Raistinger Kornkreis – Geometrie/Symbolik

::Teil 7 – Der Kornkreis vom 18.7.2014 bei Raisting am Ammersee

Ich gebe im Folgenden die Frequenzverhältnisse und Intervallnamen der Naturtonleiter an: 1:2 Oktave – 2:3 Quinte – 3:4 Quarte – 4:5 Gr. Terz – 5:6 Kl. Terz – 6:7 Natur-Septime
Die folgende Tabelle gibt die diatonische C-Dur Naturtonleiter an.
Die Naturseptime wird in der heutigen Musik noch nicht verwendet. Namhafte Musiktheoretiker wie z.B. Martin Vogl sehen sie aber in ferner Zukunft als integralen Bestandteil unserer Musik.
Die Töne H und D sind in unserer Musik den Dreiklangintervallen angepasst und daher gegenüber der Naturseptime etwas verschoben.
Die folgende Abbildung zeigt schwingende Saiten mit den aufsteigenden Frequenzverhältnissen 1:2:3:4:5:6:7.
::Siehewikipedia – Reine Stimmung
abbildung_12.jpg
Die Intervall-Proportionen entstammen der Naturtonleiter. In geordneter Form lauten sie: 1:2:3:4:5:6:7 und entsprechen der Folge von Rauten wie sie im Kornkreis zu sehen ist.
::Zitat – Tonleitern mit sieben Haupttönen, à septsonsprincipeaux et privilégiés, finden sich bei den Hindus, Chinesen, Griechen, Türken, Persern und Arabern. … Die Bedeutung der Sieben geht auf den Mond zurück. Der Mond ist der an den Himmel geschriebene Kalender der Menschheit von Anfang an. Bei der Einteilung der Zeit in Tage richtete man sich nach der Sonne, bei der Gruppierung der Tage zu Wochen und Monaten richtete man sich nach dem Mond. Man rechnete von Vollmond zu Vollmond. Ein „Mondmonat“ zu 28 Tagen entspricht ziemlich genau dem siderischen Monat: in 27 1/3 Tagen ist der Mond wieder zu demselben Fixstern zurückgekehrt. Die Zeitrechnung von Vollmond zu Vollmond ist gemein-indogermanisch. Und da man die Zeit nach dem Monde maß, gab man ihm einen Namen – gr.mene, lat. mēnsis, dtsch. Mond -, der auf idg. *mē „messen“ zurückgeht. Die vier Mondphasen: Vollmond, Neumond, und die zwischen ihnen sich vollziehenden sehr bildhaften Phasen des abnehmenden und wieder zunehmenden Mondes, legten es nahe, den Mondmonat in 4 x 7 Tage zu zerlegen. Siebentägige Fristen haben wir jedenfalls bei Babyloniern und Juden, Ägyptern, Persern und Indern, Chinesen, Mongolen, Malayen, bei Germanen und Griechen. … Der Mond … heiligte die Sieben.
So hatte man denn sieben Wochentage und sieben Planeten. Wieder lag es nahe, das eine dem anderen zuzuordnen. … Die Zuordnung ist allgemein bekannt, schließlich ist sie ja auch noch in den modernen Sprachen: im Englischen, Französischen, Italienischen, Deutschen, erkennbar. …
Die Planetenskala
Im Altertum bediente man sich da eines Kreises, dem ein Siebenstern eingeschrieben war.
::Quelle – Vogel, Martin; Die Naturseptime, Orpheus, 1991, S.41ff;
::Weitere Hinweise zur Zahl sieben finden sie in der Beschreibung zum Kornkreis bei Roosendaal auf der FGK-Webseite


::Inhaltsverzeichnis
Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6Teil 7Teil 8Teil 9Teil 10

Datum: Montag, 11. August 2014 19:00
Themengebiet: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Infofelder, Kornkreis, Kornkreise 2014, Müller, R. U., Spirituelles Trackback: Trackback-URL
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