Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kornkreise 2007'

Paranormales und Phänomenales … (5)

Mittwoch, 30. Dezember 2015 8:00

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)
von Peter Hattwig

In den Folgetagen achtete ich stets darauf, die Kamera nur mit frisch geladenen Akkus zu bestücken, wenn ich auf Tour ging. Insgesamt erwischte es mich noch weitere drei Male, dass sich die Akkus entleerten, jedoch ausnahmslos, nachdem ich mich bereits im Kornkreis befand. Beim vierten Mal hatte ich die Kamera erst nach dem Betreten des Kornkreises eingeschaltet, und dabei ging die Entladung so schnell, dass die Steuerungselektronik nicht einmal mehr die Zeit hatte, die sie benötigt hätte um das Objektiv einzufahren, das sie immer dann macht, wenn die Batteriekapazität zu Ende geht. Übrigens verlief der dann folgende Gebrauch mit den Ersatzakkus im Kornkreis ohne weitere Störungen.
fall-5-b-avebury-ph.jpgDie Kornkreise, in denen dieses Phänomen aufgetreten ist, sind im Artikel zu sehen. Bei der Formation in Honey Street ist mir noch eine Kuriosität aufgefallen: Bei einer Analyse der Halme zeigte es sich, dass die Halme im Kornkreis am oberen Wachstumsknoten um 45 bis 60° geknickt waren. Am unmittelbaren Rand der Formation waren die Halme dort jedoch kurioserweise am unteren Wachstumsknoten geknickt.
fall-5-c-sugar-hill-ph.jpgIch möchte betonen, dass ich mit der Kamera viele Tausende Bilder aufgenommen habe.
Vorher ist der Fall nie aufgetreten, dass frisch geladene Akkus sich spontan entluden und hinterher ist es nur noch einmal geschehen, und das war auf Malta an einem der prähistorischen Plätze. Als Ingenieur hat es mich beschäftigt, wie man so einen Entladung zustande kommen könnte. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. In der Regel entsteht die Entladung einer Batterie durch einen Kurzschluss, der sich aber außerhalb des Kornkreises wieder selbst repariert haben müsste.
fall-5-d-stanton-bridge.JPGSo etwas gibt es aber nicht. Ich habe später einen Versuch unternommen, einen Kurzschluss außerhalb der Kamera künstlich herzustellen. Es hat etwa eine Minute gedauert, bis die Spannung auf einen relevanten Wert abgesunken war. Diese Zeitspanne passt nicht zum Ereignis im letzten Fall, wo die Entladung innerhalb kürzester Zeit, vielleicht in 1 bis 2 Sekunden, vor sich gegangen ist.
Batterieentladungen sind ein Mysterium, das es noch zu erforschen gilt. Mit konventioneller Physik geht es jedenfalls nicht.

::Bilder von oben nach unten
Kornkreis 1: 29.07.2007 Avebury, Wiltshire
Kornkreis 2: 01.08.2007 Aldbourne, Wiltshire
Kornkreis 3: 14.07.2007 Honey Street, Wiltshire
alle Bilder Peter Hattwig©


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

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Paranormales und Phänomenales … (5)

Sonntag, 27. Dezember 2015 8:00

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
von Peter Hattwig

Der niederländische Kornkreisforscher Eltjo Haselhoff schildert in seinem Buch „Faszinierende Kornkreise“, dass ihm schon unzählige Male vom Versagen von Kamera-Ausrüstungen in Kornkreisen berichtet worden sei, sei es, dass Batterien entladen würden oder der automatische Filmtransport versagt habe. Bei ihm selber habe die Kamera innerhalb eines Kornkreises ständig überbelichtete Bilder geliefert und funktionierte außerhalb des Kornkreises wieder einwandfrei.
Ein ähnliches Kamera-Phänomen ist auch bei mir aufgetreten, als ich im Sommer 2007 mit einer Digital-Kamera der Firma Rollei auf eine Reise nach Südengland ging. Sie besaß keine kameraspezifischen Akkus, sondern Akkus, wie man sie im Supermarkt findet, die aber deswegen nicht schlechter waren. Sicherheitshalber hatte ich mir Ersatzakkus mitgenommen, die ich nachts regelmäßig auflud und die ich stets im Auto mitführte. Wie wichtig meine Vorsorge war, merkte ich, als ich die „Schneeflocke“ besuchte.
3072007.jpg
Lucy Pringle©

