Beiträge vom März, 2009

Britische Regierung mit neuen UFO-Akten

Donnerstag, 26. März 2009 0:25

London, 22. März 2009 – Zum dritten mal innerhalb von knapp zehn Monaten veröffentlichte die britische Regierung einen weiteren Teil ihrer geheimen UFO-Akten. Die jetzt vom „ministery of defence“ freigegebenen Papiere erfassen den Zeitraum der Jahre von 1987 bis 1993.
daveclarke.jpg„Die meisten dieser Berichte betreffen jedoch ganz banale Dinge, die allerdings in ungewöhnlichen Situationen beobachtet wurden“, kommentierte der britische UFO-Forscher David Clarke (Foto: Clarke©) die neuen Akten gegenüber der BBC. Er denke jedoch nicht, dass es solide Beweise gebe für den Besuch von intelligenten Lebensformen, „aber ich denke, man sollte es auch nicht ausschliessen“. Wesentlich deutlicher äusserte sich da aber ein ungenannter Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums zu später aufgegebenen Plänen für eine Computer-Datenbank über UFO- Meldungen: „Ich zweifle daran, dass das „ministery of defence“ viel verliert, wenn wir die UFO-Akten nicht gleich im Papierkorb archivieren würden.“ So weit kam es jedoch nicht, denn inzwischen ist es möglich, sich die inzwischen freigegebenen Aktenseiten während eines Monats gratis von der Webseite des britischen Nationalarchivs als .pdf-Dateien herunterzuladen ::Webseite des britischen Nationalarchivs

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Peters, UFOs+Ausserird. | Kommentare (0)

