Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kornkreise 1996'

Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (7)

Donnerstag, 30. Juni 2016 8:00

Kosmos

Der Kornkreis stellt also den Urtypus des Gegensätzlichen, zweier sich durchdringender Kreise (Vesica Piscis) und die dahinter liegende Synthese, den umschließenden Kreis dar. Als Urgegensatz gilt die Innen- und Außenwelt, der Mensch und der Kosmos, die kleine und große Welt. Beide scheinen durch ein gemeinsames Band der Erkenntnisfähigkeit und Vernunft miteinander verwoben, denn die Gesetze im Kosmos sind jene die der Mensch durch den Einsatz seiner Erkenntnisfähigkeit durchschauen und verstehen kann. Die selbe Erkenntnisfähigkeit setzt ihn in die Lage ethisch zu handeln. Dadurch sind die Gegenwelten, Mensch und Kosmos in einer großen Synthese durch den Logos miteinander verbunden.
Zu erwähnen wäre noch, wenn von Intelligenz die Rede ist, dass der Intellekt als Fähigkeit übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen gemeint ist, als die Vernunft im eigentlichen Sinne. Intelligenz wird, heute eher als die Fähigkeit bezeichnet, bloße technische Abläufe zu erfassen. Intelligenz zeigt auf, was möglich ist, Vernunft das was sinnvoll ist.
Die Vorstellung der Verbundenheit des Menschen mit dem Kosmos uralt und auch bekannt geworden durch dem alchimistischen Grundsatz der Tabula Smaragdina Hermetis: Zitat: „Wie oben, so unten“
Dieser Ausspruch kann ohne astrologisches Gedankengut nicht verstanden werden. Die Astrologie besagt, dass feinere unsichtbare Kräfte den Kosmos und den Menschen durchwalten. Dass die Bewegung der Gestirne sich im Menschen wiederspiegeln und ihn beeinflussen. Diese alte Vorstellung darf als Vorläufer der Logos-Idee verstanden werden. In der Astrologie sind es die astrologischen Kräfte durch welche der Kosmos unmittelbar auf den Menschen wirkt. Astrologische Kräfte sind das Medium durch welches Mensch und Kosmos aufeinander bezogen sind. Darauf beruhen die sogenannten „astralen Einflüsse“, nach dessen benannt ist der Astral, oder die Aura. Ein Energiefeld, dass den Menschen umgeben soll und von den Hellsehenden als eiförmig beschrieben wird. In dieser Aura wirken, den alten Vorstellungen zufolge die astrologischen Kräfte auf den Menschen ein und der Mensch auf diese. Alle alten Kulturen haben Astrologie betrieben. Eines der ältesten Monumente der Astrologie ist der Tierkreis von Dendera in Ägypten.


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (6)

Dienstag, 28. Juni 2016 8:00

Logos
Was nach heutiger Ansicht „alle Gestirne … lenken und zusammenhalten“, wie Hildegard von Bingen sich ausdrückt, ist im Wesentlichen die Gravitationskraft, sowie die elektromagnetische Kraft. Sie sieht also hinter den Naturgesetzen die im Kosmos wirken eine Vernunft oder „Unterscheidungskraft“ (Diskretion), die sie hervorbringt. Die Moderne leugnet eine solche hinter der Erscheinung wirkende Vernunft. Die großen Physiker sahen das aber anders.
Albert Einstein sagt dazu:
Zitat: „A priori sollte man doch eine chaotische Welt erwarten, die durch Denken in keiner Weise fassbar ist. … Die Art Ordnung, die dagegen z.B. durch Newtons Gravitationstheorie geschaffen wird, ist von ganz anderem Charakter. Wenn auch die Axiome der Theorie vom Menschen gesetzt sind, so setzt doch der Erfolg des Beginnens eine hochgradige Ordnung der objektiven Welt voraus. (1)
Diese Ordnung von der Einstein spricht ist für ihn der Beweis, dass der Mensch durch die ihm gegebene Vernunft im Stande ist, den Kosmos zu verstehen. Hildegard von Bingen sagt „Unterscheidungskraft“ wurde dem Menschen von Gott verliehen, was angesichts der zeitlichen und kulturellen Distanz eine Aussage ist, die sich mit der Einsteins und vieler großer Wissenschaftler deckt.
Immanuel Kant erwägt beim Anblick des Himmels – der für ihn die Naturgesetzlichkeit an und für sich darstellt – wie auch bei Hildegard von Bingen das moralische Gesetz, das sie (lat. Discretio) „Unterscheidungskraft“, Vernunft als Grundlage der „Tugenden“ benennt:
Zitat: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Das erste fängt von dem Platze an, den ich in der äußeren Sinnenwelt einnehme, und erweitert die Verknüpfung, darin ich stehe, ins unabsehlich Große mit Welten über Welten und Systemen von Systemen, überdem noch in grenzenlose Zeiten ihrer periodischen Bewegung, deren Anfang und Fortdauer. Das zweite fängt von meinem unsichtbaren Selbst, meiner Persönlichkeit an und stellt mich in einer Welt dar, die wahre Unendlichkeit hat, aber nur dem Verstande spürbar ist, und mit welcher (dadurch aber auch zugleich mit allen jenen sichtbaren Welten) ich mich nicht wie dort in bloß zufälliger, sondern allgemeiner und notwendiger Verknüpfung erkenne. Der erstere Anblick einer zahllosen Weltenmenge vernichtet gleichsam meine Wichtigkeit als eines tierischen Geschöpfs, das die Materie, daraus es ward, dem Planeten (einem bloßen Punkt im Weltall) wieder zurückgeben muss, nachdem es eine kurze Zeit (man weiß nicht wie) mit Lebenskraft versehen gewesen. Der zweite erhebt dagegen meinen Wert als einer Intelligenz unendlich durch meine Persönlichkeit, in welcher das moralische Gesetz mir ein von der Tierheit und selbst von der ganzen Sinnenwelt unabhängiges Leben offenbart. (2)
Hildegard von Bingen spricht von „Unterscheidungskraft“, Einstein von durch Denken fassbare „Ordnung“, Kant vom „Intelligenz“ und moralischem Gesetz (Ethik). Man kann die genannten Begrifflichkeiten unter dem Wort „Logos“ subsummieren. Die biblischen Texte alleine geben diese Synthese bereits her:
Zitat: „Die Bedeutung des griechischen Wortes „lógos“ ist nicht reduzierbar auf den deutschen Begriff „Wort“, obwohl man sich in den Bibelübersetzungen oft für diesen Begriff entscheidet. „Logos“ bezeichnet u.a. auch Sprache, Rede, Beweis, Lehrsatz, Lehre, Sinn und Vernunft. Diese Bedeutungsvielfalt ergibt sich u.a. anhand folgender Passagen: Hebr 1,2 EU; 1 Kor 1,24 EU; Kol 2,2-3 EU; Kol 1,16 EU; 1 Kor 8,6 EU; Joh 1,10 EU (3)
Ferner:
Zitat: „Unter den Wortbedeutungen des griechischen Ausdrucks „logos“ wird wortgeschichtlich insbesondere jene der „Vernunft“ im philosophischen Kontext bedeutsam, leiht sie doch bis heute der Disziplin der Logik ihren Namen – und davon abgeleitet auch der „Gesetzhaftigkeit“ von Überlegungen (logisch). (4)“ und kommt zu folgendem Bild:


Quellenverzeichnis:
(1) Wickert, Johannes; Einstein, Rohwolt, Hamburg, 1972, S. 120
(2) http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/
(2) Kritik+der+praktischen+Vernunft/Beschlu%C3%9F
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Charakterisierung_
(3) und_Handlung_des_Logos_aus_dem_Kontext
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Logos#Neuzeit


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (5)

Sonntag, 26. Juni 2016 8:00

Die Spiegelsymmetrie
Alle Dualität gründet auf der Dreiheit. Die Form der beiden spiegelbildlichen Mondsicheln zeigt, was gemeint ist.
SpiegelachseEs gibt eine unsichtbare Spiegelachse und von jedem Punkt auf dem Sichelrand aus kann ein gegenüberliegender Punkt gefunden werden, der gleich weit von der Spiegelachse entfernt ist. Man könnte also das Papier, auf dem die Sicheln aufgemalt sind an der Spiegelachse falten und die beiden Sicheln deckungsgleich übereinander legen. Diese Spiegelsymmetrie ist das hinter den beiden Sicheln verborgene Gesetz, das beide zueinander in Beziehung setzt, wodurch sie miteinander verbunden sind. Was wir sehen sind zwei Dinge, die auf eine verborgene Weise miteinander verbunden und aufeinander bezogen sind. Die Spiegelsymmetrie spielt dabei den dritten Faktor, der stets, bei jeder Art von Dualität präsent aber verborgen mitspielt.
Wir können nicht zwei Dinge denken, ohne das dritte, diesen beiden zugrunde liegende, einzuschließen, denn wären zwei Dinge nicht irgendwie vergleichbar, könnten wir sie nicht gleichzeitig erfassen. Es gibt immer übergeordnete Kategorien des Seins (- > Ontologie (1)) wie Farbe, Größe, Form, mit denen wir mindestens zwei Dinge vergleichend wahrnehmen. (2) Kant sagt: Zitat: „Erkenntnis ist nur durch Vergleichen möglich.“
Alles was in der Natur bipolar erscheint gründet auf einem gemeinsamen Feld, dem dritten unsichtbaren, verborgenen Parameter. In der anorganischen Chemie wirken Säuren und Basen nur dann aufeinander ein, wenn sie in Lösung gehen. Das Lösungsmittel ist das Medium in dem sie wirken, der dritte Faktor. Dieser Dreiklang existiert überall in allen Naturreichen, auch im menschlichen Denken. These und Antithese fordern die Synthese (Dialektik). Erkanntes und Erkenntnis liegen im Erkennenden.
Daher ist es falsch zu sagen, nach der Eins folge die Zwei, denn diese fordert schon den dritten Faktor. Wie in der Geometrie auf den Punkt das Dreieck als erste regelmäßige Figur folgt, so folgt auf die Einheit die Dreiheit. Die Dreiheit Erkenner – Erkanntes – Erkenntnis bricht sofort in sich zusammen, sobald man einen Faktor entfernt.
Tarotkarte_12In der bloßen Erscheinung der äußeren Natur der Dinge tritt das ihnen zugrunde liegende gemeinsame (Feld) in der Regel nicht in Erscheinung. Es bleibt verborgen. Das ist es, was Dualität ausmacht. Dies ist auch in der Tarot Karte Nr. 2 dargestellt. Ein Schleier verhüllt den Raum zwischen den beiden Säulen des salomonischen Tempels, Jachin und Boas. Die Priesterin hält ein Buch als Zeichen menschlicher Erkenntnisfähigkeit.
Der Schleier trennt das was hinter ihr liegt, die innere unbewusste Welt von dem was vor ihr liegt, die äußere Welt.