Über diese Formation hatte ich bereits in Fall 3 ausführlich geschrieben. Sie war auf keinen Fall menschengemacht. Die Kamera hatte ich bereits vor dem Betreten eingeschaltet und hielt sie ständig in der Hand, um alles zu dokumentieren. Beim vierten Bild war der Spaß jedoch bereits vorbei. Die Akkus waren leer. Na ja, dachte ich, vielleicht waren sie nicht ganz voll und wechselte sie. Der Rest des Besuchs verlief störungsfrei. (Fortsetzung folgt)


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)

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Paranormales und Phänomenales … (3)

Donnerstag, 17. Dezember 2015 9:00

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2) von Peter Hattwig

Am Vorabend unseres Abschieds von England besuchten wir noch einmal den „Silent Circle“ und wurden Zeugen eines Videofilms, den ein holländischer Kornkreisforscher gerade vorführte. Er hatte die „Schneeflocke“ gleich am Folgetag des Erscheinens aufgesucht und hatte auf seinem Videofilm ein merkwürdiges Phänomen festgehalten: In ungefähr 80 Meter schien ein weißer „winkender Drachen“ zu stehen. Das Gebilde war einem auf dem Kopf stehenden Kinderdrachen nicht unähnlich. Seine Spitze befand sich knapp unterhalb des Getreides und schien mit einer Schnur auf dem Boden befestigt zu sein, denn er schwenkte hin und her, so als wolle auf sich aufmerksam machen und den Filmer anlocken. Dieser folgte tatsächlich dem „Lockruf“ marschierte durch die Treckerspur auf das seltsame Objekt zu. Kurz vor dem Erreichen war dieses übergangslos verschwunden. Es war auch nichts durch die Luft geflogen und die Stelle war für ihn leicht zu merken. Das Bild stellt eine Nachbildung dar, wie ich sie aus dem Gedächtnis am Computer simuliert habe. Auch der Schauplatz entspricht nicht dem Original.
Wir diskutierten die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Kinderdrachen, eine Folie oder Papiertüte gehandelt haben könnte. Er verneinte vehement, denn solche irdischen Objekte hätte er finden müssen. Sie hätten sich nicht unsichtbar machen können.
fall-3-der-winkende-drache-c.jpg
Peter Hattwig©

Ich hatte mir lange Jahre Gedanken gemacht, wie so ein Phänomen entstehen könnte. Heute bin ich mir fast sicher, dass der „winkende Drachen“ oder der „schwarze Schatten“ in Fall 1 Reste von Ektoplasma waren, dass bei der Bildung der Kornkreise entsteht. Ektoplasma ist in der Parapsychologie eine feinstoffliche Substanz, die Ursache von magischen Objektbewegungen sein soll. Welche Rolle es bei der Entstehung der Kornkreise hat, wären weitere Untersuchungen wert.

::Weitere InformationenSilent Circle


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

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Paranormales und Phänomenales … (3)