Dolmengöttin + Warte von Langeneichstädt

Montag, 23. März 2009 20:54

kraftplatz_sachsen_anhalt.jpg

Am Rande der Querfurter Platte unweit von Halle/Saale ragt auf 204,5 m Höhe über NN und ca. 1,5 km nördlich der Ortschaft Langeneichstädt, ein Turm weithin sichtbar ins Land hinaus.
wappen_langeneichstaedt.pngDieser Turm, die „Eichstädter Warte“, ist das Wahrzeichen Langeneichstädts und findet sich auch im Wappenbild des Ortes wieder. Auf dem Gelände neben dem mittelalterlichen Wachturm befinden sich ein Steinkammergrab und ein Menhir, der den Namen „Dolmengöttin“ erhielt.
himmelswege.jpgAlles zusammen stellt ein eindrucksvolles Denkmalensemble dar und ist seit kurzem auch Bestandteil der Touristikroute „Himmelswege“ mit Nebra, dem Fundort der Himmelscheibe, dem Besucherzentrum „Arche Nebra“, dem Sonnenobservatorium in Goseck und dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle mit den Originalen (Himmelsscheibe und Dolmengöttin und weitere Funden) Alles zusammen bildet zwischen Querfurt, Naumburg und Halle fast ein Dreieck in der bezaubernden Landschaft an der Saale.
Die Eichstädter Warte
turm.jpgDer mittelalterliche Wachtturm hat am Fuß einen Umfang von 23 m und an der Spitze von 15,7 m. Einen Eingang sucht man jedoch vergebens, den Zugang findet man an der Südseite in einer Höhe von 7,5 m. Kalkstein und ein wenig Sandstein wurden hier als Baumaterialien verwendet. Ein erster Wachturmbau wurde vermutlich bereits an gleicher Stelle um 950 n. Chr. unter Heinrich I errichtet. Bei neueren Untersuchungen von Holzbalkenresten wurde für die Warte das Baujahr um 1483 in ihrer heutigen Form festgesetzt. Möglicherweise wurde sie auch als Signal- oder Feuerturm genutzt, um sich über länger Strecken mitzuteilen.
Die Warte wird bis zum heutigen Tage eng ins Gemeindeleben von Langeneichstädt mit einbezogen und vor allem von Vereinen und Institutionen benutzt. So erfolgt z.B. jedes Jahr zu Pfingsten das sog. „Maienstecken“. An diesem Pfingstsonntag zum „Wartefest“ und am Tag des offenen Denkmals im September, ermöglicht der „Warteverein“ Besuchern das Besteigen des Turms. Von hier aus hat man einen weiten Blick nach Halle, Merseburg und Querfurt. Bei guten Wetterverhältnissen kann man manchmal auch den Kyffhäuser oder das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erkennen. Außerhalb der beiden Termine sind Besichtigungen und Führungen der Warte nach Voranmeldung beim Warteverein e.V. Langeneichstätt möglich.
Das Steinkammergrab
dsc05849.jpgIm Frühjahr 1987 wurde bei Feldarbeiten unmittelbar neben der Eichstädter Warte der Deckstein einer Grabkammer angepflügt. Bei nachfolgenden Ausgrabungen legte man eine jungsteinzeitliche Grabanlage aus Sandstein- und Muschelkalkplatten von 5,3 m Länge x 1,9 m Breite x 1,7 m Höhe frei. Die Grabanlage ist in ihrer ursprünglichen Lage erhalten und kann so an ihrem originalen Fundplatz besichtigt werden. Das Alter für das Steinkammergrab ist für archäologische Begriffe durch Funde der Salzmünder Kultur (2900-2500 v. Chr.) und Bernburger Kultur (2800-2300 v. Chr.) recht eng zu bestimmen und mit ca. 4500 Jahren durch eine C14-Wert (Radio-Karbon-Methode) bestätigt.
Der Menhir „Dolmengöttin“
dsc05861.jpgBeim Abheben der Deckplatten des Steinkammergrabes wurde ein in seiner Art einmaliger kleiner Menhir geborgen. Die 1,76 m lange Stele ist aus hellgraugelbem Sandstein. Der Menhir ist älter als das Steinkammergrab, denn er wurde dort in Zweitverwendung als Deckplatte benutzt. Das Oberteil hat eine ovale Form, ist geglättet und mit zahlreichen Ritzungen versehen. Deutlich erkennt man ein Oval mit drei Querstrichen und zwei Augen als stark stilisiertes Bild einer weiblichen Gottheit, der sog. „Dolmengöttin“.
dsc05859.jpgdsc05853.jpgDarunter ist ein Art Axtmotiv als Statussymbol des Mannes eingeritzt. Die Stele selbst ist wie ein Phallus ausgearbeitet. Sie stellt möglicherweise die Jenseitsvorstellungen der Menschen der damaligen Zeit dar. An beiden Seiten sind im mittleren Teil deutliche Glättspuren zu erkennen, die auf häufiges Berühren bei rituellen und kultischen Handlungen zurückgeführt werden, wie es Wissenschaftler feststellten. Das in der Erde befindliche Fußende des Menhirs ist nur grob zugehauen. Bei der „Dolmengöttin“ von Langeneichstädt handelt es sich allerdings nur um eine Kopie des Originals. Das befindet sich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.
Fotos: Frank Peters© 31.8.2008 – Grenzwissenschaftlichen Exkursion des GWT Bremen und der FGK nach Langeneichstädt und Nebra.

„Eichstädter Warte“ mit Steinkammergrab und Menhir „Dolmengöttin“

Größere Kartenansicht

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Peters | Kommentare (1)

In memoriam: Jan Young

Freitag, 20. März 2009 0:35

orb.gif„Hallo, zusammen!
Wir sind John und Jan — The Beans.“

Das steht seit 10 Jahren als Einleitungstext auf Ihrer Webseite „Orbs by beans“. Das Ehepaar John & Jan Young aus Arkansas/USA hatte sich seit Juli 1999 der Untersuchung der Lichtphänomene verschrieben, orbs fotografiert und die Kugeln u.a. radiästhetisch methodisch mit der Wünschelrute untersucht, um über ihren aktuellen Status auf unserer Erde und in unserer Dimension mehr herauszufinden.
Am letzten Sonntagmorgen erreichte uns die traurige Nachricht, „dass John´s Ehefrau die Erde verlassen hat, um in eine andere Dimension zu wechseln.“
Jan war Gründungsmitglied des Internetforums „universal-orbs“ unter der Leitung von Ed Vos (FGK). Dieses Forum bot seit 1999 vielen Menschen weltweit eine erste Austauschmöglichkeit über dieses damals noch unbekannte Phänomen.
Jan brachte immer viele neue Informationen in die Gruppe ein und beantwortete eine Menge Fragen. Sie war eine liebevolle und herzliche Frau. Wir wünschen John und allen Familienangehörigen viel Kraft und Stärke bei ihrem Verlust von Jan.

