Beiträge vom Mai, 2009

30.+31. Mai – FGK-Frühjahrsveranstaltung

Samstag, 30. Mai 2009 0:10

zierenberg1.JPG
Wo findet die Veranstaltung in Zierenberg statt? Stadtplan Zierenberg
Der Veranstaltungsort, das Hotel der Familie Zaun, der „Kasseler Hof“
Kinderleicht zu finden über die BAB A44 Dortmund-Kassel, Abfahrt Zierenberg. Übernachtungsmöglichkeiten in + um Zierenberg: Tourist-Info


Referent Dr. Peter Hattwig aus Bremen musste seinen Vortrag wegen eines Tauerfalles innerhalb der Familie leider kurzfristig absagen. Peter wird den Vortrag: „Die Information – eine kosmische Dimension“ auf der Herbst-Veranstaltung der FGK am 19./20. September halten.


Vorläufiges Programm der 2-tägigen Veranstaltung in Zierenberg/Kassel
frank.jpgSonnabend, 30. Mai 2009
10.30 – 11.00 Uhr – Frank Peters, Hude
Begrüßung und Informationen zum Programm
und den grenzwissenschaftlichen Veranstaltungen und Projekten des Vereins im Jahr 2009


nick_nicholson_copyright_2009.jpg11.15 – 12.30 Uhr – Frank Peters, Hude
Die aktuelle
Kornkreis-Saison 2009 in England und Deutschland.

Erste Ergebnisse, Aussagen und Stimmungsbilder.


12.30 – 13.45 Uhr Mittagspause


ed.jpg13.45 – 14.30 Uhr – Ed Vos, Mijdrecht (NL)
10 Jahre – Das Beste aus dem internatonalen Forum
„universal lightorbs“

Orbs und andere Lichtphänomene – gewidmet der verstorbenen Jan Young www.orbsbybeans.com
Jan war Gründungsmitglied des Internetforums “universal lightorbs” unter der Leitung von Ed Vos. Dieses Forum bot seit 1999 vielen Menschen weltweit eine erste Austauschmöglichkeit über dieses damals noch gänzlich unbekannte Phänomen.


plakat1.jpg
joachim.jpgavebury.jpgThemenschwerpunkt:
„Wansdyke-Projekt 2009“ England

14.45 -15.30 Uhr – Frank Peters, Hude
Bilder und Neues aus Wiltshire und Glastonbury vom Oktober 2008
15.30 – 16.15 Uhr – Joachim Koch, Berlin
Das Projekt „Wansdyke Path“ am 25. Juli 2009 in England
Informationen zum Projekt – Fragen und Antworten


wolfgang.jpg16.30 -17.30 Uhr
Wolfgang Schöppe, Kassel
a) NACHBEARBEITET …
… die Kornkreisformation bei Fritzlar vom 1. Juli 2008

b) Neue sichtbare Erkenntnisse über Orbs


17.45-19.00 Uhr – Rafał Nowicki, Fundacja Nautilus, Polen
rafal.jpgzdany.jpgDie Geschichte von Zdany
Ungläubiges Staunen herrschte in der Szene als diese „merkwürdige Salatschüssel“ 2006 mehrfach über einem Feld in Zdany fotografiert wurde. Das Foto wurde vielfach analysiert und geprüft und stellte sich schliesslich als echt heraus.
plakat2.jpgMit Rafał kommt auch Waldemar Czarnetzki aus Köln, FGK + Fundacja Nautilus, der ihm bei der Präsentation behilflich sein wird. www.wylatowo.org.pl
Rafał war am zurückliegenden Wochenende Teilnehmer des 13. polnischen UFO-Forums in Breslau und wird zu der Veranstaltung und Neuem in der polnischen UFO-Szene noch einiges zu erzählen haben.


19.00 – 20.00 Uhr – Abendpause


20.00 – offenes Ende
Exkursion zu einem Kraftplatz oder Kornkreis bei Zierenberg
mit einer Abschlussmeditation

Im Anschluß: Ausklang des Abends im „Kasseler Hof“ mit Freunden



Sonntag, 31. Mai 2009
andreasb.jpgvenus-erde-kleiner.jpg9.15 – 10.45 – Andreas Beutel, Dresden
Pythagoras-Institut Dresden
„Die Harmonie des Universums“
Der musikalische Aufbau von Sonnensystem, Chemie und Genetik. Andreas hat bereits für die FGK Herbst-Veranstaltung 2009 einen weiteren Vortrag über „Die Heilige Geometrie“ angekündigt. www.pythagoras-melchizedek.de


markus.jpg11.00 – 12.00 Uhr – Markus Schlottig, Hannover
Auf den Spuren des Ostara-Kultes im Weserbergland
Im 8. Jahrhundert berichtet der englische Kirchenhistoriker Beda Venerabilis in seinem Werk „De temporum Ratione“ über die Bekehrung der Angelsachsen, die Herkunft des Wortes Ostern mit einer Göttin Eostrae, die dem Eosturmonath (April; ahd. ôstarmânôt) seinem Namen verliehen haben soll.


lebensbaum.gif12.15 – 13.00 Uhr
Helmut Metta, Zierenberg
Die Mythologie der Kelten


13.00 – 14.00 Uhr – Mittagspause


helfensteine.jpg14.00 – ca. 15.30 Uhr – FGK vor Ort
Exkursion zu einem der Kraftplätze bei Zierenberg
mit einem Mantra-Singen und einer Abschluss – Meditation des FGK-Wochenendes in Zierenberg

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Kornkreisforscher Pat Delgado verstorben

Sonntag, 24. Mai 2009 23:50

Winchester/England – Am 23. Mai 2009 erlag der englische Kornkreisforscher Pat Delgado im Alter von 90 Jahren einem langen Krebsleiden. Neben seinem langjährigen Freund und Wegbegleiter Colin Andrews galt er als Pionier bei der Erforschung der Kornkreise.