Montag, 14. Dezember 2015 9:01

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1) von Peter Hattwig

fall-3-axel_kayser.jpg
Axel Kayser©

Im Jahr 2007, dem Jahr meiner ersten Kornkreisreise, ist mir ein beeindruckendes Foto gelungen, dass die nicht menschliche Herkunft der Kornkreise bezeugt. Im „Silent Circle“ hing eines Tages das Bild eines Piktogramms. Ich hatte es für mich wegen seiner Form als „Schneeflocke“ bezeichnet. Die Kornkreisformation befand sich etwas abseits von der Straße hinter einer Reihe von Bäumen und wurde von uns nur gefunden, weil ein netter Farmer, der Besitzer des Feldes, uns den Weg durch den Zaun in die richtige Treckerspur wies. Wegen der Wölbung des Feldes war das Piktogramm von der Seite nicht zu erkennen. Der Farmer hatte eine „Donation Box“ aufgestellt und um eine Spende von 2 Pfund gebeten, was wir ihm gern erfüllten. Die Luft war trocken und das Wetter bestens geeignet, um das Gebilde in Augenschein zu nehmen. Das Piktogramm sah aus menschlicher Sicht nach einer Menge Arbeit aus, denn es bestand aus 240 Eckpunkten und 225 kleinen Kreisen, also 465 Punkten, die zentimetergenau hätten eingemessen werden müssen, wenn man es von Hand hätte herstellen wollen.
fall-3-gebogene-halme.JPG
Peter Hattwig©

Aber ich brauchte so einen Beweis gar nicht zu bemühen, denn die Halme waren Beweis genug. Sie waren kurz über der Erde sauber in einem Winkel von knapp 90° gebogen, ohne dabei gebrochen oder abgebrochen zu sein. Diese Form hatten die Halme im gesamten Gebilde. Es gab keinen Zweifel für uns: So etwas geht per Hand oder Fuß nicht herzustellen. So etwas wächst auch nicht innerhalb eines Tages, wenn man das Korn vorsichtig niederdrücken würde. Dieser Kornkreis war nicht menschengemacht! Es gab noch einen weiteren Hinweis auf die nichtmenschliche Urheberschaft, auf die ich in Fall 5 eingehen werde.
(Fortsetzung folgt)

::Weitere InformationenSilent Circle


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

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Paranormales und Phänomenales … (2)

Montag, 7. Dezember 2015 9:27

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber
von Peter Hattwig

Meine erste Reise zu den Kornkreisen in England machte ich im Jahr 2007 zusammen mit Lars Uwe Ittig. Wir wohnten im Old Forge, einer empfehlenswerten B&B-Unterkunft in West Kennet. wo wir auf die holländische Kornkreisforscherin Janet Ossebaard trafen, die bereits 13 Jahre Kornkreiserfahrungen mitbrachte. Das erwies sich als Glücksfall, denn sie ist eine unerschöpfliche Informationsquelle, die mit einer Reihe interessanter Erlebnisse aufwarten konnte.
Sie gab uns Tipps, wo wir überall hingehen sollten. Als wir über die Felder gingen fiel uns gleich auf, dass anscheinend auch die britische Armee Interesse an den Mustern im Korn zeigte, denn pausenlos kreisten Hubschrauber über den Feldern, in denen sich Kornkreise befanden. Im Allgemeinen wurden sie als „black helicopters“ bezeichnet, was die Sache noch ein bisschen geheimnisvoller macht. Der Ausdruck ist aber nicht verkehrt, denn wir haben keine Identifizierungen entdecken können. Die Annahme, dass es sich um Hubschrauber der Armee handelt, ist daher eine reine Vermutung. Was sie suchten, ist noch weniger bekannt. Vielleicht hofften sie genau wie wir, auch einmal die Urheber der Kreise zu Gesicht zu bekommen.
helicopter.jpg
Frank Peters©2007

