Steinkreis Königswinter-Oberdollendorf

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p1110055a.jpgp1100965a.jpgÜber die Herkunft des Steinkreises streiten sich die Wissenschaftler. Der megalithische Steinkreis von 2000 v. Chr. soll jedenfalls astronomische Kräfte besitzen. Er ist geometrisch genau und besteht aus 18 Steinen mit einem 19. außerhalb des Kreises. Zu finden ist er auf dem Aussichtspunkt Hülle, einem mit Weißdorn und Wildrosenhecken umzäunten kleinen Plateau, nahe dem Rheinufer. Forschungen ergaben geographische und astronomische Linien, auf die die Steine “mit exakter” Genauigkeit hinzuweisen scheinen.
p1100977a.jpgoberdollendorf.jpgDurchnummeriert ergab sich bei Stein 3 eine Ausrichtung vom Sonnenaufgang zur Sommersonnenwende und bei Stein 6 zur Wintersonnenwende. Weitere Steine sind auf umliegende oder auch weiter entfernte geomantische Punkte ausgerichtet. Stein 7 auf den Drachenfels, Stein 11 auf den 33 km entfernten Michelsberg, auf dem 4000 Jahre alte Scherben gefunden wurden und Stein 15 auf das Bonner Münster. Der Steinkreis wird auch mit dem Kreis auf dem Wurmberg von Braunlage verglichen.
Fotos: FGK© und A. Reichert©
Weitere Infos: Kraftorte in Nordrhein-Westfalen


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Wegbeschreibung: Zwischen Bonn und Königswinter rechts vom Rhein liegt das Plateau oberhalb, östlich von Oberdollendorf. Auf einem Fußweg durch die Weinberge ist der Platz zu erreichen.

Datum: Donnerstag, 19. März 2009 23:07
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Peters, Reichert Trackback: Trackback-URL
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