Das Video zeigt Pat Delgado im Gespräch mit „BBC Breakfast News“. Er berichtete dort über die erste Nachtbeobachtung bei der „Operation Blackbird“.

Im Sommer 1981 lenkte Delgado die Aufmerksamkeit der englischen Öffentlichkeit auf die Existenz einiger mysteriöser Kreisformationen in den Feldern am Cheesefoot Head in Hampshire. Mit der Entdeckung ähnlicher Kreise in Südengland – viele von ihnen von erstaunlicher Symetrie und Schönheit, entwickelte sich aus seiner anfänglichen Neugier bald eine ernsthafte Forschung. Die Autoren Pat Delgado und Colin Andrews begannen, Fallstudien zu sammeln, Interviews mit Bauern und anderen Zeugen zu führen und die Kreisformationen von Hügeln, aus der Luft und in Nahaufnahmen zu fotografieren. Mit jeder Flugbeobachtung und Ortsbesichtigung, mit jeder Messung und eingehenden Untersuchung tauchten neue seltsame Einzelheiten auf. Mal waren es Merkmale der Gruppierung, ein anderes mal spiralförmig flachgelegte Pflanzen und die Tatsache, daß kaum je eine der betroffenen Pflanzen beschädigt war.
Natürlich wurden viele Theorien aufgestellt, seit die Existenz der Kornkreise der Öffentlichkeit bewusst geworden war. Die Autoren hatten alle diese Theorien durchdacht und überprüft.
kreisrunde_zeichen.jpgBerichte über weitere anomale Vorfälle, über rätselhafte Begebenheiten, die möglicherweise mit den Kreisen in Zusammenhang stehen und verwandte Beobachtungen aus anderen Ländern flossen gleichfalls in ihre Dokumentation „Circular Evidence“ auf deutsch „Kreisrunde Zeichen“ ein. Mit diesem Buch wollten sie jedoch nicht mehr beweisen als die Tatsache, daß mitten unter uns ein hartnäckiges und unwiderstehlich faszinierendes Rätsel existiert.
Auf der Webseite von Colin Andrews findet sich der Nachruf für seinen Freund und Weggefährten: „Dedication to a dear friend“
Das Forum für Grenzwissenschaft und Kornkreise kondoliert seiner Frau Norah und den Angehörigen.

Thema: FGK, FGK-Blogroll, In memoriam, Kornkreise 2009, Peters | Kommentare (0)

Lichter über AWACs Airbase

Donnerstag, 21. Mai 2009 13:25

Am 23. Februar 2009 berichteten wir bereits über einen spektakulären UFO-Augenzeugenbericht. Der Augenzeuge hatte in der Nähe der AWACs Airbase Geilenkirchen seltsame Dinge am Himmel fotografiert, die nichts mit normalen Sichtungen von Militärflugzeugen zu tun haben konnten. Geilenkirchen liegt zwischen Mönchengladbach und Aachen.
Hier folgt jetzt ein weiterer Bericht:
dsc00577a.jpg„Am 15. Mai saß ich auf der Terrasse meines Hauses, um ein paar Blitzlichtbilder aufzunehmen. Ich hatte meine Kamera, eine Sony Alpha 200 DSLR, mit einem Objektiv von 18 bis 200 mm bestückt, was einer analogen Brennweite von 27 bis 380 mm entspricht. Sie stand auf einem Stativ, da ich bei den vorherrschenden diffusen Lichtverhältnissen ein Verwackeln der Kamera verhindern wollte.
In dem Moment sah ich in der Ferne zwei Lichtpunkte am Himmel. Sie kamen aus den Wolken von oben nach unten. Sie blieben einen Moment dort stehen, bis sie in Formation nebeneinander, von links nach rechts über die Hausdächer flogen. Es gelang mir ein Bild zu machen.
dsc00577b.jpgDie Kamera schoss eine Schwarzweiß-Aufnahme, weil ich sie vorher so eingestellt hatte, um die Blitze in verschiedenen Lichtverhältnissen aufnehmen zu können. Danach flogen die Lichtpunkte über unser Grundstück hinweg, um dann wieder gerade aufsteigend im Himmel zu verschwinden. Ich hatte das Radio auf der Fensterbank stehen und bemerkte, dass sich der Sender verstellt und die Musik in ein dumpfes Brummen verwandelt hatte, um dann später in ein Rauschen über zu gehen.
dsc00577c.jpg
Als die Lichterscheinungen in den Wolken verschwanden, bemerkte ich einen leichten Wind aufkommen, der vorher auf dem Grundstück nicht zu bemerken war. Nach etwa einer Minute, wurde es absolut windstill. Hier noch ein paar Daten zur Sichtung: Aufgenommen am 15. Mai 2009, um 20.45 Uhr. Temperatur ca. 15°, windstill. Geschätzte Höhe der Sichtung, zwischen 1500 bis 2000 m. Geschwindigkeit der Lichtobjekte beim Verschwinden, etwa 100 bis 200 Km/h. Die Kamera-Einstellung betrug 400 ASA, Blende 11 und eine Verschlusszeit von 1/8 Sekunden.“ … so der Bericht von Franko P.
1. Betrachtung des Bildes:
Erst in der Vergrößerung gibt das Bild das eigentlich Spektakuläre preis. Die beiden hellen Lichter und der darunter befindliche Lichthof werden durch jeweils eine Doppellinie begrenzt, die parallel zueinander im ca. 75° Winkel zur Erdoberfläche stehen. Die Linien, die man auch für Überland-Leitungen halten könnte, befinden sich nur ober und unterhalb der Objekte und an keiner anderen Stelle des Bildes. Sie werden wahrscheinlich mit den Objekten in direktem Zusammenhang stehen. Überlandleitungen sind in dem Gebiet übrigens nicht anzutreffen.
Weitere Auswertungen des Bildes werden erfolgen und veröffentlicht werden.