Dazu passte ein Erlebnis, dass Janet uns beim Frühstück erzählte. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 2007 habe sie auf dem Hügel Adam‘s Grave bei Alton Barnes, dem unmittelbaren Zentrum des Kornkreisgeschehens, zusammen mit zwei anderen Holländern, Nachtwache gehalten. Um 23.25 Uhr sei ein Hubschrauber erschienen. Er flog sehr tief und schien etwas zu suchen. Nach Janets Aussage scannte er das Gebiet regelrecht ab. Über dem Milk Hill, dem Nachbarhügel, hielt er in der Luft an, extrem niedrig, so etwa in 20 Meter Höhe. Die Entfernung betrug nur 200 bis 300 Meter. Es war zwar dunkel, aber die Zeugen konnten ins Cockpit reingucken und den Piloten beobachten. Plötzlich, von einem Augenblick auf den anderen, erschien vor der Kanzel eine feuerrote Kugel, die etwa sechs Sekunden lang davor stand, schwächer wurde und innerhalb von wenigen Sekunden ganz verschwand. Der Hubschrauber schwebte noch eine kleine Weile über dem Feld, drehte dann aber ab und verschwand ebenfalls. Die Kugel hatte etwa die halbe Größe des Hubschraubers und war größer als der Vollmond. Auf unsere Frage, ob das so etwas wie eine Leuchtrakete gewesen sein konnte, antwortete Janet, dass auch sie mit den anderen Beobachtern diese Frage diskutiert habe. Ihre Antwort war ein entschiedenes Nein, denn die Kugel habe bewegungslos in der Luft gestanden und keine Rauchspuren hinterlassen.
Wenn das keine Motivation war, selber eine Nachtwache abzuhalten?

::Weitere InformationenJanet Ossebaard


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (3/9)

Mittwoch, 15. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

::Fall 319. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill. Ein ausgesprochen blöder Fehler, den man nicht weiter zu erläutern braucht, ist den Kornkreismachern bei der als Julia Set bezeichneten Formation auf dem Martinsell Hill im Landkreis Wiltshire im Jahr 2009 unterlaufen.

martinsell-hill.jpg
::Bildquelle ©Lucy Pringle

Die Formation war bereits einige Tage vor dem Besuch der deutschen Kornkreisgruppe entstanden. Wir konnten sie in Augenschein nehmen, bevor sie ganz zertrampelt war. Sie lag abseits vom Durchgangsverkehr und von Ortschaften, war aber von einem Seitenweg aus gut sichtbar. Schon von weitem beeindruckte uns die enorme Größe des Piktogramms. Natürlich regnete es wieder einmal, als wir ankamen, und in einer Regenpause marschieren wir in das Feld und – waren enttäuscht. Die Formation war von Menschen gemacht, wie wir übereinstimmend nach kurzer Zeit feststellen konnten. Es war nicht allein der unverzeihliche Fehler, den Mittelpunkt des Gebildes zu dicht am Feldrand angesetzt zu haben, sondern es gab noch weitere Indizien. Die krakenförmigen Arme bestanden aus einer Reihe aneinander gereihter Kreise, für die zur Festlegung der Mittelpunkte Konstruktionshilfslinien gezogen wurden. Diese bestanden aus etwa 30 cm breiten Bogensegmenten, die zu Beginn ins Korn getrampelt wurden und die Mittelpunkte der Kreise markieren sollen. Die Spuren dieser Hilfslinien unterhalb der später umgelegten Halme waren deutlich sichtbar, wenn man die obere Schicht ein bisschen anhob. Als die unbekannten Macher merkten, dass der Feldrand die Kreise abschneiden würde, fingen sie an zu schummeln: Sie versetzten die Mittelpunkte der Kreise einfach ein Stück neben die Konstruktionshilfslinie, so dass die Formation vom Feldrand wegrückte. Das Luftbild zeigt, dass die Schummelei nichts genutzt hat, das fehlende Stück war einfach zu groß. Der eine Arm wurde zwar noch innerhalb des Feldrandes angelegt, aber der sechste Arm lag bereits außerhalb. Es gab weitere Indizien: Die Halme waren unmittelbar über der Erde geknickt, was auf brachiale menschliche Gewalt hindeutet. Und schließlich berichten Personen, die für „ätherische Energien“ empfänglich waren, dass die Formation „energetisch leer“ und nichts zu spüren gewesen sei – für Skeptiker des Paranormalen ist dieser Hinweis nicht relevant, er soll dennoch nicht unerwähnt bleiben. Bei Verlassen des Kornkreises fragte ich mich, was die Aktion mit diesem Kornkreis gebracht hat: für den Farmer viel zerstörtes Getreide (die großen Kreise hatten einen Durchmesser von etwa 12 Meter), für die Macher eine um die Ohren geschlagene Nacht und wenig Anerkennung. Mit Hilfe eines Fluggeräts hätte man vorher den Mittelpunkt um zwei Treckerspuren versetzt anlegen können.
Was ist das Fazit dieses Missgeschicks: Wer einen Kornkreis anlegen möchte, sollte wenigstens ein Ufo besitzen.

