Beiträge vom Januar, 2009

Dänische Luftwaffe folgt britischem Beispiel und gibt geheime UFO-Akten frei

Donnerstag, 29. Januar 2009 23:59

Die königliche Luftwaffe von Dänemark hat erstmals geheime Akten über UFO-Sichtungen im Internet veröffentlicht.
ufo_denmark2-kopie.jpgDie Fälle stammen aus den Jahren 1978 bis 2002. Das Dokument fällt mit 329 Seiten deutlich weniger umfangreich aus als die britischen Akten – dennoch gibt es einige interessante Fälle, bei denen offenbar dänische Militärs selbst Zeugen unidentifizerter Himmelsobjekte wurden. Download der Akten
Sichtung von UFO-Insassen
Im Juli 1982 um 4 Uhr 30 morgens bricht ein 15jähriger mit seinem Fahrrad zu seinem Ferienjob in einem Kindergarten in Odense auf. Unterwegs bemerkt er ein sehr helles Objekt, das circa 50-60 Meter entfernt über einem Feld schwebt. Das Objekt beschreibt er später als zwei aufeinander getürmte Untertassen mit einem Durchmesser von circa 2 Metern. In 10 bis 15 Metern Entfernung vom Objekt sieht der Junge 5 kleine menschenähnliche Wesen, die nicht größer als 60 cm sind, große Köpfe und schmale Hüften haben. Eine Skizze der „Außerirdischen“ liegt den freigegebenen UFO-Akten bei – auf Seite 143.
ufo_denmark1.jpgDies ist nur einer der merkwürdigen Fälle, die Captain Thomas Pedersen von der Dänischen Luftwaffe jahrzehntelang unter Verschluss hielt. „Wir haben uns entschlossen, die Akten freizugeben, da wir keinen Grund haben, sie länger geheim zu halten“, sagte Pedersen dem dänischen Radiosender DR NEWS, „Unsere Aufgabe ist es, den dänischen Luftraum in Friedenszeiten zu sichern, darum haben wir kein Interesse daran, UFOs zu untersuchen“.
UFO über Militärbasis
Ein weiterer Vorfall aus dem Jahr 1983 ereignete sich offenbar in unmittelbarer Nähe der Thule Luftwaffenbasis. Auf den freigegebenen Air Grid Maps ist die unregelmäßige Flugbahn eines Objekts zu erkennen, das – wie es scheint – auch vom Militärradar registriert wurde. Dieser Fall befindet sich auf den Seiten 153 bis 266.
Die dänische Initiative für Exopolitik arbeitet derzeit an einer Zusammenfassung dieses Vorfalls und weiterer Sichtungen, die in den Akten beschrieben werden. Sie soll noch vor Ende dieser Woche veröffentlicht werden.
Kein Abschussbefehl für UFOs über Dänemark
Captain Thomas Pedersen machte im Interview mit DR News deutlich, dass die Dänische Luftwaffe – im Gegensatz zu den Briten – noch nie auf UFOs geschossen hätten: „Ich glaube, das wäre die dümmste Art zu handeln. Denken Sie an Filme wie Independence Day, wo die Außerirdischen wesentlich fortgeschrittener sind als wir… wenn wir unsere ‚Katapultgeschosse‘ darauf abfeuern würden, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir die Verlierer wären“, sagte der Luftwaffenkapitän schmunzelnd.
Quellen/Links: Meldung der dänischen Luftwaffe
Dänische Initiative für Exopolitik und Meldung auf politiken.dk
Text entnommen von exopolitik.org

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Nick Pope und die Royal Air Force

Donnerstag, 29. Januar 2009 23:58

Dass die britische Regierung und das Militär in der Vergangenheit entgegen ihren Angaben sehr wohl Interesse am UFO- und Kornkreisphänomen hatte, zeigen verschiedene Berichte von zahlreichen Quellen aus dem Internet, die vor einigen Tagen erschienen sind.
nick-pope.JPG(Bildquelle: Nick Pope)
Nicht nur das: Nick Pope, ehemaliger UFO-Beauftragter des Ministry of Defense (MoD), rutschte während eines Radio-Interviews heraus, dass das britische Militär in der Vergangenheit UFOs jagte und auch mehrfach den Befehl zum Abschuß solcher unbekannten Flugobjekte bekommen hatte. Dies ist jedoch kein Einzelfall: Wie den meisten UFO-Forschern bekannt sein dürfte, gab es in der Vergangenheit auch in anderen Ländern den Befehl zum Abschuß von UFOs. Wir haben zu diesen Themen einige Berichte herausgesucht:

Mittwoch, 28. Januar 2009
Britisches Militär jagte UFOs – kein Einzelfall
Dem ehemaligen UFO-Ermittler der britischen Regierung, Nick Pope, rutschte während eines Radio-Interviews heraus, dass während seiner Zeit im britischen Verteidigungsministerium (MoD) „britische Piloten mehrfach den Auftrag bekommen hatten, UFOs abzuschießen„. Was für sich betrachtet wie ein Beispiel britischen Humors klingt, ist jedoch Realität: Schon öfter wurden Kampfjets zum Abfangen von UFOs in die Luft beordert – nicht nur in Großbritannien. In mindestens vier weiteren Fällen jagte das Militär den Flugobjekten hinterher – stets erfolglos.
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Weitere Nachrichten zu Nick Pope und die Royal Air Force:
Freitag, 23. Januar 2009
Forscher widerlegt angebliches Desinteresse von britischer Regierung, Polizei, Militär und Krone am Kornkreisphänomen
Branford / USA – Glaubt man den erst kürzlich veröffentlichten ehemals geheimen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums sowie den Aussagen des ehemaligen UFO-Beauftragten des Ministry of Defense (MoD) Nick Pope, so habe weder die britische Regierung, noch das Militär, Polizei oder das Königshaus ein offizielles Interesse an den Kornkreisen, ihrer Dokumentation und Erforschung gehabt. Kornkreisforscher Colin Andrews widerlegt nun in einem ausführlichen Artikel und anhand zahlreicher Dokumente diese Behauptungen und belegt hingegen, wie sehr sich die britischen Offiziellen tatsächlich für das Phänomen interessieren.
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UPDATE zum Thema:
Sonntag, 25. Januar 2009
Kornkreise und die britische Regierung: Erstes Statement von Nick Pope
London / England – Nachdem ein Artikel von Kornkreisforscher Colin Andrews für Interesse gesorgt hat und frühere Aussagen des ehemaligen UFO-Beauftragten des britischen Verteidigungsministeriums Nick Pope widerlegte, wonach es kein offizielles Interesse der britischen Behörden und der Krone am Kornkreisphänomen gegeben habe, hat sich Pope nun selbst zu Wort gemeldet und die Ausführungen von Andrews kommentiert.
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Weitere Berichte zum UFO-Thema im Überblick:
Donnerstag, 22. Januar 2009
Eine Millionen Briefe für Washington: „Phase 1“ beendet
Freitag, 23. Januar 2009
Mysteriöse Schallgeräusche über Area 51
Montag, 26. Januar 2009
Kommission für extraterrestrische Angelegenheiten in Denver vorerst auf Eis gelegt
Donnerstag, 29. Januar 2009
Londons Bürgermeister setzt sich für UFO-Hacker McKinnon ein

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Unbekanntes Flugobjekt über Stuttgart