Stellvertr. für die FGK: Frank Peters und Ed Vos

Thema: FGK, FGK-Blogroll, In memoriam, Lichtphän./Orbs, Peters, Vos | Kommentare (1)

Steinkreis Königswinter-Oberdollendorf

Donnerstag, 19. März 2009 23:07

kraftplatz_nrw.jpg
p1110055a.jpgp1100965a.jpgÜber die Herkunft des Steinkreises streiten sich die Wissenschaftler. Der megalithische Steinkreis von 2000 v. Chr. soll jedenfalls astronomische Kräfte besitzen. Er ist geometrisch genau und besteht aus 18 Steinen mit einem 19. außerhalb des Kreises. Zu finden ist er auf dem Aussichtspunkt Hülle, einem mit Weißdorn und Wildrosenhecken umzäunten kleinen Plateau, nahe dem Rheinufer. Forschungen ergaben geographische und astronomische Linien, auf die die Steine “mit exakter” Genauigkeit hinzuweisen scheinen.
p1100977a.jpgoberdollendorf.jpgDurchnummeriert ergab sich bei Stein 3 eine Ausrichtung vom Sonnenaufgang zur Sommersonnenwende und bei Stein 6 zur Wintersonnenwende. Weitere Steine sind auf umliegende oder auch weiter entfernte geomantische Punkte ausgerichtet. Stein 7 auf den Drachenfels, Stein 11 auf den 33 km entfernten Michelsberg, auf dem 4000 Jahre alte Scherben gefunden wurden und Stein 15 auf das Bonner Münster. Der Steinkreis wird auch mit dem Kreis auf dem Wurmberg von Braunlage verglichen.
Fotos: FGK© und A. Reichert©
Weitere Infos: Kraftorte in Nordrhein-Westfalen


Größere Kartenansicht
Wegbeschreibung: Zwischen Bonn und Königswinter rechts vom Rhein liegt das Plateau oberhalb, östlich von Oberdollendorf. Auf einem Fußweg durch die Weinberge ist der Platz zu erreichen.

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Peters, Reichert | Kommentare (0)

Megalith-Anlage „Hirtenwiese“, Darmstadt

Dienstag, 17. März 2009 23:45

kraftplatz_hessen.jpg
am-baum1.jpgdas-schild1.jpgHessen – Die Megalith-Anlage „Hirtenwiese“ liegt in den Gemarkungen von Darmstadt und Roßdorf im Naturschutzgebiet „Scheftheimer Wiesen“ und ist mit 165 ha das zweitgrößte NSG im Altkreis Darmstadt.
In dieser Region ist ein solcher Fund einzigartig. Leider liegt er etwas abseits vom Weg, und da das Gebiet unter Naturschutz steht, gelangt man nur im Winter dort hin.
stein1.jpgsteine1.jpgDie Megalith-Anlage, um 2000 v. Chr., beweist, dass diese Gegend schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt und bedeutendes Kulturzentrum war. 1967 wurde die Anlage vom Roßdorfer Heimatforscher Heinrich Gunkel entdeckt. Mindestens 14 Steine bilden links und rechts des Ruthsenbaches eine Menhiranlage, zu der es in dieser Region kein Vergleiche gibt. Es handelt sich eventuell um die Reste eines Cromlechs, also um eine Steinkreisanlage. Beim Material der Steine handet es sich um Granitporphir, dessen nächstgelegenes Vorkommen etwa 1,6 km südwestlich zwischen Schleppweg, Heuweg und Eisenweg entlang der Eisenhandschneise nachgewiesen wurde. Der Bach durchfloß ursprünglich die Wiese – sein heutiger Lauf ist neuzeitlich.
schild1.jpgstein-im-bach1.jpgMenhire sind Zeugnisse kultischer Vorstellung, die sich während der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends über weite Teile Mittel-europas verbreiteten. Sie sind von Frankreich über das nördliche Oberrheingebiet und Hessen bis nach Mitteldeutschland zu finden. Die wohl bekanntesten Menhire stehen bei Carnac in der Bretagne, wo über 1000 Steine zu kilometerlangen Alleen angeordnet sind.
Weitere Informationen unter menhir.deAlle Fotos: Anja Volb©FGK

