Symposium in Hude mit 70 Teilnehmern

In größerem Rahmen fand am Wochenende 28./29. Juni im „Altmoorhauser Krug“, Gemeinde Hude / Landkreis Oldenburg / Niedersachsen ein Symposium statt, dass sich mit den weltweit fotografierten Lichtphänomenen beschäftigte.
Ca. 70 Teilnehmer und Referenten aus dem Raum Heidelberg, Frankfurt, Hamburg, Schleswig, Holland, Sunnyvale / Kalifornien und sogar aus Hongkong (Anreise aus Frankreich) hatten neben Einheimischen aus den umliegenden Gemeinden keine Mühe gescheut dieses grenzwissenschaftliche Thema einmal „live“ mitzuerleben.
Das spannende Phänomen wurde in den Beiträgen von 7 Referenten in seiner ganzen Vielfalt dargestellt. Auch die skeptische Seite, die diese Lichtphänomene als optisch auftretende Fehler der jeweiligen Kameras betrachtet, wurde berücksichtigt, so dass alle Teilnehmer einen umfassenden Überblick erhielten.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Beitrag des ehemaligen NASA-Mitarbeiters und Lehrstuhlinhabers des Stanford Universität Dr. Klaus Heinemann, der mit seiner Ehefrau Gundi viele dieser Kugeln (orbs) und andere Lichtphänomene vielfach im Zusammenhang mit Kirchen und Tempelanlagen zeigte. Seine Klassifizierung der unterschiedlichen Phänomene fand bei allen große Anerkennung. Er ist mit seinen Vortragsreisen weltweit unterwegs und am kommenden Wochenende bereits Referent in Glastonbury/England zu einem ähnlichen, allerdings 5 Tage dauernden Seminar.
Nach der Vortragsreihe in Altmoorhausen folgten im Huder Reiherholz von 20 Uhr bis 23 Uhr eine Reihe von Aktionen mit Rutengängern, Medium und Fotografen. Neben Dipl. Horst Grünfelder und seiner Ehefrau waren noch zwei weitere Rutengänger und ein Medium aus dem Raum Heidelberg/Frankfurt angereist. Ziel dieser Aktionen war zu überprüfen, ob sich in sog. geomantischen Zeitfenstern Änderungen an Gitternetzen ergeben. Dafür wurden vorher die Wasseradern und Gitternetze auf der Wiese durch Markierungen bestimmt. Die Fotografen beobachteten, ob sich in diesen Zeitfenstern vermehrt Lichtphänomene zum Fotografieren darstellen. Die Aktionen wurden mit mehreren Meditationen unterstützt und fanden um 23 Uhr ihren Abschluss. Ergebnisse und Auswertungen wird es erst in den nächsten Woche geben.
Am Sonntag fand sich ein Teil der Gruppe erneut zu einer Exkursion in die „Wildeshauser Geest“ zusammen. Ziele waren die Großsteingräber in Engelmannsbäke bei Visbek mit dem „Heidenopfertisch“ und dem „Visbeker Bräutigam“, die „Kleinenkneten Steine“ und das „Pestruper Gräberfeld“. Rutengänger und Medium vermittelten den Beteiligten ihr Wissen um die Errichtung und Ausrichtung der Steine, jenseits der verbreiteten Lehrmeinungen dieser steinzeitlichen und bronzezeitlichen Zeugen. Interviews mit einigen Referenten führte Jo Conrad, der auch einige Passagen der Aktionen filmte.
Frank Peters möchte nach der positiven Resonanz in regelmäßigen Abständen weitere Veranstaltungen zu grenzwissenschaftlichen Themen in der Gemeinde Hude folgen lassen.

Datum: Samstag, 5. Juli 2008 11:24
Themengebiet: FGK KONGRESS, FGK Projekte, FGK-Blogroll, Huder Projekttage, Peters Trackback: Trackback-URL
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