Beiträge vom Juni, 2015

Lichterscheinungen über den Kornfeldern

Dienstag, 30. Juni 2015 8:00

Hubschrauber jagt rotes Licht über dem East Field
18 Jahre sind in der Zwischenzeit vergangen, aber der Augenzeugenbericht von Uwe Engelmann im FGK-Report 3/97 hat an Aktualität bis zum heutigen Tage nichts verloren. Es ist einer der interessantesten Augenzeugenberichte zum Thema „Lichterscheinungen über den Kornfeldern“. Zu entdecken ist er im Archiv der ehemaligen Forschungsgesellschaft Kornkreise e.V.. Über eine mögliche Verbindung zwischen UFOs und Kornkreisen wird immer wieder berichtet. Seltsame Lichterscheinungen in Gebieten mit Kornkreisen scheinen keine Seltenheit zu sein. Ein eindrucksvolles Erlebnis schildert hier Uwe Engelmann.
In der Zeit vom 28. Juli bis zum 3. August 1997 war ich zum zweiten Mal in Wiltshire, um mir persönlich die aktuellen englischen Kornkreise anzusehen. Schon letztes Jahr ist es mir zur Gewohnheit geworden, abends auf dem Weg vom Barge Inn nach Marlborough auf den Wanderparkplatz am Knapp Hill zu fahren. Von dort hat man einen sehr guten Blick auf das East Field und die Gegend, die sich südlich vor Knapp Hill bis nach Pewsey erstreckt. Das ist sozusagen ein Logenplatz mit Blick auf das East Field, in dem fast jedes Jahr spektakuläre Formationen auftauchen. Dementsprechend trifft man dort auch viele Croppies, die Nachtwachen halten, um die Entstehung einer Formation zu beobachten.
Am Abend des 29. Juli fuhr ich wieder auf diesen besagten Parkplatz, um mir von dort aus die am 11. Juli gefundene Formation „Torus“ anzusehen. Der Torus lag auf einem gegenüberliegenden Feld südlich des East Field am Hang des Woodborough Hills. Ich kam ungefähr gegen 21 Uhr auf dem Parkplatz an und habe ziemlich am Ende des Feldweges, ca. 50m vor dem letzten Gatter, geparkt und bin dann zu Fuß den Weg bis zur Spitze des Wegs gelaufen, um von dort die Aussicht auf den Torus zu genießen. Ich habe dort ungefähr eine halbe Stunde im Gras gesessen. Dann bin ich zurück zum Auto gegangen. Inzwischen war ein blauer VW-Bus aus Köln dort eingetroffen. Ich bin mit den beiden Insassen, Dirk L. aus Köln und Frank L. aus Leverkusen, ins Gespräch gekommen, und wir haben uns über die üblichen Croppie-Geschichten unterhalten. Im Laufe des Gesprächs wurde es dunkel.
Während wir uns unterhielten und dabei Richtung East Field standen, hörte ich (ca. 22:15 Uhr) plötzlich ein immer lauter werdendes Geräusch, das von schräg hinten (Nordosten) kam. Ich drehte mich um und sah über der Weide, die zwischen dem Knapp Hill und der Straße, die von Lockeridge nach Alton Barnes führt, einen Hubschrauber auf uns zukommen. Er flog relativ niedrig. Ich schätze die Höhe auf ca. 10m. Neben dem Hubschrauber entdeckte ich ein rotes Licht, das regelmäßig (ca. 1 mal pro Sekunde) hell blinkte. Beide kamen schnell auf uns zu. Ich hatte den Eindruck, daß der Hubschrauber dieses Licht verfolgte. Ca. 50m von uns entfernt blieb das Licht plötzlich stehen. Der Hubschrauber flog weiter und stoppte in unserer unmittelbaren Nähe. Zunächst stand der Hubschrauber in ca. 10m Entfernung und ca. 2m Höhe über dem Weg (von uns aus gesehen Richtung Straße) und schwebte dann ca. 3m weiter auf das Feld links vom Weg. Das rote Licht stand dabei immer noch über der Weide, wo es gestoppt hatte. Der Hubschrauber bewegte sich ein wenig um seine Achse, als ob er die Umgebung absuchen würde. Dann sah ich, wie sich das rote Licht plötzlich wieder bewegte und nun in die Richtung der Hügelspitze des Knapp Hill (also fast in entgegengesetzter, südöstlicher Richtung) davon flog. Dabei folgte es der Geländeformation und behielt immer die gleiche Höhe über der Wiese, die ich auf ca. 3-5 m geschätzt habe. Die Spitze des Hügels wird von zwei Kuppen gebildet. Das Licht flog zwischen diesen beiden Kuppen nach oben und verschwand dann mit einem“Hopser“ nach unten in das dahinter liegende Tal.
Die Zeit vom Wegfliegen bis zum Verschwinden schätzte ich auf ca. 1-2 Sekunden (für ca. 200m). Während dieser Zeit stand der Hubschrauber links von mir über der Weide und machte einen ziemlichen Lärm und Wind. Dirk und Frank waren sehr mit dem Hubschrauber beschäftigt und hatten das rote Licht nicht bemerkt. Sie riefen die ganze Zeit:“Was geht denn hier ab? Was will der denn von uns…?“ Das rote Licht hatten die beiden nicht bemerkt. (Vielleicht konnten sie es nicht sehen, weil es aus ihrer Perspektive vom VW-Bus verdeckt war.) Die beiden bemerkten, daß der Hubschrauber nur sehr wenig Licht hatte. Es brannten nur ein paar kleine Lampen an den Instrumenten in der Kanzel. Die Lackierung des Hubschraubers war dunkel und matt. Er war nicht beschriftet. Ich habe schemenhaft zwei Gestalten in Uniform in der Kanzel gesehen. Ich dachte, der Hubschrauber würde jetzt landen und die Piloten würden uns nach dem roten Licht befragen. Aber nach einer Weile flog er langsam weiter in das Tal zum East Field und verschwand rechts um die Ecke hinter dem Walkers Hill Richtung White Horse.
