Beiträge vom Juli, 2015

15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (5)

Samstag, 25. Juli 2015 12:23

24.7.2015 – Impressionen vom Tage aus Alling/OT Biburg
Der oder die Hersteller des Kornkreises haben eine perfekte und saubere Arbeit abgeliefert. Das war bisher von vielen Personen zu vernehmen, die sich in den letzten Tagen in der Kornkreisformation in Alling aufhielten. Weder an der geometrischen Ausführung ist etwas zu beanstanden, noch wurden Verursacherspuren, wie Konstruktionslinien und Stangenlöcher entdeckt. Diese waren vor allem unter den Wirbeln im Kornkreis vermutet worden. Der Landwirt sagte, der Boden sei viel zu hart, um dort Stangen hinein zu bekommen. Also wird es nach wie vor ein Rätsel bleiben wer die Kornkreisformation hergestellt hat. Der Allinger Bürgermeister wird vielleicht richtig liegen, denn er vertrat die Ansicht, dass hier nur Profis am Werk gewesen sein können. Oder waren hier etwa noch andere Kräfte am Werk?
Der große Ansturm auf den Kornkreis blieb am Freitag noch aus, der wird allerdings heute, am Sonnabend und morgen, am Sonntag erwartet.

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::Bilderquelle – ©R.U. Müller

::Kornkreise in Bayern – Wer einmal ein wenig quer lesen und mehr über den Hintergrund der Kornkreise in Bayern wissen möchte, dem ist der Artikel von Jan Schwochow vom August 2014 zu empfehlen.

::GPS-Daten der Kornkreisformation – 48,163884˚ N – 11,271092˚ E
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15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (4)

Freitag, 24. Juli 2015 19:50

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::Bildquelle – ©Klaus Leidorf, M.A., Luftbilddokumentation – www.Leidorf.de

Nur 1,5 km Luftlinie vom jetzigen Kornkreis enfernt war 2008 ein erster Kornkreis aufgetaucht, der aber sehr schnell abgemäht wurde. Der Landwirt in Alling, Ortssteil Biburg vertritt aber eine andere Philosophie und wird die Formation so lange wie möglich stehen lassen und nur drumherum mähen. Sein Nachbar hatte zwei Tage zuvor eine Person mit langem Pferdeschwanz beobachtet, die das Weizenfeld längere Zeit im Blick hatte, nahm aber an, dass es sich um einen der vielen Spaziergänger handelt. Aber wer weiß, ob die Person mit der Entstehung des Kornkreises zu tun hatte? Vielleicht handelte es ich auch um den ersten Entdecker der Formation und blieb anonym? Der Kornkreis wurde dann vom 14. auf den 15. Juli entdeckt, allerdings erst am 17. Juli publik gemacht. Der Landwirt ist sich ziemlich sicher, dass ein Großteil des Kornkreises mit einer Walze angelegt wurde, hat aber keine Erklärung für die Verflechtungen und Kreise.
Die Überraschung in der Bevölkerung ist rundum groß, sie nimmt es aber eher gelassen auf, denn der Kornkreis wird mit Interesse und Akezeptanz registriert.
Bürgermeister Röder, der 1. Bürgermeister von Alling, geht von einem Kornkreis aus, der von Menschenhand gemacht wurde, aber faszinierend gut, wie er meint. Er ist sich ganz sicher, dass es sich hier um keinen Scherz handelt und dass hier mit Sicherheit Profis am Werk waren.
Angrenzend ans Weizenfeld steht das Geophysikalische Observatorium Fürstenfeldbruck mit den Schwerpunkten Erdmagnetismus und Seismologie. Der Kornkreis im letzten Jahr in Raisting war neben der Erdfunkstelle platziert. Vielleicht gibt es hier einen Zusammenhang, aber das kann natürlich auch genauso gut bewusst so angelegt worden sein.


::Videoquelle – luftaufnahmen-bayern.net

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Berichterstattung der Medien – Und wieder einmal, wie in jedem Jahr, nutzen einige Medien das Sommerloch um über „latschende Esoteriker“ (alle anderen „gehen“ anscheinend normal), „grüne Männchen“, „im Kreis tanzende Känguruhs oder Hasen“ zu informieren, um den Lesern die Kornkreise zu erklären. Wir haben hier ganz bewusst die schlimmsten Vertreter ihrer Art weggelassen, denn „Journalismus darf sich nicht nur an Quote und Auflage orientieren“ (23.2.2014 – ::Zitat – Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes). Der Leser soll sich an dieser Stelle selbst ein Bild machen.

