Beiträge vom Januar, 2008

Claus Rahn beeindruckt mit außergewöhnlichen Fähigkeiten

Samstag, 19. Januar 2008 21:21

Seit Anfang des Jahres sorgt derzeit eine neue Show von Uri Geller auf Pro7 für Begeisterung unter seinen Fans, womit er einen neuen Nachfolger mit ebenfalls übersinnlichen Fähigkeiten sucht. Vergessen im ganzen Rummel wird dabei, dass es auch in Deutschland einen Psychokineten mit beeindruckenden Fähigkeiten gibt: Claus Rahn.


Foto: Claus Rahn heute / Copyright: Claus Rahn


Bremer „PSI-Wunder“ Claus Rahn meldet sich zurück
So titelt das Magazin „
mysteries“ in seiner Ausgabe Mai/Juni 2007die Überschrift des ersten Berichts über den Psychokineten und heutigen Reiki-Meister Claus Rahn. Mitte der 70er-Jahre sorgte er mit seinen phänomenalen Fähigkeiten erstmals für Aufsehen. Er verbog vor anwesenden Wissenschaftlern Besteckteile und Schlüssel oder liess sie wie durch Geisteskraft schweben, ohne sie dabei zu berühren. Auch versetzte er Aschenbecher oder Schalen in schnelle Rotation – ebenfalls nur mit Kraft der Gedanken, um nur einige Beispiele zu nennen. Selbst skeptische Wissenschaftler kamen zur damaligen Zeit zu dem Schluss, dass es sich bei seinen Fähigkeiten keinesfalls um Tricks und Zauberei handelt.

Uri Geller als Vorbild
Erst durch eine damalige „Uri-Geller-Show“ wurde Claus Rahn erstmals auf seine PSI-Kräfte aufmerksam. Ein einhelliger Tenor in der deutschen Presse lautete sogar, dass er besser als sein Vorbild Uri Geller sei.

Auch heilerische Kräfte sind im Spiel
Nachdem er schwerkrank am Rollstuhl gefesselt von den Ärzten aufgegeben wurde, zog er sich eine lange Zeit zurück. Doch mit seinen eigenen Kräften heilte er sich selbst. Auch in seiner Familie gab es erstaunliche Erfolge. Auf seiner Homepage bietet er seine Heilangebote kostenlos an. Allerdings betont er, dass nicht er selbst für die heilerischen Erfolge verantwortlich sei, sondern bei den Betroffenen Selbstheilungsprozesse ausgelöst werden. Ebenso weißt er ausdrücklich darauf hin, dass er keinerlei Garantien für Heilerfolge geben kann.

Comeback seit Januar 2007
Nachdem von Claus Rahn etwa drei Jahrzehnte nichts mehr zu hören und zu sehen war, meldete er sich genau vor einem Jahr wieder zurück – mit erstaunlichen Fähigkeiten, die er teils immer wieder inmitten der Öffentlichkeit vorführt, wie Mysteries in der Ausgabe Juli/August 2007 berichtet. Neben all den verblüffenden Fähigkeiten sollte nicht unerwähnt bleiben, dass ihm auch die Beeinflussung von Tieren durch seine geistigen PSI-Kräfte gelingt. Hauptgrund für ein Comeback sah er jedoch eher an seinen heilerischen und weniger an seinen psychokinetischen Fähigkeiten, wie er gegenüber „Mysteries“ betont.

Auf seiner Webseite www.claus-rahn.de stehen weitere Informationen, sowie Bilder und Videos mit phänomenalen Inhalten uvm. zur Verfügung. Sie wird auch ständig erweitert und aktualisiert. Ein regelmäßiger Besuch auf seiner Seite lohnt sich allemal.

Quellen:
mysteries-magazin
claus-rahn.de

fgk.org/degufo.de

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Vorläufige Analyse zum Gadebusch-Vorfall

Donnerstag, 17. Januar 2008 19:39

Ufo-Forscher bringen Kampfjet ins Spiel

Nach weiteren Untersuchungen haben Ufo-Forscher eine erste vorläufige Analyse über das Himmelsphänomen bei Gadebusch erstellt. Demnach könnte ein Kampfjet für die mysteriöse Erscheinung verantwortlich sein. Die Mitglieder der „Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Erscheinungen“ bezeichnen diese These als momentan plausibelste Erklärung.

Abb: Ein weiteres Foto, welches das Himmelsphänomen aus einer anderen Perspektive zeigt und die Annahme der UFO-Forscher bestätigt.


Experten schließen Flugzeug-Absturz aus
Was auf bisher veröffentlichten Fotos aussieht wie eine hunderte Meter hohe Rauch- oder eine Feuersäule, könnte nach Meinung der Ufo-Forschern ein in dieser Form sehr selten zu beobachtender Kondensstreifen eines Militärjets sein: „Während die Sonne aufging, tauchte sie langsam zuerst den oberen Teil und dann immer tiefer gelegene Teile in helles Sonnenlicht. Als der gesamte Streifen im Sonnenlicht lag, leuchtete der untere Teil am hellsten, weil hier die (Wassertröpfchen-)Dichte des Streifens am höchsten war.“ Die ungewöhnliche Form könne auch durch extreme Flugmanöver, das schnelle Wechseln der Höhe, durch das Ein- und Ausschalten von Nachbrennern beeinflusst worden sein. Den Absturz eines massiven Objekts schließen die Ufo-Forscher um Horst-Christian Meyer inzwischen aus. „Solche Abstürze – egal ob Flugzeug, Drohne, Ballon, Weltraumschrott oder Meteorit – dauern nur wenige Sekunden“, verdeutlicht Meyer.
Bei der Magdeburger Ufo-Forscherin Ute Hoffmann haben sich inzwischen weitere mögliche Augenzeugen des Himmelsphänomens unter der Telefon-Hotline 09560/921021 gemeldet. „Darunter war auch ein Anrufer, der am Himmel eine Rauchsäule mit einem glänzenden Punkt gesehen hat“, berichtet Hoffmann.