Eine Weile haben wir weder das rote Licht noch den Hubschrauber gesehen. Dann tauchte über dem East Field wieder der Hubschrauber (von rechts kommend) auf und flog Richtung Osten. Plötzlich sah ich auch wieder dieses rote Licht. Aber diesmal konnte man es nur sehen, wenn es hell aufblinkte. In den dunklen Pausen sah man nichts davon. Nun war das blinkende Licht links (östlich) von dem großen Busch am Ende des Weges hinter dem Gatter zu sehen und der Hubschrauber rechts vom Busch. Der Hubschrauber flog auf das Licht zu, und das Licht bewegte sich weg vom Hubschrauber. Dann war das Licht für wenige Sekunden nicht zu sehen und tauchte plötzlich auf der anderen Seite des Hubschraubers wieder auf (ca. 100-200 m Entfernung?). Der Hubschrauber flog dann in die andere Richtung zum Licht, das wiederum wegflog. So gab es eine Art Katz und Maus-Spiel zwischen dem Hubschrauber und dem Licht. Im Laufe dieser „Jagd“ flogen die beiden immer weiter Richtung Süden. Am Horizont in südöstlicher Richtung über den Hügeln bei Pewsey ging die Jagd dann aus unserer Sicht ständig hin und her. Bis dahin hatten wir keinen Fotoapparat oder Videokamera bereit. Alles lag in den Autos. Nachdem das Schauspiel nun etwas langatmig wurde, holten wir unsere Photoausrüstungen, Ferngläser und ein Nachtsichtgerät aus den Autos und stiegen auf den Kapp Hill, um von dort zu fotografieren und zu filmen. Das war schätzungsweise gegen 22:50 Uhr. Fotografieren hatte wegen der Dunkelheit und großen Entfernung keinen Sinn. Dirk baute seine Videokamera auf ein Stativ und filmte die Szenen am Horizont. Er bemühte sich dabei, auch immer ein paar Lichter von Straßenlaternen (von Wilcot?) am unteren Bildrand als Orientierung zu behalten. Mit dem maximalen Zoom konnten der Hubschrauber und das blinkende Licht gefilmt werden. Das gleiche Spiel wiederholte sich ständig: Das rote Licht verschwand, tauchte irgendwo plötzlich wieder auf, und der Hubschrauber versuchte dorthin zu fliegen. Bevor er dort ankam, flog das Licht weg oder verschwand, um dann wieder woanders aufzutauchen.
Das rote Licht und den Hubschrauber konnte man gut voneinander unterscheiden. Die Positionslichter des Hubschraubers blinkten zwar auch ca. 1 mal pro Sekunde, ähnlich wie das rote Licht, aber wenn das Blinklicht vom Hubschrauber aus war, konnte man immer noch die grobe Kontur des Hubschraubers erkennen und ein wenig von der Kanzel sehen, die von innen schwach beleuchtet wurde. Das blinkende Licht war dagegen in den Blinkpausen nicht zu sehen.
Ab und zu hatten wir den Eindruck, daß der Hubschrauber landete und das rote Licht ganz verschwunden war. Aber dann erschien es doch wieder, und der Hubschrauber stieg auf, um hinterher zu fliegen.
Im Laufe der Zeit wurde es immer kälter, und gegen Mitternacht fing es an leicht zu regnen. Da das Schauspiel nichts Neues mehr bot, bin ich dann den Hügel hinab zum Auto zurückgegangen. Am Gatter der Weide tauchte ein Holländer namens Robert auf, der am Knapp Hill mit einigen anderen Leuten gezeltet hatte. Robert hatte im Zelt den Hubschrauber gehört, aber nichts gesehen. Ich habe ihm von meinen Beobachtungen erzählt. Im Laufe des Gesprächs kamen auch Dirk und Frank den Hügel herab. Sie meinten, daß es am Ende sogar zwei Hubschrauber gewesen seien, die am Horizont herumflogen.
Während wir uns unterhielten, tauchte plötzlich links von der Torus-Formation ein intensiv leuchtendes rotes Licht auf, das sich bewegte, aber nicht blinkte. Ich rannte schnell zum Auto, um meinen Photoapparat zu holen. Aber bis ich den Apparat bereit hatte, war das Licht leider verschwunden. Dieses Licht sah anders aus als das, was wir vorher beobachtet hatten. Es könnte eine Leuchtkugel aus einer Signalpistole gewesen sein, die jemand in unmittelbare Nähe des Torus abgeschossen hat.
Soweit mein Bericht über die Erlebnisse mit dem Licht. Wir wissen bis heute nicht, was wir gesehen haben. Für uns war es jedenfalls etwas, das wir nicht identifizieren konnten und das flog – also ein unbekanntes Flugobjekt.
::Autor und Erstveröffentlichung – Uwe Engelmann im FGK-Report 3/97
::FGK-Archiv (Forschungsgesellschaft Kornkreise e.V.) 1996-2004