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15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (3)

Donnerstag, 23. Juli 2015 17:50

Rekonstruktion des Kornkreises bei Fürstenfeldbruck.
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Abbildung 1

Der Kornkreis besteht aus ineinander geschachtelten Quadraten. Von den Baumeistern der Gotik oft verwendet und „Quadratur“ genannt. Abbildung 1 links zeigt diese verschachtelten Quadrate, die zur Rekonstruktion der Kornkreisgeometrie erforderlich sind. Abbildung 1 rechts, zeigt eine Symmetrie, die aus den beiden innersten Quadraten gebildet wurde und in der Tat erinnert und dies an die Fensterrosetten der Gotik.
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Abbildung 2

In Abbildung 2 links wurden alle Hilfslinie übereinander gelegt. Eine blaue Hilfskonstruktion wurde hinzugefügt. Abbildung 2 rechts zeigt zwei „Trümmer“ (gelb) aus denen der ganze Kornkreis durch Rotation um 90° entsteht. Die beiden „Trümmer“ können an den Hilfslinien entlang gezeichnet werden.
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Abbildung 3

In Abbildung 3 erkennen Sie links die beiden Teile, die rechts jeweils um 90° gedreht in vierfacher identischer Ausführung, den Kornkreis bilden.
Zu beachten ist dabei, dass die beiden Teile (Abbildung 3 links) eine Drehung um einen rechten Winkel (90°) ausführen. Eine optische Täuschung die vom Penrose – Dreieck her bekannt ist.
In einem Würfel können wir den rechten Winkel jeweils drei Mal in je eine andere Richtung verfolgen. Man spricht von drei Dimensionen, die der Würfel hat. In einem Quadrat kann man nur einmal im rechten Winkel abbiegen und gelang beim nächsten Mal in die Parallelrichtung. Der Richtungswechsel muss als so ausgeführt werden, dass er in eine neue Dimension weist.
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Abbildung 4

Abbildung 4 zeigt die Hilfsgeometrie über dem perspektiven entzerrten Kornkreis. Die Geometrie passt recht gut und ist relativ genau.
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Abbildung 5

In Abbildung 5 sind die Wirbel im umgelegten Korn zu sehen. Ich habe sie mit Pfeilen markiert um zu zeigen, dass sie ebenso genau platziert sind, wie die ganze Geometrie.
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Abbildung 6

In Abbildung 6 weitere vier Wirbel in den Nischen des Kornkreises, ebenso erstaunlich genau platziert.
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Abbildung 7

Abbildung 7 zeigt nochmals die Idee und Bedeutung. Verfolgt man die Balken, so erscheinen sie nach dem wieder auftauchen aus dem Geflecht, um einen rechten Winkel gedreht. Sie weisen also sieben Mal nach oben, beim achten Mal erreichen wir den Anfang wieder. Im Grunde eine sieben dimensionale Figur. Die optische Täuschung (siehe Penrose-Dreieck) dient dazu, das Auge in diese „unmöglichen“ Dimensionen zu lenken.
Der Kornkreis stellt im Grunde ein sieben dimensionales Simplex dar. Das Auge wird dabei durch eine optische Täuschung bemüht, dem Weg durch die Dimensionen zu folgen. Natürlich entziehen sich die höheren Dimensionen unserer Vorstellung, da wir hierfür keine Anschauung haben. Wir kennen keine Objekte, die mehr als drei Dimensionen besitzen. Den Theosophen und Antroposophenzufolge soll es diese höheren Dimensionen als feinstoffliche Welten geben.


