Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (3)

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Das Foto „Orb im Zirkuszelt“ von Herrn Borchert wurde Anfang Januar auf die FGK-Webseite gestellt. Fotos mit durchleuchtenden Gegenständen sind selten und regen an festzustellen, wo sich die Lichtgestalt nun genau im Raum befindet. Herr Borchert hat das anschaulich und ausführlich aus seiner Sicht getan. Demnach wäre der Orb teilweise vor einem Spannseil aber auch hinten in der Zeltdachstrebe. Einige Besucher der FGK.org haben gleich mit Mails geantwortet. Peter Hattwig hatte zurückhaltend eine andere Auffassung geäußert. Später gab es außerhalb der Webseite noch mehr Diskussionen um die Position dieses Orbs. Sie werden hier festgehalten, gewissermaßen als eine alternative Sichtweise. Aus diesem Mailverkehr werden Passagen ausgewählt, sie sprechen für sich.


Horst Grünfelder – Donnerstag, 3. Februar 2011
„sicher ein schwieriges Foto, aber man wächst mit den Anforderungen.“ ….
…“1.) 3 Elemente liegen im Bereich dieses ORBs. Das vordere blaue Stahlseil, das hintere weiße Stahlseil, und die verstrebte Zeltstütze.
2.) Das blaue Seil geht ohne Schwächung durch. Auf der Vergrößerung zeigen sich wechselnde Blau- und Weißtönungen auf dem Seil. Der Rhythmus ändert sich im Bereich des Orb nicht.
3.) Das hintere Seil hat am oberen Rand des Orb eine Fehlstelle und ist unten im Orb von seiner Farbe kurz überlagert. Eine ähnliche Fehlstelle in annähernd gleicher Höhe ist übrigens auf dem anderen Seil über dem mittleren Turner! Was die kleine Orb-Farbe in der Mitte angeht, wäre auch denkbar, dass das Seil an der Stelle mit einem Klebeband z. B. umhüllt ist und deshalb nicht hell reflektiert wird. Das ist die eine Auslegung, aber der Orb könnte auch in seinem Bereich liegen.
4.) Die vier Vertikalen der Zeltstütze sind auch außerhalb des Orb im Bereich der Verstrebungen dunkel, d.h. sie reflektieren dort nicht. Im Bereich des Orb treten keine erkennbaren Veränderungen auf, eigentlich keine. Der Orb muss deshalb nicht dort sein.
Soweit die Logik. Sicher ist er keine über-Medizinball-große Lichtkugel. Nur, wie können wir das belegen? Da gab es früher eine Orb-Diskussion um ein Foto, das Ed damals brachte.
Es ist jetzt in seinem Buch auf Seite 27 als Bild 18 zu finden. Auch so ein schwieriger Fall,…. Die unterschiedliche Färbung des Orb war mit der dahinter liegenden Jacke auf dem Stuhl identisch. Links oben ist der Orb grünlicher. Und genauso weit reichen auch die Metallstäbe des Käfigs. Sie leuchten durch den Orb und enden da, wo die Jacke vom Stuhl beginnt.
Mit diesem Beispiel im Sinn, möchte ich meine Meinung so äußern. Der Orb ist näher bei der Kamera, als man vermutet. Theoretisch kann sogar das blaue vordere Stahlseil hinter ihm liegen, siehe das Käfigfoto. Die Stäbe laufen dort auch ungestört bis zum Stuhl durch, es hängt nur von einer idealen Reflexion ab….“


Peter Hattwig – Donnerstag, 3. Februar 2011
Peter geht auf den Punkt 2 von Horst ein → 2.) Das blaue Seil geht ohne Schwächung durch. Auf der Vergrößerung zeigen sich wechselnde Blau- und Weißtönungen auf dem Seil. Der Rhythmus ändert sich im Bereich des Orb nicht.

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Hallo Horst, zunächst möchte einmal das blaue Seil unter die Lupe nehmen. Ich habe es ausgeschnitten, und wenn man ganz genau hinguckt, dann sieht man, dass an den Stellen, wo das Orb beginnt, die Farbe des Seils blasser wird. Es ist zwar nicht viel, aber dennoch unverkennbar. Daraus folgt, dass das Orb vor dem Seil schwebt und somit sich ziemlich dicht vor der Kamera befindet.


Klaus Heinemann – Donnerstag, 3. Februar 2011
Ich möchte mich kurz in diese Diskussion einschalten. Die Erfahrung hat gezeigt … und das habt Ihr genügend angedeutet, dass es es sehr schwer ist, eindeutige Schlussfolgerungen aus einem solchen Bild zu schliessen, insbesondere wenn es sich nicht um flächenhafte Objekte handelt, die vermutlich zwischen Kamera und Orb liegen. Bei Gitterstaeben und Drahtseilen ist diese Schwierigkeit besonders groß, da sie nicht nur nicht flächenhaft sind, sondern dass es sich um enorme Helligkeitsunterschiede handelt, die oft im Digitalbild zu Überbelichtung tendieren. Schaut Euch nur den Kontrast und das Verlaufen des blauen Drahtseils an, das doch wohl eindeutig vor dem linken Turner verläuft …
Als Beispiel für flächenhafte Objekte und nicht allzu hohe Kontrastuntertschiede möchte ich auf mein Foto auf der Webseite wikispaces hinweisen ::mehr verweisen. Dieses Foto hatte ich damals mit viel Sorgfalt in allen Richtungen untersucht, wie z.B. mit Photoshop. Die Ergebnisse werden auch in meinem Buch „Das Orb Projekt“ diskutiert.
Es gibt noch andere Überlegungen, die die grundsätzliche Bedeutung dieser Diskussion berühren, d.h., wie wichtig es wirklich ist, ob ein Orb sich relativ nahe bei der Kamera befindet, oder ob er weiter weg ist. Wir (Gundi und ich) gehen darauf in unserem neuen Buch „Orbs, Their Mission and Messages of Hope“ (HayHouse) ein, welches in Kürze auch auf deutsch („Orbs – Lichtboten der größeren Realität“, Amra Verlag) erscheinen wird (vermutlich schon verfügbar am 2. und 3. April auf der FGK-Veranstaltung in Zierenberg. Wir werden in unserem Vortrag in Zierenberg am 3. April diesen Fragenkomplex behandeln.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Zierenberg. Klaus mit Gundi


Weitere Beiträge folgen!


Serienübersicht:
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (1) ::mehr
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (2) ::mehr
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (3) ::mehr

Datum: Freitag, 11. März 2011 18:10
Themengebiet: Borchert, FGK, FGK-Blogroll, Grünfelder, Hattwig, Dr., Lichtphän./Orbs, Para-Phänomene Trackback: Trackback-URL
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