1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (6/12)

Symmetrie in der Quantenphysik.
Max Planck lege im Jahr 1900 den Grundstein der Quantenphysik. In seiner Bahnbrechenden Arbeit postulierte er das nach ihm benannte Planksche Wirkungsquantum. Doch nach dem Siegeszug der neunen Physik, der Quantenphysik, geriet diese um die Mitte des 20. Jahrhunderts in eine Sackgasse. Nach dem man die Bestandteile der Atome erkannt und untersucht hatte, glaubte man, die Welt bestünde nun noch aus drei Teilchen. Diese drei Teilchen waren das Elektron, das den Atomkern umkreist, sowie das Proton und Neutron, die den Atomkern bildeten. Doch aus Untersuchungen der Höhenstrahlung und mit der Errichtung von Teilchenbeschleunigern wurden diese Elementaren Teilchen in immer neuen fremdartige Teilchen zerlegt. Man sprach vom Teilchenzoo.
1964 erkannte Murray Gell-Mann dass sich der sog. Teilchenzoo, mit der von Galois entdeckten Theorie der mathematischen Symmetriebetrachtung ordnen ließ. Er stellte damit auch die Energiegleichungen für diese Teilchen auf. Unabhängig von Gell-Mann entwickelte Georg Zweig ein ähnliches Modell. Er scheitere jedoch am Widerstand seiner Vorgesetzten. Problem war, man musste die Vorstellung aufgeben, dass die Elementarladung, und die Kernbestandteile unteilbare Einheiten seien und es gab damals keinerlei experimentellen Hinweise dafür. Während sich Gell-Mann durchsetzte und dafür den Nobelpreis erhielt, wurde Zweig von seinen Vorgesetzten zur Strecke gebracht.
Das heute gültige Standardmodell der Elementarteilchen besteht aus sechs Quarks, welche die Atombausteine bilden, sechs leichten Teilchen, sogenannten Leptonen und vier Eichbosonen.
::Siehewikipedia.org
Das sogenannte Baryonen – Dekuplett (Ordnung der schweren Teilchen, Abbildung unten) zeigt uns überdeutlich: In den kleinsten Ordnungsstrukturen der Materie finden wir wieder, was seit Jahrhunderten der Archetypus einer geheimen Überlieferung war. Die pythagoreische Tetraktys.
baryonen-dekuplett.jpg
Um die grundlegende Symmetrie sichtbar werden zu lassen, muss man das Diagramm jedoch in drei symmetrische Bestandteile zerlegen. Die zehn Baryonen bestehen aus einer unterschiedlichen Kombination von d-, u-, und s- Quarks.

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Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik

Datum: Sonntag, 26. Januar 2014 9:01
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreise 2012, Limbrunner Trackback: Trackback-URL
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