Zivil-Maschine aus Richtung Nordost
Auch die Deutsche Luftwaffe interessiert sich für das Geschehen. Die Abteilung Flugbetrieb des Luftwaffenamtes Köln überprüfte gestern, ob zu dem Zeitpunkt Militärmaschinen am Himmel waren. Ergebnis: negativ. Aber: In exakt 11582 Metern und 40 Zentimetern Höhe näherte sich zu dem Zeitpunkt eine zivile Maschine aus Richtung Nordost und zog über Gadebusch hinweg. „Das könnte die wohl einfachste Erklärung sein“, sagte ein Sprecher der Luftwaffe.
Quellen:

svz.de
MUFON-CES e.V.

Noch ein interessanter Hinweis: Sogar auf der Webseite von Linda Moulton Howe gibt es einen Artikel zum Gadebusch-Vorfall:
http://www.earthfiles.com/news.php?ID=1375&category=Environment

UPDATE v. 19.01.2008: Mittlerweile gibt es weitere Informationen auf der Seite der SVZ, die wir hier aber nur am Rande erwähnen möchten:
Himmelsphänomen löst Forscherstreit aus

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„Schwarze Löcher“ auf dem Mars

Sonntag, 13. Januar 2008 16:02

In der Ausgabe 54 und 55 des DEGUFORUMs berichtete ich, dass auf dem Mars ein „Schwarzes Loch“ von über 100 Metern Durchmesser entdeckt wurde, das nach Ansicht der Wissenschaftler so tief ist, dass nicht einmal der Boden zu sehen ist. Die Wissenschaftler glauben, dass sich unter dem Loch eine große und tiefe Höhle verberge. Die Höhle sei vermutlich deutlich größer als das Loch, das einen Durchmesser von etwa 100 Metern hat. Aus diesem Grund könne man keinerlei Wände erkennen. Die Höhle müsse zudem relativ tief sein, da man keinen Boden sieht, obwohl es auf dem Mars recht viel Streulicht gibt, so dass bei einer weniger tiefen Höhle ein solcher erkennbar gewesen sein müsste. Nach Berechnungen müsse sie rund 120 m oder tiefer sein.
Das erste Foto des Mars-Lochs machte der Mars Reconnaissance Orbiter am 7. Mai 2007. Die Auflösung ist so gut, dass Objekte aufgelöst werden, die größer als 76 Zentimeter sind. Es stammt aus der Tharsis-Region, die eine große Region auf dem Mars ist, in der sich zahlreiche erloschene Vulkane befinden. Es wurde daher angenommen, dass es sich bei diesem Loch um das Ende einer Lavaröhre handelt.
In zwei Artikeln hatte ich darüber spekuliert, dass das „Schwarze Loch“ künstlichen Ursprungs sein könnte oder mit anderen Worten, wir könnten erstmalig einen praktischen Beweis für die Anwesenheit Außerirdischer auf dem Mars in der Hand halten.
Gründe waren für mich:
der höchst gleichmäßig dicke Rand um die Öffnung des Hohlraums, der den Eindruck vermittelte, dass das Loch durch ein Feld von oben gegen Einblicke abgeschirmt ist, das Fehlen von Zwischenstufen zwischen einem normalen Krater und einem „Schwarzen Loch“ und die Existenz scheinbarer „Inseln“ an seinem Rand.
Jetzt wurden von der NASA weitere Aufnahmen veröffentlicht, die bereits vorher am 17. April aufgenommen wurden und zwei andere „Schwarze Löcher“ zeigen. Die Aufnahmen geben Einblick in größere Tiefen und zeigen, dass sich unter der Oberfläche tatsächlich eine Lavaröhre verbirgt. Es fällt daher naturgemäß schwer, meine ursprüngliche Annahme, das „Schwarze Loch“ könnten künstlichen Ursprungs sein, aufrecht zu erhalten.
Über die Tiefe des ursprünglichen 100 Meter großen Lochs werden wir erst dann mehr wissen, wenn die NASA die weiteren Aufnahmen frei gibt. Folgende Fragen bleiben vorerst offen: Warum veröffentlicht die NASA zuerst das Foto des mysteriösen „Schwarzen Lochs“, lässt die gesamte Wissenschaft herumrätseln, und gibt erst ein dreiviertel Jahr später die Aufnahme eines früher fotografierten Loch bekannt, das die Auflösung des Rätsels enthält, nämlich, dass es sich um nichts anderes als um eine einfache Lavaröhre handelt? Warum zeigt die eine Aufnahme das Innenleben des Lochs und warum die andere nicht? In der 1. Aufnahme stand die Sonne 38° über dem Horizont, in der 2. Aufnahme nur 26° über dem Horizont, konnte somit deutlich schlechter die Lavaröhre ausleuchten, trotzdem zeigt sie mehr vom Innenleben. So lange die Fragen nicht geklärt sind, bleibt das Rätsel um die „Schwarzen Löcher“ offen.
::Quelle http://hirise.lpl.arizona.edu/PSP_003317_1975

