Beiträge vom Juni, 2016

21.6.2016 – 1. Kornkreis in Hampshire

Dienstag, 21. Juni 2016 23:06

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21.6.2016 – Chilcomb Down, Grafschaft Hampshire, England
Bild: Steve Alexander©

Am Tag der Sommersonnenwende wurde eine neue Kornkreisformation in der Nähe von Winchester, Grafschaft Hampshire, entdeckt. Der 8. Kornkreis Englands ist der erste außerhalb von Wiltshire und liegt in der Nähe des Winchester Science Centre bzw. des Planetariums in einem Feld von sehr jungem, grünen Weizen. Die gesamte Formation hat einen Durchmesser von ca. 52 m und wird von einem feinen äußeren Ring umgeben. Das innere Design beruht auf der 6er-Symetrie. 2×6 versetzt übereinander liegende Ringe ergeben eine Art Blumenmuster oder Mandala. Durch die verschiedenen Schnittpunkte ergeben sich im Inneren der Formation viele kleine Segmente, Flächen mit stehendem und niedergelegten Getreide, die an Zellen, Blasen oder Deckchen erinnern. Es ist symmetrisch durchaus eine hübsche und interessante Formation. Der kleine Ort Chilcomb in Hampshire, umschlossen von einem Ring aus steilen Hügeln, den sog. Downs, nur unterbrochen durch das Tal des Itchen, hat über all die vielen Jahre hinweg Kornkreisgeschichte geschrieben, denn nur wenig 100 m von der neuen Formation entfernt wurden seit Mitte der 90er Jahre immer wieder Kornkreise entdeckt, die letzten in den Jahren 2012 und 2014. In verschiedenen Kornkreisforen und sozialen Medien wird das neue Mandala allerdings bereits als Hoax eingestuft und soll ein Werk der Circlemakers sein.

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16.6.2016 – 7. engl. Kornkreis bei Wylye

Dienstag, 21. Juni 2016 10:18


16.6.2016 – Ox Drove, nahe Wylye, Wiltshire, England

Im Süden der Grafschaft Wiltshire, zentral gelegen zwischen den Städten Salisbury und Warminster, wurde eine neue kreisrunde Kornkreisformation entdeckt. Wechselweise stellen sich im Außenring 8 Symbole dar, jeweils 4 einzelne Augen mit senkrechten Schlitzpupillen und 4 orthogonale Ornamente, eher als Mäanderform bekannt. Das Wort Mäander stammt vom griechischen Namen Maiandros für die Flüsse Menderes (Großer Mäander und Kleiner Mäander) in der westlichen Türkei. Bereits in der Antike waren die genannten Wasserläufe bekannt für ihre zahlreichen Flussschlingen.

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (2)

Montag, 20. Juni 2016 23:47

Der Kornkreis vom 1. August 1996, erschienen bei Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire.

Aspekte der Dualität. (Ein Hinweis zum Verständnis der Kornkreise)
Am 1. August 1996 erschien in der Nähe der Ortschaft Ashbury in der englischen Grafschaft Oxfordshire ein 65 m großer Kornkeis.
Abbildung 1 (unten)
Ashbury_1996

KreismitteYingYangAbbildung 2
Die Form zeigt zwei Kreise, die sich durchdringen. Die Kreisperepherien liegen wechselseitig auf den Mittelpunkten.

Abbildung 3
Die entstehenden Mondsicheln scheinen sich zu betrachten.
Abb.4Die dahinter frei werdende mandelförmige Fläche (Mandorla oder Vesica Piscis genannt) läßt die Mitte des dahinter liegenden größeren und umschließenden Kreises sichtbar werden.

Abbildung 4 – Anders als beim Yin-Yang Zeichen Abbildung 3, in dem eine schwingende Bewegung empfunden wird, strahlt dieses Kornkreiszeichen eine statische Ruhe aus.

Die Idee der Dualität
Abb.4Abbildung 5
Die Grundform des Zeichens versinnbildlicht die Idee der Dualität. Die Situation scheint einer Zellteilung ähnlich. Dualität ist ein schwieriger Begriff, der im Duden so definiert wird, Dualität: Philosophisch-religiöse Lehre von der Existenz zweier Grundprinzipien des Seins, die sich ergänzen oder sich feindlich gegenüberstehen (z.B. Gott – Welt; Leib – Seele).

Abb.6Abbildung 6
Seltsamerweise erleben wir das Zeichen mit waagerecht platzierten Kreisen anders, als senkrecht platzierte Kreise.
Senkrecht platziert wird ein Oben und ein Unten wahrgenommen. Die Idee des zum Himmel Aufblickens entsteht.



Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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18.6.2016 – AGR-Veranstaltung

Samstag, 18. Juni 2016 0:15

Arbeitskreis für GEOBIOLOGIE Rheinland e.V. (AGR)
09.30 bis ca. 17.30 Uhr – 53937 Schleiden-Gemünd / Eifel – Kurhaus – Seminarraum: Kleiner Kursaal


vormittags 09.30 – 12.30 Uhr
Die Kraft der Mineralien und Edelsteine
Steine, die ältesten Bewohner unserer Erde, haben uns viel zu erzählen. Überzeugt von der Steinheilkunde wurde die Referentin durch ein eigenes Beschwerdebild und ihrer Heilung durch Heilsteine. Seit dieser Zeit wuchs auch das Heilsteinangebot in ihrem Geschäft in Vossenack stetig. Heilsteine und Mineralien werden vorgestellt und ihre Heilweisen besprochen. Es besteht auch die Möglichkeit, nach dem Seminar Edelsteine zu erwerben.
Referentin: Chris Minge/ Hürtgenwald-Vossenack / Nordeifel
Durch eine Ärztin inspiriert begann sie eine Ausbildung als Geistheilerin. Heute ist sie selbst seit 20 Jahren erfolgreich als Lehrerin für Geistheilung tätig. Weitere Ausbildungen waren Meditations-Lehrerin, Mental-Trainerin, Therapeutic-Touch, Reinkarnations-Therapie, Heilhypnose, HP-Psychotherapie, Steinheilkunde, Cosmo-Energetic, Quanten-Heilung und russische Heilmethoden, Bereiche, in denen sie auch mit Seminaren tätig ist.
An unsere Gäste/Nichtmitglieder: Halbtagsbeitrag: 10 € – Fragen, Anmeldungen, Informationen zum Seminartag bei Heinz Josef Rademacher unter 02161 / 581021.


nachmittags 14.00 – 17.30 Uhr
Ho’oponopono – Grundlagen in Theorie und Praxis
Ho’oponopono ist eine zwischenzeitlich weit bekannte enorm wirkungsvolle Methode aus Hawaii, um innere und äußere Probleme zu lösen, und Beziehungen auf allen Ebenen zu heilen. In diesem Seminar berichten die Referenten über die theoretischen und praktischen Grundlagen mit anschaulichen Bespielen und beeindruckenden Übungen zu diesem Friedensritual. Aus der Weisheitslehre Huna entstanden, lernt man mittels Ho’oponopono, sich und anderen zu vergeben: „Erfahren Sie, wie Sie mithilfe von Vergebung, z.B. Beziehungsprobleme, Streit und Selbstvorwürfe auflösen und sich gleichzeitig wieder mit der Quelle aller Kraft in Ihrem Herzen verbinden können.“
Referenten: Ulrich Emil Duprée und Andrea Bruchačova/ Sosberg / Hunsrück
Autoren von herausragenden Büchern zu diesem und artverwandten Themen, bereits in neun Sprachen übersetzt. Beide Referenten widmen sich seit 25 Jahren der spirituellen Persönlichkeitsbildung.
An unsere Gäste/Nichtmitglieder: Halbtagsbeitrag: 10 € – Fragen, Anmeldungen, Informationen zum Seminartag bei Heinz Josef Rademacher unter 02161 / 581021.
::AGR-Webseite – www.geobiologie-rheinland.de
::Der Weg nach Schleiden-Gemünd/Eifel – Landkarte


Wir wünschen dem Arbeitskreis viel Erfolg bei der Veranstaltung!
Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK),
stellvertretend Frank Peters und Ed Vos

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17.6.2016 – UFO-Studiengruppe Hannover

Freitag, 17. Juni 2016 0:25

ufo-studiengruppe_hannover.jpgVeranstaltung der
UFO-Studiengruppe Hannover
(37 Jahre – 1979-2016)

Treffpunkt ist das Freizeitheim am Lister Turm, Waldseerstr. 100, 30177 Hannover. Die Treffen finden an jedem 3. Freitag im Monat von 19.00 – 22.00 Uhr statt. Räume: Die Vorträge finden in den Räumen 27 (2. Etage), 16 (Erdgeschoss), 20 und 22 (1. Etage) – siehe Hinweistafel im Eingangsbereich – (ggf. beim FZH-Mitarbeiter erfragen)


Freitag, 17. Juni 2016, 19.00 Uhr
„Werden wir durch unbekannte Mächte fremdbestimmt?“

Referent: Reiner Elmar Feistle – Unkostenbeitag: 5,- Euro


Bereits seit 1956 existiert die UFO-Studiengruppe Hannover, die seit 1979 von Ruth Bäger geleitet wird. Sie erteilt auch gerne weitere Auskünfte unter Telefon 0511-319657 (AB).

