Roter Regen in Indien

roter-regen.jpgAm 04. April 2006 berichtete erstmals das Fachjournal „Astrophysics and Space Science“ über das Phänomen des Roten Regens in Kerala und seinem möglichen extraterestrischen Ursprungs. Kerala liegt an der südwestlichen Spitze von Indien an der Küste von Malabar. Untersuchungen dieser Regenwasserproben zeigen nun erstaunliche Ergebnisse.

Von Juli bis September 2001 dauerte das seltsame Ereignis des roten Regens über Kerala an. Anwohner berichteten, dass sie einen lauten Knall hörten, bevor der rote Regen erstmals fiel, der besonders helle und weiße Textilien verfärbte. Nachdem Prof. Dr. Godfrey Louis von der Mahatma Gandhi Universität davon hörte, sammelte er Proben des Regenwassers in mehreren Reagenzgläsern und untersuchte sie unter einem Mikoskop.

In einem aus dem Jahre 2006 geführten Interview mit der Journalistin Linda Moulton Howe berichtete Dr. Louis, dass er durch die rostig rote Farbe der Strukturen ziemlich beeindruckt war, als er sie zum ersten Mal in vergrösserter Form sah, die wie organische Zellen aussahen, mit einer Grösse von 10 Mikrons, also etwas grösser wie menschliche Blutzellen mit 7 Mikrons.

Einige Monate lang experimentierte Dr. Louis mit unterschiedlichen Temperaturen, um die Reaktion der Zellen zu untersuchen. Bei steigenden Temperaturen erhöhte sich auch die Aktivität der Zellen. Bei Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius erhöhte er auch den Druck auf bis zu 300 Pfund pro Quadratzentimeter. Im Normalfall würden lebende Zellen unter solchen Verhältnissen absterben. Nicht jedoch die zellartigen Strukturen im Regenwasser, das über Kerala niederging. Sie produzierten dabei sogar im Inneren kleinere Zellen, die zunächst farblos waren. Nachdem die farblosen Tochterzellen in der Mutterzelle wuchsen, verfärbten sich ihre Zellwände ebenfalls rot und durchdringten die Wand der Mutterzelle nach aussen. Hierbei handelt es sich offenbar um einen Prozess der Reproduktion.


Rote Mutterzellen sowie farblose Tochterzellen in 1000facher Vergrösserung aus den im Jahr 2001 gesammelten Regenproben / Copyright: Louis Godfrey, Ph.D., Mahatma Ghandi University, India.

Nach Auffassung einiger Biologen könnte es sich beim Vorgang der roten Regenzellen um eine Form von Hefezellen handeln, da auch Hefezellen sich vermehren können. Hefezellen jedoch haben eine DNA, wie alle bekannten biologischen Zellen, die sich vermehren können. Aber bei den Zellen aus dem untersuchten Regenwasser konnte Dr. Louis keine DNA vorfinden.

Dr. Louis schickte die Proben des roten Regenwassers an weitere Wissenschaftler der Cornell Universität in den USA für isotopische Untersuchungen des elementaren Aufbaus der Zellen. Die Bestandteile, die bei den Proben gefunden werden konnten, sind Wasserstoff, Silizium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Aluminium. Phosphorige Säuren, wie sie in irdischen Zellen vorkommen, konnten jedoch nicht gefunden werden. Auch an die von Prof. Emeritus und Chandra Wickramasinghe geleitete „Cardiff University Centre for Astrobiology“ in Wales schickte Dr. Louis einige Proben des roten Regenwassers. Aber auch dort konnten von den Proben keine DNA gefunden werden.


Abbildung einer Zelle des roten Regens unter dem Mikroskop mit einem Skalastab von 300 Nanometer / Copyright: Cardiff University Centre for Astrobiology

Weiteres Bild unten: Weitere Mikroskop-Aufnahme von drei Zellen aus dem roten Regen ungefähr 3 Mikrometer im Durchmesser, mit starken Zellwänden und einer Vielzahl von Nanostrukturen innerhalb eines Membrans, ohne identifizierbaren Kern und mit Bohrungen in der Zellwand. Die Zelle auf der rechten Seite hat grössere Bohrungen und könnte Zytoplasma verloren haben. Copyright: Cardiff University Centre for Astrobiology

Dr. Louis verliess die Mahatma Ghandi Universität, um eine Professur in der Physik an der Cochin Universität der Wissenschaft und Technologie in Kochi, Kerala in Indien zu machen. Die Journalistin Linda Moulton Howe sprach vor kurzem erneut mit Dr. Louis über seine weiterführenden Forschungen des roten Regens. Er hofft, dass er weitere Ergebnisse in den nächsten Monaten veröffentlichen kann. Sie erfuhr dabei zur Überraschung, dass es sogar insgesamt drei Ereignisse des mysteriösen roten Regen in Indien gegeben hat (2001, 2006 und 2007). Bei allen eingesammelten Proben, auch von den zwei neueren Ereignissen hatte er die Experimente wie oben aufgeführt, wiederholt, mit den gleichen Ergebnissen.

Ein Interview, sowie den gesamten Quellentext gibt es hier in englischer Sprache:
http://www.earthfiles.com/news.php?ID=1337&category=Environment

Eine Erklärung für die mysteriösen Zellen des roten Regens gibt es bis heute nicht. Es wird angenommen, dass der Ursprung der unbekannten Zellen nicht irdischer Herkunft ist und in Kometentrümmern liegen könnte. Ebenso rätselhaft ist es, warum der rote Regen bisher nur im südindischen Staat Kerala niederging.

Quelle:
earthfiles.com/

Datum: Sonntag, 28. Oktober 2007 0:21
Themengebiet: FGK-Blogroll, Gesundheit, Klima, Kronwitter, Nahrung+Wasser, Para-Phänomene, UFOs+Ausserird. Trackback: Trackback-URL
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2 Kommentare

  1. 1

    mysteryös

  2. 2

    Hi youn fnd this

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