Größere Kartenansicht

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Peters | Kommentare (0)

Weltraum-Hilfsforscher gesucht!

Dienstag, 17. März 2009 7:50

bodem81.jpgDer Weltraum, unendliche Weiten: Auch Nicht-Astronomen können an der Erforschung von Galaxien aktiv teilnehmen. Die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojektes „Sloan Digital Sky Survey“ bitten Internetnutzer um Hilfe bei Bewältigung der gigantischen Daten-mengen, die in den vergangenen Jahren gesammelt worden sind. An dem Projekt „Galaxy Zoo 2“ kann jeder nach einer kostenlosen Registrierung auf galaxy-zoo.org teilnehmen und bei der Klassifizierung von Galaxien mitwirken. Bei einer ersten derartigen Aktion 2007 nahmen 150.000 Nutzer teil. Weiterführende Informationen: Galaxy Zoo 2.
Die Spiralgalaxie Bode M 81 (siehe Bild – Bildquelle: NASA), ist zwar um einiges kleiner als unsere Milchstraße, enthält aber in etwa genauso viele Sterne. Sie befindet sich im Sternbild Großer Bär und ist ca. 12 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Größenklasse: 6,93, Anzahl der Sterne: 250 Milliarden, Durchmesser: 70 000 Lichtjahre, Typ: Sb.

Thema: Astronomie, FGK, FGK-Blogroll, Peters | Kommentare (0)

Dokumentation: Die „Neue Feldordnung“

Montag, 16. März 2009 23:58

Sind Kornkreise Zeichen der Neuen Zeit?
090316a.jpgDie brandneue Dokumentation von NuoViso Filmproduktion, schenkt diesem Phänomen einen zweiten Blick: Da finden sich merkwürdige Bodenanomalien in den Formationen, Lichtbälle kreisen über den Feldern und hinterlassen in einigen Fällen offenbar eindeutige Botschaften. Die „Neue Feldordnung“ wurde mit Unterstützung von Exopolitik Deutschland realisiert und ist ab sofort kostenfrei im Internet zu sehen.
Die „Neue Feldordnung“ … stellt überzeugend dar, dass das Kornkreisphänomen „echt“ ist – will heißen: Bei weitem nicht alle Kornkreise können von Menschenhand gemacht sein. Zu viele Anomalien und Fakten sprechen dagegen. Dass das Phänomen sich dem derzeit noch vorherrschenden mechanistischen Weltbild entzieht, wirft viele Fragen auf, die der Film gezielt behandelt. Die wohl brisanteste davon lautet: Wer sind die Kornkreismacher?
Weitere Informationen, das Online-Video zum Film und weiterführende Links gibt es hier: zum Beitrag auf exopolitik.org …

Thema: Buch/DVD-Tipps, FGK, FGK-Blogroll, Hören + Sehen, Kornkreise - crop circles, Kronwitter, UFOs+Ausserird. | Kommentare (0)

Berichte zum UFO-Thema / Febr.-März 09

Montag, 16. März 2009 23:55

Freitag, 27. Februar 2009
UFO-Akten der italienischen Luftwaffe: UFOs könnten außerirdisch sein.


Donnerstag, 5. März 2009 – Inspizierte Präsident Eisenhower UFOs?


Freitag, 6. März 2009 – Will Obama Auftrag der Bürger ignorieren?