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Kornkreise, Fälschung oder Phänomen? (1)

Mittwoch, 15. Juni 2016 9:15

Im Laufe der Jahre konnte man sehen, dass diese Feldzeichen unsere Gesellschaft auf eine sublime Weise beeinflussen. So umstritten sie sind, wirken sie durch ihr andauerndes Erscheinen über viele Jahre in die Gesellschaft hinein. So viel sich Fälscher als Trittbrettfahrer dieser Bewegung auch bemühen, sie scheitern, weil deren Schöpfungen Totgeburten sind. Es sind sehr oft augenscheinlich unwirksame Gebilde, die der Oberfläche des Zeitgeists entspringen und daher vom Publikum instinktiv früher oder später aussortiert werden, auch wenn sie sich lange dort halten mögen. Sie wirken nicht auf Dauer, finden oft keine Beachtung, die länger als einen Sommer andauern. Es gibt Kornkreisforscher die behaupten, dass einige Fälschungen nachträglich wie von Geisterhand sinnvoll korrigiert wurden. Ich möchte mich dieser Einschätzung anschließen. Es gibt da und dort Schöpfungen des menschlichen Geistes, die eine weiterreichende Wirkung ausüben, doch sind sie rar und prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden. Die Höhe des Geistes der überwiegenden Masse an Fälschern unterschreitet den Durchschnitt so weit, dass man oft sofort erkennt, wer sich da zu schaffen machte. Die Mühe und der Schweiß solcher Missgeburten ist ihr Aufwand nicht wert. Dennoch wird diese schweißtreibende, oft gefährliche Arbeit weitergeführt, denn der Wahn, der diese Leute antreibt ist unbesiegbar. Einstein sagt daher zu Recht (Zitat)
„Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind.
Der Kosmos und die menschliche Dummheit.
Beim Kosmos bin ich mir nicht ganz sicher.“

Ganz entspannt sehe ich der weiteren Entwicklung dieses Phänomens entgegen. Derzeit halte ich den überwiegenden Anteil der Kornkreise für Fälschungen. Wirkung entfaltet auf Dauer und am Ende nur die Wahrheit. Bachs Musik blieb nach seinem Tod über einen Zeitraum von ca. 300 Jahren unbeachtet, doch dann und bis heute setzten sich seine Schöpfungen zu weltweiter Bekanntheit durch. Die Embleme der Kornkreise sind, sofern sie Wahrheit besitzen von großer Wirkung. Wir sollten sie daher unverändert belassen und so genau als möglich rekonstruieren. Was sie bedeuten ist mir im Laufe der Jahre klarer geworden und nicht in einem Satz erklärbar. Manche Kornkreise scheinen so simpel, dass man sie mit den gewöhnlichen Gegenständen des täglichen Gebrauchs verglich. Man spricht von Radkappen, Flaschenverschlüssen, Werbeartikeln. Es sind aber nicht diese Gegenstände, die unwert sind, sondern ihre Art der Betrachtung. Wenn ein Mensch heilige Geometrie, die oft sehr einfach scheint in den alltäglichen Gegenständen banalisiert, so ist es die Betrachtungsweise, die das bewirkt, nicht die Sache an sich. Solche Banalisierungen fallen unmittelbar auf den Betrachter zurück. Das Dreieck ist sowohl als Verkehrszeichen am Straßenrand, wie auch als göttliches Auge in vielen Kirchen dargestellt. Der Betrachter entscheidet über Bedeutung und Stellung in seiner Welt und legt damit den persönlichen Horizont fest. Die Wahrnehmung der Welt, im Gegensatz zum persönlichen Horizont, gelingt nur durch Überwindung des eigenen (Vor-)Urteils.
Kornkreise haben sich im Laufe ihrer jüngeren Geschichte schubweise verändert. Die Aufmerksamkeit, die ihnen in den Jahren nach 1980, durch Colin Andrews und Pat Delgado zuteil wurde, brachte die erste Veränderung. Aus bloßen Kreisen wurden die ersten Symbole. Meist nur Ringe und einige periphere Kreise. Gegeben hatte es das Phänomen schon Jahrhunderte vorher, wie von Andreas Müller in seinen Büchern eindrucksvoll zeigte: Phänomen Kornkreise
Das Geständnis der beiden Rentner Doug and Dave spiegel.de, war aus zwei Gründen irrelevant. Erstens entstanden in diesen Jahren so viele Kornkreise, dass diese Beiden mit der Zahl an Eigenschöpfungen völlig überfordert gewesen wären und zweitens wiesen die beiden Autoren Andrews und Delgado schon zu viele Echtheitsmerkmale nach und schilderten paranormale Phänomene, dass das Geständnis der beiden Alten zwar eine willkommene Schlagzeile hergab, aber mehr wohl kaum. Mit dem Kornkreis bei Barbury Castle und einigen der ersten Langpiktogramme, war die Erklärung als Wetterphänomen durch Terence Meaden, obsolet. Die Langpiktogramme wurden zunehmend durch komplexere Darstellungen ersetzt.
Maßgabe für die Echtheit des Phänomens, waren und sind nicht einige spektakuläre Sichtungen, wie die Balls of Light (Lichtkugeln) und das umstrittene Video, um die Entstehung eines Kornkreises, Oliver´s Castle
sondern die Arbeiten des Biophysikers William C. Levengood: openminds.tv und Nancy Talbot: bltresearch.com