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Das umstrittene Oliver´s Castle Video (3/5)

Montag, 29. Juni 2015 8:35

Nehmen wir an, die Aufnahme wurde projiziert und ein zweites Mal von Hand abgefilmt. Dann wäre es möglich die Aufnahme zu verwackeln. Allerdings müsste dann jemand dafür sorgen, dass die Lichtkugeln z.B. mit einer Taschenlampe in den Film gebracht werden. Es waren immer zwei solcher Lichtkugeln sichtbar und die Bewegungen waren ruhig und fließend. Wenn der Fälscher nicht mit drei Händen (zwei Lichtkugeln und die zweite Kamera) gearbeitet haben will, benötigen wir eine zweite Person. Davon war jedoch nie die Rede.
Es wäre theoretisch möglich, wenn die Aufnahme von einem Stativ aus gemacht wurde, was, wie man leicht sehen kann nicht der Fall ist. Aber selbst dann würde es noch an ein Wunder grenzen, wenn das 1996, ohne digitale Unterstützung, gelungen wäre. Vor allem das sukzessive Sichtbarwerden des Kornkreises kann man sich mit den Mitteln reiner Analogtechnik kaum vorstellen.
Schließlich beurteilt Ralph McCarron, Video Analyst, das Oliver´s Castle Video als echt.

Es wurde nachträglich behauptet, der Kornkreis hätte zum Zeitpunkt der Aufnahme schon bestanden. Dieser wäre von der Straße aus zufällig entdeckt worden. Recherchen von Andreas Müller brachten zutage, dass es 1996 keine Straße gab, von der aus der Kornkreis eingesehen werden konnte.
Behauptet wurde auch, die Aufnahme sei mit einem Stativ, von einer nahe gelegenen Hügelkuppe gemacht worden. Bert Jansen widerlegte auch diese Behauptung.
::siehe auchgrenzwissenschaft-aktuell
Der Fälscher sei anschließend nach Hause gefahren, habe die Aufnahme verändert und sei dann wieder zurück gefahren, um sie zu zeigen. Die Fahrzeit und die erforderliche Zeit für die Videomontage wäre viel zu lange, um das alles vom Beginn der Dämmerung an, während eines halben Vormittags zu erledigen, denn die Aufnahme wurde am frühen Vormittag im Crop circle Treff, The Barge Inn, vorgelegt.
Viel wahrscheinlicher ist, dass der Urheber der Aufnahme sich zunächst aus Angst vor Geheimdiensten, wie er selbst mitteilte, zurückgezogen hat und dass andere in diese Lücke eingesprungen sind, um die Aufnahme zu diskreditieren. Möglicherweise war später auch Geld im Spiel.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01Teil 02Teil 03

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Das umstrittene Oliver´s Castle Video (2/5)

Samstag, 27. Juni 2015 8:00

Wie in folgendem Bericht geschildert, sei dieses berühmte Video, in dem eine Kornkreisentstehung zu sehen ist, eine Fälschung.

