Raistinger Kornkreis – Geometrie/Symbolik

::Teil 3 – Der Kornkreis vom 18.7.2014 bei Raisting am Ammersee

Die segmentierten Ringe
Zurück zu unserem Kornkreis. Es gibt nämlich noch ein weiteres Indiz dafür, dass der Kornkreis auf die mystischen Zahlen abzielt, die einen Tag ausmachen. Der Betrachter mag sich darüber wundern, warum der Kornkreis segmentierte Ringe enthält. Es lag nahe, diese störende Unterteilung zu verbinden. Ein Kornkreis Interpret hat dies getan und festgestellt, dass sich die Ringe schließen lassen, wenn man sie verdreht. Ich habe den Kornkreis so belassen, wie er ist und die Winkel gemessen. Es ist auch hier eine Information enthalten.
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Abbildung 4 – Die Zahl 1440 verweist auf die Zahl der Minuten eines Tages mit 24 Stunden, 24 x 60 = 1440. Die Dreiteilung verweist auf 8 + 8 + 8 Stunden zu je 480 Minuten (8 x 60 = 480). 888 ist die Christuszahl.

Achthundertachtundachtzig (888): Nach dem griechischen Alphabet die Zahl Jesu Christi. Die Gnostiker stellten hierfür gematrische Berechnungen an:
ι = 10, η = 8, σ = 200, ο = 70, ύ = 400, ς = 200 (gr. Ιησούς, Jhsous)
::Quellewikiweise.de
Dies ist der zweite Hinweis auf den Zyklus, den wir Tag nennen. Er hat natürlich nicht primär etwas mit der Umdrehung der Erde zu tun, sondern mit den Zahlen an und für sich die, wie oben angedeutet auf das abzielen was wir heute Erleuchtung nennen, was die Rosenkreuzer mit Christus, die Adepten Israels mit „Tag“ benannten. Ich glaube nämlich und dafür gibt es gewichtige Gründe, dass die Schöpfer der alten Texte tiefe mystische Wahrheiten hinter den Zahlenangaben der religiösen Texte verborgen haben. Wir wissen, dass viele Kornkreise auf solche alten Symbole und Texte abzielen und so liegt unsere Zukunft in der Erkenntnis der Vergangenheit. Das mag die Botschaft der Kornkreise sein. Dass Christus von einer Jungfrau geboren wurde, gab Anlass, die Texte als religiöse Schwärmerei zu diskreditieren. Es würde diesen kurzen Diskurs überstrapazieren, um zu zeigen, dass diese Vorstellung der Gnosis entsprang, einer frühchristlichen Bewegung. Sie nannten die himmlische Jungfrau Sophia, griechisch Weisheit. In dieser Bewegung galt Christus als himmlischer Gemahl von Sophia. Diese weibliche Komponente des Göttlichen ist in allen Religionen der Welt verbreitet. Sie wurde mit und durch die Machtübernahme der Katholischen Kirche unter der Schirmherrschaft Kaiser Konstantins ausradiert. Diverse Legenden von Partnerinnen, die Christus gehabt haben soll, entstammen dem Einfluss gnostischer Texte, deren einziges kanonisches Manifest das Hohe Lied Salomos ist. Eines der bedeutendsten außerkanonischen gnostischen Texte ist die Pistis Sophia.
Im Sohar, dem klassischen Kommentar der jüdischen Thora zum Alten Testament, heißt es:
::ZitatDrei gehen aus von Einem, Einer von allen Seiten. So wird alles Eins. Dies ist auch angedeutet in den Worten: „und ward Abend und Morgen ein Tag“ Gleichwie der Tag Abend und Morgen umfasst, …
::Quelle – Sohar, Herausgegeben von Ernst Müller, S.337
Wie könnte man also den vorliegenden Kornkreis besser beschreiben?
Es ist nicht schwierig diese psychologische Tatsache zu zeigen.
Die Dreiheit von Erkenner, Erkanntem und Erkenntnis kann nicht anders aufgelöst werden, als durch die Einheit des Seins, welches in Indien das Selbst genannt wird. Dann aber gibt es diese Drei nicht mehr und so ist klar, dass aus Einem, drei werden. Dann aber muss auch umgekehrt gelten, dass Drei in Einem wohnen. In Indien kennt man die Dreiheit SAT-CHIT-ANANDA (Sein, Wissen, Wonne), die stets als die Einheit des Seienden betrachtet werden. Ebenso sehen wir göttlichen Trinitäten in fast allen Religionen, die sich als die drei Gunas (Tammas-Rajas-Satva) in indien, oder die drei alchimistischen Kräfte (Sal-Sulphur-Merkurius) in Europa wiederspiegeln.
::Siehe auchwikipedia.org


::Inhaltsverzeichnis
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Datum: Donnerstag, 7. August 2014 19:00
Themengebiet: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Infofelder, Kornkreis, Kornkreise 2014, Müller, R. U., Spirituelles Trackback: Trackback-URL
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