::Weitere InformationenCrop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (2/9)

Dienstag, 14. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
long-barrow.jpg
::Bildquelle ©Peter Hattwig

::Fall 228. Juni 2007 – Kornkreis am West Kennett Longbarrow. Im Jahr meiner ersten Kornkreisreise nach England ist ganz in der Nähe unseres Hotels, die nach dem Ort West Kennett und dem daneben liegenden ca. 5.500 Jahre alten Grabmal Longbarrow (Bild oben), die so benannte West Kennett Longbarrow Formation entstanden. Leider hatte der Farmer sie schon kurz darauf aus dem Feld herausmäht.
west-kennett.jpg
::Bildquelle ©Lucy Pringle

Ich hatte daher keine Gelegenheit, sie in Augenschein zu nehmen, und mir ist auch keine Stellungnahme bekannt, wie das Gebilde aus allernächster Nähe zu bewerten war. Bei genauer Betrachtung des 3D-Bildes fällt auf, dass die mittlere linke „Säule“ einen schiefen Ansatz hatte. Sollte die Formation einen menschlichen Ursprung gehabt haben, würde ich sagen: „Schief gelaufen!“

::Weitere InformationenCrop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (1/9)

Montag, 13. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
„Nobody is perfect!“ Dieser bekannte Spruch trifft auch auf die Kornkreismacher zu, seien sie nun menschlich oder nicht. Im Jahr 2007, während meiner Anwesenheit im Zentrum des englischen Kornkreisgebietes in Wiltshire, erschienen zwei große Formationen, die beide auf ihre Weise unvollkommen oder fehlerhaft waren. Von mindestens einer ist sicher, dass sie nicht von Menschen gemacht wurde. Wenn man etwas weiter in der Kornkreisgeschichte herumstöbert, dann findet man weitere Beispiele von Unvollkommenheiten. Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Fehler oder Absicht?
fall-1-bild.jpg
::Fotoquelle Axel Kayser

