Die Rückkehr der alten Zauberer (Teil 2)

In Anlehnung an den in der „Trojaburg Nr. 2/2007“ erschienen Artikel, soll nachfolgende Betrachtung das Bild der alten Zauberer in uns vertiefen, – und zeitgleich – , ein besseres Verständnis eines modernen „Sehertums“ zwischen Nordsee und Alpen vermitteln.
Die „Neuen Zauberer“ sehen sich dabei ganz in der Tradition ihrer älteren Vorgänger. Doch wer waren diese Vorgänger wirklich und welche historischen Beweise ihrer Existenz haben sie uns hinterlassen?
Vor einiger Zeit strahlte der TV-Sender „Phoenix“ eine Dokumentation aus, die Stonehenge und der dazu gehörigen Megalith-Kultur gewidmet war. Der englische Forscher A. Simms fand heraus, das Stonehenge eben nicht nur einen Sonnenobservatorium sondern auch ein Mondobservatorium war. Dies wurde dem Zuschauer aufgrund einer Graphik und eines eindrucksvollen Trickfilms geschildert. Sonne und Mond spielten demnach beide eine gleichgroße Rolle in der Zeit der Megalithiker. Stonehenge befindet sich auf den britischen Inseln und nicht in Deutschland. Trotzdem schlug der Sender eine Brücke zu verborgenem Wissen in Deutschland.
Es wurde Bezug genommen auf die so genannten „Goldhüte“, jene konischen, goldenen Hüte, die in 4 verschiedenen Ländern Europas gefunden wurden, und deren typische Form, an die Spitzhüte der Zauberer aus den Märchen erinnert. Der Bericht stellte deutlich heraus, dass die Gravuren im Hut (der von Berlin!) Mond Auf- und Untergänge symbolisierten, und zwar über einen Zeitraum von 18,6 Jahren. Dies war auch der Zeitpunkt, an dem sich Sonne und Mond bei ihren Untergängen exakt im Torfenster von Stonehenge trafen!
Den Trägern dieser Hüte wurde also ein sehr hohes astronomisches Wissen bescheinigt, aufgrund des Goldes, aus dem die Hüte bestanden, wurden ihre Träger als „Priesterkönige“ deklariert. Denn nur sie hätten das Wissen und die Motivation besitzen können, Menschen zu bewegen, Bauwerke wie Stonehenge, Gravinis oder Newgrange zu bauen! Thema dieses Artikels sollen aber nicht Bauwerke und Symbolik der Megalith-Kultur sein, sondern jene „Goldhut-Träger“, die Priesterkönige. Dies ist nur ein Annahme, die darauf fußt, dass die Menge des zur Herstellung der Hüte verwendeten Goldes, nur auf einen Priester mit Königswürde schließen dürfte. Dass die Priester der Megalith-Kultur über hohes astronomisches Wissen verfügten, wissen wir seit dem Fund der „Nebra-Scheibe“ mit Gewissheit …

Datum: Sonntag, 16. September 2007 12:40
Themengebiet: FGK, FGK-Blogroll, Geschichte, Schlottig, Spirituelles Trackback: Trackback-URL
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