H. Grünfelder: „Der Maya Kalender“ (8/12)

… ein Eckpunkt der Zeitrechnung ist in Chichen Itza gespeichert.“
Vortrag von Dipl.-Ing. Horst Grünfelder
auf der FGK-Veranstaltung in Zierenberg am 14. April 2012
Teil 8 – Die Lange Zeitrechnung im Kalender der Mayas.
Wir sprechen also jetzt über die Zeit um 3100 BC. Es heißt, mythologisch gesehen bestieg damals König “Vogel Jaguar” den Thron oder neueren Erkenntnissen zufolge würden die Maya darin sogar den Tag der Schöpfung sehen [13]. Nur wie soll man das zeitlich fixieren?
Soweit ich die Berechnungen verstanden habe, gründeten die Spanier 1542 Merida am Ende eines kurzen 52 Jahre Zyklus, wobei die Mayas den kurzen inzwischen nicht mehr so exakt angewandt haben. Auch Radio Karbon, also C14 Analysen waren nicht zufriedenstellend. Letztlich musste man mit 256 Jahren Differenz fertig werden. Eine Korrelation der Kurzen mit der langen Periode hatte also nicht funktioniert.
Das eigentliche Problem liegt darin, dass bei Beginn der Langen Rechnung überhaupt keine Mayas gelebt haben. Ihre Kultur begann nach Christi Geburt. Es kann also nur Rückrechnungen geben. Aber verwertbare Unterlagen sind spärlich und diese wurden auch nicht an den wichtigen Maya Zentren gefunden. Das wird reichlich kritisiert. Und darum gibt es ein echtes Korrelationsproblem.
In der Quelle [14] sind 25 Korrelationszahlen zusammengestellt worden. Für das Nulldatum erstreckt sich die Unsicherheit über einen Bereich von 3391 (Smiley) bis zu 2593 (Weitzel) vor Christi Geburt. Da ist dann ein 2012er Datum nicht mehr überzeugend.
Als mir das klar wurde, wollte ich meine Rückrechnung mit den 3 Planeten nicht mehr machen. Zwar gab es auch astronomische Ansätze, aber diese Methoden haben die Fachwelt nicht beeindruckt.
Zwei Dinge haben mich aber dann doch bestärkt, weiter zu gehen. Einige der archäologischen Quellen, auf denen die Lange Zeitrechnung irgendwie fixiert sein soll, habe ich einfach als Bilder analysiert, nämlich auf die geistigen Einprägungen von meinen Planeten hin untersucht.
Es waren [15] die Grünsteinmaske, die beiden Palenque Tafeln, die Coba und die Quirigua Stelen, der Gott von Tortugero und die Vase der 7 Götter.
Wie geht man vor? Die Auftraggeber und auch die Handwerker jeder dieser Arbeiten mussten von Zusammenhängen wissen, die nicht unbedingt oder nicht so direkt dargestellt wurden. Und solche Gedanken fließen dann in das Produkt mit ein. Das war das erste gute Ergebnis, denn es zeigten sich passende Informationen.
Dann hätte es aber auch noch sein können, dass die Zeitrechnung der Mayas nur eine von vielen beliebigen Längen ist. Gut brauchbar und als Datums Angabe gerne genommen. Aber eine höhere Bedeutung hätte sie nicht gehabt. Hatte sie aber dann doch! Und das will ich jetzt zeigen.
5125_jahre.jpgDie Lange Periode setzt sich zusammen aus: 20 Kin + 17 Uinal + 19 Tun + 19 Katun + 12 Baktun mit jeweils diesen Zeitdauern als Tage. Das ergeben 1.872.000 Tage. Man darf sie aber nicht durch 365 teilen. Es fehlen die Schaltjahre und die sind in 365,265 Tagen enthalten. Die über 1 Million Tage ergeben damit runde 5125 Jahre. Das steht zwar schön da, führt aber immer noch zu nichts.
Teilt man nun die 5125 unter den 25627 Jahren unserer Präzession auf, es ist die sich in diesem Zeitraum wiederholende Rotation unserer Erdachse, dann muss man über das Ergebnis staunen. Sie passen 5 Mal hinein. Für mich waren das dann klare astronomische Hinweise und mein Ansatz, mit den im Alten Chichen gefundenen Planeten zu suchen, könnte doch weiterführen.
Wieder, zumindest auf dieser Basis, ist das so bedeutungsschwangere Jahr 2012 unwichtiger geworden, denn es sind ja 5 Perioden. Die gegenwärtige ist also nur eine der 4 anderen. Wobei die nächste beginnt, vielleicht schon begonnen hat oder noch kommen wird, aber immerhin auf der Basis sehr weitreichender Erkenntnisse.
Ein drittes Argument ergab sich erst später aus den Übersetzungen jener Inschriften, die die Archäologen für ihre lange Rückrechnung verwenden. Erst am Ende meiner Arbeit habe ich die Schriften als eine weitere mögliche Deutung verstanden. In den Texten wird mehrmals von „einem 3-Steine-Platz“ gesprochen, an dem „von Göttern am Himmel Steine positioniert wurden“.
Könnte es sein, dass der 3-Steine-Platz die Bauwerke mit meinen 3 fixen Planeten Verbindungen sind? Und der Himmel könnte doch auch sehr gut das gelbe Ekliptik Band gewesen sein? Ich entdecke keinen Widerspruch zu den Worten der Mayas und empfinde das Alte Chichen sogar gut beschrieben. Das mit dem 3-Steine-Platz wird am Ende noch deutlicher.


::Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Der Maya Kalender …
::Teil 01 – ein Eckpunkt der Zeitrechnung ist in Chichen Itza gespeichert.
::Teil 02 – Der Platz Chichen Itza.
::Teil 03 – Die Lage der Gebäƒude ist mysteri„ös.
::Teil 03 – Die Ekliptik zieht sich durch das Alte Chichen.
::Teil 04 – Das Sonnensystem hat Kontakt zu den Gebäƒuden.
::Teil 05 – Was ist an der Sternwarte los?
::Teil 06 – Das Zentrum der Milchstra߂e wirkt auf unser Leben.
::Teil 06 – Die Sternwarte hat Kontakt zum Galaktischen Zentrum.
::Teil 07 – Die Suche nach einem Datum.
::Teil 08 – Die Lange Zeitrechnung im Kalender der Mayas.
::Teil 09 – Zuerst die periodischen Zahlen verfeinern.
::Teil 10 – Die 5126,31 Jahre beim Datum 16.8.2018 anwenden.
::Teil 11 – 3108 Jahre vor unserer Zeitrechnung.
::Teil 12 – Was geschah 3108 Jahre BC in Chichen Itza?


::Quellenhinweise
[13] www.hermetic.ch/cal_stud/maya/chap2g.htm
[14] www.user.uni-frankfurt.de/…/Mayakalenden/Zur%20Maya-Kalenderkorrel…
[15] Googeln: Rätsel der Vergangenheit: Mittelamerika. Was geschah am 13. August vor 5000 Jahren?


::Zur Person des Autors Horst Grünfelder

Datum: Samstag, 4. August 2012 12:51
Themengebiet: FGK-Blogroll, Geomantie, Grünfelder, Paleo-SETI, Radiästhesie Trackback: Trackback-URL
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