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Grundsätzlich ein „Nein“ zum Gen-Mais!

Freitag, 15. Mai 2009 1:08

biene.jpgDie Honigbiene stirbt. Ganze Völker sterben, Imker müssen hilflos zusehen und wissen nicht mit Sicherheit, was die Ursachen sind. Von Boulevard bis Wirtschaftsmagazin, von Spiegel bis Nachrichtensender greifen die Medien das Thema auf. Sie alle zitieren Albert Einstein, der einst sagte:
„Wenn die Biene verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.


Die Bevölkerung und damit die Verbraucher sind aufgefordert, denn sie wollen keine Gen-Produkte auf den Äckern und schon gar nicht auf dem Tisch. Trotz des Verbots von Gen-Mais MON810 könnte der Risiko-Mais bald wieder auf deutschen Feldern wachsen. Denn die EU will erneut zwei neue Sorten zulassen. Die Bundesregierung kann dies noch ohne Weiteres verhindern.
genmais.jpgBisher ist die Regierung jedoch uneins, wie sie zur Neuzulassung steht: Umweltminister Sigmar Gabriel, der im Ministerrat Ende Juni die Hand heben soll, äußert sich eher gentechnikkritisch. Ebenso Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Dagegen wirbt Forschungsministerin Annette Schavan offensiv für die Zulassungen. Setzen sich Aigner und Gabriel nicht durch, dann wird sich die Bundesregierung enthalten.
Eine Enthaltung käme jedoch einer Zustimmung zum Gen-Mais gleich: Der Ministerrat kann die Zulassung durch die Kommission nur mit einer Mehrheit von rund 74 Prozent Nein-Stimmen stoppen. Schert Deutschland hier als gewichtiger EU-Staat aus, ist diese Mehrheit kaum mehr zu erreichen. Die gentechnikfreundliche Kommission darf den Gen-Mais dann durchwinken. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass sich die Bundesregierung bei der Abstimmung nicht enthält, sondern mit NEIN stimmt! Wie die Abstimmungen in Brüssel ausgehen, ist von großer Tragweite: Wenn die Zulassung gestoppt wird, wird die EU-Kommission vorerst kaum mehr neue Gentechnik-Pflanzen genehmigen können.
Die letzten Monate haben gezeigt: Protestaktionen wirken!


genfood.jpgGentechnik: Aktion am 20.5.2009 in Berlin
Nach ihrer Niederlage beim Verbot von Gen-Mais MON810 will Forschungsministerin Schavan beim Thema Gentechnik wieder Oberwasser erhalten – gerade auch angesichts der Entscheidungen über Gen-Mais in der EU. Am kommenden Mittwoch, den 20. Mai lädt sie in Berlin zu einem „Runden Tisch“, um die Zukunft der Gen-Pflanzen zu diskutieren. Auf der Einladungsliste: viele glühende Gentechnik-Befürworter/innen.
Die Zeitschrift natur+kosmos bringt in der am Samstag erscheinenden Juni-Ausgabe ein langes Interview mit campact-Geschäftsführer Felix Kolb zum Verbot von Gen-Mais.
Weitere Informationen bei ::campact.de


Weitere Links:
Esslingen, 14. Mai 2009 – 170 Hektar Maisflächen verunreinigt
Bioland fordert umfassende Aufklärung. Zehn Landwirte in Baden-Württemberg haben in diesem Frühjahr – „ohne es zu Wissen“ Maissaatgut ausgebracht, das mit der gentechnisch veränderten Maislinie NK 603 verunreinigt war ::mehr


Mainz, 13. Mai 2009 – Bioland-Verband kritisiert Umweltministerum
Im Zusammenhang mit der „versehentlichen“ Aussaat von gentechnisch verändertem Mais kritisiert der Bioland-Verband das rheinland-pfälzische Umweltministerium ::mehr