Diese sind die beiden größten und augenfälligsten Gegensätze, denen wir uns gegenüber sehen, die Innen- und Außenwelt. Die innere Welt der Gefühle, Gedanken, und Motivationen ist scheinbar mit der äußeren, in der die Naturgesetze gelten unvereinbar. Es gibt jedoch auch hier eine dritte Kategorie, die beide, Innen- und Außenwelt in sich fasst. Die Vernunft, oder schlicht, das Vermögen aus Erfahrung Schlüsse für zielgerichtetes Handeln zu ziehen, die „Unterscheidungskraft“, wie Hildegard von Bingen sie nennt. Die große Seherin schreibt in ihrem Kommentar zum zweiten Tag der Schöpfung:
Zitat: „Gott nennt durch die Einhauchung des Heiligen Geistes im Menschen die Unterscheidungskraft (lat. Discretio) Himmel. Sie ist wahrhaftig die sicherste Bezeichnung für den Himmel. Denn wie das Firmament alle Gestirne in sich trägt, die die Welt beleuchten, lenken und zusammenhalten, so trägt auch die Unterscheidungskraft alle Werkzeuge der Tugenden, die aus Gott hervorgehen und durch den Leib und die Seele gelenkt werden. (3)


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie_(Philosophie)
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorien
(3) Hildegard von Bingen, Liber DivinorumOperum, Das Buch vom Wirken
(3) Gottes, Heieck Mechthild (Übers.), Patloch, Augsburg, 1998, S. 289


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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (4)

Freitag, 24. Juni 2016 9:00

Die „Natur“ der Vesica Piscis – Dualität gründet auf Dreiheit
Um wieder zurück auf unseren Kornkreis zu kommen: Es ist nicht vollkommen gleichgültig, wie weit sich die beiden Kreise auseinander bewegen. Die Distanz, wenn man es den Kräften überlässt, wird von der Natur vorgegeben.
120Wären es z.B. zwei Seifenblasen, so bewegten sie sich genau so weit auseinander, dass minimale Spannung in der Außenhaut herrscht. Dann nämlich haben die Kreistangenten einen Winkel von einem Drittel des Vollkreises, 120°.
Wenn Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie 120° Winkel aus. Warum ist das so? Da in jedem Querschnitt drei Kräfte sich selbst überlassen sind und diese Kräfte die Möglichkeit haben sich gegenseitig auszugleichen und auszurichten, also gleich groß und gleich weit entfernt sind, entsteht ein gleichseitiges Dreieck als Kräftegleichgewicht. Selbst wenn nun noch mehr Seifenblasen aneinander stoßen, so bilden sie immer Dreiecke aus. (1)
MandorlaDie Kornkreis-Geometrie wird in allen Aspekten gestützt, erzeugt durch das Dreieck und die Dreiteilung.
Die Höhe des mandelförmigen Ausschnitts, ich nenne ihn Mandorla (ital. Mandel) beträgt Wurzel aus Drei (1,732…), wenn der Kreisradius gleich Eins ist (Abbildung links). Man sieht, dass diese die Länge, der Seite eines einbeschriebenen Dreieck entspricht.
symmetrische_Arten
Die Abbildung zeigt verschiedene symmetrische Arten, Dreiecke in die erzeugenden beiden Kreise zu setzen. Auffallend ist, dass die Dreiecke nie vollständig ineinander zu liegen kommen, wie etwa im Sechseckstern. Die beiden sich durchdringenden Kreise teilen deren Umkreisdurchmesser in drei gleiche Teile. Die Dreiteilung und das Dreieck sind die verborgenen Konstruktionsgrundlagen der in Erscheinung tretenden Form.


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenblase#


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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (3)

Mittwoch, 22. Juni 2016 9:00

Spuren in der Geschichte
Vesica_Piscis_1
Abbildung, links: Tarot Karte Nr. 22, „Die Welt“, 16. Jahrhundert (1)
Abbildung, Mitte: Christus in einer Mandorla, Elfenbeinschnitzerei,
Abbildung, Mitte: 13. Jahrhundert (2)
Abbildung, rechts: Tierkreisdarstellung

Diese drei Beispiele zeigen, dass die Vesica Piscis stets in einer senkrechten Position Verwendung fand. Bei Wikipedia findet man unter dem Begriff „Mandola“ (ital. mandelförmig)
Zitat: „Mandorlen werden – wie Heiligenscheine – als sichtbarer Ausdruck der Licht- bzw. Heilskraft einer göttlichen oder quasi-göttlichen Figur gedeutet; sie sind Symbole mittelalterlichen Gottes- und Weltverständnisses. (3)
Der Link Vesica_piscis enthält interessanterweise, seit ich diesen Text schrieb (1.3.2014), keine Hinweise mehr auf „Flower of Life“ (Blume des Lebens). Gut so, denn seit Erscheinen dieses Werks wurden historische Begrifflichkeiten erheblich verzerrt. Nun ist kein Hinweis mehr auf der Seite zur Vesica Piscis zu finden. Man hat endlich erkannt, dass es zu erheblichen Geschichtsverdrehungen kam.
„Flower of Life“ (Blume des Lebens) ist eine Wortschöpfung des 20. Jahrhunderts. Weder der Begriff, noch dieses Symbol war jemals Gegenstand philosophischer oder religiöser Erörterung. Diese Kreisscharen findet man allenfalls in der Ornamentik.