::Mehrdimensionale Tetraeder oder Simplexe.
::Für mathematisch Interessiertewikipedia/Simplex
::Weitere Links zur optischen Täuschung des Penrose–Dreiecks
::Penrose-Dreieck VideoDas unmögliche Dreieck


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15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (2)

Donnerstag, 23. Juli 2015 16:45

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::Bildquellen – ©Matthias Linde

15. Juli 2015 – Alling/Ortsteil Biburg – Matthias Linde war am 20. Juli mit einer Cessna vom Flugplatz Landshut aufgebrochen, um Luftbilder vom Kornkreis in Alling zu fotografieren. Nach ersten Informationen aus dem Feld beträgt die Breite zwischen den Treckerspuren 15 m (abgeschritten), der Gesamtdurchmesser der Kornkreisformation also nicht mehr als ca. 75 m. Erste Presseangaben über eine Größe von bis zu 300 m erwiesen sich als falsch.
Am Feldeingang steht inzwischen eine Spendenbox, die ersten Kornkreis-Touristen sind bereits in Alling, aber der Ansturm wird vor allem am kommenden Wochenende erwartet. Der Kornkreis in Münchens Süden darf über die Traktorspuren betreten werden, Hunde sind allerdings nicht erlaubt.

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15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (1)

Donnerstag, 23. Juli 2015 0:30

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::Bildquelle – ©Artur Gerngross, m-luftbild.de, fotag.de

15. Juli 2015 – Alling/Ortsteil Biburg – Das Oktogramm (Achteck) in einem Kreis wurde vom Vater des Feldbesitzers entdeckt, der beim Betrachten des Getreidefeldes stutzig wurde, weil etliche Ähren abgeknickt waren und Spuren durch das Feld führten. Nachdem er die Germeringer Polizei verständigt hatte wurde ein Polizeihubschauber aus der Nähe zum Feld geleitet, der erst das ganze Ausmaß des Kornkreises erfassen konnte.
Die Kornkreis-Sichtungen im Münchner Süden haben sich in den letzten Jahren gehäuft. Besonders bei den letzten Kornkreisen in Andechs und Raisting war ein endloser Strom an Menschen festzustellen, denn alle wollten diese außergewöhnlichen Muster sehen und erleben.
Die Polizei geht allerdings auch in diesem Fall von Sachbeschädigung aus und vermutet stark, dass hier Menschen am Werk waren. Sie sucht nach den Schuldigen, die im Feld zwar ein einmaliges Kunstwerk geschaffen haben, aber auch einen Schaden von mindestens 3000,- Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Germering zu melden, Telefon: 089-894 1570.

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::Bildquelle ©Polizei – Es war das erste Luftbild der neuen Kornkreisformation. Ein Polizeihubschrauber hatte das Feld im Allinger Ortsteil Biburg überflogen. Es befindet sich am südlichen Stadtrand von Fürstenfeldbruck.

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (6/9)

Dienstag, 21. Juli 2015 20:23

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle ©Steve Alexander

::Fall 613. August 2005 – Kornkreisformation am Woolstone Hill in Oxfordshire. In der Nähe des weißen Pferdes bei Uffington entstand 2005 diese wunderschöne, präzise und kunstvoll gemachte Formation mit einem Durchmesser von etwa 112 Meter. Sie wäre eigentlich perfekt gewesen, wenn den Machern nicht ein kleiner Fehler unterlaufen wäre. Es dauert einige Zeit, ehe man ihn gefunden hatte. Mehr möchte ich nicht sagen. Betrachten Sie die Fehlersuche als kleines Ratespiel. Eigentlich ist er nicht schlimm und schmälert in meinen Augen nicht die künstlerische Leistung. Für einige Kornkreisforscher war diese Unvollkommenheit ein Indiz, dass die Formation von Menschen gemacht wurde. Ich sehe das anders. Der Fotograf Steve Alexander, von dem das Bild stammt, sagt in seinem Buch „Crop Circles“: „Durch den Kornkreis zu gehen, war eine wundervolle Erfahrung. … Viele Menschen sprachen von einem erhebenden Gefühl in seinem Innern.“
Sie kennen den schönen Spruch: „Nobody is perfect!“ Warum soll das nicht auch für unsere Freunde vom anderen Stern gelten?

