Vergängliche Gemälde aus Sand

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Die Gezeiten warten auch nicht auf Andres Amdor. Deshalb muss sich der Künstler aus San Francisco auch jedes Mal beeilen, wenn er seine Werke in den Sand zeichnet. Denn das Meereswasser spült die komplizierten und teilweise auch riesigen Sand-Malereien oft schon wenige Stunden, nachdem Amdor sie fertig gestellt hat, wieder fort. Nach Angaben des 40-jährigen Malers „graviert“ er seit zwölf Jahren geometrische Muster in den Sand. Die „Kornkreise“, die in Südengland aufgetaucht waren, hätten ihn zu seiner schöpferischen Arbeit inspiriert. Er habe an unterschiedlichen Stränden eine Reihe von unterschiedlichen Werken geschaffen, die den Kornkreisen teilweise ziemlich ähnlich seien. Einige von ihnen bedeckten eine Fläche von 90 x 150 m.
Vor seiner Arbeit, erklärte Amdor, wähle er normalerweise bei Google Earth die besten Orte für seine Designs aus. Dann muss er geduldig bis zum Vollmond warten, wenn der Wasserspiegel niedrig genug ist, so dass er seine Werke noch vor Ankunft der Flut schaffen kann. Die Muster zeichnet Amdor vorher sehr sorgfältig in einem Skizzenbuch auf. Danach „zieht“ er die Entwürfe auf die Strände. Dabei benutzt er nichts anderes als eine Harke. Nachfolgend einige der ausgewählten Werke:
::Sandkreise – Andres Amdor und damncoolpictures.com
::Quelle – german.china.org.cn
::Andere Sandkreiskünstler
Glen Tregurtha, Neuseeland – Richard van Rijswijk, Holland

Datum: Donnerstag, 15. März 2012 21:14
Themengebiet: FGK-Blogroll, Geomantie, LandArt, Sandkreise Trackback: Trackback-URL
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