Beiträge vom August, 2009

Kornkreisreise 2009 nach England (Teil III)

Mittwoch, 5. August 2009 22:58

Dies ist der letzte und abschließende Teil des Berichts. Ich nehme mir erneut die Umgebung von Alton Barnes vor, da die Karten vor den Hügeln des Weißen Pferdes allein fünf Formationen anzeigen. Man braucht nur darauf zu achten, wo Autos am Straßenrand stehen, dann kann man fast sicher sein, dass ein Kornkreis in der Nähe ist. Ich marschiere in das Feld in Richtung Weißes Pferd, ohne zu wissen, welche Formation mich erwartet. Ganz weit hinten kann ich andeutungsweise erkennen, dass da etwas sein muss. Nach Schätzung steht mir ein Fußmarsch von eineinhalb Kilometer bevor.
Hinter mir bilden sich böse schwarze Wolken, egal, ich will dort hinein. Das Feld steigt leicht an, und irgendwann stehe ich so hoch, dass ich die Fläche überblicken kann. Obwohl ich nur flach über das Feld schauen kann, erkenne ich sofort die Formation, die ich unbedingt sehen wollte, denn sie hat es mir angetan: Es ist unverkennbar das Schriftpiktogramm, das in drei Nächten hintereinander angelegt wurde.
(Abb. 1)
Jedes Mal wurde es um einen Teil erweitert. Sollte diese Tatsache ein Indiz sein, dass das Piktogramm das Werk von Scherzbolden war? Der obere Teil erinnert mich an Teile einer Briefwaage, wobei dieser Vergleich mit Sicherheit – sollte er ein Fünkchen Wahrheit enthalten – unvollständig ist. Vielleicht ist es auch ganz falsch. Mit Sicherheit ist der Informationsgehalt größer. Und am unteren Ende hängen in mehreren Anhängseln die „Schriftzeichen“. Ehrfurchtvoll schlendere ich durch die Treckerspur, auf die Zeichen starrend. Was können sie bedeuten? Ich habe keinen Zweifel: Hier soll uns etwas gesagt werden.
(Abb. 2)
Mehrfach halte ich an und untersuche das Korn. Die Halme weisen in der gesamten Formation in den Wachstumsknoten Knicke von etwa 45° auf, während sie am unberührten Rand kerzengerade stehen (siehe Abb. 3 unten).
(Abb. 3)
Es gibt kein besseres Indiz, dass diese Formation nicht von Menschen gemacht wurde. Wenn Skeptiker dennoch behaupten, dass alle Kornkreise von Menschen gemacht werden, dann sollen sie – bitte schön – die Anomalien an den Halmen erklären. Die Knicke in den Wachstumsknoten sind jedenfalls nicht erklärbar.
In der Formation treffe ich auf Holländer. Wir diskutieren, wie man das Rätsel der „Schriftzeichen“ lösen könnte. Ich bin nicht der Einzige, den diese Frage beschäftigt. Der aufkommende Regen, der auf mich einprasselt, zwingt mich irgendwann, das Feld wieder zu verlassen, ohne dass ich Gelegenheit gehabt hätte von einem höheren Standpunkt aus ein Übersichtsfoto zu machen. Man muss schon sehr hoch gehen, denn das Schriftpiktogramm ist mit seinen 398 Metern die längste je erschienene Formation.
(Abb. 4)
Die kommenden Tage werde ich darüber grübeln, was die Zeichen bedeuten könnten und vor allem – wie sie zu dekodieren sind. Ich fürchte, mithilfe konventioneller Methoden wird das nicht gelingen.

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Kornkreisreise 2009 nach England (Teil II)

Montag, 3. August 2009 0:13

In einem Internet-Cafe in Marlborough sehen wir uns die neuesten Kornkreise an und beschließen, am Martinsell Hill das missglückte sechsarmige Juliaset zu inspizieren (siehe Bild 1 und weitere Bilder unter cropcircleconnector
(Abb. 1)
Man könnte die Formation auch als Krake bezeichnen. Die Formation liegt abseits vom Durchgangsverkehr und von Ortschaften, ist aber von einem Seitenweg aus gut sichtbar. Schon von weitem beeindruckt uns die ernorme Größe des Piktogramms.

(Abb. 2) In einer Regenpause marschieren wir in das Feld und – sind enttäuscht. Die Formation ist von Menschen gemacht, wie wir übereinstimmend nach kurzer Zeit feststellen. Es ist nicht allein der unverzeihliche Fehler, den Mittelpunkt des Gebildes zu dicht am Rand angesetzt zu haben, sondern es gibt noch weitere Indizien. Die krakenförmigen Arme bestehen aus einer Reihe aneinander gereihter Kreise, für die zur Bestimmung der Mittelpunkte Konstruktionshilfslinien gezogen wurden. Diese bestehen aus etwa 30 cm breiten Bogensegmenten, die zu Beginn ins Korn getrampelt wurden und die Mittelpunkte der Kreise oder Perlen, wie man auch sagen könnte, markieren sollen. Die Spuren dieser Hilfslinien unterhalb der später umgelegten Halme sind deutlich sichtbar, wenn man die obere Schicht ein bisschen anhebt. Als die unbekannten Macher merkten, dass der Feldrand die Kreise abschneiden würde, fingen sie an zu schummeln: Sie versetzten die Mittelpunkte der Kreise einfach ein Stück nach innen neben die Konstruktionshilfslinie. Das Luftbild zeigt, dass die Schummelei nichts genutzt hat, das fehlende Stück war einfach zu groß. Es gibt weitere Indizien: Die Halme sind unmittelbar über der Erde geknickt, was auf brachiale menschliche Gewalt hindeutet.
(Abb. 3)
Die Knicke sind nicht durch die Besucher entstanden, denn sie sind auch in den entlegenen Enden zu entdecken, und wir sind nur einen Tag nach Entstehung hingefahren. Und schließlich berichten Personen, die für „ätherische Energien“ empfänglich sind, dass die Formation „energetisch leer“ und nichts zu spüren ist – für Skeptiker des Paranormalen ist dieser Hinweis nicht relevant, er soll dennoch nicht unerwähnt bleiben, da ich an der Existenz dieser „ätherischen Energien“ aufgrund eigener Erfahrungen keinen Zweifel habe.
Beim Herausgehen frage ich mich, was die Aktion mit diesem Kornkreis gebracht hat: für den Farmer viel zerstörtes Getreide, für die Macher eine um die Ohren geschlagene Nacht und wenig Anerkennung.

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„Projekt Wansdyke Path“ ein voller Erfolg!

Samstag, 1. August 2009 1:05

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Wir bedanken uns bei allen Kornkreisfreunden, grenzwissenschaftlich orientierten und spirituellen Menschen, die das „Projekt Wansdyke Path“ von Joachim Koch in den vielen Monaten und Tagen der Vorbereitung und vor allem am Abend des 25. Juli so großartig unterstützt haben. Weltweite Unterstützung wurde dem Projekt beschert. Dafür ein Dankeschön an alle, die von nah und fern mitgewirkt haben.
Erste Ergebnisse des Projekts werden auf der der FGK-Veranstaltung am 20. und 21. September in Zierenberg vorgestellt werden.

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