Mexikan. Gedanken zur „Schweinegrippe“

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Die mexikanische Tageszeitung „La Jornada“ ist eine Zeitung, wie man sie sich in Deutschland im Moment wohl mehr als wünschen würde: Informativ, kritisch, aufklärend und politisch engagiert. Für 5 Pesos (25 Cent) ist sie ein Beispiel dafür, dass Mexiko noch kein „gescheiterter Staat“ ist, wie die „Washington Post“ kürzlich schrieb.
Am 4. November veröffentlichte „La Jornada“ einen Leserbrief zum Thema Schweinegrippe: Pandemie der Profitg(e)ier
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Menschen an Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
– Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. –
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
lajornada_logo.PNG– Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. – Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare, Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Millionen Menschen den Tod zur Folge.
– Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert. –
Aber als vor einigen Jahren die famose „Vogelgrippe“ ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!
Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus. Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit „nur“ 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25!
lajornada_logo.PNGEinen Moment mal.
Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet? Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen „Hahn“ gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen? Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Millionen Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte, milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen. Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon.
Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.
Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine? Und ich frage mich …, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein „großes Schwein“?
lajornada_logo.PNGWas sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? „Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid…! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.“ Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu? OK, wir haben es gesehen. 50 US $ das Päckchen. „50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?“ „Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.“ Das, was ich verstehe, ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.
Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.
Der größte Aktionär der Firma ist niemand anders als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration unter George W. Bush, dem Urheber des Irak-Krieges.
Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.
lajornada_logo.PNGDie wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser „Gesundheits-
söldner“.
Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweingrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.
Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser „Pandemie“ erkennen. Quelle: „La Jornada“, Mexico-City

Datum: Donnerstag, 12. November 2009 22:57
Themengebiet: FGK-Blogroll, Gesundheit, Peters, Verschwörungen Trackback: Trackback-URL
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2 Kommentare

  1. 1

    Vielleicht stimmen die Fakten. Die Gehässigkeit aber, mit der sie hier vorgebracht werden, stößt ab und trifft mehr die schmierigen Schreiberlinge als die Geschäftemacher der Pharma-Branche. So hetzt man Menschen auf anstatt sie zu informieren. Am Ende steht dann — wie gehabt — der Nazi-Schrei : ALLE AUFHÄNGEN !! ( z.B. Juden, Pharma-Aktionäre oder sonstig Unliebsame).
    Wehret den Anfängen !! (hätte man diesen Satz Anfang der dreißiger Jahre beachtet, hätte man diesem Volke viel Blut und Unglück ersparen können. Seien wir diesmal aufmerksamer gegenüber Hetzern jeder Art, egal ob von rechts, von links, von grün oder braun).
    .
    Zum Informationswert des Artikels:
    Dort steht: „….2 Mio Menschen, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.“
    So also stellt sich Kleinfritzchen das Leben in den tropischen Malaria-Gebieten vor ! Da läuft man ganz einfach den ganzen Tag von Hut bis Schuh im Moskitonetz herum und schon verhungern die Mücken und es purzeln die Pharma-Aktienkurse.

    Sieh, der nackte schwarze Junge
    streckt dir raus die rote Zunge
    fast bis zum Moskitonetze :
    Mensch, was soll die blöde Hetze !

    Nun verbreite aber nicht
    gleich das nächste Dumm-Gerücht,
    ich sei nackt, weil meine Mutter
    weder Kleidung hat noch Butter.

    Ich bin nackt, weil’s hier so heiß,
    wie doch längst der Dümmste weiß.
    Dass man hier auch Armut hat,
    steht auf einem andern Blatt.

  2. 2

    Nein, Akirchnow, dieser Artikel stößt nicht ab, abstoßend finde ich nur das Verhalten der Pharma-Konzerne – und deine Spamattacke auf jeden Blog, der diesen Artikel veröffenlicht. Abstoßend vor allem, das widerliche kriminelle menschenverachtende Treiben der Pharmakonzerne kleinzureden und den Widerstand dagegen mit dem Naziterror gegen jüdische Menschen zu vergleichen. Da wird mir wirklich schlecht und es schleicht sich der Verdacht ein, dass du direkt von der Pharmaindustrie geschickt wurdest. Oder bist du wirklich so blöd? Um es klar zu sagen: Die Verbrechen der Pharmakonzerne haben vieles gemeinsam mit dem Terror der Nazis – und beiden gehört das Handwerk gelegt!

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