Die im Film aufgegriffenen Verhaltensmaßregeln, wie ein Mensch reagieren müsse, wenn er einem solchen Phänomen begegnete, wirken suggestiv auf den Betrachter und bilden den atmosphärischen Hintergrund, vor dem dann gezeigt wird, wie dieses Video gefälscht wurde. Der Fälscher wird gleich mit geliefert und erklärt beiläufig seine Motivation.
Die im Video gezeigte Technik existierte 1996 leider noch nicht. Die Ära der Video Analogtechnik 1983-1996: wikipedia.org/AnalogeCamcorder
::Zitat – Seit ungefähr 2004 ist ein neuer Typ von Camcordern auf dem Markt. Dieser arbeitet mit dem Kompressions-Format MPEG2 und zeichnet die Daten neben DV-Kassetten auch auf bandlose Medien auf.
::Quellewikipedia/Camcorder-Neue-digitale-Speichermedien
Eine digitale Aufzeichnung ist Voraussetzung für die elektronische Verarbeitung und Veränderung des Videomaterials.
Die Kamera bewegt sich während der Aufnahme des umstrittenen Videos unentwegt. Das zeigt, dass diese Aufnahme nicht, wie später fälschlicherweise behauptet, von einem Stativ aus gemacht wurde.
Nur eine Aufnahme, die mit einem Stativ und somit unbewegt gefilmt wurde, könnte nachträglich gefälscht werden, in dem man etwas hinein montiert, was sich bewegt. Daher kam diese Behauptung.
Das Problem ist, dass sich bewegende Objekte in einer verwackelten Aufnahme, wie die vorliegende, mit den schwankenden Bewegungen gegenüber dem Hintergrund, mit bewegt werden müssen. Anders gesagt, muss man die hinein montierten Lichtkugeln
1. so bewegen, dass sie einerseits ihre Eigenbewegung vollziehen, zudem
2. so bewegen, dass sie ebenso schwanken, wie der schwankende Hintergrund.
Das ist mit den Mitteln, mit der die Aufnahme angeblich gefälscht wurde praktisch unmöglich.


::Inhaltsverzeichnis
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Das umstrittene Oliver´s Castle Video (1/5)

Donnerstag, 25. Juni 2015 8:00

Im kommenden Jahr wird das Oliver´s Castle Video 20 Jahre alt und noch immer sorgt der Film für heiße Diskussionen unter den Kornkreisfreunden in aller Welt. Für die einen ist schon seit langem klar, dass das Video manipuliert und somit nachbearbeitet wurde, für andere ist es wiederum der Beweis, dass die Lichtkugeln die Urheber für die Entstehung der Kornkreise sind und weitere Kornkreisfreunde können sich, auch wenn das Video eine Fälschung sein sollte, den Vorgang mit den Lichtkugeln so oder so ähnlich wie bei Oliver´s Castle auch bei anderen Kornkreisentstehungen vorstellen.
„Am Morgen des 11. August 1996 betrat ein Mann, der sich selbst John Weyleigh nannte, (den Pub) ‚The Barge Inn‘ (in Honeystreet, Alton Barnes, Wiltshire) und zeigte einigen Anwesenden ein kurzes Video, das dann später als das ‚Oliver’s Castle Video‘ bekannt werden sollte. Weyleigh erzählte den Leuten im Pub, dass er die Nacht auf der historischen Hügelfestung Oliver’s Castle verbracht hatte, am frühen Morgen aufwachte und kugelförmige Lichter (Balls of Light, BOLs) dabei beobachtet habe, wie diese über einem Feld unterhalb des Hügels schwebten. Noch aus seinem Schlafsack heraus will er dann diese Lichtkugeln, selbst noch auf dem Boden liegend, gefilmt haben.“

„Etwa ein Jahr später, entschuldigte sich ein Mann namens John Wabe in einem selbst gedrehten Homevideo vor der Welt und gesteht darin, dass er das Video hergestellt – gefälscht hatte. Auf der westlichen Gipfel der Anhöhe ließ er sich dazu von einem Freund filmen und erklärt vor laufender Kamera, dass er am frühen Sonntagmorgen, den 11. August 1996 mit dem Auto umhergefahren sei und dabei den Kornkreis in einem Feld unterhalb von Oliver’s Castle entdeckt habe. Bei diesem Anblick entschied er sich spontan der Welt einen Streich zu spielen. Vom selben Ort, an dem er sich jetzt während seines Outings filmen ließ, habe er den Kornkreis gefilmt und sei mit der Aufnahmen nach Bristol geeilt, wo er die Lichtkugeln (und die Kornkreisentstehung) in das Video hineinmanipuliert habe. Danach, so behauptete Wabe weiter, sei er zurück nach Wiltshire gefahren, habe sich im ‚The Barge Inn“ als John Weyleigh ausgegeben und das Video gezeigt. Eine neue Kontroverse war geboren.“
::Quellegrenzwissenschaft-aktuell


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Das Kornkreisphänomen – reloaded (10/10)