Mittwoch, 21. Januar 2009 22:33

STUTTGART/LANGEN. Für Aufregung hat am Mittwoch die Nachricht gesorgt, dass ein unbekanntes Flugobjekt über dem Landesflughafen gesichtet worden ist. Nach Auskunft der Deutschen Flugsicherung in Langen bei Frankfurt vom Mittwoch könnte es sich dabei um ein Ultraleicht-Flugzeug oder unbemanntes Aufklärungsflugzeug (Drohne) gehandelt haben. Es sei weder gemeldet gewesen, noch habe es in der luftrechtlich vorgeschriebenen Weise reagiert. Die Untersuchungen über den Vorfall wurden aufgenommen. Nach Auskunft des Stuttgarter Flughafens wurde der Flugbetrieb nicht tangiert.
090121a.jpg(Archivbild: picture-alliance/dpa)
Am Montagabend gegen 20.18 Uhr, so die Informationen, hätten Fluglotsen am Stuttgarter Flughafen auf ihrem Radarschirm ein so genanntes Primärziel entdeckt, für das eine genaue Einordnung nach Höhe und Umfang nicht möglich war. Das unbekannte Flugobjekt bewegte sich mit extrem langsamen 50 Knoten (ca. 90 km/h) über den Himmel. Immer wieder funkten die Fluglotsen: „Do you read?“ Fliegersprache für „Bitte melden!“ Keine Antwort! Tower-Chef Helmut Montag: „Es gab kein Transponder-Signal (Funksender), wie es bei Nachtflügen vorgeschrieben ist.“
Von Polizei-Helikopter verfolgt
Auf Nachfrage habe ein Pilot einer anfliegenden Verkehrsmaschine das Objekt bestätigt. Von der Maschine in einer Höhe von rund 3 500 Fuss (1 100 Meter) habe der Pilot das unbekannte Flugobjekt, das immer nur zeitweise zu sehen war, auf eine Höhe von 6 000 bis 7 000 Fuss (rund 2 000 Meter) geschätzt.
Von der Stuttgarter Flugsicherung alamiert, nahm ein Polizei-Hubschrauber die Verfolgung des Flugobjekts auf, das sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h in nordöstlicher Richtung aus dem Überwachungsbereich der Stuttgarter Flugsicherung bei Dinkelsbühl entfernte, ohne bis dahin genauer identifiziert worden zu sein. Auch mehrere Streifenwagen waren im Einsatz.
Am Dienstag ergaben dann weitere Nachforschungen, dass das unbekannte Flugobjekt südlich von Nürnberg vom Radarschirm der Münchner Flugüberwachung erfasst worden war, um dann nordöstlich bei Grafenwöhr, wo sich ein US-Truppenübungsplatz befindet, endgültig vom Schirm zu verschwinden.
Aus der eingeschlagenen Flugrichtung sei zu errechnen, dass das Flugobjekt etwa bei Lahr in Südbaden den deutschen Luftraum erreicht habe. Über die Hintergründe könne derzeit nur spekuliert werden, hieß es. Von einem Ufo wollte man bei der Stuttgarter Flugsicherung auf Anfrage allerdings nicht sprechen. (GEA)
Ufo wahrscheinlich in Tschechien gelandet
Jetzt internationale Fahndung ::mehr dazu
Quelle: gea.de Ausführlicher Recherchebericht über den Vorfall auf grenzwissenschaft-aktuell.de


Weitere interessante Berichte zum UFO-Thema im Überblick:
Dienstag, 6. Januar 2009
Interview: Hannes la Rue (MUFON-CES) über UFOs in den Medien
Donnerstag, 8. Januar 2009
Ende der UFO-Vertuschung durch Obamas CIA-Direktor?
Dienstag, 13. Januar 2009
Brasilianischer Geheimdienst untersuchte in den Siebzigern UFOs< Freitag, 16. Januar 2009 Obamas Unterrichtung über UFOs und Außerirdische
Freitag, 16. Januar 2009
P.M. Magazin: Die geheimen Ufo-Akten
Dienstag, 20. Januar 2009
Millionen Menschen in Saudi-Arabien werden Zeugen eines UFO-Crashs

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Schwächelnde Sonnenaktivität

