Mini-Tornado über Acker im Emsland

Das Wetterphänomen ist am Sonntagnachmittag, 10. Mai, zwischen Löningen und Sögel, in der emsländischen Gemeinde Herßum, beobachtet und fotografiert worden worden.
thermikblase.jpgDie Besatzung eines Polizeiwagens hielt den Luftwirbel, der für ca. fünf Minuten über einem Acker stand zunächst für eine Windhose, bis der Wirbel dann plötzlich in sich zusammenfiel. (Bildquelle: Polizei) Die Fotos eines der Polizeibeamten wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg gründlich begutachtet. Die Wettererscheinung wurde dann vom DWD als sog. Kleintrombe identifiziert.
Diese entstehen durch hohe Temperaturunterschiede im Bodenbereich zwischen Erdkrume und Atmosphäre. Solch meteorologischen Erscheinungen sind nicht selten. Wolfgang Schöppe (FGK) zeigte uns unlängst auf einer FGK-Veranstaltung in Zierenberg Fotos von Kleintromben in der Umgebung von Kassel.


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symbol.pngIm Unterschied zu Großtromben wie Tornados besteht kein direkter Zusammenhang mit der Bewölkung. Kleintromben werden auch als Staub- oder Sandhose bezeichnet. Nicht zu verwechseln sind sie z.B. mit Wind- und Wasserhosen, bei denen es sich um Großtromben handelt. Sie treten wahrscheinlich nicht häufiger auf als in früheren Jahren. Im digitalen Zeitalter führt die moderne Fototechnik heute dazu, dass solche Wetterphänomene immer öfter fotografiert und bekannt werden. Weitere Informationen bei wikipedia.de
Das Gemeindegebiet von Herßum liegt auf einem weit über 100 Kilometer langen Steingräberfeld, dass sich von Südwesten, der holländischen Provinz Drenthe über das Emsland und die Wildeshauser Geest gen Nordosten zieht. Es handelt sich in der Konzentration um die größte Steingräberansammlung Nordeuropas ::mehr

Datum: Mittwoch, 13. Mai 2009 0:40
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Klima, Peters Trackback: Trackback-URL
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