Das Kornkreisphänomen – reloaded (7/10)

Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Innerhalb der Kornkreisszene gab es nicht wenige, die unerschütterlich über die Jahre hinweg an der „Echtheit“ aller Kornkreise festhielten. Abgesehen von all den netten, gutgläubigen, bunten Menschen, den Esos und den Hippies gab es einige ziemlich militant zu nennende Zeitgenossen, die dieses Phänomen regelrecht für sich beanspruchten und dessen wahre Hüter zu sein glaubten. Sie kennen sich alle untereinander, arbeiten bis heute zusammen und befeiern sich gegenseitig als sogenannte „Wissende“. Entsprechend verfolgten sie inquisitorisch jeden, der im Verdacht stand, einen Kreis selbst hergestellt zu haben. Sie alle haben Theorien über Entstehung und Bedeutung der Kornkreise und vermarkten diese z. T. recht lukrativ. Übt man Kritik oder Zweifel daran oder noch schlimmer, behauptet sogar, dass es keine echten Piktogramme mehr gibt, rasten sie in den Diskussionen regelmäßig aus. Nicht wenige der Gutmeinenden sind entweder daran zerbrochen oder kehrten der Szene wegen des Hasses und der Zwietracht den Rücken und verloren so auch einstmals beste Freunde.


::Inhaltsverzeichnis
Teil 01 – Wie soll man das Phänomen „Kornkreis“ beschreiben?
Teil 02 – Astronomische Merkmale
Teil 03 – „Echt“ oder „nicht echt“?
Teil 04 – Nur noch „unechte“ Kornkreise seit 1993
Teil 05 – Seriös durchgeführtes Rutengehen ist die einzige Methode
Teil 06 – Die Kornkreismacher, Landschaftskünstler – Hoaxer
Teil 07 – Zwischen Gläubigen und Inquisitoren
Teil 08 – Kornkreistourismus und der Kornkreis am Ammersee
Teil 09 – Warum es Kornkreise zuerst nur in England gab
Teil 10 – Das Vermächtnis der „echten“ Kornkreise


::Weiterführende Informationenkochkyborg.de
::Synesis ist die interdisziplinäre Zeitschrift des EFODON e.V.

Datum: Mittwoch, 17. Juni 2015 8:00
Themengebiet: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Koch, Kornkreis, Kornkreis-Kunst, Kornkreise - crop circles, LandArt, Wiltshire Trackback: Trackback-URL
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