Die Pyramide von Helliniko – (1/13)

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Peloponnes-Satellitenfoto: NASA Blue Marble

Der Peloponnes – das ist Griechenland „pur“, denn vom Erlebnisgehalt und vor allem von der Dichte der antiken Sehenswürdigkeiten her ist es die schönste Landschaft Griechenlands., davon konnte ich mich während meiner Urlaubsreisen oft überzeugen. Denn hier gibt es fast alles, was Griechenland zu bieten hat: Sonne und Meer sowieso, Strände aller Art, rustikale Dörfer, schneebedeckte Berge, romantische Höhlen, reißende Flüsse, tiefe Wälder und kristallklare Seen. Vergessen sollte man nicht die gastfreundlichen, aufgeschlossenen und hilfsbereiten Menschen, die jeden Fremden mit Herzlichkeit aufnehmen. In den letzten Jahren wie z.B. im Jahr 2007 beherrschten riesige Waldbrände auf dem Peloponnes die Schlagzeilen der Gazetten in aller Welt. Aber nicht nur hier verloren viele Einheimische den Glauben an ihre Zukunft, die Eingliederung in die EG und die Ablösung des Drachmen durch den EURO trugen mit dazu dabei, denn den Menschen ging es vorher wesentlich besser.
peloponnes_grafik.jpgIm Jahr 2003 war ich zum letzten Mal dort. Korinth, Argos, Mykene, Epidavros, Sparta, Olympia, Mistras und viele andere historische Orte standen damals auf dem Programm.
Und auch die eher unscheinbare Pyramide von Helliniko durfte da nicht fehlen. (Auf der Karte rot gekennzeichnet oder bei google maps) Die Pyramide von Helliniko befindet sich in der Nähe der Argolis-Ebene in Griechenland, 10 km südwestlich der Kleinstadt Argos. Das Mauerwerk der Pyramide ist aus grauem Kalkstein in trapezoiden und teilweise polygonalen Steinen ausgeführt und erinnert an andere Bauwerke aus klassischer Zeit. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss von etwa 14,70 x 12,60 m.

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Die Akademie von Athen veröffentlichte am 2. September 1995 Ergebnisse von Datierungen verschiedener Proben, die der Pyramide von Helliniko entnommen wurden. Die Proben wurden in Athen und Edinborough/Schottland ausgewertet. Die Untersuchungen ergaben ein Alter von 2720 Jahren ± 580 Jahre v. Chr.. Die verwendete Methode ist bisher allerdings noch umstritten und nicht gesichert. Sind diese Untersuchungen richtig, würde es sich um die bisher älteste auf der Erde entdeckte Pyramide handeln. Der Archäologe Adamantios Sampson sagte im „Archaelogia kai Technes Magazin“ vom Dezember 1995 aus, dass bisher keine Bauwerke, die ähnliches Fachwissen vorraussetzen, in dieser Gegend um diese Zeit gefunden wurden, der Fund dieser Pyramide gemäß den Datierungen der Akademie von Athen wäre demnach einzigartig.
Obwohl die Pyramidenstruktur großes Interesse hervorruft, sind geschriebene Werke zu diesem Thema eher rar und daher freue ich mich natürlich sehr darüber, dass mein Freund Horst Grünfelder neben den bereits erwähnten archäologischen Auswertungen seine radiaesthetischen Messungen in Helliniko zu einem 12-tlg. Artikel verarbeitet hat, der in den kommenden Tagen und Wochen an jedem 3. Tag auf der FGK Webseite erscheinen wird. Start ist der 26. November 2012.
Frank Peters, Hude, im November 2012Alle Fotos Frank Peters©


::Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Vorwort (Frank Peters)
::Teil 02 – Eine Pyramide
::Teil 03 – Meine Arbeitstechnik
::Teil 04 – Wer hat diese Pyramiden gebaut? (Teil 1)
::Teil 05 – Wer hat diese Pyramiden gebaut? (Teil 2)
::Teil 06 – Das geomantische Umfeld
::Teil 07 – Geomantien einer Kleinpyramide im Vergleich
::Teil 08 – Die ägyptische Pyramiden Hieroglyphe
::Teil 09 – Pyramidenwirkungen werden von ihrer Ausrichtung bestimmt
::Teil 10 – Welches Potential hatte die griechische Pyramide?
::Teil 11 – Mit der Kleinpyramide die alte Wirkung erzeugen
::Teil 12 – Der Zugang und die Kammer in Helliniko
::Teil 13 – Pyramiden und Trinkwasser


::Zur Person des Autors Horst Grünfelder

Datum: Sonntag, 25. November 2012 7:30
Themengebiet: Archäologie, FGK-Blogroll, Geologie, Geomantie, Peters, Technologie Trackback: Trackback-URL
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