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::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (5/9)

Montag, 20. Juli 2015 13:30

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle ©Steve Alexander

::Fall 524. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill. Bis heute ungeklärt geblieben ist eine Formation aus dem Jahr 2000, die eines Morgens ganz in der Nähe des weltberühmten Silbury Hill entdeckt wurde.
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::Bildquelle ©Peter Hattwig

Das Gebilde, das fünf periphere Anordnungen von je fünf Dreiecken aufweist, wäre so schön symmetrisch gewesen, wenn, ja wenn eines der Dreiecke sich nicht quer gelegt hätte, um es scherzhaft zu formulieren. Auf jeden Fall war der mysteriöse Fall Gegenstand endloser Diskussionen unter den „Experten“, wie man damals im Internet nachlesen konnte. Wegen dieser „Anomalie“ bekam die Formation den Namen „Stargate Formation“, weil der Eindruck entstand, dass das Wegklappen des Dreiecks Zugang zum Innern eines Sterns geben könnte, wie bekannte Kornkreisfotograf Steve Alexander in seinem Buch „CropCircles“ schreibt. Steckte in dem Versatz des Dreiecks eine Information? Frank Peters gab mir den Hinweis, dass die Spitze des Dreiecks genau in Richtung von Avebury zeigte.
Wäre die Formation von Menschen gemacht worden, dann könnte man von einem Versehen ausgehen, entstanden dadurch, dass der Bereich der fehlenden Zacke vorher schon zerstört war oder während der Arbeit versehentlich zerstört wurde. Um das Projekt zu retten, wurde die Zacke einfach daneben gesetzt.Dem Gebilde wurde auf diese Weise die Aura des Geheimnisvollen gegeben, und die Formation als Ganzes gerettet. Die Exaktheit in der Ausführung spricht jedoch eher dafür, dass die Formation kein Menschenwerk war. Das würde bedeuten, dass der Fehlerteufel hier nicht mitgeholfen hat.
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::Bildquelle©Steve Alexander

Interessanterweise gibt es zwei Formationen, die mutmaßlich vom gleichen Urheber stammen und keine Anomalien aufweisen, gemeint sind die Formationen vom 26.8.2002 am Silbury Hill (links) und vom 6.7.2003 an der Green Street in Avebury (rechts).

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::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (4/9)

Donnerstag, 16. Juli 2015 13:58

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

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::Bildquelle ©Lucy Pringle

::Fall 45. August 2001 – West Stowell, Wiltshire Bis heute ungeklärt geblieben ist eine Formation aus dem Jahr 2000, die eines Morgens ganz in der Nähe des weltberühmten Silbury Hill entdeckt wurde.
Ein ganz ansprechendes Design weist dieser Kornkreis auf, der bereits vor 14 Jahren erscheinen ist. Die Ausführung weist jedoch an einigen Stellen Mängel auf, so zum Beispiel hat der Außenring leichte Beulen, und die Mittelpunkte der Kreise liegen nicht genau da, wo sie liegen müssten, wenn die Erschaffer ein mathematisch-geometrisches Modell zugrunde gelegt hätten. Die Annahme, dass die Formation von Menschen gemacht wurde, ist daher naheliegend. Aussagen über die Beschaffenheit des Korns innerhalb des Kreises liegen mir nicht vor.
Die Formation besteht aus vier Ringen, die in je drei Segmente eingeteilt sind. Innerhalb der Segmente sind unterschiedlich große Kreise: innen je ein winziger Kreis, der die Größe von weniger als einem Meter haben dürfte, nach außen hin folgen drei Kreis in abnehmender Größe, dann fünf und ganz außen müssten – wenn man die Zahlenreihe fortführt – sieben Kreise in jedem Segment enthalten sein. In zwei Fällen kommt man jedoch nur auf die Zahl sechs.
Mein Fazit lautet: Wer Kornkreise macht, der sollte bis sieben zählen können.

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::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (3/9)

Mittwoch, 15. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

::Fall 319. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill. Ein ausgesprochen blöder Fehler, den man nicht weiter zu erläutern braucht, ist den Kornkreismachern bei der als Julia Set bezeichneten Formation auf dem Martinsell Hill im Landkreis Wiltshire im Jahr 2009 unterlaufen.

