Das Kreuz mit den Geomantien (8)

8) Geomantische Zonen verschwinden nachts

Das dürfte wohl die radikalste Aussage sein, die je im Zusammenhang mit Geomantien geäussert wurde. Wie sind wir drauf gekommen? Jedenfalls nicht gleich, denn Rutengänger arbeiten gewöhnlich nicht nachts.
In der gleichen Gruppe hatten wir uns die sogenannten „Lichtwasserpunkte“ (LWP) angesehen, die auch in den österreichischen Arbeiten erwähnt werden. Unter günstigen Konstellationen treten LWP zusammen mit den geomantischen Zonen (GZ) auf, z.B. wenn diese von den Kirchturmspitzen her den Erdboden berühren. Es sind dann Ministellen, Punkte also. Das Original Lichtwasser und auch diese LWP wären ein eigener Artikel, den besser P. Hieronymi schreibt. Aus Vergleichen mit gutem Wasser unter Lichteinfluss ergab sich, dass die vorgegebenen Lichtwasser Qualitäten unter bestimmten Voraussetzungen auch im Wasser sein können. Und wenn man es daheim nachts untersucht, dann fehlen die besonderen Eigenschaften. Im nächsten Schritt fehlten nachts auch die LWP bei den Kreuzen und nebenbei ergab sich, dass unsere GZ im Dunkeln genauso weg waren. Unsere GZ und die LWP sind also vom Tageslicht abhängig, so sehr, dass sie bei Regen und stärkeren Eintrübungen bereits schwächeln. Wir bleiben bei den GZ, die nächsten Bilder kann der Leser selbst testen. Überzeugender wird es, wenn er vor Marterln oder an Kirchen die 7,11er und die 9,92er GZ auch mal nachts beobachtet.
Im Bild (N1) wird eine 7,11er GZ erzeugt, weil es oben gleiche Balkenlängen hat. Das Bild (N2) zeigt wegen ungleicher Balkenlängen eine 9,92er GZ. Auf den Nachtbildern daneben gibt es aber diese GZ Strahlen nicht mehr. Dabei ist es unerheblich, ob man mit den Original kapazitiv rechtsdrehenden Einstellwerten (KR EW) nach Bongart arbeitet oder meine Einstellwerte (EW) mit weiteren Kommastellen verwendet. Es sind auf den Nachtbildern auch keine umhüllenden EW in induktiv unipolar (IU) (Bilder 5, 6). Selbst mental mit Pendel oder Rute, immer das gleiche Ergebnis, nachts war nichts zu finden.
(So ein „nachts Verschwinden“ ist Herrn Mehringer bei einer sogenannten „Heiligen Linie“ im Vatikan auch schon mal aufgefallen: „mit einsetzender Dämmerung in Rom erlischt die 5,35 KR und am Morgengrauen taucht sie wieder auf.“)

N1
N2

Das fasse ich zusammen:
Das Ergebnis hat weitreichende Folgen. Von Kreuzen ausgehende konstante Verbindungen zu anderen Kreuzstellen wird es wegen der nächtlichen Stopps nicht geben. Selbst wenn trotzdem weite GZ-Verbindungen bestünden, müssten sie täglich mit der Sonne neu aufgebaut werden. Woher die dazu erforderlichen Energien kommen, bleibt ein Rätsel. So eine Energie Versorgung müsste untersucht werden und wird bei Kilometer weiten Verbindungen ganz unwahrscheinlich. Veröffentlicht werden aber Entfernungen bis zu Hunderten von Kilometern. Unsere Erkenntnis war, wenn etwas im Kleinen nicht funktioniert, wird es in grösseren Dimensionen erst recht nicht klappen. Und trotzdem, nichts ist endgültig.
Sicher, wenn wirklich alte Kultstellen mit christlichen Kreuzen bestückt sind, dann besteht ein anderes Potential. Solche Fälle, wenn also die GZ nicht von Kreuzen stammen oder die der Kreuze nur mitlaufen, werden erst in den nächsten Kapiteln behandelt. Aus der puren Präsenz einer 9,92er GZ dem Platz aber einen steinzeitlichen Ursprung zuordnen und der 7,11er eine keltische Kultstätte, ist nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vertretbar.

::Der AutorHorst Grünfelder


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 01 – Einleitung und Aussage
::Teil 02 – Begrenzte Reichweiten
::Teil 03 – Wie sehen diese Geomantien aus?
::Teil 04 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt a) Feldkreuze
::Teil 05 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt
::Teil 05 b) Kreuze auf Turmspitzen
::Teil 06 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt c) Im Altarbereich
::Teil 07 – Geomantien werden von Kreuzen erzeugt
::Teil 07 d) Zusammenfassung
::Teil 08 – Geomantische Zonen verschwinden nachts
::Teil 09 – Eine Kirche hoher geistiger Bedeutung
::Teil 10 – Wieso können Kreuze das?
::Teil 11 – Was bedeuten die artverwandten Strahlen für einen Baum?
::Teil 12 – Taulas erzeugen baumverwandte geomantische Zonen
::Teil 13 – Nuraghen mit ähnlichem Potential

Datum: Samstag, 15. Juli 2017 8:00
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Geomantie, Grünfelder, Infofelder, Radiästhesie Trackback: Trackback-URL
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