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Grenzwissenschaftl. Veranstaltungen 2008

Sonntag, 13. Januar 2008 0:10

Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen
14. Januar 2008, 20.00 Uhr

Ute Reinhart-Kemm: „Frau Holle“ Sagenhafter Ort in Deutschland – Der Hohe Meißner – Lesumer Hof, Oberreihe 8, 28717 Bremen-Lesum

Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen
Vortrag vom 11. auf den 18. Februar verschoben!
18. Februar 2008, 20.00 Uhr

Frank Peters: „Die Bretagne – Das Land der Dolmen und Menhire“
Schwerpunkt Golf du Morbihan
(Fortsetzung der „Impressionen einer Reise durch die südliche Bretagne und die Normandie“ vom November 2007 – Lesumer Hof, Oberreihe 8, 28717 Bremen-Lesum

DEGUFO
12./13. April 2008
Frühjahrstagung DEGUFO in Erfurt

Airport Hotel Erfurt, Binderslebener Landstraße 100, 99092 Erfurt, Tel. 03 61 / 656 11 11, Fax 03 61 / 656 10 60, E-Mail: info@airport-hotel-erfurt.de
Das vorläufige Programm (Änderungen vorbehalten):
DEGUFO Erfurt 2008

Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen
14. April 2008, 20.00 Uhr

Peter Hattwig: „Eine Reise durch Mexiko“
Pyramiden von Teotihuacan; Palenque, die versunkene Mayastadt; Chichen Itza, das letzte Zentrum der Tolteken; Mayakultur: Tulum, die letzte Bastion der Mayas – Lesumer Hof, Oberreihe 8, 28717 Bremen-Lesum

Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise
17./18. Mai 2008
FGK-Veranstaltung in Zierenberg

34289 Zierenberg, Hotel „Kasseler Hof“, Marktplatz 2, Tel. 05606/3281
Programm wird noch veröffentlicht

Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen,
Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise, DEGUFO, IGP
31. Mai/1. Juni 2008
Fahrt nach Nebra/Halle

Besuch des Landesmuseums für Vorgeschichte, Scheibe von Nebra, Stadtrundgang, Besichtigung der Halloren Schokoladenfabrik, evtl. Händel Museum
Die Fahrt erfolgt mit privaten PKW. Anmeldungen bei Frank Peters.

Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise,
Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen, DEGUFO, IGP
28./29. Juni 2008
4. Lichtphänomentreffen in Hude/Landkreis Oldenburg

Programm wird noch veröffentlicht

Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise
20./21. September 2008
FGK-Veranstaltung in Zierenberg

34289 Zierenberg, Hotel „Kasseler Hof“, Marktplatz 2, Tel. 05606/3281
Programm wird noch veröffentlicht

Die bisher vorliegenden Programme vom Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise, DEGUFO und Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen können sich noch ändern. Dann wird an dieser Stelle rechtzeitig darüber informiert werden.

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Mysteriöser Absturz bei Gadebusch

Sonntag, 13. Januar 2008 0:05

Rätselraten in Gadebusch: Schülerinnen des Gymasiums haben einen mysteriösen Absturz eines unbekannten Objektes am Horizont beobachtet. Sie vermuteten zunächst einen Wirbelsturm, als sich plötzlich eine hunderte Meter hohe Rauchsäule und ein Feuerschweif bildeten.

meteorit1.jpgMitten im Englisch-Unterricht passierte es: Ein unbekanntes, glühendes Objekt ist plötzlich am Horizont zu sehen.
Was fiel denn da vom Himmel? ein Komet, ein Spionagesatellit, Weltraumschrott oder gar ein Ufo? Diese Frage stellen sich Schüler des Gadebuscher Gymnasiums. Mitten im Englisch-Unterricht entdeckten sie dieses Phänomen am Horizont: eine hunderte Meter hohe Rauchsäule und einen Feuerschweif. Ich dachte zuerst an einen Wirbelsturm. Aber dann fing das an zu leuchten und der Streifen wurde immer heller“, sagt Virginia Vater. So wie die 16-jährige Schülerin holten mehrere Zehntklässler ihre Mobiltelefone hervor. Auch ihre Klassenkameradin Eileen Schallhorn (15): „Wir waren alle ziemlich aufgeregt. Die Lehrerin erlaubte uns, zum Fenster zu gehen und Bilder zu machen.“ Haben sie möglicherweise ein Ufo über Nordwestmecklenburg fotografiert? „Nein!“, wehren Eileen und Virginia vehement ab. Sie wollen sich nicht lächerlich machen. Ihre Vermutung: Weltraumschrott könnte in die Atmosphäre eingetreten und verglüht sein.

Der Deutsche Wetterdienst Potsdam schließt aus, dass möglicherweise eine Wettersonde in Brand geraten und abgestürzt ist: Wir vermissen keine Wettersonde. Ein Absturz würde außerdem solch eine Erscheinung nicht hervorrufen“, sagt Dietmar Hartwig vom Deutschen Wetterdienst Potsdam gegenüber unserer Redaktion.