Vesica Piscis, Mandorla, Aureole
Weiter bei Wikipedia: Zitat: “More recently, numerous New Age authors have interpreted it as a yonic symbol and claimed that this, a reference to the female genitals, is a traditional interpretation. (4)
“Traditional interpretation”, das wird behauptet, aber ist es auch wahr? Ich konnte, außer in der „Blume des Lebens“ und bei denen die davon abgeschrieben haben, in keinem Werk einen Hinweis auf die Vesica Picis als Symbol der weiblichen yoni (Vulva) finden. Es bleibt daher wohl auch eine Behauptung der New Age Autoren, insofern sie von Drunvalo Melchesideks Buch, „Die Blume des Lebens“ abgeschrieben haben.
Hingegen führt die Spur der Vesica Piscis über den Begriff „Mandorla“ (ital. Mandel) und „Areole“ (engl. aureolas) weiter:
Zitat: “In Christian art, some aureolas are in the shape of a vertically oriented vesica piscis, and the seals of ecclesiastical organizations can be enclosed within a vertically oriented vesica piscis (instead of the more usual circular enclosure). Also, the icthys symbol incorporates the vesicapiscis shape. (5)

Vesica_Piscis_2Abbildung, links:
Tierkreisdarstellung

Der Begriff „Areole“ (engl. Aureola) führt weiter. Bei Wikipedia finden wir unter dem Begriff „Aureole“: Zitat: „Der Heiligenschein (lat. Nimbus, auch Glorienschein, Gloriole, Strahlenschein, Aureole) ist eine Leucht- oder Lichterscheinung um den Kopf oder ganzen Körper einer Personendarstellung. Unterformen des Glorienscheins, die den kompletten Körper der Persondarstellung umfassen, sind die kreisförmige Aureole und die mandelförmige Mandorla. Der Glorienschein ist in der Kunst ein Symbol für Mächtige, Erleuchtete, Heilige oder Götter. Eine Leucht- oder Lichterscheinung, eine Sonnenkrone oder Strahlenkranz um den Kopf oder Körper von Darstellungen besonderer Menschen ist gleichförmig aus allen Kulturen überliefert. (6)

odische_AuraAbbildung, links:
Die odische Aura des Menschen

Man mag dazu stehen wie man will. Hellsehende Personen sprechen unisono von der Aura, einer magnetischen Sphäre die jeden Menschen umgibt. Diese hat eine ganz ähnliche Form.
Zitat: „Wenn wir den astralmagnetischen Organismus des Menschen betrachten, so sehen wir, dass er eine ovale Form bildet in Gestalt eines Eies; dessen Spitze umschließt die Füße, dessen breitere Wölbung das Haupt. Dieses Oval ist die magnetische Aura oder die Odische Hülle der Persönlichkeit, und besteht aus sieben konzentrischen Kraftfeldern. Jeder der selben hat eine direkte Beziehung zu den sieben schöpferischen Prinzipien der Natur(7)Farbe auch den sieben prismatischen Farben des Sonnenspektrums.“ (8)
Das angegebene Bild der Aura gibt lediglich deren Form wieder, nicht ihre vielgestaltigen Farbnuancen. Eine eingehende Beschreibung zur Funktion und Form der menschlichen Aura finden Sie in:
Der sichtbare und der unsichtbare Mensch [Taschenbuch]
Charles W. Leadbeater (Autor)


Quellenverzeichnis:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Tarot_de_Marseille
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Mandorla
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Mandorla#Symbolik
(4) http://en.wikipedia.org/wiki/Vesica_piscis#Mysticism
(5) http://en.wikipedia.org/wiki/Vesica_piscis#Uses
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligenschein
(7) Drunvalo, Melchizedek; Die Blume des Lebens, Koha, Burgrain,
(7) 10. Aufl., 2008, Bd. 1, S.3
(8) Raphael, Hermetische Lehrbriefe, Theos. Verl., Leipzig, 192, S. 16


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Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (2)

Montag, 20. Juni 2016 23:47

Der Kornkreis vom 1. August 1996, erschienen bei Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire.

Aspekte der Dualität. (Ein Hinweis zum Verständnis der Kornkreise)
Am 1. August 1996 erschien in der Nähe der Ortschaft Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire ein 65 m großer Kornkeis.
Abbildung 1 (unten)
Ashbury_1996

KreismitteYingYangAbbildung 2
Die Form zeigt zwei Kreise, die sich durchdringen. Die Kreisperepherien liegen wechselseitig auf den Mittelpunkten.

Abbildung 3
Die entstehenden Mondsicheln scheinen sich zu betrachten.
Abb.4Die dahinter frei werdende mandelförmige Fläche (Mandorla oder Vesica Piscis genannt) läßt die Mitte des dahinter liegenden größeren und umschließenden Kreises sichtbar werden.

Abbildung 4 – Anders als beim Yin-Yang Zeichen Abbildung 3, in dem eine schwingende Bewegung empfunden wird, strahlt dieses Kornkreiszeichen eine statische Ruhe aus.

Die Idee der Dualität
Abb.4Abbildung 5
Die Grundform des Zeichens versinnbildlicht die Idee der Dualität. Die Situation scheint einer Zellteilung ähnlich. Dualität ist ein schwieriger Begriff, der im Duden so definiert wird, Dualität: Philosophisch-religiöse Lehre von der Existenz zweier Grundprinzipien des Seins, die sich ergänzen oder sich feindlich gegenüberstehen (z.B. Gott – Welt; Leib – Seele).

Abb.6Abbildung 6
Seltsamerweise erleben wir das Zeichen mit waagerecht platzierten Kreisen anders, als senkrecht platzierte Kreise.
Senkrecht platziert wird ein Oben und ein Unten wahrgenommen. Die Idee des zum Himmel Aufblickens entsteht.