Inhaltsverzeichnis zu Kornkreise, Fälschung oder Phänomen?
Teil 01 – Feldzeichen … Kornkreise
Teil 02 – Aspekte der Dualität – Die Idee der Dualität
Teil 03 – Spuren in der Geschichte
Teil 04 – Dualität gründet auf Dreiheit
Teil 05 – Die Spiegelsymmetrie
Teil 06 – Logos
Teil 07 – Der Kornkreis

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (5)

Montag, 13. Juni 2016 9:00

FOHAT
Ich habe die Zusammenhänge in eine einzige Grafik (Abb. 1, unten) gelegt, um die geballte Kraft dieser Zusammenhänge klar zu machen.
FOHAT
Sie beruhen auf den gezeigten einfachsten Proportionen. Ich wusste vor dem Erscheinen dieses Mandala selbst nicht, wie man auf diese simple Weise so viele bedeutende Proportionen unter einen Hut bringen kann. Es war, wie immer bei dieser Art von Gras- oder Kornkreis eine Überraschung und eine Innovation. Man findet:
1. Die Quadratur des Kreises in Fläche
2. und Umfang,
3. sowie die Proportionen der großen Pyramide zu Gizeh und
4. weitere interessante Zusammenhänge, über die zu sprechen,
4. hier nicht der Ort ist
Ich will den Satz: FOHAT ist Zahl, die aus der Nichtzahl hervorgeht, Zahl und Nicht-Zahl, stehen zueinander in Beziehung, wie der Durchmesser zum Kreis erklären. FOHAT=Nicht-Zahl, ist der Kreis. Zahl, ist der Durchmesser. Das Verhältnis zwischen beiden ist die Zahl PI, eine Transzendente Zahl. Elohim der Bibel ist nicht gleichbedeutend mit Jehovah. Die Bibel ist nicht so eingleisig, wie von den modernen Theologen angenommen. Eine Erläuterung dazu ist im Buch „Zahl Seele Kosmos“ zu finden. Das Verhältnis zwischen Kreis und Durchmesser hat auch einen mystischen Aspekt. Franklin-Merrel Wulff spricht im Zusammenhang mit seinem Erleuchtungserlebnis davon, dass der Kreis als inkommensurable Größe jene Transzendenz verkörpert, die dem Menschen per Se verschlossen bleibt und die nur im Erlebnis der Erleuchtung fassbar wird. Leider ist der Originaltext nicht mehr im Internet verfügbar. Es gibt ihn aber in Auszügen noch in einigen Foren z.B. allmystery.de
Für die Quadratur des Kreises konnte man die von Archimedes im 3. Jahrhundert v. Chr. schriftlich niedergelegte Näherung 22/7 verwenden. Diese Näherung benutzte Franco von Lüttich. Um 1050 in seinem Werk „De quadratura circuli“ erneut.
Zitat: Infolge eines verstärkten Interesses für die antike Mathematik im christlichen Europa ab etwa dem 11. Jahrhundert entstanden etliche Abhandlungen über die Quadratur des Kreises, jedoch ohne dass dabei wesentliche Beiträge zur eigentlichen Lösung geleistet wurden. Als Rückschritt zu betrachten ist, dass im Mittelalter der Archimedische Näherungswert von 22/7 für die Kreiszahl lange Zeit als exakt galt. (1)
Man darf davon ausgehen, dass Da Vinci diese Näherung kannte. Die folgenden Hinweise legen nahe, dass er in seiner Skizze des Vitruvianischen Menschen darauf anspielte. Die Näherung 22/7 haben auch die Erbauer der großen Pyramide zu Gizeh verwendet.
Eine Quadratur des Kreises, die ein umfangsgleiches Quadrat erzeugt kann leicht bewerkstelligt werden. (Abbildung oben). Nimmt man für den Kreisumfang die Näherung 22/7 (Kreisdurchmesser = 1), so muss ein Quadrat mit diesem Umfang, bei vier gleichen Seiten, ein Viertel von 22/7 betragen. Das wäre 22/28, gekürzt 11/14.
14_TeileDie Zeichnung 2 (links) zeigt die einfache Operation, um ein Umfangsgleiches Quadrat zu zeichnen. Man teile den Durchmesser in 14 Teile und verwende davon 11 als Seite eines Quadrats (Abb. 1).
Das einsame Genie musste nun sehen, wie weit man dieses Quadrat nach oben schieben muss, um es mittig überden Nabel zu bringen. Dazu musste man die in Abb. 1 gezeichnete Teilung noch einmal dritteln. Rechnerisch wird aus 1/14 = 3/42 um 1/42 also muss nach oben geschoben werden. Grafisch berührt das Quadrat dann ziemlich genau den Kreis. Das musste dem genauen Zeichner Da Vinci aufgefallen sein. Da sich sein dargestelltes Quadrat um 1/42 darunter befindet und beide zentrisch liegen, ist die Quadratseite um 2/42-tel größer. Das kleine Quadrat war 11/14, erweitert 33/42, das gezeichnete 35/42, der Kreisdurchmesser 42/42. Die Proportionen lauten nun:
Kreisdurchmesser (42) zu umfangsgleichem Quadrat (33). 42/33 = 3×14//3×11 = 14/11
Gezeichnete Quadratseite (35) zu Kreisdurchmesser (42). 35/42 = 5×7/6×7 = 5/6
Wenn Sie diese Rechnung, nicht nachvollziehen mögen, sehen sich die folgende Abb. 3 an.
Da_Vinci
Das gelbe Quadrat wurde in Da Vincis Vitruvianischen Menschen nicht gezeichnet. Es ist hypothetisch und entspricht einer Näherung der Quadratur des Kreises auf Basis der Näherung für PI~22/7. 22/7 wurde durch Archimedes erstmals schriftlich niedergelegt und im Spätmittelalter neu entdeckt. Man darf davon ausgehen, dass sie Da Vinci bekannt war.
Dass Da Vinci mit der Quadratur des Kreises befasst war, das zeigt das folgende Zitat: „Ich aber quadriere den Kreis“
Klaus Schröer und Klaus Irle verfassten ein Werk mit gleichem Titel „Ich aber quadriere den Kreis“, verlegten sich jedoch auf wesentlich komplexere Konstruktionen.
Sie wiesen zweifelsfrei nach, dass der Meister aus Italien sehr intensiv nach der Quadratur des Kreises suchte und mit obigem Zitat den Erfolg kund tat. Sie vermuteten ebenfalls eine durch das Genie verborgene Konstruktion einer Kreisquadratur.