Hannover, 13. Mai 2009 – Landtags-Streit Niedersachsens Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) hat sich auch nach dem Verbot von Genmais in Deutschland für den Fortbestand der Gentechnik ausgesprochen ::mehr


Hamburg, 17. April 2009 – Marken-Molkereien verkaufen Gen-Milch
Nach neuen Greenpeace-Analysen von Futtermittelproben lassen die Hersteller der sogenannten Qualitätsmarken Bärenmarke, Weihenstephan und Allgäuland weiterhin gentechnisch veränderte Soja an ihre Milchkühe verfüttern. Der Hersteller von Landliebe zeigt, dass es auch anders geht: Seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen ::mehr

Quellen von Bildern und Infos:
campact greenpeace gendreck-weg Bund

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Sensationsfund auf der Schwäbischen Alb

Donnerstag, 14. Mai 2009 22:05

Update des FGK-Artikels vom 10. Mai
Tübingen – Der Urgeschichtler Professor Nicholas Conard stellte am Mittwoch, den 13. Mai in einer Pressekonferenz in Tübingen die bereits groß angekündigte Sensation vor.


„nature“ im Interview mit Nicholas Conard.


Bayern2 Radio Interview mit Archäologe Nicholas Conard.


Bei dem Fundstück handelt es sich um eine geschnitzte Frauenfigur aus Mammutelfenbein. Sie ist nur sechs Zentimeter lang und soll bis zu 40 000 Jahre alt sein: Der Fund wurde bei Ausgrabungen am 9. September 2008 entdeckt. Damit ist die Venus aus dem Hohle Fels bei Schelkingen die älteste Frauendarstellung, die bisher gefunden wurde.
venus.jpgKamerateams, Journalisten und viele Fotografen drängten sich im Presseraum und sahen eine Figur ohne Kopf, dafür allerdings mit einem massigen Körper, großen Brüsten und einem ausgeprägten Schambereich. Der linke Arm fehlt jedoch bei der Figur. Die Hände der „Venus“ (Foto) liegen entspannt auf dem Bauch. Die spitzen Beine sind verkümmert. Schnitte und Linien prägen die Elfenbeinoberfläche. Ob die Figur mit ihren ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen ein Symbol für Sexualität und Fruchtbarkeit war, darüber lässt sich nur spekulieren.
nicholas-conrad.jpgDazu Nicholas Conard (Foto) mit einem Ginsen auf dem Gesicht: „Ich war schließlich vor 40 000 Jahren nicht dabei „. Eine winzige, fein gearbeitete Öse am Hals deutet darauf hin, dass die Figur möglicherweise auch als Anhänger genutzt wurde. „Für mich strahlt diese Figur eine große Kraft und sehr viel Energie aus“, sagte Conard, der offensichtlich fasziniert ist von „seiner“ Venus, obwohl er immer wieder betonte, dass er sich bisher auch über bescheidenere Funde gefreut habe. Er bemühe jedoch, den Vorgang möglichst leidenschaftslos zu sehen. Dass das nicht immer einfach ist verrät seine Erinnerung: „Ich war sprachlos, meine Kollegen waren sprachlos, alle waren sprachlos.“
Fotos: H. Jensen/University of Tübingen


FGK- Artikel vom 10. Mai 2009
Schelklingen/Blaubeuren – Bekommt die „Venus von Willendorf“ jetzt Konkurrenz von der Schwäbischen Alb?
hohlefels.jpgDie Höhlen der Schwäbischen Alb haben schon wieder ein eiszeitliches Kleinkunstwerk freigegeben, das bereits jetzt als Weltsensation gehandelt wird.
Im „Hohlen Fels“, (Bild – Höhleneingang) einer fundträchtigen Höhle im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen (Alb-Donau-Kreis), hat das Team des Tübinger Frühgeschichtlers Prof. Nicholas Conard wieder eine eiszeitliche Skulptur ausgegraben. Sie soll noch spektakulärer sein als das kleine Mammut, das 2007 im Abraum der Vogelherdhöhle im Lonetal entdeckt wurde. Die Schwäbische Alb wird seit mehr als 150 Jahren von Archäologen untersucht und gilt als besonders gut erforscht.
venus_willendorf.jpgDer Grabungsleiter Conard verwies auf eine Pressekonferenz am kommenden Mittwoch, den 13. Mai 2009 in Tübingen, wo das Geheimnis gelüftet werden soll. Schon jetzt kursieren in Fachkreisen Gerüchte, deren Bandbreite von einer „menschenähnlichen Gestalt“ bis zu einer „Frauenfigur mit ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen“ reicht, die eine Ähnlichkeit mit der in Österreich gefundenen „Venus von Willendorf“ (Bild) aufweisen soll. Es wird vermutet, dass es sich um die älteste Frauendarstellung der Welt handeln könnte.
hohle_fels.jpgDie Funde aus dem „Hohlen Fels“, (Bild: Höhlenbereich), wo 2002 eine kleine Version des Löwenmenschen sowie das Figur eines Wasservogels entdeckt wurden, sind bis zu 35.000 Jahre alt somit der Altsteinzeit zuzurechnen sind. Sie gehören zusammen mit den eiszeitlichen Kleinplastiken aus dem Lonetal zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit.
Bei den Lonetalern Funden handelt es sich allerdings meistens um Tierdarstellungen, wie z.B. das Wildpferdchen aus der Vogelherdhöhle, Höhlenlöwen, Mammut und anderes mehr.
loewenmensch2.jpgSpektakuläre Ausnahme blieben der große und der kleine Löwenmensch, zwei Mensch-Tier-Mischwesen. Als bislang einzig bekannte menschenähnliche Darstellung jener Zeit gilt der geschlechtslose „Adorant“ aus dem Geißenklösterle, ebenfalls im Achtal. Aber der könnte ebenfalls ein Mischwesen sein.
Im Bereich der Schwäbischen Alb gelingen schon seit vielen Jahren immer wieder aufsehenerregende Funde. So wurde 2006 die älteste vollständig erhaltene Elfenbeinfigur der Menschheitsgeschichte entdeckt. Es handelte sich um ein Mammut von knapp vier Zentimetern Länge. Als spektakulär gilt auch ein rund 30 Zentimenter großer Löwenmensch (Bild) aus Elfenbein.