::Fall 17. Juli 2007 – Kornkreis auf dem East Field in Alton Priors. In der Nacht der Entstehung dieser Formation hatte ein Team von drei Amerikanern dieses Feld vom benachbarten Knap Hill mit mehreren Videokameras und einer Infrarotkamera überwacht. Das Feld einschließlich der Zufahrten ist ohne Einschränkungen von oben voll einsehbar, wie ich mich in einer der folgenden Nächte überzeugen konnte. In der gesamten Nacht, die in dieser Jahreszeit (Ende Juni) nur drei bis vier Stunden Dunkelheit bietet, wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert. Die auf dieses Feld ausgerichtete Kamera konnte bis 1:35 Uhr das Weizenfeld überblicken, bis es dann endgültig so dunkel war, dass auch sie nichts mehr erkennen konnte. Dennoch liefen die Kameras weiter, denn es galt ja, die Anwesenheit möglicher Kornkreismacher mit ihren Taschenlampen auszuschließen. In der gesamten Nacht wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert, weder optisch noch akustisch. Um 3:13 Uhr war es dann so weit: Am Himmel erschien ein heller Lichtblitz. Und schon um 3:20 Uhr hatte die Kamera eine riesige Formation im Weizenfeld erfasst, die sich über rund 350 mal 200 m erstreckte und 210 Einzelkreise unterschiedlicher Größe enthielt. Allerhöchstens 100 Minuten kann der Vorgang gedauert haben, dann waren die Kreise ins Korn eingeprägt. Es war die bislang größte Formation des Jahres 2007.
Ich hatte Gelegenheit, die Beobachter selbst zu befragen. Dem Reporter einer englischen Tageszeitung sagten sie: „Ich habe keine Ahnung, wie das Gebilde entstanden ist. Ich weiß nur, dass es um 1:35 Uhr definitiv noch nicht zu sehen und um 3:20 Uhr auf einmal vorhanden war. Unsere Kameras haben bei der Dunkelheit nichts aufgenommen. Wenn dort eine riesige Gang von Leuten gewesen wäre, dann hätten sie kein Licht und keine Laser verwenden, keine Geräusche machen und keine Ausstattungen benutzen dürfen. Sie hätten in totaler Dunkelheit arbeiten müssen. Ich halte den Lichtblitz für wichtig. Er war vergleichbar mit Wetterleuchten, aber es war ein mattes weißes Licht für den Bruchteil einer Sekunde. Ich wusste, dass in dem Augenblick etwas geschehen war, und schon nach 10 Minuten konnten wir die Formation auf den Film bekommen. Als ich als erster in die Kreise hineinging, fühlte ich mich richtig euphorisch.“ Erschwerend kommt hinzu, dass das Feld gewölbt und von dem einen Ende zum anderen nicht überschaubar ist. Insofern kann es als gesichert gelten, dass die Formation NICHT von Menschen gemacht wurde.
Wenn man das Piktogramm betrachtet, dann fällt einem auf, dass auf einem der beiden Bögen die „Krone“ fehlt. Für mich ist es keine Frage, dass die Formation nicht fertig geworden ist. Fühlten sich die unbekannten Erschaffer vielleicht beobachtet? Oder sollte vielleicht doch eine Absicht dahinter stecken, die Formation von vornherein unsymmetrisch zu gestalten, denn sie enthält weitere Asymmetrien? Das war eine der Fragen, die mich damals schon in England beschäftigt hat und dazu führte, dass ich zusammen mit meinem Mitfahrer zwei Mal eine Nachtwache auf dem Hügel abgehalten habe, in der Hoffnung, die Formation würde noch zu Ende geführt. Die durchwachten Nächte blieben allerdings ergebnislos…

::Weitere InformationenCrop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Kornkreisreise von Peter Hattwig – Abschlussbericht und Fazit

Mittwoch, 26. September 2007 21:13

Eine lohnenswerte Reise

Noch im Deguforum 51 vom September 2006 schrieb Anja Volb in ihrem Reisebericht, dass es im eigentlichen Kornkreisgebiet Wiltshire so gut wie keine, und wenn, dann nur kleine und unscheinbar wirkende Piktogramme gab. Dies deutete darauf hin, dass die Zeit der Kornkreise der Vergangenheit angehört. Diesen Trend können wir nicht bestätigen, im Gegenteil, wir konnten von großartigen Formationen berichten, die praktisch im Wochentakt erschienen sind und mit großer Bewunderung aufgenommen wurden. Aufgefallen ist auch, dass die Kornkreisfälscher die Motivation verloren zu haben scheinen – welch ein Glück! Jedenfalls gab es außer dem beschriebenen Fall nur noch zwei oder drei Kornkreise, die deren Handschrift trugen. Sie zeichneten sich unter anderem durch leichte Machbarkeit, einfache Kornlagen, Unsauberkeit und gebrochene Halme aus.

Alles in allem fanden wir die Reise gelungen, denn wir haben eine Menge Kornkreise gesehen, Kontakte mit gleichgesinnten Menschen aus aller Welt knüpfen können, und einige abwechslungsreiche Tage gehabt. Ob es allerdings drei Wochen sein müssen, wie in unserem Fall, das ist reine Anschauungssache. Am 10. August war der Abreisetag; länger hätte es nicht dauern dürfen, denn überall waren die Mähdrescher unterwegs, haben die Saison beendet und Platz geschaffen für die Bilder im nächsten Jahr.

Noch etwas ist uns aufgefallen: Es gab niemand, absolut niemand unter den Kornkreisbesuchern, der die „Echtheit“ der großen Formationen in Frage gestellt hätte. Die können nicht von Menschen gemacht worden sein. Das ist unmöglich! Vielleicht habe ich mit meinen Berichten den einen oder anderen Interessenten animieren können, im nächsten Jahr eine Reise nach Wiltshire zu buchen. Den ausführlichen Bericht mit vielen Bildern lesen Sie im nächsten Deguforum Ende September 2007.