FOHAT_1


Quellenverzeichnis:
(1) Quadratur des Kreises im Mittelalter


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.6.2016 – Kornkreise in Krasnodar / RUS

Montag, 13. Juni 2016 1:44

Krasnodar
Dmitry Dalenkin© – Kornkreise nahe der Stadt Krasnodar, Süd-Russland

AKTUELL – 8.6.2016 – Znamenskiy, Region Krasnodar
linksdrehendDer lokale südrussische Fernsehsender „Krasnodar“ berichtet über eine Kornkreisformation in einem Weizenfeld am östlichen Stadtrand der russischen Großstadt Krasnodar (830.000 Einw.). Die Formation beim Dorf Znamenskiy in der Region Krasnodar besteht aus zwei unterschiedlich großen Kreisen. Der größere berührt mit seinem Umfang den kleineren. In beiden Kreisen liegen die Weizenähren linksdrehend, also gegen den Uhrzeigersinn am Boden. Ein Vertreter der Forschungsgruppe „Kosmopoisk“ Valentine Leontjew berichtete dem Internet-Portal „Kuban 24“, dass Experten die Echtheit der Symbole bezweifeln. „Die Formation ist sehr einfach und schlampig hergestellt worden, dabei wurden viele Ähren zerquetscht…“. Wie „Kuban 24“ weiter berichtet, soll in der Region noch im Juni eine Beobachtungsstation von UFOlogen eingerichtet werden, um das Auftreten von Kornkreisen zu beobachten und zu dokumentieren. Das Gebiet rund um Krasnodar tauchte in den letzten Jahren immer wieder einmal im Bereich der grenzwissenschaftlichen Medien auf, wenn es sich um Kornkreise oder UFO-Sichtungen handelte. In Süd-Russland gilt Krasnodar bereits seit langem als Pendant zur amerikanischen Area 51 in der Wüste Nevadas. Die Kornkreise allerdings, die in den letzten Jahren in der Region Krasnodar entdeckt wurden, waren allesamt sehr simpel und oft handelte es sich dabei auch nur um großflächige Windbrüche.
::Weitere Bilder und Informationen in russischer Sprache
KrasnodarMedia.su + Kubnews.ru + Kuban.kp.ru

