10.6. – „EPP“-Meditation zum Mittsommer

Weltweite Veranstaltung auf unserem Planeten vom 21. Dezember 2017 bis zum 21. Dezember 2018. Sie begann zur Wintersonnenwende 2017 und endet mit dem gleichen Ereignis 2018. Wir freuen uns über alle Personen und Gruppen, die an den Meditationen für Mutter Erde teilnehmen.

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Die fünfte „Earth Peace Project“ Meditation findet am 21.6.2018 zum Sommersonnenfest von 20.00 bis 21.00 Uhr statt.
Das Sommersonnenfest, auch Mittsommer oder Brachmond genannt, ist ein Wiegenfest der Sonne und ein Fest des Feuers. War die Wintersonnenwende mit vielen Sorgen vor der bevorstehenden kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude am Leben. Die Menschen mussten sich nicht sorgen, die Erde brachte die ersten schönen Früchte hervor und alles roch nach Fülle und Überfluss. Das Land war fruchtbar, die Pflanzen wuchsen, kündeten von reicher Ernte und die Natur lebte verschwenderisch als gäbe es weder Gestern noch Morgen. Die Erdgöttin barg in ihrem Schoß wieder neues Leben und der Sommer füllte die Herzen der Menschen mit sehr viel Glück.
Zum Sommersonnenfest war es ein alter Brauch, riesige Feuer zu entfachen. Die Menschen tanzten drum herum und sprangen als Mutprobe über Flammen und glühende Kohlen hinweg. Das sollte Glück bringen und vor Unheil schützen. Es ist überliefert worden, dass Kinder über das Feuer geworfen wurden, um sie vor Krankheiten zu schützen. Am Ende der Veranstaltung nahmen die Menschen einen glühenden Scheit mit in ihr eigenes Heim um es zu segnen. Das Fest reichte oft tief bis in die Nacht hinein, oft bis der Morgen wieder dämmerte. Je später es wurde desto berauschter wurde gefeiert. Mit Hilfe von Kräutern wurde ein starkes Bier gebraut, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.
Brennende Räder, oft aus Stroh und Heu, wurden entzündet und von Bergen und Hügeln ins Tal gerollt. Vieles ist von diesem alten Brauchtum noch bis zum heutigen Tag erhalten geblieben.
Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Rittersporn, Beifuß, Eisenkraut und vor allem Johanniskraut, das als Sonnenpflanze bekannt war. Es wurde in dieser Nacht von den Frauen als Hüftschmuck getragen, ihre Haare hingegen zierten Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit für sensibilisierte Menschen fördern soll. Den Kräutern wurden wundersame Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am meisten entfalten sollen, wenn die Mittsommernacht gleichzeitig auf die Nacht des Vollmondes fiel. Die Männer, als nackte Tänzer, banden sich einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um ihre Hüften, denn es sollte ihre Manneskraft erhöhen. Die Nacktheit in dieser Mittsommernacht galt als heilig, denn es war nicht nur die Verbindung zur Ursprünglichkeit des menschlichen Daseins sondern auch zu Mutter Erde.
Die Priester dienten dem Sonnengott Belenus oder auch Baldur. Ihre Aufgabe war es zu Mittsommer die Felder zu segnen. Vor allem auch der keltische Naturgott Cerunnos „Der Gehörnte“ wurde an diesem Tage geehrt. Sein germanischer Name lautete Freyr. Er, der Herr der Tiere, ist der treue Begleiter der großen Erdgöttin und eine Gottheit der Natur, des Waldes, der schöpferischen Naturkräfte, der Fruchtbarkeit, der Zeugungskraft, des Wachstums und der Reinkarnation, aber auch der Gott der Liebe und der Gott des Wohlstandes und Reichtums. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen als Teil des Kreislaufes in dieser Welt. Dem Gehörnten zu Ehren wurden sogenannte Wolfskräuter rund um die Felder gesteckt. Dazu gehörten Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Ihm zu huldigen bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern.

Wir wollen uns wieder versammeln zu diesem besonderen Tag im Kalenderjahr, denn am 21. Juni, in der Zeit von 20 bis 21 Uhr ist es das fünfte Mal, wo wir unser Bündnis mit Mutter Erde in einer Meditation erneuern werden. Und alle sind dazu wieder ganz herzlich eingeladen.

Im Jahr 2018 werden zu den verschiedenen Festen im Jahreskreis weitere Meditations-Veranstaltungen stattfinden:
(6) 02.08.2018 – 1 Tag nach Lugnasad / 1.Erntedankfest
(7) 26.09.2018 – 5 Tage nach Tag-und-Nachtgleiche / Herbstmond
(8) 31.10.2018 – Samhain / Ahnenfest / Allerseelen
(9) 21.12.2018 – Mittwinter / Jul


Für weitere Informationen und Neuigkeiten besuchen Sie bitte folgende Webseiten:
www.fgk.org
www.edvos.nl/Agenda/Agenda-nl.htm
www.kochkyborg.de
Facebook:
www.facebook.com/groups/fgk.2007/


Verlauf des Earth Peace Projects vom 21.12.2017 – 21.12.1018
06.12.2017 – Earth Peace Project – Ankündigung: 1. Meditation
21.12.2017 – Earth Peace Project – 1. Meditation
22.12.2017 – Earth Peace Project 2017-2018 – Dankeschön
07.01.2018 – 1. Ergebnis: 1. EPP-Meditation – Dipl.-Ing. H. Grünfelder
15.01.2018 – 2. Ergebnis: 1. EPP-Meditation – GCP Princeton (USA)
16.01.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 2. Meditation
29.01.2018 – Earth Peace Project – 2. Meditation zu Imbolc
11.02.2018 – 1. Ergebnis: 2. EPP-Meditation – Dipl.-Ing. H. Grünfelder
25.02.2018 – 2. Ergebnis: 2. EPP-Meditation – Dipl.-Ing. H. Grünfelder
14.03.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 3. Meditation
21.03.2018 – Earth Peace Project – 3. Meditation zu Ostara
22.03.2018 – 1. Ergebnis: 3. EPP-Meditation – Wolfgang H.
27.04.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 4. Meditation
30.04.2018 – Earth Peace Project – 4. Meditation zu Beltane
10.06.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 5. Meditation
21.06.2018 – Earth Peace Project – 5. Meditation zur Mittsommernacht
20.07.2018 – Ergebnis: 5. EPP-Meditation – Dipl.-Ing. H. Grünfelder
26.07.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 6. Meditation
02.08.2018 – Earth Peace Project – 6. Meditation zu Lughnasadh
23.08.2018 – Ergebnis: 6. EPP-Meditation – Dipl.-Ing. H. Grünfelder
15.09.2018 – Earth Peace Project – Ankündigung: 7. Meditation
26.09.2018 – Earth Peace Project – 7. Meditation zum Herbstmond

Datum: Sonntag, 10. Juni 2018 1:25
Themengebiet: Earth Peace Project, FGK, FGK Projekte, FGK-Blogroll, Infofelder, Meditation, Peters, Spirituelles, Veranstaltungen Trackback: Trackback-URL
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