Sonnabend, 7. März 2009
MUFON erhält Unterstützung von Milliardär Robert Bigelow


Montag, 9. März 2009
Feuerwehrmann aus Roswell: „Es war eine fliegende Untertasse.“


Dienstag, 10. März 2009
Kanadische Akte: „US-Luftwaffe spielt UFOs herunter“


Dienstag, 10. März 2009
Exo-Podcast #15: Planetarer Wandel / UFO-Akten Kanadas


Freitag, 13. März 2009 – Astronauten, UFOs und der „Zeitgeist“


Sonnabend, 14. März 2009 – Obama will Ufo-Geheimnisse lüften


Montag, 16. März 2009
Der schwarze Monolith – UFO-Sichtung in Arizona, USA

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Kronwitter, UFOs+Ausserird. | Kommentare (0)

Richard Long: „Heaven and Earth“

Sonntag, 15. März 2009 13:26

Geomantie = Arbeit im und mit dem Energiefeld der Erde.
In diesem Sinne sind auch Kunst, Architektur, Landschaftsgestaltung, Heilung am Menschen etc. eine Arbeit in diesem Energiefeld.
richard.jpgDer 1946 in Bristol geborene britische Land-Art-Künstler Richard Long (Foto: R. Long©) ist zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder mit einer Ausstellung in London zu sehen. Vom 3. Juni – 6. September 2009 hat die Tate Gallery of British Art, täglich von 10 bis 17.50 Uhr die Pforten geöffnet.
In der Austellung „Heaven and Earth“ präsentiert Richard Long 80 seiner Werke. Mit neuen Foto- und Text-Arbeiten dokumentiert er seine künstlerischen Wanderungen rund um die Welt. Eine große Auswahl an Büchern, Postkarten und anderen Drucksachen komplettieren die Ausstellung.
ireland2005.jpg(Steinkreis in Irland, 2005, R. Long©)
Richard Longs Arbeiten leben von seiner Liebe zur Natur und seinen stillen Beobachtungen der Landschaft. Er wurde bekannt durch seine Wanderungen in England, in Irland, im Himalaja, in den weiten Ebenen Kanadas, der Mongolei, Boliviens und der Sahara. Ähnlich wie der schottische Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy arrangiert er bei seinen Wanderungen geometrische Skulpturen aus vorgefundenen Materialien. Insbesondere Steinkreise kehren häufig in seinen Werken wieder. Er untersucht die Beziehungen zwischen Zeit, Entfernung, Geographie, Messungen und Bewegungen. Seine Arbeiten sind keine monumentalen Eingriffe ins Erdreich, sie sind auf den erste Blick unspektakulär, bleiben eingebettet in die sie umgebende Landschaft.
braga.jpg(Kreis bei Braga/Alcobendas, Spanien, 1999, R. Long©)
Bei seinen Wanderungen, erkundet er unbewohnte Gegenden, markiert seine abgelaufenen Strecken und sammelt Holzstöcke, Steine oder andere Naturgegenstände. Dabei läuft er meist geometrische Figuren ab, zum Beispiel eine zuvor in eine Landkarte eingetragene Linie oder einen Kreis. Er kennzeichnet die zurückgelegte Route durch eine Zeichnung auf der Erdoberfläche oder setzt aus Steinen Wegmale. An anderen Stellen hinterlässt er Zeichen in der Landschaft, indem er Steine zu Grundformen anordnet: zu einem Kreis, einer Spirale oder einem Rechteck. So unterlegt er der chaotisch erscheinenden Natur ein Ordnungsprinzip, das er für die Anordnung von Stöcken und Steinen in den Galerieräumen übernimmt.