Was war es dann am Horizont, ein Flugzeugunglück? Klaus Wiechmann von der Polizeidirektion Schwerin: „Wir haben gegenwärtig keinen Hinweis darauf, dass es zu einem Flugunfall gekommen sein könnte.“ Auch der Rettungsleitstelle Westmecklenburg ist kein Zwischenfall bekannt. Ebenso tappen Mitglieder der Sternwarte Lübeck im Dunkeln: „Wenn es etwas Sensationelles gegeben hätte, wäre diese Meldung mit Sicherheit bei uns aufgelaufen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt der Himmel über der Region Lübeck bedeckt“, sagte am Abend Felicitas Rose. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Sternfreunde Lübeck.
Quelle:
Text entnommen aus
svz.de

UPDATE: Mittlerweile sind weiterer Artikel bei der Schweriner Volkszeitung zu obigen Fall veröffentlicht worden:
Himmelsphänomen lockt Ufo-Forscher an
Zweite Feuersäule gesichtet

(Stand: 15.01.2008)

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Asteroideneinschlag auf dem Mars wird nun quasi ausgeschlossen

Samstag, 12. Januar 2008 23:50

NASA: Wahrscheinlichkeit eines Einschlags hat sich von 1:25 auf 1:10.000 verändert.

Pasadena – Die Wahrscheinlichkeit eines Asteroideneinschlags auf dem Mars, welche Astronomen noch im Dezember in Aufregung versetzt hatte, wurde nun abermals korrigiert: Jüngste Auswertungen von Daten verschiedener Observatorien, darunter das Calar-Alto-Observatorium in Spanien, hätten ergeben, dass der Asteroideneinschlag nun quasi ausgeschlossen werden könne, teilte die NASA am Mittwoch in Pasadena mit. Im Dezember war die Einschlagschance noch mit 1:75 angegeben worden, nach neuen Berechnungen Anfang Jänner mit 1:25.

weiter:
derstandard.at

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Schwitzhütten-Zeremonie in Ostfriesland