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::Bildquelle ©Lucy Pringle

Die Formation war bereits einige Tage vor dem Besuch der deutschen Kornkreisgruppe entstanden. Wir konnten sie in Augenschein nehmen, bevor sie ganz zertrampelt war. Sie lag abseits vom Durchgangsverkehr und von Ortschaften, war aber von einem Seitenweg aus gut sichtbar. Schon von weitem beeindruckte uns die enorme Größe des Piktogramms. Natürlich regnete es wieder einmal, als wir ankamen, und in einer Regenpause marschieren wir in das Feld und – waren enttäuscht. Die Formation war von Menschen gemacht, wie wir übereinstimmend nach kurzer Zeit feststellen konnten. Es war nicht allein der unverzeihliche Fehler, den Mittelpunkt des Gebildes zu dicht am Feldrand angesetzt zu haben, sondern es gab noch weitere Indizien. Die krakenförmigen Arme bestanden aus einer Reihe aneinander gereihter Kreise, für die zur Festlegung der Mittelpunkte Konstruktionshilfslinien gezogen wurden. Diese bestanden aus etwa 30 cm breiten Bogensegmenten, die zu Beginn ins Korn getrampelt wurden und die Mittelpunkte der Kreise markieren sollen. Die Spuren dieser Hilfslinien unterhalb der später umgelegten Halme waren deutlich sichtbar, wenn man die obere Schicht ein bisschen anhob. Als die unbekannten Macher merkten, dass der Feldrand die Kreise abschneiden würde, fingen sie an zu schummeln: Sie versetzten die Mittelpunkte der Kreise einfach ein Stück neben die Konstruktionshilfslinie, so dass die Formation vom Feldrand wegrückte. Das Luftbild zeigt, dass die Schummelei nichts genutzt hat, das fehlende Stück war einfach zu groß. Der eine Arm wurde zwar noch innerhalb des Feldrandes angelegt, aber der sechste Arm lag bereits außerhalb. Es gab weitere Indizien: Die Halme waren unmittelbar über der Erde geknickt, was auf brachiale menschliche Gewalt hindeutet. Und schließlich berichten Personen, die für „ätherische Energien“ empfänglich waren, dass die Formation „energetisch leer“ und nichts zu spüren gewesen sei – für Skeptiker des Paranormalen ist dieser Hinweis nicht relevant, er soll dennoch nicht unerwähnt bleiben. Bei Verlassen des Kornkreises fragte ich mich, was die Aktion mit diesem Kornkreis gebracht hat: für den Farmer viel zerstörtes Getreide (die großen Kreise hatten einen Durchmesser von etwa 12 Meter), für die Macher eine um die Ohren geschlagene Nacht und wenig Anerkennung. Mit Hilfe eines Fluggeräts hätte man vorher den Mittelpunkt um zwei Treckerspuren versetzt anlegen können.
Was ist das Fazit dieses Missgeschicks: Wer einen Kornkreis anlegen möchte, sollte wenigstens ein Ufo besitzen.

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
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Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (2/9)

Dienstag, 14. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle ©Peter Hattwig

::Fall 228. Juni 2007 – Kornkreis am West Kennett Longbarrow. Im Jahr meiner ersten Kornkreisreise nach England ist ganz in der Nähe unseres Hotels, die nach dem Ort West Kennett und dem daneben liegenden ca. 5.500 Jahre alten Grabmal Longbarrow (Bild oben), die so benannte West Kennett Longbarrow Formation entstanden. Leider hatte der Farmer sie schon kurz darauf aus dem Feld herausmäht.
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::Bildquelle ©Lucy Pringle

Ich hatte daher keine Gelegenheit, sie in Augenschein zu nehmen, und mir ist auch keine Stellungnahme bekannt, wie das Gebilde aus allernächster Nähe zu bewerten war. Bei genauer Betrachtung des 3D-Bildes fällt auf, dass die mittlere linke „Säule“ einen schiefen Ansatz hatte. Sollte die Formation einen menschlichen Ursprung gehabt haben, würde ich sagen: „Schief gelaufen!“

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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Der Fehlerteufel in Kornkreisen (1/9)

Montag, 13. Juli 2015 8:00

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
„Nobody is perfect!“ Dieser bekannte Spruch trifft auch auf die Kornkreismacher zu, seien sie nun menschlich oder nicht. Im Jahr 2007, während meiner Anwesenheit im Zentrum des englischen Kornkreisgebietes in Wiltshire, erschienen zwei große Formationen, die beide auf ihre Weise unvollkommen oder fehlerhaft waren. Von mindestens einer ist sicher, dass sie nicht von Menschen gemacht wurde. Wenn man etwas weiter in der Kornkreisgeschichte herumstöbert, dann findet man weitere Beispiele von Unvollkommenheiten. Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Fehler oder Absicht?
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::Fotoquelle Axel Kayser