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Mini-Tornado über Acker im Emsland

Mittwoch, 13. Mai 2009 0:40

Das Wetterphänomen ist am Sonntagnachmittag, 10. Mai, zwischen Löningen und Sögel, in der emsländischen Gemeinde Herßum, beobachtet und fotografiert worden worden.
thermikblase.jpgDie Besatzung eines Polizeiwagens hielt den Luftwirbel, der für ca. fünf Minuten über einem Acker stand zunächst für eine Windhose, bis der Wirbel dann plötzlich in sich zusammenfiel. (Bildquelle: Polizei) Die Fotos eines der Polizeibeamten wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg gründlich begutachtet. Die Wettererscheinung wurde dann vom DWD als sog. Kleintrombe identifiziert.
Diese entstehen durch hohe Temperaturunterschiede im Bodenbereich zwischen Erdkrume und Atmosphäre. Solch meteorologischen Erscheinungen sind nicht selten. Wolfgang Schöppe (FGK) zeigte uns unlängst auf einer FGK-Veranstaltung in Zierenberg Fotos von Kleintromben in der Umgebung von Kassel.


Größere Kartenansicht
symbol.pngIm Unterschied zu Großtromben wie Tornados besteht kein direkter Zusammenhang mit der Bewölkung. Kleintromben werden auch als Staub- oder Sandhose bezeichnet. Nicht zu verwechseln sind sie z.B. mit Wind- und Wasserhosen, bei denen es sich um Großtromben handelt. Sie treten wahrscheinlich nicht häufiger auf als in früheren Jahren. Im digitalen Zeitalter führt die moderne Fototechnik heute dazu, dass solche Wetterphänomene immer öfter fotografiert und bekannt werden. Weitere Informationen bei wikipedia.de
Das Gemeindegebiet von Herßum liegt auf einem weit über 100 Kilometer langen Steingräberfeld, dass sich von Südwesten, der holländischen Provinz Drenthe über das Emsland und die Wildeshauser Geest gen Nordosten zieht. Es handelt sich in der Konzentration um die größte Steingräberansammlung Nordeuropas ::mehr

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Doku: „Stonehenge – Heilende Felsen“

Sonntag, 10. Mai 2009 13:06

Stonehenge – Heilende Felsen
(14:00 – ARTE – 10.5.2009) (16:00 – ARTE – 20.5.2009)


Haben zwei britische Archäologen des Rätsels Lösung gefunden?
stonehenge1.jpgÜber die frühgeschichtliche Kultstätte Stonehenge ist bereits vieles bekannt. Zum Beispiel, dass sich die Errichtung über mehrere Etappen von etwa 3000 bis 1600 vor Chr. erstreckte.
Stonehenge liegt im Süden Englands in der Nähe von Amesbury in Wiltshire, etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury. Das riesige prähistorische Bauwerk gibt Archäologen weiterhin Rätsel auf. Vieles ist über die prähistorische Stätte bekannt, z. B. dass die verwendeten Bautechniken weit über das damalige Wissen hinausgingen. Doch wozu diente der riesige Steinkreis? Bisher ohne Antwort blieb die wichtige Frage nach dem Grund für die Errichtung des Monuments.
stonehenge2.jpgWar Stonehenge ein Pilgerort, an den Menschen kamen, um Heilung zu finden, eine religiöse Kultstätte, ein riesiger Kalender oder gar Landeplatz für Außerirdische? Über die Steinkreise von Stonehenge gibt es viele Theorien. Erstmals seit 44 Jahren werden Grabungen im heiligen Innenbezirk von Stonehenge durchgeführt und die Ergebnisse präsentiert.
Nach 18-monatigen Vorbereitungen erhoffen sich die britischen Archäologen Timothy Darvill und Geoff Wainwright von diesen Ausgrabungen einen maßgeblichen Beitrag zur Lösung eines der großen Rätsel der archäologischen Forschung. Die als Stonehenge-Experten bezeichneten Forscher glauben des Rätsels Lösung gefunden zu haben. Im Gegensatz zu anderen Spezialisten halten beide die Kultstätte weder für einen heiligen Ort noch für eine riesige Anlage zur Berechnung des Kalenders. Laut Wainwright war Stonehenge eine Art „prähistorisches Lourdes, ein Pilgerort, an den die Menschen kamen, weil sie Heilung suchten.“
stonehenge3.jpgAls Beweis führen sie aus Südwales stammende Blausteine an, denen magische Kräfte zugeschrieben wurden, und die im Innern des riesigen Steinkreises von Stonehenge gefunden wurden. Und nicht die großen Steinringe erklären die Bestimmung von Stonehenge, sondern die kleineren Blausteine in ihrer Mitte. Sie wurden mit steinzeitlichen Mitteln aus den 250 Kilometer entfernten Bergen im Südwesten von Wales herangeschafft. Für die beiden Forscher rechtfertigt nur die Nähe zu den dort vorkommenden Heilquellen, denen magische Kräfte zugeschrieben wurden, diese Anstrengung. Auch die Tatsache, dass die unweit von Stonehenge gefundenen Skelette überdurchschnittlich viele Knochenbrüche aufweisen, scheint diese Hypothese zu untermauern.
(Grossbritannien, 2008, 49 Minuten) – Regie: David Stewart