india.jpg(Kreis in einem Reisfeld in Indien, 2003, R. Long©)
Seine Wanderungen dokumentiert er durch Fotos und fasst sie zu Büchern zusammen, auch Texte und Landkarten stellt er aus: „Eine Skulptur, eine Landkarte, ein Text, eine Fotografie; alle Formen meiner Arbeit sind gleichwertig und ergänzen sich.“ Longs Dokumentationen haben auch den Sinn, der Vergänglichkeit zu trotzen, weil die Werke Longs selten auf Dauer, sondern vielmehr auf begrenzte Zeit angelegt sind, weil sie sich mit dem Kommen und Gehen der Jahreszeiten auflösen und wieder in die Landschaft zurückkehren.
Dauerhafter sind da die Wandarbeiten, die Long an den weißen Wänden der Galerien und Museen meist aus Schlamm des River Avon entstehen lässt: Linien und Kreise, die mit schlammigen Händen auf die Wandfläche aufgetragen werden und die Handabdrücke des Künstlers zeigen (z.B. „Kilkenny Circles“, 1984).
berlin.jpg(Berlin-Kreis, „Hamburger Bahnhof“, Berlin, 1996, R. Long©)
Land-Art, ist die Bezeichnung für eine in den 70er Jahren vor allem in den USA entwickelte Kunstrichtung. Die den Menschen umgebende Landschaft, sei es Wiese, Wald, Gebirge, Wüste, wird zum Gegenstand, zum Arbeitsfeld des Künstlers. An die Stelle des zu behauenden Steines oder der zu bemalenden Leinwand tritt die Natur in Ihrer Gesamtheit, die durch raumgreifende Eingriffe des Künstlers verändert wird. Die Künstler, die das unmittelbare Naturerleben suchen, markieren die Landschaft durch meist vergängliche Zeichen: durch das Errichten von Stangen, das Aufstellen von Zäunen, das Auslegen und Aufschichten von Platten und Steinen, das Anordnen von pflanzlichen Fundstücken, das Ausheben von Gräben und das Aufwerfen von Dämmen mittels Baggern und Bulldozern.
schiefer.jpg(Das Schiefer-Kreuz hinter der schottischen Nationalgalerie in Edinburgh, 2007, R. Long©)
Das so „plastisch“ bearbeitete Gelände wird neu und im Laufe der Zeit auch immer wieder anders erfahren, denn die Gestaltung ist nicht alleine vom Künstler abhängig, sondern auch von den Gegebenheiten der Natur. Witterungseinflüsse wie Regen, Sonne, Wind oder Frost verändern für den Augenblick oder auf Dauer das vom Künstler Gestaltete und zerstören es schließlich. Die in die Natur gesetzten Zeichen sind vornehmlich in Wüsten, Gebirgen, auf ausgetrockneten Seen, Moorgebieten, in einsamen Gegenden oder an schwer zugänglichen Küstenregionen errichtet. Dort kann der Mensch in der Weite und Einsamkeit der Landschaft frei von zivilisatorischen Zwängen neue Erfahrungen in und mit der Natur erleben.
„Jeder Fußabdruck, jedes Symbol in der Landschaft hinterlässt nicht immer sichtbare, aber sehr oft radiästhetisch messbare Spuren.“ Frank Peters
Informationen zu Richard Long: Webseite
Informationen zur Ausstellung in der Tate Gallery of British Art, London: Tate Gallery, Millbank, London SW1P 4RG
3. Juni – 6. September 2009 – täglich von 10 bis 17.50 Uhr


