Raistinger Kornkreis – Geometrie/Symbolik

::Teil 1 – Der Kornkreis vom 18.7.2014 bei Raisting am Ammersee
abbildung_1.jpg
Abbildung 1, Rekonstruktion des Autors

Das erste Buch Mose Genesis – 1. Kapitel
1. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis
5. und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
Ich habe diese berühmte Textstelle mit gutem Grund an den Anfang dieser Abhandlung gestellt. Sie werden im Verlauf des Texts erkennen, warum.
Zunächst ist zu zeigen, wie dieser Kornkreis gemacht sein könnte. Anders gesagt, wie seine Struktur ist. Um diesen Kornkreis zu erstellen würde ein Seil genügen. Er besteht nämlich aus einem zentralen Kreis auf dem 24 Eckpunkte gesetzt sind.
Auf der Seite tetraktys.de/geometrie von Holger Uhlmann finden Sie weitere interessante Hinweise zu Mathematik und Mystik des 24-Ecks. Das 24-Eck liegt diesem Kornkreis zugrunde. Mir ist bisher nur ein Kornkreis begegnet, der auf einer 24-teiligen Geometrie fußt. Wir haben es also mit einer recht seltenen Erscheinung zutun.

abbildung_2.jpg

Abbildung 2 – Zu sehen sind auch die Linien, die jeweils auf die Kreisbögen abzielen und welche zu ziehen wären (Kreisradien). Wobei ich nicht glaube, dass dieser Kornkreis Menschen gemacht ist. Dagegen sprechen aktuell alle Fakten. Wäre dies der Fall, müsste ich den Künstlern meinen Respekt zollen.
Siehe in der späteren Abhandlung: Infos zur Entstehung


::Inhaltsverzeichnis
Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6Teil 7Teil 8Teil 9Teil 10

Datum: Dienstag, 5. August 2014 19:00
Themengebiet: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Infofelder, Kornkreis, Kornkreise 2014, Müller, R. U., Spirituelles Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Ein Kommentar

  1. 1

    Weil hier ein Link auf meine Seite http://tetraktys.de führt, möchte ich mich dazu auch äußern:
    Das gesamte geometrische Muster dieses Kornkreises verblüfft mich persönlich deshalb, weil der/die „Künstler“ entweder über ein Spezialwissen verfügen, oder rein zufällig einen interessanten Zusammenhang abbildeten, den ich im folgenden versuche zu erklären, was schon erst mal nicht einfach ist. Das zu verstehen ist mindestens ebenso anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt:

    Jeder der sich mit fraktaler Geometrie beschäftigt hat, kennt das Sierpinski-Dreieck. Es ist auch so ziemlich das einfachste Fraktal das sich denken lässt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sierpinski-Dreieck
    Auch in der Hermetik, z.B. bei den Rosenkreuzern wurde dieses Konstrukt oft als Symbol verwendet, allerdings nur in der Darstellung des ersten Rekursionsschrittes, also einfach nur drei Dreiecke zu einem großen Dreieck vereint. Dadurch entsteht ein gestürztes Dreieck bzw. „Loch“ in der Mitte. Klappt man diese drei Dreiecke gewissermaßen nach oben zusammen, so entsteht wieder ein Tetraeder, der einfachste 3D-Körper der überhaupt möglich ist bzw. auch der einfachste platonische Körper.

    Wendet man nun den Algorithmus für die Berechnung eines Sierpinski-Dreiecks ganz konsequent auf höhere n-Ecke an, so entstehen genau solche Figuren, wie eben zum Beispiel auch diese 24 konzentrisch um einen Mittelpunkt gelegten Kreise bzw. 24-Ecke, die eben dann auch dieses Karo-Muster in diesem Kornkreis ergeben.
    Hier beschrieben, und sicher nicht einfach zu verstehen:
    http://tetraktys.de/geometrie-9.html

    Wenn man nun in dieses Kornkreis-Muster ein Sierpinski-Dreieck einzeichnet, dann bildet jeder der drei Kreise ganz genau den Umkreis für die drei Dreiecke. Der vierte konzentrische Kreis in der Mitte bildet ebenfalls genau den Umkreis für das gestürzte „Dreiecksloch“ im Sierpinski-Dreieck. Aber damit nicht genug! auch die kleineren Kreise in den drei großen Kreisen bilden jeweils einen Um- und In-Kreis für die nächst kleineren Dreiecke des Sierpinski-Fraktals, das passt also ganz genau.

    Worin liegt nun die Bedeutung des Sierpinski-Dreiecks?
    Es ist zum Einen mit dem Zahlendreieck, bzw. dem Pascalschen Dreieck „verwandt“. Jedem der dieses Pascalsche Dreieck kennt ist bewusst, dass sich in diesem Zahlendreieck unglaublich viele arithmetische Gesetzmäßigkeiten verbergen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsches_Dreieck
    Eine weiter kaum bekannter Zusammenhang darüber hinaus ist hier beschrieben: http://tetraktys.de/geometrie-4.html

    Zum Anderen: die Kristallgitterstruktur der häufigsten Anordnung von Atomen bilden zwangsläufig dreidimensionale Sierpinski-Fraktale, vier Tetraederlücken mit einer Oktaederlücke in der Mitte. Hier wird dieser Zusammenhang beschrieben:
    http://tetraktys.de/geometrie-6.html

    Was nun diese Struktur wiederum mit der Zahl 24 zu tun hat, wird hier beschrieben:
    http://tetraktys.de/geometrie-7.html

    Zur Zahl 24 in Bezug auf Mystik und Hermetik hier:
    http://tetraktys.de/mystik-8.html

    Ich freue mich auf Anregungen und Kommentare. Meine Adresse ist auf meiner Seite zu finden.

Kommentar abgeben