VI – Kraftort Sardinien

Ein mehrteiliger Artikel von Dr. Wolfgang Burk

6. Der Distelkreis Il1070702b
Blick auf die Nuraghe Su Tesoro – Eine von 3.000 noch erhaltenen Nuraghen, weitere 3.000 sind archäologisch nachweisbar, aber noch nicht freigelegt worden.

Erst beim Abstieg erkannte ich den Wirbel der niedergelegten Disteln, der mir keine Ruhe lies, bis ich ihn einige Tage später erneut besuchen und in Ruhe untersuchen konnte. Pilzkreise: ja, Kornkreise, na ja, man liest viel über Baum- und Rapskreise… und glaubt nicht alles, aber einen Kreis von Disteln!?
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Von einer Walze platt gemacht!? Das erschien mir unsinnig, weil die Steine nicht in den Boden gedrückt waren!

Fand ich nicht schnell die Erklärung am Fuße des Hanges im parallel zur Schnellstraße verlaufenden Feldweg: Cattapillar (Raupenspuren)!? Aber dann hätten die Disteln von unten nach oben den Hang hinauf flach gelegt sein müssen und am Hang selbst fand ich trotz akriebisch „angefasster“ Suche weder Raupenspuren, noch Verletzungen an den Disteln.
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Detail-Studie – Wann wurde das Distelfeld umgelegt? Wenn die Pflanzen ausserhalb des Bereiches normalen Wuchs zeigen, warum wächst in der gesamten niedergelegten Zone kein Pflänzchen!?

Und von oben her konnte das Raupenfahrzeug nicht auf einer sich bis zur Fußbreite verjüngenden Spur eingeflogen sein. Noch sah ich eine Möglichkeit, mit einem Großgerät diesen überlagerten Distelkreis zu produzieren.l1070698
Jetzt war der Wirbel im Vordergrund nicht zu übersehen. Das konnte keine Walze gemacht haben!? Pfeil rot: ein zweiter Distelkreis. Pfeil gelb: der „Elefantenfelsen“ an der SS 134 bei Castelsardo gelegen. Im Tal: die Schnellstrasse SP13m.

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Chaotischer Wirbel? In dem Artikel habe ich dargelegt, dass es schon erheblicher Kräfte bedarf, eine im Saft stehende ausgewachsene und quasi „ausgeschäumte“ Distelpflanze knapp über dem Boden umzutreten. Ich habe mehrere harte Tritte und Kraftanstrengungen benötigt, dies direkt über dem Boden zu bewerkstelligen! Vor dem Hintergrund eines Distelfeldes eng stehender, sich verhakelnder Pflanzen, erschien mir das mit meinen Tritten fast unmöglich. Als ich am Fusse der Nuraghe auf einem der Steine ausrutschte, habe ich bei den hier – noch blühenden Disteln – schmerzlichst erleben dürfen, was es bedeutet, wenn die Disteln dem Sturze nicht nachgeben. Ich werde also die mühsam erarbeiteten Fotos gut in Erinnerung behalten!
Alle Bilder ©Dr. Wolfgang Burk

Herzlichst, Dr. Wolfgang Burk

::Zur PersonDr. Wolfgang Burk

::Inhaltsverzeichnis
01. Museum unter freiem Himmel
02. Nuraghen
03. Die Nuraghe Majori bei Tempio Pausania
04. Meine radiästhetischen Messungen
05. Roccia dell’Elefante und Nuraghe Su Tesoro
06. Der Distelkreis I
07. Der Distelkreis II

Datum: Dienstag, 15. Oktober 2019 10:50
Themengebiet: Burk, crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geomantie, Infofelder, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise 2007, Kornkreise 2008, LandArt, Naturphänomene, Para-Phänomene, Radiästhesie Trackback: Trackback-URL
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