Demnächst in Frieden (5/7)

Kramer1
Ein MindWalking-Blick auf die Zukunft
von Dipl.-Psych. Rolf Ulrich Kramer

Atlantis, ein globales Trauma
Damit kommen wir zum eigentlichen Anliegen dieses Artikels. Seit Menschengedenken fallen die Völker rund um den Erdball immer wieder auf diesen oder jenen Gröfaz und dessen Welteroberungswahn hinein: Es begann mit den Persern, Griechen, Römern und Hunnen. Ging weiter mit der Ausbreitung des Islam bis nach Indien und Spanien, immer gekontert vom katholischen Herrschaftsanspruch mit seinen Kreuzzügen. Anschließend Columbus und die Seeherrschaft der Spanier, Engländer, Holländer, Portugiesen, Franzosen. Die Kartographierung der Welt und deren Inbesitznahme in Form von Kolonien. Schließlich, nach Zusammenbruch der Kaiserreiche in China und Europa sowie zwei Weltkriegen, die Verdichtung der Macht im Kalten Krieg zwischen nur noch zwei Parteien, Amerika und Russland. Nukleare Aufrüstung. Kuba, die Schweinebucht; der Atomkrieg droht.
Wie kommt es zu solcher Machtakkumulation, die letztlich auf den globalen Suizid abzielt? Sie ist die Dramatisierung eines kollektiven Traumas, die Fortführung uralter Gewohnheitsbilder.
Bei kollektiven Traumatisierungen entstehen Archetypen. Archetypen sind „Urtypen“, d. h. Gestalten aus traumatischen Urerlebnissen. Beispielsweise war für die deutsche Nachkriegsgeneration „der Russe“ ein Archetyp des Schreckens. In vielen Teilen der Welt sind „der Nazi“ und das Hakenkreuz als Archetypen verankert. Erblickt man ein Hakenkreuz, so eröffnet sich einem ein riesiges, zu Emotion und Aktion hindrängendes morphisches Assoziationsfeld.
Die größte kollektive Traumatisierung, die die Menschheit je in ihrer Gesamtheit erlitten hat, ist die Zerstörung von Atlantis. Immer wieder (und nicht nur in MindWalking-Sitzungen) stoßen Menschen auf Erinnerungsbilder aus jener Zeit. Manche sind dem kollektiven Speicher entnommen, andere wurden persönlich erlebt. Inhaltlich ergänzen sie sich.
Vergleichsweise ist das etwa so, als erzählten in 10.000 Jahren wiedergeborene Menschen von ihren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. So unterschiedlich die Erinnerungen ausfallen mögen, hätten sie doch eine deutliche Gemeinsamkeit. Einen Psycho-Archäologen der Zukunft würde die zu dem berechtigten Schluss führen, es müsse sich um ein ganz bestimmtes, fest umrissenes Geschehnis aus grauer Vorzeit handeln.
Zusammengefasst ergeben die MindWalking-Sitzungsbefunde folgendes Bild: Atlantis war keine Insel im Atlantik, wie Platon vermeinte, vielmehr war die gesamte Erde ein einziges Atlantis. Die Regierung bestand aus fähigen Weisen und Sehern; Telepathie und weiße Magie nutzte man für medizinische und prophetische Zwecke, Energiebündelung mithilfe von Kristallen sowie Psychokinese für die Bautechnik und den Antrieb von Raumfahrzeugen. Charakteristisch war der Bau von Pyramiden.
Die Zerstörung von Atlantis hatte das Ausmaß einer Erdvernichtungskatastrophe. Außerirdische Kräfte führten aus politischen Motiven eine nukleare Flächenbombardierung großer Gebiete der Erde durch. Es kam zur Vernichtung nahezu allen Lebens, zu kontinentalen Verwerfungen, endlosen Regenfällen, katastrophalen Überschwemmungen, Ascheflug, Verdunkelung und einem nuklearen Winter mit einer Eiszeit im Gefolge (3).
Das blieb im Gedächtnis der Menschheit haften. Die vedischen Schriften des alten Indien sowie die Legenden vieler Kulturen geben davon Kunde (4). Hinsichtlich des Angriffs, des Oberkommandierenden und seiner Flotte kommen Filme wie „Star Wars“ und „Independence Day“ den Erinnerungsberichten aus MindWalking-Sitzungen recht nahe (dies übrigens auch schon vor Erscheinen dieser Filme). Genau auf diesen Anstößen zur Rückerinnerung beruht der bleibende Erfolg von Science-Fiction.

::Der AutorDipl.-Psych. Rolf Ulrich Kramer ist am Sonnabend, den 7. Oktober 2017 Referent der FGK-Veranstaltung in Zierenberg. Sein Thema lautet dann „Erinnerungen an Atlantis – Augenzeugen berichten“.


Literatur:
(1) Rupert Sheldrake, The Science Delusion
(2) Mit Dank an Armin Risi, der sich diesen Ausdruck als Titel für eines meiner Bücher ausdachte.
(3) Hans-Joachim Zillmer, Darwins Irrtum, 1998
(4) Hans-Joachim Zillmer, op. cit. / J. F. Blumrich, Kasskara und die sieben Welten (Die Geschichte der Menschheit in der Überlieferung der Hopi-Indianer), 1985. / Immanuel Velikovsky, Welten im Zusammenstoß, 1951. Velikovsky )


::Inhaltsverzeichnis

::Teil 1 – Eine Welt im Aufbruch
::Teil 2 – Uralte Gewohnheiten verlieren ihre Macht
::Teil 3 – Das Akasha-Feld, ein „Internet der Seelen“
::Teil 4 – Die Menschheit löst sich aus einem alten Film
::Teil 5 – Atlantis, ein globales Trauma
::Teil 6 – Archetypen und außerirdische Akteure
::Teil 7 – Wir stehen am Neuanfang – Und die Zukunft?

Datum: Freitag, 25. August 2017 8:00
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Infofelder, Kramer, MindWalking, Psychologie, Reinkarnation, Spirituelles Trackback: Trackback-URL
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