Montag, 19. Januar 2009 22:25

Das gegenwärtige Minimum des 11-jährigen Sonnenfleckenzyklus dauert länger als erwartet. Experten warnen aber schon vor heftigen Stürmen im kommenden Sonnenfleckenmaximum, das ab 2012 eintreten wird.
sonnenflecken1.jpgDie Sonnenaktivität sollte eigentlich schon seit vielen Monaten wieder einen Aufwärtstrend zeigen, denn üblicherweise beträgt die Länge eines Zyklus um 11 Jahre und das letzte Sonnenfleckenminimum fand bereits im September 1996 statt. Von neuer Aktivität ist aber bislang wenig zu sehen. Meist zeigt sich das Zentralgestirn fleckenlos – in den letzten beiden Jahren ein fast schon gewohntes Bild. Die wenigen Flecken, die in den zurückliegenden Monaten für jeweils einige Tage erschienen, gehörten aber bereits zum neuen Sonnenfleckenzyklus, erkenntlich an ihrer Position in höheren Breitengraden und an ihrer magnetischen Ausrichtung.
Noch divergieren die Vorhersagen, wie stark der kommende Zyklus 24 ausfallen wird, erheblich zwischen den verschiedenen Forschergruppen. Selbst der späte Beginn erlaubt offenbar noch keine zuverlässigen Rückschlüsse. Einige Forscher haben aber ihre Vorhersagen bereits vorsichtig nach unten korrigiert. Der kommende Zyklus dürfte demnach eher im Mittelfeld liegen. Nachdem die Maxima der vergangenen 100 Jahre mehrheitlich sehr hoch ausgefallen waren, bedeutet das einen Rückgang der Aktivität.
Derzeit ist noch nicht einmal klar, ob und wann das Sonnenfleckenminimum stattgefunden hat. Die täglich ermittelten Sonnenfleckenzahlen schwanken sehr stark. Sie werden daher monatlich gemittelt, die Monatswerte nochmals geglättet. Der geglättete Wert entspricht dem Schnitt des jeweiligen Monats und der sechs vorangegangenen und folgenden. Frühester Kandidat für das aktuelle Minimum ist der Juli 2008. Bleiben die Sonnenfleckenzahlen weiterhin bei fast Null, könnte das Minimum aber auf einen noch späteren Zeitpunkt fallen.
sonnenflecken2.jpgDie NASA warnt bereits vor möglichen katastrophalen Auswirkungen der bald wieder ansteigenden Sonnenaktivität. Die Warnungen sind, ähnlich wie die vor Meteoriteneinschlägen, durchaus berechtigt, auch wenn der Eintritt einer Katastrophe eher unwahrscheinlich ist. Aus der Luft gegriffen sind die Szenarien der Forscher jedenfalls nicht. Starke Ausbrüche auf der Sonne führten in der Vergangenheit immer wieder zu Stromausfällen oder dem Verlust einzelner Satelliten.
Der bislang größte beobachtete Ausbruch auf der Sonne. fand am 1. September 1859 statt. Der Astronom Richard Carrington entdeckte zufällig bei seinen Beobachtungen für wenige Minuten ein blendend helles Licht auf der im Vergleich dazu dunklen Sonnenscheibe und verfasste dazu einen ausführlichen Bericht. Rund 18 Stunden später brach auf der Erde ein äußerst heftiger geomagnetischer Sturm los, als die von der Sonne ausgestoßene Materiewolke die Erde erreichte. Die dabei entstehenden Nordlichter waren sogar in den Tropen zu sehen und so hell, dass sie das Lesen einer Zeitung erlaubten. Die Telegrafenleitungen weltweit brachen zusammen — vom Erdmagnetfeld induzierte Ströme in Fernleitungen führten in Skandinavien sogar zu Bränden an Telegrafenanlagen.
Wie heftig die Ausbrüche auf der Sonne in einigen Jahren ausfallen werden, vermag noch niemand vorherzusagen. Ein Sonnenfleckenmaximum mit niedriger Gesamtaktivität ist aber keine Garantie für einen glimpflichen Verlauf: Das Ereignis von 1859 beispielsweise fand in einem Zyklus mit gerade einmal durchschnittlichen Sonnenfleckenzahlen statt. Würde heute ein vergleichbarer Ausbruch auf der Sonne stattfinden, wäre mit massiven Schäden an der Infrastruktur von Strom- und Kommunikationsnetzen zu rechnen, deren Behebung Wochen oder Monate dauern könnte, so die Forscher.
sonnenflecken3.jpgAuch Satelliten wären dann gefährdet. Das Bombardement hochenergetischer Teilchen kann die Elektronik von Satelliten komplett zerstören und dadurch zum Totalverlust führen. In den zurückliegenden Jahren stieß das bei heftigen Ausbrüchen auf der Sonne nur einzelnen Satelliten zu, der ganz große Sturm könnte aber dazu führen, dass eine ganze Reihe von Satelliten zerstört wird.
Fällt das Sonnenfleckenmaximum sehr niedrig aus, droht hingegen eine andere Gefahr: Das in solchen Zyklen schwach ausgeprägte Magnetfeld der Sonne und der geringe Druck des Sonnenwinds führen zu einem Anstieg der kosmischen Strahlung im Sonnensystem. Diese wiederum belastet die Besatzungen von Raumfahrzeugen. Das wären schlechte Voraussetzungen für die bemannte Raumfahrt, auch wenn auf der Sonne dann nicht mit großen Ausbrüchen zu rechnen wäre.
Quelle: heise.de
Bildquelle 1+2: NASA, Bildquelle 3: Sonnenflecken, aufgenommen mit dem SVST Teleskop auf der Kanareninsel La Palma

