1.7.2012 – Kornkreis Waden Hill (10/12)

Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)
Ich darf also feststellen, dass alle Tatsachen gegen die Behauptung des Autors stehen. Herr Melchizedek berichtet uns in seinem Werk auch, er habe das Zeichen von den Engeln erhalten. Ich mochte vielleicht drei oder vier Monate zuvor aus Ägypten zurückgekehrt sein, als Thot [Der Autor meint den ägyptischen Gott] hereinkam und sagte: Ich will die geometrischen Figuren sehen, die Du von den Engeln erhalten hast … Die Art und Weise, wie er sich 52.000 Jahre lang am Leben erhielt, verlangte viel Zähigkeit – es war, wie immerzu an einem seidenen Faden zu hängen. Er musste täglich zwei Stunden in Meditation verbringen, um nicht zu sterben. … Thot war sehr an dieser neuen Meditation interessiert, denn das, wofür er zwei Stunden brauchte, dauerte bei der Mer.Ka.Ba-Meditation nur sechs Atemzüge. 11] Thot, Gott der Wissenden und der Schrift ist einer der zentralen Gottheiten des Ägyptischen Panthenons.

Im ägyptischen Totenbuch heißt es:
Thoth bin ich, Meister der zwei Hörner des Mondes
Kunstgerecht ist meine Schrift und rein meine Hände.
Ein Abscheu sind mir das Ungerechte und Böse.
Durch Schriftzeichen lege ich fest den Willen der Götter.

Die Lüge vernichte ich und zeug vor den Göttern die Wahrheit.

Ich beug und beschäme den unrechtmäßigen Sieger,
Und ich richte empor den verachteten Schwachen.
Ich zerstreue das Dunkel und weise die Stürme zurück.

Thoth der Allmächtige, bin ich, Ra’s Liebling.
Alles was Ra unternimmt, ist dank meiner gekrönt mit Erfolg.
Ein großer Magier, wie Thot, bin ich,
sitzend ihm gleich in der Barke der Jahrmillionen. 12]

Hätte der Autor das Ägyptische Totenbuch gelesen, so wüsste er, dass Thoth nicht nur 52.000 Jahre sondern Jahrmillionen überdauert hat und dass die Griechen in ihm ihren Hermes erkannten, der in der Alchemie als Hermes Trismegistos wieder erstanden ist und dass einige Alchimisten in letzterem das Christusbewusstsein erkannten.
Doch Herr Drunvalo Melchizedek, macht deutlich, dass er sich nicht nur für einen Erleuchteten, sondern auch für den Schöpfer des Universums, für die Gottheit selbst hält, wenn er sagt: Und wir entschieden uns, dieses Universum zu erschaffen 13]
Mit der von Herrn Melchizedek erzählten Geschichte in einem Vortrag in Banff Springs, Kanada, im März 1994 sagt er: Im Jahre 1972 kamen etwa einhundert verschiedene Rassen zu unserem Planeten, angeführt von den Sirianern und einer schon in den sumerischen Tontafeln aufgeführten Rasse, den sogenannten Nephilim. Diese begannen in der Mitte des Februar 1972 ein einmaliges Experiment auf diesem Planeten zu starten, das in einer Reihe von Ereignissen eskalierte, die uns in die heutige außergewöhnliche Lage versetzten, in der wir uns nun befinden. 14]
Weder ist, wie der Autor in bewusstem Vortrag behauptet der Vorrat an Wasserstoff in der Sonne aufgebraucht, noch hat jemals eine Supernova Explosion stattgefunden. Letztere ist erst in einigen Millionen Jahren zu erwarten. 15]
Entgegen den Behauptungen des Autors ist das Emblem der – Blume des Lebens – nie in irgendeiner alten Kultur ein Symbol von religiöser oder philosophischer Bedeutung gewesen. Die wenigen historisch nachweisbaren Belege reichen bei Weitem nicht aus, um von einer weltweiten Verbreitung zu sprechen, was der Auffassung von Herrn Weissenstein entspricht, wenn er sagt: „In Nineveh, and elsewhere, the pattern is clearly used as domestic decoration.“ 16]
::Übersetzung – In Niniveh und auch andernorts wurde das Muster eindeutig als Hausdekoration verwendet.
Die Grundstruktur des Emblems ist hexagonal. D. h. es fügt sich in jedes beliebige Sechseckraster und kann daher über viele Geometrien gelegt werden. Die hexagonale und kubische Struktur ist jedoch nicht die alleinig bestimmende Struktur der Natur und des Kosmos. Daneben gibt es die fünfzähligen Strukturen, die vorwiegend in lebenden Organismen, aber auch vereinzelt in Kristallen vorkommen. Das überwiegende Vorkommen der Hexagonalstruktur in den Kristallen, also in der unbelebten Welt widerspricht der Benennung – Blume des Lebens -.

Copyright by Willibald Limbrunner


11] O.a.a. Kap.: Thot, geometrische Figuren und die Blume des Lebens
12] Das ägyptische Totenbuch; Gregoire, Kolpaktchi Übers.,
12] Barth Verl. Weilheim, 1970, S. 292-293
13] Vortrag in Banff Springs, Kanada, März 1994. In Deutsch hier
13] zu finden: http://www.pythagoras-institut.de/texte/index.html, S.8
14] Der Vortrag ist hier zu finden:
14] http://www.pythagoras-institut.de/texte/index.html
15] http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#Hauptreihenstern
16] Quelle:http://www.pleiade.org/col_geal/aux_armes-symbolism-
16] notes.html, Anmerkung 5


Inhaltsverzeichnis
::Teil 01 – Einleitung: Kornkreis Waden Hill
::Teil 02 – Die Pythagoreische Tetraktys
::Teil 03 – Das heilige Symbol der Pythagoräer
::Teil 03 und Quell der immer strömenden Natur
::Teil 04 – Ein kurzer historischer Abriss zur Tetraktys
::Teil 05 – Das Drama um Évariste Galois
::Teil 06 – Symmetrie in der Quantenphysik
::Teil 07 – Das Baryonen-Dekuplett
::Teil 08 – Die Mystik der Zahl 42
::Teil 09 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (1)
::Teil 10 – Wertneutrale Untersuchung zur – Blume des Lebens – (2)

Datum: Montag, 3. Februar 2014 9:01
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreise 2012, Limbrunner Trackback: Trackback-URL
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