Peter Hattwig

Thema: FGK-Blogroll, Hattwig, Dr., Kornkreise 2007, Kronwitter | Kommentare (0)

Kornkreisreise von Peter Hattwig (Teil 6)

Montag, 24. September 2007 19:41

Doch Kornkreisfälscher unterwegs

Am dritten Tag nach der Anreise erfuhren wir, dass ganz in der Nähe, in West Kennett, eine neue Formation entstanden sei.

Formation von West Kennett / Copyright Peter Hattwig
Cropcircle Connector

Obwohl es wieder einmal regnete und die nächste Hose reif für die Waschmaschine war, eilten wir zum Tatort, der gar nicht so weit von unserem Quartier entfernt ist. Das Design wirkte zwar recht ansprechend, aber unser erster Eindruck war, dass die Formation von Menschen gemacht war. Ihr Mittelpunkt lag auf einer Treckerspur, die Halme lagen zum Teil unordentlich und wirr und an den Kreuzungen der Linien fehlt die kunstvolle Verflechtung, die wir bei anderen Kreisen zuvor gesehen hatten.

Kleine Begebenheit am Rande: Als ich später in Cafe gegenüber anderen Besuchern meinen Eindruck schildere, muss ich von zwei weiblichen Kornkreisfans heftige Prügel einstecken (selbstverständlich nur rhetorisch). Ich versuchte den Damen zu erklären, dass in Deutschland erst im vergangenen Jahr ein Skandal mit gefälschten Kornkreisen aufgedeckt wurde. Vergeblich, sie wollten es nicht hören!

Jetzt zwei Tage vor der Abreise hatten wir „zufällig“ in der Bar eines Pubs im Nachbarort eine interessante Begegnung. Auf die Frage der Bardame, was uns hierher geführt habe, erzählen wir von unseren Kornkreis-Unternehmungen. „They are all man-made“, ist ihre Antwort und sie verweist auf einen Mann an der Bar, der angeblich die Kreise herstellt. Wir suchen das Gespräch mit ihm. Voller Stolz und durchaus glaubhaft berichtet er, dass er der Urheber des Kreises in West Kennett sei. Sie seien zu zweit gewesen und hätten von 3 bis 5 Uhr morgens gearbeitet, erzählt er auf unsere Fragen. Ferner verkündigte er, dass eine Gruppe von Fälschern aus London unterwegs sei, die auch einen Kornkreis anlegen wolle. Wir sind gespannt, ob dann noch etwas zu erwarten ist.

Es erfüllt uns mit einer gewissen Genugtuung, dass unsere Vermutung bestätigt wurde. Wir sind uns sicher, dass mindestens ein weiterer Kreis von Menschen gemacht wurde.

Mehr darüber bei unserem Vortrag auf der FGK-Herbstveranstaltung am 6./7. Oktober 2007 in Zierenberg/Kassel „Kasseler Hof“.

Peter Hattwig

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Kornkreisreise von Peter Hattwig (Teil 5)

Samstag, 22. September 2007 21:45

Die Entstehung toller Formationen hält an

Am Donnerstag wurde im Kornkreiscafé von einer neuen großen Formation berichtet, die leider schon eineinhalb Tage alt war, denn ich wäre gern einmal in einen ganz frischen Kreis hineingegangen. Man kann ihn auf der Webseite des Cropcircle Connector betrachten (aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir keine Originale abbilden). Es dauert eben immer eine gewisse Zeit, ehe die Formationen entdeckt, dem „Crop Circle Connector“ gemeldet und ins Netz gestellt werden.

