joh 1,10 EU (3)
Ferner:
Zitat: „Unter den Wortbedeutungen des griechischen Ausdrucks „logos“ wird wortgeschichtlich insbesondere jene der „Vernunft“ im philosophischen Kontext bedeutsam, leiht sie doch bis heute der Disziplin der Logik ihren Namen – und davon abgeleitet auch der „Gesetzhaftigkeit“ von Überlegungen (logisch). (4)“ und kommt zu folgendem Bild:


Quellenverzeichnis:
(1) Wickert, Johannes; Einstein, Rohwolt, Hamburg, 1972, S. 120
(2) http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/
(2) Kritik+der+praktischen+Vernunft/Beschlu%C3%9F
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Charakterisierung_
(3) und_Handlung_des_Logos_aus_dem_Kontext
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Neuzeit


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (5)

Sonntag, 26. Juni 2016 8:00

Die Spiegelsymmetrie
Alle Dualität gründet auf der Dreiheit. Die Form der beiden spiegelbildlichen Mondsicheln zeigt, was gemeint ist.
SpiegelachseEs gibt eine unsichtbare Spiegelachse und von jedem Punkt auf dem Sichelrand aus kann ein gegenüberliegender Punkt gefunden werden, der gleich weit von der Spiegelachse entfernt ist. Man könnte also das Papier, auf dem die Sicheln aufgemalt sind an der Spiegelachse falten und die beiden Sicheln deckungsgleich übereinander legen. Diese Spiegelsymmetrie ist das hinter den beiden Sicheln verborgene Gesetz, das beide zueinander in Beziehung setzt, wodurch sie miteinander verbunden sind. Was wir sehen sind zwei Dinge, die auf eine verborgene Weise miteinander verbunden und aufeinander bezogen sind. Die Spiegelsymmetrie spielt dabei den dritten Faktor, der stets, bei jeder Art von Dualität präsent aber verborgen mitspielt.
Wir können nicht zwei Dinge denken, ohne das dritte, diesen beiden zugrunde liegende, einzuschließen, denn wären zwei Dinge nicht irgendwie vergleichbar, könnten wir sie nicht gleichzeitig erfassen. Es gibt immer übergeordnete Kategorien des Seins (- > Ontologie (1)) wie Farbe, Größe, Form, mit denen wir mindestens zwei Dinge vergleichend wahrnehmen. (2) Kant sagt: Zitat: „Erkenntnis ist nur durch Vergleichen möglich.“
Alles was in der Natur bipolar erscheint gründet auf einem gemeinsamen Feld, dem dritten unsichtbaren, verborgenen Parameter. In der anorganischen Chemie wirken Säuren und Basen nur dann aufeinander ein, wenn sie in Lösung gehen. Das Lösungsmittel ist das Medium in dem sie wirken, der dritte Faktor. Dieser Dreiklang existiert überall in allen Naturreichen, auch im menschlichen Denken. These und Antithese fordern die Synthese (Dialektik). Erkanntes und Erkenntnis liegen im Erkennenden.
Daher ist es falsch zu sagen, nach der Eins folge die Zwei, denn diese fordert schon den dritten Faktor. Wie in der Geometrie auf den Punkt das Dreieck als erste regelmäßige Figur folgt, so folgt auf die Einheit die Dreiheit. Die Dreiheit Erkenner – Erkanntes – Erkenntnis bricht sofort in sich zusammen, sobald man einen Faktor entfernt.
Tarotkarte_12In der bloßen Erscheinung der äußeren Natur der Dinge tritt das ihnen zugrunde liegende gemeinsame (Feld) in der Regel nicht in Erscheinung. Es bleibt verborgen. Das ist es, was Dualität ausmacht. Dies ist auch in der Tarot Karte Nr. 2 dargestellt. Ein Schleier verhüllt den Raum zwischen den beiden Säulen des salomonischen Tempels, Jachin und Boas. Die Priesterin hält ein Buch als Zeichen menschlicher Erkenntnisfähigkeit.
Der Schleier trennt das was hinter ihr liegt, die innere unbewusste Welt von dem was vor ihr liegt, die äußere Welt.

