Beitrags-Archiv für die Kategory 'Ittig'

Rarität: Foto von Orb – ohne Blitzlicht

Montag, 2. November 2009 23:54

Bei meinem Besuch der „Kristallwelten“ von Svarovski in Wattens bei Innsbruck (Österreich) habe ich ein sehr interessantes Bild geschossen.
kristallwelten-orb-bildc.jpgOriginalfoto (zum Vergrößern bitte anklicken!)
Dazu benutzte ich meine kleine JVC-Digitalkamera (2 Megapixel), also nicht so superhoch in der Auflösung. Das Bild entstand in einer der sog. „Wunderkammern“, wie die Ausstellungsräume dort genannt werden. Dort ist ein sehr großer Salzkristallstein vor einer Videoinstallation aufgebaut, auf der eine Opernsängerin zu sehen ist. Der Raum war völlig abgedunkelt, bis auf das Licht von der Videowand.
kristallwelten-orb-bild_b.jpgAusschnittvergrößerung und Bearbeitung
(zum Vergrößern bitte anklicken!)
Ich habe das Bild ohne Blitzlicht geschossen, wobei dieses Bild aus einer Serie von Bildern stammt, die ich in dieser „Kammer“ fotografiert habe. Auf allen anderen Bildern sind keine Anomalien zu sehen, nur dieses eine weist in der oberen Hälfte einen Orb auf. Die „Kristallwelten“ sind von Andre Heller konzipiert worden und wurden am 1. Oktober 1995 mit einem grossem Presseecho eröffnet.

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Kornkreisreise von Peter Hattwig (Teil 4)

Donnerstag, 20. September 2007 19:06

Besuch des Pentagramms
Am Sonntag haben Lars und ich das „Pentagramm“ besichtigt. Aufgrund des Aussehens hätte ich die Formation eher als „Schneeflocke“ bezeichnet. Die Präzision des Pentagramms lässt keinen Zweifel zu: Diese Formation ist nicht von Menschen gemacht. Sie könnte nicht einmal bei Tage und unter Zuhilfenahme geodätischer Messinstrumente mit dieser Genauigkeit hergestellt werden. Sie ist aber definitiv während der Nacht entstanden, denn das Gebiet wird laufend von Flugzeugen abgeflogen.
Es gibt noch weitere Hinweise für die Behauptung: Das sind einmal die Halme, die dicht über der Erde in einem eleganten Bogen aus der Erde kommen.
Zieht man einen solchen Halm heraus, dann geht die Biegung zwar etwas zurück, bleibt aber erhalten. Korn, das getreten wird, das biegt sich nicht in so einem kleinen Radius: Es bricht oder – wenn es nicht gebrochen ist – dann richtet es sich wieder auf, wenn es freigelegt wird. Noch beeindruckender sind die Wirbel, die in den Ecken entstanden sind.
Das Korn wurde an einigen Stellen fast schon korkenzieherartig gezwirbelt. Schön anzusehen sind auch die kleinen „Pünktchen“ auf dem Luftbild. Es handelt sich um Kreise von etwa einem Meter, die so kunstvoll bearbeitet wurden, dass in der Mitte nur wenige Halme stehen geblieben sind.
Mit roher Gewalt geht das nicht, das ist hohe Kunst. Kleine Begebenheit am Rande: Auf der Suche des Feldes trafen wir auf den Bauern, der uns bereitwillig den Weg zeigte. Er hatte schon Hinweise angebracht, welche Spur man benutzen sollte und hatte eine Spendenbox aufgestellt, in die man zwei Pfund einwerfen sollte. Sein Anliegen war berechtigt, denn durch die Besucher wird das Getreide doch ganz schön niedergetrampelt. Die Formation war auf jeden Fall ihr Geld wert.

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Kornkreisreise von Peter Hattwig (Teil 2)

Sonntag, 16. September 2007 22:29

Bericht 2: Beweis, dass nicht alle Kornkreise von Menschen gemacht sind
Vor den Augen dreier Beobachter und einer Reihe Kameras entstand in einem Zeitraum von weniger als zwei Stunden eine riesige Kornkreisformation nahe der Ortschaft Alton Barnes in Wiltshire. Es ist ausgeschlossen, dass Menschen im Spiel waren.
Am 6. Juli hielten sich drei Beobachter auf dem Knapp Hill Nachtwache, um die weite unter ihnen liegende Landschaft, besonders das so genannte East Field bei Alton Barnes, zu beobachten. Sie hatten mehrere Kameras aufgebaut, darunter eine Infrarot-Kamera, die die gesamte Nacht in Betrieb waren.
Die auf dieses Feld ausgerichtete Kamera konnte bis 1.35 Uhr das Weizenfeld ausmachen, bis es dann endgültig so dunkel war, dass auch sie nichts mehr erkennen konnte. Sämtliche Kameras liefen aber weiter. Es wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert, weder optisch noch akustisch.
Um 3.13 war es dann so weit: Am Himmel erschien ein heller Lichtblitz. Und um 3.20 Uhr machte die Kamera eine riesige Formation auf dem Weizenfeld aus, die sich über rund 400 mal 200 m erstreckte. Ganze 100 Minuten kann der Vorgang gedauert haben, dann waren 210 Kreise ins Korn eingeprägt. Es war die größte Formation dieses Jahres.
2007_lucy_pringle.jpg