Dienstag, 8. Januar 2008 23:10

Am letzten Wochenende im Oktober 2007 hatten sich 16 Mitglieder der FGK, des GT Bremen und weiterer befreundeter Personen aus dem Bereich Aurich/Ostfriesland zu einer Schwitzhütten-Zeremonie zusammengefunden. Auf Einladung von Familie Tapken fand der Schwitzhütten-Abend auf dem Gartengelände von „Haus Moorgrund“ in Hesel/Neuemoor unweit von Aurich statt.
Zur Geschichte: Bei der Schwitzhütten-Zeremonie handelt es sich um ein uraltes, indianisch/schamanisches Ritual. Auch die Völker, die vor den Germanen und Kelten in unserer Gegend heimisch waren, kannten eine Art Schwitzritual, dass dem der Indianer ähnelte.
Die in Europa heute am meisten verbreitete Form der Schwitzhütte stammt von den Lakota-Indianern. Und so wird in den europäischen Schwitzhütten vieles von dem übernommen, was aus dieser Zeit übermittelt wurde. Die Schwitzhütten-Zeremonien werden in Europa überall auch ortsspezifisch verschieden gehandhabt und so erlebten wir vielleicht das Aufleben einer alten ostfriesischen Schwitzhütten-Tradition!? Das Ritual nach der Tradition der Lakota ist mindestens 2.500 Jahre alt. Es folgt den Mythen von „Inian Hokshi“, dem ersten Medizinmann der Lakota. Bei den Lakota-Indianern handelt es sich um einen der drei Stämme der Sioux. Ihr Territorium verteilt sich in den USA heute auf North Dakota, South Dakota und Nebraska. Ihr heiliges Zentrum und Sitz der Geister befindet sich in den Black Hills in South Dakota. Der Mount Rushmore, dürfte vielen bekannt sein. Er ist einer der vielen Berge in diesem heiligen Zentrum. Die Lakota-Indianer sehen dieses Monument allerdings als Entweihung des heiligen Berges an, denn er steht auf ihrem Territorium.
Zur Symbolik: Eine Schwitzhütte wird im Freien errichtet und nach einem strengen Ritual vollzogen. Ursprünglich war die Schwitzhütten-Zeremonie einmal das Reinigungsritual der Männer, während sich die Frauen einmal im Monat gemeinsam in eine „Mondhütte” zurückzogen und mit der Monatsblutung ihr eigenes Reinigungsritual feierten. Das Ritual ist ein Wiedergeburts-Ritual. Symbolisch kehren wir zurück in den Bauch von Mutter Erde, um neu geboren wieder aus ihr hervorzukommen. Du schaust in Dich und machst eine Bestandsaufnahme: Wo stehe ich, was will und was brauche ich? Dabei unterstützen Dich alle Kräfte des Universums, die zu Beginn der Zeremonie vom Schamanen in diesen heiligen Raum gerufen wurden. Die Schwitzhütte ist stark mit dem Thema Hingabe verbunden, an die Elemente, das Leben und den Tod. Wir lassen Überflüssiges los, trennen uns von Altem und schaffen damit Platz für Neues, das sich während des Rituals oft in Form einer Vision, einer intuitiven Eingebung zeigen kann. In der Verbindung der Elemente Erde (Großmutter = Schwitzhütte) und Feuer (Großvater = die glühenden Steine) kommen das Weibliche und das Männliche zusammen und ermöglichen neues Wachstum. Eine Schwitzhütten-Zeremonie ist grundsätzlich eine Gemeinschafts-Zeremonie.
Auch auf dieser Ebene kann Heilung stattfinden, wenn sich Menschen öffnen und jeder erkennt, dass neben einem Brüder und Schwestern sitzen, die ihren Weg im Leben gehen, so gut wie man es selbst eben kann.
Zur Vorarbeit: In den Tagen vor dem Schwitzhütten-Abend wurde von Familie Tapken und dem großen Freundeskreis vieles schon im Vorfeld organisiert, um die Zeremonie am Abend stattfinden lassen zu können. Holz, Steine, Stroh und andere Utensilien mussten bereits herangeschafft werden. Der inzwischen eingetroffene Schamane „Darius“ suchte derweil den günstigsten geomantischen Platz auf dem Gelände aus. Der Schwitzhütten-Platz besteht aus einer Feuerstelle, die „Großvater“ Sonne entspricht und wo die Steine für die Schwitzhütte erhitzt werden und der Schwitzhütte selbst, die für die „Großmutter“ Erde steht. Ein sogenannter Altar gehört auch dazu, wo vor dem Gang in die Schwitzhütte, Schmuck, Amulette, Uhren, Ringe, Ketten, (Handys) und anderes abgelegt und zurückgelassen werden müssen. Das igluförmige Grundgerüst für die Schwitzhütte wird aus 16 Weidenstäben gebaut, die im Kreis in den Boden gesteckt und zu einer Kuppel zusammengebunden werden.
16 Teilnehmer – 16 Weidenstäbe – 16 Schritte zur Schöpfung.
Die 16 Stäbe entsprechen den ersten 16 Schritten der Schöpfung aus der Mythologie der Lakota. Weitere Querstreben aus Weide sorgen für den festen Halt des Iglus. Das Gerüst wird mit einigen Schichten Wolldecken abgedeckt – die Lakota-Indianer nahmen Büffelfelle. In der Schwitzhütte, die den Schoß von Großmutter Erde darstellt, soll es ganz dunkel und möglichst winddicht sein. In der Mitte der Schwitzhütte wurde zuvor ein Loch ausgehoben, in das während der Zeremonie die heissen Steine gegeben werden. Rund um das Loch im Innenbereich der Hütte wurde Stroh ausgelegt, damit es die Teilnehmer während der Zeremonie ein wenig bequemer haben sollten, denn es war schon Ende Oktober und der Boden war kalt und feucht. Der Erdaushub aus dem Loch wurde für die Errichtung des Altars verwendet.
Zu den Lichtphänomenen: Im Vorfeld der Schwitzhütte war es für mich schon interessant, wie sich die Lichtphänomene an diesem speziellen Abend offenbaren würden.
Waren sie bei der Zeremonie anwesend und in welcher Form würden sie sich zeigen? In den Zweigen des Obstbaumes war deutlich eine grüne Kugel zu sehen. Andere, mehr unscheinbare blasse, Kugelobjekte befanden sich im Hintergrund. Eine immer wieder auftauchende Anomalie beim Fotografieren der Lichtphänomene stellte sich auf zwei Bildern dar. Sie waren in Serie in nur wenigen Sekunden nacheinander fotografiert. Auf dem ersten Bild waren viele Lichtkugeln zu sehen auf dem nächsten fast keine mehr, obwohl aus der gleichen Position fotografiert. Die Lichtphänomen-Bilder wurden mit einer Sony Cyber-Shot DSC-H5 fotografiert. Sie besitzt einen integrierten, starken und weitreichenden Blitz, der bis zu 16 m alles ausleuchtet. Es gab noch einige andere Bilder mit Lichtkugeln. Aber das waren die interessantesten.
