H. Grünfelder: „Der Maya Kalender“ (12/12)

… ein Eckpunkt der Zeitrechnung ist in Chichen Itza gespeichert.“
Vortrag von Dipl.-Ing. Horst Grünfelder
auf der FGK-Veranstaltung in Zierenberg am 14. April 2012
Teil 12 – Was geschah 3108 Jahre BC in Chichen Itza?
Und so komme ich am Ende meines Vortrages zu einer persönlichen Analyse und mit externer Hilfe.
Also was geschah 3100 BC in Chichen Itza? Damals lebten an den Wasserstellen mehrere Indianer Gruppen. Eines Tages erschienen ihnen fremde Wesen, die man in Unkenntnis gerne als „Götter“ bezeichnet, was anfangs Angst und Schrecken einflößte. Die Schwingung dieser „Götter“ ist heute noch mit + 3,43 cm auf dem Gelände ausreichend nachweisbar. Sie hinterließen am Boden jene Markierungen mit den Eigenfrequenzen von Venus, Neptun und Saturn/MZ in der Absicht, eine Zeit anzugeben, vielleicht sogar ihre Ankunft. Es war eine uns unbekannte Technik einer Einprägung ins Erdreich. Allerdings wurde diese Methode auch in Kohunlich, einer weiteren wichtigen Maya Stätte, angewandt.
Nach ihrer Abreise haben die Indianer die Punkte weiter gepflegt und mit Holz markiert. Die 3 Stellen sind so zu Kultplätzen mit astronomischen Ruf und göttlichen Eigenschaften herangewachsen und haben einige Tausend Jahre überstanden. Wer aus anderen Quellen weiß, dass der Urwald Yucatans die alten Maya Plätze völlig überwuchern konnte, wird bei der langen Zeit vor Christus so seine Zweifel bekommen. Richtig, nur, Zitat …“die Analysen fossiler Pollen scheinen anzuzeigen, dass der Urwald 2000 BC nicht so dicht war wie heute. Man stellt sich ihn von grasigen Savannen und Eichenbuschwald durchzogen vor „…[17]. In so einer Umgebung können hölzerne Kultstellen schon überleben.

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Später kam auch das Volk der Itza vorbei, angelockt vom Ruf des Platzes. Als sie dann noch beim oberen Wasserloch die Qualitäten einer Zukunftsschau erkannten, sind sie geblieben.
Die indianische Tradition wurde von den Itza und anderen Mayas einigermaßen verstanden. Beim Saturn / MZ taten sie sich nicht so schwer, vermutlich waren ihnen die gesunden Einflüsse aus dem Zentrum der Milchstraße bekannt. Mit dem Neptun ging das gerade noch, denn Bäume schätzen seine Strahlung, was die Zuwanderer vielleicht wegen ihres naturnahen Lebens wussten. Aber das mit der Venus hatten sie nicht begriffen. Der Venus Platz beim heutigen Nonnenhaus war nämlich mit der Zeit in eine Geburtsstelle abgeändert worden. Die Indianer Frauen gingen dorthin, um zu gebären.
Als ich das erfahren hatte, habe ich die Venus Schwingung von 29,99 auf Fotos von heutigen Geburten gesucht. Und tatsächlich, sie ist immer als breite Hülle mitten um den Schoß jeder Mutter mit höchster Intensität zu finden. Da muss man schon Indianer sein, um einen Venus Platz in einen idealen Geburtsplatz umzuwidmen.
Ab 200 BC wurde damit begonnen, die Holzmarkierungen durch Steinbauten zu ersetzen. Nach und nach wuchsen sie zu den heutigen Bauwerken heran. Anfangs konnte man sie noch zutreffend den „3-Steine-Platz“ nennen, so wie er in den historischen Inschriften beschrieben wird.
Die Lange Zeitrechnung hat ihre Bedeutung bis zum Ende der Maya Kultur nicht behalten. Immer häufiger beschränkten sie sich auf die kurze mit der 260 Tage Einheit. Erst dieser „Tzolkin“ Kalender, der sich nach 52 Jahren wiederholt, hat eine tiefere Bedeutung. Nach meiner Auffassung wurden seine Qualitäten irrtümlich in die Lange Zeitrechnung übertragen und ein 2012 damit versehentlich geschwängert. Das kann dann geschehen, wenn beide Zeitrechnungen auf Inschriften gleichzeitig genannt werden.
Offiziell galt der Tzolkin oder Haab als heilig oder als Wahrsager Kalender. Mehrere Hochkulturen verwendeten ihn. In ein moderneres Licht rücken Johann Kössner und Joseph Argüelles die alten Zeit Glyphen.
Und damit sind wir am Ende. Gegenüber den archäologischen Datierungs- und Deutungsversuchen liege ich mit meiner astronomischen Methode nur 6 Jahre daneben. Bei 5257 Jahren ist das nur 1 Promille, also vernachlässigbar. Meine Geschichte um den Beginn gefällt mir aber besser, denn sie verwendet ein astronomisches Datum, gehört zu einem interessanten Ereignis und wird als 3 Steine Platz sogar in Maya Inschriften erwähnt.
H. Grünfelder, Nußloch, im Februar 2012


::Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Der Maya Kalender …
::Teil 01 – ein Eckpunkt der Zeitrechnung ist in Chichen Itza gespeichert.
::Teil 02 – Der Platz Chichen Itza.
::Teil 03 – Die Lage der Gebäƒude ist mysteri„ös.
::Teil 03 – Die Ekliptik zieht sich durch das Alte Chichen.
::Teil 04 – Das Sonnensystem hat Kontakt zu den Gebäƒuden.
::Teil 05 – Was ist an der Sternwarte los?
::Teil 06 – Das Zentrum der Milchstra߂e wirkt auf unser Leben.
::Teil 06 – Die Sternwarte hat Kontakt zum Galaktischen Zentrum.
::Teil 07 – Die Suche nach einem Datum.
::Teil 08 – Die Lange Zeitrechnung im Kalender der Mayas.
::Teil 09 – Zuerst die periodischen Zahlen verfeinern.
::Teil 10 – Die 5126,31 Jahre beim Datum 16.8.2018 anwenden.
::Teil 11 – 3108 Jahre vor unserer Zeitrechnung.
::Teil 12 – Was geschah 3108 Jahre BC in Chichen Itza?


::Quellenangabe
[17] Henri Stierlin, „Die Kunst der Maya“, Seite 43, Das olmekische Vermächtnis. Benedikt Taschenverlag Köln.


::Zur Person des Autors Horst Grünfelder

Datum: Donnerstag, 16. August 2012 8:06
Themengebiet: FGK-Blogroll, Geomantie, Grünfelder, Paleo-SETI, Radiästhesie Trackback: Trackback-URL
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