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Schweden öffnet UFO-Archiv!

Freitag, 8. Mai 2009 22:50

Mittwoch, 6. Mai 2009
Die schwedische Landesorganisation ‚UFO-Schweden‘
will tausende von UFO-Akten der Öffentlichkeit zeigen. Dies schreibt das schwedische Online-Nachrichten-Magazin Expressen.
ufo_schweden.jpgBerichte über UFO-Sichtungen in Schweden werden von ‚UFO-Schweden‘ seit 1973 systematisch in dem ‚Archiv für UFO-Forschung‘ (AFU) verwaltet. „Was zu anfangs in ein Bücherregal passte wird jetzt in einem 250 m² großem Archiv in Norrköping aufbewahrt. Die über 18.000 Sichtungsberichte wollen wir am nächsten Wochenende der Öffentlichkeit zeigen“, sagt Clas Svahn, Vorsitzender von UFO-Schweden.
Das Archiv wird zunächst am 9. und 10. Mai geöffnet.
„Aber Sie können auch an einem anderen Tag kommen. Bisher konnten wir die Sammlung nicht zeigen, weil uns das Personal fehlte. Aber jetzt wurde eine Teilzeitkraft eingestellt.“, sagt Clas Svahn.
Neben den 18.000 schwedischen Fällen können auch tausende von Fällen aus Dänemark und anderen nordischen Ländern und tausende amerikanischer Fälle, die auf Mikrofilm gespeichert wurden, studiert werden.
Svahn erwähnt einen Fall aus dem Jahr 1980, der von besonderem Interesse ist. Ein zigarrenförmiges UFO tauchte in einen Bergsee ein und kam, nach Zeugenaussagen, nicht mehr daraus hervor. Svahn kommentiert: „Es könnte noch dort sein. Der See wurde nie von Tauchern untersucht.“
Internetauftritt von „UFO Sverige“ und UFO-Sverige-Archiv
Quelle: expressen.se Text entnommen von: exonews.de

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Brasilien gibt weitere UFO-Akten frei!

Freitag, 8. Mai 2009 21:54

Am 4. Mai hat die brasilianische Regierung weitere 600 Seiten ehemals geheime Dokumente, Berichte und militärische Forschungsunterlagen über UFOs freigegeben. Diese zweite Freigabe enthält die UFO-Akten aus den Jahren 1970 – 1979.
campanha_v_vermelha.jpgLt. A.J. Gevaerd, Herausgeber des brasilianischen UFO-Magazin und Koordinator des brasilianische UFO-Forscher Kommittees (CBU), sei dies die bisher größte Offenlegung von ehemals geheimen UFO-Akten aus Brasilien. So sollen diese UFO-Akten auch zum ersten Mal Fotos und Filmmaterial enthalten. Auch soll das Material die offizielle brasilianische Strategie zur Vertuschung von UFO-Vorfällen dokumentieren.
„Oftmals wird die Bezeichnung ‚externe Quelle’ für die unidentifizierten Flugobjekte benutzt, was bedeuten könnte, dass sie von außerhalb der Erde kommen.“, meint Geveard. „Auch wurden die Methoden des Militärs zur Erforschung des Phänomens sehr aufschlussreich dokumentiert.“
Insgesamt wurden nun 1.400 Seiten ehemals geheimer UFO-Dokumente freigegeben. Die Offenlegung dieser UFO-Akten erfolgte auf Druck der brasilianischen Kamgagne „UFOs: Informationsfreiheit Jetzt“ der CBU.
Download-Bereich der Brasilianische UFO-Akten (1952 – 1969)
Download-Bereich der Brasilianische UFO-Akten (1970 – 1979)
Interview mit Brigardier Pereira über UFOs in Brasilien (Teil 1 / Teil 2)
Quelle: ufo.com.br Text entnommen von: exonews.de

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Dr. Dieter Broers oder „Morpheus“ aktuell