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Lichtblitz über Norddeutschland

Montag, 19. Januar 2009 22:21

Kurz nach 20 Uhr flackerte am Sonnabend laut Augenzeugen ein bläulich-grünes Leuchten am Abendhimmel über der mecklenburgischen Ostseeküste – gefolgt von einem Grummeln, das an Gewitter-Donner erinnerte. Wetterleuchten oder Nordlicht sehen anders aus. Ein Astronom erklärt in seinem Blog die Ursache.

Eine Überwachungskamera in Hörby, Schweden, nahm dieses Bild auf.
Foto: SCANPIX SE / dana / Roger Svenss
DAS VIDEO ist auch auf der online-Seite der schwedischen Zeitung “Sydsvenskan” zu betrachten.
Der kosmische Besucher kam ohne jede Ankündigung und machte bei seiner Ankunft in ganz Nordeuropa Furore: Ein ausgewachsener Meteorit ist vermutlich für den grellen Lichtblitz verantwortlich, der am Samstagabend verdutzte Sterngucker in Deutschland und Skandinavien in helle Aufregung versetzte. Um kurz nach 20 Uhr flackerte laut Augenzeugen-Berichten ein bläulich-grünes Leuchten am Abendhimmel über der mecklenburgischen Ostseeküste auf – gefolgt von einem Grummeln, das an Gewitter-Donner erinnerte.
„Ich dachte erst, da hätte jemand eine verspätete Silvester-Rakete oder eine bengalische Fackel gezündet“, erzählte die Rostockerin Ivonne Machotzek. „Danach gab es ein dumpfes Grollen, und ich spürte einen Druck auf der Brust.“ Unmittelbar nach der skurrilen Himmelserscheinung habe sie mit Bekannten in Lübeck und in Dänemark telefoniert, die ähnliche Beobachtungen gemacht hatten. „Ich wusste sofort: Da muss etwas ziemlich Merkwürdiges passiert sein.“
Nicht nur in direkter Küstennähe meldeten sich zahlreiche Menschen bei den Behörden. Auch bei Polizeidienststellen und Radiosendern in Süd-Mecklenburg, Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt standen die Telefone vielerorts nicht still. Bei der Rostocker „Ostseewelle“ und im Norddeutschen Rundfunk berichteten Hörer von einem gleißenden Licht, das die Atmosphäre für wenige Sekunden taghell erfüllt habe. „Es war so, als wenn einer plötzlich das Licht anknipst“, schilderte eine Frau dem Sender NDR 1 Radio MV.
Zwar sei noch nicht zweifelsfrei geklärt, ob die mysteriöse Erscheinung auf einen aus dem All herabstürzenden Gesteinsbrocken zurückzuführen sei, meinte ein Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz. Andere Erklärungen wie ein Wetterleuchten oder Nordlicht seien aber eher auszuschließen. „Es war wahrscheinlich ein Meteorit. So wären jedenfalls die Druckwelle und der Knall zu erklären – das sind Anhaltspunkte.“ Möglichen Aufschluss hierüber könnten etwaige Schwefelspuren geben, die größere Meteoriten bei ihrem Eintauchen in die Erdatmosphäre gewöhnlich hinterlassen.< Beim Wetterdienst Meteomedia auf der Insel Hiddensee wurde das Leuchten ebenfalls registriert. „Das war eindeutig keine Wetter-Erscheinung, sondern etwas Astronomisches“, sagte eine Meteorologin. Womöglich sei der Meteorit nördlich von Rostock in die Ostsee gefallen. Sogar im niedersächsischen Vechta und am Tegernsee im bayerischen Alpenvorland sei ein Glimmen am Horizont gesehen worden.
Dass die Groß-Sternschnuppe in den höheren Schichten der Atmosphäre über Südschweden verglühte, halten Beobachter aber ebenso für denkbar.
Der Astronom Florian Freistetter findet in seinem Blog „Astrodicticum Simplex“ eine andere Erklärung für das „Feuer am Himmel“: „Ein kleiner Asteroid verglühte in der Erdatmosphäre – und das ziemlich spektakulär!“
Quelle: welt.de