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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (1)

Mittwoch, 15. Juni 2016 9:15

Im Laufe der Jahre konnte man sehen, dass diese Feldzeichen unsere Gesellschaft auf eine sublime Weise beeinflussen. So umstritten sie sind, wirken sie durch ihr andauerndes Erscheinen über viele Jahre in die Gesellschaft hinein. So viel sich Fälscher als Trittbrettfahrer dieser Bewegung auch bemühen, sie scheitern, weil deren Schöpfungen Totgeburten sind. Es sind sehr oft augenscheinlich unwirksame Gebilde, die der Oberfläche des Zeitgeists entspringen und daher vom Publikum instinktiv früher oder später aussortiert werden, auch wenn sie sich lange dort halten mögen. Sie wirken nicht auf Dauer, finden oft keine Beachtung, die länger als einen Sommer andauern. Es gibt Kornkreisforscher die behaupten, dass einige Fälschungen nachträglich wie von Geisterhand sinnvoll korrigiert wurden. Ich möchte mich dieser Einschätzung anschließen. Es gibt da und dort Schöpfungen des menschlichen Geistes, die eine weiterreichende Wirkung ausüben, doch sind sie rar und prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden. Die Höhe des Geistes der überwiegenden Masse an Fälschern unterschreitet den Durchschnitt so weit, dass man oft sofort erkennt, wer sich da zu schaffen machte. Die Mühe und der Schweiß solcher Missgeburten ist ihr Aufwand nicht wert. Dennoch wird diese schweißtreibende, oft gefährliche Arbeit weitergeführt, denn der Wahn, der diese Leute antreibt ist unbesiegbar. Einstein sagt daher zu Recht (Zitat)
„Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind.
Der Kosmos und die menschliche Dummheit.
Beim Kosmos bin ich mir nicht ganz sicher.“

Ganz entspannt sehe ich der weiteren Entwicklung dieses Phänomens entgegen. Derzeit halte ich den überwiegenden Anteil der Kornkreise für Fälschungen. Wirkung entfaltet auf Dauer und am Ende nur die Wahrheit. Bachs Musik blieb nach seinem Tod über einen Zeitraum von ca. 300 Jahren unbeachtet, doch dann und bis heute setzten sich seine Schöpfungen zu weltweiter Bekanntheit durch. Die Embleme der Kornkreise sind, sofern sie Wahrheit besitzen von großer Wirkung. Wir sollten sie daher unverändert belassen und so genau als möglich rekonstruieren. Was sie bedeuten ist mir im Laufe der Jahre klarer geworden und nicht in einem Satz erklärbar. Manche Kornkreise scheinen so simpel, dass man sie mit den gewöhnlichen Gegenständen des täglichen Gebrauchs verglich. Man spricht von Radkappen, Flaschenverschlüssen, Werbeartikeln. Es sind aber nicht diese Gegenstände, die unwert sind, sondern ihre Art der Betrachtung. Wenn ein Mensch heilige Geometrie, die oft sehr einfach scheint in den alltäglichen Gegenständen banalisiert, so ist es die Betrachtungsweise, die das bewirkt, nicht die Sache an sich. Solche Banalisierungen fallen unmittelbar auf den Betrachter zurück. Das Dreieck ist sowohl als Verkehrszeichen am Straßenrand, wie auch als göttliches Auge in vielen Kirchen dargestellt. Der Betrachter entscheidet über Bedeutung und Stellung in seiner Welt und legt damit den persönlichen Horizont fest. Die Wahrnehmung der Welt, im Gegensatz zum persönlichen Horizont, gelingt nur durch Überwindung des eigenen (Vor-)Urteils.
Kornkreise haben sich im Laufe ihrer jüngeren Geschichte schubweise verändert. Die Aufmerksamkeit, die ihnen in den Jahren nach 1980, durch Colin Andrews und Pat Delgado zuteil wurde, brachte die erste Veränderung. Aus bloßen Kreisen wurden die ersten Symbole. Meist nur Ringe und einige periphere Kreise. Gegeben hatte es das Phänomen schon Jahrhunderte vorher, wie von Andreas Müller in seinen Büchern eindrucksvoll zeigte: Phänomen Kornkreise
Das Geständnis der beiden Rentner Doug and Dave spiegel.de, war aus zwei Gründen irrelevant. Erstens entstanden in diesen Jahren so viele Kornkreise, dass diese Beiden mit der Zahl an Eigenschöpfungen völlig überfordert gewesen wären und zweitens wiesen die beiden Autoren Andrews und Delgado schon zu viele Echtheitsmerkmale nach und schilderten paranormale Phänomene, dass das Geständnis der beiden Alten zwar eine willkommene Schlagzeile hergab, aber mehr wohl kaum. Mit dem Kornkreis bei Barbury Castle und einigen der ersten Langpiktogramme, war die Erklärung als Wetterphänomen durch Terence Meaden, obsolet. Die Langpiktogramme wurden zunehmend durch komplexere Darstellungen ersetzt.
Maßgabe für die Echtheit des Phänomens, waren und sind nicht einige spektakuläre Sichtungen, wie die Balls of Light (Lichtkugeln) und das umstrittene Video, um die Entstehung eines Kornkreises, Oliver´s Castle
sondern die Arbeiten des Biophysikers William C. Levengood: openminds.tv und Nancy Talbot: bltresearch.com


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Teil 07 – Der Kornkreis

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Die Oliver’s Castle Video-Affäre (12)

