Eyjafjallajökull – tausende auf Odyssee

Seit einer Woche legt der isländische Vulkan Eyjafjallajökull fast den gesamten Flugverkehr in Europa lahm. Viele tausend Reisende sitzen auf gepackten Koffern, haben sich bereits anderweitig um ihre Rückreise bemüht oder warten immer noch darauf, dass das Flugverbot endlich aufgehoben wird. Die Verluste der Fluggesellschaften und Reisebüros gehen in die zig Millionen. Eine kleine Rauchwolke lähmt ganz Europa und die Naturgewalten zeigen der Technik deutlich die Grenzen und uns, wie abhängig wir von alldem geworden sind. An größere Szenarien, wie z.B. einen Ausbruch des Vulkans unter dem Yellowstone Nationalpark (möglicherweise wochenlange Dunkelheit) oder starke Sonneneruptionen (günstigstenfalls nur der Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes), mag man da gar nicht erst denken.
blauerhimmel.jpgAber in der Woche gab es auch Positives zu verzeichnen: In Deutschland und in vielen anderen Teilen Europas, wie z.B. in Irland, genossen viele Menschen eine Woche lang einen fast durchgehend strahlend blauen Himmel. Das bemerkten auch Redakteure des Norddeutschen Rundfunks mit der Feststellung: „ein blauer Himmel ohne Kondensstreifen“. Damit sollten wohl Chemtrails gemeint sein, die sich im Gegensatz zu den normalen Kondensstreifen, sehr lange am Himmel halten. Bei ihrer Auflösung sorgen die Chemtrails allerdings dann dafür, dass sie bei großer Häufigkeit, einen zuvor blauen Himmel komplett grau zukleistern können. Kondensstreifen halten sich nur kurze Zeit und lösen sich schnell wieder auf. Viele Menschen waren in der Woche über das strahlende Blau des Himmels begeistert und vor allem darüber, endlich einmal keine Chemtrails mehr sehen zu müssen.
Die Begeisterung drückte sich in zahlreichen E-Mails an die Redaktion aus: „Heute am Tag war ein strahlend blauer Himmel zu sehen, wolkenlos ohne Streifen, traumhaft schön anzusehen. Es fiel richtig auf.“
Aufregend schön sind auch viele der Fotos des Boston Globe. Er zeigt auf seiner Internet-Seite „The Big Picture – News stories in photographs“ beeindruckende Bilder vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull.
An dem „Bilderrausch“ der Naturgewalten sind u.a. Fotografen der Nachrichtenagenturen Reuters, AP und AFP beteiligt ::mehr

Datum: Mittwoch, 21. April 2010 0:30
Themengebiet: FGK-Blogroll, Geologie, Gesundheit, Klima, Peters, Umwelt Trackback: Trackback-URL
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