::Fall 17. Juli 2007 – Kornkreis auf dem East Field in Alton Priors. In der Nacht der Entstehung dieser Formation hatte ein Team von drei Amerikanern dieses Feld vom benachbarten Knap Hill mit mehreren Videokameras und einer Infrarotkamera überwacht. Das Feld einschließlich der Zufahrten ist ohne Einschränkungen von oben voll einsehbar, wie ich mich in einer der folgenden Nächte überzeugen konnte. In der gesamten Nacht, die in dieser Jahreszeit (Ende Juni) nur drei bis vier Stunden Dunkelheit bietet, wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert. Die auf dieses Feld ausgerichtete Kamera konnte bis 1:35 Uhr das Weizenfeld überblicken, bis es dann endgültig so dunkel war, dass auch sie nichts mehr erkennen konnte. Dennoch liefen die Kameras weiter, denn es galt ja, die Anwesenheit möglicher Kornkreismacher mit ihren Taschenlampen auszuschließen. In der gesamten Nacht wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert, weder optisch noch akustisch. Um 3:13 Uhr war es dann so weit: Am Himmel erschien ein heller Lichtblitz. Und schon um 3:20 Uhr hatte die Kamera eine riesige Formation im Weizenfeld erfasst, die sich über rund 350 mal 200 m erstreckte und 210 Einzelkreise unterschiedlicher Größe enthielt. Allerhöchstens 100 Minuten kann der Vorgang gedauert haben, dann waren die Kreise ins Korn eingeprägt. Es war die bislang größte Formation des Jahres 2007.
Ich hatte Gelegenheit, die Beobachter selbst zu befragen. Dem Reporter einer englischen Tageszeitung sagten sie: „Ich habe keine Ahnung, wie das Gebilde entstanden ist. Ich weiß nur, dass es um 1:35 Uhr definitiv noch nicht zu sehen und um 3:20 Uhr auf einmal vorhanden war. Unsere Kameras haben bei der Dunkelheit nichts aufgenommen. Wenn dort eine riesige Gang von Leuten gewesen wäre, dann hätten sie kein Licht und keine Laser verwenden, keine Geräusche machen und keine Ausstattungen benutzen dürfen. Sie hätten in totaler Dunkelheit arbeiten müssen. Ich halte den Lichtblitz für wichtig. Er war vergleichbar mit Wetterleuchten, aber es war ein mattes weißes Licht für den Bruchteil einer Sekunde. Ich wusste, dass in dem Augenblick etwas geschehen war, und schon nach 10 Minuten konnten wir die Formation auf den Film bekommen. Als ich als erster in die Kreise hineinging, fühlte ich mich richtig euphorisch.“ Erschwerend kommt hinzu, dass das Feld gewölbt und von dem einen Ende zum anderen nicht überschaubar ist. Insofern kann es als gesichert gelten, dass die Formation NICHT von Menschen gemacht wurde.
Wenn man das Piktogramm betrachtet, dann fällt einem auf, dass auf einem der beiden Bögen die „Krone“ fehlt. Für mich ist es keine Frage, dass die Formation nicht fertig geworden ist. Fühlten sich die unbekannten Erschaffer vielleicht beobachtet? Oder sollte vielleicht doch eine Absicht dahinter stecken, die Formation von vornherein unsymmetrisch zu gestalten, denn sie enthält weitere Asymmetrien? Das war eine der Fragen, die mich damals schon in England beschäftigt hat und dazu führte, dass ich zusammen mit meinem Mitfahrer zwei Mal eine Nachtwache auf dem Hügel abgehalten habe, in der Hoffnung, die Formation würde noch zu Ende geführt. Die durchwachten Nächte blieben allerdings ergebnislos…

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

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15.6.15 – Kornkreis in Zevenbergen (7/7)

Samstag, 11. Juli 2015 8:00

Die Kathedrale von Chartres und der Kornkreis in Zevenbergen
The Chartres cathedral and the crop circle in Zevenbergen
chartres.jpg
Abbildung 12