Freitag, 8. Mai 2009 1:15

HEUTE, am 8. Mai 2009, um 19.00 Uhr ist … Dr. h.c. Dieter Broers, Bio-Physiker, zu Gast bei cropfm.
boers.jpgDie live Sendung wird von cropfm auf 92.6 Mhz ausgestrahlt, der Frequenz von Radio Helsinki.
Titel der Sendung: „Wer Schmetterlinge lachen hört.“ Im Raum Graz/Steiermark ist die Sendung auch on-line zu hören. Für Fragen und Kommentare steht CROPcom während der Sendung zur Verfügung. liveChat.
Inhalt der Sendung:
Über das Thema „2012“ wurde schon viel gesprochen und geschrieben, doch kaum ein Wissenschaftler oder Autor vermag die Causa so griffig und nachvollziehbar darzustellen, wie der Bio-Physiker Dieter Broers. Die großen Veränderungen unserer Zeit, von denen vor allem spirituelle Quellen berichten, sind für Dieter Broers keine Möglichkeit sondern unausweichlich. Der Forscher zeigt wissenschaftlich belegte, physikalische Wechselwirkungen auf, die unsere Welt für immer verändern könnten.
In der Sendung hören wir ein Interview, das am 3. Mai 2009 aufgezeichnet wurde. Dieter Broers geht darin sehr detailliert auf die physikalischen Grundlagen seiner Thesen ein, und zeigt auf, dass wir derzeit einer Vielzahl von solaren und kosmischen Einflüssen ausgesetzt sind, die um das Jahr 2012 ihren Höhepunkt erreichen. Die Veränderungen betreffen aber nicht nur die Außenwelt, und bedeuten auch keinen „Weltuntergang“ im engeren Sinne. Die Veränderung passiert vor allem im Bewusstsein der Menschen. Der einzige Ausweg ist, so Dieter Broers, die Transformation. Ein Prozess der schmerzvoll sein kann – eine Raupe, deren Körper sich auflöst, um sich als Schmetterling neu zusammen zu setzen. Aber wer sagt denn eigentlich, dass Schmetterlinge dabei nicht in heller Vorfreude lachen…

CROPfm website CROPfm Podcast
CROPfm Audioarchiv CROPfm HörerInnen Forum


Mitte Mai 2009 wird der Film „[R]evolution 20|12“ Das Erwachen des menschlichen Bewusstseins in Cannes der internationalen Presse und Einkäufern aus aller Welt vorgestellt.

Im 2. Quartal 2009 startet der Film auch in Deutschland in ausgewählten Kinos. Dieser außergewöhnliche Dokumentarstreifen führt uns Menschen an die Grenzen unseres jetzigen Bewusstseins. Anhand von naturwissenschaftlichen Beispielen und Berechnungen zeigt uns der Film, dass das vermeintliche Chaos, welches wir als Menschen in unserem Umfeld empfinden nur die Vorstufe zum nächsten Evolutionsschritt ist. 2012 ist die Jahreszahl, für die in vielen Mythologien ein Bewusstseinssprung vorhergesagt wird.
Was aber passiert danach? Werden wir begreifen lernen, dass der Tod nur eine Transformation ist? Entwickeln wir uns zu einer Art Hypermensch? Begreifen wir, dass wir Unsterbliche Wesen sind?
Dem Regisseur ist es gelungen die wohl qualifiziertesten Experten aus den Bereichen der Naturwissenschaften zu diesen brennenden Fragen zu interviewen…
Prof. Dr. Ernst Senkowski, Physiker, Experimentalphysik an der Universität Karlsruhe. Entdecker der Transkommunikation: „Stimmen aus dem Jenseits“ unter physikalisch kontrollierten Bedingungen.
Prof. Dr. Giuliana Conforto, Astrophysikerin an mehreren Universitäten….Spezialgebiet: Dunkle Materie und Dunkle Energie.
Prof. Dr. Rupert Sheldrake, Biologe, war an zahlreichen Universitäten tätig. Wegbereiter der verbindenden Resonanz zwischen biologischen Systemen „morphic resonance“ und „morphogenetischer Felder“.
Dr. Dipl. Psych. Leo Steib, Endokrinologe, Gynäkologe und Psychologe, arbeitete an der Universität Erlangen sowie in einer privaten Praxis mit eigenem Labor. Spezialgebiet: Einfluss der Hormone auf die Bewusstseins- und Gefühlslage bei Menschen „Moleküle der Gefühle“.
Dr. Michael König, Physiker, Quantenphysiker. Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für geistige Physik St. Gallen, Schweiz, sowie technischer Direktor der Bethesda Wasserfilter GmbH, Feldafing Siemens AG München-Neuperlach. Spezialgebiet: Interaktion Geist-Materie.
Dipl. Phys. I. von Ludwiger, Astrophysiker. Universität Bamberg und Erlangen. Spezialist und Interpret der theoretischen Modelle von Burkhard Heim („Unsterblich in der 6-Dimension“ wurde von ihm 2006 veröffentlicht). u.v.m

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Niedersachsen: Verbot für Himmelslaternen!