Sonntag, 29. Mai 2016 9:00

Das Ende eines Mythos von Joachim Koch

Anmerkungen

Diesem Artikel liegt die Studie von Peter Soerensen von 1996/1999 zugrunde: “The Case of theVanishingCameraman – Hammeringthefinalnailintothecoffin of the Oliver’s Castle video“
Auf Jeff Rense’s Webseite findet sich ein Artikel zum Thema. Rense veröffentlicht u.a. auch vieles zum Ufo-Thema und gilt als wenig differenziert in seiner Auswahl:
www.rense.com
Der Artikel enthält viele Unkorrektheiten, so auch die, dass Colin Andrews das Video mit Wabe’s Bekenntnis zurückhielte. Dieses Video ging im Gegenteil von Hand zu Hand und ist von vielen gesehen worden. Es besteht aus zwei Teilen und war von Wabe als Promotion gedacht, sein Video besser verkaufen zu können. Im ersten Teil wird der Eindruck erweckt, das Video sei echt, im zweiten Teil gibt er zu, dass es ein Schwindel war. In dieser Version sieht man ihn, wie er die Animation an seinem Computer erstellt. Die in dem Artikel erwähnten Kornkreis-Persönlichkeiten zählen teilweise oder gänzlich zum Pro-Lager, sicherlich auch wegen der ihnen unterstellten finanziellen Interessen am Phänomen.
Hier ist der lange verschollene, wichtige Teil 5 der National Geographic-Dokumentation zu den Kornkreisen. Ab 03:57min sieht man John Wabe, jetzt mit anderer Frisur, anderer Haarfarbe und Bart. Wabe soll lt. eigener Angabe mit NG einen Vertrag gehabt haben:
National Geographic-Dokumentation
Es gibt noch unzählige andere OC-Video-Beiträge im Internet, für diesen Artikel sollen diese beiden Links genügen.
In einer Email-Konversation mit Colin Andrews bestätigte dieser nocheinmal, dass auch nach seinen Recherchen das Video ein Hoax ist. Colin hatte u.a. einen ehemaligen CID – Polizeibeamten der Hampshire Police beauftragt, Untersuchungen zum Video und Wheyleigh/Wabe anzustellen. Das Video mit Wabe’s Bekenntnis hatte er von Michihito Ogawa von Nippon TV erhalten, die bis heute immer noch die Rechte daran haben. Weil Herr Ogawa danach aber nicht mehr erreichbar war, fehlt auch bis heute die Erlaubnis, das Video zu veröffentlichen. So wurde mein Wunsch, das Video für diese Dokumentation zu erhalten, abschlägig beschieden. Nippon TV hatte seinerzeit einen Deal mit VOX TV in den USA, das in zwei Sendungen dort ausgestrahlt wurde. Einmal wurde es als echt dargestellt, in der zweiten als der Hoax des Jahrhunderts. Dabei wurde sicher sehr viel Geld verdient.

Marro doll02
Marrows dieser Art hingen Jahr um Jahr am Wegweiser an der T-Kreuzung West-Overton/Lockeridge/Alton Barnes und waren sicherlich auch ein Hoax, aber einer, an dem sich alle erfreuen konnten.


::Inhaltsverzeichnis zur Oliver’s Castle Video-Affäre
Teil 01 – Einige einleitende Worte
Teil 02 – Die Hintergrundgeschichte (I)
Teil 03 – Die Hintergrundgeschichte (II)
Teil 04 – John Wheyleigh
Teil 05 – Erste Zweifel durch die Slow-Motion-Maschine
Teil 06 – Die Smoking Gun
Teil 07 – Der letzte Sargnagel (I)
Teil 08 – Der letzte Sargnagel (II)
Teil 09 – Der letzte Strohhalm
Teil 10 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)
Teil 11 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)
Teil 12 – Anmerkungen

Thema: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Koch, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise 1996, LandArt, Verschwörungen | Kommentare (0)

Die Oliver’s Castle Video-Affäre (11)

Freitag, 27. Mai 2016 9:00

Das Ende eines Mythos von Joachim Koch

Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)

In den nächsten Tagen machte Lee Winterson eine Präsentation über den fehlgeschlagenen Nippon-TV-Überfall. Lee hatte mitgeholfen, der japanischen Fernsehgesellschaft das Studio von Wabe in Bristol ausfindig zu machen und saß an dem betreffenden Tag zusammen mit Peter in deren Van, als Wabe aus dem Studio flüchtete. Lee rannte dem Pkw hinterher und schrie: „Warum hast Du das gemacht? Komm zurück und rede mit uns!“
Während der Präsentation – das Barge Inn war total überfüllt – gab Lee bekannt, dass Wabe ein Interview mit Nippon-TV abgelehnt hatte, weil er mit einer großen amerikanischen Fernsehgesellschaft unter Vertrag stand. Er würde eine Sendung mit NBC machen, wie er die Welt hinter das Licht geführt habe (das sagten damals auch Doug & Dave). Natürlich brach ein Sturm der Argumente der Pro und Contras los, nachdem die Präsentation mit Peters Fotos von „Wheyleigh“ und Wabe endete.
Nahezu jeder glaubte in diesem Moment, dass die NBC-Sendung schließlich alles aufklären würde, denn einige hatten Wheyleigh/Wabe ja gesehen, als er seine Kamera im Barge an dem Abend herumzeigte. Aber sogleich kam auch die Verschwörungstheorie auf, dass Wheyleigh und sein Video absolut real seien und er bezahlt worden sei und seinen Namen durch Druck böser Mächte nur habe ändern und in dem Studio habe arbeiten müssen.
Zur Frustration aller Beteiligten ist das Video von Wabe „How I Fooled The World“ nie erschienen. Auch von John Wabe hat man nie wieder etwas gehört oder gesehen.
Im Jahre 1999 berichtete Colin Andrews, dass Wabe mit Nippon TV eine Sendung produziert hat, in der er zugab, das Video angefertigt zu haben. Colin hatte das Video gesehen und bestätigte, dass Peter völlig korrekt in seiner Recherche und seinen Schlüssen gewesen ist, wie dieses OC-Video angefertigt worden war.
Nach den Enthüllungen von Doug & Dave, die sich wie ein Lauffeuer um den Erdball verbreiteten, sie hätten „hunderte von Kornkreisen“ mit einem einfachen Brett und einem Zieldraht am Mützenschirm in der Vergangenheit hergestellt, war das Oliver’s-Castle-Video der zweite große Anschlag auf das Kornkreisphänomen, dessen Auswirkungen bis heute zu spüren sind. Nach wie vor weigert sich das Pro-Lager, das Video als Fälschung anzuerkennen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf und deren künstlich erschaffene, kommerzdurchsetzte Kornkreiswelt zusammenbrechen würde. Dies erinnert ein wenig an die berühmte Fälschung des Piltdown Man, bei der die Darwinisten bis zum Schluss daran fest halten wollten, dass es kein Hoax war. Letztlich mussten sie klein beigeben. So wird es nun auch den Befürwortern des OC-Videos ergehen.