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (4)

Samstag, 11. Juni 2016 9:00

Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Es gibt nun zwei Möglichkeiten einen Kreis in ein Quadrat umzuwandeln. Das Quadrat, dass den gleichen Umfang wie der Kreis hat, nennt man umfangsgleiches Quadrat. Aber ebenso gibt es ein Quadrat, dass die gleiche Fläche besitzt, es ist das flächengleiche Quadrat.
Zweierlei_Quadraturen

Die beiden Quadrate in der nächsten Abbildung sind Näherungen beider Kreisquadraturen.
umfangreiches_Quadrat

Die nun entstandene harmonikale Figur zeigt folgende Abbildung:
Naeherungskonstruktion

Einen weiteren Zusammenhang mit der Quadratur des Kreises zeigt die folgende Figur:
Gizeh
In der Abbildung (oben) habe ich das Maß 4/3=1,33333… mit 42 malgenommen. Dadurch entstehen ganze Zahlen und es wird die Breiten-, Höhen-Proportion der Pyramide zu Gizeh deutlich. Ich erwähnte bereits, dass auch sie ein Monument der Quadratur des Kreises darstellt.
Das geballte Auftreten solcher Zusammenhänge, wie sie hier vorliegen kennt man von den alten Megalithbauten, den Pyramiden und einigen antiken Tempeln.
Dieses vorliegende Emblem hat, wie viele Kornkreise, eine ihm eigene harmonisierende Wirkung aufgrund seiner Geometrie. Es macht wenig Sinn und zerstört die Wirkung, wenn man diese Zeichen durch eingängige triviale Symbole ersetzt, um sie verständlicher oder plakativer zu machen. Jedes Zeichen besitzt eine ihm eigene Wirkung. Diese Wirkung besteht auch und besonders dann, wenn der Intellekt dabei unbeteiligt bleibt. Das wussten die Buddhisten Indiens und nannten solche Zeichen Yantra.
Als C.G. Jung feststellte, dass diese und viele andere Zeichen und Symbole in vielen Träumen seiner Patienten in immer gleicher Form wiederkehrten und er sie ebenso in vielen Weltgegenden und fremden Kulturen entdeckte, nannte er sie Archetypen.


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.6.2016 – Kornkreis in Vanzaghello / I

Donnerstag, 9. Juni 2016 12:30

cerchio_grano
Kornkreisformation bei Vanzaghello in der Provinz Mailand

8.6.2016 – Vanzaghello – Die Online-Zeitung „Milano Today“ berichtet über den ersten Kornkreis des Jahres 2016 in Italien. Die Formation besteht aus einem großen Zentralkreis, der von 6 Ringen und 6 Halbringen umsäumt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass in dieser Region Kornkreise entdeckt werden, zuletzt im Jahr 2013 in Bienate, nur wenige Kilometer entfernt. „Milano Today“ vermutet hinter dem neuen Design die gleichen Hersteller.

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (3)

Donnerstag, 9. Juni 2016 9:00

Die Feinstruktur des Graskreises
Dieses Zeichen ist alles andere als ein Präzisionswerk.

Abb.1
Abbildung 1

Die peripheren Kreise sind perspektivisch bedingt, kleiner im Hintergrund, größer im Vordergrund. Diese Unterschiede tarierensich in der Mitte gegenseitig aus, Abb. 1.
Eine Analyse gelingt nur dann, wenn man annimmt, dass sich die vier peripheren Kreise ganzzahlig in den Zentralkreis fügen. Die vier umgebenden Kreise sind dann entweder 1/6, 1/7, oder 1/8 des großen Kreisdurchmessers.

Abb.2
Abbildung 2

Die Vergrößerung, Abb. 2 zeigt, die vier kleinen Kreisdurchmesser betragen vermutlich 1/7 des großen Kreises. In allen weiteren Darstellungen wurde der Einfachheit halber der Zentralkreisdurchmesser = 1 gesetzt.

