7.4.2015 – Irrgarten in Kagoshima, Japan

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Bildquelle soratech.co.jp

Kagoshima ist eine japanische Hafenstadt an der Südwestspitze der Insel Kyūshū. In einem Feld des städtischen Gartenbaugebiets wurde im Frühjahr 2015 mit der Aussaat von Rapskörnern ein LandArt-Projekt verwirklicht. Mit Beginn der Rapsblüte Anfang April erschienen die ersten Luftaufnahmen. Sie zeigen einen Irrgarten, der in das Rapsfeld integriert wurde. Irrgärten und Labyrinthe haben aus der Luft betrachtet oft sehr viel Ähnlichkeit mit den Kornkreisen.
::Was ist ein Irrgarten? englisch „maze“
Wie schon im Namen versteckt, kann man im Irrgarten leicht in die Irre geraten. Hier wird der Ausgang gesucht. Es gibt Sackgassen und verwinkelte Wege, die zurück zum Beginn führen. Man kann nicht sehen, wer hinter der nächsten Ecke geht. Der Blick ist durch hohen Bewuchs wie Thujahecken oder Flechtzäune versperrt. Nicht immer ist eine Mitte vorhanden, auch der Ausgang ist nicht immer leicht zu entdecken und manchem Besucher eines Irrgartens kann man die Erleichterung ansehen, wieder herausgekommen zu sein.
::Was ist ein Labyrinth?
Ein Labyrinth hat nur einen einzigen Weg und der führt über viele Windungen direkt bis zum Ziel, bis ins Zentrum. Obwohl das Labyrinth oft nicht sehr groß erscheint, zieht sich die Stecke, die man zu gehen hat, doch manchmal lang hin. Das liegt an den Bögen, die den Besucher mal nach innen, mal nach außen führen. Und da es nur einen Weg hinein gibt, geht es auf diesem natürlich auch wieder hinaus. Das Labyrinth steht eher für innere Einkehr und Achtsamkeit, wobei der Irrgarten eher etwas für Menschen ist die das Knifflige, nicht leicht zu Lösende, lieben.
::Weitere Informationen bei soratech.co.jp
::LandkarteKagoshima, Japan

Datum: Sonntag, 31. Mai 2015 18:02
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, LandArt, Peters Trackback: Trackback-URL
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