::Inhaltsverzeichnis zur Oliver’s Castle Video-Affäre
Teil 01 – Einige einleitende Worte
Teil 02 – Die Hintergrundgeschichte (I)
Teil 03 – Die Hintergrundgeschichte (II)
Teil 04 – John Wheyleigh
Teil 05 – Erste Zweifel durch die Slow-Motion-Maschine
Teil 06 – Die Smoking Gun
Teil 07 – Der letzte Sargnagel (I)
Teil 08 – Der letzte Sargnagel (II)
Teil 09 – Der letzte Strohhalm
Teil 10 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)
Teil 11 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)
Teil 12 – Anmerkungen

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Die Oliver’s Castle Video-Affäre (10)

Mittwoch, 25. Mai 2016 9:00

Das Ende eines Mythos von Joachim Koch

Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)

John Wheyleigh hatte es immer abgelehnt, Peter oder irgendjemandem sonst seine Telefonnummer oder seine Adresse zu geben. Wie schon erwähnt, gab er Peter die Nummer „eines Freundes“ und hat Peter viermal nach entsprechendem Anruf zurückgerufen. Nachdem dann Peter Ende August in einem weiteren Telefonat auf die Nummer „des Freundes“ andeutete, dass es digitale Artefakte auf dem Video gäbe, brach der Kontakt ab und die Nummer war dann einen Monat später nicht mehr erreichbar.
Im folgenden Sommer wollte Nippon TV eine Dokumentation über das OC-Video aufnehmen. Sie recherchierten, dass „Wheyleigh“ ein Pseudonym eines Mannes namens John Wabe war, dem Mitbesitzer eines Special Effects-Studios(!) in Bristol. Die Nippon-Leute erreichten einen Termin mit Wabe unter dem Vorwand eines beabsichtigten, gemeinsamen Projekts. Dabei wollten sie ihm ohne Vorwarnung das Video zeigen und seine Reaktion mit der Kamera dokumentieren.

Car 1996 „Wheyleighs“ Auto 1996

Während die Nippon-TV-Leute in das Studio gingen, wartete Peter draußen, um zu gegebener Zeit hineingerufen zu werden, um Wabe als „Wheyleigh“ zu identifizieren. Doch Wabe roch den Braten und entwischte aus einer Seitentür aus dem Studio, als die Nippon-Leute noch mit seinem Partner sprachen. Er hatte seine Haarfarbe geändert und sich einen kleinen Bart wachsen lassen, wurde aber von Peter eindeutig erkannt.

1997 speeding away Wabe’s Auto 1997,
als er in Bristol flüchtete

Peter rannte auf Wabe zu, schaltete seine Kamera ein, aber bevor er Wabe erreichte, war dieser schon in sein Auto gesprungen und fuhr los. Dabei winkte er Peter zu, als ob er sagen wollte: „Ihr kriegt mich nicht“ und raste davon. Indem er wegfuhr, gelang es Peter, eine Aufnahme seines Autos zu schießen. Es war das gleiche, das jener „Wheyleigh“ ein Jahr zuvor gefahren hatte.
Obwohl diese Bilder allein schon Beweis genug sind, um die Sache endlich zur Ruhe kommen zu lassen, wurde Peter mit absurden Behauptungen belegt. Er würde lügen oder die CIA habe Wheyleigh bezahlt und sein Auto an Wabe weitergegeben.


::Inhaltsverzeichnis zur Oliver’s Castle Video-Affäre
Teil 01 – Einige einleitende Worte
Teil 02 – Die Hintergrundgeschichte (I)
Teil 03 – Die Hintergrundgeschichte (II)
Teil 04 – John Wheyleigh
Teil 05 – Erste Zweifel durch die Slow-Motion-Maschine
Teil 06 – Die Smoking Gun
Teil 07 – Der letzte Sargnagel (I)
Teil 08 – Der letzte Sargnagel (II)
Teil 09 – Der letzte Strohhalm
Teil 10 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)
Teil 11 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)
Teil 12 – Anmerkungen

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Die Oliver’s Castle Video-Affäre (9)

