Hünengräber aus dem Neolithikum (11/12)

Das umstrittene Thema: Transport
Viel gründlicher und ausführlicher haben sich Rüdiger & Nina Wagner (FGK) in ihrem Buch „Megalithen à la Carte“ im Kapitel „Das umstrittene Thema: Transport“ damit befasst. Das Ergebnis gefällt mir, aber eigentlich waren sie dazu gezwungen, denn Menhire sind noch größere Schwergewichte. Da gehören unsere Steine in Klein Görnow noch zum irdisch Machbaren.
Ein anderer wichtiger Aspekt wird kaum diskutiert und führt leider ein Schattendasein. Wieso die weiten Transportwege und wieso bestimmte Steinsorten. Beide Fragen gehören eng zusammen. Einen schweren Menhir kann man doch gleich auf der nächsten Wiese neben dem Steinbruch aufstellen, oder? Für mich ist darin eine Art “zuerst die Henne oder das Ei?“ Frage versteckt. Was meine ich damit?
a) Sensible und Rutengänger können sich an Megalithen in viele Energien hineinversetzen. Waren diese Kräfte (oder auch nur einige davon) schon vorher am Aufstellplatz oder haben die großen Steine sie mitgebracht?
b) Benötigt man für die gewünschten Energien bestimmte Steine und gibt es Qualitätsunterschiede?
Bei unserem Megalithgrab sind die Umstände einfach. Die Sternberger Region befindet sich in einer hügeligen Endmoränen Landschaft im Verbund mit der mecklenburgischen Seenplatte. Damals brauchte man nur die herumliegenden Findlinge auszuwählen und musste dann einen zentralen Bauplatz unter minimalstem Transport Aufwand aussuchen. Theoretisch reicht das und so sehen es auch die Archäologen. Aber ergeben sich dann auch die gewollten subtilen Energien?
stein_qualitaet_fritze_rgs_2_92_tabelle.jpg
Da gibt es einen schönen Artikel in der schweizerischen RGS 2/92 von Herrn Hartwig Fritze „Steine und Wünschelruten – Ergebnisse von Grundlagenforschungen“. Neben vielen anderen Versuchen mit Gesteinsarten schreibt er auf Seite 63, …“ dass Steine unter dem Einfluss kosmischer Strahlen eine Vergrößerung des von ihnen ausgehenden Kraftfeldes erfahren.“ In seiner Tabelle 2 (hier abgebildet) bedeuten bei ihm Martinszell (bei Kempten) ein „Energiefeld als kosmischer Wirbel“ und Fussach (in Vorarlberg) eine „kosmische Linie“, sind also ihm bekannte Plätze mit besonderen Qualitäten. Die wichtige Erkenntnis daraus ist, dass unter dem Einfluss starker örtlicher Felder die Energie Abstrahlung der Steine enorm anwachsen kann. Der gewählte Quarz war etwa halb faustgroß und je nach Umständen wuchs sein Feld auf gewaltige 15,80 m an.
So ein Platzvorteil würde mir eher die extremen Distanzen bei Menhiren erklären, denn sie sind nur das einzige Bauelement. Mit den Dolmen hier in Görnow, mit den Randsteinen, den Bodenplatten und austarierten Schlitzen kann man unter Beachtung der Polung aber genauso wahre Energiebündel gestalten. Diese Möglichkeiten bietet so ein Megalithgrab.
Aber es geht auch ganz ohne einen Platzvorteil, das zeigt eine andere Untersuchung, „Architektur heute nach Regeln alter Baumeister“ von P. Hieronymi und mir über das in den Wiener Flussauen errichtete Nationalparkhaus (WBM 1/09 und 2/09). Architekt war Herr Dipl. Ing. Georg Thurn-Valsassina, der sich einer geomantischen Bauweise mit platonischen Körpern und der „Blume des Lebens“ ganz verschrieben hat. Mit diesen Elementen hatte er ein feinenergetisch hochgradig effizientes Bauwerk geschaffen, und zwar ohne die Mithilfe des Platzes.
Was will ich damit sagen? Nun, die Frage, ob zuerst die Kraft am Platz war und dann die Steine kamen oder ob die Kraft mit den Steinen gestaltet wurde, kann man nicht so leicht beantworten. Einzig die weiten Transportwege neigen die Waage zugunsten des Platzes. Freiwillig haben die es damals ja nicht gemacht.
Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, der die Steine von weit herholen ließ. Es ist wieder im vorherigen Artikel von Herrn Fritze zu finden. Er untersuchte auch die Hauptgesteinsarten nach ihrem natürlichem Energiefeld und ihrem Verstärkungsfaktor, wenn sie besonderen kosmischen Einflüssen ausgesetzt werden. Dabei ergab sich, „dass Gesteinsarten, bei deren Entstehung große Energiemengen vorherrschten, auch einen eigenen großen Energiefeldfaktor aufweisen“ … aber mit „einem relativ kleinen Verstärkungseffekt“ einhergehen. Dabei war ihre Gesamtwirkung immer noch größer als bei den „schwachen“ Steinen, den Sedimenten z.B. Und das heißt nichts anderes, dass bestimmte Wirkungen am besten mit ausgewählten Bausteinen erreicht werden. Also auch hier neigt sich die Waage in Richtung eines weiten Transportes, wenn es denn um besondere Qualitäten ging.
Die nächste Frage wäre jetzt: Und was haben die Erbauer damals in Görnow erreichen wollen? Richtig gefragt, aber das ist ja alles am Anfang schon beschrieben worden, zumindest in meiner Auswahl.


Inhaltsverzeichnis
::01 – Vorwort – Eine etwas erweiterte Geschichte
::02 – Untersuchung prähistorischer Plätze
::03 – Steine von Bedeutung
::04 – Zeitperiode der Anlage
::05 – Die Erde hat reagiert
::06 – Kontakt zweier Exoplaneten
::07 – Morphische Informationen
::08 – Unsere Begleiter von der LMC
::09 – Mit Ochsenkraft, von Riesen gesetzt oder … ?
::10 – Levitation
::11 – Das umstrittene Thema: Transport


Inhaltsverzeichnis
::01 – Vorwort – Eine etwas erweiterte Geschichte
::02 – Untersuchung prähistorischer Plätze
::03 – Steine von Bedeutung
::04 – Zeitperiode der Anlage
::05 – Die Erde hat reagiert
::06 – Kontakt zweier Exoplaneten
::07 – Morphische Informationen
::08 – Unsere Begleiter von der LMC
::09 – Mit Ochsenkraft, von Riesen gesetzt oder … ?
::10 – Levitation
::11 – Das umstrittene Thema: Transport
::12 – Waren Zeitreisen üblich?


zur Person: Horst Grünfelder, FGK

Datum: Mittwoch, 29. Dezember 2010 6:31
Themengebiet: Archäologie, Energien, altern., FGK, FGK-Blogroll, FGK-Projekte, Geomantie, Grünfelder Trackback: Trackback-URL
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