Die Formation hat die Form einer Blume, in deren Zentrum sich kleine Würfel befinden. Von oben sieht die Formation einfach strukturiert aus. Aber wehe, wenn man das Bild vorher nicht gesehen hat, dann ist man zunächst vollkommen verwirrt, wenn man hineingeht. Man betritt die Formation über eine der Treckerspuren und sieht um sich herum – scheinbar chaotisch – unzählige Dreiecke, die über eine Fläche von 130 Metern verstreut sind. Was von oben so klar und geordnet aussieht, ist von unten alles andere als klar und geordnet. Erst nach und nach erkennt man eine kreisförmige Anordnung der Dreiecke. Noch viel schwerer tut man sich mit den kleinen Würfeln, deren Dreidimensionalität von innen überhaupt nicht mehr zu erkennen ist. Man sieht nur Dreiecke, Rauten und Linien, das ist alles.

Abbildung 1: Formation aus 4 m Höhe, aufgenommen mithilfe einer Stange / Copyright Peter Hattwig

Wie sollen sich da 50 oder 100 Kornkreisfälscher (so viele müssten es mindestens sein) bei Nacht zurechtfinden, wenn man sich bei Tage kaum orientieren kann? Mindestens 99% hätten in der dunklen Nacht den Überblick verloren und das Korn an der falschen Stelle niedergetrampelt.

Wenn man die Lage des Korns betrachtet, dann kann man sehen, in welcher Reihenfolge die Linien gezogen wurden, da an den Schnittpunkten der Blütenblätter drei Schichten übereinander liegen (siehe Abb. 2).

Abbildung 2: Verschiedene Lagen des Korns an den Schnittpunkten der Dreiecke / Copyright Peter Hattwig

Noch etwas ist mir aufgefallen: Die Formation hat große Ähnlichkeit mit der von Martinsell Hill. Sollte den Kornkreismachern etwa die Ideen ausgegangen sein oder hatten sie keine Lust mehr, etwas grundlegend Neues zu programmieren?

Peter Hattwig

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Kornkreisreise von Peter Hattwig (Teil 4)

Donnerstag, 20. September 2007 19:06

Besuch des Pentagramms
Am Sonntag haben Lars und ich das „Pentagramm“ besichtigt. Aufgrund des Aussehens hätte ich die Formation eher als „Schneeflocke“ bezeichnet. Die Präzision des Pentagramms lässt keinen Zweifel zu: Diese Formation ist nicht von Menschen gemacht. Sie könnte nicht einmal bei Tage und unter Zuhilfenahme geodätischer Messinstrumente mit dieser Genauigkeit hergestellt werden. Sie ist aber definitiv während der Nacht entstanden, denn das Gebiet wird laufend von Flugzeugen abgeflogen.
Es gibt noch weitere Hinweise für die Behauptung: Das sind einmal die Halme, die dicht über der Erde in einem eleganten Bogen aus der Erde kommen.
Zieht man einen solchen Halm heraus, dann geht die Biegung zwar etwas zurück, bleibt aber erhalten. Korn, das getreten wird, das biegt sich nicht in so einem kleinen Radius: Es bricht oder – wenn es nicht gebrochen ist – dann richtet es sich wieder auf, wenn es freigelegt wird. Noch beeindruckender sind die Wirbel, die in den Ecken entstanden sind.
Das Korn wurde an einigen Stellen fast schon korkenzieherartig gezwirbelt. Schön anzusehen sind auch die kleinen „Pünktchen“ auf dem Luftbild. Es handelt sich um Kreise von etwa einem Meter, die so kunstvoll bearbeitet wurden, dass in der Mitte nur wenige Halme stehen geblieben sind.
Mit roher Gewalt geht das nicht, das ist hohe Kunst. Kleine Begebenheit am Rande: Auf der Suche des Feldes trafen wir auf den Bauern, der uns bereitwillig den Weg zeigte. Er hatte schon Hinweise angebracht, welche Spur man benutzen sollte und hatte eine Spendenbox aufgestellt, in die man zwei Pfund einwerfen sollte. Sein Anliegen war berechtigt, denn durch die Besucher wird das Getreide doch ganz schön niedergetrampelt. Die Formation war auf jeden Fall ihr Geld wert.

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