Kann man denn überhaupt eine geometrische Analyse durchführen?
Natürlich können wir nicht wissen, ob die Vermutung richtig ist. Die Ergebnisse sind allerdings so verblüffend, dass ich sie dennoch darstellen will. Ja, man mag davon ausgehen, dass eine präzisere Darstellung überhaupt nicht erforderlich sei, weil diese Proportion von Hauptdurchmesser zu Nebenkreisdurchmesser von 7 zu 1 so interessante Ergebnisse liefert, dass man am Ende nicht mehr daran zweifeln möchte, diese Annahme sei richtig. Die Idee wurde übermittelt. Mag man es anzweifeln, so muss ich darauf hinweisen, dass die Idee zur folgenden Darstellung, diesem unpräzisen und wagen Gebilde zu verdanken ist. Sie könnte vielleicht ebenso beim Betrachten einer Blume entstanden sein. Nun diese entstand beim Betrachten dieses Graskreises und ergab so etwas wie ein Mandala, das eine harmonische und harmonikale Idee transportiert. Meine erste und tragende Idee aufgrund der bloßen Erscheinung dieses Graskreises war das Problem der Quadratur des Kreises. Ob Intuition oder fixe Idee, mag der Leser selbst bewerten.
Die Quadratur des Kreises stellt eine so bedeutende Problemstellung dar, dass ihr Ausdruck sprichwörtlich für unlösbare Probleme wurde. 1882 wurde durch den Mathematiker Ferdinand von Lindemann bewiesen, dass eine mathematisch exakte Lösung nicht möglich ist.
Siehe auch: Quadratur des Kreises
Diese Epoche des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts kündigte einen Paradigmenwechsel an, der sich nicht zuletzt mit Lindemanns Beweis, der seit Jahrtausenden gesucht wurde, ankündigte. Die Menschheit erwachte mit zunehmender Geschwindigkeit in das neue Zeitalter des Wassermann. Dieses Zeitalter in dem wir uns heute befinden ist kein Ende, sondern ein Beginn. Althergebrachte Ansichten werden durch neue ersetzt, was für viele den Anschein erweckt, wir stünden vor einem Untergang. Menschen flüchten sich in Verschwörungstheorien, um in einer Zeit Halt zu finden, in der sich alles im Umbruch befindet.
Die Mathematik der Quadratur des Kreises beinhaltet jedoch alte, universelle Ideen, welche die Zeiten überdauern. Viele Kornkreise können diese alten, jedoch alle Zeiten überdauernden Ideen übermitteln. Vielleicht liegt darin ihre Botschaft.
Das alte Ägypten hinterließ uns mit der großen Pyramide bei Gizeh den in Stein gehauenen Wurf einer solchen Näherung an die Quadratur des Kreises. Eine Näherung, die sowohl den Goldenen Schnitt, wie eine Näherung an die Kreiszahl PI enthält. Genauer gesagt ist sie die Zirkulatur des Quadrats.
Symbolhaft steht der Kreis für das Göttliche, die Unendlichkeit, das Jenseitige, das Vollkommene, während das Quadrat Sinnbild für die Erde ist. Das zeigt sich auch in der Mathematik des Kreises. Das Verhältnis zwischen Umfang und Durchmesser eines Kreises ist eine Transzendente Zahl:
PI = 3,14159…
Diese Zahl heißt Transzendent, weil sie nicht durch eine mathematische Gleichung darstellbar ist. PI ist gewissermaßen nicht von dieser Welt. Das wurde durch Lindemann erstmals bewiesen.
Die Pyramide wurde über einem Quadrat errichtet, während der Kreis um ihre Spitze, mit der Höhe als Radius, den umfangsgleichen Kreis ergibt. Das Quadrat ist also baulich Substanz geworden, während der Kreis betrachtend gedacht, oder konstruiert erst erschaffen werden muss. Der Beschauer zirkuliert also das Basisquadrat und kommt so zur Umwandlung des Quadrats in einen Kreis. Symbolhaft wird Substanz in Geist gewandelt, wie in der Alchemie Blei in Gold verwandelt werden sollte.


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

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8.4.2016 – Der Hoevener Graskreis (2)

Montag, 6. Juni 2016 21:00

Abb. 1 + 2 zeigen zwei Beispiele engl. Kornkreise aus den 80er Jahren:
CradleHillSeafordAlfrestonWestSussex
Abb. 1: Kornkreis am Cradle Hill bei Seaford in West Sussex, 7. Juli 1984
LongstockAndoverHampshire
Abb. 2: Kornkreis bei Longstock/Andover in Hampshire, England, 31. Juli 1985