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Fantasy-Roman: Das Juwel der Trelbs

Donnerstag, 1. Januar 2009 19:33

Ende des Jahres 2007 ist der Fantasy-Roman: „Die Rückkehr der Trelbs“ von Wolfgang Ring erschienen. Für alle Trelbs-Fans gibt es jetzt die Fortsetzung „Das Juwel der Trelbs“. Der Autor, Wolfgang Ring aus Dörnberg/Kassel, ist u.a. Vorstandsmitglied der FGK.
die_rueckkehr_der_trelbs.jpgdas-juwel-der-trelbs.jpgZum Inhalt: Baruch, der Bibliothekar von Arakea, schickt die Freunde Farhad und Arion mit den Trelbs durch den Dschungel zur geheimen Stadt Nann, um den Allmacht verleihenden Kristall und das allwissende Buch in Sicherheit zu bringen. Auf dem Weg dorthin versprechen die Trelbs einem Helfer in der Not, für diesen den Schatz in der Sandwüste zu suchen und ihm das riesige Juwel, den Stern der Trelbs, zu verschaffen. Eine abenteuerliche und gefahrvolle Reise durch den märchenhaften Dschungel der Trelbs beginnt, denn bei der Suche sind sie nicht allein!

* Taschenbuch: 226 Seiten * Verlag: Fabuloso (November 2008)
* Sprache: Deutsch * Preis: 13,90 €
* ISBN-10: 3935912412 * ISBN-13: 978-3935912419
Wir wünschen Wolfgang mit seinem neuen Buch viel Erfolg!

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Zum Jahreswechsel 2008 – 2009

Donnerstag, 1. Januar 2009 17:25

Zum Beginn des neuen Jahres möchten wir uns auch diesmal wieder bei allen bedanken, die im zurückliegenden Jahr mit uns zusammengearbeitet und uns unterstützt haben und wünschen allen einen guten Neujahrsanfang und alles Gute für das Jahr 2009!
Viele interessante Projekte und Veranstaltungen standen im zurückliegenden Jahr im Programm der FGK. Neben den beiden Veranstaltungen in Zierenberg und dem Grenzwissenschaftlichen Treff in Hude gab es eine Vielzahl neuer Projekte mit Radiästhesisten, Fotografen und Medium. Exkursionen führten in die Wildeshauser Geest zu den Großsteingräbern in Engelmannsbäke, Kleinenkneten und zum Pestruper Gräberfeld. Desweiteren standen Führungen in Nebra „Arche Nebra“, mit der Besichtigung der „Himmelsscheibe“ in Halle und dem Kultplatz in Langeneichstätt auf dem Programm.
Ein überaus spannendes und interessantes Jahr verspricht auch 2009 zu werden.
Neben den beiden Veranstaltungen in Zierenberg, 30.+31. Mai und 3.+4. Oktober und dem Grenzwissenschaftlichen Treff in Hude am 27. Juni, sind hier insbesondere die Exkursion am 28. Juni (mit Busreise) zu den „Heiligen Linien“ nach Ostfriesland (Projekt mit dem GFFW Sandhatten), das „Project Wandsdyke Path 2009“ am 25. Juli in und um Avebury/England (Joachim Koch, FGK und andere), eine „Stonehenge“-Besichtigung mit Spezial-Genehmigung zur Begehung des Steinkreises, Juli 2009 und im September eine Exkursion zur Slawenburg Groß-Raden und zum „Boitiner Steintanz“ nach Mecklenburg-Vorpommern (Projekt GWT Bremen/FGK).
Neben diesen Veranstaltungen, Großprojekten und Exkursionen gibt es noch eine ganze Anzahl weiterer Vorträge und Projekte, die noch in den Veranstaltungsplan 2009 einfliessen werden.
Desweiteren dürfen wir auch auf die Termine der befreundeten Vereine DEGUFO, GWT Bremen, GFFW Sandhatten und IGP Berlin verweisen, die im Veranstaltungskalender der FGK mit aufgenommen werden.

„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“ Justus von Liebig

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