Dienstag, 23. Juni 2015 8:00

Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise
Rückblickend erscheint uns „alten“, ehrlichen, demütigen und aufrichtigen Kornkreisforschern hüben wie drüben jenes Kornkreisphänomen der späten 80er und frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, egal ob nun gänzlich menschengemacht oder doch zum kleinen Teil außerirdisch, wie ein kosmischer Weckruf an die Menschheit: He, wie gehst Du mit Deinem Planeten um? Soll das Dein Weg hin zu einer kosmischen Gesellschaft sein? Schau hin, denke nach – und handle! Der Weckruf ist von vielen Menschen gehört worden. Sie wurden aktiv und sind, wie beabsichtigt, die Mediatoren eines neuen globalen Bewusstseinsprozesses. Je stärker sich dieses neue, auf ein Überleben des Planeten und der Menschheit ausgerichtete Bewusstsein seine Bahn bricht, desto hysterischer und zynischer erscheinen die Reaktionen jener, die noch von sich glauben, sie würden unsere Erde allein beherrschen können. Was wir derzeit hier erleben, sind die grausamen Begleiterscheinungen der Todeszuckungen der versagenden, alten menschlichen Systeme. Nach der Dekadenz folgt immer eine neue, archaische Phase. Das wird auch diesmal so sein, mag es auch noch eine Weile dauern. Die Wege sind längst bereitet.
Freuen wir uns und arbeiten intensiv hin auf eine Zeit, in der sogenannte „Religionen“ mitsamt ihren ekelhaften Propheten und Protagonisten abgeschafft sind, in der die Sucht einzelner Familien oder Dynastien nach Weltherrschaft durch globale therapeutische Maßnahmen geheilt wurde, in der es nur noch darum geht, eine gesunde, menschliche Zivilisation im Einklang mit den Möglichkeiten des Planeten zu halten, auf dem sie existiert. Freuen wir uns auf unsere kosmische Zukunft im Kreise der galaktischen Familie. Das ist das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


::Weiterführende Informationenkochkyborg.de
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21.6. Sommersonnenwende in Stonehenge

Dienstag, 23. Juni 2015 2:14


::Videoquelle – The Guardian

Rund 23.000 Menschen begrüßten in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag mit dem Sonnenaufgang um 4.52 Uhr den längsten Tag des Jahres. Sie begingen die Sommersonnenwende in positiver und freundlicher Atmosphäre. Bei der Sonnenwende erreicht die Sonne im Lauf eines Sonnenjahres den größten nördlichen Abstand vom Himmelsäquator. In diesem Augenblick kehrt die Sonne ihre durch die Schiefe der Ekliptik bewirkte Deklinationsbewegung um und nähert sich wieder dem Himmelsäquator.

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Das Kornkreisphänomen – reloaded (9/10)

Sonntag, 21. Juni 2015 7:22

joachim-avebury-henge.jpg
Die gewaltige Anlage von Avebury, hier zwischen den riesigen Eingangsplatten des südlichen Henge-Bereiches. Avebury ist eines der wichtigsten megalithischen Zentren auf dem Planeten.

Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Immer wieder wurde gefragt, warum die Kornkreise ausgerechnet in England entstanden bzw. zuerst aufgetreten sind. Heute kennen wir zumindest eine Antwort darauf. In England ist über die Jahrtausende etwas erhalten geblieben, das es z. B. in Deutschland so nicht mehr gibt. Es ist einmal das einigermaßen intakte Verhältnis der Menschen dort zum eigenen kulturellen Erbe. Man achtet die alten Plätze noch mehr und anders als bei uns, ja man schützt und erhält sie durch Organisationen wie z. B. das „National Heritage“. Ein Aufschrei verschiedenster Zentralräte würde hierzulande erfolgen, wollte man in Deutschland eine vergleichbare Stiftung mit dem Namen „Nationales Erbe“ schaffen. Zum anderen sind es Bauwerke, die dort immer noch prominent in der Landschaft stehend an Zeiten erinnern, in denen die Menschheit einen offenbar inniglicheren Bezug zur kosmischen Nachbarschaft hatte als heute. Vor tausenden Jahren wurden auf der Erde auf fast allen Erdteilen tonnenschwere Steine bewegt, bearbeitet und an bestimmten Orten in Kreisen oder linienartig aufgestellt. Verbunden damit waren Erdwerke, die wir heute als Grabenwallanlagen (engl. henge) oder Höhenburgen (engl. hillfort) bezeichnen, unzählige sogenannte „Hügelgräber“ (tumuli, cairns und Dolmen), kilometerlange Alleen, längliche, flache, in sich mit verschiedenen Materialien geschichtete Hügel (engl. barrows) und unterschiedlich große Siedlungsanlagen.
Die Rede ist hier von der rätselhaften Megalithkultur. Allein im Vereinigten Königreich existieren noch ca. 900 mehr oder weniger intakte Steinkreise, Stonehenge und Avebury sind weltweit die bekanntesten Beispiele. Wir wissen heute, dass die Megalithbauten nach ausgeklügelten Plänen entstanden sind, wir wissen um deren astronomische Ausrichtungen und Beziehungen und um die Verbindungen mit dem lokalen und globalen Erdmagnetfeld. Wir kennen ihre verschiedenen Wechselwirkungen mit der umgebenden Landschaft und die Möglichkeit individueller Beeinflussung. Wir ahnen, dass in und mit ihnen möglicherweise Wissen hinterlassen wurde, das nicht von diesem Planeten stammt und das viel älter ist, als es uns bisher zu glauben erlaubt ist. Und genau hier, mitten hinein in diese alte Kulturlandschaft, manifestiert sich ein Phänomen, das uns so extrem erschreckt, aufgerüttelt und nachhaltig nachdenklich gemacht hat. Vergessen wir nicht, dass das geradezu explosionsartige Auftauchen der größeren Kornkreispiktogramme damals mit anderen, welterschütternden Ereignissen – der belgischen UFO-Welle, dem Fall der Berliner Mauer, der Auflösung des Warschauer Paktes – einherging, und lassen sie, aus heutiger Sicht, wie in einem globalen Kontext erscheinen. Wo also hätte es besser sein können als in England?