Formation vom 7. Juli 2007 – ©Lucy Pringle

Einer der Beobachter sagte dem Reporter einer Tageszeitung: „Ich habe keine Ahnung, wie der Kreis entstanden ist. Ich weiß nur, dass er um 1.35 Uhr definitiv noch nicht zu sehen und um 3.20 Uhr auf einmal vorhanden war. Unsere Kameras haben bei der Dunkelheit nichts aufgenommen. Wenn dort eine riesige Gang von Leuten gewesen wäre, dann durften sie kein Licht und keine Laser verwendet, keine Geräusche gemacht und keine Ausstattungen benutzt haben, Sie hätten in totaler Dunkelheit arbeiten müssen. Ich halte den Lichtblitz für wichtig. Er war vergleichbar mit Wetterleuchten, aber es war ein mattes weißes Licht für den Bruchteil einer Sekunde. Ich wusste, dass in dem Augenblick etwas geschehen war, und schon nach 10 Minuten konnten wir die Formation auf den Film kriegen. Als ich als erster in die Kreise hineinging, fühlte ich mich richtig euphorisch.“
Lars und ich hatten die Formation sofort am ersten Tag besichtigt und hatten darüber diskutiert, wie viele Mannstunden wohl erforderlich seien, um die Kreise durch Trampeln zu erzeugen. Lars hatte bereits Erfahrungen, die er im Rahmen von FGK-Projekten gemacht hatte. Wir kamen auf die Größenordnung von 200 Mannstunden. Hinzu käme das Einmessen der geometrisch aufwendig gemachten Figur. Mit Sicherheit wäre das der größere Teil der Arbeit gewesen. Je nach Art der technischen Hilfsmittel wären noch einmal 500 Mannstunden (vielleicht auch 100 mehr oder weniger) hinzugekommen, um eine Größenordnung zu nennen. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viele Personen in den 100 Minuten gleichzeitig auf dem Feld hätten sein müssen. Aber diese hätten durch die Infrarot-Kamera entdeckt werden müssen.

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England Kornkreisreise von Peter Hattwig

Freitag, 14. September 2007 19:25

Peter Hattwig befand sich zusammen mit Lars Uwe Ittig vom 20. Juli bis 10. August 2007 in England auf einer Kornkreisreise. Jedesmal wenn es etwas interessantes zu berichten gab, wurde es auf der Webseite www.degufo.de veröffentlicht. Nun möchten wir es auch auf der Seite der FGK veröffentlichen. Hier ist der erste von insgesamt sieben Berichten:
Hier ist der erste kurze Zwischenbericht von unserer Kornkreisreise nach England. Dramatische Erlebnisse können wir, Lars Uwe Ittig/FGK und ich, Peter Hattwig von der DEGUFO, noch nicht vermelden, denn wir sind erst den zweiten Tag hier. Dafür können wir aber von allerhand Widrigkeiten erzählen, die sich uns in den Weg gestellt haben. Das fing an mit einer verpassten Fähre in Hoek van Holland und dem aufgrund der Verzögerung nicht eingeplanten mitternächtlichen Suchen unseres Quartiers in einem winzigen Dorf, in dem uns niemand mehr Auskunft geben konnte.
Der nächste Tag stand im Zeichen von Sturm und Regen, der Teile Englands unter Wasser gesetzt hatte. Dennoch gingen wir tatendurstig in die erste Formation hinein. Nach einem Fußmarsch durch eine 800 m lange verschlammte Treckerspur mussten wir unsere Kleidung komplett auswechseln. Dafür durften wir über die riesigen Ausmaße der Formation staunen. Da das Gelände leicht gewölbt war, konnten Personen, die an beiden Enden standen, sich nicht mehr sehen.
Auch der folgende Tag begann mit einem Misserfolg, denn die Formation, die wir aufsuchen wollten, war bereits abgeerntet, wie wir von einem Bauern nach 2-stündiger Suche erfuhren. Erst der Nachmittag brachte uns das erste Aha-Erlebnis, denn die Sonne schien wieder und wir sahen eine Formation, die ob ihrer gewaltigen Größe und Komplexität beeindruckte. Es ist einfach unmöglich, sich das Bild des ganzen „Kreises“ vorzustellen, wenn man mitten drin steht. Leider sind die Ränder der Formation aufgrund des vorangegangenen Regens und Windes arg zerzaust, was der Großartigkeit keinen Abbruch tut.
Uns haben aber nicht nur Missgeschicke ereilt, sondern wir haben das Glück, dass in unserem Haus die Holländerin Janet Ossebaard wohnt, die uns mit allen nötigen Informationen versorgt, die zwei Neulinge brauchen (Lars war zuletzt vor 12 Jahren vor Ort, ich noch nie). Das fing damit an, dass sie uns zum „Silent Circle Café“ leitete, wo ein tägliches Update aller Informationen stattfindet. Und das endet mit dem Hinweis, dass in diesem Jahr keine einzige große Fälschergruppe unterwegs ist. Sämtliche komplexe Formationen (von einigen kleinen stümperhaften Versuchen abgesehen) sind nicht von Menschen gemacht. Sie erfüllen alle Kriterien, die an „echte“ Kornkreise gestellt werden. Mehr darüber in den nächsten Berichten.
Von ihrer England Kornkreisreise berichten Peter Hattwig und Lars Uwe Ittig auch auf der FGK-Veranstaltung am 6. und 7. Oktober 2007 in Zierenberg/Kassel.

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