Wetterbeeinflussung – Krieg der Zukunft?

Ist es mit heutiger Technik möglich, das Wetter gezielt zu manipulieren? Diese Frage kann Dr. Karsten Brandt, Geschäftsführer der Seite www.donnerwetter.de mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Im Juli 2005 beobachtete er auf Radarbildern ein Regenband, das sich über 300 Kilometer erstreckte (siehe Bericht vom 19.2.06 bei degufo.de). Doch es fiel kein Tropfen Niederschlag. Brandt und seine Kollegen sind sicher: Jemand muss die Wetterfront künstlich erschaffen haben. Und nur das Militär hat dazu die Möglichkeit.

Theoretisch kann künstliche Wettermanipulation sehr vielseitig genutzt werden und Spekulationen darüber gibt es zahlreich. So kursieren z.B. Gerüchte um die Welt, dass das sog. HAARP-Projekt in Alaska nur eines von mehreren Möglichkeiten für eine globale Wettermanipulation darstellt.

Im weltweit einzigartigen Institut für Troposphärenforschung in Leipzig erfährt Brandt, wie Regen künstlich produziert werden kann. Mit diesem Wissen macht er sich auf nach England um herauszufinden, ob die Regenflut von Lynmouth, bei der 1952 über 30 Menschen starben, das Resultat eines fehlgeschlagenen Wetterexperiments war. Vor Ort trifft er Zeitzeugen und einen Geologen. Mit seiner Hilfe will er den endgültigen Beweis für die Wettermanipulation erbringen. Auch Gerald Karner sieht in den Vorgängen von 2005 und 1952 spektakuläre Fälle von Wettermanipulation. Der ehemalige Generalstabsoffizier im österreichischen Verteidigungsministerium präsentiert eine Studie des US-Air War Colleges, eines der führenden Think-Tanks der US-Regierung. In ihr beschreiben die militärischen Planer der USA, wie sie durch die Kontrolle von Wetterphänomenen die Kriege der Zukunft gestalten wollen. Erklärtes Ziel: 2025 das Wetter zu kontrollieren. Anhand eines realistischen Kriegsszenarios überprüfen Karner, Brandt und Aiman Abdallah die Studie Punkt für Punkt. Dabei stossen sie auf Technologien, die von der Industrie bereits heute genutzt werden und prüfen sie auf ihr militärisches Potenzial. Der Krieg der Zukunft scheint zum Greifen nah …

Beachten Sie dazu folgenden TV-Tipp: „Wetter als Waffe“ – am Freitag, den 16. November um 23.00 Uhr auf ProSieben.

Basis der Dokumentation ist das Buch „Geisterwolken über Deutschland“ von Karsten Brandt, welches im Projekte Verlag erschienen ist (ISBN-10: 3866341792) – 19,50 Euro.

Quellen:
presseportal.de
donnerwetter.de

Datum: Mittwoch, 14. November 2007 23:54
Themengebiet: FGK-Blogroll, Hören + Sehen, Klima, Kronwitter Trackback: Trackback-URL
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