Die zentralen Pfeiler der Kathedrale von Chartres, die Vierung, sind nicht quadratisch aufgestellt.
The central pillars of the Chartres cathedral, the transept, are not erected as a square.
Sie bilden ein Rechteck, dessen Geheimnis Jean Villette entschlüsselte. Abbildung 12 zeigt die Figur, die uns nun bekannt vorkommen muss. Ein Kreis und darin einbeschrieben, ein Dreieck und ein Quadrat.
They form a rectangle whose secret Jean Villette decrypted. Figure 12 shows the figure that must now be familiar to us. A circle and inscribed, a triangle and a square.
In Abbildung 12 wurden die Angaben aus Bildzitat 13 durch den Autor überprüft und bestätigt. Die Maßangaben nach Lassus lassen auf den Entwurf aus Dreieck und Quadrat schließen. Die Säulen selbst sind mit großen Abweichungen platziert, die Achsabstände passen jedoch sehr gut in die Maßtheorie von Jean Villette. Das Kreiszentrum ist nicht im Zentrum der Säulenvierung!
Figure 12 shows the details from figure 13, picture quotation and the author proved and confirmed the measurement. The dimensions after Lassus suggest the design of triangle and square. The pillars themselves are placed with large variations, however, the axis distances fits very well to the measure theory of Jean Villette.The circle is not in center position of the four pillars!
abb13.jpgAbbildung 13, Bildzitat aus: Landwein Michael, Chartres. Ein Führer durch die Kathedrale, Urachhaus Verlag, Stuttgart, 2010, S.202
Mit Hilfe eines ganzen Systems solcher Kreise (Abbildung 12), mit dem gleichen Radius konnte der Baumeister die Ausdehnung aller übrigen Raumglieder ermitteln. Aber auch die Lage des Labyrinths, die Breite des Langhauses, der Standpunkt des Altars, die Form der Apsis und der Chorkapellen etc. gehen eindeutig daraus hervor.
With the help of a whole system of such circuits (Figure 12), with the same radius of the builder was able to determine the extent of any other room members. Also the location of the maze, the width of the nave, the position of the altar, the shape of the apse and the choir chapels etc. are clearly resulting.
Quelle (citation): Landwein Michael, Chartres. Ein Führer durch die Kathedrale, Urachhaus Verlag, Stuttgart, 2010, S.202
Nikolaus von Kües (-), Nachfolger des Thierry von Chartres (-), schrieb in seinem Werk, „Der Gelehrten Unwissenheit“ folgendes: Gott hat bei der Erschaffung der Welt sich der Arithmetik, der Geometrie, der Musik und der Astronomie bedient, Künste, die auch wir anwenden, wenn wir nach proportionalen Verhältnissen der Dinge, der Elemente und der Bewegung forschen.“
Nikolaus von Kües, successor of Thierry of Chartres, wrote in his book, „The learned ignorance“ the following: God in creating the world of arithmetic, geometry, music and astronomy served, arts that we apply, if we investigate proportionals conditions of things, the elements and the movement. “
Zitiert (citation) aus: Landwein Michael, Chartres. Ein Führer durch die Kathedrale, Urachhaus Verlag, Stuttgart, 2010, S.201
Natürlich hatten die alten Baumeister Recht, denn etwa 80% alle Kristalle kristallisieren im kubischen Kristallsystem und dort sind eben diese Figuren als Schnitte entlang der verschiedenen Symmetrieachsen gegeben:
Of course, the ancient builders was right, because about 80% of all crystals crystallize in the cubic crystal system, where these figures are just given as sections along different axes of symmetry:
Siehe (see): wikipedia.org

::Weitere InformationenGraancirkel Archief – 6. Formation


::Inhaltsverzeichnis
Teil 1 – Brennpunkte der Ellipse
Teil 2 – Uralte Symbole von Dreieck, Quadrat und Sechseck
Teil 3 – Strahlengänge und Brennpunkte
Teil 4 – Ellipsenkaustik
Teil 5 – Besonderheiten
Teil 6 – Die schönsten Dreiecke aus Platons Timaios Dialog
Teil 7 – Die Kathedrale von Chartres und der Kornkreis in Zevenbergen

Thema: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreis, Kornkreise 2015, Müller, R. U., Philosophie | Kommentare (0)