Pflanzengift „Glyphosat“ am Pranger

Glyphosat ist ein Stoff, der in vielen Unkrautvernichtungsmitteln enthalten ist. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift der Firma Monsanto. Tausende Tonnen davon werden allein auf Feldern in Deutschland versprüht. Die neuen Untersuchungen lassen die Leipziger Forscher vermuten, dass Glyphosat auch mit dem rätselhaften chronischen Botulismus zu tun haben könnte, einer Vergiftung, die schon Tausende Rinder verenden ließ und möglicherweise auch Menschen gefährdet. Denn der Studie zufolge tötet Glyphosat gesundheitsförderne Bakterien wie Lactobazillen und Bifidobakterien ab und bringt so das Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt durcheinander. Die Wissenschaftler stellen die These auf, dass die Vergiftung mit Glyphosat auch krank machenden Keimen wie dem gefährlichen Botulismuserreger den Weg ebnen kann. Das sind Bakterien, die normalerweise Menschen mit gesunder Magen-Darm-Flora nichts anhaben können. Bei Rindern wird der gefährliche Botulismuskeim von vielen Wissenschaftlern für verheerende Folgen verantwortlich gemacht !
::Quelle – 3sat Mediathek
::Weitere Informationen – Keine Gen-TechnikBauernstimme.de

Datum: Montag, 20. Mai 2013 22:12
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Flora + Fauna, Gesundheit, Nahrung+Wasser, Peters, Umwelt Trackback: Trackback-URL
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Ein Kommentar

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    Die „Darmflora“ in der Forschung und der „offiziellen“ Medizin findet endlich verstärkte Beachtung. Es wird Zeit, dass das Glyphosat endlich aus der Nahrungskette verschwindet… Laut offizieller „Lehrmeinung“ (oder doch eher „Leer-Meinung“?), baut sich Glyphosat schnell ab. Auf der anderen Seite wissen die Fachleute aber nicht, wie hoch die Rückstände sind. Denn auch hier mangelt es wieder einmal an evidenzbasierten Untersuchungen. Das BVL hat zwar seit 2003 insgesamt 1230 verschiedene Lebensmittel auf Glyphosat geprüft und ist nur 27 Mal fündig geworden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat letztes Jahr 33 Proben Futtergetreide von Feldern untersucht, die mit Glyphosat behandelt worden waren. Hier waren es 8 Proben, die Rückstände aufwiesen. Besonders hohe Rückstände fanden sich in der Gerste, teilweise mit Konzentrationen von 23 Milligramm pro Kilogramm.

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