Montag, 23. Mai 2016 9:00

Das Ende eines Mythos von Joachim Koch

Der letzte Strohhalm

Nachdem die eindeutigen Beweise für die Manipulationen des Videos bekannt wurden, gab es immer noch einige wenige Gläubige, die nicht von der übernatürlichen Entstehung des Piktogramms lassen wollten. Letztlich blieb ihnen nichts anderes mehr übrig, als ohne Nachweis zu behaupten, dass die fehlende Bewegung der BOLs in den Einzelframes von der überirdischen Intelligenz absichtlich so herbeigeführt worden seien.
Nun, ja, meine Güte, sicher hätte eine fortgeschrittene Technologie entdecken, können, das Wheyleighs Kamera dabei war, den Vorgang aufzunehmen und hätte bewegungslose BOLs über dem Feld positionieren können, während Wheyleighs Videokamera lief und sie für jeden Frame seiner Kamera neu positionieren können – wie weit soll man, nur um Recht zu haben, dieses Spiel noch treiben? Um uns etwa die überlegene Macht zu demonstrieren und uns dieses sinnverwirrende Puzzle zu geben? Ein Totschlagsargument der Gläubigen ist dann immer: können wir uns vorstellen, welche Motivationen diese Intelligenz hat? Soll etwa unser blindes Vertrauen getestet werden?
Nein, das ist nachdrücklich anzuzweifeln. Alle Experimente, die Hans-Jürgen Kyborg und ich in dieser Richtung z.B. unternommen haben, zeigen eindeutig in eine Richtung einfach zu verstehendender Kommunikation auf verschiedenen Ebenen eben ohne diese trickreichen, verschlungenen Pfade. Es sind die direkten Wege kosmischer Kommunikation.
Wenn die CircleMakers – das „A-Team“ – wirklich etwas mitteilen wollten, hätten sie, bei ihrem bekannten Sinn für Humor, z.B. die Kamera aus „Wheyleighs“ Händen nehmen und sie den Kugeln hinterherfliegen lassen können.
Nein, es ist sicher, dass dieses Video von schadenfrohen oder böswilligen Menschen mit dem Ziel angefertigt wurde, genau diese Verwirrung und Bitterkeit zwischen den Menschen zu erreichen. Sie haben sich sicher seither einen Ast über uns gelacht. Und jene, die sich immer noch zu Anwälten für die „Echtheit“ des OC-Videos“ machen, unterstützen diese negative Energie.


::Inhaltsverzeichnis zur Oliver’s Castle Video-Affäre
Teil 01 – Einige einleitende Worte
Teil 02 – Die Hintergrundgeschichte (I)
Teil 03 – Die Hintergrundgeschichte (II)
Teil 04 – John Wheyleigh
Teil 05 – Erste Zweifel durch die Slow-Motion-Maschine
Teil 06 – Die Smoking Gun
Teil 07 – Der letzte Sargnagel (I)
Teil 08 – Der letzte Sargnagel (II)
Teil 09 – Der letzte Strohhalm
Teil 10 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)
Teil 11 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)
Teil 12 – Anmerkungen

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Die Oliver’s Castle Video-Affäre (8)

Samstag, 21. Mai 2016 7:00

Das Ende eines Mythos von Joachim Koch

Der letzte Sargnagel (II)

Auch das scheinbare durchfliegen der Hecke mit dem Lichtschein ist einfach zu erreichen. So ergibt sich eine sehr konservativ geschätzte Timeline für die Erstellung des OC-Videos:
(unabhängig ob Wheyleigh das Piktogramm selbst hergestellt hat oder Helfer hatte)
05:00 Uhr früh – Bilder des Kornkreises angefertigt
08:00 Uhr – Ankunft im Studio in Bath
08:00 Uhr – (lt. Colin Andrews war das Studio in Bath)
09:00 Uhr – Video von der Kamera in den Computer geladen
10:00 Uhr – Experimente mit den Farben und der Erscheinung der Lichter
10:30 Uhr – Flugbahnen der Lichter fertiggestellt
11:30 Uhr – Ausschneiden der Patches und Verwischungen für die
11:30 Uhr – Erscheinung des Kornkreises abgeschlossen
11:30 Uhr – (Zeit für die Sandwiches zum Lunch)
15:00 Uhr – Arbeiten an den Lichtern, die durch die Hecke fliegen
17:00 Uhr – Abfilmen der fertigen Animation und Hinzufügen
17:00 Uhr – der Wackeleien (dadurch „entfernen“
17:00 Uhr – der digitalen Fingerabdrücke)
18:00 Uhr – Arbeiten getan – eine Stunde Zeit für ein Dinner
Ab hier hätte er leicht gegen 21:00 Uhr im Barge Inn sein können, aber „Wheyleigh“ erschien dort erst gegen 23:00 Uhr. Gab es Schwierigkeiten mit dem Video? Waren weitere Feinjustierungen nötig?

j Busty funny smile Busty Tailor
(Bild: Peter Soerensen)

Busty Tailor, der bekannte und ehrenwerte Pilot und Fotograf, der die Kornkreise mit seinen atemberaubenden Fotos aus dem Seitenfenster seines Flugzeuges in den ersten Büchern von Colin Andrews und Pat Delgado weltweit bekannt machte, meinte, dass der Schattenwinkel in den betreffenden Szenen für einen Aufnahmezeitpunkt eher am Nachmittag spräche. Wäre dem so, dann wäre die Bearbeitungszeit deutlich kürzer, was bedeuten würde, dass „Wheyleigh“ sein „Studio“ in der Nähe in einem B&B hätte aufschlagen haben müssen.


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Teil 01 – Einige einleitende Worte
Teil 02 – Die Hintergrundgeschichte (I)
Teil 03 – Die Hintergrundgeschichte (II)
Teil 04 – John Wheyleigh
Teil 05 – Erste Zweifel durch die Slow-Motion-Maschine
Teil 06 – Die Smoking Gun
Teil 07 – Der letzte Sargnagel (I)
Teil 08 – Der letzte Sargnagel (II)
Teil 09 – Der letzte Strohhalm
Teil 10 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (I)
Teil 11 – Das mysteriöse Verschwinden von Wheyleigh (II)
Teil 12 – Anmerkungen

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