Diese sind die beiden größten und augenfälligsten Gegensätze, denen wir uns gegenüber sehen, die Innen- und Außenwelt. Die innere Welt der Gefühle, Gedanken, und Motivationen ist scheinbar mit der äußeren, in der die Naturgesetze gelten unvereinbar. Es gibt jedoch auch hier eine dritte Kategorie, die beide, Innen- und Außenwelt in sich fasst. Die Vernunft, oder schlicht, das Vermögen aus Erfahrung Schlüsse für zielgerichtetes Handeln zu ziehen, die „Unterscheidungskraft“, wie Hildegard von Bingen sie nennt. Die große Seherin schreibt in ihrem Kommentar zum zweiten Tag der Schöpfung:
Zitat: „Gott nennt durch die Einhauchung des Heiligen Geistes im Menschen die Unterscheidungskraft (lat. Discretio) Himmel. Sie ist wahrhaftig die sicherste Bezeichnung für den Himmel. Denn wie das Firmament alle Gestirne in sich trägt, die die Welt beleuchten, lenken und zusammenhalten, so trägt auch die Unterscheidungskraft alle Werkzeuge der Tugenden, die aus Gott hervorgehen und durch den Leib und die Seele gelenkt werden. (3)


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie_(Philosophie)
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorien
(3) Hildegard von Bingen, Liber DivinorumOperum, Das Buch vom Wirken
(3) Gottes, Heieck Mechthild (Übers.), Patloch, Augsburg, 1998, S. 289


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

Thema: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise 1996, Müller, R. U., Philosophie | Kommentare (0)

Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (4)

Freitag, 24. Juni 2016 9:00

Die „Natur“ der Vesica Piscis – Dualität gründet auf Dreiheit
Um wieder zurück auf unseren Kornkreis zu kommen: Es ist nicht vollkommen gleichgültig, wie weit sich die beiden Kreise auseinander bewegen. Die Distanz, wenn man es den Kräften überlässt, wird von der Natur vorgegeben.
120Wären es z.B. zwei Seifenblasen, so bewegten sie sich genau so weit auseinander, dass minimale Spannung in der Außenhaut herrscht. Dann nämlich haben die Kreistangenten einen Winkel von einem Drittel des Vollkreises, 120°.
Wenn Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie 120° Winkel aus. Warum ist das so? Da in jedem Querschnitt drei Kräfte sich selbst überlassen sind und diese Kräfte die Möglichkeit haben sich gegenseitig auszugleichen und auszurichten, also gleich groß und gleich weit entfernt sind, entsteht ein gleichseitiges Dreieck als Kräftegleichgewicht. Selbst wenn nun noch mehr Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie immer Dreiecke aus. (1)
MandorlaDie Kornkreis-Geometrie wird in allen Aspekten gestützt, erzeugt durch das Dreieck und die Dreiteilung.
Die Höhe des mandelförmigen Ausschnitts, ich nenne ihn Mandorla (ital. Mandel) beträgt Wurzel aus Drei (1,732…), wenn der Kreisradius gleich Eins ist (Abbildung links). Man sieht, dass diese die Länge, der Seite eines einbeschriebenen Dreieck entspricht.
symmetrische_Arten
Die Abbildung zeigt verschiedene symmetrische Arten, Dreiecke in die erzeugenden beiden Kreise zu setzen. Auffallend ist, dass die Dreiecke nie vollständig ineinander zu liegen kommen, wie etwa im Sechseckstern. Die beiden sich durchdringenden Kreise teilen deren Umkreisdurchmesser in drei gleiche Teile. Die Dreiteilung und das Dreieck sind die verborgenen Konstruktionsgrundlagen der in Erscheinung tretenden Form.


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenblase#


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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