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


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„Stufenpyramiden in Zentraleuropa?“

Samstag, 20. Juni 2015 12:45

image003.jpg

Liebe Freunde, wir möchten Euch einladen zu unserer nächsten Veranstaltung aus unserer Vortragsreihe. Am Samstag, den 20. Juni 2015 präsentieren wir Euch den ersten Vortrag von K. Walter Haug zum Thema:
Stufenpyramiden in Zentraleuropa?
Vortragsabend in 65835 Liederbach am Taunus
k_walter_haug.jpgJeder kennt den Begriff „Pyramide“ und hat bestimmte Vorstellungen dazu. Man denkt an Ägypten mit der Cheopspyramide, an Mexiko oder an Angkor Wat in Kambodscha. Doch kaum Einer ahnt, daß mitten unter uns in Europa oder gar in Deutschland, Pyramiden entdeckt worden sind, die denen aus aller Welt gleich kommen. In der archäologischen Fachwelt werden sie megalithische Cairns (Steingrabhügel) genannt. Zugewuchert, überbaut, als Berge angesehen, liegen die Cairns vielfach unentdeckt in unserer Landschaft. Walter Haug (Bild), selbst Ausgräber und Entdecker von Sternenfels, (einer der legendärsten megalithischen Pyramiden Deutschlands) Leiter des Cairns Forschungsinstitutes und Buchautor, hält zu diesem spannenden Thema einen Vortrag. Der Vortrag schildert die Entdeckungsgeschichten und zeigt die imposanten Bauwerke und ihre Grabkammern in Bildern. Interessante Funde untermalen den Vortrag.
::Zur PersonK. Walter Haug
• Begründer der Cairn Forschungsgesellschaft in Deutschland
• Entdecker und Mitausgräber der Pyramide von Sternenfels
• Buchautor
• Webseite – megalith-pyramiden

::Was? Stufenpyramiden in Zentraleuropa?
::Wo? Gasthaus Rudolph, Alt-Niederhofheim 30, 65835 Liederbach/Ts
::Wann? Samstag, 20. Juni 2015 um 19:00 Uhr
::Wieviel? 10 Euro
Da der Platz der Teilnehmer sehr begrenzt ist, bitte vorher anmelden!
::Anmeldung – Heike Breunig-Bußmann
::E-Mail – heike(et)breunig-bussmann.de – Tel.: 06127/91038 oder
::Anmeldung – Axel York Thiel-von Kracht
::E-Mail – axel(et)hasenpfad.de – Tel.: 06174/930303

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Das Kornkreisphänomen – reloaded (8/10)