Zurück zur Schwitzhütte: Ungefähr 10 m von der Schwitzhütte entfernt loderte bereits ein großes Feuer. Hier wurden die Steine erhitzt – 32 (4×8) Steine an der Zahl, die für die Zeremonie benötigt wurden. Während das Feuer die Steine erhitzte stimmten wir uns auf verschiedenste Art und Weise auf das Ritual ein. Die gedachte Linie zwischen Feuerstelle (Sonne) und Erde (Schwitzhütte) durfte von den Teilnehmern jetzt nicht mehr überschritten werden. Als die Steine rot zu glühen begannen, waren sie „reif“. Aufbruch für alle – es wurde Zeit, in die Schwitzhütte zu gehen, denn die „Großväter“ (die glühenden Steine) wurden jetzt nach und nach in die Schwitzhütte gebracht.
Zur Zeremonie: Nach dem sich jeder von uns zuvor umgezogen und schwitzhüttengerecht leicht gekleidet hatte (nicht nackt), begann die eigentliche Zeremonie. Die Schwitzhütte musste zuvor von jedem der Teilnehmer 4x umkreist werden. Am Altar neben dem Eingang zur Schwitzhütte hatte man (wie schon berichtet) Schmuck und Uhren zurückzulassen. Der Schamane schaute sich vor Betreten der Schwitzhütte jeden noch einmal persönlich an und fragte: „Bist Du bereit?“ Nach dem jeweiligen Bejahen der Frage schlüpfte einer nach dem anderen auf allen Vieren in spärlicher Bekleidung mit Handtuch oder Decke ausgerüstet in den Bauch von Mutter Erde – in ihre Gebärmutter, um durch die Energien der Schöpfung nach der Zeremonie neu geboren zu werden.
„Aus der Erde kommst Du, zur Erde kehrst Du zurück. Damit auf unserem Planeten Leben entstehen kann, braucht es die Feuerkraft von Großvater Sonne.“
Nach und nach wurden jetzt vom zuvor dazu berufenen „Feuermann“ (Christian), dem Hüter des Feuers, die ersten 8 rotglühenden Steine (Großväter) in die Schwitzhütte gebracht und vom Schamanen in die noch leere Vertiefung geschoben. Die ersten Steine waren für die Reinigung und Heilung des Körpers.
Das Ritual dauerte vier Runden und für jede Runde brachte der Feuermann neue Steine in die Schwitzhütte. Weitere 8 für Reinigung und Heilung des Verstandes, die nächsten für das Herz, die letzten 8 für die Seele. Auf die Steine gab der Schamane reines Quellwasser, das zuvor mit Salbei und Minze angereichert wurde. Nach jeder Runde wurde die „Tür“ geöffnet, sodass etwas frische und kühle Luft hereinkommen konnte. Teilnehmer hatten zu diesen Zeiten auch die Möglichkeit die Schwitzhütte zu verlassen – aber es gibt dann auch kein zurück. Wir saßen oder lagen alle leicht bekleidet mit unseren Tüchern auf strohigem Untergrund im dunklen Schoss von Grossmutter Erde und liessen uns die Wärme und die Atmosphäre gefallen. Die absolute Dunkelheit erleichterte es uns, unsere Herzen weit zu öffnen und nicht mehr mit den Augen, sondern mit dem Herzen zu sehen. Immer wieder gab es Aufgüsse mit dem Gemisch aus Wasser, Salbei und Minze, dazu Lieder und kurze Erzählungen. Der Schamane sprach Gebete für Großmutter Erde und den Großen Geist und um die Geister der vier Himmelsrichtungen einzuladen. Jeder Teilnehmer kam zu Wort, um über sich, seine Gefühle und Empfindungen in der Hütte zu sprechen und seine Wünsche zu äußern. Als die Zeremonie dann irgendwann einmal zu Ende ging hatten die meisten von uns damit gerechnet, dass vielleicht maximal 4 Stunden in der Zwischenzeit vergangen waren. Aber das war wirklich nur die gefühlte Zeit – real waren sage und schreibe 6 Stunden vergangen, die wir uns in der Schwitzhütte aufgehalten hatten. Wir waren alle sehr verblüfft. Nach einer Abschluss-Umrundung der Hütte wurde dann die wohlverdiente warme Dusche aufgesucht. Nach einem gemeinsamen leichten Essen, am frühen Morgen um 3.30 Uhr, endete für alle die Schwitzhütten-Zeremonie. Als uns die Müdigkeit zusetzte zogen wir uns in die wohligen Betten der „Pension Moorgrund“ zurück, wo man weiter träumen konnte von der Zeremonie, von Schamanen und Geistern . . .
Es war für alle eine schöne Erfahrung und für die meisten sicherlich nicht die letzte Schwitzhütte. An dieser Stelle noch einmal ein Dank an alle, die daran mitgewirkt haben, in erster Linie Familie Tapken und natürlich Darius dem Schamanen und Chris dem Hüter des Feuers.
Ein Artikel über „Ostfriesland“ ist in Vorbereitung. Es wird nicht über die rauhe, weite Landschaft an der Nordseeküste und ihre herzlichen Bewohner berichtet werden, auch nicht die über die Seebäder und die hohen Sanddünen auf den ostfriesischen Inseln. Schon gar nicht über Tee-Zeremonien, Windmühlen, Krabbenpuhlen, den schiefsten Kirchturm der Welt in Suurhusen, Torfstechen, Möwen, Seehunde, „Otto“- und „Henry-Nannen“-Museum in Emden und anderes mehr.
Diese Landschaft, wo Germanen, Friesenhäuptlinge und auch Klaus Störtebeker wirkten, hat noch viel mehr zu bieten. Das erkannte 1930 bereits Dr. Herbert Röhrig, der in seinem Buch „Heilige Linien durch Ostfriesland“ erstmals nachweisen konnte, dass sich die geomantischen Punkte, zumeist Hügel auf denen jetzt Kirchen thronen zu einem Liniennetz (leylines) zusammenfügen liessen. Im Zentrum der Linien der heilige Platz Ostfrieslands, die uralte Thingstätte der „Upstalsboom“ bei Aurich und weitere interessante geomantische Punkte wie der Rabbelsberg bei Dunum oder der Plytenberg bei Leer, eine kleinere Ausgabe des Silbury Hill in Wiltshire/England. Dazu aber demnächst mehr in einem ausführlichen Bericht.
Tipp: Ein idealer Urlaubsplatz zum Entspannen und Relaxen und natürlich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen jeglicher Art ist die Pension „Haus Moorgrund“ in Neuemoor/Hesel unweit von Aurich auch auf Grund ihrer zentralen Lage.

