Hünengräber aus dem Neolithikum (9/12)

Mit Ochsenkraft, von Riesen gesetzt oder levitiert?
Man lässt ja nichts unversucht. Das ist bestimmt meine 5. Untersuchung, etwas über die Wanderschaft von Schwerstgewichten zu ihrem Platz herauszufinden. Dabei bin ich nicht einseitig festgelegt. Erst kürzlich habe ich ein einleuchtend neues Pyramiden Baumodell klassischer Art mit Demonstration gesehen. Sogar die entsprechenden Arbeitsspuren an den Pyramiden wurden dokumentiert.
Bei den beliebten Gegenrechnungen über Aufwand an Energie und Zeit werden sicher die vielen Kniffe einer geübten Ausführung übersehen. Muss nicht jedes Handwerk erlernt werden, erst dann läuft es ideal. Diese Praxis der Kniffe fehlt in den Gegenrechnungen.
Also fangen wir mit so einer Modellrechnung zur Bauleistung an, sie ist bei Wikipedia unter dem Stichwort Hünengräber zu finden und bezieht sich auf ein Steingrab von Großenkneten bei Oldenburg, nicht ganz vergleichbar, weil es erheblich größer ist. Das Schaubild ist aber von unseren besuchten Megalithen.

goernow_steingrab_klassischer_bau.jpg

• 1400 für die Steingewinnung, Ausgraben von Findlingen.
• 74.490 für den Transport der Findlinge aus einem geschätzten Radius von einem Kilometer um die Baustelle.
• 33.160 für den Kammer- und Gangbau mit Findlingen bis zu 4,2 Tonnen Gewicht und für die Einfassung (Setzen von ca. 70 bis zu 2 Tonnen schweren Blöcken, Aushub von Standgruben im Gesamtumfang von 60 m2, Einbringen von 700 m2 Erdschüttung in das Innere des Hünenbettes.
• Gesamtleistung: 109.050 Arbeitsstunden
Damit könnten 100 Personen bei einem 10-Stunden-Tag ein Großsteingrab in 110 Tagen errichten. Wobei die meisten Anlagen wesentlich kleiner waren.

::Textquelle – Wikipedia „Hünengräber“
In Görnow waren die Decksteine schwerer, dafür gab es vielleicht nur 15 Seitensteine. Lassen wir trotzdem das Ergebnis als obere Grenze stehen, dann war es 3 Monate Arbeit. Ich meine, machbar, zumindest vom Arbeitsaufwand her. Ob eine Rollen und Hebel Technik dafür ausreichte, da fehlt uns allen die Praxis.
Die nächste Variante wäre eine Hünenarbeit gewesen. Auf der gleichen Wiki Seite wird der Hüne so erklärt:
„Hünengrab ist die volkstümliche Bezeichnung für Megalith Anlagen in Norddeutschland…. „Hüne“ lässt sich auf das mittelhochdeutsche „hiune“ und das niederdeutsche „hûne“ mit der Bedeutung „Riese“ zurückführen…
::Textquelle – Wikipedia „Hünenarbeit“

goernow_huenenarbeit.jpg

Auf unserer Schautafel wird auch die Hünenarbeit gezeigt. Da brauchen wir dann keine Modellrechnung mehr. Demnach gab es Zeiten, die die Bauleistung eher anderen Wesen mit übermenschlichen Kräften zutraute.


Inhaltsverzeichnis
::01 – Vorwort – Eine etwas erweiterte Geschichte
::02 – Untersuchung prähistorischer Plätze
::03 – Steine von Bedeutung
::04 – Zeitperiode der Anlage
::05 – Die Erde hat reagiert
::06 – Kontakt zweier Exoplaneten
::07 – Morphische Informationen
::08 – Unsere Begleiter von der LMC
::09 – Mit Ochsenkraft, von Riesen gesetzt oder … ?
::10 – Levitation
::11 – Das umstrittene Thema: Transport
::12 – Waren Zeitreisen üblich?


zur Person: Horst Grünfelder, FGK

Datum: Freitag, 24. Dezember 2010 23:26
Themengebiet: Archäologie, Energien, altern., FGK, FGK-Blogroll, FGK-Projekte, Geomantie, Grünfelder Trackback: Trackback-URL
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