Samstag, 2. Mai 2009 15:48

Hannover – „Gefährliche Glühwürmchen“
himmelslaterne.jpgLeuchtende Mini-Heißluftballone, die in der Vergangenheit am nächtlichen Himmel nicht selten für UFOs gehalten wurden, sind in Niedersachsen ab dem 1. Mai 2009 verboten. Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat aus Sicherheitsgründen untersagt, derartige Flugkörper in Zukunft steigen zu lassen, so ein Sprecher des niedersächsische Innenministerium am Donnerstag, den 30. April in Hannover. Gemeint sind Heißluftballone oder Himmelslaternen wie z.B „Flammea“, „Sky-Laterne“, „Wunschballon“, „Feelgood-Alive-Laterne“, „Kong-Ming-Laterne“, „Kong-Ming-Lampion“ u.a., die aus Reispapier gebaut werden und bei denen die Luft mit einer offenen Flamme aus festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird. Bei der Landung hatten diese Ballone in Niedersachsen zuletzt mehrere Brände ausgelöst. Ein Verstoß gegen das Verbot kann nach dem Brandschutzgesetz mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro bestraft werden. Die Himmelslaternen können bis zu 5 Kilometer weit und 400 Meter hoch fliegen. Das Aufsteigenlassen bedurfte zuvor bereits einer Erlaubnis, denn Sie mussten gemäß § 1 LuftVG und § 16 Abs. 1 Nr. 5 LuftVO angemeldet werden.
Vor ca. 2000 Jahren hat der chinesische Militärführer Kong Ming die Himmelslaternen zum Transport von Informationen für sein Königreich eingesetzt. Später wurden sie bei besonderen Anlässen als eine Art Feuerwerk von den Bürgern eingesetzt, welches Glück bringen beziehungsweise Wünsche erfüllen sollte. Vor dem Aufsteigen wird ein Wunsch in die Laterne geflüstert, ehe sie in den Himmel entlassen wird. Im Jahr 2005 wurden am Strand von Khao Lak 5000 Kong-Ming-Lampions im Gedenken an die Opfer des Seebebens im Indischen Ozean 2004 in den Nachthimmel geschickt.
himmelslaterne4.jpg„Himmelslaternen machten jedes Fest zum Erlebnis…“ so die Beschreibung einer Himmelslaterne vom Hersteller: „Alles, was das Leben einzigartig macht, ist von kurzer Dauer und hinterlässt doch seine Spuren, wie ein „Feuerwerk“ der außergewöhnlichen Art: wenn der Glücksballon (Himmelslaterne, Skylaterne, Wunschlaterne, Partyballon) leuchtend in den dunklen Nachthimmel entschwebt, bleibt nichts zurück. Und trotzdem freuen sich die Zuschauer, als hätten sie gerade ein wunderbares Geschenk bekommen. In solchen Sommernächten erkennen wir, dass Wunderbares nicht teuer sein muss. Für alle, die das Besondere lieben: Feste feiern und das Leben genießen, wobei das Glück, das Wünschen und die richtige Atmosphäre nicht fehlen dürfen. Lassen Sie den Glücksballon steigen! Ein Must-have für Ihre Hochzeit, ihr besonderes Fest oder als elegantes Geschenk.“
Auf Geburtstagsfeiern und Hochzeiten waren sie der letzte Schrei – wenn alles gut ging. Wenn allerdings nicht, konnten die sanft leuchtenden Laternen auch zu lichterloh brennenden Feuerbällen mutieren. Zur Begründung hieß es aus Hannover, dass der Betreiber eines solchen Ballons nach dem Start keinen Einfluss mehr auf ihn habe. Die Laternen erreichten Flugreichweiten von mehr als 5000 Metern und Flughöhen von bis zu 400 Metern. Aufgrund des brennbaren Materials und der offenen Flamme bestehe die Gefahr, am Landepunkt ein Feuer auszulösen. In den vergangenen Monaten seien Himmelslaternen Grund für mehrere Brände in Niedersachsen gewesen.
Nach Angaben des Ministeriums wird ein Verbot unbemannter Heißluftballone seit Monaten bundesweit diskutiert und insbesondere von Feuerwehrverbänden gefordert. Auch ein Ausschuss der Innenministerkonferenz befasse sich mit dem Thema. In Niedersachsen war ein Verbot unausweichlich, da es kaum geeignete Flächen mit ausreichend Abstand zu bebauten Flächen und Verkehrsinfrastruktur gebe, die als erlaubte Flächen benannt werden könnten. Der Verkauf der sogenannten Himmelslaternen fällt den Angaben zufolge allerdings nicht unter das Verbot.
Keine Frage, den unkontrollierten Faktor gab es schon seit Beginn des Himmelslaternen-Booms. Wenn man an die vielen reethgedeckten Scheunen und Wohnhäuser, an die Felder und Wälder und vor allem die Naturschutzgebiete „Lüneburger Heide“ und andere denkt, wird ein Großteil der Bevölkerung dem Verbot bedenkenlos zustimmen.
Eine Frage sei aber an dieser Stelle erlaubt: Ob sich schon einmal jemand in Thailand, China, Korea oder Japan Gedanken über ein Verbot der „unkontrollierten Himmelsleuchten“ gemacht hat?

Thema: FGK-Blogroll, Gesundheit, Lichtphän./Orbs, Peters, Umwelt | Kommentare (1)