Freitag, 19. Juni 2015 8:00

Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Es gibt seit Jahren einen regelrechten Kornkreistourismus mit geführten Touren nach England. Unter den Führern sind bekannte Namen beiderlei Geschlechts, teilweise aus alter Kornkreiszeit, teilweise aus den nachgewachsenen Generationen. Nichts ist dagegen einzuwenden, den Menschen die Faszination und vielleicht auch das eine oder andere Geheimnis in der Landschaft Wiltshires nahezubringen und ihnen dazu auch noch Kornkreise zu zeigen, die als „Land Art“ teilweise recht hübsch anzusehen sind. Nicht wenige erfuhren in Avebury, auf Silbury oder Walkers Hill mit der Ansicht eines Piktogramms in den Feldern unterhalb des Cliffs im Vale of Pewsey regelrechte Bewusstseinserweiterungen und kamen als veränderte, bessere Menschen in ihre Heimat zurück. Wer „Enya“ nachts unter den Sternen oben auf dem Wandsdyke Path gehört hat, wird den Moment kosmischer Berührung nie wieder vergessen. Bis heute führen jedoch einige dieser berechnenden „Wissenden“ gutgläubige Menschen in Kornkreise, die „zufällig“ gerade zur Tour erschienen oder angeblich sogar in Meditationen vor oder während der Tour „vorausgedacht“ sind. Obwohl sie eindeutig menschengemacht oder sogar eigene Auftragsarbeiten sind, was diese Gurus wissen, verkaufen sie den ahnungslosen Mitläufern die Landschaftskunst als „echte Kornkreise“ und die damit dekorierten Bildbände und grafisch aufgemotzten Kalender gleich mit. Somit erhöht man die Akzeptanz der eigenen Tour und das Klingelgeräusch in der eigenen Kasse. Eine Win-win-Situation. Hierzu gibt es bemerkenswerte aktuelle Beispiele aus verschiedenen europäischen Ländern.
Ich nenne so etwas Scharlatanerie. (Dazu Duden Bd. 10, S. 760: „Scharlatan: Person, die Sachwissen und Fähigkeiten auf einem Gebiet nur vortäuscht und damit andere betrügt.“)
Landschaftskunst wie die am Ammersee mag anfangs von oben schön anzusehen gewesen sein, deswegen wurden schnell ein paar Ballonfahrten unternommen, um möglichst viele, gut verwertbare Fotos zu schießen. Am Boden war nach zwei Tagen eh alles zerlatscht. Aber das Piktogramm war nichts weiter als eine Art Plagiat im Design und in der Lage, denn man wollte die gleiche Wirkung erzielen, wie damals mit den Piktogrammen beim Chilbolton Radioteleskop in England, die vermutlich von den Betreibern selbst oder zumindest mit deren Zustimmung dort hergestellt wurden. Warum haben die Ammersee-Kornkreisleute dem Landwirt nicht den Schaden bezahlt, den sie in dessen Feld angerichtet haben? Hätten sie ja auch problemlos anonym machen können. Warum treten sie nicht hervor und erklären, warum sie dieses Piktogramm erstellt haben und was dessen Bedeutung sein soll? Weil sie mit dem wahren Kornkreisphänomen nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und ihre wahren, rein pekuniären Beweggründe hätten zugeben müssen. Stattdessen saßen sie bildlich hinter den Büschen und haben sich auf Kosten wohlmeinender Menschen eins gefeixt.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


::Weiterführende Informationenkochkyborg.de
::Synesis ist die interdisziplinäre Zeitschrift des EFODON e.V.

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Das Kornkreisphänomen – reloaded (7/10)

Mittwoch, 17. Juni 2015 8:00

Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Innerhalb der Kornkreisszene gab es nicht wenige, die unerschütterlich über die Jahre hinweg an der „Echtheit“ aller Kornkreise festhielten. Abgesehen von all den netten, gutgläubigen, bunten Menschen, den Esos und den Hippies gab es einige ziemlich militant zu nennende Zeitgenossen, die dieses Phänomen regelrecht für sich beanspruchten und dessen wahre Hüter zu sein glaubten. Sie kennen sich alle untereinander, arbeiten bis heute zusammen und befeiern sich gegenseitig als sogenannte „Wissende“. Entsprechend verfolgten sie inquisitorisch jeden, der im Verdacht stand, einen Kreis selbst hergestellt zu haben. Sie alle haben Theorien über Entstehung und Bedeutung der Kornkreise und vermarkten diese z. T. recht lukrativ. Übt man Kritik oder Zweifel daran oder noch schlimmer, behauptet sogar, dass es keine echten Piktogramme mehr gibt, rasten sie in den Diskussionen regelmäßig aus. Nicht wenige der Gutmeinenden sind entweder daran zerbrochen oder kehrten der Szene wegen des Hasses und der Zwietracht den Rücken und verloren so auch einstmals beste Freunde.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


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Das Kornkreisphänomen – reloaded (6/10)

