15.7. – Kornkreis bei Alling – Bayern (3)

Rekonstruktion des Kornkreises bei Fürstenfeldbruck.
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Abbildung 1

Der Kornkreis besteht aus ineinander geschachtelten Quadraten. Von den Baumeistern der Gotik oft verwendet und „Quadratur“ genannt. Abbildung 1 links zeigt diese verschachtelten Quadrate, die zur Rekonstruktion der Kornkreisgeometrie erforderlich sind. Abbildung 1 rechts, zeigt eine Symmetrie, die aus den beiden innersten Quadraten gebildet wurde und in der Tat erinnert und dies an die Fensterrosetten der Gotik.
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Abbildung 2

In Abbildung 2 links wurden alle Hilfslinie übereinander gelegt. Eine blaue Hilfskonstruktion wurde hinzugefügt. Abbildung 2 rechts zeigt zwei „Trümmer“ (gelb) aus denen der ganze Kornkreis durch Rotation um 90° entsteht. Die beiden „Trümmer“ können an den Hilfslinien entlang gezeichnet werden.
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Abbildung 3

In Abbildung 3 erkennen Sie links die beiden Teile, die rechts jeweils um 90° gedreht in vierfacher identischer Ausführung, den Kornkreis bilden.
Zu beachten ist dabei, dass die beiden Teile (Abbildung 3 links) eine Drehung um einen rechten Winkel (90°) ausführen. Eine optische Täuschung die vom Penrose – Dreieck her bekannt ist.
In einem Würfel können wir den rechten Winkel jeweils drei Mal in je eine andere Richtung verfolgen. Man spricht von drei Dimensionen, die der Würfel hat. In einem Quadrat kann man nur einmal im rechten Winkel abbiegen und gelang beim nächsten Mal in die Parallelrichtung. Der Richtungswechsel muss als so ausgeführt werden, dass er in eine neue Dimension weist.
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Abbildung 4

Abbildung 4 zeigt die Hilfsgeometrie über dem perspektiven entzerrten Kornkreis. Die Geometrie passt recht gut und ist relativ genau.
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Abbildung 5

In Abbildung 5 sind die Wirbel im umgelegten Korn zu sehen. Ich habe sie mit Pfeilen markiert um zu zeigen, dass sie ebenso genau platziert sind, wie die ganze Geometrie.
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Abbildung 6

In Abbildung 6 weitere vier Wirbel in den Nischen des Kornkreises, ebenso erstaunlich genau platziert.
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Abbildung 7

Abbildung 7 zeigt nochmals die Idee und Bedeutung. Verfolgt man die Balken, so erscheinen sie nach dem wieder auftauchen aus dem Geflecht, um einen rechten Winkel gedreht. Sie weisen also sieben Mal nach oben, beim achten Mal erreichen wir den Anfang wieder. Im Grunde eine sieben dimensionale Figur. Die optische Täuschung (siehe Penrose-Dreieck) dient dazu, das Auge in diese „unmöglichen“ Dimensionen zu lenken.
Der Kornkreis stellt im Grunde ein sieben dimensionales Simplex dar. Das Auge wird dabei durch eine optische Täuschung bemüht, dem Weg durch die Dimensionen zu folgen. Natürlich entziehen sich die höheren Dimensionen unserer Vorstellung, da wir hierfür keine Anschauung haben. Wir kennen keine Objekte, die mehr als drei Dimensionen besitzen. Den Theosophen und Antroposophenzufolge soll es diese höheren Dimensionen als feinstoffliche Welten geben.


::Mehrdimensionale Tetraeder oder Simplexe.
::Für mathematisch Interessiertewikipedia/Simplex
::Weitere Links zur optischen Täuschung des Penrose–Dreiecks
::Penrose-Dreieck VideoDas unmögliche Dreieck


::GPS-Daten der Kornkreisformation – 48,163884˚ N – 11,271092˚ E
::Kornkreis-InfosCrop Circles DatabaseCrop Circle Connector
::FGK-InfosKornkreis bei Alling (1)(2)(3)(4)(5)

Datum: Donnerstag, 23. Juli 2015 17:50
Themengebiet: crop circle, FGK, FGK-Blogroll, Geometrie, Kornkreis, Kornkreise 2015, Müller, R. U. Trackback: Trackback-URL
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2 Kommentare

  1. 1

    Danke schön für die tolle und anschauliche Aufschlüsselung dieses Kornkreises. Das hat mir sehr weitergeholfen. Peace & blessings, Helmar

  2. 2

    es wird das symbol der stadt ur abgebildet, auch bekannt unter dem stern der göttin inanna von den annunaki.
    ein ähnlicher kreis mit dem selben symbol entstand paar tage später in england, warwickshire

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