Die erste Reaktion auf solche Erscheinungen war der Gedanke: Hier haben sich Witzbolde ans Werk gemacht. Diese und ähnliche Gedankengänge sind Teil der Geschichte der Kornkreise. Andrew Collins und Pat Delgado haben ihre Erfahrungen und Gedankengänge im ersten Werk über Kornkreise niedergelegt.
Pat Delgado und Colin Andrews: „Kreisrunde Zeichen“, Eine Untersuchung des Phänomens der spiralförmig flachgelagerten Bodenmuster in Kornfeldern, 1989.
Das Buch ist eine eindrucksvolle Sammlung von Berichten über paranormale Phänomene im Umfeld von Kornkreisen mit zahlreichen Berichten, die dem Leser zeigen, dass das Phänomen „Kornkreise“ existiert.
Danach setzte ein beispielloser Kampf um dieses Phänomen ein, das in seinen Kontroversen die ganze Vielfalt der menschlichen Natur wiederspiegelt. Für mich galten Kornkreise bis etwa 2009 als Werk von Irren, die keine Mühen scheuen, um sich in Szene zu setzen. Die zunehmende Komplexität ließ mich zweifeln und schließlich begann ich mich eingehender damit zu beschäftigen. Die intensive Auseinandersetzung mit den Hintergründen des Phänomens, die Übereinstimmung mit privaten unveröffentlichten geometrischen Skizzen einiger bis heute als rätselhaft geltender Kornkreise, schließlich der Nachweis biologischer Anomalien, haben mich vom Phänomen Kornkreis überzeugt. Dabei habe ich die kritische Distanz nie verloren. Ich kenne die Geschichte der Kornkreise, die Einwände, die Instrumentalisierung durch die Presse, das Pro und Kontra der Befürworter und Gegner, das Versteckspiel der Fälscher. Meiner Schätzung nach sind heute etwa 90% aller Kornkreise Fälschungen. Jedoch diese ersten Kornkreise wurden nicht allesamt von den beiden zwei Rentnern Doug and Dave hergestellt, wie der SPIEGEL-Artikel nahelegt „Eine Frage der Ähre“.
Die beiden Rentner gaben zu, im Laufe vieler Jahre hunderte von Kornkreisen gefälscht zu haben. Dass es in den in Frage kommenden Jahren einige Hundert dieser Erscheinungen binnen eines Jahres gab, wird in dem Artikel unterschlagen. Es würde die Stimmung, die ein solcher Artikel erzeugen sollte erheblich beschädigen. Ob die beiden emsigen Kneipengänger auch die Fähigkeit hatten Halme zu biegen, wie von Delgado und Andrews, beim Inspizieren von Kornkreisen immer wieder beschrieben, mag man bezweifeln. Ob sie daran dachten Embleme griechischer Philosophie ins Korn zu drücken? Die Presse hatte das Phänomen zunächst jedenfalls bereitwillig ernst genommen, was die Auflagen enorm steigerte. War die Angelegenheit dann auf ihrem Höhepunkt, musste eine neue Sensation her. Mit dem Geständnis der beiden Rentner konnten die Auflagen erneut hochgetrieben werden. Damit war die Sache dann auch „pressetechnisch“ erledigt.
Es gibt zahlreiche Belege für die nicht menschliche Abkunft vieler Kornkreise, bis in die Gegenwart. Die Folgenden sind lediglich herausgegriffene Exempel:
1. Die Nachweise durch Nancy Talbot bltresearch.com
2. Der Videobeweis vom 7. Juli 2007, dokumentiert durch Gary King.
2. greatdreams.com und youtube
3. Zwei Kornkreise, die 60 Tage vorher, die Verleihung von Nobelpreisen
3. dokumentieren.
Ich könnte die Reihe fortsetzen und zu jedem dieser Kornkreise interessante Analysen liefern, die den Interessierten alleine durch ihre Schlüssigkeit überzeugen.
Prinzipiell ist eine Sache so wie sie ist. Für Kornkreise gilt das ebenso wie für Radkappen oder Blumen. Die Gegenstände unserer Wahrnehmung spiegeln per se und prinzipiell den Wahrnehmenden zurück. Der Skeptiker trägt seine Skepsis ebenso mit sich herum, wie der Gläubige seinen Glauben. Alles liegt im Auge des Betrachters. Weder ist ein Skeptiker durch gute Argumente zu überzeugen, noch ein Gläubiger von seinem Glauben abzubringen. Die Neutralität wissenschaftlicher Unvoreingenommenheit ist zwar ein seltenes Ereignis, aber die einzige Möglichkeit des Fortschritts.
Abbildung_3Was die Sache an und für sich betrifft, so sind viele dieser Kornzeichen Embleme der seit Jahrhunderten überlieferten und heute vollkommen vergessenen Tetraktys (griechisch, Vierheit) der Pythagoreer, bei der sie ihren Treueschwur leisteten und von dem sie sagten, sie sei: Quell der immer strömenden Natur

Siehe: Zahl Seele Kosmos


Inhaltsverzeichnis zum Hoevener Graskreis vom 8.4.2016:
Teil 01 – Anmerkungen zum holländischen Graskreis …
Teil 02 – Kreisrunde Zeichen
Teil 03 – Die Feinstruktur des Graskreises
Teil 04 – Umfangsgleiches und flächengleiches Quadrat
Teil 05 – FOHAT

Thema: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise 2016, Müller, R. U., Spirituelles | Kommentare (0)