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Konferenz im National Press Club online

Montag, 7. Januar 2008 20:07

Die UFO-Pressekonferenz vom 12. November 2007 im National Press Club, Washington D.C., ist nun vollständig im Internet zu sehen. 15 hochkarätige Ex-Regierungsmitarbeiter und Militärangehörige aus sieben Ländern waren dabei vor die Weltpresse getreten, um aus erster Hand von der Realität des UFO-Phänomens zu berichten. Das Ereignis war vom ehemaligen Gouverneur Arizonas Fife Symington moderiert und von CNN live im Internet übertragen worden. In Deutschland hingegen wurde die Konferenz größtenteils von den Massenmedien ignoriert.

Link zum Video

Derzeit arbeitet die Deutsche Initiative für Exopolitik an einer Version mit deutschen Untertiteln, damit dieses historische Ereignis auch in Deutschland bekannt wird und appelliert an alle Interessierten, die Pressekonferenz möglichst weit bekannt zu machen. Sobald eine deutsche Version online zur Verfügung steht, werden wir Sie darüber informieren.

Ein vollständiges Transkript der Zeugenaussagen gibt es auf den Seiten der Coalition for Freedom of Information.


Weitere aktuelle Meldung:
Exopolitik in Dänemark: DVDs fürs Parlament

Wie die dänische Exopolitik-Initiative mitteilt, haben die Mitglieder des dänischen Parlaments in den vergangenen Tagen jeweils ein Exemplar der preisgekrönten UFO-Dokumentation „Out of the Blue“ erhalten. Der Film enthält Zeugenaussagen von hochkarätigern ehemaligen Militärs und Regierungsangehörigen, darunter auch der ehemalige Gouverneur von Arizona, Fife Symington. Dieser hatte während seiner Amtszeit die sogenannten „Phoenix Lights“ bei einer Pressekonferenz lächerlich gemacht, obwohl Tausende Einwohner von Phoenix Zeugen der ungewöhnlichen Lichterscheinung über ihrer Stadt gewesen waren. In der zweiten Edition des Films, der nun den Abgeordneten zugestellt wurde, gibt er zum ersten Mal zu, das Objekt selbst gesehen zu haben, welches er als ein „deltaförmiges Fluggerät mit einer klar ausgeprägten Außenkante“ beschreibt.

weiter

Quellen:
exopolitik.org
exopolitics.dk

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Sinn für das Übersinnliche

Montag, 7. Januar 2008 0:44

Ende des 19. Jahrhunderts begaben sich etliche herausragende Forscher auf die Jagd nach Geistern, Medien und anderen übersinnlichen Phänomenen. Seit kurzem liegt eine umfassende Darstellung dieses vergessenen Kapitels der Wissenschaftsgeschichte vor.

Foto: Ein praktizierendes Medium unter Beobachtung. Rund um 1900 widmeten sich zahlreiche Spitzenforscher der unvoreingenommenen Klärung unerklärlicher Phänomene.
Foto: entnommen aus „derstandard.at“

Wahrscheinlich wird es auch im neuen Jahr an einer österreichischen Uni einen postgradualen Feng-Shui-Lehrgang geben und am Wifi eine Ausbildung zum Astrologen. Und womöglich wird die Asfinag auch 2008 Wünschelrutengänger beschäftigen.
Im Großen und Ganzen sind Anfang des 21. Jahrhunderts die Grenzen zwischen Wissenschaft und Okkultismus, zwischen Psychologie und Parapsychologie aber relativ klar gezogen. Vor allem im Vergleich zum späten 19. Jahrhundert. Damals nämlich feierte die Begeisterung für alle Arten von übersinnlichen Phänomenen – von der Telepathie bis zum Tischerlrücken – fröhliche Urständ.
Allem Anschein nach hatte der Siegeszug der rationalen Naturwissenschaften und insbesondere des Darwinismus eine Art spirituelles Vakuum hinterlassen, das eben mit allen möglichen Arten von Parapsychologie gefüllt wurde. Dazu kam, dass mit der Erfindung der Telegrafie Nachrichten über weite Strecken übertragen werden konnte.
Wäre es nicht auch denkbar, dass auf diese Weise die Toten zu den Lebenden sprechen könnten? In den späten 1880er-Jahren prophezeite William James (1842-1910), seines Zeichens international renommierter Philosoph und Psychologe an der Harvard Universität, dass man diese Frage in den nächsten 25 Jahren endgültig geklärt haben würde. Und er konnte sich, so wie einige andere angesehene Forscher seiner Zeit, durchaus vorstellen, dass die Antwort „ja“ lauten könnte.
Der Vordenker des Pragmatismus und Bruder von Henry „Turn of the Screw“ James setzte sich, wie gerne vergessen wird, intensiv für die unvoreingenommene Erforschung von Geistererscheinungen ein und war 1885 auch Mitbegründer der American Society for Psychical Research (ASPR), die sich ganz solchen Studien verschrieb.

Handgreifliche Studien
Die Mitglieder der ASPR nahmen gemeinsam mit ihren Kollegen von der britischen Schwestergesellschaft fortan unerklärliche Phänomene aller Art mit wissenschaftlicher Akkuratesse unter die Lupe und rückten dabei Medien wie Helena Blavatsky oder Leonora Piper mit verschiedensten Messgeräten durchaus handgreiflich zu Leibe.
Die US-Wissenschaftsjournalistin und Pulitzer-Preisträgerin Deborah Blum hat dieses spannende Kapitel der Wissenschaftsgeschichte akribisch recherchiert und die Ergebnisse ihrer Nachforschungen kürzlich unter dem Titel Geister-Jäger (Goldmann Verlag, 2007) auf mehr als 500 Buchseiten quellengesättigt abgehandelt.
Erstaunlich ist daran mehrerlei. Denn wer hätte gedacht, dass neben James Kapazunder wie Marie Curie oder der spätere Medizin-Nobelpreisträger Charles Richet an diesen Forschungen beteiligt waren? Oder dass die erste Sigmund-Freud-Übersetzung ins Englische auf diese Geisterjagden zurückgeht, die mit dem Tod von James 1910 langsam abklangen, auch wenn einige Phänomene – wie die Trance-Eingebungen Mrs. Pipers – bis zuletzt unerklärlich blieben?
Und schließlich stellt sich bei der Lektüre auch heraus, dass nicht Karl Popper, sondern eigentlich William James das Prinzip der Falsifikation erfunden hat. Im Hinblick auf die Existenz von Geisterphänomenen zog er nämlich den Vergleich, dass zur Herausforderung des Naturgesetzes, wonach alle Krähen schwarz sind, der Nachweis einer einzigen weiße Krähe genüge.
Bei Popper wurden daraus schwarze Schwäne.
Quelle:
Klaus Taschwer/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.1. 2008