Montag, 15. Juni 2015 8:00

Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Nachdem das Phänomen 1990 international so bekannt wurde und viele Menschen nach England gezogen hatte, wurden die Kreise bald auch in anderen Ländern gesichtet. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Jeder und jede, die einmal in England waren und erfahren haben, wie leicht es ist, einen schönen Kornkreis herzustellen, haben das dann auch nach ihrer Rückkehr zu Hause gemacht. Es ist bekannt, dass sich niemand dieser Versuchung entziehen konnte, alle haben sich an den Kreisen versucht.
Hat man einmal damit angefangen und sieht, wie der eigene Kreis ein Objekt der Bewunderung wird, können nicht wenige nicht mehr damit aufhören, es ist wie eine Sucht. Selbst jene, die sonst die sogenannten Hoaxer auf allen Ebenen verfolgten, brandmarkten und verfluchten, wurden ertappt, bei einem bekannten Farmer um die Herstellung eines Kreises ersucht zu haben, was natürlich keiner wissen sollte.
Schon in den ersten Jahren waren und erst recht heute sind den Insidern der Szene die Namen der Kornkreiskünstler und der Teams längst bekannt, in England wie in Deutschland. Man kann ihnen ihre Werke nach Stil und Signatur zuordnen. Ich selbst besitze z.B. drei Kassetten und DVDs, auf denen menschliche Kornkreismacher über ihre Motivationen und Erlebnisse in den Feldern berichten. Während der letzten zwei Jahrzehnte habe ich in England und Deutschland fast alle der bekannteren Landschaftskünstler kennengelernt. Es gibt keine Illusionen mehr.
Nach jeder Ernte im Herbst beginnen die Planungen für die neue Saison und gerade jetzt im Frühjahr/Frühsommer sind sie alle wieder aktiv. Die Designs für die neuen Piktogramme stehen lange fest, nun werden die Felder beobachtet, um das bestgeeignete nach Bewuchs und Bodenbeschaffenheit zu finden.
Die ersten Kreise einer Saison entstehen häufig im Raps, und man dachte lange, das kann doch nicht sein, diese dicken Stängel kann kein Mensch umbiegen, ohne sie zu brechen. Was anfangs nur die Insider wussten: Kornkreise mit wenig Bruch kann man nur in jungem Raps herstellen, der unmittelbar über dem Boden noch weich ist und dort eine biegsame S-Kurve im Halm besitzt. Nach 26 Jahren Kornkreismacherei gibt es auch keine Grenzen mehr. Selbst für die größten Piktogramme oder die kompliziertesten Binnenstrukturen braucht es nur eine kleine, verschworene und extrem gut eingespielte Gruppe oder mehrere davon, bei der jeder genau weiß, was er oder sie zu tun hat, um in drei Stunden das entsprechende Werk zu vollenden. Manche Teams fanden es in den letzten Jahren besonders originell, ihren Piktogrammen später sogar noch massive Erweiterungen hinzuzufügen.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


::Weiterführende Informationenkochkyborg.de
::Synesis ist die interdisziplinäre Zeitschrift des EFODON e.V.

Thema: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Koch, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise - crop circles, LandArt, Wiltshire | Kommentare (2)

Das Kornkreisphänomen – reloaded (5/10)

Samstag, 13. Juni 2015 8:00

Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Die einzige Methode, mit der Kornkreise zuverlässig in „echt“ und „unecht“ unterschieden werden können, ist letztlich das seriös durchgeführte Rutengehen. Jede Aktivität, egal welcher Provenienz, hinterlässt eine/seine spezifische Energiesignatur. Ein erfahrener Rutengänger ist in der Lage, genau herauszufinden, wer hier was gemacht hat. Kein Trick bleibt verborgen, keine Falle unentdeckt. Wo alle irdischen Messgeräte versagen, zeigen die Ruten zuverlässig Strahlung und Richtung an. Wichtig für den Rutengänger in den Kornkreisen ist unbedingte Unvoreingenommenheit, Demut vor der Umgebung und all dem, was darin enthalten ist sowie die Fähigkeit, sich der gestellten Aufgabe absolut und vollständig unterzuordnen. Leider gibt es auch unter den Rutengängern Gurus, welche im wahrsten Sinne die Bodenhaftung verloren haben.
Hier liegt auch der tiefere Sinn des Phänomens insgesamt, denn wir sollten ja lernen, uns über das Visuelle hinaus mit weiteren Eigenschaften des Menschen in Verbindung mit den ihn umgebenden Energiefeldern der unterschiedlichsten Art umzugehen. Unsere Experimente 1993 waren in dieser Hinsicht eindeutig, denn wir fanden auf leeren, gepflügten Feldern in stundenlanger Arbeit wohldefinierte Gitternetze mit einem Hantel-Piktogramm darin. Diese Versuche und Erkenntnisse machten Mut, denn sie zeigten, dass wir Menschen Fähigkeiten besitzen, die über das Materielle weit hinausgehen und höchst effektiv sind. Wir können, nur mit der Kraft unseres Geistes, über Zeit und Raum hinweg, Einfluss nehmen, Dinge verändern und Dinge erschaffen.
Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie sollte durch das Kornkreisphänomen nur wieder in Erinnerung gebracht werden, damit wir erneut lernen, in kosmischem Kontext und zum Wohle unseres Planeten damit umzugehen.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


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