Größere Kartenansicht

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Geomantie, Peters, Spirituelles | Kommentare (0)

In memoriam: Paul Vigay & David Kingston

Montag, 9. März 2009 20:08

Die Kornkreisgemeinde ist sprachlos!
Am 19. und 20. Februar 2009 hat sie mit David Kingston und Paul Vigay gleich zwei ihrer führenden Persönlichkeiten verloren. Beide prägten nicht nur die englische Kornkreis-Szene über viele Jahre hinweg mit, sondern waren auf ihren jeweiligen Forschungsgebieten weltweit anerkannt.
david-kingston.jpgDavid Kingston wurde im Juli 1938 in Worthing, West Sussex/Großbritannien geboren. An einem privaten Internat in der Nähe von Horsham, Sussex, erlebte er seine erste „spirituelle Veranstaltung“. Nach Abschluss seiner Ausbildung studierte er Radiotechnik und -praxis am Brighton College. Danach trat er 1957 in die Royal Air Force ein. David nutzte seine Position in der Royal Air Force, um Zeugen des UFO-Phänomens zu befragen und untersuchte zahlreiche Sichtungen von Piloten und anderen Mitarbeitern der Luftwaffe. Ein Großteil seiner Arbeiten flossen in das „Project Blue Book“ ein. Nach seinem Ruhestand im Jahr 1997 begann er mit eigenen Untersuchungen im Bereich des UFO- und Kornkreis-Phänomens, auf der Suche nach einer Verbindung der beiden Rätsel. Er hielt Vorträge, gab Workshops und war Gründer der alljährlich im Frühjahr stattfindenen „Dorchester Unexplained Conference“. Einige der bekanntesten nationalen und internationalen Referenten zu Themen wie UFOs, Kornkreise und weiteren unerklärlichen Themen waren Jahr für Jahr Gast in Dorchester. David führte eine der meist frequentierten Kornkreis-Webseiten weltweit im Internet ::thecropcirclewebsite
Am Donnerstag, den 19. Februar 2009, erlag er 70-jährig einem langen Krebsleiden.
paul-vigay.jpgPaul Vigay – ein Tag nach Bekanntwerden vom Tode David Kingstons wurde der Leichnam von Paul Vigay an der Küste bei Southsea/Porthsmouth, Hampshire entdeckt. Die Umstände seines Todes sind laut ersten Polizeiangaben als natürlich einzustufen. Paul Vigay, ein talentierter Mathematiker, EDV-Techniker und Hersteller von elektronischen Geräten hatte in der Kornkreisszene als „Experte“ einen Ruf, wenn es um die Entzifferung und Entschlüsselung versteckter Bedeutungen von Kornkreismustern ging.
Paul Vigays Webseite
Er war einer der ersten Forscher in der Kornkreisszene in den frühen 90-er Jahren. Seine Talente wurden schnell erkannt. Er hatte ein außergewöhnliche Gabe für Kornkreis-Untersuchungen und oft führte ihn die Entzifferung der mathematischen Aspekte in bestimmte Kornkreise hinein. Er konnte sich erstaunlich artikulieren und hatte zudem eine seltene Begabung technische Details in der einfachsten Sprache zu erklären.
Kornkreisfotografin und -forscherin Lucy Pringle sagte nach seinem Tod:
„Paul war einer der hellsten Sterne im Kornkreis-Universum“.
Paul war sehr lustig und beliebt und hatte viele Freunde. Er war oft Referent der „Dorchester Unexplained Conference“. David und Paul waren befreundet.
Beide haben viele wichtige und wertvolle Beiträge zur Erforschung der Phänomene rund um die Kornkreise geleistet. Es wird nicht einfach sein ihre Plätze in naher Zukunft neu auszufüllen.
Auf der Webseite von Paul Vigay ist es möglich, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Am Montag, den 16. März 2009, ab 14 Uhr findet an der South Downs Natur Grabstätte auf dem Sustainability Center, Droxford Road, East Meon, Petersfield, Hants, GU32 1HR, die Trauerfeier für Paul statt.

Die FGK und die Kornkreisfreunde in Deutschland trauern mit den Angehörigen von Paul und David.

Thema: FGK, FGK-Blogroll, In memoriam, Kornkreise 2009, Peters | Kommentare (0)

Objects in the sky – Der zensierte Himmel

Montag, 9. März 2009 17:32

Einige Staaten öffneten bereits ihre UFO-Archive, denn die Beweise rund um die Existenz des UFO-Phänomens werden anscheinend immer erdrückender. Eine 13-teilige Zusammenstellung bei youtube zeigt seit einigen Tagen viele Aufnahmen des realen und weltweiten UFO-Phänomens. Zu passender Musik (á la „Space Night“, Bayern3) zeigt die Dokumentation „Objects in the Sky – Der zensierte Himmel“ globale UFO-Ereignisse aus Sicht der Wahrheit. Mühevoll hinzugefügte deutsche Beschreibungen, Infos und Untertiteln ergänzen diese Arbeit.

Nach diesem ersten Teil findet man hier auch alle weiteren 12 Teile der Serie: Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6Teil 7Teil 8Teil 9Teil 10Teil 11Teil 12Teil 13

Thema: FGK, FGK-Blogroll, Hören + Sehen, Peters, UFOs+Ausserird. | Kommentare (0)