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Radio-Interviews mit Exopolitik-Koordinator

Montag, 7. Januar 2008 0:39

Seit dem Start von Exopolitik.org am 1. Juni 2007 haben bereits mehr als 90.000 Besucher ihr Interesse an den Informationen auf ihrer Webseite bekundet. Der österreichische Radiosender CROPfm nahm das rege Interesse an der Deutschen Initiative für Exopolitik zum Anlass, deren Koordinator Robert Fleischer zum Gespräch zu laden. Fleischer nutzte die beiden Interviews, um die Ziele der Initiative darzulegen sowie auf wichtige Informationen hinzuweisen, die in den Massenmedien nicht berichtet werden.
So schildert er u.a. einige wichtige Zeugenaussagen des Disclosure Project und zitiert aus freigegebenen US-Geheimdokumenten, die seiner Meinung nach am ehesten auf eine UFO-Vertuschung an höchster Stelle hindeuten. Auch spricht er über die Zusammenarbeit seiner Initiative mit informierten Organisationen in Deutschland und weltweit und stellt heraus, weshalb die außerirdische Präsenz auf der Erde von größter Bedeutung für die Zukunft der Menschheit ist.
Download des ersten Interviews vom 12. Oktober 2007
Download des zweiten Interviews vom 4. Januar 2008
Quellen:
exopolitik.org
cropfm.mur.at

Unter cropfm.mur.at finden Sie übrigens weitere sehr empfehlenswerte Beiträge zum Thema.
Weiterer aktueller und lesenswerter Bericht auf Exopolitik.org:
Ein Geheimnis fliegt auf: Unter Falscher Flagge

Thema: FGK-Blogroll, Kronwitter, UFOs+Ausserird. | Kommentare (0)

„The Orb Project“ – Buchbesprechung

Sonntag, 6. Januar 2008 10:30

Seit Jahren fragen sich viele Fotografen, um was es sich bei den kugelförmigen Objekten (orbs) und auch anderen Lichterscheinungen auf ihren Fotos handelt. Sind diese Anomalien lediglich Staubpartikel, Wassertröpfchen, Spiegelungen in den Objektiven oder andere technische Unzulänglichkeiten der jeweiligen Kameras? Zwei der führenden Experten auf dem Gebiet der Lichtphänomene, Miceál Ledwith, D.D., LL.D. und Klaus Heinemann, Ph.D. haben sich in ihrem Buch „The Orb Project“ dem Thema der Lichtphänomene angenommen. Mit ihrem Wissen kommen sie zu der Ansicht, dass es sich bei diesen „Himmelskörpern“ um Vertreter aus dem Bereich der Geistwesen handelt, dass unsere herkömmliche physische Realität lediglich eine Verlängerung der grenzenlosen spirituellen Dimension ist. Das 178 Seiten starke Buch beinhaltet faszinierende Forschungsergebnisse und Tipps zum Fotografieren dieser Lichtphänomene und ist mit farbigen Fotografien ausgestattet.
„Endlich gibt es ein gutes Buch zum Thema. Ernsthaft geschrieben von zwei Autoren mit viel Erfahrung. Viele Aspekte werden ordentlich und gründlich untersucht. Ich möchte sagen, die wissen es und sie bestätigen auf ihre Art meine Findungen und natürlich auch die Erfahrungen der Fotografen, mit denen ich zusammen arbeite und die sich seit Jahren diesem Phänomen widmen.“ Horst Grünfelder, FGK
Das Buch „The Orb Project“ ist in englischer Sprache erschienen und im Buchhandel erhältlich.

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Grenzwissenschaftliche Projekte 2008

Sonntag, 6. Januar 2008 2:13

Auch in diesem Jahr werden mit Beteiligung von Mitgliedern der FGK, des Grenzwissenschaftlichen Treffs Bremen, der IGP und der DEGUFO einige neue und auch altbewährte Projekte stattfinden. Bei Sandkreisprojekten bzw. Kornkreisen soll eine Videokamera von H.-J. Remitz an Bord eines Modellflugzeuges zum Einsatz kommen.
Robert Tapkens gerade erstellte 1×1 m Pyramide wird bei dem einen oder anderen Projekt sicher genauso zum Einsatz kommen wie Cloudbuster und verschiedene Orgongeräte bereits im zurückliegenden Jahr.
Weitergehen wird es auch mit der Erforschung der Lichtphänomene. Möglicherweise werden erstmals neue projektbezogene Kameras verwendet. Weitere digitale Aufnahmegeräte sollen ebenfalls eingesetzt werden. Spannend bleibt das Thema durch die Verbindung von Fotografen, Rutengängern, Geomanten und medial begabten Personen ohnehin. Der Termin 28./29. Juni für das 4. Lichtphänomen-Treffen in Hude steht bereits fest.
Ende Juli/Anfang August findet ein Kornkreis-Projekt in England statt an dem sich auch FGK-Mitglieder beteiligen werden. Die anderen Projekt-Termine stehen bislang noch nicht fest. Einiges davon wird auch erst am 17./18. Mai auf der FGK-Veranstaltung in Zierenberg besprochen werden. Dort fliessen möglicherweise noch weitere Projekte mit ein.

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